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geführt haben könnte, welche für Fuhrwerke, obgleich miteinem bedeutenden Umwege, weit bequemer sein musste. DerUmstand, dass sich zu Boppard das Depot der Kriegsmaschinenbefand, deren Transport nicht zu jeder Jahreszeit auf demRheine statt finden konnte, gibt dieser Annahme einigeWahrscheinlichkeit.
Der nächste unterhalb Boppard an der Rheinstrasse ge-legene befestigte Etappenort war
Confluentes, das jetzige Coblenz. Dieser Ort wirdin dem Itinerar, auf der Peutingerschcn Tafel, bei Ammianund in der Notitia imperii genannt, nach welcher der Prae-fectus militum defensorum hier sein Standquartier hatte.Das römische Castell lag auf der Anhöhe, die sich von derMoselbrücke bis zur Kornpforte an der Mosel herabzieht, einer-seits gegen die genannte Brücke, auf der andern gegenden Entenpfuhl und gegen die St. Florinskirplie^ abfällt,und auf deren höchstem Punkte die Liebfrauenkirchjr gelegenist. Folglich hatte das römische Coblenz einerf geringernUmfang als das jetzige. Nach Vernichtung der römischenHerrschaft an dem Rheine, entstand an der Stelle, wo dasrömische Kastell lag, eine Villa regia der fränkischen Könige,die später von den deutschen Kaisern an die Erzbischöfevon Trier kam.
Gewöhnlich setzt man die Legio Trajana des Ptolemaeusnach Coblenz , weil die Angabe der geographischen Breitederselben mit der Breite von Coblenz nur um 10 Minutendifferirt. Ptolemaeus gibt der Legio Trajana 27° 20' Längeund 50° 15' Breite 165 ).
165) Der griechische Geograph Ptolemäus, der unter Hadrian Iehtegibt in seiner Geographie die geographische Länge und Breiteder an dem Rhein gelegenen wichtigeren römischen Orte an.Seine Breitenangaben stimmen oft mit neuern Beobachtungengenau überein, oder ,differiren nur um einzelne Minuten, z. B.
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