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F. W. Schmidt's hinterlassene Forschungen über noch vorhandene Reste von den Militairstrassen, Befestigungen, Aquäducten etc. der Römer in den Rheinlanden
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und Thürmen der Mittelstadt, die wie eine römische Festungein längliches Viereck bildet, glaubt man noch an mehrernStellen die alte römische Befestigung zu erkennen, und hierwerden auch die meisten Alterthümer gefunden, so dassman mit Grund das alte Baudobrica an dieser Stelle an-nehmen kann.

Unterhalb Boppard , wo der Rhein sich östlich wendet,werden auf dem kleinen Plateau eines Berges, der durchzwei steil nach dem Rheine abfallende Seitenthaler gebildetwird, noch jetzt viele römische Mauerreste, Münzen etc.gefunden. Dieser Ort, die alte Burg genannt, scheint dieUeberreste eines römischen Kastells zu enthalten.

Es ist schon oben gesagt worden, dass sich auf der Höhezwischen Boppard und Coblenz, auf der Wasserscheide zwischenL-dem Rhein und der Mosel, noch Ueberreste einer Römer-v Strasse finden. Diese Strasse wird zuerst sichtbar zwischende«! Jes^tenhofe und Waldesch, lasst letztern Ort westlichliegen, zieht immer die Wasserscheide haltend, durch denWald und an dem Kühkopf herab gegen das Fort Alexan-der 16 *). Da sich die Ueberreste dieser Strasse in der geradenRichtung zwischen Boppard und Coblenz befinden, und vonihrer Fortsetzung gegen den Hunsrücken von dem Verf.keine Spuren aufgefunden worden sind, so ist es mehr alswahrscheinlich, dass dieselbe zur Verbindung der beidengenannten Orte gedient hat, womit auch, wie oben gesagtworden ist, die Angabe der Entfernung übereinstimmt. Hier-aus lasst sich jedoch nicht folgern, dass nicht auch eineRömerstrasse längs dem Rheine von Boppard nach Coblenz

164) Im Mai und Juli 1860 sind am Löhrthore und in der Löhr-strasse zu Coblenz römische Gräber, 6' unter dem jetzigenBoden, aufgedeckt worden, was auf die nach, dem CastellConfluentes geführte Heerstrasse hinweiset. (S. Cobl. und Köln.

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