161begraben. Die zierlichen Ueberreste eines sehr alten Thors
Monumenten desElagabal bald nach seiner Ermordung geschehen,— sehr scharfsinnig in folgender Weise hergestellt:
imp. caes . DIVI MAGNi i. e. Imperatori Oaesari Divi Magni
antoniNI-PI-FLI-DIVI Antonini Pii Filio Divi Sept.
s. severi. NEPOf - M - AVK- Severi Nepoti M. Aurelio A'n-
antoniNo pio'fellCI tonino Pio Felici Augusto
aug-PM TR-P. III-COS Pontifici Maximo Trib. Pot.
DesiGNATO III -PP-PRO III. Consuli Designato III.
ConSVL'AM Patri Patriae Proconsuli.
XXiX A Mogontiaco
XXIX.
Die Inschrift Ton Nro. 2 hat derselbe wie folgt hergestellt: «'-*'_/"
-#►—' »PERPETVO ' imp. 1. i. e. Perpetuo Imperatori Lucio Do-
DOMITIOavre mitio Aureliano Pio/Feliei Au-
LIANO-PI'fel. gusto Pontifici Mj^imo Trib.
AVG'P M'Tr. pot. Pot. Consuli #atri Patriae
COS-P-P-PRocos. Proconsuli. v
AMOG A Mogontiaco
XXVü XXVII.
(Die Ergänzung der Inschriften ist hier und weiter unten nur -».^^durch kleine Buchstaben angedeutet.)
Wir sehen daraus, dass der Millienstein Nro. 1, unter Elagabalim Anfange des Jahres 220, Nro. 2 dagegen unter Aurelian imJahre 271 errichtet worden, in welche Zwischenzeit die unbe-schreibliche Verwirrung im römischen Reiche fällt, so dassaller AYahrscheinlichkeit nach der erstere, welcher, wie späterder andere, an der, dicht am damaligen Rande des Rheinstromshinlaufenden, Strasse stand, bei einem der Einfälle der über-rheinischen Germanen in den ganz nahen Rhein hinabgestürztwurde, und also auch, schon seiner Schwere von 10 bis 12 Cent-ner und des quadratischen Sockels wegen, ziemlich an derselbenStelle liegen geblieben ist. Das letztere dürfte auoh bei demSteine Nro 2 der Fall gewesen sein, weil, wie schon bemerkt,die Oertlichkeit der Fundstelle dafür spricht.
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