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Als nächster Etappenort auf dieser Strasse unterhalb Bin-gen wird
[In H. III. S. 198 der Jahrb. wird bei Gelegenheit der Be-sprechung über den Fund eines Steinsarges mit einer schönenGlasurne — (ein ganz ähnlicher Fund hat 1857 bei Steinbach,nordöstlich von Simmern, statt gefunden) — einer Römerstrassebei Bickenbach, Bürgermeisterei Pfalzfeld, gedacht; eben soH. VIII. S, 174 ff. u. H. XI. S. 169, so dass wohl der Wunschnach einer sehr genauen Ermittelung hier gerechtfertigt erscheinendürfte. Vgl. ausserdem H. XVIII. S- 27 ff. und H. XXVI.S. 1 ff., wo der Herr Jng. Major v. Cohausen in zwei sehrinteressanten Mittheilungen die alten Verschanzungen auf demHunsrücken bespricht.]162) Schon bevor die, vorstehend in Anm. 157 bei Bingium, erwähn-ten guten Zeugen auch für diese Ansicht des Verfassers ausder Erde hervorgetreten, waren bereits dafür umaprdäslitigeund vollwichtige aus dem Rheinstrome emporggäBegen. Essind die beiden römischen Milliensteine, welche aus dem Rheinebei dem eine Wegstunde oberhalb Boppard liegenden Salziggehoben worden und jetzt im Museum zu Wiesbaden befindlichsind. Herr Dr. Rössel hat über dieselben in dem Aufsatze„die Salziger Meilensteine" a. a. O. S. 287 ff, ausführlich undlichtvoll geschrieben, und indem ich ausdrücklich darauf hin-weise, gestatte ich mir nur im allgemeinern Interesse darausFolgendes hier mitzutheilen.
Diese Steine, welche man bis zu ihrer Hebung entweder fürkostbare Marmorsäulen oder für schwere Kanonenröhre gehaltenhatte, lagen in einem Wasserkändel des Salziger Grundes, dessogenannten Schneiders, wie die Mulde im Rheine heisst. Dasie insbesondere bei niedrigem Wasserstande der Schifffahrtsehr hinderlich wurden, so waren sie auch von jeher denSchiffern der Umgegend bekannt, und die Wasserbaubehördeliess sie daher, gelegentlich der in den sehr trocknen Jahren1857 und 1858 angeordneten Baggerarbeiten und Strombauten,im Januar 1858, wo nur noch 8' Wasser an dieser Stelle stand,erheben, womit nicht nur der Schifffahrt, sondern auoh der
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