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F. W. Schmidt's hinterlassene Forschungen über noch vorhandene Reste von den Militairstrassen, Befestigungen, Aquäducten etc. der Römer in den Rheinlanden
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Flusses, so wohl auf der untersten Terrasse des linken steilabfallenden Thalrandes desselben, dem jetzigen Bingen gegen-über 155 ), als auch auf der rechten Seite der Nahe m ), in demhochgelegenen Theile der jetzigen Stadt, werden römischeAlterthümer gefunden. In militairischer Rücksicht war diesteil nach der Nahe abfallende Höhe auf der linken Seitederselben, wo sich noch viele und ausgedehnte Mauertriimmerunter der Erde befinden, viele Münzen etc. gefunden werden,der geeigneteste Punkt des ehemaligen Kastells 157 ), dessen

155) Vgl. Jahrb. H. XVI. S. 136, H. XXVIII. S. 79 ff. H. XXIX.und XXX. S. 205. ff. und Dr. Keuscher a. a. O. S. 301.

156) S. Dr. Keuscher a. a. O. S. 273 ff. u. Jahrb. H. XXV. S. 115.

157) Der Verf. hat in seinem Notiz-Buche vom Jahre 1829 dieBemerkung gemacht:es scheint, dass Bingium auf beidenSeiten der Nahe gelegen hat". Aber da er im obigen Textenicht erwähnt, dass in dem heutigen Bingen Ucberreste vondem römischen Kastell vorhanden sind, so musä^wohl ange-nommen werden, dass die mit grosser Bestimmtheit in dieserBeziehung von Dr. Keuscher S. 304. ff. im I. Bde. 3. Heft derZeitschrift des Mainzer Alterthums - Vereins gemachten Angabendamals noch nicht in solcher Weise bekannt waren. Dennsonst würde er diess, bei der Art wie er seine antiquarischenErmittelungen zu machen pflegte , gewiss nicht unbeachtet ge-lassen und besonders hervorgehoben haben. Nach Dr. Keuschera. a. O. S. 301 waren bis dahin nur wenige römische Funde aufund an dem Rupertsberge vorgekommen, wohingegen er S. 308 ff.viele der in Bingen und nächster Umgegend gemachten auf-zählt. Von don letzteren führt er nur als unbezweifelt vonSoldaten herrührend S. 309, S. 310 und S. 320 Waffen undS. 316 Ziegel mit dem Stempel LEG -XXII P P"F auf,während die übrigen dem bürgerlichen Hausgeräthe etc. ange-hören. Auch der S. 317 gedachte, 1845 beim Hausbau desMaurer Marx an der Bingen-Mainzer Chaussee aufgedeckte,Gräberplatz enthielt nur Bürgerliches , wie die Menge der dortgefundenen Todten-Urnen mit ihren theilweise prächtigenBeigefässen beweisen. Ausser den erwähnten Ziegeln, sind

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