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Reiches durch Konstantin d. Gr. wurde Mainz der Sitz einesder 12 kommandirenden Generale (duces), welche den Ober-befehl über die Provinzen des Reiches hatten. Der vonMainz kommandirte von Selz bis Andernach. Unter demSohne Konstantins, Konstantes II, wurden alle römischeOrte am Oberrhein von den Alemannen, sowie die am Nie-derrhein von den Franken erobert, und erst der Cäsar Juliansetzte sich im Jahre 357, nach der Schlacht bei Strasburg,welche er über den Heerführer der Alemannen , Chnodomar,gewann, wieder in den Besitz von Mainz, Worms, Speieretc. Unter Valentinian I, gegen 366, überfiel der AlemanneRando das von Truppen entblösste Mainz, richtete ein grossesBlutbad an und kehrte mit Gefangenen und Beute beladenüber den Rhein zurück, wofür sich Valentinian I. durch die"""^^Schlacht bei Solicinium am Neckar (369) rächte. , Als derFeldherr des Kaisers Honorius, Stilicho, die Legionen, tffelchedieRheingrenze vertheidigten, nach Italien gezogen^atte, umdieses Land gegen die Einfälle der Westgothen und anderergermanischer Völker zu schützen, ging ein Heer von Van-dalen, Quaden, Sarmaten, Alanen, Gepiden, Herulern, Sach-sen , Burgundionen und Sueven über den Rhein , und Mainzwurde am letzten Tage des Jahres 406 von den Vandalen w**»erobert und die Festungswerke geschleift. Bei AttilasZuge nach Gallien (451) wurde Mainz endlich gänzlichverwüstet und dem Boden gleich gemacht. Erst unterChlodwigs Enkel, Theodobert I., gegen 534, fing dieser Ortan, sich von neuem aus seinen Trümmern zu erheben, undverdankt seine eigentliche Wiederherstellung Dagobert I.gegen 630.
In der Nähe von Mainz sind die Römerstrassen grössten-teils durch die Agrikultur zerstört worden, und man findetvon ihnen nur noch wenige Spuren. Ueberreste sind nochvorhanden:
1) von der Rheinstrasse. Sie ging von der östlichen kurzen
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