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wichtig. Westlich von Calbeck, auf der linken Seite derNiers, in dem Walde, durch welchen die Strasse von Gochnach Weeze führt, sind viele Grabhügel. Das Schloss Cal-beck ist vor längerer Zeit abgebrannt und gegenwärtigRuine.
Ausser an den genannten Orten linden sich römische Alter-thünier in der Umgegend von Cleve zu E >terbom, HasseK,Donsbrüggen 130 ), Düffelwaard und Renken, so dass der alteRheinlauf durchgängig die Grenze bildet, bis wohin sie sicherstrecken.
In Kellen sind in den letzten 40 Jahren durchaus keinerömischen Alterthümer gefunden worden. Es weiss über-haupt Niemand , dass dort jemals dergleichen vorgekommensind. Das Sanctuarium der Kirche ist aus Tuffsteinen ge-baut und sehr alt; der Thurm und der übrige Anbau istneuer. In der Kirchenmauer ist ein sehr alter veroitferjpvInschriftstein eingemauert, dessen Buchstaben und/Eckver-zierungen von guter mittelalterlicher Arbeit sind, und nochein zweiter, der wahrscheinlich aus dem nahen Schmithusen i
herrührt 1$1 )-
Die römische Strasse von Cleve nach Nymwegen ist imAllgemeinen die alte Strasse: zwisch en beiden Orten vor « L XAnlegung der neuen Chaussee. Sie ging jedoch aus demHeidenberger Thore, und traf zwischen Gleverberg und demGestell, welches die Grenze des Thiergartens bildet, in dieRichtung der alten Strasse. Die an ihr gelegenen Häuserzwischen Cranenburg und der Holländischen Grenze h eissen„Hochstrasse". Die Strasse macht östlich von Cranenburgeine bedeutende Krümmung nach Süden, um der Waalniede-rung auszuweichen.
Das alte Schloss Byland liegt jetzt in der alten Waal,und sind dessen Trümmer bei kleinem Wasser noch sichtbar".
130) Vgl. Jahrb. H. XXII. S. 22.
131) Vgl. ebend. H. X. S. 61 ff.