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Römerstrasse noch sichtbar, um den sumpfigen Heerdekamp.Bei Wayuiannshof vereinigt sich eine andere Römerstrassemit ihr, die von der Rheinbrücke bei Vetera kam, und beidegehen von hier in der Richtung der gegenwärtigen Strassevon Xanten nach Sonsbeck. Von diesem Orte bis Capellenhat der Verf. keine Spuren der Römerstrasse gefunden. VonCapellen an wird sie wieder sichtbar, und bildet zum Theildie gegenwärtige Strasse, welche von diesem Orte nachGeldern und Straelen führt. Das oben aufgeführte Medio-lanum, welches 8 Lcuken von Coloaia Trajana entfernt war,hat höchst wahrscheinlich da gelegen, wo diese Strasse überdie Niers ging. Hierher trifft die angegebene Entfernung,und hier werden auch häufig römische Alterthümer gefunden.Auch in Geldern, in Diesdonk und in Pont findet man vieleSpuren römischer Anwesenheit. Von dem EugenianischenKanäle an ist die neue Chaussee von Venloo auf die Römer-Strasse gelegt worden, und letztere daher bis auf ^ Stundevon Straelen verschwunden. Von hier verlässt die Römer-strasse die Chaussee und führt in ganz gerader Richtung,und noch wohl erhalten, unter dem Namen der „Hochsfrasse"nach dem ehemaligen Kloster Zand. Dieses ist die römischeStation Sablones und die lateinische Benennung bloss eine w *vUebersetzung des deutschen Sand. Die Entfernung ist jedochin dem Itinerar um 2 Leuken zu gross angegeben. VonKloster Sand aus ist diese Strasse auf eine halbe Stundein südlicher Richtung noch sichtbar, wo sie verschwindetund ihre Fortsetzung von dem Verf. nicht wieder aufgefundenworden ist.
Auf der linken Seite der Maas befinden sich in dieserGegend die Ueberreste dreier römischer fester Plätze, nem-lich in Lottum, dessen römischer Name unbekannt ist, inBlerick bei Venloo, dem ehemaligen Blariacum und in Kessel,dem alten Castellum Menapiorum. Auf der auf der Peutinger-schen Tafel angegebenen Strasse, welche von Nymwegen auf