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den letzten Jahren viele und zum Theil schöne römischeAlterthümer ausgegraben hat. Aus dem grossen Umfangedieser Ruinen und aus dem, was man bis jetzt hier gefundenhat, lässt sich schliessen, dass Dormagen zur Zeit der Römerein befestigter Platz von Bedeutung war. Unter den hierausgegrabenen Ziegeln befinden sich viele mit dem Zeichender 14. Legion, welche den Beinamen trausrhenana germa-nica führte. Diese Legion hatte früher, wie auch ihre Be-nennung sagt, ihre Station auf dem rechten Rheinufer, undwurde, als Claudius die überrheinischen Eroberungen aufgabund den Rhein zur Grenze gegen Deutschland machte, aufdas linke Ufer zurückgezogen.
Nachtrag vom Jahr 1839. 05 ) „Das alte Durnomag^lag auf dem hohen linken Uferrande des Rheins, der östlichlängs dem Orte vorbeifloss, und wovon die Niederung jetztwohl noch 20' tiefer liegt. Es erstreckte sich von denKrümmungen, welche die Strasse bei dem Eingange und beidem Ausgange macht, und welches auch der höchste Theildes Ortes und wasserfrei ist. Der alte Rheinlauf von Dor-magen bis Zons war dem jetzigen gerade entgegengesetzt,d. h. von Dormagen abwärts machte er einen weiten Bogenlinks bis Zons, wie die dadurch entstandene Niederung zeigt-— Die gegenwärtige Chaussee scheint in der Richtung deralten Römerstrasse angelegt zu sein, und an mehrern Stellenist östlich von ihr noch ein alter Kiesdamm zu sehen".
96) Der Verf. theilt die Inschriften der drei Platten des Mithras-monuments, welches sich in der Sammlung des Herrn Delhovenbefindet, mit, -wovon jedoch zwei mit der Lesung im XXI. Hefteder Jahrb. S. 50 und 52 nicht ganz übereinstimmen.Der Verf. hat die eine gelesen: •
DEO-SOLT-I-M-P-S-L®SYRAP,DVP • m ALE • NORICORVM(vergl. H. XXIII. S. 146) und die andere :'M IS • DIDILSTI.$