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F. W. Schmidt's hinterlassene Forschungen über noch vorhandene Reste von den Militairstrassen, Befestigungen, Aquäducten etc. der Römer in den Rheinlanden
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1808 und 1810, das obere (Kölnische) enge und baufälligeThor abgerissen wurde, fand man zu beiden Seiten desselbenzwei Steine, welche ursprünglich zusammen gehörten, undeinen Votivstein nebst Postament bildeten 93 ). Römische Alter-thümer werden in der ganzen Umgegend von Worringcngefunden. Die angeblichen alten Mauern, die sich in demRheinarme, der die Insel von dem rechten Ufer trennt, findensollen, reduziren sich, nach Angabc des UnterbürgermeistersBös, auf eine Anzahl grosser Steine, die hier in dem Rheineliegen, und bei kleinem Wasser der Schifffahrt nachtheiligwerden.

Die Chaussee von Worringen nach Dormagen, die gegen-würtig zugleich den Rheindeich bildet, ist im Jahre 1834erhöht und erweitert worden. Längs derselben wurden da-mals viele römische Gräber gefunden, ein Beweis, dass auchdie alte römische Strasse in dieser Richtung ging. DasGefundene befindet sich grösstentheils in der Sammlung desHerrn Delhoven".

Von Worringen nach Dormagen ist die Spur der Römer-strasse verschwunden. Das in römischen Nachrichten mehrereMal genannte

Dormagen 93 ) (Durnomagus), wo nach dem Itinerar eineAla stand, lag auf dem hohen linken Thalraude des Rheins,zur Zeit der Römer dicht an diesem Flusse, südlich vondem jetzigen Orte Dormagen 94 ), da wo sich unter dem Bodeneine Menge römisches Gemäuer befindet, und wo man in

92) S. H. III. S. 100.

93) Tgl. ebend. H. V und VI. S. 238, H. XIX. S. 58 und H. XXI.

S. 29 ff.

94) Im Notizbuche des Verf. ist später bemerkt: Durnomagus lagin der Mitte des jetzigen Orts. Ober - und unterhalb , noch imOrte selbst, sind die Gräber. Am Abhänge gegen den altenRheinlauf hin ist 2 bis 3' unter der Erde eine 4' dioke Maueryon Gusswerk.