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F. W. Schmidt's hinterlassene Forschungen über noch vorhandene Reste von den Militairstrassen, Befestigungen, Aquäducten etc. der Römer in den Rheinlanden
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f) dem Eckthurme sind noch bedeutende Mauerreste er-halten, und dieser von allen am besten erhaltene Thurm istmit Verzierungen von Tempeln (?) und mit Rosetten versehen.

Die westliche Seite beginnt mit dem oben genanntenEckthurme und liegt längs der Apernstrasse, der altenMauer von Aposteln und am Lach bis zur Griechpforte.Die Mauer ist hier durchaus noch sichtbar, an einzelnenStellen sehr hoch, und heisst die alte Mauer. Die hier be-findlichen Thürme sind:

g) ein halbrunder Thurm im Garten von St. Ciaren;h) ein dergleichen im Brauhause zum Esel;

i) ein ganzrunder neben der Apostelpforte;

k) ein dergleichen mit Verzierungen am Lach; und

1) ein halbrunder in dem Garten bei Mauritius Steinweg.

Die südliche Seite geht von der Griechenpforte hinterden Häusern der Rothgerber längs dem Feldbache bis Mariain Capitolio. Die auf dieser Linie liegenden Gebäude ruhen(wenigstens bis zur Hochpforte) mit den hintern Wändenauf den Resten der Römermauern. Die Spuren der Thürmesind hier verschwunden.

Die östliche Seite ging von Maria in Capitolio aufder Höhe fort bis Maria ad gradus. Die Mauerreste sindhier, wie schon bemerkt, verschwunden.

Bei näherer Untersuchung findet man, dass der Bau dieserMauern und Thürme zwei verschiedenen Perioden angehört,und dass die oberen Theile nach vorausgegangener Zerstö-rung auf die Ueberreste der alten Mauer aufgeführt sind.Die unteren Mauern veivathen eine grössere Sorgfalt undFestigkeit als die oberen, und sind wahrscheinlich noch dieUeberreste der alten Stadtmauer, die 355 von den Frankenzerstört wurde, während die oberen von Julian herrühren,der 356 Cöln von neuem befestigte.

Was die Thore der Stadt betrifft, so lassen sich dreimit Bestimmtheit angeben, nämlich:

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