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ihnen gelegene Terrain ist aller Orten niedriger, und dieColonia scheint ringsum mit Niederungen und Wasser um-geben gewesen zu sein, wovon sich noch die vielen Localbe-nennungen — Pohl (Pfuhl) und Lach (lacus) erhalten haben.An der Nord-, West- und Südseite sind die Ueberreste dieserMauern noch sichtbar, an der Ostseite hingegen sind sieverschwunden, oder in die Häuser eingebaut.
An der nördlichen Seite von Maria ad gradus, hinterund längs der jetzigen Domkirche, über die PfaiTenpforte, dieBurgmauer bis St. Ciaren, befinden sich noch folgendeThürme und Mauerreste:
a) ein Eckthunn; Mauerreste hinter dem Dome, bei demDurchgange neben der Pfaffenpforte. Die Häuser der Trank-gasse liegen sehr tief;
b) ein runder Thurm auf der Burgmauer, früher dasWichhaus 83 ) zum alten Dom genannt. Von hieran ragennoch unzerstörbare Reste der Mauer über das Pflaster derBurgstrasse hervor. Die Schmiergasse liegt viel niedriger,so dass alle hier anstossenden Gebäude die Eingänge vonder Schmiergasse in die Erdgeschosse und von der Burg-strasse aus in die 2. Geschosse haben;
c) ein runder Thurm in der Nähe des Zeughauses; imMittelalter das vordere Wichhaus genannt;
d) zwischen dem Zeughause und dem Kornhause findensich Reste eines Thurmes (Juden-Wichhaus) und ansehn-liche Mauerstücke. Auch steht das Zeug- und Kornhausauf der römischen Mauer, und im Zeughause befindet sichein römischer Brunnen;
e) ein runder Thurm noch ziemlich erhalten und mitVerzierungen versehen. Von diesem bis zu
83) Die Benennung Wichhaus, welche fast sämmtliche in Cb'ln er-haltene Mauerthiirme führen, kommt von dem lateinischen Vigilia— Wache — ; folglich ist Wichhaus gleichbedeutend mit Warte.