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zum erstenmale von ihnen erobert und zerstört. JulianHess es im Jahre 356 wieder aufbauen. Im Jahre 449 wurdees zum zweilenmale von den Frauken unter Meroväus er-obert; 451 bei Attilas Zuge über den Rhein von den Hunnenzerstört, uud 457 nach Ermordung des Römers Aegidiusdurch Meroväus Sohn , Childerich, der römischen Herrschaftin Cöln und am Rheine ein Ende gemacht. Cöln wurde vonjetzt der Königssitz der Ripuarischen Pranken, und diesemUmstände ist es wohl hauptsächlich zuzuschreiben, dasssich in dieser Stadt noch so viele Spuren der ehemaligenrömischen Befestigung erhalten haben. Siegbert, ChilderichsNeffe und Nachfolger, vergrösserte durch glückliche Kriegedas Königreich Cöln, und entschied durch seine Ankunft dieSchlacht bei Zülpich gegen die Allemannen (496) zu Gun-sten Chlodwigs. Dafür Hess ihn dieser durch den eigenenSohn auf der Jagd ermorden, klagte alsdann den Sohn desVatermordes an, Hess ihn hinrichten, und nahm von CölnBesitz. Auf diese Weise kam Cöln zu den übrigen Eroberun-gen Chlodwigs und zu dem Reiche der salischen Franken, undgehörte bei der Theilung nach dessen Tode zu Austrasien.
Die Colonia Agrippina nahm die Allstadt des jetzigenCöln ein, und lag auf dem in der ganzen Umgegend ammeisten über dem Rheine erhabenen Punkte. Der Rheintheilte sich zur Zeit der Römer hier in zwei Arme undbildete eine Insel. Durch das spätere Zurücktreten desStromes von der linken Seite und durch Ausfüllungen imMittelalter verschwand der linke Arm, und die frühere Inselwurde mit dem linken Rheinufer verbunden. Im Jahre 1784,wo der Rhein bis 40' am Pegel stieg, trat anfangs dieganze Insel hervor, und als der Rhein jenen höchsten Was-serstand erreicht hatte, blieb nur noch die Römerslrasse inder ganzen Umgegend von der Ueberschwemmung verschont.
Die römischen Stadtmauern bilden beinahe ein Viereckund begrenzen den höchsten Theil der Anhöhe. Das vor