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F. W. Schmidt's hinterlassene Forschungen über noch vorhandene Reste von den Militairstrassen, Befestigungen, Aquäducten etc. der Römer in den Rheinlanden
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Andernach (Antunnacum, Antonacum und Anlenna-cum) e9 ) einer der befestigten Grenzplätze der Römer amRheine, und nach der Notitia imperii die letzte Militairstation(wenigstens in späterer Zeit) von Obergermanien 70 ). Aus-

69) Vgl. ebend. H. VII. (Anhang S. 116 und 117. Anm. 60.)

70) Tn des Verf. Lokaluntersuchungen über den Pfahlgraben etc.etc., welche in dem 6. Bande der Naussauischen Annalen (undin einem besondern Abdrucke bei K. Voigtländer in Kreuznach)erschienen sind, sagt derselbe (S. 176 ff. und S. 72 ff.): Inder Rheinebene ist er (der Pfahlgraben) durch die Kulturzerstört, und nichts mehr von ihm sichtbar; jedoch muss erauf der Südseite des Baalbaches fortgegangen sein, und ander Mündung desselben seinen Ansohluss an den Rhein gefun-den haben. Diese lag früher der des Pfingstbaches (Vinxt-baches), welche sich unterhalb der Burg Rheineck befindet, gegen-über, aber durch die Uebereinkunft der Gemeinden Rheinbrolund Hönningen ist in neuerer Zeit das Bett des Baalbaches inder Rheinebene verlegt und bis nahe an letztern Ort geführtworden. Dieser ansehnliche Vinxtbach , von den Anwohnernwie Fiensbach ausgesprochen, bildete bis zur Besitznahmedes linken Rheinufers durch die Franzosen die Grenze zwi-schen den Erzdiöcesen Cöln und Trier. Die jetzt über ihnführende Brücke der Rheinstrasse ist 1810 durch den gegen-wärtig (1839) in Horchheim bei Coblenz lebenden BaumeisterSuder erbaut worden. Bei dieser Gelegenheit hat man mehreieFuss tief unter der jetzigen Bodenfläche in den zu beiden Sei-ten liegenden "Weingärten nicht nur Substruktionen alter Mauern,Münzen etc. etc. gefunden, sondern auch zwei Votivsteine,durch deren örtliche Auffindung es wohl kaum zu bezweifelnsein dürftei dass dieser Bach die Grenze zwischen Ober- undNieder-Germanien bestimmte. Beide Steine, welche von Nie-dermendiger oder Beller Lava schön gearbeitet sind, und denSchriftzügen nach in das 2. Jahrhundert gehören, befanden sich1834 in der Sammlung von Alterthümern des Grafen Renesse.Breitenbach zu Coblenz, wo der Verf. die Inschriften kopirthat. Nro. I., der von oben nach unten gesprungen ist, ohnedaBS dadurch die Inschrift wesentlich gelitten hat, ist oberhalb