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F. W. Schmidt's hinterlassene Forschungen über noch vorhandene Reste von den Militairstrassen, Befestigungen, Aquäducten etc. der Römer in den Rheinlanden
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Theil hochgelegenen Gegend gegen das Einfrieren ge-sichert. Ueberdiess3) erzählt Frontinus, dass die Römer die Aquädukte,welche den, in der Nähe der Grenze gelegenen undden feindlichen Invasionen ausgesetzten Orten undMilitairstationen Wasser zuführen sollten, unterirdischgeleitet hätten, um dieselben den Augen des Feindeszu entziehen. Dieser Grund allein Hürde hinreichen,die unterirdische Anlage dieses Kanals zu erklären.

Bauart und Dimensionen.

Das Mauerwerk besteht aus dem Material, welches in derNähe gefunden wird. In dem Thale der Urft ist dasselbeaus den sehr guten Kalksteinen, die hier gebrochen werden,angefertigt. In der Nähe des Feybaches sind es Grauwacken-steine, woraus hier der Gebirgsabhang besteht, welche dieMauerung bilden, und die Steinbrüche, welche das Materiallieferten, sind noch längs dem Kanäle sichtbar. Von derlinken Seite der Erft an über die Ebene von Palmersheimund Rheinbach und über die Ville, wo es keine Bruchsteinegibt, besteht die Mauerung ganz aus Gusswerk von Quarz-kieseln, welche von den grossen aufgeschwemmten Kiesel-schichten genommen sind, die mehrere Fuss hoch die Braun-kohlenlager der Ville bedecken. Dieser aus Quarzkieselnund römischem Mörtel bestehende Guss ist so fest, dass der-selbe in der Umgegend noch jetzt zu Thorgewölben, zuThür- und Fensterrahmen zugehauen und benutzt wird.

Die Dimensionen des Aquädukts (Taf. IV-1.) sind dem Hütten-werk Burgfey gegenüber genommen worden, und bleiben auchan andern Stellen dieselben, obgleich anderwärts, wie schonbemerkt, die Mauerung von verschiedener Beschaffenheit ist.Hier bei Burgfey besteht das Fundament aus einer aufrechtstehenden Mauerung von 5 Zoll Höhe; auf diesem liegt losesMauerwerk von 7 Zoll Dicke, und auf diesem die Sohle des