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F. W. Schmidt's hinterlassene Forschungen über noch vorhandene Reste von den Militairstrassen, Befestigungen, Aquäducten etc. der Römer in den Rheinlanden
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Mittelalter und zeigen nirgends einen römischen Ursprung.Auch sind. so viel der Verf. hat in Erfahrung bringen kön-nen, niemals in Caster römische Alterthümcr gefunden worden.

b) Militairstrasse von Zülpich nach Gemünd.

Von Zülpich aus sind noch die Spuren einer Römer-strasse sichtbar, welche über Bürwenich in der Richtungdes gegenwärtigen Weges nach Gemünd führte. Dieses istohne Zweifel diejenige Strasse, welche auf der Peutinger-schen Tafel bemerkt ist, und welche von Rheims ausgehend,bei Mouzon (Mose) die Maas überschritt und über Meduantumund Muuerica nach C ö 1 n führte. Meduantum ist dasjetzige Mande bei Bastogne (Munerica vielleicht Mürringen).Auf der Wasserscheide der Ourte und Ur ist diese Strassean vielen Stellen noch sichtbar.

Ausser den genannten führten von Zülpich noch Römer-strassen nach Belgica, Bonn und Düren (Marcodurum). Siesind jedoch sämmtlich dergestalt zerstört, und ihre Rich-tung ist so unkenntlich geworden, dass darüber nichts mitnur einiger Bestimmtheit angegeben werden kann.

Ueber den römischen unterirdisch enAqu ä-dukt,welc heraus derEifel nach Cölnführ-te > (gegenwärtig von den Anwohnern dieAder, Adrof, Aderich, Teufelsader, Teufels-Calle (Canal) und in alten Urkunden »derA d u ch t" genannt).

1) Eicitung und Lauf.

In den vielen Schriften, worin seit sehr alter Zeit bis

jetzt dieses römischen Aquädukts Erwähnung geschieht, wird

die Behauptung aufgestellt, dass derselbe von Trier nach

Cöln geführt habe 48 ). Man sah die sichtbaren Ueberreste

48) Es gibt wenig Gegenstände, worüber so viel gelehrter Unsinngeschriehen worden ist, als über diese römische Wasserleitung.