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F. W. Schmidt's hinterlassene Forschungen über noch vorhandene Reste von den Militairstrassen, Befestigungen, Aquäducten etc. der Römer in den Rheinlanden
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dieses erstaunenswürdigen römischen Bauwerkes an der nörd-lichen Abdachung der Eifel in der Richtung nach Cölnwusste sich seine ursprüngliche Bestimmung nicht zu erklä-ren, und glaubte nur dadurch dem Ganzen einen seiner Grösseangemessenen Zweck unterzulegen, wenn man ihn bis Trierfortsetzte, und dadurch die beiden wichtigsten Punkte derRömer in den Rheingegenden durch ihn verbunden sichdachte. Zu diesem Irrthume gab gewiss auch der UmstandAnlass, dass die Römerstrasse nördlich von Bittburg in derEifel von den Landleuten, so wie der Kanal, die Ader ge-nannt wird. Alle diejenigen, welche über diese Wasser-leitung geschrieben haben, sahen sie entweder gar nicht, odernur an einzelnen Stellen, und daher sind auch alle bis jetztbekannt gemachten Angaben über dieselbe sehr mangelhaftund nur theilweise richtig 49 ).

Der Verf. ist bemüht gewesen, sich über dieses wohlmerkwürdigste Bauwerk der Römer in den Rheingegendendie möglichste Aufklärung zu verschaffen , und hat seineUntersuchungen vorzüglich auch darauf gerichtet, auszumitteln,

Am merkwürdigsten bleibt die Meinung derjenigen, welche die-sen Canal aus dem Moselthale bei Trier in ununterbrochenemLaufe und ohne Theilung über das Eifelgebirge nach Cölngehen lassen, und annehmen , dass er bestimmt gewesen sei,den Ueberfluss von Wein , welchen die Moselgegenden erzeug,ten, nach Cöln zu führen, oder auch, dass die Römer durchdenselben mit Hülfe von Wasservögeln eine Sohnellpost zwi-schen Trier und Cöln etablirt gehabt hätten und dergl. mehr.49) Gelenius de magnitaud. Col. p. 254 ff. Trimborn: Belgica inNöggeraths Provinzialblättem von 1836. Nöggerath über den-selben Gegenstand in Westermanns Monatsheften 1858 p. 165.Eine auf unmittelbaren Untersuchungen beruhende Abhand-lung vonEick in Commern erscheint in Kurzem unter dem Titel:Die römische Wasserleitung au3 der Eifel nach Cöln, mit be-sonderer Rücksicht auf die zunächst gelegenen römischen Nieder-lassungen u. s. w. mit einer Karte und Zeichnungen. W.

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