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bar. Sie scheint auf der Höhe gegen Nettesheim 40 ) fort-gegangen zu sein, und sich mit der obengenannten Richtungb, die ohne Marinagen zu berühren auf der Hohe des lin-ken Thalrandes der Urft fortgeht und noch sichtbar ist,vereinigt und mit dieser bei Rickerfuhr über die Urft geführtzu haben. An dem steilen Rickerberge am rechten Thal-rande der Urft ist diese Strasse , wie die hier befindlichenUeberreste ausweisen , auf die Höhe hinaufgegangen undhat von hier in zwei Richtungen nach Cöln geführt.
A) Arm der Römerstrasse, welche über denKaiserstein (Relgica) nach Cöln führte.
Auf der Höhe des rechten Thalrandes der Urft geht dieseRichtung rechts ab und führt zum Theil noch sichtbar underhalfen über Weycr, zwischen Eiserfey und Uarzheim,zwischen Weiler und Eschweiler nach Wachendorf, einemrömischen Etablissement, das so wie Antweiler wahrschein-lich kleinere Militärstationen von dem grössern Lager Rel-gica waren. An beiden Orten werden noch römische Alter-thümer gefunden. Von Wachendorf zieht sich diese Strassein gerader Richtung nach dem
Kaiserstein (Relgica) bei Rillig. Unter derRenennung Kaiserstein werden in der Gegend die weitläuf-igen, sich jetzt nur noch unter der Rodenfläche befindlichenRuinen eines grössern römischen Etablissements verstanden,die am Fusse der Vorberge der Eifel in den Fluren zwischenden Dörfern Rillig und Rheder gefunden werden. Es leidetkeinen Zweifel, dass der Raiserstein , durch welchen dieRömerstrasse führt, das in dem Itinerar angegebene Relgicaist, dessen Name sich in dem nahegelegenen Dorfe Rilligerhalten hat, obgleich die bemerkte Entfernung von Marma-gen von 8 Leuken in der Wirklichkeit 10 Leuken beträgt.
40) Vgl. Jahrb. H. XXV. S. 33.