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Nachtrag ad a. Ucber die Rom erst rassc vonTrier nach Pons Mosae liegt von der Hand desVerfassers folgende Notiz aus dem Tagebuche des Gra-fen Lüttichau, vom 31. August 1821, vov, wonach derselbe zuFuss von Prüm über Gondenbrett, Wascheid, Schlauseiibach,Auw über die Schneiftel, Holzheim, Büllingen, Surbrod undüber die hohe Veen nach Eupen ging. „In Surbrod ange-langt, nahm ich einen Boten, der mich zur Rümerstrasseführen sollte. Mit mehrern Umwegen, um bequemer zugehen, gelangte ich auf selbige. Ihre Richtung ist von Südennach Norden (S. 0. nach N. W.) , und eben dieses lässtmich vermuthen, dass es eine solche ist, die von Trier nachBelgien geführt bat. letzt ist sie für denjenigen, der sienicht kennt, durchaus unkenntlich, indem 2 bis 3' Erdeund Gras sie bedecken. In neuerer Zeit ist sie stellenweiseaufgegraben worden,- und es hat sich gefunden, dass ihrGrund aus Fichtenstammen, nach der Länge gelegt, besteht,auf diese sind sehr grosse Steine etc. etc. geworfen; letzterekann man sehr weit verfolgen. Sehr alten Ursprungs mussdiese Strasse sein, weil weit und breit keine Nadelhölzergekannt sind, denn der Eupener Wald besteht aus Eichen,Buchen und Eschenholz, also aus Laubhölzern; ihre Anlagemuss daher in eine Zeit fallen, wo die hohe Veen mitNadelholz bedeckt war, und dass dieses so gewesen, zeigtsich aus den Torfstichen, wo man fortwährend grosse Baum-wurzeln etc. etc. herausgegraben hat. Auf dieser Strasseangelangt, verliess mich der Bote mit der Warnung »vor-sichtig zu sein". Ich Hess mir die Richtung auf Eupengeben, nahm diese, so wie die der Römerstrasse mit derNadel, und wanderte längs derselben bis wo sie sich amAnfange des Eupener Waldes verlor" etc. etc.
In einer Mittheilung des Prem. Lieutenant Balmert vom26. April 1831 heisst es: »Eine alte Römerstrasse, durchden Herzogenwald nach Membach hinab, ist zum Theil auf-