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F. W. Schmidt's hinterlassene Forschungen über noch vorhandene Reste von den Militairstrassen, Befestigungen, Aquäducten etc. der Römer in den Rheinlanden
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messer des innern Raumes der Befestigung beträgt 195 Schrittoder 39 preussische Ruthen. Der vorige Besitzer des Hüt-tenwerkes Hess vor etwa 40 Jahren die noch hohen Mauernund Thürme bis auf ihre jetzige Höhe niederreissen undden innern Raum zu Garten- und Ackerland einrichten. BeiWegräumung der Mauern und des Schuttes wurden mehrereinteressante römische Denkmäler, mehrere Tausende vonMünzen , worunter äusserst seltene unter andern Gold-münzen vom Tyrannen Marius viele Waffen, Utensilienetc. etc. gefunden.

Da, wo die Römerstrasse das rechte Ufer der Kyll bei a.erreicht, ist die Erde von diesem Flusse weggespült worden,wodurch nicht nur das Profil derselben ganz zu Tage ge-kommen ist (s. Durchschnitt Nro. 2-), sondern auch neben ihr,b' unter der jetzigen Oberfläche, mehrere eichene Bohlen undPfähle von einer römischen]jLaufbrücke entblösst worden sind.

Die Römerstrasse geht oberhalb Jünkerath von dem Wegenach Feusdorf links ab und trifft auf der Höhe nördlichvon diesem Orte in die Strasse von Hillesheim nach Blanken-heim. Sie folgt, noch ziemlich wohl erhalten, derselbenund ihre Richtung ist schon aus der Ferne durch mehrerean ihr liegende Grabhügel kenntlich. Auf dem Heidenkopfe,einem hohen freiliegenden Plateau, wendet sie sich in einemBogen rechts, wahrscheinlich um einem ehemaligen Sumpfeauszuweichen , und hat hier, auf eine längere Strecke, eineHöhe von 11)'. Nördlich von dieser Krümmung (heilt siesich in zwei Arme.

a) Der links abgehende, nur noch streckenweise sicht-bare Arm führt an mehrern hohen Grabhügeln vorbei, undverschwindet an dem Ursprünge des nach Dahlem fliessen-den Baches. Dieser links abgehende Arm war die Strassevon Trier nach Maastricht (Pons Mosae) und kommt nochwohl erhalten auf der hohen Veen wieder zum (Vorscheinwo er in der Richtung gegen Eupen führt.