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F. W. Schmidt's hinterlassene Forschungen über noch vorhandene Reste von den Militairstrassen, Befestigungen, Aquäducten etc. der Römer in den Rheinlanden
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grosser Menge gefunden. Fast alle diese Münzen sind ausder mittlem und spätem römischen Kaiserperiode, so dass esscheint, dass dieser Punkt erst gegen die Mitte des 3. Jahr-hunderts, vielleicht unter Gallienus, wo der Andrang derdeutschen,Völker gegen die römische Rheingrenze und dieEinfälle derselben in Gallien mit grösserer Kraft und häufigerals früher sich erneuerten, entstanden. Wann und beiwelcher Gelegenheit dieses Lager zerstört worden ist, lässtsich bei dem Mangel aller Nachrichten nicht ausmitteln, undes ist wahrscheinlich, dass es zu derselben Zeit wie Casteldie Saarburg seinen Untergang gefunden hat.

Seit enstrassen von Nro. 2. Auf der Höhe vonDalheim geht von der Hauptstrasse eine Seitenstrasse linksab, führt durch das obengenannte Lager und von da überWeifringen, durch den Weifringer Wald und in der Rich-tung des Weges von letzterm Orte nach Bous, wo sie aufder Höhe von jenem Orte rechts von diesem Wege abgeht,durch das Wiesenthal und über den Bach von Bous führtund sich von dem östlichen Theile dieses Dorfes an derHöhe fort gegen die Mosel bei Stadtbredimus zieht. IhreForlsetzung auf der rechten Seite der Mosel ist die obenunter Nro. 1 , sub a angegebene Seitenstrasse. Diese Tra-verse ist wahrscheinlich aus späterer Zeit, und diente alsnächste Verbindung zwischen dem Kaiserpalaste zu Conz,dem Lager bei Dalheim und der Strasse Nro. 2. Ihrewestliche Fortsetzung von der Hauptstrassc bei Dalheimgeht nach Weiler zum Thurm (östlich der Chaussee vonThionville nach Luxemburg), wo noch vor nicht vielen Jah-ren ein jetzt abgebrochener römischer Thurm von grossenDimensionen sich befand. Von hier ist diese Strasse vondem Verf. nicht weiter aufgesucht worden. Sie scheintjedoch in westlicher Richtung nach der interessanten Mili-tärposition auf dem Titelberge (zwischen Differdingen, Nieder-Korn und la Madelaine), wo sich ein römisches Lager be-