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die Höhe zwischen Grävenmachern und Berg, wo sie rechtsvon jener abging. Den Vereinigungspunkt beider hat derVerf. nicht aufgefunden, und wahrscheinlich ist bei Anlegungder gegenwärtigen Chaussee nach Luxemburg die Römer-strasse nach Rheiins auf eine längere Strecke benutzt wor-den. Die ersten Spuren derselben finden sich westlich vonBerg, wo dieselbe links von der jetzigen Chaussee abgeht, undsich am nördlichen Abhänge des Wittenberges fortzieht. Anmehreren Stellen noch sichtbar, kann man die Römerstrasse200 bis 300 Schritt südlich der Chaussee bis Nieder-Anwenverfolgen, wo sie wieder in diese eingeht. Ausser Münzen'die zuweilen in und bei Nieder-Anwen gefunden werden,befinden sich keine andern Ueberbleibsel römischer Anwesen-heit in diesem Orte, der im Itinerar auch bloss als vicus(Dorf — offener Ort) bezeichnet ist. Südlich von Hosterf,wo sich die Chaussee am Anfange des Grunewaldes linkswendet, geht die Römerstrasse, noch vollkommen gut erhal-ten und als Weg benutzt, in gerader Richtung fort durchdiesen Wald und verschwindet in der Nähe von Weimars-hof am Anfange des Thaies, welches zwischen den beidenForts Grünewald nach dem Pfaffenthale herabführt. Voreinigen Jahren fand man bei Aufgrabung des rothen Brun-nens in der Mitte der Oberstadt. Luxemburg ein bedeutendesStück Römerstrasse, das nach dem Pfaffenthale hinunterführte und die Portsetzung der obigen zu sein schien. Lu-xemburg ist nicht römischen Ursprungs, sondern stammt ausdem Mittelalter, wie auch der Name „Lützelburg" zeigt.
Zwischen Luxemburg und Arlon hat der Verf. keineUeberreste der Römerstrasse gefunden, und dieselbe scheintbei Anlegung der Chaussee zwischen beiden Orten benutztund so zerstört worden zu sein.
Arlon (im Lande Arel genannt — das römische Orolaunum)wird in dem Itinerar bloss als Dorf (vicus), in spätem Nach-richten als Militairstation (Caslelium Orolaunum) bezeichnet.