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F. W. Schmidt's hinterlassene Forschungen über noch vorhandene Reste von den Militairstrassen, Befestigungen, Aquäducten etc. der Römer in den Rheinlanden
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Strassen , um den Abfluss des Wassers zu bewirken, umeinige Zoll erhöht.

ß. Breite.

Die untersten Steinlagen hat der Verf. durchgängig gegen20 Puss, und die oberste, oder die eigentliche Strasse anallen Stellen, die noch wohlerhalten sind, gegen 18 Fussbreit gefunden, so dass man 18 Fuss als Normalbreite derrömischen Mililairstrassen annehmen kann.

Die Dossirungen des Erddamms betragen da, wo sie nichtdurch die Zeit gelitten haben, gegen 45°.

c. Gefälle.

An Bergabhängen sind diese Strassen, wie die jetzigen,in gebrochenen und schlangenförmigen Linien geführt. Ansehr steilen Partien sind ihre Spuren fast durchgängig ver-schwunden, und ihre Richtung ist nur noch da zu erkennen,wo sie durch Felsen gebrochen waren. Nivellements ergeben,dass sie an solchen Stellen 12 bis 14 Zoll Gefälle auf dierheinische Ruthe hatten, also V 2 mehr, als das Normalgefälleder heutigen Kunststrassen beträgt.

d. S omm er\v ege.

An vielen Stellen findet man, dass das neben den Strassenliegende Terrain auf einer oder auf beiden Seiten derselben,in der Breite von 20 bis 30 Schritten kunstmässig geebnetist, so dass es scheint, als hätten die Römer zur Schonungderselben und zur Bequemlichkeit, vielleicht auch um inbreitern Fronten marschiren zu können, noch besondereSommerwege neben den Strassen angelegt.

5. Maasse, womit die Römer die Länge ihrerStrassen und die Entfernung der Orte voueinander bestimmten,a) Der römische (geometrische) Schritt (passus) zu 5 römi-schen Füssen, war das Normalmaass. Tausend solcherSchritte machten eine römische Meile oder Millie.