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Sammlung der gesetzlichen Bestimmungen und Vorschriften des Elementar-Schulwesens im Bezirk der königl. Regierung Düsseldorf, nebst e. histor. Einl. in die Verwaltung des öffentl. Unterrichts aus den Zeiten des Churfürsten Carl Theodor bis auf das Todesjahr König Friedrich Wilhelm III., 1794 - 1840
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bequeme, gottseelige und gelehrte Männer der Jugend vorzu-stellen, und mag es wohl der kirchlichen Gemeinschaft derEvangelischen hiesigen Landes zum Lobe nachgerühmt werden,daß ohne Ausnahme überall wo eine Kirche war, auch eineSchule angetroffen wurde. Beil. III.Was aber zu Anfang unseres Jahrhunderts dem Unter-richte des Volkes am kräftigsten aufhalf, waren die, von desnachmaligen Königes von Baiern Majestät, der Zeit Churfür-sten Maximilian Joseph in Folge des Reichs=Deputations-Hauptschlusses vom 25. Februar 1803 getroffenen Veranstal-tungen, deren eine vom 20. Dezbr. desselben Jahres, wir bereitsoben erwähnt haben.Wie schmerzlich auch die unheilbare Wunde empfundenwurde, welche die französische Republik in dem Lüneviller Frie-den vom 9. Februar 1801 dem deutschen Reichskörper in alleneinzelnen Gliedern versetzt hatte, und wie locker der Verbandwar, den die zu Regensburg versammelte außerordentlicheReichsdeputation darum legte, so ist doch soviel gewiß, daßdiesseits nicht verkannt wurde, wo die, von den räuberischenVolksfreunden den Hütten vorgespiegelte Freiheit und Gleich-heit in Wahrheit zu suchen sei. Jedenfalls zeuget der Beschlußim §. 35 dafür,welcher alle Güter der fundirten Stifter, Abteien undKlöster, in den alten sowohl, als in den neuen Be-sitzungen, katholischer sowohl, als Augsburg'scherConfessions=Verwandten, mittelbarer sowohl, als un-mittelbarer, deren Verwendung in den vorhergehendenAnordnungen nicht förmlich festgesetzt worden ist, derfreien und vollen Disposition der resp. Landesherren,sowohl zum Behufe des Aufwandes für den Gottes-dienst, Unterrichts= und andere gemeinnützige Anstalten,als auch zur Erleichterung ihrer Finanzen überließ,und die Anwendung, welche der Churfürst Max Joseph davonmachte, liefert den Beweis dazu.Mit einer Schonung, wie die Idee aus welcher die Stif-tung der Klöster hervorgegangen, sie forderte, und die Achtungvor jeder Erscheinung in dem großen Gang der Verbreitungdes Christenthums und des religiösen Bewußtseyns im Volkesie verlangt, nicht weniger aber mit der Wahrheitsliebe undUeberzeugungstreue eines Reformators, fern von dem Glaubenan die moderne Magie, verborgene Kräfte in erstorbenenKörpern zu neuem Leben aufzuwecken, erklärt vielmehr derhochselige Vater des jetzigen Königs Ludwigs von Baiern ausMünchen vom 12. September 1803 wie folgt:Da wir überzeugt sind, daß die moralische Ausbildungeines Volkes die Grundbedingung ist, ohne welche es keinendauerhaften Wohlstand erlangen kann, und daß die besten