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Nachrichten über Thomas a Kempis : nebst einem Anhange von meistens noch ungedruckten Urkunden
Entstehung
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93des vierzehnten Jahrhunderts gehörte!) alles zwischen derHadde und der Engerstraße gelegene Terrain?) zum Kuyten-Gut. Seitdem kam der südliche Theils) davon ab und bil-dete das Meermanns=Gut; der nördliche blieb Eigenthum derFamilie Kuyt.4) So wie die Hadde, die von vorne anden Kirchhof und nordwärts an das St. Georgs=Altargutstieß, die Fahrstraße nicht erreichen konntes) ohne das Eigen-thum von Kuyt dazu zu benutzen, so war dies mit dem ver-kleinerten Kuytengut in Bezug auf Meermannshof der Fall. 6)Zu dem Meermannsgut können immer noch, wie wir früherannahmen, die gegenüber liegenden Häuser,?) als Scheune,Gartenplatz u. dgl. gehört haben.So ist und bleibt uns wahrscheinlich, daß die Stelledes ehemaligen Gartens der Gymnasialregenties) die Ge-burtsstätte des Thomas a Kempis ist. Sobald sich ermittelthaben wird, daß an dieser Stelle die Schule war, ehe sienach der Stelle fast gegenüber?) verlegt wurde, wird dieSache gewiß sein. Das Notatum im städtischen Protokollvom Jahre 1657 10) kann sich nur auf eine niedere Schulebeziehen, denn das Gymnasium war damals noch nicht vor-handen. Was Jakob Breuer in seiner Biographie des Tho-mas schreibt, 11) das älterliche Haus des Thomas sei vorachtzig Jahren (also um 1600) in eine Schule und vorzwanzig Jahren in ein Gymnasium verwandelt worden, stehthiermit im schönsten Einklang. So wär es uns also aufder mühsamen Bahn unserer Forschungen ergangen wie denPhilosophen. Nachdem sie, um zur Gewißheit zu gelangen,mit vieler Arbeit Allerlei aufgeführt, das sie fort und fortals unhaltbar erkennen mußten, müssen sie endlich zum ein-fältigen Glauben zurückkehren. Glücklich, wenn sie finden,daß das Geglaubte durch das Entdeckte bestätigt wird!1) S. Urk. 6 vom J. 1347.2) Häuſer N. 401 bis 405 ½ einſchl.3) N. 401, 402, 403 u. 401.4) N. 405 u. 405 ½Urk. 1347 N 6.Urk. 1402 N. 10 im Anh.1) N. 277, 278, 279.*) neues Wolf'sches Haus N. 405½Müsers Haus N. 276.) Urk. 11 im Anh. d.*) S. 21.