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Die Karten von 1813 und 1818
Entstehung
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1. die Arrondissements Zweibrücken, Kaiserslautern undSpeier mit Ausnahme der Cantone Worms und Pfed-dersheim;

2. den Canton Kircliheimbolanden im Arrondissement Alzey;

3. die Cantone Waldmohr, Bliescastel und Kusel aussereinigen Orten, gelegen auf der Strasse von St. Wendelnach Baumholder (vgl. weiter unten die Abtretung, bezw.Übernahme von Seiten Oesterreichs und Preussens voml.Juli 1816; dort sind die Orte aufgeführt);

4. den Teil des Departements Niederrhein, welcher nörd-lich der Lauter liegt und von Frankreich im Friedenvom 20. November 1815 abgetreten ist, einschliesslichder Festung Landau, welche deutsche Bundesfestung ist.

Nunmehr konnte auch Preussen in Besitz der Länder gelangen,welche ihm in dem Protokoll vom 3. November zugesprochen waren.Am 1. Juli 1816 *) übergab der österreichische CommissarHofrat von Droßdik an den preussischen Bevollmächtigten, Frei-herrn von Schmitz-Grollenburg, Direktor der I. Abteilung derköniglichen Eegierung zu Koblenz, folgende Distrikte:

die Cantone Saarburg, Merzig, Wadern, Tholey, Ott-weiler, Lebach (soweit es 1814 von Frankreich abge-treten war), die Reste des Cantons Conz (einschliesslichder ehemals zum Wälderdepartement gehörigen Parzellenauf dem rechten Moselufer), die Cantone Hermeskeil,Birkenfeld, Baumholder, Grumbach (mit Ausnahme vonEschenau und St. Julian), St. Wendel (mit Ausnahmeder Ortschaften Saal, Niederkirchen, Bubach, Marth,Hoof und Osterbrücken), endlich die vorher zum CantonKusel gehörigen Ortschaften Schwarzerden, Reichweiler,Pfeffelbach, Ruthweiler, Burg- und Thal-Lichtenbergmit allen Rechten und Gerechtsamenund entliess gleichzeitig alle Staatsdiener und Unterthanen aus ihrenbisherigen Verpflichtungen,

Nach der Vereinigung dieser Teile mit der preussischenMonarchie wurden die Cantone Saarburg und Conz in ihrem Be-stände vom 28. Mai 1815 wiederhergestellt (vgl. S. 134 Anm. 1)und beide dem Kreisgericht zu Trier überwiesen 2 ).

i) Martens, Suppl. VIII. S. 241.-') Barsch, I. S. 258.