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haus Aufschluss: nach ihm betrug es 68 Q-Meilen 1 ). Danach er-gäbe sich eine Bevölkerungsdichtigkeit von rund 71 Seelen auf1 qkm.
Bei Oudiette ist hinter den einzelnen Mairie-Hauptorten zwarimmer die Einwohnerzahl angegeben, aber einmal bezieht sie sichfast ausschliesslich auf die ganze Mairie, zweitens sind die An-gaben selber auch noch entweder mit dem Wörtchen „environ"versehen oder schwanken sogar noch in der Angabe der Hunderte.Ortschaften, welche weniger als 500 Einwohner hatten, bilden indieser Hinsicht bei Oudiette alle eine Stufe.
Für die Karte waren diese Angaben daher weder zeitlichnoch nach ihrem inneren Werte brauchbar. Auch bei diesen Teilender Rheinprovinz dienten mir die ersten preussischen Zählungenaus den Jahren 1816 und 1817 als Grundlage.
Aus dem Vorhergehenden ergiebt sich die Unmöglichkeit, aufGrund des bis jetzt vorhandenen Materials die Gesamtbevölkerungdes linksrheinischen Teiles der Provinz für das Ende der franzö-sischen Herrschaft genau zu berechnen.
Bis jetzt ist eine gleichartige Berechnung nur möglich aufGrund der ersten preussischen Erhebungen, und das Resultat der-selben, welches in den Begleitworten zur zweiten Karte angeführtwerden wird, kann einen Massstab für den Stand der Bevölkerungam Ende der französischen Herrschaft geben.
II. Die Länder am rechten Rheinufer.
Der Friede zu Luneville hatte das Schicksal der linksrheini-schen Länder für eine Reihe von Jahren entschieden. Er war zu-gleich die Ursache der territorialen und politischen Umwälzungen,welche demnächst auf dem rechten Rheinufer erfolgten. Für dieEntschädigung der durch die Abtretung des linken Rheinufers be-nachteiligten erblichen deutschen Fürsten hatte schon der Congresszu Rastatt das Princip der Säcularisation angenommen. Der Ar-tikel 7 des Friedens von Luneville 2 ) bestimmte, dass diese — nicht
!) Berghaus, IL Abt., 3. Bd., S. 79.
2 ) Scholl, V. S. 363; Meyer-Zoepfl, I. S. 2; De Clercq, I. S. 426.