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Die vielleicht hier und da in den Industriegegenden einge-tretenen bedeutenderen Veränderungen können nicht dagegen geltendgemacht werden, da die vorhandenen Katasterkarten uns nochden jenen Veränderungen vorangegangenen alten Zustand erhaltenhaben.
Etwas schwieriger liegt die Sache da, wo ehemals getrennteTeile einer und derselben Ortschaft in preussischer Zeit vereinigtwurden, und wo die vorhandenen Gemeindeübersichtskarten dieehemaligen Trennungslinien nicht mehr verzeichnen. Zum Glückgiebt es der Fälle im Bereich der vorliegenden Arbeit nur wenige.
"Wo Widersprüche und Zweifel entstanden, wurde zur Lösungder schwebenden Fragen die Mitwirkung der betreffenden Kreis-behörden in Anspruch genommen, welche in sehr anerkennens-werter Weise sich der Mühe unterzogen haben, die alten Bürger-meisterei-Akten durchsuchen zu lassen und das Resultat mit-zuteilen.
Quellen.
I. Druckwerke und Akten.
Für den Entwurf beider Karten ist ein ziemlich reichhaltigesgleichzeitiges statistisches Material vorhanden; für die französischeEpoche ist es freilich nicht für alle Gebiete gleichmässig. Die mirbekannt gewordenen gedruckten Materialien beruhen auf ver-schiedenen Universitäts- und Stadtbibliotheken, die handschrift-lichen bei den königlichen Regierungen zu Aachen und Koblenzund in den Staatsarchiven zu Düsseldorf und Koblenz, ferner beimConsistorium zu Koblenz, demGeneralvikariatzuKöln und dem bischöf-lichen Ordinariat zu Limburg. Es ist jedoch nicht unwahrscheinlich,dass noch an anderen Stellen, namentlich auch im Privatbesitz, brauch-bares Material für jene Zeiten vorhanden ist, welches hoffentlich nun-mehr nach dem Erscheinen der Karten und des begleitenden Texteszum Vorschein kommen und zur Vervollständigung und eventuellenBerichtigung für später von Nutzen sein wird.
Für die französische Epoche sowohl als für die folgende Zeitbis zum Jahre 1818 sind folgende Quellen durchgesehen, be-ziehungsweise benutzt worden: