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143746 und für 1811/12 mit 147 753 1 ). Die für 1817 angegebenenZahlen dürften daher wohl dem wirklichen Bevölkerungsstande imJahre 1813 am nächsten kommen. Da das Areal des Departementszu 60 Quadratmeilen angegeben wird = rund 3300 qkm, so betrugdie durchschnittliche Dichtigkeit der Bevölkerung rund 45 Seelenauf 1 qkm; sie kam also derjenigen des Lippedepartements unge-fähr gleich.
Das ganze Grossherzogtum Berg hatte 1812: 743740 Ein-wohner 2 ).
III. Herzogtum Nassau.
Der Stand der Bevölkerung im Herzogtum Nassau scheintwährend der Zeit von 1806—1813 nicht genau bekannt gewesenzu sein. Dieselbe wird — ohne Angabe des Jahres, doch jeden-falls für die Zeit unmittelbar nach Errichtung des Herzogtums —auf 273000, bezw. 270000 Seelen angegeben. Der kaiserlicheAlmanach für 1812 giebt die Zahl der Bewohner, stark abgerundet,auf 300000 an 3 ). Die Flächenangaben schwanken zwischen 100und 103 Quadratmeilen.
Bei dem Mangel gleichzeitigen statistischen Materials für dieeinzelnen Ämter war ich für detailliertere Aufstellungen auf dieErgebnisse der ersten preussischen Zählung angewiesen.
1817 4 )1. Regierungsbezirk Wiesbaden:
Amt Braunfels 8080 Einwohner„ Greifenstein 7302 „„ Hohensolms _________ 3008 _____ „
18390 Einwohner
J ) von Viebahn I. S. 72.
a ) Annuaire für das Roerdepartement für 1813, S. 120.
3 ) Berghaus, IL Abt. 3. Bd. S. 376. — Annalen d. Vereins für Nass.Altertumskunde 10. Bd. 1870. S. 310.
4 ) Die Zahlen ergaben sich durch Berechnung auf Grund der spe-ziellen Angaben des S. 98 unter 9 erwähnten Buches über den Regie-rungsbezirk Koblenz. Der ungenannte Verfasser der Statistik der preuss.Rheinprovinzen giebt auch eine Übersicht der an Preussen gekommenen,ehemals nassauischen Ämter nebst ihrer Einwohnerzahl (S. 135) und zwar,wie er sagt, nach genauen Angaben. Das Verzeichnis ist indessen un-vollständig und die beigefügten Zahlen erwecken wenig Vertrauen. Esist daher auf Wiedergabe derselben verzichtet.