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Das Areal wird für das Jahr 1809 zu 68 Quadratmeilen oderrund 3754 qkm angegeben. Diese Zahl trifft indessen für dasJahr 1812 nicht mehr zu; infolge der inzwischen eingetretenenVeränderung betrug der Flächeninhalt für das Ende der franzö-sischen Herrschaft rund 3850 qkm. Dies ergiebt sich durch fol-gende Rechnung: 1809 : 68 Quadratmeilen; davon ab die CantoneEmmerich, Rees, Ringenberg = 9 Quadratmeilen; dazu die Can-tone Dorsten und Recklinghausen oder der heutige Kreis Reck-linghausen südlich der Lippe = 602,2 qkm 1 ). Das ergiebt imganzen: 3850,5 qkm.
Die dichteste Bevölkerung nicht nur vom Departement Rhein,sondern von allen Teilen der heutigen Rheinprovinz hatten damalsdie Arrondissements Elberfeld und Düsseldorf. Das erstere stehtobenan von allen mit 182 Einwohnern auf das qkm; dann folgtDüsseldorf mit 113. Industrie und Handel waren wie heute soauch damals die Ursachen dieser Erscheinung.
2. Departement Sieg.AiTondissemont Siegen.
1807 2 )
1817
Canton Eitorf
12147
13796
Einwohner
„ Gummersbach
13697
13764
j.
„ Homburg
9163
9734
,,
„ Waldbroel
14358
15022
,,
„ Siegen (teilweise,
2684
2730
33
d. h. der frühere
Canton Wilden-
burg')
Anteil der Rheinprovinz:
52049
. 55046
Einwohner
Die Zahlen der zweiten Reihe ergeben sich nach einer Berech-nung aus den Beschreibungen der Regierungsbezirke Köln undKoblenz aus dem Jahre 1817. Das ganze Departement hatte im Jahre1807: 133070 Seelen 3 ). Diese Zahl trifft indessen für das Ende derfranzösischen Herrschaft nicht mehr zu. Schon für 1809 bezeichnetvon Viobahn die Summe der Bevölkerung mit 138176, für 1810 mit
J ) Auf Grund eines Auszuges aus dem Grundsteuer-Hauptbuche derKataster-Inspektion zu Münster i. W.
2 ) Lois anterieures, V. S. 50 ff., bei v. Daniels VII. S. 16, bei Gräff,I. S. XXXVI.
3 ) a. a. O., S. 13, bezw. S. XXXIV.