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sation desselben erfolgte am 16. August 1810 von Aschaffenburgaus 1 ). Nach § 29 wurde es in Departements eingeteilt. Die StadtWetzlar nebst Gebiet bildete eine Unterpräfektur und blieb es biszum Ende der französischen Herrschaft.
Kirchliche Einteilung.
Die kirchliche Organisation in dem hier in Frage kommendenTeile des rechten Rheinufers wurde durch die Umwälzungen inden Jahren 1801, 1803 und 1806 wenig berührt. Daher decktsich die neue politische und administrative Einteilung nicht mitder kirchlichen wie auf dem linken Rheinufer.
A. Katholiken.
Die katholischen Pfarreien verteilten sich auf 4 Sprengel.
1) Emmerich und Elten gehörten unter die Verwaltung derholländischen Missionen 2 ).
2) Kloster Marienthal, zugleich Pfarrkirche, unterstand deinBistum Münster 3 ).
3) Der bei weitem grösste Teil der katholischen Pfarreiengehörte zur alten Erzdiözese Köln und war in Dekanate oderChristianitäten geteilt, von denen folgende in Betracht kommen:Xanten, Düsseldorf, Deutz, Siegburg 4 ). Der Sprengel von Xantenlag zu beiden Seiten des Rheins. Durch die neue kirchliche Orga-nisation Prankreichs vom Jahre 1802 waren die linksrheinischenTeile des letztgenannten Dekanates mit dem französischen BistumAachen vereinigt worden; desgleichen später Wesel und einigeRheininseln, wie bereits früher (S. 44) angegeben ist. Die rechts-
!) Winkopp, XVI. S. 259.
2 ) Schematismus der Diözese Münster. 1868. S. XXI.
3 ) a. a. O. S. XXII.
4 ) Ley, die kölnische Kirchengeschichte, S. 642, 644, 645 ff. — Dumont,descriptio omnium archidioecesis Colon, ecclesiar. parochial. etc. circa
1800 digesta. Ferner folgende Manuscripte vom Kölner Generalvikariat:Descriptio pastoratuum archidioeces. Colon. 1730. Status modernus archi-dioeces. Colon, nimirum 1784. Elenchus parochiarum in dextro Khenilitore ad archidiaconatum Xantensem speetantium. Nach dem 17. Sept.
1801 verfasst.