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dorf. 3. die seit 1792 preussische Grafschaft Sayn-Attenkirchen 1 )(mit den Ämtern: Bendorf, Altenkirchen, Almersbach, Freusburg,Friedewald). 4. vom Landgrafen von Hessen-Darmstadt das AmtKleeberg 2 ). Nassau-Weilburg erhielt für seine Verluste den Restdes Kurfürstentums Trier 3 ) (Ämter Ehrenbreitstein, Sayn, Hersch-bach, Hammerstein, Bergpflege [Engers mit dem Schlosse], Herr-schaft Vallendar).
4. Wied-Runkel.
Der Fürst von Wied-Runkel hatte auf dem linken Rheinuferdie Grafschaft Kriechingen (Creange) verloren und bekam die köl-nischen Ämter Altwied und Neuerburg 4 ).
5. Sohns.
Die Fürsten und Grafen von Solms gaben ihre Ansprüche aufdas Amt Kleeberg auf und erhielten dafür die Abteien Arensburgund Altenberg im Solmsischen 5 ).
6. Der Reichserzkanzler, der einzige geistliche Kurfürst, wel-cher noch Landesherr geblieben war, erhielt u. a. die ReichsstadtWetzlar in der Eigenschaft einer Grafschaft und mit voller Landes-hoheit wie auch die in der Grafschaft belegenen Stifter, Abteienund Klöster. Der Stadt Wetzlar sollte unbedingte Neutralität ge-sichert werden, da sie Sitz des Reichskammergerichtes wäre G ).
Durch die territorialen Umwälzungen des Jahres 1803 wurdedas deutsche Reich bereits in seinem inneren Zusammenhang that-sächlich aufgelöst. Napoleon, der seine Macht schon bei den Ent-schädigungsverhandlungen hatte fühlen lassen, war im folgendenJahre Kaiser der Franzosen geworden. Seine Willkür und Rück-sichtslosigkeit brachten im Jahre 1805 nochmals eine grosse Coali-tion zwischen England, Österreich, Russland und Schweden zu-stande. Die Schlacht bei Austerlitz entschied auch diesen Kriegzu gunsten Frankreichs und führte den Frieden zu Pressburg her-
! ) Reichsdep.-Hauptsclü. § 12.
2 ) a. a. 0. §§ 7 und 12. Das Amt bestand aus den Gemeinden: Klee-berg (mit dem Kleehof), Brandoberndorf (mit 5 Mühlen), Obercleen, Ebers-göns. Vgl. Annalen d. Vereins f. Nass. Altertumskunde 10. Bd., 1870, S. 283.
3 ) Reichsdep.-Hauptschl. § 12.
4 ) § 21.
5 ) § 16.
6 ) § 25.