11. Der Unterricht in der Naturbeschreibung.
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Sommer hindurch.) Aus der Blüte entwickelt sich die Frucht. Aus welchemTeile? Was wifst ihr über die Frucht? Im Herbste stirbt der oberirdischeTeil der Pflanze ab, um im Frühjahre wieder von neuem hervorzuspriefsen.(b. Verlauf des Lebens.) Merkenswerte Eigentümlichkeiten zeigt die■Pflanze nicht. Fafst zusammen, was über die Lebensweise der Taubnessel
gesagt wurde!------Wie steht es mit dem Nutzen oder Schaden der Pflanze?
(Dies wird den Kindern weniger bekannt sein; man wird es ihnen deshalbeinfach sagen.) Der Stengel und die Blätter werden von Ziegen, Schafenund Kühen gefressen, wenn auch nicht besonders gern. Die Pflanzedient also als Viehfutter. Aus den Blüten bereitet man, indem man sie ab-kocht, eine Art Thee. Die Taubnessel nützt also immerhin, wenn auch nichtviel. Schaden bringt sie gar nicht. (IV. Nutzen oder Schaden.) Wiederholt,
was ich über diesen Punkt gesagt habe!-------Was von der Pflanze müssen
wir nun noch besprechen? (Verwandtschaft.) Welche Pflanzen bezeichnen wirals verwandt? Zu welcher Familie gehört die weifse Taubnessel? WelchePflanzen werden also mit dieser verwandt sein ? Nennt Lippenblümler!(V. Verwandte.) Kedet über die Verwandtschaft der Taubnessel!-------
(Das Bild, das nach und nach an der Tafel entstand, sieht so aus:
Der weifse Bienensaug.
I. Name: Bienensaug, Taubnessel.II. B e schre ibung.
1. Allgemeine: unscheinbar.
2. Besondere.
a. Grösse: V 2 m.
b. Bedeckung: behaart.
c. Teile.
Wurzel: faserig, ausdauernd.Stengel: braun und grün, vierkantig, knotig.Blätter: herzförmig, gesägt, gestielt, gegenständig.Blüte: vollständig.
Kelch: grün, einblättrig, fünfspaltig.
Blumenkrone: weifs, einblättrig, — Schlund, Ober- undUnterlippe.
Staubgefäfse: 4; 2 kurz, 2 lang.
Stempel: 1.Frucht: vier Nüischen:
d. Inneres: hohl, weifser Saft, Zellen.
III. Lebensweise.
a. Heimat und Standort: gem. Zone, Gräben, Mauern, Zäune.
b. Verlauf des Lebens: ausdauernd.
IV. Nutzen oder Schaden: Futterkraut, Thee.
V.Verwandte: Lippenblümler: rote, gelbe, gefleckte Taubnessel,Minze etc.)
3. Lesen des entsprechenden Stückes im Lesebuche: —
4. Zusammenfassung des Behandelten: —
III. Schlufs: —C. Beurteilung: —
Krause, Kurzgefaßte Methodik etc.