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1 (1883) (IV.) Erste Rede gegen Philippos [u.a.] (I - III.) Olynthische Reden
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RÜCKBLICK AUF DIE REDE VOM CHERSONESOS.

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beschäftigt. Nur ein kleiner Teil der Rede (§ 120) behandeltden vorliegenden, an und für sich wenig bedeutenden Fall; undauch in diesem schon schweift der Redner in das Gebiet der hohenPolitik, wenn er Grundsätze ausspricht, deren Refolgung in derspäteren Zeit bei fremden Staaten so verhängnisvolle Ereignissehervorgerufen hat, wie der: Man mufs den Feind nicht an sichkommen lassen, sondern ihn im eigenen Lande aufsuchen; oderwie: Der Wunsch meines Todfeindes ist ein Verbot für mich.Dann erst beginnt die Rede über die allgemeine politische Lage,auf welche als sein eigentliches Thema der Redner schon § 23hingewiesen hat. Einen speciellen Antrag bringt der Rednernicht vor: ein zusaromenfassender ergiebt sich erst am Schlufs(§ 76 ·77) als praktisches Ergebnis, welcher durch die Auffor-derung , Philipp durch ein energisches, aktives Handeln, wennauch nicht zum Kriege zu reizen, so doch an weiterem Fortschrei-ten zu hindern gewifs als Richtschnur für die speciellen An-träge der Redner seiner Partei dienen sollte. In dem Übrigblei-benden hat Blafs drei Teile unterschieden: 2151. 52 60.6175. Scharf gesondert sind dieselben nicht. Mögen hier dieGedanken des Redners anderen in den Mund gelegt sein, mögendort Einwürfe beantwortet werden es zieht durch dieselbendieselbe Gedankenreihe. Gewifs könnten manche Gedanken dort,wo sie stehen, entbehrt werden; aber ungern würde man sieüberhaupt missen, da sie Herrliches in ungekünstelter Formbieten. Ich erwähne: Es ist nicht recht, bei einem Unglück vonau fsen stets drinnen die Sündenböcke zu suchen, um sie ent-gelten zu lassen, was alle unterlassen haben. Ehrgefühl undScham sind bei freien Männern die kräftigsten Triebfedern derHandlungen. Man darf das Glück des Friedens nur so langepreisen, die Last der Heeresverwaltung nur so lange beseufzen, alsder Frieden nicht Nachteil bringt, man darf an der Aufrichtigkeitund Selbstlosigkeit der Politik einer Partei nur soweit zweifeln,als man sie kontrolliert, aber sie nicht lähmt und ihre Aktion un-möglich macht.