g. A^Qö/i AUSGEWÄHLTE > r DES DEMOSTHENES. ERKLÄRT VON ANTON WESTERMANN. ERSTES BÄNDCHEN: (I— ΠΙ.) OLYNTHISCHE BEDEN. (IV.) EESTE BEDE GEGEN PHILIPPOS. (V.) BEDE VOM FEIEDEN. (VI.) ZWEITE BEDE GEGEN PHILIPPOS. (VIII.) BEDE ÜBEE DIE ANGELEGENHEITEN IM CHEESONESOS. (IX.) DEITTE BEDE GEGEN PHILIPPOS. — ACHTE VERBESSERTE AUFLAGE BESORGT VOK EMIL ROSENBERG. BERLIN, (HA* 4k>2. WE1DMANNSCHE BUCHHANDLUNG. 1883 . Vorwort zur achten Auflage. Diese Auflage unterscheidet sich ebensowohl von der siebenten, von Emil Müller besorgten, als auch von der vorhergehenden, noch von dem verdienten Westermann selbst herausgegebenen. Die Ausgabe von Müller hat wissenschaftlich unbestreitbar grofse Verdienste; seine Exkurse unter dem Text und hinter demselben, hervorgegangen aus einer reichen Gelehrsamkeit und gründlichen Kenntnis der historischen Verhältnisse zur Zeit des Demosthea'es, werden ge.wifs unvergessen bleiben und auch dem, der abweichende Ansichten hegt, Neues und Beachtenswertes in FUlfe gewähren; doch v .That sich dieselbe zu weit von dem der Haupt-Sauppeschen Sammlung vorschwebenden Zwecke entfernt und ist namentlich in der Heranziehung des historischen Materials, in der Ausspinnung der Gedanken des Redners über das Bedürfnis der Schule allzu weit hinaus gegangen. Aber auch von der sechsten Auflage wird sich die vorliegende sehr unterscheiden. Es war, um von geringeren Änderungen in Bezug auf Ausdruck, Orthographie, Erklärung schwererer Begriffe, von anderen Auffassungen zu schweigen, allen den Erfolgen des Studiums des Demosthenes während der Jahre 1871—1883 Rechnung zu tragen. Die Angaben über die benutzten Werke wird man hier nicht suchen. Von Ausgaben, die in der Zwischenzeit erschienen sind, erwähne ich nur die von Blafs besorgte sechste Auflage des Demosthenes von Rehdantz (Leipzig 1881), die zweite Auflage der Harangues de D6mosthfene von Weil (Paris 1881) und 1 * Abt. Alte Geschichte 4 VORWORT ZUR ACHTEN AUFLAGE. die Ausgabe des Demosthenes in der Bibliotheca Gothana von Sörgel (1. Bändchen. Gotha 1S83). Unter den kritischen Schriften wurde von mir besonders benutzt: die Attikus-Aus- gabe des Demosthenes von W. Christ, München 1882. Vor allem aber galt es dem epochemachenden Werke von Blafs: Die attische Beredsamkeit. III. Abteilung. Erster Abschnitt: Demosthenes. Leipzig 1877, die ihm gebührende Rechnung zu tragen. Die kritischen Grundsätze des Herausgebers unterscheiden sich von denen Westermanns nicht wesentlich, höchstens darin, dafs er dem Cod. 2 keine abergläubische Verehrung zollen kann. Es ist dieser Codex wohl der beste, aber nicht der einzige Vertreter einer verhältnismäfsig guten Überlieferung. Auch in der Charakteristik des Demosthenes kann der jetzige Herausgeber nicht ganz den Ansichten Westermanns sich an- schliefsen. In einem dem bald erscheinenden zweiten Bändchen folgenden kritischen Anhang sollen die Abweichungen von der sechsten Auflage angegeben und besprochen werden. Schon jetzt sei bemerkt, dafs ich Herrn Schulrat Dr. v. Bamberg für 0 manche schöne Bemerkung zu den Olynthischen Reden Dank schulde. Hirschberg, Juni 1883. Emil Kosenberg. 1 i PBOLEGOMENA. 1. Demosthenes war der Sohn des Demosthenes aus dem attischen Gau Päania. Über sein Geburtsjahr schwanken die Angaben der alten Schriftsteller zwischen dem Jahre des Archon Dexitheosi) (Ol. 98, 4. 385/4) und Ol. 99, 4. 381/380. * Ol. 2 ) Von beiden ist allem Anschein nach die erstere die richtige: mindestens weisen alle die von Demosthenes selbst gelegentlich über sein Lebensalter gegebenen Andeutungen 3 ) darauf hin, dafs seine Geburt nicht über die Mitte des Jahres 384 herabgerückt werden darf. 4 ) 2. Seine Jugend scheint in der That nicht reich an Genüssen gewesen zu sein. Er stand im achten Jahre, als er seinen Vater verlor, und seine einzige Schwester im sechsten. Beide wuchsen auf unter den Augen der Mutter und unter der Aufsicht dreier durch das Testament vom Vater eingesetzten Vormünder, von denen zwei, Aphobos und Demophon, zu seinen Blutsverwandten gehörten. 5 ) Freilich kümmerten sich diese wenig um den von Natur schwachen und kränklichen Knaben: sie begnügten sich denselben herkömmlicherweise in die Schule zu schicken, während die ängstliche Mutter ihn von allen anstrengenden körperlichen Übungen zurückhielt. Um so schneller entwickelten 1) Leb. d. zehn Redner S. 485d. 2) Dionys, v. Halik. im 1. Brief an Ammäos Kap. 4. 3) Mit Ausnahme einer einzigen 21, 154 ävo xal τριάκοντ’ ετη γέγονα, wo jedoch doo mit A. Schäfer in τέτταρα zu ändern sein wird. 4) Von neueren Forschern entscheiden sich für Ol. 98, 4 Vömel, Zeitschr. f. d. Alt.-Wiss. 1846. No. 9 ff., für Ol. 98, 4 oder Anf. 99,1 Boeck, Abhh. der Beil. Akad. 1818. S. 78, für Anf. Ol. 99, 1 A. Schäfer, Dem. u. seine Zeit Bd. 3. Beil. S. 38 ff., für Ol. 99, 1 überhaupt Ranke, allg. Encykl. d. Wiss. Art. Demosthenes S. 62 u. Seebeck, Zeitschr. f. d. Alt.-Wiss. 1838. S. 321 ff, für Ol. 99, 2 Droysen, N. Rhein. Mus. Bd. 4 S. 406 ff. u. Blafs, sich stützend besonders auf Hypereides Dem. col. XIX. A. B. III. S. 10 (oder 99, 1; jedenfalls im Jahre 383), für Ol. 99, 3 Clinton Fasti Hellenici t. 2. p. 349, Brückner, K. Philipp u. die hellen. Staaten S. 326 ff, u. C. F. Hermann de Demosthenis anno nalali, Gotting. 1845, für Ol. 99, 4 Böhnecke, Forsch, auf dem Gebiet der att. Redner 1. S. 1 ff. 5) D. 27, 4. 6 PROLEGOMENA. sich seine geistigen Anlagen. Eben in jenen häuslichen Verhältnissen aber war, wie es scheint, der erste Anstofs gegeben, der ihn der rednerischen Laufbahn entgegenführte. Leider waren seine Angelegenheiten durch die väterliche Verfügung in schlechte Hände geraten. Die Vormünder begnügten sich nicht damit, ihrem Pflegebefohlenen nur das Notdürftige zum Unterhalt darzureichen, die Substanz des Vermögens durch schlechte Bewirtschaftung zu verwahrlosen und ihre sonstigen im Testament ihnen auferlegten Verpflichtungen unerfüllt zu lassen, sie waren frech genug das ihnen anvertraute Gut förmlich unter sich zu teilen, so dafs nach zehnjähriger Verwaltung, wie sich später ergab, das ganze väterliche Vermögen, welches Demosthenes selbst auf vierzehn Talente berechnet 6 ), anstatt auf das Doppelte angewachsen zu sein, bis auf den zwölften Teil des anfänglichen Betrags zusammengeschmolzen war. Dieses Spiel war nicht etwa sehr geheim betrieben worden, im Gegenteil, die Sache war stadtkundig, die mütterlichen Verwandten des Demosthenes hatten versucht sich ins Mittel zu schlagen 7 ), wiewohl vergeblich, und da von diesen nun kein weiterer Schritt zu seinen Gunsten zu erwarten war, so sah Demosthenes schon Jahre lang vor Ablauf der Vormundschaft sich persönlich die Pflicht auferlegt, dereinst das ihm entwendete Vermögen gerichtlich zu reklamieren, und somit auch die Notwendigkeit, sich die zu diesem Zwecke erforderliche rednerische Fähigkeit anzueignen. 3. So lange seine Minderjährigkeit noch dauerte, wird er bei der Geringfügigkeit seiner Mittel auf eigene Übungen und auf das Studium schriftlicher Anweisungen zur Redekunst, unter denen die des Isokrates genannt wird, beschränkt gewesen sein, und in diese Zeit pafst auch das Geschichtchen, dafs er dem Isokrates, der tausend Drachmen für den rhetorischen Cursus nahm, nur zweihundert habe bieten können und daher von diesem schnöde zurückgewiesen worden sei. 8 ) Sofort nach Eintritt seiner Volljährigkeit jedoch, welcher Ol. 103 2 /s. 366 erfolgte 9 ), that er die ersten Schritte, um seine pflichtvergessenen Vormünder zur Herausgabe ihres Raubes zu zwingen. Zwei Jahre verstrichen unter fruchtlosen Verhandlungen: Ol. 104, 1. 364/363 endlich betrat er den gerichtlichen Weg und reichte seine Klage ein. 10 ) Es läfst sich denken, dafs Demosthenes diesen Zeitraum nicht unbenutzt für seine rednerische Bildung verstreichen liefs. 6) 27, 9 ff. 7) 27, 15. 8) Leb. d. zehn Redner 837) Vergl. A. Hug: Dem. als politischer Denker, in ‘Studien aus dem klass. Altertum.’ Freib. 1881. 14 PROLEGOMENA. Männer lebten, die von hohen Ideen getragen für Vaterland und sittliche Güter jedes persönliche Opfer, selbst das des Lebens, brachten. 6. Der eine dieser Gegner war Philippos von Makedonien. Ein Mann, der, wie er, nachdem er kaum in den Besitz einer bestrittenen Krone sich gesetzt, mit unscheinbaren Mitteln ausgerüstet rechts und links die Scharen weit überlegener Feinde niederschlug, in Zeit von wenigen Jahren ein in der Auflösung begriffenes Reich wieder aufrichtete und eine Reihe von Staaten überwältigte, die vor nicht viel länger als hundert Jahren noch der gesamten Macht des Perserreiches siegreich widerstanden hatten, gehört jedenfalls zu den aufserordentlichen Erscheinungen. Allein so sehr auch die Energie seines Willens, die Beharrlichkeit, mit welcher er, keine Strapazen scheuend und selbst sein Leben nicht schonend, das vorgesteckte Ziel, mit Griechenlands Hülfe sein Reich nach Asien zu erweitern, verfolgte, sein scharfer und umfassender Blick und sein hohes Feldherrntalent der Anerkennung würdig sind, so wenig ist doch zu verkennen, dafs diese persönlichen Vorzüge allein ihn nicht zum Ziele führten. Philippos war kein Eroberer im gemeinen Sinne, der nur das Recht des Stärkeren geltend macht: die Unterjochung Griechenlands war nicht ein Werk roher Gewalt, sondern schlauer Berechnung. Philippos war zu klug um gleich von vorn herein alles auf einen Wurf zu setzen, zu klug um nicht zu erkennen, dafs ein offener Angriff leicht zu einer Koalition der gesamten Griechen gegen den gemeinschaftlichen Feind führen konnte, die um ihre Existenz kämpfend vielleicht ebenso unüberwindlich gewesen wären als die zur Perserzeit. Hier also mufsten andere Mittel angewendet und, um das eigene Spiel zu maskieren, vor allem die Spaltung unter den einzelnen Staaten unterhalten, ihre nationalen Antipathieen genährt und zum gemeinsamen Verderben ausgebeutet werden. Wie Philippos manövrierte, wie er sich durch Versprechungen und Freundschaftsversicherungen in das Vertrauen der einzelnen Staaten einschlich und dieselben einschläferte, wie er überall, und oft durch Bestechung, einen Anhang sich erwarb, der anfangs insgeheim, bald aber offen für sein Interesse wirkte, wie er sein W T ort und seinen Eid brach, wo immer es ihm dienlich war, wie er anfangs mit kleinen Vorteilen sich begnügte, hierund da eine Stadt wie versuchsweise wegnahm und nachdruckslosen Einspruch, falls er erfolgte, ignorierte, dann immer kühner werdend ganze Staaten mit Gewalt nahm oder unter dem Namen von Bundesgenossen an sein Interesse fesselte und stets einen Schein PROLEGOMENA. 15 des Rechtes wahrend sein Netz von Land zu Land immer weiter spann, bis er endlich die Maske abwarf und gegen die Hauptmacht, die einzige, welche er wirklich fürchtete, gegen Athen den letzten lange voraus berechneten Schlag führte, — das alles legt die Geschichte jenes Zeitraums dar, und einen sprechenden Kommentar dazu geben die Reden des D. Er beschreibt nicht Philipps Thaten mit der Treue und Objektivität des Geschichtsschreibers. Sein Rericht ist gefärbt von dem Herzblut des mitten in der Bewegung stehenden Patrioten. Dieser treulosen Politik gegenüber war die seinige, die zunächst 21c ) wenigstens keine anderen Mittel als ehrenhafte kannte und wollte, wenn auch nicht wehrlos, doch entschieden im Nachteil, der Kampf zu ungleich. 7. Einen zweiten kaum minder gefährlichen Gegner aber fand Demosthenes in seinem Vaterlande selbst. Athen war nicht mehr was es gewesen, nicht mehr der Staat, der allen andern freudig voranging auf der Bahn des Ruhmes, das Recht wahrte und den Bedrängten schützte: es war ein Geist der Erschlaffung Uber die Athener gekommen, Gleichgültigkeit an die Stelle der alten Begeisterung für das öffentliche Wohl, selbstsüchtige Indolenz an die der alten Gesinnungstüchtigkeit getreten. Das Volk wollte geniefsen, die Hände in den Schofs legen und andere für sich schaffen lassen. Dahin war es besonders durch die Männer gekommen, welche an der Spitze der Regierung standen, ,und nicht blofs, um die Gunst der Menge zu gewinnen, derselben nach dem Munde redeten 22 ), sondern auch, um diese nach ihrem Willen lenken zu können, die Überschüsse der Verwaltung, welche ehedem in die Kriegskasse geflossen waren, die sogenannten ϋ-εωριχά, in Spenden an das Volk vergeudeten 23 ) und sich selbst dabei nicht schlechter standen. 24 ) Die Lähmung aller kriegerischen Unternehmungen war die nächste Folge davon. Dazu kam, dafs jetzt, der Staat seine Bürger nicht mehr willig fand in eigener Person dem beschwerlichen Kriegsdienste sich zu unterziehen 25 ), sondern zu Söldnern seine Zuflucht nehmen mufste. Die Kriegskosten waren in Ermangelung disponibler Gelder entweder durch 21 °) Nur nach der Schlacht von Chäronea scheint die Politik des D. eine Zeitlang ins Wanken gekommen zu sein. Als gar Alexander in Griechenland erschien, scheint er vorderhand den Gedanken an Widerstand als aussichtslos aufgegeben zu haben. Vergl. das Nähere bei Haupt: Vorgeschichte des Harpalischen Prozesses. Rhein. Museum 1879. S. 377—387. 22) D. 3, 2t f. 4, 38. 51. 8, 34. 69f. 9, 2. 4. 63. 23) 1,19. 3,11. 31. 24) 3,29. 23,209. Vergl. Gilbert: Handbuch der griech. Staats-Alterthümer S. 320. A. 25) 1, 2. 24. 2,27. 30f. 3,4f. 30. 4, 23. 44. 8, 21. 21, 203. 16 PROLEGOMENA. freiwillige Beitrage ( λειτονργίαι ) oder durch aufserordentliche Vermögenssteuer aufzubringen, Mafsregeln, von denen die eine nicht immer zu erheblichen Resultaten führte 26 ), die andere geradezu verhafst war. 27 ) Daher fehlte es oft an dem Nötigsten und die Strategen waren, um ihre Leute unterhalten zu können, gezwungen auf eigene Faust Krieg zu führen: die Söldnerheere waren nicht viel besser als Räuber und Freibeuter, und, da sie zwischen Freund und Feind keinen Unterschied machten, der Schrecken der eigenen Verbündeten. 28 ) In gleicher Weise war, ihrer numerischen Überlegenheit ungeachtet, durch eingerissene Mifsbräuche die athenische Seemacht herunter gekommen. 29 ) Überdies noch war Athen in jener Periode, etwa den einzigen Phokion ausgenommen, durchaus unfruchtbar an militärischen Talenten. Und nun denke man sich diesen Banden gegenüber das trefflich gerüstete und geschulte makedonische Heer, dem Willen eines ebenso schlauen als entschlossenen und kriegserfahrenen Herrschers unterthan und dessen Winken blindlings folgend 30 ), so ist es fürwahr nicht zu verwundern, dafs den Athenern, die nie gerüstet waren, sondern jedesmal erst auf die Meldung einer Gefahr herüber und hin über berieten und auch dann mit halben Mafsregeln sich begnügten 81 ), kein Unternehmen glückte und dafs sie überall zu spät kamen, — wenn sie überhaupt kamen. 8. Es währte ziemlich lange, bis den Athenern Uber das. was Philippos eigentlich im Schilde führte, die Augen aufgingen. Der Verlust von Amphipolis, Pydna, Potidäa, Methone 353 war zwar empfindlich genug, aber für ein leichtsinniges Volk wie das athenische noch kein Grund sich ernstlich Sorge zu machen und sich über die Mafsen anzustrengen. Und was hatten auch die Athener für ihre eigene Sicherheit zu fürchten? Lag ja doch zwischen ihnen und Makedonien noch ganz Thessalien und Pho- kis und Böotien, und alle diese Staaten waren noch dazu im heftigsten Kampfe (im phokischen oder heiligen Kriege) unter einander begriffen. Nur wenige und unter ihnen Dem. ahneten die Dinge, die sich vorbereiteten. Schon Ol. 106, 2. 355 war sein Augenmerk auf jene Gegenden gerichtet 32 ), und bereits in seiner 26) 21, 161. 27) 1, 20. 2, 31. 4, 7. 8, 21. 21, 203. 28) 2, 27 f 4, 24. 45. 8, 9. 24 f. 29) 4, 36. 8, 24 f. und zu 18,102. 30) 1, 4. 2, 23. 4, 5 f. 8, 11. 42. 9, 49 f. 18, 235. Doch war die Monarchie an und für sich keine absolute, wie es nach der Darstellung des D. scheinen könnte, sondern eine durch Adel und Macht beschränkte. 31) 2, 25. 3, 4f. 14. 4, 20. 33. 35 f. 40 f. 5, 2. 8, 11. 321Γ. 32) 20, 61. PROLEGOMENA. 17 ersten Staatsrede 354 deutet er unverkennbar auf Philippos als den Feind hin, gegen welchen man gerüstet sein müsse. 33 ) Die Vorgänge der nächsten Jahre rechtfertigten vollständig diese seine Besorgnis. Gegen die Tyrannen von Pherä und die mit diesen verbündeten Phoker zu Hülfe gerufen war Philippos in Thessalien eingerückt und hatte, obwohl anfangs in zwei Gefechten besiegt, doch den Feind endlich glücklich überwunden und sich in den Besitz Thessaliens gesetzt 352. Er rückte hierauf nach den Thermopylen, um die geschlagenen Phoker im eigenen Lande anzugreifen. Die Athener, welche aus Hafs gegen Theben mit jenen sich verbunden hatten, verlegten ihm damals, Ol. 106, 4. 352, den Pafs und Philippos mufste unverrichteter Dinge wieder abziehen. 34 ) Allerdings ein wichtiges Ereignis, das aber bei der Sorglosigkeit der Athener nur dazu diente, die Ausführung der Pläne des Philippos um einige Jahre zu verzögern. Es w'ar dieser Zug nach Pylä mehr ein glücklicher Griff als ein durchdachter Plan gewesen. Man glaubte mehr als genug gethan zu haben, und die scheinbare Unthätigkeit des Philippos, welcher sich unter- defs weit nach Thrakien hinein verloren hatte, schläferte die etwa wach gewordene Besorgnis wieder ein. Und so gab es in den nächsten Jahren noch Leute genug, welche der Meinung waren, dafs es mit Philippos nicht viel auf sich habe. 35 ) D. wird nicht der einzige gewesen sein, der weiter sah und die von Makedonien her drohende Gefahr bei Zeiten erkannte: wohl aber war er der einzige, der jener Verblendung von Anbeginn an auf das entschiedenste entgegentrat, und auch, als über das Kommende niemand sich mehr täuschen konnte, an die Bekämpfung des Philippos und die Rettung des Vaterlandes unausgesetzt alle Kräfte seines reichen Geistes setzte, und dies mit einer Beharrlichkeit und Energie, welche dem Philippos selbst das Geständnis abgenötigt haben soll, nicht mit den Athenern führe er Krieg, sondern mit D. allein. Dem ersten Stadium dieses Kampfes, der Zeit des am- phipolitanischen Kriegs, gehören die ersteRede gegen Philippos (4) und die drei olynthischen (1—3) an. Von diesen hatten wenigstens die letzten den Erfolg, die Athener zu einigen namhaften Anstrengungen zu Gunsten der Olynthier zu 33)14, 11 επε'ιδε τιάαης εοτί παραακενής 6 αντος τοοπος καί δει ταντ είναι κεφάλαια τής δννάμεως, τους έ^&ρονς αμννασ&αι δύνα- σ&αι? τοΐς ονσι ανμμάχοις βονβεΐν, τα νπαρχοντ άγαίίά σιύζειν, τί τους δμολογονντας έ/βρονς έχοντες ετέρους ζητοϋμεν, άλλ’ ον παρασκευαζόμενα μεν προς τούτους, άμννόμε&α δε κάκεΐνονεάν αδικεΐν ημάς έπιχειρή; 34) 4, 17. 35) 15, 24 δρω δ’ υμών ένίονς Φιλίππου μεν ώς άρ ονδενος αξίον πολλάκις ολιγωρούντας. Demosthenes I. 8. Aufl. 2 18 PROLEGOMENA. bewegen, welche Ol. 107, 4. 349 von Pbilippos bedrängt sich mit ihnen verbündet hatten. Dreimal gingen Hülfesendungen nach Chalkidike, allein diese Unternehmungen wurden weder tüchtig geleitet, noch mit dem gehörigen Nachdruck ausgefithrt, die dritte kam überhaupt zu spät. Olynthos fiel Ol. 108,1. 348 in Philippos’ Hand und somit war die Unterwerfung der thrakischen Küste bis an den Strymon vollendet. 36 ) Jetzt erst erwachte ernstliche Besorgnis zu Athen. Gesandte wurden ausgeschickt an die griechischen Staaten, besonders an die des Peloponnes, um zu gemeinschaftlichem Widerstande gegen Philippos aufzurufen, doch ohne Erfolg. Um so willkommener war es, dafs dieser selbst die Hand zum Frieden bot. Es lag in seiner Politik, den Bogen weder auf einmal noch zu stark zu spannen. Athen war aufmerksam und so schien es nicht ratsam mit Gewalt weiter vorzugehen, und überhaupt lag ein Krieg mit Athen vor der Hand noch aufser seiner Berechnung. Jetzt lag ihm nur daran freie Hand zu haben, um auf der einen Seite in Thrakien seine Macht weiter auszudehnen, auf der andern die Thermopylen, den Schlüssel von Griechenland, in seine Gewalt bringen zu können. In dieser Absicht heuchelte er friedliche Gesinnungen gegen die Athener, und diese, des ebenso kostspieligen als langwierigen und erfolglosen Kampfes müde, gingen nichts Schlimmes ahnend in die Falle. Auch D. liefs sich täuschen und verwendete sich eifrig für den Frieden. Er selbst nahm mit teil an der Gesandtschaft, welche Ol. 108, 2. 346 zur Feststellung der Friedensbedingungen an Philippos abging: auch Philokrates war dahei, welcher die erste Anregung zu den Friedensverhandlungen gegeben hatte, undÄschines, der mit seiner glänzenden Beredsamkeit vor Philippos geglänzt haben will, während D. vor demselben verstummt sein soll. 9. Diese Gesandtschaft wurde wahrhaft verhängnisvoll für Athen. Zwar hatte Philippos schon vorher Verbindungen dort angeknüpft 37 ), doch war dies mehr versuchsweise geschehen: jetzt war der Verrat förmlich organisiert. Hier nämlich war es, wo durch den Glanz des makedonischen Goldes geblendet der unsaubere Philokrates, und höchst wahrscheinlich auch Äschines, obwohl er nicht lange vorher erst bei der Gesandtschaft nach dem Peloponnes zuMegalopolis gegen Makedonien gedonnert hatte 38 ), von Philippos gewonnen wurden und in seine Dienste traten. Von jetzt an nahm das Parteiwesen zu Athen einen ganz verschiedenen Charakter an. Von den beiden Parteien, welche bis 36) S. die Einleitung zur 1.—3. Rede. 38) 19, 11. 37) I). 4, 18. 5, 6 ff. PROLEGOMENA. 19 jetzt dort ihr Spiel getrieben, hatte zwar die eine es auch mit dem Vaterlande nicht ehrlich gemeint, aber doch keine den Staat unmittelbar gefährdende, keine hochverräterische Tendenz verfolgt. Es war dies die Regierungspartei, Eubulos an der Spitze, welche zwar innerlich den Staat in leidlicher Ordnung erhielt, allein die Würde desselben nach aufsen hin zu vertreten unfähig war, da sie den Launen des Volkes, durch dessen Gunst sie sich oben hielt, nachgebend dem Staate die Mittel zu einer kräftigen Wahrung seiner Interessen entzog, das Volk selbst in seiner Indolenz bestärkte und so, wenn auch unbewufst, dem Philippos in die Hände arbeitete. Dieser Wirtschaft ein Ende zu machen bildete sich eine Opposition, eine Bewegungspartei, und ihr gehörte als eifrigster Vorkämpfer D. an. Es begreift sich, dafs er, der angehende Staatsmann, jener beim Volke so beliebten Partei gegenüber einen ziemlich schweren Stand hatte, zumal da auch diese in der Wahl ihrer Mittel zur Bekämpfung der Opposition nicht eben sehr skrupulös war und unter ihren Anhängern eine Anzahl kecker Wagehälse zur Verfügung hatte, immer bereit durch eine Art kleinen Krieges den Feind zu necken und zu ermüden. Ein solcher war Meidias, der schon in der Vormundschaftsgeschichte (Ol. 104, 1) gegen D. sich auf gewissenlose Weise beteiligt 39 ) und auch geraume Zeit später wieder bei der Choregie, welche D. an den grofsen Dionysien 351, Ol. 107, 2, freiwillig übernommen, durch einen öffentlichen Skandal denselben in einen ärgerlichen Handel verwickelt hatte. Dies war jedoch längst überwunden und D. hatte sich durch seine uneigennützigen und patriotischen Bestrebungen eine gesicherte Stellung im Staate errungen. Jetzt aber wechselte plötzlich die Scene. Aus dem Schofse der Partei, welche die Regierung repräsentierte, wuchs eine neue Fraktion hervor, welche das, was jene unbewufst begonnen, mit Bewufstsein zum Ende führen sollte und ihre Aufgabe darin fand, Athen den Makedonern in die Hände zu spielen. Es sind gewifs nicht alle wirklich Verräter gewesen und D. mag in seiner Leidenschaftlichkeit und in seinem von seinem höheren Standpunkte aus gerechten Zorn als Verrat eine Ansicht bezeichnet haben, die allerdings auf eine athenische Politik in jenem grofsen Stile der Perserkriege verzichtete, aber auch darauf verzichten zu müssen glaubte, weil sie bei den geringen Kräften Athens, bei der Gesinnung der Bürger, bei der Tüchtigkeit eines Philipp nur noch in der Anlehnung an ihn Rettung und die Möglichkeit der Erfüllung der griechischen 39) 21, 78 fl. 20 PROLEGOMENA. Mission sah. Einseitige philosophische Grundsätze, Beschränktheit, übermäßige Bewunderung des Fremden, Kleinmut und Verzagtheit sind ebensoviele Faktoren wie offenbarer Verrat, welche Männer wieÄschines, Phokion u. a. zu Gegnern der idealistischen, würdigen Politik eines D. machten. Anfangs gering an Zahl wagte sie selbst dann, als sie durch Herbeiziehung zahlreicher unreiner Elemente im Staate sich verstärkt hatte, nicht offen die makedonische Fahne aufzustecken: aber um so gefährlicher war ihr Spiel, da es ein verdecktes war und mit schlauer Berechnung gespielt ward. Zwar die offene Zumutung, an Makedonien sich zu ergeben, würde das Volk mit der tiefsten Entrüstung zurückgewiesen haben: es mufste so geleitet werden, dafs ihm zuletzt kein anderer Ausweg blieb als sich in das Unvermeidliche zu fügen. Die eigentliche Seele -— denn Eubulos, obwohl diesem Treiben nicht fremd, hielt sich doch vorsichtig aufser Schußweite und beschränkte sich fast lediglich auf die Verwaltungsgeschäfte — die Seele dieser Partei war Äschines, ein Mann von grofser Beredsamkeit, dem aber das fehlte, was alle Fehler desD. überstrahlt: die Hoheit der Gesinnung, die Festigkeit des Charakters, die eiserne Konsequenz der Thatkraft, ein Mann, wie er nicht einer Stadt wie Athen zur Zierde gereichen konnte, sondern allenfalls einer Provinzialstadt ohne Athens glorreiche Vergangenheit, in der D. allerdings wohl zu sehr lebte und webte. Mit ihm wirkten in gleichem Sinne Philokrates, eine durch und durch rohe Natur, die rechte Hand des Äschines, Demades, ein beredter, aber gemeiner Mensch, Pytheas, ein Mann ohne Grundsätze und mehr Witzling als Demagog, sodann als Helfershelfer und Wühler in zweiter und dritter Reihe Hegemon, Kephisophon, Phrynon, Stratokies und wie sie alle heifsen, das Geschmeiß der Sykophanten gar nicht gerechnet. 40 ) Ihr gegenüber traten die wahren Freunde des Vaterlandes zu einer geschlossenen Reihe zusammen, an ihrer Spitze D., das personifizierte Gewissen der Athener, und neben ihm der edle Lykurgos, Hypereides, welchen das Altertum den unbestechlichsten Bürger Athens nannte, der etwas schwerfällige, aber unermüdliche Polyeuktos, Hegesippos, Diophantos und andere mehr, Männer durch Tüchtigkeit der Gesinnung und Festigkeit des Willens gleich ausgezeichnet. Für- wahr, hätte unbedingte Hingebung an die gute Sache dieselbe retten können, diese Männer hätten sie und die Demokratie gerettet. Allein Athen hatte sich ausgelebt, das Volk war in den letzten 40 ) 18 , 249 . PROLEGOMENA. 21 Zeiten von denen, die ihm nach dem Munde redeten, seinen Launen sich fügten und seine Gelüste stillten, zu sehr verwöhnt worden, als dal's es jetzt noch Energie genug besessen hätte, der Mahnung des Gewissens, so laut dieses auch reden mochte, der dringenden Aufforderung zu unwillkommenen Anstrengungen länger als für den ersten Augenblick Gehör zu geben. Erst als ihm die Gefahr über den Kopf gewachsen war, raffte es sich noch einmal zu einem verzweifelten Widerstande auf: allein zu spät, Athen erlag seinem Geschicke. Die Geschichte dieser Umtriebe liegt für uns einzig in den Reden des Demosthenes (18. 19.) und Äschines (2. 3.) vor, von beiden vom Parteistandpunkte aus einseitig dargestellt und voller Widersprüche, die gänzlich zu heben oder auszugleichen schwer gelingen wird. Hier kommt es nur darauf an, die Hauptziige kurz zusammenzustellen. 10. Die Folgen der bei jener Friedensgesandtschaft eingeleiteten Verhandlungen zeigten sich bald. Der Frieden war auf den Status quo verabredet und den beiderseitigen Bundesgenossen der Beitritt offen gehalten worden. Athen hatte sofort alle Rüstungen eingestellt, Philippos dagegen war unter den Waffen geblieben und gleichzeitig mit der Rückkehr der athenischen Gesandten nach Norden aufgebrochen. Diesen folgten Gesandte des Philippos auf dem Fufse und nahmen zu Athen den Friedenseid entgegen. Als aber die athenische Gesandtschaft, welche bestimmt war nun auch ihrerseits dem Philippos den Eid abzunehmen und bei welcher abermals D. und Äschines sich befanden, abgehen sollte, da trieb der erstere nichts Gutes ahnend vergeblich zur Eile an, vergeblich beantragte er, man solle zu Schiffe gehen und geraden Weges dahin steuern, wo dem Vernehmen nach Philippos sich befände. Die Gesandtschaft reiste gemächlich zu Lande nach Makedonien, und als sie zu Pella ankam, war Philippos abwesend. Dieser war, die Frist bis zur bevorstehenden Eidesleistung schlau benutzend, mittlerweile in Thrakien eingefallen und hatte dem mit Athen verbündeten Könige Kersobleptes eine Reihe fester Plätze abgenommen, durch deren Besetzung er sich die Punkte sicherte, von denen aus er später seine Operationen gegen die Städte im Hellespont sowie gegen den Cherso- nesos begann. Die Gesandten blieben aller Gegenvorstellungen des D. ungeachtet die Rückkehr des Königs erwartend in Pella fünfzig Tage müfsig liegen, und als er endlich ankam, liefsen sie sich abermals durch allerhand Weiterungen hinhalten, bis jener alle seine Mafsregeln getroffen und zu dem beabsichtigten Unternehmen alles vorbereitet hatte. Auf halbem Wege nach 22 PROLEGOMENA. Griechenland erst, zu Pherä in Thessalien, wohin die Gesandten in Begleitung des makedonischen Heeres gekommen waren, leistete er den Eid, von dem er jedoch die Phoker, für deren Angelegenheiten er ein anderweites gütliches Abkommen in Aussicht stellte, ausschlofs. Nach Ablauf dreier Monate endlich kehrten mit einem Entschuldigungsschreiben von Philippos’ Hand versehen die Gesandten nach Athen zurück. Hier war es, wo Äschines und Philokrates dem leichtgläubigen Volke im Auftrag des Philippos die willkommene Botschaft brachten, er komme nicht um die Phoker zu unterdrücken, sondern um die verhafsten Thebaner zu demütigen: Oropos werde er ihnen, den Athenern, zurückgeben, Böotien von Thebens Herrschaft erlösen, Thespiä und Platää wiederherstellen, und was der schönen Dinge mehr waren. 41 ) D. durchschaute den Betrug und versuchte dem Volke die Augen zu öffnen: vergebens, er fand nur Hohn und Unglauben und seine Gegner liefsen ihn kaum zu Worte kommen; vielmehr ward auf Antrag des Philokrates beschlossen den Frieden und das Bündnis auch auf die Nachkommen des Philippos auszudehnen, für den Fall aber, dafs die Phoker ihre Pflicht nicht thun und den Am- phiktyonen das delphische Heiligtum nicht übergeben würden, mit Waffengewalt gegen dieselben einzuschreiten. Eine Gesandtschaft, welche diesen Beschlufs an Philippos überbringen und das athenische Interesse bei der bevorstehenden Entscheidung in Obacht nehmen sollte, — Demosthenes lehnte die Wahl dazu seinerseits mit Entrüstung ab — kam nicht ans Ziel. Mittlerweile hatte, nachdem Philippos ungehindert die Thermopylen passiert, das phokische Söldnerheer auf die Nachricht von den Vorgängen in Athen kapituliert, und Phokis war ohne Schwertstreich den Makedonern erlegen. Diese unerwartete Nachricht setzte Athen in Schrecken, man machte sich auf einen Angriff gefafst und setzte die Stadt in Verteidigungszustand. Philippos begnügte sich jedoch damit, ein strenges Strafgericht über die unglücklichen Phoker zu halten und an ihrer Stelle sich in den Amphiktyonenrat aufnehmen und zum Anordner der pythischen Spiele ernennen zu lassen. Athen beschickte die kurz darauf von ihm im Herbst Ol. 108, 3. 346 gefeierten Pythien aus Ingrimm nicht und Philippos sah sich genötigt zur Anerkennung seiner Aufnahme in den Am- phiktyonenbund eine besondere Aufforderung dorthin ergehen zu lassen. Am liebsten hätte man gleich mit ihm gebrochen, doch waren die Umstände, namentlich die Stimmung der übrigen grie- 41) 5, 10. 6, 29 f. 35. PROLEGOMENA. 23 chischen Staaten, nicht von der Art, dafs man den Kampf aufs neue mit Erfolg hätte aufnehmen können. D. seihst riet in einer damals gesprochenen Rede (δ.) vor der Hand den Frieden (346), so schmählich er war, zu halten, und Philippus zog mit diesem glänzenden Erfolge zufrieden nach Makedonien sich zurück. 11. Das nächste Jahr (345) veistrich ihm unler Besorgung einheimischer Regierungsgeschäfte und unter Bekämpfung der aufsässigen Illyrier und Triballer, und Griechenland genofs der lang entbehrten Ruhe. Doch schon im folgenden (344) begann Philippos seine Umtriebe aufs neue. Fast der ganze griechische Kontinent bis an die Grenzen Attikas, Thessalien, Phokis, Böo- tien, war in seiner Gewalt. Um aber Athen vollends zu umgarnen, richtete er jetzt sein Augenmerk auf den Peloponnes und auf Euböa. Im Peloponnes hatten die Lakedämonier wiederholt den Versuch zur Wiederherstellung ihrer verlorenen Hegemonie gemacht und besonders mit den Argivern, Messeniern und Ar- kadiern sich verfeindet. Diese Zerwürfnisse boten Philippos die erwünschte Gelegenheit in die dortigen Verhältnisse sich einzudrängen. Die Aufreizungen und Verheifsungen, womit er die den Lakedaimoniern feindlich gesinnten Staaten bearbeiten liefs, drohten einen offenen Bruch herbeizuführen. Doch die Athener waren nach den letzten Erfahrungen wachsam geworden. D., nach wie vor die Seele aller Unternehmungen, wo es galt die Pläne des Philippos zu durchkreuzen, ging nebst andern als Gesandter an die Staaten des Peloponnes, und es gelang ihm durch seine Vorstellungen, wovon er selbst 6, 20ff. eine Probe giebt, ein engeres Bündnis jener Staaten mit Makedonien zu hintertreiben. Auf Anstiften des Philippos erschien darauf eine peloponnesische Gesandtschaft in Athen, um das Volk wegen dieser Einmischung zur Rede zu stellen, und makedonische Abgeordnete unterstützten sie. In dieser Angelegenheit sprach D. die zweite Philippische Rede (6.) (344). Überhaupt aber war in jener Zeit zu Athen ein Umschwung der öffentlichen Meinung eingetreten , weicher der makedonischen Sache gefährlich zu werden drohte. Die durch den Friedensschlufs erlittene Schmach war unvergessen und der Unwille der Gutgesinnten wandte sich jetzt gegen die Anstifter desselben. Nicht blofsD. lieh demselben schon in der letztgenannten Rede 42 ) Worte, auch der Areopag bethätigte ihn, indem er den von D. ergriffenen, von Äschiues aber unter 24 PROLEGOMENA. nichtigen Vorwänden wieder losgetrotzten Antiphon, den Spion des Philippos, der sich anheischig gemacht die Flotte der Athener und die Werfte im Peiräeus in Brand zu stecken, wieder ergreifen und hinrichten liefe 4S ), dann aber in der delischen Tempelauge- legenheit die Wahl des Äschines als Staatsanwalt kassierte und Hypereides an seine Stelle setzte. 44 ) Doch Schlimmeres noch stand den Leitern der makedonischen Partei bevor, als Philokrates durch Hypereides wegen Bestechung und Äschines durch D. und Timarchos wegen der trügerischen Berichte, die er als Gesandter an das Volk erstattet, zur gerichtlichen Verantwortung gezogen wurden. Ein Opfer mufete, wie die Sachen standen, von der Partei gebracht werden. Philokrates war nicht zu retten, denn seine That war offenkundig: er konnte nur durch die Flucht sich der Todesstrafe entziehen. 45 ) Ein gleiches Schicksal bedrohte Äschines. Wohl gelang es ihm ohne grofee Mühe sich des Timarchos zu entledigen: eine gröfsere Anstrengung war gegen D. erforderlich. Zwar wufete er auch diesem gegenüber durch allerhand Winkelzüge der drohenden Gefahr eine Zeitlang auszuweichen : als aber D. die Klage aufrecht hielt, so galt es den gefährlichen Kampf mit keckem Mute zu bestehen. Noch liegen die Reden περί παραπρεσβείας vor, welche von beiden in dieser Angelegenheit geschrieben und der Zweifel des Plutar- chos 46 ) ungeachtet wohl auch gehalten worden sind, zwei Reden, welche nicht nur als glänzende Proben der attischen Beredsamkeit, sondern auch als historische Dokumente vom gröfeten Interesse sind. Es waren indes nicht diese Reden selbst, welche den Ausgang des Handels bedingten. Mochte D. noch überzeugender reden oder Äschines weniger keck den ihm gemachten Beschuldigungen entgegentreten, der Erfolg würde der nämliche gewesen sein. Äschines war in der That für seine Partei zu notwendig und unentbehrlich, als dafe diese nicht alles an seine Rettung hätte setzen sollen, und sogar der greise Eubulos verfehlte nicht zu seiner Verteidigung das Wort zu ergreifen. Kurz, die Existenz der Partei selbst stand auf dem Spiele. Ihren vereinten Kräften gelang es die Freisprechung des Äschines zu bewirken, wenn auch nur mit der geringen Majorität von dreifsig Stimmen 4 ·), was unter andern Umständen einer Niederlage fast gleich gewesen wäre, unter den damaligen jedoch immerhin für einen Sieg gelten konnt e und ein wirklicher Fortschritt der makedonischen 43) D. IS, 132f. 44) 18, 134. 45) D. 19, 116. Hypereid. f. Luxenipp. S. 13. Schn. 46) Dem. 15. 47) Idomeneus bei Piut. a. 0. Leben der zehn Redner 840 r. PROLEGOMENA. 25 Sache war, wie es übrigens auch auf die numerischen Verhältnisse der beiden Parteien in jener Zeit ein bedeutsames Licht wirft. 12. Derartige Vorgänge, von denen nur der Ausgang des Prozesses gegen Äschines von etwas jüngerem Datum ist (01. 109, 2. 343), sowie andere mifsliebige Kundgebungen, die man sich allerwärts öffentlich erlaubte, waren wohl im stände Philippos zu beunruhigen und veranlafsten ihn 01. 109, 1. 343 den Python in Begleitung von Abgeordneten aller seiner Bundesgenossen nach Athen zu schicken, um wegen der Verdächtigung seiner Pläne und seiner Gesinnungen gegen die Athener Beschwerde zu führen, zugleich aber auch zu einer Revision des Friedens die Hand zu bieten. Auf Pythons Beschwerden, welche Äschines unterstützte, antwortete D. und zwar in so überzeugender Weise, dafs selbst die Bundesgenossen des Philippos ihm beipflichteten 48 ): dagegen war es Hegesippos, der dem Geschäfte sich unterzog, in betreff der Revision der Verträge die geeigneten Vorschläge an das Volk zu bringen. Dieselben gingen auf nichts Geringeres hinaus als statt des Status qm die Rechtmäfsigkeit des Besitzstandes zur Basis des Friedens zu machen, also die Herausgabe der thrakischen Eroberungen, Amphipolis u. s. w., zu verlangen, sowie die Selbständigkeit aller in den Verträgen nicht mit begriffenen hellenischen Staaten anzuerkennen. 49 ) Das Volk gab seine Zustimmung dazu und beauftragte Hegesippos diese Vorschläge dem Philippos persönlich vorzulegen. Die Zumutung war etwas stark und Philippos nahm die Gesandtschaft ungnädig auf. Indes offen gegen Athen vorzugehen, dazu war der günstige Zeitpunkt noch nicht gekommen, und so begnügte er sich vor der Hand damit allen weiteren Verkehr mit den Athenern abzubrechen und unbeirrt durch jene nachdruckslose Demonstration seine Pläne ruhig weiter zu verfolgen. Ein Handstreich auf Megara, den Schlüssel des Peloponnes, mifslang durch die Da- zwischenkunft der Athener. 50 ) Erfolgreicher waren die Versuche in unmittelbarer Nachbarschaft von Attika auf Euböa, das längst schon durch seine Kreaturen systematisch unterwühlt war, festen Fufs zu fassen. Zuerst ward 01. 109,1. 343 in Eretria die Volksregierung mit Gewalt aufgelöst und Kleitarchos als Tyrann daselbst eingesetzt 61 ): Oreos hatte im nächsten Jahre das gleiche Schicksal und erhielt Philistides zum Tyrannen. 52 ) Nur Chalkis 48) D. 18, 136. 49) [D] 7, 23ff. 50) 9, 17. 27. 18, 71. 51) 8, 36. 9, 33. 57. 52) 8, 18. 36. 59. 9, 59 ff. 18, 71. 26 PROLEGOMENA. erwehrte sich unter Mitwirkung des D. der Makedonier und verbündete sich mit Athen. 53 ) Ein dritter Anschlag galt Ainbrakia und Akarnanien. 54 ) Auch diesen zwar vereitelten die Athener 55 ), ja selbst die neuen Vergleichsvorschläge, die darauf (342) Philippos schriftlich nach Athen gelangen liefs, wurden abgelehnt — Hegesippos hieltdamals die irrtümlichdein D. zugeschriebene Rede icegl 'Αλοννήσου (7.) —: allein im ganzen war dadurch doch wenig gewonnen, der Stand der Dinge überhaupt aber, der fortwährende Kriegszustand mitten im Frieden, ein unerträglicher geworden, dem je eher je lieber ein Ende zu wünschen war. Herbeigeführt ward dieses infolge der Kleru- chie, welche Athen in dieser Zeit zur Sicherung seiner letzten Besitzung im Norden, des lange schon durch Philippos gefährdeten thrakischen Chersonesos, dorthin absandte. Der Führer derselben, der entschlossene Diopeithes, geriet mit Kardia, welches Athens Botmäfsigkeit seit dem Philokrateischen Frieden nicht mehr anerkannte, Ol. 109, 2. 342, in Streit. Philippos, damals in Thrakien beschäftigt, suchte vergebens die Sache gütlich beizulegen , Diopeithes brauchte Gewalt und vergriff sich sogar au den makedonischen Besitzungen im Hellespont. Philippos führte hierauf Beschwerde in Athen und drang auf Bestrafung des Diopeithes, worin ihn die makedonische Partei zu Athen, die um ihm freie Hand zu lassen den Frieden um jeden Preis aufrecht zu erhalten suchte 56 ), auf das lebhafteste unterstützte. D. jedoch nahm sich des Diopeithes ebenso lebhaft au und zeigte in der Rede über die Angelegenheiten im Chersonesos (8.)(März 341), dafs es Pflicht sei, denselben gegen die Übergriffe des Philippos aufs kräftigste zu unterstützen. Die Unterstützung wurde gewährt, doch, wie es scheint, ohne den gehörigen Nachdruck, auch nahmen die Wühlereien der makedonisch Gesinnten einen immer gefährlicheren Charakter an: allein die Bahn war gebrochen, D. brachte durch die gewaltige dritte Philippika (9.) Mai 341 die Athener zur Besinnung, der Krieg ward, wenn auch nicht förmlich erklärt, doch beschlossen. Diesmal war es den Athenern Ernst. Das erste Zeichen ihrer neu erwachten Thätigkeit war der doppelte Zug nach Euböa unter Phokion Ol. 109, 4. 341, wodurch erst Oreos, dann Eretria vom makedonischen Joche befreit wurden. 57 ) Auch dies verdankte man insbesondere deulBe- 53) Asch. 3, 89 ff. 54) D. 9, 27. 34. 55) 9, 72. 56) 8, 4ff. 13. 20. 52, 56 f. 9, 8. 57) 18, 79. t PROLEGOMENA. 27 mühungen des D.: das Volk belohnte diese mit einem goldenen Ehrenkranze. 58 ) Philippos hatte in der letzten Zeit die Eroberung von Thrakien vollendet und wandte sich nun gegen die griechischen Städte im Hellespont. Den Athenern drohte ein empfindlicher Schlag, wenn die Strafse in seine Gewalt kam, auf welcher sie ihren Hauptbedarf an Getreide bezogen. Es gelang D., sie von der Notwendigkeit zu überzeugen, frühere durch die Byzau- tier erlittene Unbilden zu vergessen und ein Bündnis mit denselben einzugehen 59 ), welches er selbst durch eine Gesandtschaft zum Abschlufs brachte. 60 ) Andere Gesandtschaften gingen auf seinen Betrieb zu gleichem Zwecke nach dem Peloponnes, nach Rhodos und Chios, ja selbst zum Perserkönig ab. Die letzte war zwar erfolglos, aber eine Reihe hellenischer Staaten — Euböa, Megara, Korinth, Achaja, Akarnanien, Leukas, Ambrakia, Korkyra — schlossen sich zu gemeinsamer Bekämpfung der Makedonier an die Athener an. 61 ) In dieselbe Zeit und die nächstfolgende gehört die von ihm durchgesetzte Reform der trierarchischen Einrichtungen 62 ), sowie die endliche Abschaffung des Gesetzes über die Verwendung der Theorika 6S ), wodurch allein erst der Staat zu kräftiger Kriegsführung in den Stand gesetzt wurde. Philippos berannte zuerst (Ol. 110, 1. 340) Perinthos und rückte, als er diesen festen Platz nicht zu nehmen vermochte, mit der Hälfte seines Heeres vor Byzanz. Da kündigten die Athener den Frieden und sandten schleunigst eine Flotte unter Chares und später eine zweite unter Phokion den By- zantiern zu Hülfe. Philippos sah sich Ol. 110, 1. 339 genötigt die Belagerung aufzuheben und unverrichteter Sache wieder abzuziehen. Nachdem er noch den Chersonesos verwüstet, begrub er sich mit seinem Groll in Skythien. 13. Da ward in seiner Abwesenheit, wiewohl nicht ohne sein Zuthun und Mitwissen, der letzte entscheidende Schlag vorbereitet, der gegen die Freiheit Griechenlands geführt werden sollte. Auf der Frühjahrsversammlung der Amphiktyonen zu Delphoi Ol. 110, 1. 339 ward von Äschines, einem der damaligen Py- lagoren von Athen, gegen die Lokrer von Amphissa wegen eines an heiligem Gebiet begangenen Frevels Klage erhoben. Die Widersetzlichkeit der Amphissäer führte zu Thätlichkeiten und, da diese zum Nachteil der Amphiktyonen ausfielen, zur Anberaumung einer aufserordentlichen Zusammenkunft, in welcher über 58) 18, 83. 59) 18, 88. 60) 18, 214. 61) Äsch. 3, 94 ff. D. 18,237. 62) 18, 102 ff. 63) Philochoros bei Dionys, v. Halik. 1. Br. an Amm. c. 11. 28 PROLEGOMENA. die Bestrafung der Frevler Beschlufs gefafst werden sollte. Als dies nach Athen gemeldet ward, erkannte D. sofort, worauf es abgesehen war, und bestimmte das Volk, diese aufserordentliche Versammlung unbeschickt zu lassen. Auch die Thebaner blieben aus. Die übrigen vertretenen Staaten legten den Amphissäern eine Geldbufse auf, und beschlossen, als dies nicht fruchtete, Gewalt zu brauchen, und endlich, da auch damit nichts ausgerichtet ward, übertrug man auf der nächsten ordentlichen Herbstversammlung Ol. 110, 2. 339 auf Antrag der makedonischen Partei dem eben aus Skythien zurückkehrenden Philippos die Exekution gegen die widerspenstigen Amphissäer. 64 ) Das war es, was dieser gewünscht hatte, als Rächer der beleidigten Gottheit berufen zu werden und unter dem Scheine des Rechts mit ge- waffneter Hand mitten im Herzen von Griechenland erscheinen zu können. Noch im Spätherbst des nämlichen Jahres rückte er mit bedeutender Macht in Phokis ein, schlug das lokrisch-atheni- sche Söldnerheer, zerstörte Amphissa und besetzte Elateia. Bei den Athenern, welche sich schon wieder in Friedenshoffnungen eingewiegt hatten, brachte diese Nachricht die äufserste Bestürzung hervor. 65 ) Die letzte Zuflucht war jetzt Theben, das über des Philippos Pläne enttäuscht und von ihm vernachlässigt längst schon zu Athen hinneigte und die trostlose Rolle, die es im makedonischen Interesse zu spielen sich gezwungen sah, aufzugeben bereit war. Wieder war es D., der die Athener dahin brachte, dem bisher so verhafsten Nebenbuhler die Hand zu bieten. Er selbst ging als Gesandter dorthin und seiner gewaltigen Rede gelang es gegenüber den gleifsnerischen Verheifsungen der makedonischen Abgeordneten, die Thebaner zu gewinnen und zum Abschlufs eines Bündnisses zu vermögen. Die Athener rückten aus und wurden in Theben wie Brüder empfangen. Ein trefflicher Geist beseelte das Heer und einige glückliche Gefechte erhöhten seinen Mut. Doch auch diese Hoffnung sollte nicht in Erfüllung gehen: die unglückliche Schlacht bei Chäroneia am 2. Aug. 338, Ol. 110, 3, welche besonders durch die Unfähigkeit der athenischen Strategen verloren ging, gab Griechenland völlig in die Hände des Philippos. Über tausend Athener bedeckten das Schlachtfeld, gegen zweitausend wurden gefangen, die übrigen, und mit ihnen D., der selbst den Kämpfenden sich angeschlossen hatte, ergriffen die Flucht. 14. Es ist nicht zu verkennen, ohne D. würde das Schicksal 64) D. 18, 147 ff. 65) 16, 169 ff PROLEGOMENA. 29 von Athen längst eine andere Wendung genommen haben, aber nur blinder Parteihafs konnte das über den Staat gekommene Unglück als eines betrachten, an der er die moralische Schuld trüge. Kaum war das Unglück geschehen, so erhob auch schon die makedonische Partei übermütig das Haupt und hetzte Tag um Tag ihre Rabulisten mit allerhand Klagen und Beschwerden auf ihn. 66 ) Das Volk dachte edler und gab ihm seine Sympathie in ehrenvollster Weise zu erkennen: nicht nur frei sprach es ihn von aller Schuld, sondern übertrug ihm auch die zum Andenken der Gefallenen zu haltende Leichenrede, und in seinem Hause, als in dem des besten Patrioten, richteten die Angehörigen der Gebliebenen das übliche Leichenmahl aus. 67 ) 15. Wider Erwarten bot Philippos einen günstigen Frieden: aber die Freiheit war doch dahin. Gleichwohl gaben D. und seine Freunde die Hoffnung nicht auf, das Vaterland von dem verhafsten Joche wieder zu befreien, und schlossen sich dem günstigen Augenblicke entgegensehend um so fester aneinander. Eben darauf war auch die im nächsten Jahre auf Antrag des D. unternommene gründliche Reparatur der Festungswerke der Stadt und des Peiräeus gerichtet, an welcher er selbst sich durch Schenkungen lebhaft beteiligte. 68 ) Durch des Philippos schon Ol. 111, 1. 336 erfolgten Tod schien die Hoffnung dieser Partei ihrem Ziele näher zu rücken. Überall in Griechenland begann es zu gähren, im Peloponnes, in Thessalien, Ätolien, Ambrakia: Theben stand auf, um die makedonische Besatzung aus der Kadmeia zu vertreiben. Es versteht sich, dafs Athen nicht ruhig bleiben konnte. Die Patrioten jubelten, man stellte auf die Nachricht vom Tode des Philippos Freudenfeste an, D. selbst, obwohl er kurz vorher seine einzige Tochter durch einen frühen Tod verloren hatte, erschien bekränzt und mit weifsem Gewände angethan 69 ) und rief das Volk aufs neue gegen Makedonien auf. Alexander war jedoch nicht der Schwächling, für welchen er ihn gehalten zu haben scheint. 70 ) Unerwartet erschien derselbe mit Heeresmacht in Böotien und erstickte durch sein blofses Erscheinen die Empörung im Keime. Auch Athen bot auf Antrag des Demades seine Unterwerfung an. Kaum hatte jedoch Alexander den Rücken gewendet, als in Theben aufs neue der Aufstand losbrach. Den Häuptern der Volkspartei, denen inzwischen aus Persien reiche Geldmittel zur Unterstützung der Erhebung gegen Makedonien zugeflossen waren, gelang es 66) 1.8, 249. 67) 18, 285 1Γ. 68) S. die Einleitung zur 18. Rede. 69) Asch. 3, 77. Plut. Dem. 22. 70) Äscli. 3, 160. 30 PROLEGOMENA. auch die Athener mit in die Bewegung hineinzuziehen. Man rüstete, doch aller Mahnungen des D. ungeachtet gerieten die ergriffenen Mafsregeln ins stocken und nur eine Waffensendung nach Theben kam zur Ausführung. Auch die Peloponnesier, welche zum Beistand der Thebaner ausgerückt waren, wagten sich in Erwartung der kommenden Dinge nicht über den Isthmos hinaus. So waren die Thebaner gezwungen den Kampf für die Freiheit Griechenlands allein zu bestehen, und sie bestanden ihn mit wahrhafter Todesverachtung, obwohl einer solchen Übermacht gegenüber natürlich vergebens. Theben ward von Alexander im Herbst Ol. 111, 2. 335 erstürmt, über sechstausend wurden erschlagen, über dreilsigtausend freie Männer gefangen und als Sklaven verkauft und die Stadt dem Erdboden gleich gemacht. Abermals auf Antrag des Demades ward von den Athenern eine Gesandtschaft beschlossen, um den Zorn des Alexander zu beschwichtigen, dieser jedoch verlangte diesmal als Unterpfand für die Aufrichtigkeit ihrer friedlichen Gesinnungen die Auslieferung der namhaftesten Männer der Volkspartei, besonders des D. und Lykurgos. 71 ) Das Volk war ratlos, da sein Rechtsgefühl verwarf, was die Pflicht der Selbsterhaltung erheischte. Nach langen Debatten übernahm es Demades, nicht aus Sympathie für diese Männer, sondern um den Preis von fünf Talenten, dieselben loszubitten. Es gelang noch einmal den Unwillen des Alexander zu versöhnen, nur Charidemos mufste das Land verlassen. 16. Hiermit war die Hegemonie Makedoniens über-Griechenland vollendet. In Athen herrschte fortan, während die Makedoner Asien eroberten, ein Zustand tiefer Ruhe, nicht sowohl aus Furcht als infolge des Vertrauens, welches Alexander als Sieger diesem Staate bewiesen hatte. Widerstand wäre auch gegen die jetzt allmächtige makedonische Partei unmöglich gewesen, und so fand auch der Aufstand der Lakedaimonier Ol. 112, 2. 330 hier keinen Anklang. In eben diesem Jahre jedoch hatte D. noch einen schweren Kampf mit seinem unversöhnlichsten Feinde Äschines zu bestehen. Schon im J.336 nämlich war dieser gegen Ktesiphon, der wegen der beim damals in Angriff genommenen Festungsbau bewiesenen Liberalität des D. auf dessen Bekränzung angetragen, mit einer Klage παρανόμων aufgetreten. Aus noch nicht ganz aufgehellten Gründen war die Entscheidung dieser Rechtssache bis jetzt verzögert worden, die Zeit aber hatte den Hafs des Äschines gegen D. — denn diesem galt natürlich die 71) Plut. Dem. 23. Arrian. Anab. 1, 10, 4. PROLEGOMENA. 31 Klage, nicht dem Ktesiphon, der nur zum Vorwand diente — anstatt ihn abzukühlen, womöglich noch gesteigert. Der Angriff aber ward von D. mit gleicher Heftigkeit erwidert. Beide konzentrierten in diesem Handel die ganze Kraft ihrer Rede. Fürwahr es ist kein Wunder, wenn dieser Zweikampf der berühmtesten Redner eine Zuhörerschaft aus allen Teilen von Griechenland herbeizog. Es mufs für die Griechen ein eigener und ernster Genufs gewesen sein, die ganze grofse Tragödie des Kampfes der beiden feindlichen Prin- cipien, des hellenischen und des makedonischen, des demokratischen und des monarchischen von denen, welche dabei selbst so stark beteiligt gewesen waren, darstellen zu hören und noch einmal im Geiste zu durchleben. Äschines brach sich selbst den Hals durch dasblindeUngestüm, womit er aufseinen Gegner anstürmte, und durch die Frechheit, womit er so vielen Augenzeugen der Ereignisse gegenüber der Wahrheit ins Gesicht schlug. Der Sinn des Volkes war noch zu gesund, als dafs es sich hätte betören lassen können, zu grofs noch die Zahl derer, welche das Herz auf dem rechten Flecke hatten, mancher wohl auch, der angesichts jener Ereignisse im stillen von einem Gefühle der Reue sich beschlichen fühlte und dem Manne, der, wenn jedermann seine Schuldigkeit ge- than hätte, der Retter des Vaterlands gewesen sein würde, einen späten Tribut der Achtung schuldig zu sein glaubte. D. ging siegreich aus diesem Kampfe hervor und Äschines in ein freiwilliges Exil. 17. Minder günstig für D. war der Ausgang eines anderen Rechtshandels, in den er 01.113,4. 324 verwickelt wurde. Harpa- los nämlich, den Alexander, als er nach Indien zog, zu Babylon als Wächter der dort aufgehäuften Schätze zurückgelassen, war, nachdem er einen Teil derselben verschwendet, bei der Nachricht von der Rückkehr des Königs mit grofsen Summen entflohen und kam nach Griechenland, um dort einen Aufstand gegen die Makedonier anzuzetteln. Athen schien ihm das günstigste Terrain dazu. D. hatte sich seiner Aufnahme daselbst widersetzt, dieselbe war gleichwohl genehmigt worden, und nun streute Harpalos sein Gold mit vollen Händen unter die antimakedonisch Gesinnten aus. Später, als Antipater die Auslieferung des Harpalos verlangte , ward dieser auf Antrag des D. ergriffen und der Rest seiner Schätze, deren Gesamtbetrag er auf 700 Talente angab, zur Wiedererstattung an Alexander auf die Akropolis in Sicherheit gebracht. Er selbst entwich, über die fehlenden zur Bestechung verwendeten Summen aber ward eine Untersuchung angeordnet und dem Areopag übertragen. Es wäre zu verwundern, wenn D. als Leiter der antimakedonischen Partei in diese schmut- 32 PROLEGOMENA. zige Geschichte nicht mit hineingezogen worden wäre. Auch ihn bezeichnete die öffentliche Stimme als einen der Bestochenen, und gar sein langjähriger Freund und Gesinnungsgenosse Hypereides trat als Ankläger gegen ihn auf 72 ), ein Schritt, der sicher in der Hauptsache daraus zu erklären ist, dafs die eigene Partei des D. sein befangenes und zaghaftes Benehmen in dieser Sache und die dadurch herbeigeführte Vereitelung der Aussicht auf eine neue erfolgreiche Schilderhebung gegen die Makedonier als einen Abfall ansah und dafür Rache nahm. Sind doch die Anklagepunkte, welche Hypereides gegen D. vorbringt, keineswegs aufEr- eignisse der letzten Zeit bezüglich, sondern auf Dinge, dieÄschines schon 330 tadelnd erwähnt hatte. So waren für die Anklage lediglich politische Motive mafsgebend. Den Makedonisten natürlich , die noch für Äschines eiD Gegenopfer zu fordern hatten, kam dieser Umstand sehr erwünscht. So unterlag D. Der Areo- pag fand ihn schuldig, weil er ihn schuldig finden wollte, und das Gericht verurteilte ihn ohne Beweisführung in eine Summe von fünfzig Talenten und liefs ihn festnehmen. D. war ebensowenig im stände die ungeheure Geldbufse zu erlegen als seiner körperlichen Hinfälligkeit wegen die Strapazen einer langen Kerkerhaft zu ertragen. Er entfloh mit Hülfe seiner Freunde und verlebte sein kurzes Exil teils in Ägina teils in Trözen. Der plötzliche Tod Alexanders Ol. 114, 1. 323 war das Signal zu einer neuen Erhebung Griechenlands. Athen trat abermals an die Spitze der Bewegung und sandte seine Boten aus, die übrigen Staaten unter die Waffen zu rufen. Ihnen schlofs D. sich freiwillig an und trug durch die Kraft seiner Rede das Seinige bei, den Aufstand zu fördern und zu organisieren. Aus Dankbarkeit dafür rief ihn Athen aus seinem Exil zurück. Mittlerweile hatte der Kampf gegen Antipater in Thessalien begonnen. Die Makedonier warfen sich nach einer verlorenen Schlacht in die Festung Lamia und wurden in derselben von den vereinigten Griechen belagert. Schon hier kühlte sich, zumal seit der tapfere Anführer der Athener Leosthenes gefallen war, der Eifer der Kämpfer für die Freiheit ab: einzelne Haufen trennten sich vom Hauptheer, und Verstärkungen, welche Leonnatos und Krateros aus Asien den Makedoniern zuführten, nötigten die Belagerung aufzuheben. 72) Die 1847 aufgefundenen Bruchstücke der von Hypereides im Harpalischen Prozefs gegen Demosthenes gehaltenen Rede sind herausgegeben von Harris Lond. 1848, Böckh in der Allg. Litt. Zeit. 184S Nr. 223 ff., Babington Lond. 1848, Sauppe im Philol. 3, 610 ff. u. Orr. att. II, 347ff., C. Müller: Orr. att. II, 398ff, Blafs: Hypereides. Lips. 1869. PROLEGOMENA. 33 Man kämpfte noch einige Zeit mit wechselndem Glücke, bis nach dem Siege bei Krannon Antipater durch das Erbieten, mit jedem Staate einzeln verhandeln zu wollen, den Bund der Griechen sprengte. So machte ein Staat nach dem andern seinen Separatfrieden und den Athenern blieb nichts übrig als sich zu unterwerfen. 73 ) D. überlebte die abermalige Zertrümmerung seiner schönsten Hoffnung nicht lange. Er entwich bei der Annäherung der Makedoner mit anderen Gleichgesinnten aus Athen und suchte im Tempel des Poseidon auf Kalauria bei Trözen eine Zuflucht. Dort fanden ihn die ausgesandten Schergen des Antipater in dem Augenblicke, wo er an genommenem Gift seinen Geist aufgab. Er starb am 16. Pyanepsion Ol. 114, 3 (12. Octbr. 322). D. hatte seine Glanzzeit bis zur Schlacht von Chäronea oder besser bis zur Entscheidung über den goldenen Kranz. Was er später geleistet, wie er geendet, ist seiner nicht unwürdig — aber es zeigt nicht mehr jenes glänzende Feuer seiner ewigen, rühmlichen Jugend. Haben die Athener trotz des thatsächlichen Mifserfolgs seiner Politik dennoch ihm die Krone verliehen, so ist diese voxpopuli für alle Zeit eine vox Dei, an deren Berechtigung wir nicht rütteln sollten. Sie ehrt den D., sie ehrt Athen, sie ehrt uns, wenn wir unsVerständnis bewahren fürjenehohen Gedanken, bei deren Verwirklichung er mit seiner anima magna prodigus war, wenn wir auch vielleicht nach unserem gereifteren politischen Urteil, nach unserer vorurteilsfreieren Auffassung von dem Werte einer Monarchie, die dem D. eine Tyrannei war, und einer Demokratie, die nach D. allein von allen Verfassungen mit Isonomie und Isegorie synonym war, nach unserer gröfseren Unparteilichkeit, mit der wir in Makedonien kein Barbarenland zu sehen pflegen, zweifeln dürfen, ob er k 1 ug gehandelt habe. Als Grieche, als A t h e n e r hat er würdig gehandelt. Die von ihm erhaltenen Büsten und Statuen zeigen auch äufserlich, dafs die Nachkommen sich gern und oft ihres grofsen Landsmannes erinnerten. In der handschriftlichen Überlieferung, so weit dieselbe den Herausgebern noch bis ins erste Viertel dieses Jahrhunderts zugänglich war, teilten die Reden des Demosthenes das Schicksal der Verderbnis mehr oder weniger mit allen übrigen Schriftresten des Altertums. Mit der Auffindung der wertvollen, dem zehnten Jahrhundert angehörenden Pariser Handschrift 2 jedoch 73) Diod. 18, 10 ff. Demosthenes I. 8. Aufl. 3 34 PROLEGOMENA. und deren Benutzung durch Imm. Bekker und vor allen durch die Studien H. Sauppes trat die Kritik dieses Redners in ein neues Stadium. Diese Handschrift nämlich zeichnet sich nicht nur durch eine Menge eigentümlicher und vortrefflicher Lesarten, sondern auch dadurch vor allen anderen aus, dafs sie einen an vielen Stellen kürzeren Text darbietet, indem sie bald ein oder mehrere Worte, bald ganze Sätze, welche sich in den übrigen finden, fallen läfst. Unbefangene Betrachtung dieser Stellen, welche man anfangs aus hergebrachter Achtung vor einer mehr als dreihundertjährigen Vulgata nicht anzutasten wagte, hat gelehrt, dafs nicht wenige dieser Zusätze in die Kategorie der Interpolation gehören , und mehr und mehr bei den meisten Herausgebern des Demosthenes die Überzeugung befestigt, dafs die erste Hand des 2 — denn die Handschrift hat im Laufe der Zeit Nachbesserungen von mehr als einer Hand erfahren — den Text dieser Reden in einer Gestalt darbietet, welche der ursprünglichen verhältnismäfsig am nächsten kommt. Der Herausgeber der vorliegenden Bearbeitung hat sich dieser Richtung entschieden angeschlossen. Auf das Verhältnis des 2 zur Vulgata ist hier und da gelegentlich in den Anmerkungen hingewiesen worden: um aber den Leser in den Stand zu setzen, dasselbe an einem gröfseren Stücke im Zusammenhänge zu übersehen und daran das eigene Urteil zu üben, hat es zweckmäfsig geschienen , bei der dritten Rede gegen Philippos (9.), wo aber in der That auch die Abweichung das gewöhnliche Mafs weit überschreitet, ausnahmsweise die Zusätze der übrigen Handschriften als Varianten unter dem Texte vollständig zu verzeichnen. Es waren auch die anstöfsigen Stellen, wie Christ bewiesen hat, gar nicht in den Text des Attikus aufgenommen gewesen. (Christ selbst denkt S. 60 an die überlebenden Freunde und Schüler des D., von denen einer nach dem Tode des Redners die 3. und 4. Phil. Rede für sich speziell ohne die Rede vom Chersones zu edieren beabsichtigte und zu diesem Zwecke seiner eigenen und seiner Leser Fassung gemäfs mehrere Zusätze und Änderungen anzubringen sich erlaubte.) Gerade hier kommt noch ein anderes äufseres Beweismittel zu Hülfe. Aristeides, ein Rhetor des 2. Jahrh. nach Chr., führt in seiner Rhetorik mehrere Stellen dieser Rede ohne diese Zusätze und durchaus mit -Σ übereinstimmend an und ebenso Har- pokration unter ίχτιμος die Stelle § 44 τοντο ö J εστίν — cmo- κτ είναντα είναι. Ein deutlicher Beweis, dafs neben der Vulgata, deren gleichzeitige Existenz allerdings durch viele andere Anführungen der alten Grammatiker gesichert ist, der Text des 2 als PROLEGOMENA. 35 selbständige Recension förmlich anerkannt war, worauf auch die in den Scholien (zu 21,133.147) gemachte Unterscheidung einer αρχαία und einer δημώδης (εχδοσις) hinzuweisen scheint. Vervollständigt wird dieser Beweis durch die von F. Schultz (de codicibus quibusdam Demosthenicis ad orationem Philippicmn ter- tiam nondum adhibitis, Berol. 1860) mitgeteilten Lesarten einer florentinischen Handschrift der bibl. Laurent, aus dem 13. Jahrhundert 74 ), welche, ohne unmittelbar aus ^geflossen zu sein, was anzunehmen wieder gewisse Abweichungen nicht gestatten, doch und zwar gleichfalls in ihrer ersten Niederschrift hinsichtlich jener Auslassungen in dem Grade mit ihm übereinstimmt, dafs sie unbedenklich als zweites Beispiel der älteren Recension angesehen werden kann. Die Zusätze der jüngeren jedoch sind nicht insgesamt von einer und derselben Hand gemacht, wie sich schon daraus ergiebt, dafs sie nicht sämtlich in allen interpolierten Handschriften sich befinden, sondern bald stellenweise über einzelne Handschriftengruppen zerstreut, die eben dadurch ihren verwandtschaftlichen Zusammenhang zu erkennen geben, bald einzeln in dieser oder jener Handschrift, woraus hervorgeht, dafs, nachdem einmal die Bahn der Erweiterung gebrochen war, die Interpreten in dieser Richtung mehr oder weniger auf eigene Hand fortarbeiteten. Auch ihrem Gehalte und ihren Motiven nach sind sie verschieden: bald sind es nur einzelne oder wenige Worte, um hier und da etwas mehr Licht und Schatten anzubringen und das, was nur Umrifs ist, weiter auszuführen, bald ganze Sätze, darauf berechnet, entweder einen minder schroffen gefälligeren Übergang zu finden (wie §§ 6. 7. 46) oder denA Verständnis zu Hülfe zu kommen (wie § 44) oder Historisches aus eigener Lektüre anzuknüpfen (wie §§ 32. 58. 71. 72) u. a. m., was der Leser bei einiger Aufmerksamkeit leicht selbst ausfindig machen wird. Was aber nicht minder bedeutsam ist, die Rede gewinnt, wenn man sie ohne diese Zusätze liest, ohne auf der anderen Seite an logischer Klarheit zu verlieren, an Kraft und Gedrungenheit und an der Schärfe und Bitterkeit, welche im Munde des D., wenn jemals, unter den damaligen Umständen ganz an ihrer Stelle war. Übrigens sind bei Angabe jener handschriftlichen Abweichungen so weit thunlich die üblichen Zeichen beibehalten worden. 74) Nachmals ist dieselbe Handschrift von Rehdantz zu den sämtlichen Philippischen Reden für die zweite Auflage seiner Bearbeitung ausgewählter Reden des D. und zu der 18. und 19. Rede von demselben, sowie zur 20. von A. Wilmanns für Vömel verglichen worden. 36 PROLEGOMENA. Um den D. als Redner recht würdigen und in seiner Eigenart verstehen zu können, haben wir besonders auf die Art seiner Komposition, im Speziellen seiner Rhythmisierung und seiner symmetrischen Struktur zu achten. Aus den epochemachenden , teilweise ganz Neues zu Tage fördernden Untersuchungen von Blafs, Att. Beredsamkeit III, 1 (mit den Nachträgen III, 2, 357) sei hier folgendes in Kürze bemerkt: das Gesetz den Hiatus zu vermeiden bestand für D., war er doch ein Schüler des Isokrates, welcher die Griechen für immer die Musik einer Sprache hatte fühlen lassen, in welcher das Zusammentreffen der Vokale möglichst vermieden wurde. Aber D. sah auch von Rede zu Rede mehr ein, dafs es für ihn, der da nicht einschläfern und beruhigen, sondern wecken und härten wollte, dafs es für ihn den Staatsredner weder ziemlich noch nützlich sei, an jenem Gesetze mit Strenge festzuhalten. Am Ende eines Kolons, nach dem Artikel, nach dem Relativ, nach Partikeln wie επεί, μέντοι, /.αϊτοί nahm er keinen Anstand, den Hiatus zuzulassen; und auch bei der schriftlichen Fixierung der Reden tilgte er nicht sorgfältig jeden Hiatus. Man sollte das Gesetz wohl in seiner Wirkung fühlen, ahnen; es sollte sich aber nicht sogleich aufdrängen. Es weist ferner auf die Vorliebe des D. für die Gedrängtheit und Geschlossenheit des Rhythmus hin, dafs er das Zusammentreffen von mehr als zwei kurzen Silben, wenn es möglich war, vermied. Und es ist ihm, falls es ihm überhaupt selbst zum Be- wufstsein gekommen ist,inderThat in seinen Staatsreden möglich geworden, überall aufser bei Citaten oder am Ende eines Kolons, oder wo die drei kurzen Silben in einem einzigen Worte stehen, oder bei der Verbindung einer Präposition mit einem Nomen, oder der Verbindung des Artikels mit einem Nomen, oder in besonders engen Verbindungen oder bei Verschmelzung zweier Worte durch Elision oder endlich bei οτι — jene Anhäufung zu vermeiden und dadurch in den Zuhörern jenes Gefühl der machtvollen Rede, welche das Weiche und Zerflossene hafst, hervorzubringen. Gewifs sind der Ausnahmen, hier wie beim Hiatus, viele und es ist kaum anzunehmen, dais D. selbst nach einem solchen Prinzip gearbeitet habe; wir aber danken jener schönen Beobachtung, dafs wir in das Geheimnis dringen können, warum die Rede eines D. selbst zu Thaten führen konnte. Man vergl. z. B. Isäus 8, 4: πολλών δε δικών εν zfj πόλει γεν ο με νων ούδένες αναιδέστερον τούτων ονδε καταφανεστέρον άντιποιηαά- μενοιφανηοονται τών κτε. mitDem.37,3: πολλών γάρ δικών εν zfj πόλει γεγενημένων ουδένα δίκην οντ άναιδεστέραν PROLEGOMENA. 37 ούτε συχοφαντίΆωτέραν οίμαι φανήσεσ&βι δεδιγ,ασμένον (vergl. von Fuhr, Phil. Rundschau. 1881. S. 333), und man wird zugeben, dafs, auch wenn noch mehr Ausnahmen gefunden würden, richtig bleibt, dafs D.’ δεινότη g nicht zum mindesten darin ihren Ausdruck findet, dafs er nach kräftigen Worten und einem schweren Tonfalle suchte. In weit späterer Zeit wurden dann die Reden des D. in χώλα, Sinnzeilen zerlegt. Diese aber sind nicht identisch mit den uns handschriftlich überlieferten Raumzeilen oder στίχοι, welche für die Rhetorik des D. weniger Wert haben, grofsen dagegen für die Frage nach der Überlieferung, d. h. der Echtheit des Erhaltenen. Alle Zeilenzahlen stammen nach Christ (Die Attikus-Ausgabe des D., München 1882) aus einer einzigen Quelle und sind durch zwei Kanäle, den Kod. 2 und den Archetypus von RF, auf uns gekommen. Reim Abschreiben der Handschriften erhielt sich die alte vom alexandrinischen und attischen Ruchhandel überkommene Zählweise, in welcher die 24 Buchstaben des ionischen Alphabets verwandt wurden, auch noch später. Und zwar gehen die stichometrischen Angaben auf die Recension eines Attikus zurück, welche ihrerseits vielleicht wieder auf den kritischen Arbeiten des Cäcilius aus Kalakte beruht. In der Sticho- metrie der Attikus-Ausgabe waren bei den meisten die Urkunden nicht mit eingerechnet. Der Brief des Philipp hatte keine Stelle in der Ausgabe des Attikus. Ebenso fehlten in ihr alle Verse. Dem Scholiasten der Midiana lagen noch keine Urkunden vor. Auch scheint der Text der Kranzrede zur Zeit des Didymus, Dionysius, Cäcilius noch keine Urkunden enthalten zu haben. (I—III.) OLYNTH ISCHE REDEN. EINLEITUNG. 1. Kurze Geschichte der Stadt Olynthos. Die Stadt Olynthos lag in dem thrakischen Striche, welcher vordem Sithonia hiefs, nicht weit vom Meere entfernt, das dort den toronäischen Meerbusen bildet, und etwas nördlich von dem Isthmos, durch welchen dieHalbinselPallene mit dem thrakischen Festlande zusammenhängt. Vor den Perserkriegen durch Bottiäer, die von den Make- donern aus ihren Wohnsitzen am thermaisclien Meerbusen verdrängt worden waren, in Besitz genommen, ward sie nach der Schlacht bei Salamis, wo sie wie andere Nachbarstädte der Gewalt der Perser sich zu entziehen suchte, von Artabazos belagert und erobert, ihre Bewohner niedergemacht und ihr Gebiet dem der Chalkideer einverleibt, deren Vorfahren sich 160 Jahre zuvor von Chalkis auf Euböa aus dort an der thrakischen Küste niedergelassen hatten. Von hier au wuchs sie rasch zu bedeutender Macht empor und galt in kurzem als Haupt- uDd Vorort des chalkidischen Städtebundes. Olynthos schlofs sich mit den 32 Bundesstädten dem at- tisch-deli sehen Seehund an. Um diesem mit der Zeit durch den Druck der Athener unerträglich gewordenen Bundesverhältnisse sich zu entziehen, ergriff es beim Ausbruch des peloponne- sischen Krieges die Partei der Lakedaimonier und fiel von diesen unterstützt von Athen ab. Eine Reihe von Kämpfen entspann sich, die auf der thrakischen Halbinsel von beiden Seiten mit grolser Erbitterung und mit wechselndem Glücke geführt für die chalkidischen Städte nach dem endlichen Sturze Athens nur den Erfolg hatten, dafs sie den Herrn wechselten und zinspflichtige Bundesgenossen Spartas wurden. Erst der antalki- disehe Friede Ol. 98, 2. 387 machte sie frei. EINLEITUNG ZU DEN OLYNTHISCHEN REDEN. 39 Jetzt Stand Olynthos auf dem Gipfel seiner Macht; beinahe über die ganze thrakische Halbinsel erstreckte sich seine Hegemonie und selbst das mächtige Makedonien unter seinem freilich schwachen Könige Amyntas war in Gefahr ihm zu unterliegen und wurde nur durch Spartas Dazwischenkunft gerettet. Nach langer heftiger Gegenwehr (01.99,2.383—100,2.379) un ter- lag Olynthos den Lakedaimoniern und trat in das alte Abhängigkeitsverhältnis zurück. Die Vernichtung der spartanischen Hegemonie durch die Schlacht bei Leuktra 01. 102, 2. 371 machte sie frei, doch kamen die Olynthier nicht zum ruhigen Genüsse ihrer Selbständigkeit. Die Besetzung von Amphipolis durch chalkidische Ansiedler führte zum Bruche mit den Athenern, welche damals ihre Ansprüche auf diese Besitzung mit Nachdruck geltend zu machen begannen und 01. 104, 1. 364 unter Timotheos’ Anführung und mit Perdikkas von Makedonien verbündet Amphipolis zwar vergeblich angriffen, aber die Olynthier und Chal- kideer hart bedrängten und ihnen Toro ne und Poteidaia nahmen. In ein neues Stadium, das letzte, traten die Angelegenheiten von Olynthos mit dem Auftreten des Königs Philippos von Makedonien, 01.105, 1.359. Dieser war beim Antritt seiner Regierung von mehreren Seilen ernstlich bedroht: auf der einen drängten ihn die aufsässigen Paioner und Illyrier, auf der anderen sein Mitbewerber um die makedonische Königswürde Ar- gaios, der von den Alhenern mit 3000 Hopliten und einer Flotte unterstützt wurde. Um sich den Rücken zu decken, schlofs er zunächst ein Bündnis mit den Athenern ab, in welchem er zu ihren Gunsten auf alle Ansprüche an Amphipolis verzichtete und ihnen zugleich in einem geheimen Artikel {το d -ρνλονμενον απόρρητον 2, 6) gegen Herausgabe von Pydna bei der Wiedererwerbung jener Stadt behülflich zu sein versprach. Nach Besiegung der Paioner und Illyrier 01. 105, 3. 358 wandte er sich nun gegen Amphipolis, die Amphipolitaner aber schickten Gesandte nach Athen mit dem Erbieten, den Athenern ihre Stadt übergeben zu wollen, wenn diese ihnen gegen Philippos Hülfe leisten würden (1, 8). Die Athener waren damals hinreichend durch den Bundesgenossenkrieg beschäftigt und Philippos’Versicherung, Amphipolis nicht für sich, sondern für sie erobern zu wollen (7, 27. 23, 116), bestimmte sie vollends EINLEITUNG sich aller Einmischung zu enthalten und auch die gleichzeitig von den Olynthiern angebotene Aussöhnung von der Hand zu weisen (2, 6). Amphipolis fiel durch Verrat in Philippos’ Hand (1, 5). Weit entfernt dasselbe den Athenern herauszugeben, begann er von diesem Sttitzpunkte aus seine Operationen gegen die griechischen Städte an den nördlichen Küsten des ägäischen Meeres. Zuerst nahm er Pydna weg, Ol. 105,4.357, bald darauf, nachdem er sich mit den Olynthiern verbündet, welche er durch die Abtretung von Anthemos köderte (6, 20), Poteidaia, das er gleichfalls an die Olynthier abtrat, später Ol. 106, 4. 353 Methone. Die Athener machten nur geringe und vergebliche Anstrengungen diese Städte zu retten (4, 35): so ward ihre Herrschaft im Norden Griechenlands Schritt für Schritt untergraben, und auch dem wachsenden Einflüsse, den Philippos auf die griechischen Angelegenheiten durch seine folgenreiche Einmischung in die thessalischen und phokischen Wirren gewann, hatten sie in ihrer Ohnmacht nichts entgegenzusetzen. Den Olynthiern aber begannen unter diesen Gewaltstreichen, zu denen sie sich anfangs willig als Helfershelfer hergegeben , die Augen aufzugehen über das, was ihnen zuletzt selbst bevorstand. Daher machten sie schon Ol. 107, 1. 352 Frieden mit Athen (3, 7). Philippos rächte sich dafür durch einen Einfall in chalki- disches Gebiet (1, 13. 4, 17): doch bald nahm er die Maske wieder vor und wufste die Olynthier durch wiederholte Friedensversicherungen (8, 59. 9,11) geraume Zeit noch hinzuhalten und durch Parteiumtriebe in den einzelnen Bundesstädten die Bestrebungen der Patrioten unschädlich zu machen. Erst als das makedonische Heer im Anzug war (Ol. 107, 4. 349), ermannte sich das Volk und machte sich auf das Äufserste gefafst. Hülfe war, wie damals die Sachen standen, nur von Athen zu erwarten, und leicht gelang es mit diesem von Philippos schwer beleidigten und gereizten Staat einSchutz-undTrutz- b ü n d n i s abzuschliefsen. Auf den ersten Hülferuf gingen 2000 Peltasten und 30 Schiffe unter Chares ab. Bald nachher kam eine neue Gesandtschaft, diesmal von den unmittelbar bedrohten chalkidischen Städten: die Athener erliefsen darauf an ihren Strategen Chari- demos imHellespont den Befehl, den Bedrängten Hülfe zu bringen, und dieser begab sich mit 18 Schiffen, 4000 Peltasten und 150 Reitern nach dem Schauplatz des Krieges. Eine dritte Ge- ZU DEN OLYNTHISCHEN REDEN. 41 sandtschaft endlich, welche die geleistete Hülfe als unzureichend darstellte und namentlich um Unterstützung, nicht wie bisher durch Söldnerhaufen, sondern durch athenische Bürger nachsuchte, hatte die Absendung von 17 Schiffen mit 2000 schwer- bewaffneten Athenern und 300 Reitern, abermals unter Chares, zur Folge. 1 ) Der Erfolg entsprach den gehegten Erwartungen nicht, da die Kriegsunternehmungen weder mit Nachdruck betrieben und kräftig geleitet, noch von seiten des Volkes durch die erforderlichen Geldmittel nachhaltig unterstützt wurden (vgl. zu 3, 11). Über das, was Chares beim ersten Zug im Sommer 349 gethan, verlautet nichts. Philippos bemächtigte sich nur einiger weniger chalkidischer Städte: eine Unternehmung nach Thessalien — über die damalige ihm feindliche Stimmung der Thessaler spricht D. 1, 22. 2, 11 und rät sie zu benutzen — wo der vertriebene Tyrann Peitholaos sich wieder in Pherä festgesetzt hatte, machte seinen Operationen in Chalkidike für dieses Jahr ein Ende (Diod. 16, 52). Mittlerweile war Chares abberufen worden und die zweite Expedition unter Charidemos’ Anführung nach Olyn- thos abgegangen. Von ihm berichtet Philochoros 2 ) nur, dafs er mit den Olynthiern Pallene und Botiaia verheerte: sonst wird gemeldet, dafs er in Olynthos sich gütlich that und schwelgte (Theopompos b. Athen. 10, 436 b ). Das Glück wandte sich, als Philippos im Frühjahr 348 aufs neue die chalkidischen Städte angriff: ein Platz nach dem anderen ging, meist durch Verrat, verloren und ehe noch der Sommer um war, hatte er das ganze Bundesgebiet bis auf Olynthos in seiner Gewalt (D. 19, 266). Jetzt endlich rückte er in das Gebiet der Olynthier ein und erklärte ihnen, entweder müfsten sie aus Olynthos oder er aus Makedonien weichen (9, 11). Ein abermaliger dringender Hülferuf erging von der bedrängten Stadt nach Athen, und diesmal ward dort eine bedeutende Anstrengung zur Rettung der Verbündeten gemacht, wenn 1) Diese Angaben über die Hülfesendungen Athens nach Olynth sind der athenischen Chronik (Άτ&ίς) des Philochoros (unter A. 197,4. 5. Dionys, von Halik. im 1. Brief an Ammaios Kap. 9, S. 734 f-, vgl. C. Müller, Fr. Hist. Graec. 7. Aufl. S. 165) entnommen. Demosthenes giebt 19, 266 die ganze Unterstützung in runden Zahlen auf 50 Schiffe, 10000 Söldner und 4000 Bürger an, wobei die Differenz bei der letzten Sendung mit A. Schäfer (Dem. 2, 141) daraus zu erklären sein mag, dafs Demosthenes den Sollbestand gemäfs dem Volksbeschlusse angiebt, Philochoros hingegen den Effektivbestand der mit Chares abgegangenen Mannschaft. 2) a. a. 0. 42 EINLEITUNG auch vergebens: die dritte Hülfesendung unter Cliares kam, durch widrige Winde aufgehalten (Suidas unter Κάρανος), erst an, als alles vorüber war. Inzwischen war es zum Kampfe gekommen. In zwei Schlachten siegten die Makedoner und begannen darauf die Belagerung der Stadt. Dort hatte sich das Volk in zwei Parteien gespalten, von denen die eine, die der Patrioten, von Apollonides, die andere, die der makedonisch Gesinnten, von Euthykrates und Lasthenes geleitet wurde. Es gelang den letzteren durch Verleumdung heim Volke den Apollonides zu verdrängen (9, 56. 66), und jetzt war das Schicksal der Olynthier entschieden. Fünfhundert Reiter mit den Waffen in der Hand wurden von ihnen den Makedonern überliefert (19, 267), und als diese zum letzten Angriff heranrückten, dem Feinde die Thore geöffnet (Diod. 16, 53; vgl. zu 6, 21). Olynthos fiel im Herbst 01. 108, 1. 348 und ward von Grund aus zerstört. 2. Chronologische Ordnung der drei olynthischen Reden. Dionysios von Halikarnassos w'eist im 1. Briefe an Ammäos Kap. 4, ohne sich näher hierüber auszulassen und wie von einer bekannten Sache redend, unter Anführung der Anfangsworte einer jeden der drei olynthischen Reden, der zweiten die erste, der dritten die zweite und der ersten die dritte Stelle au. 3 ) Diese 3) Dafs diese Anordnung keine zufällige, etwa, wie geglaubt wurde, auf Verwechselung der Anfangsworte der ersten und zweiten Rede beruhende, sondern eine beabsichtigte und anderwärts genauer von Dionysios besprochene, aber auch von seinem Zeitgenossen, dem sicilianischen Rhetor Cäcilius, schon bestrittene war, erhellt aus den jetzt bekannt gemachten Scholien zweier Pariser Handschriften (Σ und r) bei Dindorf ed. Oxon. t. 8, p. 71: τούτον (die zweite Rede) Διονύσιος προταχτεί των "Ολυνθιακών , αρχοντάς τέ τινας καταλόγων καί εκ τον προοιμίου πιστοΰμενοςέκπεριχαρείας ληφΟέντος. Καικίλιος δε αντιλέγει^ πρώτον αξιών τον πρώτον νομιζόμενον. το μεν ονν κατα τους άρχοντας' «V ιστορία κεΐται καί ίσως ονκ ακριβή τον έλεγχον εχει' το δε κατα το προοίμιον ονκ αυτάρκες εις άπόδειξιν έτέραν γάρ εχει πρόφασιν το νόημαέξ αυτών δε τών Δήμο α&ένους εν- ρίοκεται πρώτος Ο „αντί πολλών “· εκεί γάρ το συμφέρον μάλιστα την πλείατην ίξέτασιν εϊληφεν, ενταν&α δε το δυνατόν, ονδείς δε περί του δυνατού βουλεύεται μη πρό- τερον εμ συμφέρει ακοπή σας. έπειτα παρείληφεν εν τώ δεύτε ρω τινα ως ρμολογονμενα,^απερ εν τώ προτέρω μετά πολλών αποδείξεων κατεακενασεν, ο'ιον ενίίνς το περί τής τών &εών εύνοιας ενταν&α μεν ως ρμολογουμενον εν προοιμίω τέϋ-εικεν, εκεί δε δίκαιον λογιστήν εξητησε καί f πολλας αποδείξεις εκόμισε τον συμμάχους είναι τους Ο-εους xy_ πολει. πρόδηλον ονν ότι διά τούτο νυν ου κατε- σκευααεν οτι ήν εν εκείνω πρότερον αποδείξεις, κεφάλαιον δε έν τώ ZU DEN OLYNTHISCHEN REDEN. 43 Ordnung wird nicht nur durch keine einzige der vielen Handschriften des D. bestätigt 4 ), sondern widerlegt sich auch durch einen unbefangenen Blick auf Inhalt und Haltung der Reden selbst. Es würde, von vielen anderen charakteristischen Zügen abgesehen, schon die Natur der Dinge völlig umkehren heifsen, wollte man diejenige Rede, in welcher die Frage über die den Olynthiern zu leistende Hülfe als eine noch schwebende debattiert wird (1, 2 εστι δη τά γ 3 εμοι δοκονντα ιρηφίσασ&αι μεν ηδη την βοήθειαν u. s. w.), an das Ende, und die Reden, in welchen diese Frage als eine längst beseitigte und die den Olynthiern verheifsene Hülfe zum Teil sogar als schon gewährt erscheint, voranstellen. 3. Verhältnis der drei Reden zu den drei athenischen Hülfesendungen. Es liegt nahe zu vermuten, dafs die oben erwähnten drei athenischen Hülfesendungen die Folge der drei Reden des Demosthenes gewesen seien. 5 ) Gleichwohl ist das Zusammentreffen der Zahl ein rein zufälliges und in den einzelnen Reden selbst nichts enthalten, was dieser Vermutung irgend zur Bestätigung dienen könnte. Vielmehr wird der Zusammenhang der Reden mit den Zeitereignissen anders festzustellen sein. Emil Müller (in der Einleitung zu den olynthischen Reden 7. Aufl. S. 171) ist der Ansicht, dafs auch die 2. und 3. Rede sehr bald nach Beginn des Krieges, noch ehe auf dem Kriegsschauplätze viel geschehen, gehalten worden seien, und zwar aus drei Gründen. Erstens heifse es in beiden Reden ebenso wie in der ersten, dafs nun endlich die lang ersehnte Verfeindung von Olynthos λόγω προηγονμενον καί μόνον έστί το δυνατόν, κα&αίρεαιν εχον τον Φιλίππου. Die von Dionysios beliebte Anordnung hat neuerdings wieder an C. Holzinger (Beitr. zur Erkl. des Dem. I., Prag 1856) einen eifrigen Verfechter gefunden. Siehe jedoch A. Schäfer, Dem. 2,151 ff. Bei dem Urteil dieses Gelehrten werden wir uns mit Christ (Die Attikus-Ausgabe des Demosth., München 1882) beruhigen trotz Grote, Geschichte Griechenlands VI, 246 und Unger, Zeitfolge der vier ersten Demosthenischen Reden (Stzb. d. bayer. Ak. 1880, S. 273), da sich Dionysius nur auf innere Gründe stützte, welche aber von Weil widerlegt sind. 4) Auch die in den Handschriften enthaltenen, von dem Rhetor Libanios im 4. Jahrh. ver- fafsten Inhaltsangaben (νποΟ-ίσεις) der Reden halten dieselbe Reihenfolge der Reden ein wie unsere Ausgaben. 5) Diese Vermutung hätte der griechische Scholiast zu Anfang der zweiten Rede nicht als die Ansicht des Philochoros vortragen dürfen (ιστίο v δε ότι φηαίν ό Φιλό- χορος, οτι τρεις βοή&ειαι επέμφ&ησαν, καθ·’ έκαστον λόγον μιας πεμπομένης, ως τής πρώτης μή ονσης ικανής). 44 EINLEITUNG mit Philippos eingetreten, und dafs es jetzt an den Athenern sei, diese günstige Wendung zu nutzen, und in beiden Verhandlungen scheine die Frage gestellt, wie die von Olynth gleich anfangs erbetene Hülfe zu leisten sei (s. 2, 1. 2. 11. 3, 6—10). Zweitens lenke der Redner den Blick nirgends auf einen unbefriedigenden Gang der Kriegsereignisse; es scheine deshalb, dafs der Grund der wiederholten sorglichen Verhandlung jener Frage vielmehr in dem schleppenden Gang der Beratungen des athenischen Volkes zu suchen sei, welches zwar den Olynthiern, die verlangte Hülfe zu gewähren beschlossen habe, über die Mittel aber, mit denen dieselbe zu leisten sei, insbesondere Uber die Art der Geldbeschaffung zu keinem endgültigen Entschlüsse habe gelangen können. Drittens sei dem neuesten Herausgeber der Demegorien des Demosthenes, H. Weil (Harangues de D., Paris 1873) einzuräumen, dafs wenn man die Zeitberechnung in § 5 der dritten Rede genau nähme, dieselbe vor November 349 zu setzen sei. Auch Blafs pflichtet unter Beibringung neuer Gründe Att. Bereds. III, 1. S. 277 ff. der Meinung bei, dafs die drei Reden kurz hintereinander im J. 349 gehalten seien. Nach der ersten Rede sei Chares nach Olynth beordert worden. Nach der zweiten aber sei nichts Wesentliches geschehen, sodafs D. erst durch die dritte den Eifer wieder hätte anfachen müssen. In der That scheint es, als ob die olynthischen Reden zunächst wenigstens Stimmung machen, politische Handlungen mehr vorbereiten, als herbeiführen sollten. Es scheint, als ob die aktive Politik damals noch in den Händen anderer gelegen und D. sich begnügt hätte, Hindernisse in den Anschauungen zu beseitigen, anderen zu sekundieren. Erst in der dritten olynthischen Rede tritt D. aus der Reserve hervor: darum ist si e auch im Inhalt die gewaltigste und voll der mächtigsten Leidenschaft. Schon in der ersten Rede weist er auf die Notwendigkeit hin, die Hülfsquellen des Staates auf gewissenhaftere Weise zu verwenden und durch Verzichtung auf die Theorika (zu 3, 11) die Kosten des Kriegs zu decken. Das freilich griff den Athenern geradezu ans Herz, wenn es auch gewifs nicht bei Todesstrafe verboten war, daran zu rütteln, wobei man einen hyperbolischen Ausdruck mit Unrecht wörtlich fassen wollte (Schol. Olynth. 1,1 S. 33, 11 u. a. St., Schäfer I, 185, 1. Vergl. D. Olynt. III; 12); auch war vor der Hand die Gefahr zu einer so aufsergewöhnlichen Mafsregel noch nicht grofs und dringend genug. Er richtet daher keinen bestimmten Antrag darauf, sondern stellt nur die Alternative, entweder die Überschüsse der Staatseinkünfte wieder zur ZU DEN OLYNTHISCHEN REDEN. 45 S Kriegführung zu verwenden oder aus eigenen Mitteln dazu bei- zusteuern (1, 19 f.). Sowenig nun auch das letztere nach dem i 11 *!· Geschmacke der Athener war, so scheint man sich doch unter den obwaltenden Umständen zu dem kleineren Übel einer aufser- ^ ordentlichen Kriegssteuer entschlossen zu haben: denn in der Γ ." | Ί zweiten Rede ist es überall nur die Notwendigkeit des εισφέρειν, ^ um welche es sich handelt. Mochte nun diese Steuer nicht ge- le » ( * hörig eingegangen oder nicht ausreichend gewesen sein, genug, in der dritten Rede kommt D. auf seinein der ersten hinsichtlich der ifr ‘i Theorika gemachten Vorschläge mit gröfserer Entschiedenheit ίΓ| 4 zurück und stellt die Notwendigkeit einerReform in diesem Punkte tlaji als unabweislich dar. Diese heilsamen Ratschläge freilich schlu- !*g«is gen die Athener zur Zeit noch in den Wind: dafs aber, als einige I ein» Zeit darauf die bedrängten Olynthier zum dritten Male um Beistand dritts baten, nunmehr der längst gefafste Beschlufs wirklich zur Aus- Ά a führung kam und ein Bürgerheer nach Thrakien unter Segel ging, Berat das hatten die wiederholten Mahnungen des D. doch gefruchtet, rzto sie» bers« drillt int es, - mutig erbei- 1» .hat M aus fc steoK .rillt tu va- 11 )* «Dp ifi# [;1Ü Alter- |eri< Abt. Alte Geschichte ΟΛΥΝΘΙΑΚΟΣ Α. 1. ρ. 9 R. Αντί πολλών αν, ώ άνόρες Ά&ψαίοι, χρημάτων νμας ελέσίλαι νομίζω, εί φανερόν γένοιτο το μέλλον σνν- οίσειν rfj πόλει περί ών νυνί σκοπείτε, οτε τοίννν τονϋ· όντως εχει, προσήκει προ&νμως ε&έλειν άκονειν τών βουλομένων σνμβονλενειν ’ ον γάρ μόνον εϊ τι χρήσιμον έσκεμμένος ήκει τις, τοντ αν άκονσαντες λάβοιτε, άλλα 1. αντί κολλών — χρημάτων] Dieser Ausdruck gehört der Umgangssprache an; ‘ viel [Geld], glaube ich, würdet Ihr darum geben , wie die folgenden Stellen zeigen; doch deutet die gewichtige Trennung des an und für sich wenig bedeutenden χρημάτων an, dafs D. an seinen Vorschlag wegen Verwendung der Theatergelder leise erinnern will. Zu dem Ausdruck vgl. Thuk. 1, 33 ην υμείς άν κρο κολλών χρημάτων καί χαριτος έτιμησαο&ε δνναμιν ναΐν κ^οσγενέσθ-αι. Isokr. 13, 11 εγώ κρο κολλών άν χρημάτων έτιμηοάμην τηλικοϋτον δννασ&αι την φιλοσοφίαν, οσον οντοι λέγουαιν. Herod. 1, 86. Xen. Mem. 2, 5, 3. — γένοιτο τό] eine complosio syllabarum, welche Iso- krates vermied.^— κερί ών = κερί τούτων, κερί ών ‘in betreff dessen, auf das Ihr jetzt spähend blickt’, mit engerer Anlehnung an φανερόν γεν. als an σννοίοειν, wozu auch die Gleichartigkeit des tropischen Ausdrucks in beiden auffordert. Vgl. 3, ls. — οτε τοιννν — εχει = quoniam igitur — ohne dafs die Strenge der Beweisführung sich geltend machte. — εθ-έλειν — τών βουλομένων ] id -έλειν betonter und kräftiger in seiner Bedeutung als βουλομένων, jenes animum in- ducere, dieses non nolle. — εσχεμ- μένος ] Eben dazu bekennt sich D., wenn auch unter anderen Verhältnissen, 22, 191 τάχα τοίννν ίσως χαί τά τοιαντ ερεΐ, ώς έσχεμμένα καί καρεσκενασμένα κάντα λέγω νυν. εγώ δ εσχέφθ-αι μεν φημί χαί ονχ αν αρνη&είην, χαί μεμε- λετηχέναι γ ως ένήν μάλιστ εμοί. Die Ironie in den mit άλλα χαί beginnenden Worten liegt nur leise in den zum Gegensatz verwendeten Worten (τι χρήσιμον — κολλά τών δεόντων, έσκεμμένος — ix τον καραχρήμ , ηχεί τις — ένίοις άν έκελ4εΐν) angedeutet. Der Redner will sichtlich im Beginn auch gegen seine Gegner den Schein der Unparteilichkeit wahren, ohne seine Herzensmeinung verstecken zu kön- zen. — εί — ηχεί τις, τοντ’άν — λαβοιτε] τοντ άν άχονσαντες λάβα ιτε ist der Nachsatz zu folgender Fortsetzung des mit εί beginnenden Vordersatzes; χαί υμείς κροθν- μως έβέλοιτε άχονειν, es mufs I. p. 9 R. ΛΗΜΟΣΘΕΝΟΪΣ ΟΛΥΝΘΙΑΚΟΣ A. 47 χαί τής υμετέρας τύχης υπολαμβάνω πολλά τών δεόντων Ix τον παραχρήμ 3 ενίοις άν έπελύλεΐν είπεϊν, ωοτ' εξ απάντων ραδίαν την τον συμφέροντος υμΐν αιρεσιν γε- νέσύλαι. ‘ Ό μεν ονν παρών χαιρός, ώ άνδρες 3 Α3·ηναίοι, μόνον 2 ουχί λέγει φωνήν αφιείς, ότι τών πραγμάτων νμίν εκείνων αυτοίς άντιληπτέον εατίν, εϊπερ υπέρ σωτηρίας αυτών φροντίζετε' ημείς δ 3 ούκ οίδ 3 οντινά μοι δοκοϋμεν έχειν τρόπον προς αυτά, έστι δή τά γ 3 έμοί δοκοΰντα, -ψηφίσασ&αι μεν ήδη την βοή&ειαν χαϊ παρασκευάσα- σϋ-αι την ταχίστην, όπως έν&ένδε βοη-9-ήσητε, καί μη πά&ητε ταυτόν υπέρ και πρότερον, πρεσβείαν δε πέμ- πειν, * ήτις ταντ 3 ερεί καί παρέσται τοίς πράγμασιν ώς έστι μάλιστα τούτο δέος, μή πανούργος ων καί δεινός 3 also deutsch hinter άν γάρ ein ‘alsdann’ eingeschoben werden. — τής νμετέρας τύχης] nämlich είναι. Vgl. з, 15. 4, 12. Von dem erwarteten Nachsatz: sondern auch, was den Stegreifrednern als notwendig beifallt, nämlich αχούσαν τες λάβοιτε biegt D. absichtlich durch diesen Einschub ab. — γενέσθαι.] ώστε ist hier fast in die Bedeutung des finalen ‘damit’ übergegangen: denn das Glück (D. denkt innerlich: Geschick) wollte es . . . damit. 2. ό μεν ον v — αφιείς] Asch. 3, 130 άλλ ον προνλεγον, ον πρού- οήμαινον ήμΐν οι θεοί φνλάξα- αθαι, μόνον ονχ ανθρώπων φων ας προσχτησόμενοι; Plat. Protag. 361 a χαί μοι δοκέί ημών ή άρτι έξοδος τών λόγων ώσπερ άνθρωπος κατηγορεΐν τε καί καταγελάν, χαί εί φωνήν λάβοι, είπεϊν άν οτι. Personifiziert ist καιρός auch Soph. Electr. 74. — εκείνων, der olynthi- schen. Der Lat. würde herum gesetzt haben. Das Pronomen ist von πραγμάτων getrennt, damit νμίν и. αντοΐς eine bezeichnendere Stellung gewinnen. — αντοΐς enthält den Ton: in eigener Person, so dafs IhrselbstinsFeld rücket, nicht durch Absendung von Söldnerscharen. Vgl. ενθένδε unten u. § 6.9.24. — αύτών, — τών πραγμάτων vgl. 17 βοηθτ]- τέον—τοϊς πράγμασιν. — ονχ οίδ" οντινά μοι δοχονμεν. Der Redner will sichtlich im Eingang sich mä- fsigen und möglichst unparteiisch sprechen. Wie δοχονμεν hier gebraucht ist, so verwendet Cicero sein videri. — ήδη, sofort. Doch hat ψηφίαααθαι, wie παραακενά- σασθαι und πρεσβείαν πέμπειν den Ton. Dafs παρασχενάσασθαι des Objekts ermangelt, ist nur scheinbar; es ist νμάς αντούς und dieses aus dem betonten ενθένδε, auf welches auch der Finalsatz mit όπως sich bezieht, zu entnehmen. — πρότερον] Vgl. § 8 u. 3, 4 f. — ταντ’ ερεϊ (Spr. § 53, 7. 8) ‘mit der Bestimmung’. 3. ώς, denn, wie 2, 2. 12 u. ö. — τούτο ίεος] δέος als Prädikat zu τούτο. Eurip. Troj. 240 εί τόδ 3 ήν νμίν φόβος. — άνθρωπος unbestimmt, wie alles im ganzen Eingang (vgl. das folgende τών όλων πραγμ.), um durch diese Unbestimmtheit noch mehr den Eindruck einer gefährlichen Situation zu erwecken. — πράγμασι χρήαθαι, die 48 αημοςθενοτς I. ρ. 10 R. αν&ρωπος πράγμασι χρήσ&αι, τα μεν εΐΥΜν, ηνικ αν τύχη, τά δ 3 απειλών (αξιόπιστος δ 3 αν εικότως φαί- νοιτο), τά <5’ ημάς διαβάλλων και την απουσίαν την ήμετέραν, εντρεπίσηται και παρασπάσηταί τι των όλων 4 πραγμάτων, ον μην άλλ 3 επιεικώς, ώ ανδρες Λ&ηναίοι, τοΰϋ· 3 , ό δυσμαχώτατόν εστι των Φιλίππου πραγμάτων, καί βέλτιστον υμΐν. το γάρ είναι πάντων εκείνον εν οντα κύριον καί ρητών καί απορρήτων καί αμα στρατηγόν και δεσπότην καί ταμίαν, καί πανταχον αυτόν παρείναι τώ στρατεύματι, προς μεν το τά τον πολέμου ταχύ και κατα καιρόν πράττεσ&αι πολλψ προέχει, προς δε τάς καταλ- λαγάς, ας αν εκείνος ποιήσαιτ 3 ασμενος προς 3 Ολυν·9·ίους, 5 έναντίως έχει, δήλον γάρ εστι τοίς Ολυν&ίοις, ότι νυν Umstände zu benutzen, abuti. — ήνίκ’ αν τύχη, persönlich, näml. εΐκων. Vgl. 2, 10. 4, 46. 8, 68. 9, 54. u. ö. Der Zusatz besagt, dafs Nachgeben nicht im Ernste Philip- pos' Sache war. ‘Wann es sich einmal so trifft’; entspricht gewissermaßen dem; αξιόπιστος — φαί- νοιτο, welches das Wichtigere und Häufigere enthält. Dagegen απειλών zeigt er sich in seiner wahren Gestalt: denn dafs er hierin Wort hielt, hatte schon mancher Staat zu seinem Nachteil erfahren. — καί την απουσίαν nach ημάς eine Art σχήμα καίλ ολον καί κατα μέρος. — εντρεπίσηται] In den Hd. steht; τρέψηται ‘ eine Wendung geben’, wozu dann das folgende παρασπ. eine Erklärung geben würde. 4. ον μήν άλλ ’ ‘indessen’ 2, 22. — έπιεικώς, so ziemlich: dient zur Milderung des Paradoxon. Dasselbe σχήμα παρά προσδοκίαν 4, 2. 9, 5. — το γάρ ■— προέχει] Vgl. 18,245 πρώτον μεν ήρχε^ τών άκολου- &ούντων αυτός αυτοκράτωρ, ο τών εις τον πόλεμον μέγιστάν εατιν απάντων' sZf>’ οντοι τά όπλα είχον εν ταις χερσίν αεί' επειτα χρημάτων ευπορεί, καί επραττεν ά όόξειεν αντώ ον προλόγων εν τοίς ψηφίσμασιν, ούδ ’ εν τώ φανερώ βουλενόμενος, — αλλ’ άπλ.ώς αυτός δεσπότης, ήγε- μών, κύριος πάντων. Die Substantivierung des Infinitivs ist, wie bei den Griechen überhaupt, so besonders bei Demosthenes aufseror- dentlich häufig. Daraus erklärt sich die verhältnismäfsig kleine Anzahl der Abstrakta im Griech. Lat. würde hier ein Satz mit quod eintreten. — αυτόν] hat hier den Ton. — το τά τοΰ] klingt den Griechen ebenso lieblich, wie den Lateinern die mit qu beginnenden Worte. — προέχει έναντίως ( έχει] Figur der Antistrophe (κατά το τέλος έχόντων τών κώλων την αυτήν λέξιν Hermog. π. ίδ. 1. S. 285 Wz.), Vgl. § 11, 3, 19. Die Gleichheit des formellen Reimschlusses läfst die Ungleichheit des Sinnes noch schärfer hervortreten. — ας αν — ποιήσαιτο , wenn die Olynthier sich darauf einliefsen. 5. δήλον — ort] Den jambischen Trimeter haben schon die älteren Erklärer aufgestochen. Andere s. 21,165, 35,22. Hexameter sind dem D. entschlüpft 4, 6. 18, 143. 198. 19, 75. 23, 14. 50. 134. 144, Pentameter 18, 279. 54, 15, freilich gerade keine mustergültigen. Im w aBa a ss a g j 10 R. ΟΑΓΝΘΙΑΚΟΣ Α. 49 ον περί δόξης ουό ’ υπέρ μέρους χώρας πολεμοΰσιν, άλλ' άναστάσεως και ανδραποδισμοί τής πατρίδος, και ϊβασιν ά τ* Άμφιπολιτών έποίησε τους παραδόντας αντω την πάλιν και Πνδναίων τους νποδεζαμένους' και ολως άπιστον, ο'ιμαι, ταΐς πολιτείαις ή τυραννίς, άλλως τε καν όμορον χώραν εχωσιν. ταντ* ουν εγνωκότας υμάς , ώ 6 ανδρες : Ά-9-ηναΙοι, και ταλλ 1 α προσήκει πάντ’ εν&νμον- μένονς φημί δειν ε&ελήοαι και παροξνν&ήναι και τψ πολεμώ προσέχειν, εϊπερ ποτέ, και νυν, χρήματ’ εισφέροντας προ&νμως και αντονς εξιόντας και μηδέν ελλεί- ποντας. ονδε γαρ λόγος ουδέ σκήψις νμίν τον μή τα δέοντα ποιεϊν ε&έλειν υπολείπεται, νννί γάρ, ο πάν- ^ τες ld -ρυλεϊτε, ώς Όλννέλίονς έκπολεμήσαι δεϊν * Φιλίπ- Allg. Cic. or. 56, 189 versus saepe in oratione per imprudentiam di- cimus , quod vehementer est vitio- sum: sed nen attendimus, neque exaudimus nosmet ipsos: senarios vero et Hipponacteos effugere vix possumus. inculcamus autem per imprudentiam saepe etiam minus usitatos, sed tarnen versus, vitiosum genus et longa animi provisione fugiendum. — περί — νπερ] Derselbe Wechsel der Präpositionen 4,1. 20,124 u. ö. Ebenso ίπί — εν 2,1, ίπί — εις 5,12. 6, 35, εις — προς з, 1. 9,11, προς — εις 9, 52, παρά, — διά 9, 2, περί — κατά 6, 10 и. a. — μέρονς χώρας Landesteil ’. — άλλ\ näml. νπερ, zur Vermeidung, Abwehr, wie Äsch. 3, 10 ήναγκά- ζοντο την ψήφον φέρειν οι δικα- σταί ον περί τον παρόντος αδικήματος, ια.λ νπερ τής αισχύνης τον δήμον. Vgl. D. 2, 1. 4, 10. 43. 6, 35. 9, 25. 31. — άναστάσεως] dem Begriffe und Bilde entspricht am besten: ‘Verwüstung’. — i’aa- σιν — νποδεξαμένονς] Der Scho- liast, dessen Quelle unbekannt ist, bemerkt zu dem ersten Punkte: εί- σελθων γαρ αντονς πρώτους έφό- νενσε λίγων „εί των ιδίων πολιτών ονκ εφείσασθε, πόσιο γε πλέον ον Demosthenes I. 8. Aufl. μέλλετε περί έμ'ε ύστερον τοιον- τοι γενήσεσθαι “; (dagegen Diod. 16, 8 τους μεν άλλοτρίως προς αντον ) διακειμένονς εψνγάδενσε, τοιςδ ’ άλλοις φιλανθρωπως προα- ηνέ-χθη) und zum zweiten: κάκεΐ- σέ τινες προδεδώκασιν, εΐθ’ ύστερον γνοντες οτι ονκ αν αν των φείσαιτο, εφνγον επί το ’Αμνν- τιον ιερόν τον πατρος αντον ' κο- λακενοντες γαρ αντον τον πατέρα οι Πνδναΐοι ιερόν αντον έποίησαν' όμως ονδ έκειαε καταφνγόντων έφείσατο, αλλ αναστήσας αντονς ορκοις ίπί τψ μηδέν ποιήσαι ίξελ- ϋ-όντας άνεΐλεν vgl. Schaf. II, S. 21. — άπισταν, substantiviertes Neutrum als Prädikat. — ταϊς πολιτειακή Bepubliken ιδίως ειώθασιν oi ρήτορες τψ ονόματι χρήσίλαι ίπί τής δημοκρατίας. Harpokr. Vgl. 6, 21. 6. α προσήκει , t näml. ενθνμεΐ- σθαι. — εθελήσαι ‘ zum Entschlüsse kommen’ hängt wie παροξννθήναι und προσέχειν in gleicher Weise von δεϊν ab. Das Hysteron Proteron in ίθελήσαι u. παροξννθήναι erklärt sich leicht aus psychologischen Gründen, weil der Redner das Wichtigere zuerst sagt. 7. έκπολεμήσαι] So Σ von erster 4 50 ΑΗΜΟΣΘΕΝΟΓΣ I. ρ. 11 R. πφ, γέγονεν αυτόματον, και ταν-9· ως άν νμΐν μαλιστα σνμφέροι. ει μεν γάρ νφ ’ νμαν πεισ&έντες άνείλοντο τον πόλεμον, σφαλεροί σύμμαχοι και μέχρι τοΰ ταύτ αν εγνωκότες ήααν ίσως' επειδή δ’ εκ των προς αυτούς εγκλημάτων μισοΰσιν, βεβαίαν είκος την έχ&ραν αυτούς 8 υπέρ ών φοβούνται και πεπόν-9 -aatv εχειν. ου δει δή τοιοϋτον, ώ ανδρες Ά&ψαϊοι, παραπεπτωκότα καιρόν άφεΐναι, ουδέ πα&εϊν ταυτόν οπερ ήδη πολλάκις πρό- τερον πεπόνϋ-ατε. εϊ γάρ, ό -d·’ ήκομεν Ενβοενσι βεβοη- 9-ηκότες κα'ι παρήσαν Άμφιπολιτων 'Ιέραξ και Στρα- Hand und ebenso die Άττικιανά nach Harpokr. S. 69, 6 = εις πόλεμον χαταατήσαι, wie 3, 7 u. Xen. Hell. 5, 4, 20 ’ίν’ έχπολεμήαειε τους 'Αθηναίους προς τους Λακεδαιμονίους. — διΐν] hinter ώς. Die Epexegesis wird durch den Infinitiv mit ώς so eingeführt, dafs ώς die Bedeutung ‘nämlich’ zu haben scheint. Vgl. Lys. 4, 18. Lyc. 90. Gebauer de hypat. p. 319. — καί τανθ’ ή um\ zwar’. Vgl.15,23 υμείς d’ οντες 'Αθηναίοι βάρβαρον άνθρωπον, καί ταντα γυναίκα, φο- βήαεαθε'; — μέχρι τον, deutet die unbestimmt gelassene Grenze an, bis zu welcher die 0. vorkommenden Falls gehen würden: ‘nur bis zu einer gewissen Grenze’ (vgl. 16, 24 τα μεν δίκαια πάντες, iav καί μη βονλωνται, μέχρι τον γ αίαχν- νονται μη πράττειν). Der Begriff ad tempus (zeitweilig) liegt erst in zweiter Reihe darin. — ταυ r’ auf einen singulären Begriff zurückbezogen, indem derselbe in seinen einzelnen Bestandteilen und Beziehungen vorschwebt (wie 2, 3. 25. 8, 8. 18, 253 εγώ την τής πό- λεως^τνχην αγαθήν ηγούμαι, καί τανθ όρώ καί τον Αία νμΐν μαν- τενομενον), oder auch mit Rücksicht auf sein jedesmaliges Vorkommen vorgestellt ist, wie hier und 5, 24. 18, 200 νυν μέν ν' άπο- τνχεΐν δοκεΐ τών πραγμάτων, ο πάοι κοινόν εστιν άνθρωποις, όταν τω θεώ ταντα βοκή. — ταντ' αν εγνωκότες ήσαν.] Es stehen parallel αφαλέ ροί_ανμμ. υ. ταντ' αν εγνωκ., so dafs ήααν volle Verbalkraft besitzt: ‘von solcher Gesinnung’. — επειδή de] lat. nunc vero cum. — εκ των προς αντονς εγκλημάτων ‘infolge seiner Streitpunkte mit ihnen’. — υπέρ geht hier in die Bedeutung des lat. pro ‘gemäfs’ über. — 8. ovds] Parataxe, wo wir ‘damit’ einsetzen würden. — ήκομεν , zurückgekommen waren, wie 5, 9. Von den Parteien, in welche Euböa zerspalten war, rief 01. 105, 3. 357 die eine die Athener, die andere die Thebaner zu Hülfe. Die letzteren wurden von den Athenern nach kurzer Gegenwehr besiegt. Vgl. 4, 17. 8, 74. 18, 99. — παρήααν — επί τοντί το βήμα] παρήααν ist gleichsam Plusqu. zu παριεναι, — παρεληλνθεσαν. Daher die Verbindung mit επί (8, Π. Thuk. 2, 34 γυναίκες πάρειαιν επί τον τάφον), εις (D. 41, 2 ε'ιθισ- μένος εντανθ εις υμάς παρείναι. Xen. Auab. 7, 2, 5 έλέγετο ότι ο Πώλος οσον ον παρείη ήδη εις Ελλήσποντον. 7, 4, 29 παρήααν ήδη συν τοϊς όπλοις εις το τέμενος. Asch. 3, 71 παρήμεν τή υστεραία εις την εκκλησίαν), προς (2, 8). Dobrees von Cobet und eini- 11 R. ΟΛΥΝΘΙΑΚΟΣ A 51 τοχλής επί τοντϊ το βήμα, χελεύοντες ημάς πλεΐν χαί παραλαμβάνειν την πόλιν, την αυτήν παρείχαμε#' ημείς ύπερ ημών αυτών προθυμίαν, ήνπερ υπέρ τής Ένβοέων σωτηρίας, εϊχετ 3 αν Άμφίπολιν τότε χαί πάντων τών 9 μετά ταυ τ' αν ήτ' άπηλλαγμένοι πραγμάτων, χαί παλιν, ήνίχα Πύδνα, Ποτείδαια, Με#ώνη, Παγασαί, τάλλα, ϊνα μή χα#' εχαστα λίγων διατρίβω, πολιορχοΰμεν' άπηγ- γέλλετο, ει τότε τούτων ενί τφ πρώτφ προ#νμως χαί ώς προαήχεν εβοη#ήσαμεν αυτοί, ράονι χαί πολύ ταπεινότερη) νυν άν εχρώμε#α τφ Φιλίππφ. νυν de το μεν παρόν αεί προϊέμενοι, τα δε μέλλοντ' αντόματ ’ οίόμενοι σχήσειν καλώς, ηυξήσαμεν, ώ άνδρες ΆΠηναϊοι, Φίλιππον ημείς χαί χατεατήααμεν τηλιχοΰτον, ήλίχος ουδείς πω βασιλεύς γέγονε Μακεδονίας, νυνί δη καιρός ήχει τις, ούτος δ τών Όλυνδίων, αυτόματος τή πόλει, ος ούδενός 10 εστιν ελάττων τών πρότερον εκείνων, χαί εμοιγε δοχεϊ τις αν, ώ άνδρες 'Λ#ηναϊοι, δίκαιος λογιστής * τών παρά genHerausgebern angenommene Änderung παρησαν ist als unstatthaft von Franke, Philol. 13, 614 (manifestum est legatos conscenso suggesto, non dum conscendunt verba fecisse), nachgewiesen. Vgl. das lat. huc adesse. — 'Ιέραξ] Harp. οτι δ 'Ιέραξ εις r}v τών νπ’ ’Αμφι- πολιτών πεμφθ-έντων πρέσβεων ‘Αίίήναζε, β ούλο μένω ν αυτών Α&η- ναίοις παραδονναι καί την πόλιν καί την χώραν, εϊρηκε Θεόπομπος εν y’ Φιλιππικών. Stratokies ward, nachdem Philippos die Stadt in Besitz genommen, aus Amphi- polis verwiesen. S. Corp. inscr. gr. 2008. Über den histor. Zusammenhang vgl. die Einleitung. — πλεΐν, — ίκπλειν, wie 21,174. 24,92. — παρείχομεΰ- ’ αν] Achte auf die Ver- schiedenheit der Tempora und der Personen! — πραγμάτων, Händel, Schwierigkeiten, Unfälle, wie 6, 36. 8, 31. 37, 60. 9. Πνδνα — τάλλα] S. die Einl. und § 12. 13. — ένί τώ πρώτω, dem ersten besten, wie Isäos 8, 33 προς ενα de τον πρώτον τών συγγενών προαάξω. Lukian Hermot. 61 ον τοίννν ονδε φιλοσοφίαν αφ ενός ών φήσει τις τον πρώτον μά&οις αν απασαν οποία εστιν. ράονι, näml. zu bekämpfen. Vgl. 8,' 50. — νυν δε, so aber, logisch entgegenstellend. Vgl. 2, 6. — αεί, jedesmal, wie 2, 30. — ημείς, durch die Stellung betont, ist durch eine Umschreibung wie: ‘waren wir es, die wir’ wiederzugeben. — νννί δη, nimmt den § 8 zu Anfang angesponnenen Gedanken wieder auf. — οντος ο τών ’Ολνν&ίων, die günstige Gelegenheit, welche die Lage der Olynthier uns darbietet, Philippos aufs neue zu bekämpfen und die begangenen Fehler wieder gut zu machen. — ονδενος ελάττων, — ονκ ελλάτων τινός. Litotes. Vgl. § 27, 2,17. 8, 4 u. Krüger § 47, 27, 3. 10. αν — αν] Das erste αν deutet im voraus die hypothetische Na- 4 * 52 ΛΗΜΟΣΘΕΝΟΓΣ I. ρ. 12 R. των ϋ-εών ημΐν υπηρετημένων χαταστάς, χαίπερ ονχ εχόν- των ως δει πολλών, όμως μεγάλην αν έχειν αντοΐς χάριν, είχότως' το μεν γάρ πόλλ ‘ άπολωλεχέναι χατά τον πόλεμον της ήμετέρας άμελείας αν τις &είη διχαίως, το δέ μήτε πάλαι τούτο πεπον&έναι, πεφηνέναι τέ τιν 1 ημΐν σνμμαχίαν τούτων άντίρροπον, αν βονλώμε&α χρή- σϋ-αι, τής παρ' εχείνων έννοιας ευεργέτημ* άν έγωγε 11 ύλείην. άλλ', οΐμαι, παρόμοιόν έστιν, όπερ χαϊ περ τής των χρημάτων κτήσεως ’ άν μεν γάρ, οσ' άν τις λάβη, χαι σώοη, μεγάλην έχει τή τύχη την χάριν, άν δ 1 άνα- λώσας λά&η, συν αν ή λω σε xal το μεμνήσ&αι την χάριν. και περί των πραγμάτων όντως οΐ μή χρησάμενοι τοΐς χαιροίς όρ&ώς ονδ 5 εϊ συνέβη τι παρά των &εών χρηστόν, μνημονεύονσιν’ προς γάρ το τελενταίον έχβάν έχα- στον των πριν νπαρξάντων χρίνεται. διό χαϊ σφόδρα δεϊ των λοιπών υμάς, ώ άνδρες 'Λ&ηναϊοι, φροντίσαι, ϊνα ταυ τ' έπανορίλωσάμενοι την επι τοΐς πεπραγμένοις tur des Satzes an, das zweite ist epanaleptisch. Vgl. 6, 16. — των — υπηρετημένων, der uns von seiten der Götter geleisteten Dienste. Asch. 2, 109 τάς νπηργμένας. — εικότως · το μεν γάρ] bei den Rednern beliebte Art der Begründung. — απολωλεκέναι, näml. ημάς. — 9·είη] τι&έναι im Sinne des λογιστής, = auf Rechnung setzen mit demselben Bilde wie in lucro appo- ne bei Hör. od. 1,9. — τον πόλεμον, den amphipolitanischen. — τούτων, näml. των απολωλότων. — άντίρροπον bleibt in dem begonnenen Bilde aus dem Geschäftsleben; av- τίρρ. wird durch άν — βουλωμένα bedingt.— ενεργέτημ' mit Anklang an υπηρετημένων ist eingesetzt, um die vorhandene Gleichheit (Antistrophe wie in 4) zu stören. 11-, παρόμοιόν έστιν όπερ, = παρόμοιον έατι τούτω όπερ, es ist damit wie mit —. Vgl. 6, 36 έν δμοίω πολεμώ, όι' ον —, und Krüger § 51, 13, 16. — όπερ και] καί wird bei Vergleichungen gewöhnlich, wenn nicht beiden, dem relativen Satzteil angeschlossen, wie 3, 12. — τήν χάριν — τήν χάριν führt (und zwar beidemal unter der Form τη τύχη τήν χάριν) unter den Beispielen der Aiiti- strophe aus Dem. (zu § 4) Hermo- genes π. iS. 1, 285 mit an. Der Redner ändert auch hier wieder dprch Einschub des μεμνήσ&αι Sinn und Form des Gedankens, so dafs trotz der Gleichheit der Schlüsse mit χάριν dennoch eine kleine Ungleichheit des Sinnes sich ergiebt. — αυνανήλωσε, näml. τοΐς χρήμααι, Aor. gnomicus, aber mit dem Perf. zu übersetzen. — περί των πραγμάτων] περί abs., in betreff. Vgl. 8, 75. πράγματα sind Staatsangelegenheiten im Gegensatz zu χρήματα. — ονδ' εί — μνη- μονεύουαιν] ονδ ’, ne — quidem, gehört vielmehr zu μνημον. mit Bezug auf das vorangegangene μεμνή- oSai. εί — τι — quidquid. — των λοιπών — ταντ \ den Krieg mit Philippos. — έπανορ9·(όσασθ·αι, 12 R. ΟΛΓΝΘΙΑΚΟΣ A. 53 άδοξίαν άποτριψώμεΠα. εί δε προησόμε&α, ώ άνδρες 12 ^Λ&ηναϊοι, καί τούτους τους άνΠρώπονς, είτ 3 ’Όλυν-9-ον εκείνος καταστρεψεται, φρασάτω τις εμοί, τί το κωλϋον iV αυτόν εαται βαδίζειν οηοι βούλεται, άρα λογίζεται τις υμών, ώ άνδρες idd -ηναϊοι, και ΠεωρεΙ τον τρόπον, δι ’ ον μύγας γέγονεν άσ&ενής ών το κατ’ άρχάς Φίλιππος; το πρώτον ί^μφίπολιν λαβών, μετά ταΰτα Πύδναν, πάλιν Ποτείδαιαν, Με-9-ώνην αύ-9-ις, είτα Θετταλίας επέβψ vom Zurückversetzen einer Sache in den vorigen besseren Zustand, vom Zurücklenken in das rechte Gleis, wie 6, 5 u. 14, 5 ot τους ίδιους πολέμους επανορ9ώσα- α&αι βουλόμενοι. — άποτριιρώ- μεθ-α] απο μεταφοράς της κηλι- δος, της γενομένης ακαθαρσίας περί την εσ&ητα. Scho). Über den schnellen Wechsel der Person vgl. oben § 8 und § 17. 27. 2, 12. 8, 55. 64._9, 9; am auffallendsten 18, 125 ον δ εγώ μεν α&ωος απασι, — τω μηδεπώποτ ’ έξελεγχ&ήναι, μηδέν υμάς άδικων — εντ αΰϋ· > άπηντηκας; 12. τούτους τους άνθ-ρώπους, die Olynthier, deren Gesandte in der Versammlung zugegen waren. — ανϋ-ρωπος ist nicht immer mit ‘Mensch’ zu übersetzen. — είτ’] kann wie im Lat. deinde, praeter- ea auch ohne καί satzverbindende Kraft haben. — βαδίζειν ] In βαδ. liegt das Gemächliche, Sichere, wie im lat. perambulare, z. ß. Hör. od. IV, 5. — οποί βούλεται, natürlich auch und vornehmlich nach Attika. Vgl.§15.25. — λογίζεται καίϋ-εω- £>εΐ] Solche Zusammenstellungen, in denen das bedeutendere Wort bald vorausgeht, bald nachfolgt, gehören zur Eigenart des D. Stils; sie dienen wesentlich rhythmischen Zwecken. Vgl. sogleich 14 u. Blafs A. B. S. 93. — άσ&ενής] ist nicht unser 1 krank, sondern kraftlos’.— Αμφίπολιν] Mit vielen Opfern von den Athenern gegründet war diese Kolonie fast nie ihr unbestrittenes Eigentum, zumal da die mit fremdartigen Elementen vielfach gemischte Bevölkerung derselben fortwährend in offener Opposition gegen den Mutterstaat stand. Im peloponne- sischen Kriege in Spartas Hände geraten trat Amphipolis später unter makedonische Botmäfsigkeit und es gelang den Athenern nicht wieder auf die Dauer dort festen Fufs zu fassen. Über ihre ferneren Kämpfe um die Stadt s. d. Einl. S. 34. — Πύδναν ] nebst Methone und Po- teidäa für die Athener durch Konon nach dem Siege bei Knidos 01. 96, 3. 394 in Besitz genommen, von Philippos 01. 105, 4. 357 erobert. Vgl. d. Einl. S. 40. — Ποτείδαιαν] eine Kolonie der Korinthier, vom Anfang des peloponnesischen Krieges an ein steter Zankapfel zwischen Athen, Sparta und Olynthos. Seit 01. 103, 4. 364 war sie von Timotheos genommen und im Besitze der Athener: Philippos griff sie 106, 1. 356 vereint mit den Olynthiern an, D. 2, 14. Die Athener beschlossen zwar der bedrängten Stadt Hülfe zu bringen, kamen jedoch zu spät, 4, 35; sie fiel in Philippos’ Hände und ward von diesen an die Olynthier abgetreten, Diod. 16, 6. — Μεθοίνην] Die Eroberung desselben erfolgte 01. 106, 4. 353, Diod. 16, 31. 34. — Θετταλίας έπέβη] 01.106, 4. 352 ward er von den thessalischen Aleuaden gegen die Tyrannen von Pherä Lykophron und Peitholaos zu Hülfe gerufen. Vgl. 2, 14. 18, 48. Von 54 ΑΗΜΟΣΘΕΝΟΓΣ I. ρ. 12- 13 μετά ταΰτα Φερας, Παγασας, Μαγνησίαν, π uv ίλ ον εβον- λετ’ ευτρεπίσας τροπον * ψχετ εις Θράκην, ειτ εκεί τούς μεν εκβαλών, τους δε καταστήσας των βασιλέων ησ&ένησεν πάλιν ραία ας ουκ επί τό ραΠυμεΐν άπέκλινεν, άλλ’ εν&ύς Όλνν&ίοις επεχείρησεν. τάς δ 3 επ’ Ίλλυριους καί Παίονας αυτού καί προς Άρνββαν καί οποί τις αν είποι παραλείπω ατρατείας. 14 Τί ουν τις άν είττοι ταντα λέγεις ήμΐν νυν; ϊνα γνώτε, ώ ανδρες ’κΗληναϊοι, καί αίσ&ησχλ αμφοτερα, και το προΐεσΰαι κα3’ έκαστον αεί τι των πραγμάτων ως αλυσιτελές , καί την φιλοπραγμοσννην η χρήται και συζή Φίλιππος, νφ’ ής ουκ εστιν όπως αγαπήσας τοΐς πε- πραγμένοις ησυχίαν σχήσει. εί δ 3 ο μεν ως αεί τι μείζον τών υπαρχόντων δει πράττειν εγνωκώς έσται, υμείς δ 3 diesen Positionen hatte Philippos nur Pherä freigegeben, Pagasä aber und Magnesia inne behalten, und die Thessaler waren jetzt eben daran sieh deshalb mit ihm zu Überwerfen; s. unten § 22 u. 2, 11. Man beachte die absichtliche ununterbrochene Aufeinanderfolge der einzelnen Angriffspunkte. Iler Redner will das ‘lawinenhafte 3 Anwachsen der Macht des Philipp (Rehdantz) malen. — εβονλετ\ dieser Begriff des ‘Beliebens’ ist absichtlich gehäuft. 13. φχετ' — βασιλέων] 01. 107, 1. 352. Vgl. 3, 4. 23, 8. Iustin. 8, 3. — ήο&ένηβε] Vgl. 3, 5. 4, 11. — ραί'σας, nicht‘nachdem er genesen 3 , sondern ‘als ihm leichter geworden war , (iäov εχων εκ της νόσον, Harpokr. ραίλνμεΐν ist das Gegenstück dazu, wie das Geniefsen zum Genesen (Rehdantz). — ενθνς Ολνν&ίοις επεχείρησεν] ‘versuchte einen Handstreich 3 . Der unmittelbare Angriff auf Olynthos erfolgte erst 01. 107, 4, vorderhand also scheint es bei einer blofsen Demonstration geblieben zu sein. Vgl. 4,17. in Ιλλνριονς και Παίονας] 01. 106,1. 355. Diod. 16,22. — αυτού] ist durch ein Hyperbaton von dem zugehörigen ατρατείας weit getrennt. Leicht sind die rhythmischen Gründe zu finden, die diese Stellung veranlafsten. — προς ’Αρνββαν] König der Molosser. Diesen Zug unternahm Philippos wahrscheinlich 01. 107, 1. 352. 14. τις αν είποι] Der griech. Sprachgebrauch liefs είποι τις άν (wie 3, 10. 19. 6, 13. 18, 220) erwarten. Vgl. § 19. — προίεσ&αι — τι τών πραγμάτων] vgl. mit § 12 und § 3. Zur Stellung vgl. das lat. causa quae sit, videtis. — καί την φιλοπραγμοσννην % χρήται καί ανζή] indirekter Fragesatz mit Pro- lepse des Subjekts, welches als Objekt zu αίαίλησίλε gezogen ist. Durch diese Prolepse wird der indirekte Fragesatz fast zu einem Relativsatz. Man vgl. Cic. pr. Mi- lone § 7: ut rem plane, quae veniat in iudicium, videre possi- tis. Zum Ausdr. σνζή vgl. Soph. Elektr. 240: είτω πρόακειμαι χρηστοί, ξννναίοιμ ’ ενκηλος. — τών υπαρχόντων, == τών πεπραγμένων. — υμείς δ', näml. εγνωκό- 13 R. ΟΛΥΝΘΙΑΚΟΣ A. 55 ύς ουδενός αντιληπτέον ερρωμένως των πραγμάτων, σχο- πεϊσΰ 1 εις τί ποτ ελπίς ταυτα τελευτήσαι. προς ·9·εών, 15 τις όντως ενή&ης εστϊν υμών, οστις αγνοεί τον εν.εϊ&εν πόλεμον όενρ 1 ήξοντα, άν αμελησωμεν; αλλά μην εΐ τούτο γενι'ισεται, δέδοιχα, ώ άνδρες Άϋ-ηναΐοι, μη τον αυτόν τρόίΐον ώσπερ οι δανειζόμενοι ραδίως επι τοίς μεγάλοις τόκοις μιν.ρόν εύπορήσαντες χρόνον ύστερον και των αρχαίων απίστησαν, ούτως και ημείς, αν επι πολλψ φανώμεν ερρα&νμηγ,ότες γ.αϊ άπαντα προς ηδονήν ζητονντες, πολλά γ.αϊ χαλεπά ων ονκ ήβονλόμε&α ύστερον εις ανάγκην ελϋ-ω- μεν ποιείν, γ.αι κινδυνεύσω μεν περί των εν αυτή τή χώρα. Τό μεν ονν επίτιμόν ίσως φήσειέ τις αν ρόδιον και 16 παντός είναι, τό δ 1 νπερ των παρόντων ο τι δεί πράτ- τειν άπ οψαίνεσίλαι, του τ’ είναι συμβούλου, εγώ δ 3 ονκ τες εσεσ&ε. — ελπίς wie έλπίζειν 20,161, allg. von der Erwartung. — τελευτήσαι^ g\. Krüger § 53, 1, 10. 15. τις όντως—οστις (—ώστε), wie 8, ( 44. Vgl. Krüger § 51, 13,10. — τον εκεΐ&εν πόλεμον όενρ ήξοντα, — τον εκεί πόλεμον ίκεΐ- &εν δενρο ηξοντα, wielsokr. 4, 174 όπως ως τάχιστα τον εν&ένδε πόλεμον εις την ήπειρον διοριονμεν. Vgl. 9, 15. 42 und Krüger § f 50, 8, 15. — τον αυτόν τρόπον ώσπερ — ουτω] weil schon das folgende όντως καί dem Redner vorschwebt. Vgl. 4, 39. ώσπερ auch sonst nach τον αυτόν τρόπον, 4, 21. 9, 30 (vgl. 8, 14): doch auch ονπερ 8, 18 und ό αυτός τρόπος οαπερ 6, 5. — ώσπερ — απέστησαν ] Der allgemein angelegte Satz geht der Form nach in einen besonderen aus. Der Aorist stellt den als unter gleichen Umständen sich wiederholend gedachten Fall als schon dagewesen vor. Vgl. 2, 9. 10. 21. — επί τοϊς μεγάλοις τοκοις ist mit ευπορή- σαντες zu verbinden, wie nachher επί πολλω έρρα&νμηκότες und bildet zu μικρόν χρόνον, welches ebenfalls zu ευπόρησαν τες gehört, einen Gegensatz. Der Artikel bezeichnet die Sache als eine bekannte, oft genug vorkommende. Hohe Zinsen waren im Altertum etwas Gewöhnliches. — τα αρχαία ist das ursprüngliche, das Stammvermögen, Haus und Hof, das der Schuldner dem Gläubiger verpfändet. — ημείς] ημείς, άν ( = εάν) zu φανώμεν gehören die beiden Participia ερρα&νμ. καί ζητονντες. Der Redner wagt nicht den Vorwurf direkt zu erheben. — επί π ολλω] Dabei schwebt, obgleich der zu Grunde liegende Begriff ein allgemeiner ist (s. 8, 53), doch in dieser Verbindung τόκω vor. Vgl. 19, 99 ην όέδοικα μη λελήίίαμεν ώσπερ οϊ δανειζόμενοι επί πολλφ άγοντες. D. vergleicht die Athener mit leichtsinnigen Verschwendern: Philippos ist der Wucherer; der hohe Zins, den sie ihm zahlen, sind die preisgegebenen auswärtigen Besitzungen ; der Genufs, den sie dadurch erkaufen, ist die Ruhe für den Augenblick; das Stammvermögen endlich, das auf dem Spiele steht, das Vaterland selbst. — ών] hängt von dem entfernteren πολλά ab. — ποιείν, s. zu 6, 33. — αυτή ‘eigen’. 16. τοντ , das Gesagte noch ein- 56 ΔΗΜΟΣΘΕΝΟΓΣ I. ρ. 14— αγνοώ jUiV j ώ ανδρες Λ,χληναιοι, τον & , οτι Tt ολλακις 4 υμείς ον τους αίτίονς, άλλα τους νστάτονς περί των πραγ- μάτων είπόντας εν οργή ποιεισ&ε, αν τι μη κατα γνώμην εκβή' ον μην οΐμαι δείν την ιδίαν ασφάλειαν σκο- jiovvd- 3 νποστείλασ&αι περί ών νμϊν σνμφέρειν ηγούμαι. 17 φημί δη διχή βοη&ητέον είναι τοΐς πράγμααιν νμϊν, τφτε τάς πόλεις τοΐς ’Ολνν&ίοις σώζειν και τονς τούτο ποιη- σοντας στρατιώτας εκπέμπειν, καί τω την εκείνον χώραν κακώς ποιειν καί τριήρεσι καί ατρατιώταις ετέροις ' εί δε ΰατέρον τούτων ολιγωρήσετε, όκνώ μη μάταιος ημΐν 18 ή στρατεία γένηται. εϊτε γάρ νμών την εκείνον κακώς ποιονντων νπομείνας τοντ 1 ’Όλννίίον παραατήσεται, ρα- δίως επί την οίκείαν ελίίών άμννεϊται' εϊτε βοη&ηαάντων μόνον νμών είς^Ολνν-θνν άκινδννως ορών εχοντα τά οϊκοι προσκα&εδεϊται καί προσεδρενσει τοΐς πράγμασι, περιέ- αται τω χρόνιο τών πολιορκονμένων. δει δη πολλήν καί διχή την βοή&ειαν είναι. 19 Καί περί μεν τής βοη&είας ταντα γιγνώσκω' περί δε χρημάτων πόρον , εστιν, ώ άνδρες ’Λίληναϊοι, χρήμα^ νμϊν, εστιν όσ 3 ονδενί τών άλλων άν&ρώπων [ στρατιω- mal mit Nachdruck zusammenfassend‘Das erst’. Vgl. 2, 6. 8,56 und öfter und die Anm. zu 2, 7. — συμβούλου] Vgl. die Definition 18, 189. 192. — εγώ — έκβή^ Vgl. zu dem Ged. 6, 34. — τους υστάτους — είπόντας, wie 18, 7 τον λέγον- τος υστέρου. — ον μην — ηγούμαι] Vgl. 4, 51. 17. τοΐς πράγμασιν, um die es sich handelt, zunächst dem olyn- thischen, zugleich aber auch dem damit eng verbundenen eigenen Interesse. — τάς πόλεις, ihre Städte, die mit Olynthos verbündeten chal- kidischen. Vgl. 9, 26. — «repo«?] hat eine Tonstelle, bezieht sich auf das διχή zurück, welches der Redner für besonders wichtig hält. t 18. μόνον νμών] Wir sollten υμών μόνον erwarten. — προα- κα&εδεΐται και προαεδρενσεΐ] Die gleichbedeutenden Verba veranschaulichen die Beharrlichkeit der nach einem Punkte hin konzentrierten Thätigkeit. 19. περί δέ absolut, wie 7,14.18. u. ö. = lat. de. — εστιν — εστιν] Figur der Epanalepsis oder Epizeu- xis: cum id quod dictum semel est, quo gravius sit, iteratur, Rutil. Lup. de. fig. 1,11. Vgl. 2,10. 4,10. 18.46. 8, 28. 61. 77. ,9, 36. — χρήματα — στρατιωτικά] S. zu3,11. — ονδενί] ονδέσι Dindorf, wie 2,17. 5,5. 18, 304.19,66. Doch s. 4, 29. 5,14. 9,34. 18, 23, nebst der Bemerkung Funk- hänels, Zeitschr. f. d. Alt.-Wiss. 1856 Nr. 27, dafs an derartigen Stellen ονδείς (wie έκαστος 5, 19, 23. 9, 29. 34. 35) eine aus einer Mehrheit bestehende Einheit oder Gesamtheit, ονδένες die eine Einheit bildende Mehrheit bezeichne. — τών 15 R. ΟΛΓΝΘΙΑΚΟΣ A. 57 τικά]' ταντα <5’ υμείς όντως ώς βούλεστε λαμβάνετε, εί μεν ονν ταντα τοίς στρατενομένοις αποδώσετε, ονδενος νμίν προσδεί πόρου, εί δε μή, προσδεί, μάλλον δ άπαν- τος ενδεΐ του πόρον, τί ονν, αν τις είποι, σνγψράφεις ταντ 1 είναι στρατιωτικά; μά /1ι οίκ εγωγε' εγώ μεν 20 γάρ ηγούμαι στρατιώτας δεϊν καταοκενασ&ήναι [καζ είναι στρατιωτικά] και μίαν σύνταξιν είναι την αντην τον τε λαμβάνειν και τον ποιείν τά δέοντα, υμείς δ 3 οντω πως άνεν πραγμάτων λαμβάνειν εις τάς εορτάς. εατι δη * λοιπόν, οίμαι, πάντας είσφέρειν, αν πολλών δέη, πολλά, αν ολίγων, ολίγα, δει δε χρημάτων, καί άνεν τούτων ον δεν εστι γενέσ&αι των δεόντων, λέγονσι δε καί άλλους τινάς άλλοι πόρους, ών έλεσ-3 · 5 όστις νμίν σνμφέ- άλλων άνθ-ρώπων ist mit rhetorisch-sprichwörtlicher Hyperbel gesagt, ohne Beziehung und genaue Vergleichung der sonstigen Länder Europas. Athens Hülfsmittel waren in der That noch damals sehr beträchtlich. — Ähnlich 9, 47. 18, 48 πάσα η οικουμένη μεστή γέγονε προδοτών, 20, 141 μόνοι των απάντων άνθ-ρώπων επί τοΐς τε- λεντηοασι δημοσία ταφάς ποιείστε .— όντως ώςβονλεοθε] 1 comme eela ä votre gre ’ Weil. Etwas schärfer gefafst § 20 οντω πως άνεν πραγμάτων εις τάς εορτάς. — τοΐς στρατενομένοις, als ihrer eigentlichen und ursprünglichen Bestimmung, daher αποδώσετε reddetis. — προσδεί, zu dem was vorhanden ist (vgl. § 27), ενδεΐ vom Ermangeln überhaupt. — αν γράφεις, du stellst einen Antrag darauf? Die υποφορά ist gesprochen im Affekt des höchsten Unwillens. Also war die Rede nicht von einem förmlichen Anträge begleitet. 20. καί είναι στρατιωτικά, dafs Kriegsgelder vorhanden sein mü- fsen. ταντ, welches die Mss. auch hier vor είναι haben, ist jetzt nach Bekkers Vorgang als sinnstörend u. irrtümlich aus dem Vorhergehenden wiederholt getilgt worden. Andere Herausgeber, wie Franke und Dindorf, streichen nach Dobrees Vorschlag den ganzen Passus — μίαν — δέοντα, dafs, wer Geld empfängt, auch dafür seine Schuldigkeit thun, beides Hand in Hand gehen müsse. Vgl. 3, 34. — υμείς δε — λα/εβά- νειν, näml. ηγεΐσθε δεΐν. — οντω, so wie ihres thut, näml. άνεν πραγμάτων, ohne etwas dafür zu leisten. Vgl. 4, 11. 9, 22. 44. u. ö. — πως lehnt das nähere Eingehen auf die Sache ab, wie im lat. nescio quo- modo. — εις τάς εορτάς, zu 3, 11. — έατι δη λοιπόν folgert nur aus dem υμείς — δεΐν. — πάντας είσφέρειν ] Von der εισφορά oder Vermögensteuer (vgl. Schömann griech. Altert. 1, 482 ff.) war kein Bürger frei. Durch die Aussicht auf diese drückende Steuer hofft D. das Volk zur Verzichtleistung auf die Theo- rika geneigt zu machen. — άν πολλών —■ ολίγα] Der Betrag der Eis- phora war nicht ein für allemal bestimmt, sondern bald höher bald geringer, weil er sich nach dem jedesmaligen Bedürfnisse richtete. — δει δε — δεόντων.] Der Redner spielt mit den Worten δει — δεόντων: ‘notwendig sein—nötig’. Der Satz ist gewissermafsen ein κύκλος. — ών 5.£ö,9’ οστις] ών hängt von 58 δημοςθενογς I. ρ. 15- ρειν δοκεΐ' καί εως εατί καιρός, άντιλάβεσ&ε τών πραγμάτων. ^ ' t 21 *Λξιον δ ’ εν&υμηθ-ηναι και λογίσασ&αι τά πραγματ εν ω καλέστηκε νυνί τά Φιλίππου, ούτε γάρ, ώς δοκεΐ καί φήσειε τις αν μη σκοπών ακριβώς, ευτρεπώς, ουδ ώς άν κάλλιστ αντώ τά παρόντ έχει, οντ αν έξηνεγκε τον πόλεμόν ποτέ τούτον εκείνος, εί πολεμεΐν φη&η δε- ι οειν αυτόν, αλλ 1 ώς επιων απαντα τοτ ηλπιζε τα πραγματ’ άναιρήσεσ&αι, κατα διέψενσται. τοϋτο δη πρώτον αυτόν ταράττει παρά γνώμην γεγονος και πολλην α&υμιαν 22 αύτψ παρέχει, είτα τά τών Θετταλών. ταΰτα γάρ άπιστα μεν ψ δήπου φύσει καί αεί πασιν άνδ-ρώποις, κομιδή δ', ώσπερ ην, καί έστι νΰν τούτφ, καί γάρ Παγασάς άπαιτείν αυτόν είσιν εψηφισμένοι καί Μαγνησίαν κεκω- λύκασι τειχίζειν. ηκουον δ ’ εγωγέ τινων, ώς ουδέ τούς λιμένας καί τάς αγοράς ετι δώσοιεν αυτφ καρποϋσ&αι’ τά γάρ κοινά τά θετταλών από τούτων δέοι διοικεΐν, οστις (πόρος) ab. Der Redner besteht scheinbar nicht so sehr gerade auf seine Art des πόρος, wenn nur Geld geschafft wird. —■ άντι- λάβεσθ-ε τ. πρ. ähnlich wie capes- site rempublicam ‘ fasset fest die Verhältnisse an!’ 21. ree πραγματ ’ iv gl] mit derselben Prolepse wie im § 4. — τά Φιλίππου steht an der Tonstelle. ευτρεπώς] vgl. § 3: εντρεπίοηται. — ώς άν κάλλιστ näml. έχοι. Vgl. 18, 291 ονχ ώς άνεΰνον^ καί δίκαιος πολίτης έσχε την γνώμην. Vollständig 4, ö έχει, τά μεν ώς άν ελών τις έχοι πολεμώ. — πολεμεΐν. Die Voranstellung des Verbs geben wir mit ‘wirklich’ wieder. — ώς επιών = ώς εξ επιδρομής, vollst. όντως ως επιών τις αναιρείται. 22. ταΰτα, mit persönlicher Beziehung auf die Thessaler, welche in dem vorhergehenden τά τών Θετταλών mit enthalten sind. Vgl. zu 4, 8. Die Treulosigkeit der Thessaler war sprichwörtlich. 23, 112 υμείς μεν ουδένα προνδώκατε πώ- ποτε τών φίλων, Θετταλοί δ ’ ον- δένα πώποθ·' όντιν’ ον. — κομιδή δ’, schliefst sich nicht streng an άπιστα μεν an, wobei dem Redner ein άπιστα δε als Gegensatz vorschwebte. — καί vor άεί πάοιν entspricht dem καί vor έστι. καί — καί hat hier die Bedeutung von cum — tum. — Παγασάς — τειχί- ζειν] Vgl. 2, 11, woraus sich er- giebt, dafs κεκωλνκασι nicht von gewaltsamer Hinderung, sondern nur von Gegenvorstellungen zu verstehen ist. — ουδέ τους λιμένας — καρπονσ&αι, dafs sie ihn die Einkünfte (Zölle) von ihren Häfen und Märkten nicht mehr beziehen lassen wollen, Vorteile, welche sie ihm ohne. Zweifel als Entgelt für die Befreiung von dem Druck der Tyrannen (s. zu § 12), sei es freiwillig oder als Deckung für die deshalb gemachten Kriegsrüstungen, eingeräumt. — dtoi.das oblique Verhältnis fortsetzend, wie 50,44 ήδειν * 16 R. ΟΛΥΝΘΙΑΚΟΣ A. 59 ου Φίλιππον λαμβάνειν. εϊ δε τούτων άποστερηθήσεται των χρημάτων, εις οτενδν κομιδή τα τής τροφής τοίς ξένοις αύτω καταστήσεται. άλλα μήν τόν γε Παίονα 23 ν.αϊ τον ’Ιλλυριόν καί απλώς τούτους άπαντας ήγείσθαι χρή αυτονόμους ήδιον αν και ελευθέρους ή δούλους είναι' καί γάρ άήθεις τοΰ κατακούειν τινός είσι, καί άνθρωπος υβριστής, ως φασιν. καί μά άι ου δεν άπιστον ίσως ' το γάρ * ευ πράττειν παρά την αξίαν αφορμή τοΰ κακώς φρονείν τοΐς άνοήτοις γίγνεται, διόπερ πολλάκις δοκεϊ το φυλάξαι τάγαθά τοΰ κτήσασθαι χαλεπώτερον είναι, δει 24 τοίνυν υμάς, ώ άνδρες Αθηναίοι, την άκαιρίαν την εκείνου καιρόν ύμετερον νομίααντας έτοίμως αυνάρααθαι τά πράγματα, καί πρεσβευομένους έφ ’ α δεί καί στρατευο- μένους αυτούς καί παροξύνοντας τούς άλλους άπαντας, λογιζομένους, ει Φίλιππος λάβοι καθ’ ημών τοιοΰτον κ.αι- ονν ότι ουτος μεν παραλαβών αυτήν κακώς ήμελλε τριηραρχη- σειν οϋτε γάρ τφ τριηραρχήματι ούτε τοΐς έπιβαταις και τή υπηρεσία χρήσοιτο ' ουδείς γάρ αυτοί παράμενοΐ. Vgl. Frohb. Lys. 13, 9. Soph. Phil. 617 u. Kröger § 54, 6, 4. Koch 129, 1, 3. — τοΐς ξενοις, für die Söldner, wie 3, 20 όι απορίαν εφοδίων τοΐς στρατενομένοις. 4, 28 σιτηρέσιον τη δυνάμει ταντη. 53, 29 τροφάς μητρί. 23. τον Παίονα καί τον ’ίλλυ- ριόν\ Der Singular bezeichnet nach Sauppe die Fürsten derselben. — τούτους, diese ihm unterthan Gewordenen, wohin auch die von Thrakien gehören, oben § 13. — ίσως, voraussetzend: wohl, sicherlich. Vgl. 3, 21. 4,17.50. 6,4.19. — το γάρ — γίγνεται] Thuk. 3, 39 είω&ε δε των πόλεων αίς αν μάλιστα καί δι ελάχιστου απροσδόκητος ενπραξία ελ&η, ες υβριν τρέπειν. — διόπερ — είναι] Ähnlich 20, 50 των γαρ αν&ρώπων οϊ πλεϊατοι κτώνται μεν ταγκίλα τφ καλώς βονλενεσίλαι καί μηδενος κατα- φρονεΐν, φυλάττειν δ ουκ είϊέ- λοναι τοΐς αυτοΐς τοντοις. Wie sehr jedoch dergleichen loci com- muncs aus der j edesmaligen Situation heraus geboren werden und auf allgemeine Geltung keine Anerkennung haben, zeigt 2, 26, wo gerade das Gegenteil behauptet wird. Die Mitte hält Ovid. art. am. 2, 13 non minor cst virtus quam quae- rere parta tueri. Übrigens hat aber auch der Redner durch Zufügung von πολλάκις δοκέΐ selbst dafür gesorgt, dafs wir der Gnome nicht zuviel allgemeiner Wahrheit beilegen. — κακώς φρονείν] ein vielsagender, namentlich den Tragikern eigentümlicher Ausdruck für ein spezielleres Verbum, welches in diesem Falle dem Cäsarianischen: novis rebus studere nahe kommt. — τοΐς άνοήτοις] allgemein und ohne Beziehung. 24. την ακαιρίαν, wie sie § 21 —23 geschildert ist. — αυνάρα- a&ai, nämlich συν τή τύχη. Sie sollen dem Schicksal nicht alles allein zu thun überlassen. Die Beziehung auf die Olynthier tritt nicht in den folgenden Participien zu Tage. — έφ ’ α δει, zur Besorgung dessen, was nötig ist. Vgl. § 2 60 ΔΗΜΟΣΘΕΝΟΙΤΣ I. ρ. 16— ρόν καί πόλεμος γένοιτο προς τη χώρα, πώς αν αυτόν οϊεσ& 3 ετοίμως εφ’ υμάς ελ&εϊν; εϊτ 1 ούκ αίσχύνεσ&ε, εΐ μηδ’ α πά&οιτ αν, εΐ δΰναιτ 3 εκείνος, ταΰτα ποιήσαι καιρόν εχοντες ου τολμήσετε; 25 *Ετι τοίνυν, ώ άνδρες 3 κ4%ληναϊοι, μηδε τοϋ-9· υμάς λαν&ανέτω, ότι νΰν αϊρεσίς ίστιν υμίν, πότερ 3 υμάς εκεί χρι) πολεμεΐν ή παρ 3 υμίν εκείνον, εάν μεν γάρ αντέχω τα των Όλυν&ίων, υμείς εκεί πολεμήσετε και την εκείνου κακώς ποιήσετε, την υπάρχουσαν και την οικείαν ταύτην άδεώς καρπού μεν οι' αν δ 3 εκείνα Φίλιππος λάβη, τις 26 αυτόν κωλύσει δεύρο βάδιζειν; Θηβαίοι; μή λίαν πικρόν είπεΐν ή, καί συνεισβαλοϋσιν ετοίμως. άλλα Φωκεΐς; οι τήν οικείαν ουχ οΐοί τ 3 όντες ψυλάττειν, εάν μή βοη&ή- οη-9· 3 υμείς, ή άλλος τις; άλλ 3 , ώ 3 τάν, ουχι βουλήσεται. und 2, 11. — προς τή χώρα, an unseren Grenzen, wie er jetzt an denen von Makedonien ist. — πώς — ελίλεΐν] Die regelmäfsige Satzbildung verlangte ως ετοίμως άν ελ&οι. Der Redner geht in seiner Erregtheit mit schneller Wendung zur direkten Frage über. Vgl. 21, 209 ενθνμεΐσ&ε — τίνος συγγνώμης η τίνος ελεου τνχεϊν αν οΐε- α(λε; 43, 72 εκείνο δ 3 εν&υμεΐο&ε, τί ποτ 3 οϊεαθ· 3 ημάς πάοχειν; — οίεοΆ’ ist eingeschoben, wie im Lat. häufig putalis (vgl. Cic. de imp. C. Pomp. 4, 11: mdete , quem vobis animum suscipiendum putetis) und videlur. — είτ 3 , ‘und dann’, wie 2, 26. 4, 43. 6, 25. 8, 20. 9, 13. 18 und öfter. Vgl. Krüger § 69, 24, 2, wie im lat. et. — είμηδ 3 — ου τολμήσετε] Hinter ταΰτα ποιήσαι ist eine Pause anzunehmen, und hinter derselben verläfst der Redner die begonnene Konstruktion und fragt im selbständigen Fragesatze: ου τολμήσετε. Ohne dieses Anakoluth der bewegten Rede hätte ov allerdings nach μηδ ’ nicht stehen dürfen. 25. την υπάρχουσαν καί την οί- κείαν ταύτην] Die Wiederholung des Artikels bei der Beziehung zweier Attribute auf ein Substantiv (hier Attika) kommt oft genug da vor, wo auf jedes Prädikat für sich ein besonderes Gewicht gelegt werden soll. So 19, 160 Φίλιππός εστιν ο τής ειρήνης επι&νμών καί ο πύλλ 3 υπιαχνον- μενος. 280 τοΰ Θρασυβούλου τοΰ δημοτικού καί τού από Φυλής κα- ταγαγόντος τον δήμον. 311 τήν οαίαν καί την δικαίαν ψήφον ίλέ- σϋ-αι, 23,132 του Θρακόςχαίτου βαρβάρου u. ö. Hier mögen auch rhythmische Gründe mafsgebend gewesen sein. 26. Θηβαίοι — υμείς] Der sogenannte heilige Krieg gegen die Phoker (01. 106, 1. 355—108, 2. 346), an welchem sich im Interesse des Philippos vor allen die verhafs- ten Thebancr lebhaft beteiligten, war damals im vollen Zuge. — μή — y, mit Hinblick auf die schlimme Lage der Athener: ich fürchte, es ist nur zu bitter es auszusprechen; leider darf man sich nicht verhehlen, so hart es auch ist es sagen zu müssen. 9, 1 δέδοιχα μή βλάσφημων μεν είπεΐν, άλη&'ες δε. — ή άλλος τις;] Der Redner konnte darauf antworten, άλλ’ ουχ εατι, J7 R. ΟΑΓΝΘΙΑΚΟΣ A. 61 των άτοπωτάτων μένταν ειη, εί, ά νυν άνοιαν οφλισκάνων όμως έκλαλεϊ, ταΰτα δυνη&ε'ις μή πράξει. άλλα μην ήλίκα 27 γ’ εοτϊ τα διάφορα ενίλάδ 3 η ’κεϊ πολεμεϊν, ουδέ λόγου προσδεΐν ηγούμαι, ει γάρ υμάς δεήσειεν αυτούς τρια- ν.ονϋ 3 ημέρας μάνας εξω γενέσ&αι καί οσ 3 άνάγκη στρατο- πέδφ χρωμένονς των εκ τής χώρας * λαμβάνειν, μηδενός όντος έν αυτή πολεμίου λέγω, πλέον αν οίμαι ζημιω&ή- ναι τους γεωργοϋντας υμών ή οσ’ είς άπαντα τον προ του πόλεμον δεδαπάνησ&ε. εί δε δη πόλεμός τις ήξει, πόσα χρή νομίααι ζημιώσεσ-9-αι; χαϊ πρόσεαϋ- ή νβρις χαι εϋ· 3 ή των πραγμάτων αισχύνη, ουδεμι&ς έλάττων ζημίας τοίς γε σώφροσιν. Πάντα δη ταΰτα δει συνιδόντας άπαντας βοη&ειν 28 καί άπω&εϊν εχ.εϊοε τον πόλεμον, τούς μεν εύπορους, ϊν 3 υπέρ των πολλών ών καλώς ποιοΰντες εχονσι μίκρ 3 άνα- λίσχοντες τα λοιπά χαρπώνται άδεώς, τούς δ 3 εν ηλικία, ϊνα την τον πολεμεϊν εμπειρίαν εν τή Φιλίππου χώρα κτησάμενοι φοβεροί φύλακες τής οικείας άκεραίου γένων- unterdrückt jedoch diese Antwort als den Athenern selbstverständlich. — άλλ' — βονλήσεται, näml. δεύρο βαόίζειν ο Φίλιππος. Fingierter Einwurf. Bei der folgenden Entgegnung tritt an die Stelle der die Anthypophora gewöhnlich einleitenden Part, αλλά das kurz abfertigende μέντοι. — των ατοπυπάτων als Neutrum, wie 2, 2. 5, 4 und öfter. 27. έξω, näml. τής πόλεως, wiewohl in Attika. — καί oaa — λαμ- βάνειν, = καί λαμβάνειν των εκ τής χώρας (vgl. zu §15), οοα ανάγκη εστί λαμβάνειν στρατοπέδω χρωμένονς. — λέγω, ich meine = καί ταντα. Vgl. 9,70 und zu 8, 24. — είς άπαντα — δεόαπάνησ'Ιε, auf den amphipolitanischen Krieg, der nach 3, 28 über 1500 Talente verschlungen hatte. — ήξει, im Lande sein wird, = εκεί πολεμήαομεν. — πρόσεσθ- ’ dazukommt. — ή νβρις, der Übermut des Feindes, die von ihm verübten Greuel. — των πραγμάτων, objektiv, wie 60, 26 τή των μετά ταντ ονειδών αισχύνη. Dagegen 4,10 τήν υπέρ των πραγμάτων αισχύνην. — ονδεμιάς έλάττων, zu § 9. — ζημίας, wie oben ζημιοιθήναι und ζημιοίαε- αθ-αι, vom ‘Schaden’ an Hab und Gut. 28. καλώς ποιοΰντες ist im vorl. Falle eine Art von Höflichkeitsphrase, wodurch der Sprechende den Schein der Mifsgunst von sich abzulenken sucht: in Gottes Namen, meinethalben. Vgl. 21, 212 είσί μεν είς τα μάλιστ αυτοί πλούσιοι καί καλώς ποιονσι. Anderes zu 18,231. — τους εν ηλικία, die waffenfähige und -pflichtige Mannschaft. Vgl. zu 3, 4. — ακεραίου, proleptisch, — ώστε άκέραιον είναι. Sauppe erinnert an den Eid der Epheben. Stobae. Anthol. 43, 48. — εν&νναι, nicht im juristischen Sinne, sondern im moralischen: denn die λόγοντες 62 ΔΗΜΟΣΘΕΝΟΪΣ ΟΛΓΝΘΙΑΚΟΣ Α. I. ρ. 17 Β. ται, τους δε λέγοντας, ϊν 3 αί των πεπολιτευμένων αυτοίς εΰ&νναι ράδιαι γένωνται, ώς οποί 3 άττ 3 αν υμάς περιστή τα πράγματα, τοιοντοε κριται και των πεπραγμένων αυτοίς εσεσέλε. χρηστά δ 3 εϊη παντός είνεκα. ( ρήτορες, πολιτευόμενοι, vgl. 3,21. 24. 6,44. 9,38), die Staatsmänner, Parteiführer unterlagen, obwohl sie für ihr Thun wie jeder andere verantwortlich waren und oft genug auch dem Parteihasse Rede stehen mufsten, doch als solche keiner stehenden Kontrole, wie die Staatsbeamten. — τα πράγματα — των πεπραγμένων] Ersteres der Erfolg, letzteres die Mafsregeln, wodurch jener herbeigeführt worden, καί stellt beides als im Sinne des Volkes sich entsprechend einander gegenüber. — τοιοΰτοι also 1 wohlwollende oder strenge’je nach dem Ausgang. — χρηστά, näml. τά πραγματα ._ — παντός είνεκα] διά πάντας, οίον διά τους πλουσίους, τους ρήτορας, Schol. παντός taCst alle vorhergehenden zusammen: der Gesamtheit wegen. Sauppe dagegen fafst παντός als Neutrum und vergleicht unser ‘in alle Wege’. Es war Sitte, mit einem Wunsche oder glückver- heifsenden Worte zu schliefsen. ΟΛΥΝΘΙΑΚΟΣ Β. II. ρ. 18 R. 'Επί πολλών μεν αν τις ϊδείν, ώ ανδρες Ά&ηναϊοι, δοκεί μοι την παρά των {λεών εύνοιαν φανεράν γιγνομέ- νην τή πόλει, ουχ ήκιστα δ 3 εν τοϊς παροΰσι πράγμασιν' το γάρ τους πολεμήσοντας Φιλίππφ γεγενήσΟ-αι και χώραν ομορον και δνναμίν τινα κεκτημένους, και το μέγι- οτον απάντων, την υπέρ τοΰ πολέμου γνώμην τοιαντην έχοντας, ώστε τας προς εκείνον διαλλαγάς πρώτον μεν απίστους, είτα τής εαυτών πατρίδος νομίζειν άνάστασιν, δαιμόνια τινϊ καί {λεία παντάπασιν έοικεν ευεργεσία, δει τοίνυν, ώ ανδρες 'Αθηναίοι, τοΰτ 1 ήδη σκοπείν αν- 2 τους, όπως μή χείρους περί ημάς αυτούς είναι δόξομεν 1. ’Επί πολλών μεν — ονχ ήκιστα δ\ So setzt der Lateiner sein cum multis in rebus — tum ma- xime, um den vorliegenden Fall ebensowohl zu den bekannten in Beziehung zu setzen, als ihn hervorzuheben als für eine besondere Betrachtung geeignet. — τους —- έχοντας] τους πολεμήσοντας ist Subjekt und das Prädikat in γε- γενήσϋαι enthalten: die Particip. κεκτημένονς und έχοντας stehen nicht in prädikativer Stellung, sondern in attributiver (Bonitz). ‘Dafs ein Feind gegen Philippos aufgestanden ist, welcher —Mit πολεμήσοντας (so Σ) versetzt sich der Redner in die Anfänge des Zerwürfnisses der Olynthier mit Philippos zurück und fafst den Gedanken allgemeiner. — τινα, — σύμμετρον xal μεγάλην, Schol. Vgl. § ( 14. 3, 7. 5, 21. 6, 12. — xal το μέγιοτον απάντων, wo απάντων formelhaft steht, ist Apposition zu dem folgenden Satzteil bis έχοντας. — τοιαντην έχοντας. Beachte in der Übersetzung die Stellung von τοιαντην. Wir gelangen so für έχοντρς zur Bedeutung des ingressiven Aoristes. —■ τας προς — απίστους ] S. 1, 4f. — νομίζειν_ άνάστασιν, ohne ο v- σαν oder είναι (welches hier die Mss. aufser Σ einschalten), wie 4, 18 είόώς εντρεπεΐς υμάς, 41 εάν εν Χερρονήαω πν&ηαβ-ε Φίλιππον άνάστασιν. — δαιμόνια τινϊ χαϊ ϋεία] τινϊ hat hier, wie' qui- dam, eine den Ausdruck hebende, aber auch entschuldigende Kraft ‘wahrhaft’, xal S -εία ist, obwohl eine Nüance von δαιμόνια verschieden, dennoch nur aus rhythmischen Gründen, damit das Eben- mafs nicht gestört werde, hinzugesetzt. 2. αυτούς, im Gegensatz zu der 64 ΑΗΜΟΣΘΕΝΟΓΣ II. ρ. 18- τών υπαρχόντων, ως εστι των αισχρών, μάλλον δέ των αισχίστων, μη μόνον πόλεων καί τόπων ών ημέν ποτέ κύριοι φαίνεσ&αι προϊεμένους, άλλα και των υπό τής τύχης παρασκευασ&έντων συμμάχων και καιρών. 3 Το μέν ουν, ω άνδρες ’Λ&ηναιοι, την Φιλίππου ρώμην διεξιέναι καί διά τούτων τών λόγων προτρέπειν τα δέοντα ποιείν υμάς ουχί καλώς εχειν ηγούμαι, δια τι; ότι μοι δοκεί πάν^, όσ 3 αν ειποι τις υπέρ τούτων, εκείνφ μεν εχειν φιλοτιμίαν, ημίν δ’ ουχί καλώς πεπρά- χ&αι. δ μεν γάρ όσφ πλείον 1 υπέρ την αξίαν πεποιηκε την αυτού, τοσούτφ ύέαυμαστότερος παρά πάσι νομίζεται' υμείς δ 3 όσφ χείρον η προσηκε κέχρηα&ε τοίς πραγμασιν, τοσούτφ πλείον’ αισχύνην ώφλήκατε. ταύτα μέν ουν πα- 4 ραλείψωκαί γάρ εί μετ 3 * άλη&είας τις, ώ άνδρες *Λ&η- ναίοι, οκοποίτο, έν&ένδ* αν αυτόν ιδοι μέγαν γεγενημένον, ουχί παρ’ αυτού, ών ουν εκείνος μέν οφείλει τοίς υπέρ αυτού πεπολιτευμένοις χάριν, ύμίν δέ δίκην προσήκει παρά των &εών έννοια und der ί)·ε(α ευεργεσία. — τα υπάρχοντα, das was uns durch die Gunst der Götter zu teil geworden ist. — πόλεων, besonders der 1, 12. 4, 4 genannten. Die Umstellung ών πόλεων καί τόπων ist nicht nötig. Die Genetive πόλεων und τόπων sind freilich nicht, wie man meinte, mit προΐεμένονς konstruiert, was der Sprachgebrauch nicht gestattet, sondern durch das nachfolgende Relativ attrahiert (umgekehrte At- traktion)^ Vgl. Krüger § 51, 10, 9. Die auf άλλα καί folgenden Genetive führen dann die einmal eingeleitete Konstruktion fort. — πα- ρασκενασθ-έντων συμμάχων ] Dafs das Bündnis bereits abgeschlossen sei, ist damit nicht behauptet; jedenfalls hat das Geschick sie ihnen zugeführt. 3. προτρέπειν (vox propria von der suasio des Redners) τα δέοντα (ist in diesen Reden ein engerer, fester Begriff geworden) ποιείν υμάς ουχί — ηγούμαι. Sowohl υμάς als auch ουχί haben eine von der deutschen abweichende Stellung. — υπέρ τούτων ] mit Absicht allgemein statt des spezielleren Bezugs auf ρώμην, welches schon durch διά τ. τ. λόγων verallgemeinert war. S. zu 1, 7. — ιλοτιμίαν, — δόξαν, Grund, zum iihmen ; vgh § 16. 20, 69 εστί δε τουτί το γράμμα εκείνω μέν φιλοτιμία προς υμάς αυτούς, νμίν δέ προς πάντας τους ‘'Ελληνας. — υπέρ την αξίαν ] Diesen Worten stehen gegenüber im folgenden η προσηκε, wo das νμΐν fehlen durfte gegen seine eigene Würde’. — κέχρησΰε τοίς πραγμασ. , ein allgemeiner Ausdruck für ‘Politik treiben ’. 4. μετ αληθ-είας — accuratius, im folgenden durch όρ9ώς aufgenommen. — έν&ένδ\ von hier aus. Der Redner meint, die Volksversammlung als die Werkstätte derer, welche in Philippos' Interesse ar- 19 R. ΟΛΥΝΘΙΑΚΟΣ B. 65 λαβείν, ονχϊ νυν δρω τον γ.αιρδν τον λέγειν' α δε Υ.αϊ χωρίς τούτων ενι καί βέλτιόν εστιν άχηκοέναι πάντας υμάς και μεγάλα, ώ άνδρες’Λ&ηναίοι, Υ.ατ εν.είνου ψαίνοιτ 5 αν ονείδη βουλομένοις όρ&ώς δοκιμάζειν, ταντ 3 είπεΐν πειράσομαι. Το μεν ονν έπίορΥ.ον Υ.αϊ άπιστον Υ.αλεΙν άνεν τον 5 τα πεπραγμένα δειχννναι λοιδορίαν είναι τις άν φήσειεν Υ.ενήν δΐΥ.αίως, τδ δε πάνέλ 3 όσα πωποτ ’ επραξε διεζιοντ* εφ 5 άπασι τοντοις ελέγχειν Υ.αί βραχέος λόγον σνμβαίνει δεΐσίλαι Υ.αί δνοίν ένεχ 3 ηγούμαι σνμψέρειν ειρησ&αι, τον τ εν.είνον, όπερ Υ.αί άλη&ές υπάρχει, φανλον φαίνε- σ&αι καί τους νπερε%πεπληγμένονς ως άμαχόν τινα τον Φίλιππον ιδεϊν, ότι πάντα διεξελήλν&εν οϊς πρότερον παραχρονόμενος μέγας ηνξή-9-η, Υ.αϊ προς αυτήν ηκει την τελευτήν τά πράγματ 3 [ αντον ]. εγώ γάρ, ώ άνδρες ldd -η- 6 ναιοι, σφόδρ’ άν ήγονμην Υ.αϊ αυτός φοβερόν τον Φίλιππον Υ.αϊ θαυμαστόν, εί τά δίν.αια πράττονίλ 3 έώρων ηνξη- μένον * νυν δε έλεωρών ν.αϊ σν.οπών ενρίαΥ.ω την μέν ήμε- beiteten (των υπέρ αντον πεπο- λιτενμένων). Vgl. §6. ών gehört in gleicher Weise zu χάριν ,und δίκην. — λαβείν näml. παρ αυτών. — α δε, entspricht dem (in den W. ταντα μεν ονν παραλείπω noch einmal angeknüpften) μέν zu Anf. § 3. — χωρίς τούτων, abgesehen davon, von dem, wovon zu reden nicht an der Zeit ist. Zu ενι verst. λέγειν. — βέλτιον, verst. η μη. Das Perf. άκηκοέναι, das Wissen, schliefst die Voraussetzung der Nutzanwendung in sich. Vgl. είρήσ&αι § 5 und 6, 19. 5. κενήν δικαίως. Diese Begriffe sind, weil entgegengesetzt in ihrer Bedeutung, nahe an einander gerückt, eine beliebte Stellung, wie sie besonders aus den lat. Dichtern bekannt ist: z. B. fragilem truei hei Horat. od. 1, 3 etc. — λοιδορίαν — ελέγχειν ] 22,22 πάμπολν λοιδορία τε καί αιτία κεχωριομέν ον εστιν έλεγχον ' αίτια μέν γάρ εστιν, όταν τις ψιλώ χρησαμε- νος λόγω μη παράσχηται πίατιν Demosthenes I. S. Autl. ών λέγει, ελεγχος <Γ όταν ών αν ει'πη τις και ταλη&ές ομον δείξη. έλέγχειν, nämlich τοιοντον(επίορκον και απιστον)'αντόν όντα. Zu διεξιόντα verst. als Subjekt τινα, vgl. § 10 ; 23. 4, 5. 8, 64. 9, 67. — τον τ έκεΐνον — και τονς] So Σ statt καί τον τονς. Die Wiederholung des Artikels fallt nicht nur bei τε και (vgl. 49, 9 τώ τε πράτ- τειν και είπεΐν δννάμενοι), sondern auch bei noch weit schärfer gefafsten Unterscheidungen zuweilen weg. S. zu 5, 1. — διεξελη- λυ&εν, bereits gemacht, hinter sich hat, alle Wege zurückgelegt hat (mit Rücksicht auf das Bild in τελευτήν) 11, 3 έπειθ·’ οις πρότερον ηνξηθ-η, φενακίζων αεί τινας καί μεγάλα Απαγγελλόμενος ευεργετήσετε, ταντα πάντα διεξελήλν- ίίεν ήδη ._— μέγας ηνξήίλη, = ώστε μέγας είναι, vgl. zu l, 28 und ηρθ-η μέγας unter § 8. — πρότερον ist mit παρακρονόμενος und ηνξήίλη als einem Begriff zu verbinden. 6. ευρίσκω — άναδέξασ&αι, = 5 66 ΛΗΜΟΣΘΕΝΟΙ'Σ II. ρ. 19- τέραν ενή&ειαν το κατ' άρχάς, οτ 3 Όλυν&ίους άπήλαυνόν τινες ένΠένδε βονλομένους υμΐν διαλεχ&ήναι, τφ την 3 Λμ- φίπολιν φάσκειν παραδώσειν και το Πρυλονμενόν ποτ απόρρητον εκείνο κατασκευάσαι, τοντω προσαγαγόμενον, 7 την δ 3 Όλυν&ίων φιλίαν μετά ταντα τφ Ποτείδαιαν ονσαν νμετέραν εξελείν * και τους μεν πρότερον συμμάχους υμάς άδικήααι, παραδονναι δ 3 εκείνοις, Θετταλονς δε νυν τά τελευταία τφ Μαγνησίαν παραδώσειν νποσχέσ-9-αι και τον Φωκικδν πόλεμον πολεμήαειν υπέρ αυτών άναδέξασΠαι. όλως δ 3 ονδείς εστιν όντιν 3 ου πεφενάκικεν εκείνος των αυτιο χρησαμένων. την γάρ έκαστων άνοιαν αεί των άγνο- ούντων αυτόν εξαπατάν καί προαλαμβάνων ούτως ηνξή&η. ευρίσκω αντόν προσαγαγόμενον την μεν ήμετέραν ενή-9-ειαν τφ φάσκειν και καταακενασαι, την <Γ ’Ολνν&ίων φιλίαν τφ έ-ξελεΐν καί άδικήααι, Θετταλονς δε τφ νποοχέσ&αι καί αναδέξααΟ-αι. Doch entbehrt die Voranstellung der betonten Objekte nicht alles Reizes, da auch bei der einfachen Verbindung der auf einander folgenden Worte sich zunächst ein genügender Sinn ergiebt. — ενήθ-ειαν, Gutmütigkeit mit dem bekannten Nebensinn der Einfalt: stärker άνοιαν unten § 7. — ότε — διαλεχ&ήναι] 01. 105, 3. 357. — τφ — παρα- δώοειν] steht in näherer Beziehung zu dem wieder aufnehmenden: τοντω προααγ., als zu dem vorangehenden. Vgl. 7, 27 τής επιστολής, ην προς υμάς έπεμιρεν οτ’ Αμφίπολιν έπολιόρκει, έπιλέλη- σται, εν ή ώμολόγει την Αμφι- πο λιν νμετέραν είναι' εφη γάρ έκπολιορκήσας νμίν άποδώσειν ως ονσαν νμετέραν καί ον των εγοντων. — το d -ρνλονμενόν ποτ ’ απόρρητον] Photios Wörter!). 5S8 τί έστι το έν τοϊς Αημοσ&ένονς Φιλιππικοίς καί το ίλριλονμεν ον ποτ απόρρητον έκεϊνο, Θεόπομπος έν λά δεδήλωκεν φηαί γάρ' „ καί πέμπονσι προς Φίλιππον πρεσβεντάς Αντιφωντα καί Χαρίδημον πράξοντας καί περί φιλίας, οΊ παραγενόμενοι σνμπεί- 9-ειν αυτόν έπε/είρονν έν άπορ- ρήτφ ανμπράττειν Λ&ηναίοις, όπως αν λάβωοιν Αμφίπολιν νπιαχνονμενοι Πνδναν' οι δε πρέσβεις οι των Αθηναίων εις μεν τον δήμον ονδεν απήγγελλον, βονλόμενοι λαν&άνειν τονς Πν- δναίονς έκδιδόναι μέλλοντες αυτούς, έν άπορρήτφ δε μετά τής βονλής έπραττον“. Vgl. die Einl. S. 39. 9-ρνλονμενον geht auf das politische Geklätsch über den Inhalt jenes geheimen Artikels. — καταακενασαι und προσαγαγόμενον mit tadelndem Nebensinn. — τοντω, mit Nachdruck wieder aufnehmend, wie 6,22. 8,56.9,5.17.18. 7. Ποτείδαιαν] S. d. Einl. S. 40 und zu 1,12. — π αραδονναι] leicht ergänzt sich Ποτείδαιαν, da καί — άδικήααι eine von uns in der Übersetzung unterzuordnende Erweiterung des Hauptbegrifles έξελεΐν enthält.— Θετταλονς] S. zu 1,12.— Μαγνησίαν παραδώσειν] Erfolgte erst nach Beendigung des phokischen Krieges 01.108,3.346. Vgl. 6,22. — τον Φωκικον πόλεμον] S. zu 1,26. — ολως d’] zieht die Summe aus allem, was vorbei geht. — προσλαμ- βανων, dazu, zu Hülfe nehmend. Äsch. 3, 126 έκφέρετ at προβον- i 21 R. ΟΛΓΝΘΙΑΚΟΣ B. 67 ώσπερ ovv διά τούτων ήρέλη μύγας, ήνίχ έκαστοι σνμφέ- 8 ρον αντί ν έαντοίς ωοντό τι πράξειν, ούτως οφείλει διά των αυτών τούτων καί κα&αιρε&ήναι πάλιν, επειδή πάν-9· 3 ενεχ εαυτόν ποιων έξελήλεγκται. καιρόν μεν δή, ώ άνδρες 3 Λ9·η- ναΐοι, προς τούτο πάρεστι Φιλίππφ τα πράγματα · ή παρ- ελ&ών τις εμοί, μάλλον δ 3 νμίν δειξάτω, ή ώς ουκ άλη-9·ή ταντ 3 εγώ λέγω ή ώς οι τά πρώτ 3 έξηπατημένοι τά λοιπά πιστενσονσιν ή ώς οι παρά τήν αυτών αξίαν δεδονλωμένοι Θετταλοϊ νυν ουκ αν ελεύθεροι γένοιντ 3 άσμενοι. Καί μην εϊ τις υμών ταντα μεν όντως εχειν ηγείται, 9 οϊεται δε βία κα&έξειν αυτόν τά πράγματα τώ τά χωρία καί λιμένας καί τά τοιαϋτα προειληφέναι, ουκ ορ&ώς οϊεται. όταν μεν γάρ υπ 3 έννοιας τά πράγματα συ στη καί πάσι ταυτά ανμφέρη τοίς μετέχονσι του πολέμου, λενμα πυυαλαβών τήν τον γρά- ψαντος απειρίαν. — όντως, mit Nachdruck zusammenfassend, gern nach Participien, wie in ähnlichen Fällen τότε (3, 17) u. a. So 8, 47. 18, 7 παραοχών εαυτόν ίσον xal κοινόν άμφοτέροις ακροατήν ου- τω τήν διάγνωοιν ποιήαεται. 8. δια τούτων] ist Mascul. und bezieht sich eng zurück auf άγ%πουντών, wie das folgende έκαστοι bezeugt. — καιρόν ] ist abhängig von πρόςτοντο; Krüger § 47, 10, 3. — ή παρε/Μών — δειξάτω, wie ή φρααάτω τις έμοί παρελ'άών 3, 28. Derartige Aufforderungen, welche die Sprecher nicht nur in der Volksversammlung, sondern auch bei den gerichtlichen Verhandlungen (sei es an den Gegner, wieD. 18, 139. Asch. 2, 59, oder an jedweden dritten, wie D. 19, 57. 50, 2) ergehen lassen, beruhen nicht auf dem Bedürfnis oder der Absicht, eine wirkliche Belehrung oder Verständigung über zweifelhafte Dinge herbeizuführen, sondern auf der Überzeugung, dafs es niemandem einfallen werde davon Gebrauch zu machen, sind folglich nichts weiter als blofs rhetorische Figuren, ή wie das lat. aut (Cic. de fin. 4, 26, 72), = ei δε μή sonst, widrigenfalls. 3, 28. 8, 8. 24. — ή] zwar in Σ ausgelassen, ist nicht zu entbehren. Es giebt nur zwei Möglichkeiten. Entweder ich habe die Geschichte verfälscht oder ich kenne die menschliche Seele nicht. — δε- δονλωμένοι Θετταλοϊ] Der Redner scheint hier die Farbe etwas stark aufzutragen: gleichwohl war im Sinne des freiheitsstolzen Atheners das Verhältnis Thessaliens Philippos gegenüber, der das Land fast wie eine Provinz Makedoniens behandelte, in der That ein Verhältnis der Dienstbarkeit. 9. τα χωρία (die festen Plätze) καί λιμένας, wie in Thessalien 1, 22. λιμένας des verschiedenen Genus ungeachtet ohne Wiederholung des Artikels. So 23, 70 τους γε- γραμμένονς νόμους καί άγραφα νόμιμα. Lyk. g. Leokr. § 141 τοίς νμετέροις αυτών παιαί καί γνναι- ξίν. Plat. Gorg. 469« καί τά γε νεώρια καί τριήρεις καί τά πλοία πάντα u. ö. — προειληφέναι, bevor man daran dachte ernstlichen Widerstand zuleisten.— συμφοράς] ln diesem Worte ist hier die erste 68 ΛΗΜΟΣΘΕΝΟΓΣ II. ρ 21- ' καί συμπονείν καί φέρειν τάς συμφοράς καί μένειν ε&έ- λονσιν άν&ρωποι' όταν δ 3 Ικ πλεονεξίας καί πονηριάς τις ώσπερ οντος ίσχνση, ή πρώτη πρόφασις καί μικρόν 10 πταΐσμ άπαντ 3 άνεχαίτισεν καί διέλνσεν. ον γάρ ϊστιν, ονκ ϊστιν, ώ άνδρες ’Λ&ηναϊοι, άδικοϋντα καί επιορκονντα καί ιρευδόμενον δνναμιν βεβαίαν κτήσασ-9-αι ,* αλλα τα τοιαντ 3 εις μεν άπαξ καί βραχνν χρόνον αντέχει, καί σφοδρά γ 3 ην-9-ησεν επί ταίς ελπίσιν, αν τύχη, τώ χρόνο) δε φωράται καί περί αυτά καταρρει. ώσπερ γαρ οικίας, οίμαι , καί πλοίου καί τών άλλων τών τοιοντων τα κα- τω&εν ισχνρότατ 3 είναι δεϊ, οντω καί τών πράξεων τάς άρχάς καί τάς υποδέσεις άλη&είς καί δικαίας είναι προσ- ήκει. τούτο δ 3 ονκ ενι νυν εν τοίς πεπραγμένοις Φιλίππφ. 11 Φημί δη δεΐν ημάς τοίς μεν 3 Ολυν&ίοις βοη&εΐν, καί όπως τις λέγει κάλλιστα καί τάχιστα, όντως άρέσκει μοι, προς δε Θετταλονς πρεσβείαν πέμπειν, η τους μεν διδά- Silbe besonders betont. — η ηρώτη (erste beste) ηρόψααις (geringfügiger, oft sogar nicht wahrer Grund) καί μικρόν (eine Steigerung dieser Begriffe der Kleinheit ist im Griech., wie im Lat. unnötig). — άνεχαίτι- αεν αντί τον ανέκοψεν η άνέτρε- ψεν, Harp. Das Bild ist von dem Pferde entlehnt, welches sich bäumend, steigend die Mähne zurück- {άναχαιτίζονσιν ϊστάμενοι κατά τους ουραίους ηόδας Poll. 1, 209) und den Reiter ab wirft. Über den Aorist zu 1, 15. Das allgemeinere καί διέλνσεν mildert die Härte der Metapher. ( Vgl. Isokr. 7, 12 ονδένα χρόνον τας ευτυχίας κατααχεΐν ηδννήίλημίν, αλλά ταχέως διεσκα- ριφηαάμεϋ-α καί διελνααμεν αν τάς. 10. καί ιρευδόμενον scheint uns nach in ιορκονντα zu schwach. Der Sinn und die Bedeutung der Worte war also nicht immer mafsgebend für ihre Stellung. — τά τοιαντ ’.] Der Grieche liebt mehr als der Lat. undDeutsche den allgemeinen, unbestimmteren Ausdruck: solches We- sen, vgl. § 14: τοϋτο . — εις άηαξ, für einmal. Vgl. εις μακράν § 20, εις τότε 14, 24, εις όψέ 57, 15. Mehr Beispiele dieser Verbindung von Präpositionen mit substantivierten Adverbien s. bei Krüger § 66,1, 3.4. — inl ταΐς ελπίσιν, bei den Erwartungen, welche es von sich erregt, in der öffentlichen Meinung. — ccv τύχρι, näml. άνίλονντα, s. 1, 3. — καταρρει, als Fortsetzung des mit ■ην&ηοεν begonnenen Bildes: inl γάρ τών αν&έων τών μαραινόμενων το καταρρεΐν σχεδόν κυρίως λέγεται. Hermog. η. ιδεών 2, 327 Walz. Vgl. das lat. defluere. Cic. Tusc. 5, 21, 62. — τά κάτωθεν, 'die Teile von unten herauf fest (gebaut) sein müssen’. Vgl. 1,15. Es hat eine Zusammenziehung zweier Anschauungen in eine stattgefunden. Dem τά κάτωίλεν entspricht im folgenden τάς νηοίλέσεις, auch in demselben Bilde. 11. οηως — τάχιστα näml. βοψ &εΐν. — τους μεν, welche nicht erst der Anregung bedürfen, sondern selbst schon zum Losschlagen bereit sind. — ταντα, die unserer- 22 R. ΟΛΥΝΘΙΑΚΟΣ B. 69 ξει ταϋτα, τους δε παροξύνει" καί γάρ νυν εισιν εχβη- φισμένοι Παγασάς άπαιτεΐν καί περί Μαγνησίας λόγους ποιεϊσ&αι. αχοίτείσ&ε μέντοι τούτο , ώ ανδρες Αθηναίοι, 12 όπως μη λόγους έρονσιν μόνον οι παρ’ ημών πρέσβεις, αλλά καί ε'ργον τι δεικννειν έξουσιν έξεληλνΰ-ότων υμών άξίως της πόλεως καί όντων επί τοίς πράγμασιν , ώς άπας μεν λόγος, αν άπη τα πράγματα, μάταιόν τι φαίνεται καί κενόν, μάλιστα δ’ δ παρά της ημετέρας πόλεως’ οσψ γάρ ετοιμότατ’ αντψ δοκονμεν χρήα&αι, τοσοΰτψ μάλλον άπιστονσι πάντες αντψ. πολλήν δη την μετά- 13 στάσιν καί μεγάλην δεικτέον την μεταβολήν, εισφέροντας, εςιοντας, απαντα ποιονντας έξει τον νουν, καν ταϋτ’ δει περαίνειν, ον μόνον, ώ χικά άσ&ενώς καί άπίστως άλλα καί τά τής οικείας εχοντ’ έξελεγχ&ήσεται. seits zu gewährende Hülfe, wie 1, 2 tccvt ερεΐ. — και γάρ — ποιεΐσ&αί] Vgl. 1, 22 λόγους ποιεΐσ&αι, Vorstellungen machen, verhandeln. 12. δεικννειν] επί τοϊς πράγ- μαοι, und nicht επί τοίς λόγοις. επί bezeichnet die Sphäre, in welcher sich das είναι zeigen soll. Vgl. § 10 άν&εϊν επί ταΐς ελπίσιν. Anders ^οι επί τοίς πράγμασιν 8, 76. — οσω ετοιμότατ ’ —τοσοντω μάλλον] der Komparativ nach vorhergehendem Superlativ, wie umgekehrt 50, 15 οσω γάρ φιλοτι- μονμενος άμεινον έπληρωσάμην τήν νανν ερετών άγαθ-ών, τοσον- τψ μοι πλείατη άπόλειψις εγένετο τών άλλων τριηράρχων. Vgl. Cic. Lael. 5,19 sic enimperspicerevideor, Ha natos esse nos, ut inter omnes esset societas quaedam, maior aulem, ut quisque proxume ac cederet. Wir haben also eine leichte Anakoluthie des Gedankens. Das έτοιμότατα konnte der Redner wohl von den Athenern behaupten, aber μάλιστα άπιστεΐν wäre doch nach dem, was ετοιμως, ειπερ τις νμίν προσ- έϋ-ελήση-9·’ ος προσήκει καί ανδρες ’Λ&ηναϊοι, τά σνμμα- εχοντα φανήσεται* Φιλίππψ, αρχής καί δννάμεως κακώς er vorher über die απιστία der Thes- saler gesagt hat, über die Athener unmöglich gewesen zu behaupten. Vgl. 11,23 ώς απας μεν ίατι λόγος μάταιος πράξεων άμοιρος γινόμενος, τοσοντω δε μάλισίλ ο παρά τής ημετέρας πόλεως, οσω δοκονμεν αντώ πρόχειρό τατα χρή- σθ-αι τών άλλων ‘ Ελλήνων. 13. εισφέροντας, näml. υμάς, was sich an das in δεικτέον liegende δει anschliefst. Vgl. Plat. Krit. 49 a ονδενί τρόπο» φαμεν εκοντα αδικητέον είναι. — ειπερ τις νμίν προσέξει τον νουν, wenn anders jemand auf euch achten soll. Vgl. Soph. KO. 54 ώς ειπερ άρξεις τήαδε γης, ώσπερ κρατείς, ξυν άν- δρασιν κάλλιον ή κενής κρατεΐν. Plat. ν.^ Staat 8, 567<= ώς έοικε γάρ, αντψ ανάγκη, εΐπερ^ άρξει., Arist. Vög. 900 ειπερ ικανόν εξετ’ owov. — ώς προσήκει καί δει , wie Ehre und Klugheit gebieten. Vgl. 18, 17 εστι δ αναγκαΐον καί προαήκον ίσως und 8, 29. Andere lesen καί δη περαίνειν. 70 ΔΗΜΟΣΘΕΝΟΓΣ II. ρ. 22- 14 α Ολως μεν γάρ η Μακεδονική δύναμις και αρχή εν μεν προσθήκη μερίς εστίτις ον μικρά, οΐον νπήρξέν πο9·’ νμίν επϊ Τιμο&έον προς Όλννϋίους' πάλιν αν προς Πο- τείδαιαν Όλνν&ίοις εφάνη τι τοντο σνναμφότερον νννϊ Θετταλοΐς στασιάζονσι και τεταραγμένοις επϊ τήν τνραν- νικήν οικίαν εβοή&ησεν' καίτοι οποί τις αν, οίμαι, προσ- ■9·ή καν μικράν δνναμιν, πάντ 3 ωφελεί' αντή δε κα&’ 15 αυτήν άσ&ενής και πολλών κακών εστι μεστή. και γαρ οντος άπασι τούτοις, όίς αν τις μύγαν αυτόν ηγησαιτο, τοΐς πολέμοις και ταΐς στρατείαις, ετ’ επισφαλεστέραν ή υπήρχε φύσει κατεσκενακεν αντφ. μή γάρ οϊεσ&ε, ώ άνδρες Μ&ηναϊοι, τοϊς αντοις Φίλιππόν τε χαίρειν και τούς άρχομένονς, αλλ 3 ό μεν δόξης επι&νμει, και τοντ’ εζήλωκεν και προήρηται πράττων και κινδννενων, άν 16 ανμβή τι πα&εΐν, τήν τον διαπράξασύλαι ταν·&*, ά μη δ εις πώποτ 3 άλλος Μακεδόνων βασιλεύς , δόξαν αντί τον ζην 14. εν μεν προσθήκη μερίς\ So nach Σ statt εν μεν προσθήκης μέρει. Mit εν προσθήκη, = als Zugabe vergleicht Vömel ίν παρακαταθήκη, als Unterpfand (Polyb. 23, 12), εν μιαθώ u. a. μερίς = Hülfe, wie 21, 70 ον δίκαιον τήν τον παθόντος ευλάβειαν το: μηδέν νποστειλαμένφ προς νβριν μερίδα εις σωτηρίαν νπάρχειν, u. 184 Μάτι μεγάλη τοΐς άδικοΰσιν απααι μερίς καί πλεονεξία ή των νμετέρων τρόπων πραότης. — οίον υπήρξε, näml. μερίς ον μικρά. Vgl. 3, 19 μέγα τοΐς τοιον- τοις υπάρχει λόγοις η παρ εκά- στον βονλησις. ■— επί Τιμοθέου] Bei dem in Verbindung mit K. Per- dikkas gegen Chalkidike unternommenen Zuge 01. 104,1. 364, wobei er Poteidäa und Torone eroberte; D. 23, 149. Diod. 15, 81. — προς Ποτείδαιαν] S. zu 1, 12. Vgl. § 7. — εφάνη τι] S. zu § 1 . — τοντο σνναμφότερον , die mit der der Olynthier vereinigte Macht der Ma- kedoner. — επί — οικίαν , gegen die Tyrannen von Pherä. S. zu 1, 13. — πι/.ντ ’) Accusativ: dem Ganzen.^ 15. οντος, Philippos. — επιαφα- λεστέραν, näml. τήν Μακεδονικήν δνναμιν καί αρχήν. — τοντ geht in unbestimmter Weise auf das Vorhergehende, auf den Gedanken: δόξης επιθνμεΐν. — άν ανμβή τι παθεϊν bezieht sich blofs auf κινδννενων, nicht auf πράττων. Euphemistisch: wenn ihm ein Unfall begegnen sollte, selbst den Tod nicht ausgeschlossen. Eine direkte Beziehung auf den Tod als den äufsersten Fall liegt nicht notwendig in dieser Formel (vgl. 21, 112 αν τι ανμβή, von dem, der sich etwas zu Schulden kommen läfst, 20, 50 εάν τέ τι ανμβή ποτέ, vom Staate, der in Verlegenheit gerät, = εϊ τι γένοιτο 9, 18. 18, 168, deutlicher 8, 41 εάν ποτέ ανμβή τι πταίσμα), wohl aber in den verwandten εϊ τι πάθοι, άν τι πάθη 4,11,12. Dazu εάν ανμβή τι πα- θεΐν εκείνο) 23, 59 und εί παθεϊν τί μοι συνέβη 54, 25. ( 16. τήν — δόξαν] Figur καθ’ νπέρθεσιν oder κατ’ αναστροφήν. 23 R. ΟΛΓΝΘΙΑΚΟΣ B. 71 ασφαλώς ηρημένος' τοΐς δε της μεν φιλοτιμίας της άπό τούτων ον μέτεστιν, κοπτόμενοι <Γ αεί ταΐς στρατείαις ταύταις ταίς ανω κάτω λυπούνται καί συνεχώς ταλαιπω- ροΰσιν, οντ 3 επί τοΐς εργοις ούτ 3 επί τοΐς αυτών Ιδίοις εώμενοι διατρίβειν, ον-3 · 1 δσ 5 αν ποιήσωσιν όντως, όπως αν δννωνται, ταΰτ 3 εχοντες δια&έσέλαι κεκλιμένων τών εμπορίων τών εν Tfj χώρα δια τον πόλεμον, οι μεν ονν 17 πολλοί Μακεδόνων πώς έχονσι Φιλίππφ, εκ * τούτων αν τις σκέψαιτ’ ου χαλεπώς’ οι δε δή περί αυτόν δντες ξένοι καί πεζέταιροι δόξαν μεν εχονσιν ως εισί ι θαυμαστοί καί συγκεκροτημένοι τά τού πολέμου, ώς δ 1 εγώ τών εν αυτή Tfj χώρα γεγενημένων τίνος ηκονον, ανδρός Vgl. 6, 2 το τι χρή ποιεΐν αν,μ- βονλενααι. 6, 29 τους οτ’ εγώ γεγοννίας ήδη τής ειρήνης απο τής υστέρας ηκων πρεσβείας τής έπί τους ορκονς, αίσίΐύμενος φενάκιζα μίνην την πάλιν, προνλε- γον καί διεμαρτνρόμην καί ονκ ει'ων προέσθαι Πνλας ουδέ Φω- κέας, λέγοντας ως υ. s. w. 7, 5. 19, 17 u. ö. — μηδείς, nicht ονδείς, aus dem Sinne des Philippos. — κυπτόμενοι, — ταλαιπωρούμενοι Hesych. — ανω κάτω, wie das lat. sursum deorsum, 4, 41; mit der Copula 9, 36 u. ö. formelhaft wie das deutsche: kreuz und quer. — τοΐς εργοις — τοΐς αυτών ιδίοις] Ersteres bezeichnet die Berufsgeschäfte, vorzugsweise den Landbau, letzteres allgemeiner überhaupt alle häuslichen Angelegenheiten. — οσ’ av bekommt hier durch den Zusammenhang die Bedeutung: das Wenige, was..— π οιήσωσιν] ποιεΐν vom Erbauen, Produzieren. 42, 20 ίπειδάν ποιϋς σίτον μεν μεδίμνους πλεϊν η χιλίονς, οίνον δε με- τρήτας υπέρ οκτακόσιους. 31 πο- λνν καί σίτον καί οίνον ποιονν- τες. Arist. Fried. 1322 κριθάς τε ποιεΐν ημάς πολλας πάντας ομοίως οίνον τε πολνν. — όντως όπως αν δννωνται, so gut sie (unter solchen Umständen) können, mit Müh und Not. Über die Blokade der makedonischen Häfen vgl. 19,153. 315 und noch später 18,145. 17. πώς έ/ονσι Φιλίππφ — πώς διάκεινται προς τον Φίλιππον 11, 10; έχειν mit Adv. der Beschaffenheit = sich verhalten, stehen zu —. Vgl. 3,8. 8, 73. 9, 46. 63. Die Stellung der Wörter im Satze weicht von der deutschen bedeutend ab, weil dem Redner vor allem darauf ankam, noch einmal den Gegensatz hervorzuheben, in dem das Gros der Makedoner zu Philipp steht. Im Deutschen mufs εκ τούτων den Satz beginnen. — πεζέταιροι] ΪΙναξι- μένης εν ά Φιλιππικών περί Αλεξάνδρου λέγων φησίν „ έπειτα τους μεν ένδοξοτάτονς ϊππενειν συνεθίσας εταίρους προσηγόρεύσε,τους δε πλείατονς καί τους πε- ξ ονς εςλόχους καί δεκάδας καί τάς άλλας άρχάς διελων πεζεταίρους ώνόμααεν, όπως εκάτεροι μετέ- χοντες τής βασιλικής εταιρίας προθυμότατοι διατελώσιν οντες.“ Harpokr. Vgl. Sintenis Einl. zu Ar- rians Anab. S. XXII ff. A. Schäfer, Dem. 2, 34. Ihnen als eingeborenen Makedonern werden die ξένοι als fremde Söldner entgegengesetzt. — συγκεκροτημένοι, eingepaukt, eingeübt, geschult: ein seemännischer Ausdruck. 21, 17 αυτός σνγκρο- 72 ΔΗΜΟΞΘΕΝΟΤΣ II. ρ. 23- 18 ovöct μώς οϊον τε xpsvÖBO&cu, ουδένων ειοι βελτιους. st μεν γάρ τις άνήρ εστιν εν αύτοΐς οίος έμπειρος πολέμου καί αγώνων, τούτους μεν φιλοτιμία πάντας άπω&εϊν αυτόν έφη, βουλόμενον πάνθ’ αυτοί δοχεϊν είναι τα έργα (προς γάρ αύ τοϊς αλλοις καί την φιλοτιμίαν ανυπέρβλητον είναι)' εΐ δέ τις σώφρων η δίκαιος άλλως, την κα9· 1 ημέραν άκρασίαν τοΰ βίου καί μέ&ην και κορδα- κιομούς ου δυνάμενος φέρειν, παρεώσ&αι καί εν ουδενδς 19 είναι μέρει τον τοιοΰτον. λοιπούς δή περί αυτόν είναι ληστάς καί κόλακας καί τοιοΰτους ανθρώπους, οϊους με- τεΐν καί διδάοκειν ώετο δεΐν τον χορόν. Thuk. 8,95 ’Α&ηναΐοι κατά τάχος καί άξνγκροτήτοις / πληρω- μαοιν αναγκασ&εντες χρησασ&αι. — ουδένων βελτίονς, zu 1, 9. 18. οίος έμπειρος, — τοιοΰτος οί ός εστιν έμπειρος, also nicht ga ηζ = έμπειρος. — τούτους μεν, das erste μεν wieder aufnehmend wie 8, 44. — τούτους, auf das kollektive εΐ τις bezüglich wie 9, 30. 61. u. ö. — τήν φιλοτιμίαν, ist von E. Müller mit Recht als Accus, erkannt worden. — αύ, 'auch noch’, ein neuesMoment hinzufügend. Wegen der Stellung vgl. 21, 110 τοντί γάρ αν μικρόν παρήλ&έ με είπεΐν. — σώφρων ή δίκαιος άλλως] άλλως stellt den weiteren Begriff δίκαιος (vir bonus, rechtschaffen, ehrenhaft) verallgemeinernd dem σώφρων gegenüber: sittsam oder sonst ehrenhaft.— την καϋ ■’ ημέραν — κορδακισμονς] Vgl. die Schilderungen des Theopompos bei Ath. 6,260 l> und Polyb.8,11. Der κορ- δακιαμός oder κόρδαξ war ein ursprünglich der Komödie angehö- riger üppiger Tanz, der später auch bei festlichen Gelagen, wenn die Köpfe erhitzt waren, häufig zur Aufführungkam. Ihn nüchtern zu tanzen hältTheophr. Char.6 für ein Zeichen der tiefsten ; sittlichen Verworfenheit. — δυνάμενος] nicht vom körperlichen, sondern vom sittlichen Können. — εν ούδενος είναι μέρει, für nichts gelten ονδενος ist Neutrum (= ονδεν είναι, wie 21, 185). Vgl. 3, 31 iv υπηρέτου καί προσθήκης μέρει γεγένησ&ε. 21, 165 iv ευεργεσίας αριθμήσει μέρει. 23, 148 ού τίθημι εν αδικήματος μέρει. 19. περί αυτόν] verbinde nicht zu eng mit λοιπούς. — ληστάς καί κόλακας, an der Stelle der έμπειροι πολέμου und der αώφρονες ή δίκαιοι, welche Philippos von sich fern hielt, ληστάς = οιονεί άρ- παγας τινας στρατιώτης, Schob, Leute, denen das Kriegshandwerk nur Mittel zu Raub und Plünderung ist. Vgl. Theopompos bei Athen. 4, 167c οί πόλεμοι καί αϊ ατρα- τεΐαι καίαϊ πολντέλειαι θρασείς αντοίς είναι προετρέποντο καί ζην μη κοομίως, αλλ άαώτως καί τοϊς ληαταΐς παραπλήσιος, und 6,260 f αντί μεν τον νήφειν το μεθνειν ήγάπων, αντί δε τον κοσ- μίως ζήν άρπάζειν καί φονεύειν έζήτονν. Beispiele der κόλακες in Philippos’ Umgebung sind gleichfalls nach der Überlieferung des Theop. Thrasydäos bei Dems. 6, 249c Φίλιππόν φησι Θραανδαϊον τον Θετταλον καταστήσαι των ομοεθνών τύραννον, μικρόν μεν οντα τήν γνώμην, κόλακα δε μέ- γιατον, und bes. Agathokles ebend. 260 Ά Αγαθοκλέα δούλο ν γε νόμενο ν καί τιΰν ικ Θετταλίας πενεατών Φίλιππος, μέγα παρ’ αντώ δί ναμε νον διά τήν κολακείαν, καί ότι •24 R. ΟΛΥΝΘΙΑΚΟΣ B. 73 θυσθέντας δρχεϊσθαι τοιαϋτα, οΓ εγώ νυν οκνώ προς υμάς όνομάσαι. δήλον δ' ότι ταντ 3 έστίν άληθη" καί γάρ οΰς ενθένδε πάντες άπήλαυνον ώς πολύ των θαυματοποιών ασελγέστερους όντας, Καλλίαν εκείνον τον δημόσιον και τοιοΰτους ανθρώπους, μίμους γελοίων και ποιητάς αισχρών ασμάτων, ών εις τούς συνόντας ποιοϋ- σιν ενεκα τοΰ γελασθήναι, τούτους αγαπά; και περί αυτόν εχει" καίτοι ταΰτα, και εί μικρά τις ηγείται, μεγάλα, 20 ώ άνδρες Αθηναίοι, δείγματα της εκείνου γνώμης καί κακοδαιμονίας εστί τοϊς ευ φρονοΰσιν. άλλ 3 , οίμαι, νΰν μεν επισκοτεί τούτοις το κατορθοϋν' αί γάρ ευπραξίαι εν τοΐς ανμποαίοις αννών αντφ ώρχεϊτο καί γέλωτα παρεσκενα- ζεν,άπέστειλε διαφθερονντα Περ- ραιβονς καί των εκεί πραγμάτων έπιμελησόμενον' τοιοντονς δ 3 εϊχεν αεί περί αυτόν ανθρώπους ό Μακεδών, οίς διά φιλοπο- αίαν καί βωμολοχίαν πλείω χρόνον ώς τα πολλά αννδιέτριβε καί αννύδρευε περίτών μεγίστων βον- λενόμενος. — ονομάααιΫ auch nur mit Namen zu nennen’, im Gegensatz zu όρχεΐσθαι. Die Redner sind stets sehr ängstlich, sittlich anstö- fsige Dinge zu erwähnen. — των θαυματοποιών] Taschenspieler u. Gaukler, die auf den Märkten herumzogen und ihre Künste um Geld sehen liefsen. Athen. 1, 19 L Den freigeborenen Griechen war diese Profession ein Greuel. Zugleich ist begreiflich, dafs diese Leute nicht eben von strengen Sitten gewesen sein werden. — εκείνον] weist auf eine bekannte Persönlichkeit hin, wie 3, 21. 8, 74. 18, 219 Καλλί- ατρατος εκείνος u. ö. — τον δημόσιον] δημόσιοι hiefsen die Sklaven, welche Eigentum des Staates waren und von diesem zum öffentlichen Dienste, teils als Stadtmiliz, teils in den niederen Stellen der Herolde, Schreiber, Gerichtsdiener u. s. w. verwendet wurden. Vgl. 8, 47 und Schömann, griech. Altert. 1, 372. — μίμους γελοίων ] Die Mimik entlehnte ihre Stoffe meist aus den alten Mythen (vgl. Xen. Gastm. 9, 2. Lukian v. Tanz 37. 40. 49), welche selbst nicht wenige heitere Motive enthielten. Dafs solche possenhafte Darstellungen nachPhi- lippos’ Geschmack waren, erklärt sich, wenn man bei Athen. 14,6144 über seine Lust an schlechten Witzen folgendes liest: εν γονν τώ dio- μείω Ήρακλείω σννελέγοντο (ot Άθηνησι γελωτοποιοί ) εξήκοντα δντες τον αριθμόν καί εν τη πόλε ι δε ωνομάζοντο, ως „οι εξήκοντα τοντ είπον“ καί „από των εξήκοντα έρχομαι “. — τοσαντη δ ’ αυτών δόξα τής ραθυμίας εγένετο, ώς καί Φίλιππον ακούααντα τον Μακεδόνα πέμψαι αυτοϊς τάλαν- τον, Ίν έγγραφόμενοι τά γελοία πέμπωοιν αντφ. — εις τους σνν- όντας] gewifs damals ein bestimmterer Begriff, als es nach der wörtlichen Übersetzung scheinen könnte: sodales. 20. γνώμης, durch κακοδαιμονίας näher bestimmt. Vgl. Isokr. 9, 51 τεκμήριον καί τού τρόπου καί τής όσιότητος τής εκείνον. — το κατορθοϋν, näml. αυτόν, wie es 11,13 heilst. Man beachte das in επισκοτεί,κατορθοϋν, σνγκρνιραι, πταίσει liegende Bild! — αί γάρ — ονείδη] Sallust. or. Lepidi 24 se- 74 ΛΗΜΟΣΘΕΝΟΓΣ II. ρ. 24- δειναι ανγκρνψαι τα τοιαντ ονείδη ει δε τι πταισει, τοτ ακριβώς αντον ταύτ εξετασ&ήσεται. * δοκεί δ" έμοιγε, ω άνδρες Α&ηνα'ιοι, δείξειν ονκ εις μακράν, αν οϊ τε 21 d -εο'ι ΰέλωοι και υμείς βονλησ&ε. ώσπερ γάρ εν τοίς σώμασιν, τέως μεν αν ερρωμένος ή τις, ονδ'εν έπαισ&ά- νεται, έπάν δ 1 άρρωστημά τι ανμβή, πάντα κινείται, καν ρήγμα καν στρέμμα καν άλλο τι των υπαρχόντων σα&ρόν η, οντω και των πόλεων και των τυράννων, έως μεν αν εξω πολεμώσιν, αφανή τά κακά τοΐς πολλοίς εστιν, έπειδάν δ ‘ ομορος πόλεμος συμπλοκή, πάντ ’ εποίησεν έκδηλα. 22 ΕI δέ τις υμών, ώ άνδρες Αϋ-ηναϊοι, τον Φίλπιπον ευτυχούνορών τούτη φοβερόν προαπολεμήσαι νομίζει, σώφρονος μεν άνϋ-ρώπου λογισμω χρήται' μεγάλη γάρ ροπή, μάλλον δ* ολον ή τύχη παρά πάντ’ έστι τά τών cundae res mire sunt vitiis obten- tui; quibus labefactis, quam formi- datus est, tarn contemnetur, wie denn überhaupt die Schriften des Sallust. namentlich in ihren Reden von Reminiscenzen an D. strotzen. — αντον] im partitiven Verhältnis von ταϋτα abhängig. Vgi. 4, 2. — έξετασ&ήσεται] δια καλνφ&ήσεται 11, 13. — δοκεΐ — δείξειν, nicht ό Φίλιππος, sondern: ich denke, es wird sich dies bald zeigen. Vgl.Lys. 10,20 δηλώσει δέ. Iso^kr. 7,81 ώς δε βασιλεύς έχει προς ημάς, εκ τών επιστολών ών έπεμψεν έδήλωαεν. Arist. Fried. 1261 δείξει δη τάχα. Wesp. 994 δείξειν έοικεν, und Krüger § 61, 5, 7. —■ εις μακράν, wie 18,36. Vgl. oben zu § 10, und über den Gebr. von εις, welches den Zeitpunkt bezeichnet, bis zu welchem hin die Handlung als sich vollendend gedacht ist, 4, 34. 8, 18.— &έλωθι — βονληα&ε, zu 1 , 1 . d -έ- λειν ist stehend in den Formeln: ήν ϋ-εός &έλη u. a. 21. τέως=εως. Dieser Gebrauch scheint bei D. ziemlich fest zu stehn, da er nicht nur durch die Grammatiker bestätigt (Schol. Plat. Hip- parch. p. 334 f, Suidas unter τέως, Bekk. Anecd. gr. 409, 23), sondern auch an vielen Stellen durch zahlreiche Mss., wie 14, 36. 23, 108. 24, 64. 80. 81. 25, 70. 29, 33. 56, 14, an einigen durch alle, wie hier und 19, 326. 20, 91, gesichert wird. — κινείται, regt sich. Vgl. im allgem. 18, 198 πράττεταί τι τιών νμίν δοκονντων σνμφέρειν 4 άφωνος Αισχίνης, άντέκρονσέ τι καί γέγονεν οίρν ονκ έδει' πάρεατιν Αιαχίνρς, ώσπερ τά ρήγματα καί τα σπάαματα, όταν τι κακόν το σώμα λάβη, τότε κινείται. — εποίησεν] S. zu 1, 15. 22. ταντη, in dieser Hinsicht. — μεγάλη — πράγματα ] Ein beliebter Gemeinplatz. Vgl. 5, 11. 23, 113. Flat v Ges. 4, 7091) τνχας είναι σχεδόν απαντα τά άν&ρώπινα πραγματα, und den fast sprüch- wörtlich gewordenen Vers: τύχη τά &νητών πράγματ , ονκ ενβον- λία, Plut. ν. Glück ρ. 97». Athen. 15, 693a. Cie. Tusc. 5, 9, 25. Ähnliches bei Sali. Catil. 8. Liv. 9, 17. Cic. de off. 2, 6, 19 u. a. — όλον, 25 R. ΟΛΥΝΘΙΑΚΟΣ ß. 75 άν&ρώπων πράγματα' ου μην αλί 3 εγωγε, εϊ τις αϊρεσίν μοι δοίη, την τής ήμετέρας πόλεως τύχην αν ελοίμην, ε&ελόντων α προσήκει ποιεΐν υμών αυτών και κατά μικρόν, ή την εκείνου' πολύ γάρ πλείονς άφορμάς εις το την παρά των -9-εών εύνοιαν εχειν δρω ύμϊν ενουσας η κείνφ. άλλ 3 , οίμαι, χα&ήμε·9·’ ονδεν ποιονντες' ονχ ενι 23 δ 1 αυτόν άργοΰντ 3 ουδέ τοϊς φίλοις επιτάττειν υπέρ αύ- τοΰ τι ποιεϊν, μή τί γε δη τοϊς ϋ-εοϊς. ου δή θαυμαστόν εστιν, εϊ στρατευόμενος και πονών Εκείνος αυτός καί παρών Ιφ 3 απασι καί μηδένα καιρόν μηδ 3 ώραν παραλείπων ημών μελλόντων καί ιΡηψιζομένων καί πυν&ανομένων πε- ριγίγνεται. ουδέ -9-αυμάζω τοΰτ 3 εγώ' τουναντίον γάρ αν ήν d -αυμαατόν, εϊ μηδέν ποιοϋντες ημείς ών τοϊς πολε- μοΰοι προαήκει του πάντα ποιοΰντος περιήμεν. * αλλ 3 24 εκείνο θαυμάζω, εϊ Λακεδαιμονίοις μεν ποτέ, ώ άνδρες } ΑΒ·ηναϊοι, υπέρ τών Ελληνικών δικαίων άντήρατε, καί ohne den Artikel ungewöhnlich. Vgl. πάντ 5 εκείνος ήν αντοΐς 18, 43. — παρά, bei: vom Zusammenfallen zweier eig. parallel laufend gedachter, einander bedingender Handlungen. — ελοίμην — ή την εκείνον, ohne μάλλον, das in αιρεϊσ&αι (= προαιρεΐσϋ-αι) schon enthalten ist, wie 21, 26 τίς^ άν ετέραν εΥλε- το τιμωρίαν ή την εκ τον νομον, Xen. Ages. 4, 5 οστις <Ϋ ήρεϊτο καί σνν τώ γενναίο) μειονεκτεϊν ή σνν τώ άδίκω πλέον εχειν. Lys. 2, 62 θ-άνατον αϊρονμενοι ή βίον. — άφορμάς vom moralischen Fonds zu verstehen, wie ενονσας zeigt. 23. κκίίήμείία , wir sitzen da und legen die Hände in den Schofs. Vgl. § 24 und 4, 9. 44. 8, 53. 77. 9, 75. So wird auch im Lat. sedere gebraucht. ■— αυτόν άργονντα, näml. τινά, man. Vgl. zu § 5. — ώραν] S. 4, 31. 8, 17 f. 9, 50. — ψηφιζομένων] S. 3, 14. — nvv9-a- νομένων] S. 4, 10. 24. εκείνο θ-ανμάζω, εί Λ. μεν — νννί θ’ οκνεΐτ’] Der Grund der Verwunderung folgt erst mit dem νννί δε beginnenden Satze. Der mit μεν eingeleitete, vorangehende Satz sollte eigentlich mit einer konzessiven Partikel dem mit δε folgenden untergeordnet werden, da er das thatsächliche Vorkommnis enthält, welches den Redner berechtigt, sich über die jetzige Handlungsweise zu verwundern, d.h. den Zuhörern Inkonsequenz vorzuwerfen. Es ist aber die Parataxe der Sätze statt der Hypotaxe des ersten unter den zweiten gewählt, damit auch äufserlich das gleiche Gewicht der beiden Momente hervorgehoben werde. In der Regel enthalten diese oft mit &ανμάζω, μή τοίννν u. a. (3. 20. 20,167. 21, 183) eingeleiteten εν&νμήματα ein argumentum e minori ad majus. Der Lat. kennt dieselbe Satzbildung in Sätzen mit Ergo, und in Fragen mit Ano.Et. Vgl. Krüger § 69,16,3. — ντϊερ τών ‘ Ελληνικών δικαίων] zur Aufrechterhaltung der im antalki- dischen Frieden festgestellten, von den Lakedaimoniern aber durch die Besetzung der Kadmeia verletzten 76 ΔΗΜΟΣΘΕΝΟΓΣ II. ρ. 25- πόΐν Ιδία πλεονεχτήσαι πολλάχις ύμίν εξόν ούχ ή&ελή- αατε, άλΓ ϊν’ oi άλλοι τΰχωσι των διχαίων, τά υμέτερ’ αυτών άνηλίσχετ 3 είσφέροντες χαϊ προΰχινδυνεύετε ατρα- τενόμενοι, ννν'ι δ 3 όχνειτ 3 εξιέναι χαϊ μέλλετ 5 είσφέρειν υπέρ των νμετέρων αυτών χτημάτων, χαϊ τούς μεν άλλους σεσιόχατε πολλάχις πάντας χαϊ xad·’ εν αυτών εν μέρει, 25 τά δ’ υμέτερ 3 αυτών άπολωλεχότες χά&ησ&ε. ταΰτα θαυμάζω, χαϊ ετι προς τοΰτοις, εί μηδεϊς υμών, ώ άν- δρες 3 Λ&ηναίοι, δύναται λογίσασ&αι, πόθον πολεμεϊτε χρόνον Φιλίππφ καί τί ποιούντων υμών δ χρόνος διελή- λυίλεν οντος. ϊατε γάρ δήπου τοϋΟ·’, ότι μελλόντων αυτών, ετέρους τινάς έλπιζόντων πράξειν, αίτιωμένων άλλή- λους, χρινόντων, πάλιν έλπιζόντων, σχεδόν ταΰτα απερ 26 νννϊ ποιούντων άπας δ χρόνος διελήλυ&εν. εί&’ ούτως άγνωμόνως έχετε, ώ άνδρες Ά&ηναιοι, ώστε δι 3 ών εχ χρηστών φαύλα τά πράγματα τής πόλεως γέγονεν, διά hellenischen Gerechtsame, der Unabhängigkeit der einzelnen griechischen Staaten. Die Athener fochten diesen Streit mit Sparta besonders im sogen, böotischen Kriege 01. 100, 3, (378) ff. aus. Vgl. 4^3. 6, 10. — άντηρατε] άνταίρειν, άν- τανίστασΟ-αι, Iiekk. Anecd. gr. 26,8. Vgl. 6, 5. — ϊν’ — τνχωσι] Man erwartete τνχοιεν. Der Konjunktiv giebt an, dafs die Absicht zur That- sache wurde. — όκνεΐτ ’ έξιέναι καί μέλλετ’ είσφέρειν in chiasti- scher Stellung zum Vorhergehenden. — πολλάχις, nicht blofs mit πάντας (denn ganz Griechenland rettete Athen nur in den Perserkriegen), sondern zugleich und vornehmlich mit xail’ εν’ αυτών iv μέρει zu verbinden, wozu die ganze griechische Geschichte den Kommentar liefert. — xaif εν’ αυτών ] Die Formeln xad·’ ένα u. a. sind zu Distributiven geworden, von denen der Genetiv αυτών abhängt. 25. ταΰτα (τούτο § 23), s. zu 1, 7. — πόσον χρόνον] Der Krieg, der mit der Wegnahme von Am- phipolis Ol. 105, 3. 358 begonnen, ging schon ins achte Jahr. — τί ποιούντων υμών] Das Participium enthält den Hauptbegriff. Das π oi- ειν bestand eben im Nichtsthun. — οτι μελλόντων — ποιούν των] Die Asyndeta dienen dazu die Ratlosigkeit und das Widerspruchsvolle im Handeln der Athener zu veranschaulichen. — ετέρους — π ράξειν] Vgl. 3, 35. 4, 7. 50. — χρινόντων] Ungeachtet der Allgemeinheit des Ausdrucks hat hier D. wahrscheinlich den besonderen Fall des Cha- res im Sinne (Schol.). Vgl. § 29, u. 4, 47 τών στρατηγών έκαστος όΐς χαϊ τρις χρίνεται παρ’ νμιν περί θανάτου, wozu aufser dem Falle des Chares bei Asch. 2, 71 noch die des Kallisthenes ebend. 2, 30, des Autokies und Kephiso- dotos bei D. 23, 104. 123, Äsch. 3, 52 und des Leosthenes bei Diod. 15, 95 ; die Belege geben. — άπας ο χρόνος διελήλυ&εν ist mit Absicht sarkastisch wiederholt. Ihr wollt wissen, wie die Zeit verstrichen ist? So ist sie verstrichen. 26 R. ΟΛΥΝΘΙΑΚΟΣ B. 77 τούτων ελπίζετε των αυτών πράξεων έχ φαύλων αυτά χρηστά γένησεα-9-αι; άλλ 3 ουτ 3 εύλογον ουτ 3 εχον έστι φύ- σιν τοντό γε' πολν γάρ ρφον έχοντας φνλάττειν η χτή- σαα-9-αι πάντα πέφυχεν. νυν δ 3 ο τι μεν φνλάξομεν, ονδέν έστιν ύπδ τον πολέμου λοιπδν των προτερον, χτήσασ&αι δε δει. αυτών ουν ημών έργον τοντ 3 ήδη. φημί δή 27 δείν είσφέρειν χρήματα, αυτούς έξιέναι προ3·νμως, μηδέν 3 αιτιάσ&αι, πριν άν των πραγμάτων χρατήσητε, τη- νιχαντα δ 3 άπ 3 αυτών τών έργων χρίναντας * τους μεν άξιους επαίνου τιμάν, τους δ 3 άδιχονντας κολάζειν, τάς προφάσεις δ 3 άφελεΐν χαι τά χα& 3 υμάς ελλείμματα’ ον γάρ έστι πιχρώς εξετάσαι, τί πέπραχται τοΐς άλλοις, άν μη παρ 3 υμών αυτών πρώτον νπάρξη τά δέοντα, τίνος 28 γάρ ένεχα, ώ άνδρες 3 Λϋ·ηναίοι, νομίζετε τούτον μεν 26. έχον ίοτί φύοιν, = φνοιν έχει, ist der Natur der Sache angemessen, wie Herod. 2, 45 ένα έόντα τον Ηρακλέα — κώς φνοιν έχει κολλάς μυριάδας φονεύσαι; eine Umschreibung, welche zunächst wohl bei einer Mehrheit von Prädikaten in Anwendung kam, für welche man einen gemeinsamen Mittelpunkt (εστϊ) suchte, wie hier und 18, 13 ούτε μά τους &εονς ορθ-ώς έχον ούτε πολιτικόν ούτε δίκαιόν έστιν. 3, 25 ιδία δ’ ούτω- σωφρονες ήσαν καί σφόδρ 3 εν τώ τής πολιτείας ήίλει μένοντες. 23, 73 καί γάρ το- - τάξει δίκαιον καί το - προατάττεν όρθ·ώς εατιν έχον, dann aber auch auf einzelne prädikative Begriffe übertragen wurde, wie 20, 18 έστι τούτο λόγον τιν’ έχον. 21, 119 τοντ ονκ έχον έστιν υπερβολήν ακαθαρσίας. 23, 73 όοθώς έστιν εχον. 29, 29 τανθ· ούτως εχοντ έστιν. 31, 11 ουδέ λόγον το πράγμ έχον έστιν. Vgl. zu 4, 13 u. Krüger § b 6, 3, 1. — πολν — πέφνκεν] πάντα ist, wie die Stellung zeigt, Subjekt zu πέφνκεν; zu έχοντας, φνλάττειν, κτήα. ergänzt es sich leicht als Objekt. Vgl. zu der Sentenz 1, 23. Sali. Cat. 51 profecto virtus atque sa- pientia maior in illis fuit, qui ex parvis opibus tantum imperium fecere, quam in nobis, qui ea bene parta vix retinemus. lug. 31 maius dedecus est parta amittere quam, omnino non paravisse, nach Thuk. 2, 62 αΐαχιον δε έχοντας άφαι- ρεθήναι ή κτωμένονς άτνχήσαι. 27. απ αυτών τών έργων, nach den Thaten selbst und nicht nach blofsen Gerüchten. Vgl. 4, 46 f. — τάς προφάσεις, näml. τών στρατηγών (wie 4, 25), welche sich auf den Mangel an hinreichenden Mitteln zur Kriegführung zu berufen pflegten, dem abzuhelfen das Volk, um sich selbst nichts abgehen zu lassen, nicht eben sich beeilte (τά καθ υμάς έλλείμματα). — καί τά καθ υμάς έλλείμματα ist als selbständiges Glied zu προφάσεις hinzugefügt, während es den Inhalt dieser προφάσεις bildet. — m- κρώς, streng, schonungslos, wie 22, 20 έάν δ , ως 6 νόμος λέγει καί δει τους ομωμοκότας, πικρώς καί απλώς τάς προφάσεις άνέλητε. 28. τούτον τον πόλεμον ] Wenn, wie es scheint, auch hier D. vor- 78 ΛΗΜΟΣΘΕΝΟΓΣ II. ρ. 26- φεύγειν τον πόλεμον παντας οσους txv εκπέμχβητε στρατηγούς, Ιδιους δ 1 ευρίσκειν πολέμους, εί δει τι τών οντων και περί τών στρατηγών εϊπε'ιν; ότι ενταΰ-9-α μεν εστι τα&λα, υπέρ ών έστιν δ πόλεμος, υμέτερα' ‘Λμφίπολιν, ■καν ληφ-9-ή, παραχρήμ 3 υμείς κομιείσ&ε’ οι δε κίνδυνοι τών εφεστηκότων [ίδιοι], μισ&ος δ 3 ουκ έστιν' εκεί δε κίνδυνοι μεν ελάττους, τα de λήμματα τών έφεστηκότων και τών στρατιωτών, Λάμή)ακος, Σίγειον, τά πλοία « συλώσιν. επ 3 ουν το λυσιτελοΰν αυτοΐς έκαστοι χωροΰσιν. 29 υμείς δ 3 όταν μεν εις τά πράγματ 3 άποβλέψητε φαύλως zugsweise den Chares und dessen 4, 24 berührte Expedition zu Gunsten des Atrabazos im Sinne hatte (Schob), wofür die Erwähnung der Städte Lampsakos undSigeion, welche auf dem Schauplatze jener Ereignisse lagen, _zu sprechen scheint, so kann mit οντος δ πόλεμος nur der ganze Krieg mit Philipp von seinem Anfang an gemeint sein, da auch der Zug des Chares in diese Zeit hineinfällt, in welcher die Athener mit Philippos wegen Amphipolis in Streit lagen; so würde in jenem Falle D. mit τούτον τον πόλεμον die ganze damalige Kriegsperiode gemeint haben. — ίδιους — πολέμους, Kriege auf eigene Faust, ους αυτοί ποιούνται έκτος τής πό- λεως, Schob ευρίσκειν nicht vom zufälligen Finden, sondern vom Suchen, wie 6, 12 für einen Glücksfund betrachten. — εί δει τι — εί- πεΐν] eine formelhafte Wendung, wenn man eine gefährliche Sache vorbringt. 3 Αμφίπο/.ιν, καν ist vielleicht interpoliert für αττ’ αν oder - ας τινας πόλεις καί αν oder τας γαρ πόλεις καί αν ληφίλή oder aber παραχρήμ 3 υμείς κομιεΐσ&ε ist zu streichen, ίδιοι scheint ebenfalls interpoliert. — ένταϋ&α, im Kriege mit Philippos, έκεΐ bei den Unternehmungen auf eigene Hand. — Αμφίπολιν (so nach Dindorf st. Αμφίπολις) — κομιειοΆε, giebt ein Beispiel zu der Behauptung ότι — υμέτερα. καν ληφθ-ΰ bezeichnet nicht die Aussicht auf Einnahme von A. als eine entfernt liegende, sondern setzt einfach den Fall, es werde (nicht auf gütlichem Wege gewonnen, sondern) durch die Gewalt der Waff’eji genommen: selbst dann fällt es nicht dem Heere zur Beute, sondern wird vom Volke als sein Eigentum in Beschlag genommen. — τ a λήμματα, der Profit, vom persönlichen Vorteil, im Gegensatz zu τα, 9- λα, dem Kampfpreise. — Λάμψα- κος, Σΐγειον, Städte am Hellespont, erstere am nördlichen, letztere am südlichen Ende desselben auf der asiatischen Seite. — τά πλοία ά ονλώοιν. Wie systematisch von den athenischen Strategen im ägäischen Meere gegen die Inselstaaten und die griechischen Küstenstädte Kleinasiens die Kaperei betrieben wurde, erhellt aus 8, 24 f. Aber auch im kleinen liefs ein Athener, wenn er die Macht dazu halte, sich nicht leicht die Gelegenheit entgehen im Seeraub Geschäfte zu machen, wie z. B. Meidias als Schatzmeister der Paralos 21, 173, der Trierarch, der eine Gesandtschaft an den K. Mausolos geleitete 24, 12, überhaupt diejenigen, welche die Trierarchie in Pacht genommen und diese ihre Pachtung möglichst auszubeuten trachteten, ein Mifsbrauch, wodurch die Athener beinahe mit allen Seestaaten auf den Kriegsfufs 27 R. ΟΑΓΝΘΙΑΚΟΣ B. 79 εχοντα, τους εφεστηχάτας κρίνετε, όταν 6ε δοντες λογον τας άνάγχας άχούσητε ταντας, άφίετε. περίεστιν τοίνυν νμίν άλλήλοις έρίζειν χαι διεστάναι, τοϊς μεν ταϋτα πε- πεισμένοις, τοίς δε ταντα, τά χοινά δ 1 εχειν φανλως. πρότερον μεν γάρ, ώ ανδρες Ιιί&ηναΐοι, είσεφέρετε κατά συμμορίας, νυνί δε πολιτεύεστε χ.ατα συμμορίας, ρήτωρ ηγεμών εχατέρων χαι στρατηγός υπό τοντψ χαι οι βοη- σόμενοι τριακόσιοι' οι <Γ άλλοι προσνενέμησέλ 1 οι μεν ώς τούτους, οι δ 3 ώς εκείνους, δει δή ταϋτ 3 επανέντας 30 και υμών αυτών ετι καί νΰν γενομένους κοινόν καί το und ihre Handelsschiffe in Gefahr kamen, überall mit Beschlag belegt zu werden. 51, 13. 29. δοντες λόγον ] λόγον δούναι, das Wort geben, näml. zur Verteidigung. Vgl. § 31. — τας άνάγχας ταντας, diese Verlegenheiten, den Mangel an Mitteln zu kräftiger und erfolgreicher Kriegführung, Umstände, welche sie nötigten, mit Hintansetzung der Interessen des Staates auf eigene Faust zu operieren. — πρότερον — εκείνους] D. vergleicht die in der Staatsverwaltung einander gegenüber stehenden Parteien mit den Steuersym- morien. Diese Abteilungen oder Klassen wurden zur Erhebung der Vermögenssteuer ( εισφορά ) zuerst 01. 100, 3. 378 eingesetzt und auf ihrem Grund etwas später (105, 4. 357) die Hierarchischen Symmorien errichtet (über diese vgl. Schömann, griech. Altert. 1,490. Gilbert, Handbuch d. gr. St.-Altert. I, 351). Beide fallen in ihrer Gliederung mit einander zusammen: beide bestanden aus 1200 Teilnehmern, je 60 in 20 Symmorien, hier wie dort stand ein Ausschuß von 300 der Reichsten an der Spitze (15 in jeder Symmorie mit einem Führer, ηγεμών της συμμορίας , und einem Verwalter, έπι- μελητής), οι τριακόσιοι, welche die Vorschüsse zu leisten hatten und dafür die Angelegenheiten der Symmorien allein und nach Gutdünken leiteten und die übrigen Symmoriten völlig beherrschten. Bisher, sagt nun D., steuertet ihr nach Symmorien, jetzt aber verwaltet ihr die öffentlichen Angelegenheiten nach solchen. An der Spitze jeder von beiden (zwei nimmt er an als Repräsentanten der einander im Staate gegenüber stehenden Parteien) steht ein Redner als Führer und unter diesen ein Strateg als Verwalter (dies bezieht sich ohne Zweifel auf die in der damaligen Zeit, wo die einzelnen Zweige der Staatsverwaltung längst sich selbständig ausgebildet hatten, so häufig vorkommende Vereinigung der Demagogen und Strategen zu gemeinsamen Parteizwecken, wovon Asch. 3, 7 spricht und Plut. v. d. Bruderl. 486 d Beispiele anführt) und die, welche, w'enn es darauf ankommt, ihre Stimme erheben, den Ton angeben [οι βοησόμενοι), die dreihundert (genau genommen sind es nicht ganz so viele, indem man den ηγεμών und den επιμελητής in Abzug bringen mufs: der Redner rechnet aber diese mit ein, um nicht unverständlich zu werden und den stehenden Ausdruck oi τριακόσιοι festzuhalten): die übrigen laufen nur so mit und stimmen mit ein, je- nachdem sie sich der einen oder der anderen Partei angeschlossen haben. 30. υμών αυτών ■ — γενομένονς, 80 ΛΗΜΟΣΘΕΝΟΡΣ ολγνθιακος β. II. ρ. 27 R, βονλενεσ&αι ναι τδ λέγειν ναι το πράττειν ποιησαι. εϊ όε τοίς μεν ώσπερ εν. τνραννίδος* υμών έπιτάττειν αποδώσετε, τοίς δ’ άναγνάζεσ&αι τριηραρχεί*, εϊσψέρειν, στρατενεσ&αι, τοίς δε ψηφίζεσ&αι νατά τούτων μόνον, άλλο δε μηδ 3 οτιονν σνμπονεΐν, ονχί γενησεται των δεόντων νμίν ονδεν εν ναιρψ' το γάρ ήδινημένον αεί μέρος ελλείψει, είϋ· 3 νμίν τούτους νολάζειν αντί των έχ&ρών 31 έξέσται. λέγω δη νεψάλαιον, πάντας εισφέρειν αψ 3 όσων εναστος έχει το ίσον, πάντας έξιέναι νατά μέρος, έως αν άπαντες στρατενσησίλε, πάσι τοίς παριοϋσι λογον όι- δόναι ναι τά βέλτισέλ 3 ών αν άνονσηέλ 3 αίρείσ&αι, μη άν δ δεϊν 3 η δ δεϊν 3 εϊπη. ναν ταντα ποιητε, ον τον εί- πόντα μόνον παραχρήμ 3 έπαινέσεο&ε, αλλά ναι υμάς αυτούς ύστερον, βέλτιον των όλων πραγμάτων νμίν έχόντων. indem ihr von diesem Parteiwesen euch emanzipiert und euch wieder auf eure eigenen Füfse stellt. Vgl. 4, 7. — τοίς μεν, dem ρήτωρ und στρατηγός als Parteiführern. — υμών, objektiv: für euch, wie 18, 66 τυραννίδα των ‘ Ελλήνων . — αποδώσετε, als etwas Schuldiges, Selbstverständliches, wie im Lat. re in vielen Kompositis. — τοίς δ\ denen, die, wie man im gemeinen Leben zu sagen pflegt, tanzen müssen, wie jene pfeifen, der oben § 29 aufgestellten dritten Kategorie, τοίς αλλοις, ol προσνενέμησ&ε. — τοίς δε, der obigen zweiten Kategorie, τοΐςβοησομένοις. — κατα τούτων, gegen die unmittelbar vorher Genannten.— έξέσται ] mit bitterer Ironie : ihr werdet die Erlaubnis haben. 31. λέγω, — κελεύω. — κεφά- λαιον, = έν κεφαλαίψ. — το ίσον, näml. nach Verhältnis, nach Mafs- gabe seiner Kräfte. — πάντας — κατα μέρος, — ίκ διαδοχής άλ- λήλοις 4, 21. — ο δεϊν 3 ή δ δεϊν’, der oder der. Namen zu nennen wäre unparlamentarisch gewesen: wen aber D. besonders meinte, darüber werden die Zuhörer nicht einen Augenblick im Zweifel gewesen sein. Man denkt namentlich an Eubulos, der damals unter allen Volksführern den gröfsten Einflufs übte. — τών όλων πραγμάτων, = der Staat in seiner Gesamtheit, in allen den Beziehungen, auf denen seine Existenz und sein Gedeihen beruht. ΟΛΥΝΘΙΑΚΟΣ Γ. III. ρ. 28 R. Ούχϊ ταυτά παρίαταταί μοι γιγνιοσκειν, ώ άνδρες Ά&ηναϊοι, όταν τ 3 είς τά πράγματ' άποβλέψω καί όταν πρίς τους λόγους ους ακούω" τους μεν γάρ λόγους περ'ι τοΰ τιμωρήοασ&αι Φίλιππον δρώ γιγνομένους , τά δε πράγματ’ είς τοϋτο προήκοντα, ωσϋ · 3 όπως μη πεισόμεΟ·’ αυτοί πρότερον κακώς σκέψασ&αι δέον, ουδέν ούν άλλο μοι δοκοΰσιν οι τά τοιαντα λέγοντες η την υπό&εαιν, 1. Vgl. Sali. Catil. 52 longe mihi alia mens est, p. c ., quum res atque pericula nostra considero et quum sententias nonnullorum me- eum ipse reputo. illi mihi disse- ruisse videnlur de poena eorum, qui patriae , parentibus, ans atque focis suis bellum paravere: res autem monet cavere ab illis magis quam quid in illos statuamus eon- sultare. — όρώ] Vgl. 6, 1. 8, 67. 9, 3. δράν ist in der Sprache der Redner ein poetisches, schön klingendes Wort. Es entspricht also in seinem Werte nicht ganz dem 'sehen'. — ώστε — δέον] hinter ώστε nach vorausgehendem Partie, durch eine Art von Attraktion vom Hauptverbum des Satzes abhängig gemacht, da εις τοϋτο προήκοντα ωσθ· eben nur aus rhythmischen Gründen eingeschoben wurde und wenig betont ist. So 45, 83 προ- εληλνϋ-ώς εις τοϋ&’ ωσΟ·’ υπδ των έμαυτοΰ δούλων ύβριαβείς. Isokr. i, 64 φαίνονται δ ημών οι ηρογονοι τοσοντον απάντων διενεγκόντες, ωσϋ· 3 υπέρ μέν’Αρ- γείων δνατνχηαάντων Θηβαίοις — έπιτάττοντες, υπέρ δε των παί- δων των Ηρακλέονς — κρατήοαν- Demosthenes I. 8. Au&. τες, έκ δε των προς Ευρυο&έα κινδύνων — διασώααντες. Isäos 9,16 ίπιδείξω —’Αστύφιλον οντω σφοδρά καί δικαίως μισοϋντα τούτον, ώστε πολύ δη θ-αττον διαθ-έμενον u. s. w. — ουδέν άλλο — η] ähnlich wie nihil aliud quam. Diese Formel (von welcher als der ursprünglichen sich die noch geläufigere ουδέ ν άλλ ’ η abgezweigt hat, wie 7, 7 ονδεν άλλ ’ η χλευάζει 18 ουδέν άλλ’ η πεπεισμένος υπ'ο τούτων. 8, 73 εστι δ’ ουδέν άλλ ' η λόγοι) und die verwandte τί άλλο η, ist wohl nicht durch einen vorschwebenden Begriff wie ποιεΐν zu vervollständigen (Krüger § 62, 3. 7), sondern man fasse ουδέν άλλο als absoluten Kasus, wie bei ταύτδ τούτο, δνοιν ϋ-άτερον u. a. (Rehdantz zu 7,7). Vgl. Thuk. 4, \δ οι Λακεδαιμόνιοι — άλλο ουδέν η έκ γης έναυ- μάχουν. D. 29, 11 ωήΟ-ην δεϊν μηδέν άλλο τούτου προτερον η τούτον προκαλούμενος έλέγξαι. 45, 23 τί άλλο η αφών αυτών κατήγοροι γεγόναοιν οτι ψεύδονται·, durch den Zusammenhang ergiebt sich an der obigen Stelle die Bedeutung: in nichts Geringerem irren offenbar. — τήν νπό'Ιεσιν — παρι- 6 82 ΑΗΜΟΣΘΕΝΟΓΣ III. ρ. 28— περί ης βουλεΰεσ&ε, ουχϊ την οϋσαν παριστάντες υμΐν 2 άμαρτάνειν. εγώ δ’ ότι μέν ποτ’ έξην τή πόλει καί τά αυτής εχειν ασφαλώς καί Φίλιππον τιμωρήαασ&αι, καί μάλ’ ακριβώς οϊδα · επ’ εμού γάρ, ον πάλαι γέγονε ταυ τ’ αμφότερα · νυν μέντοι πέπειαμαι τον-9·’ ικανόν προλαβείν ήμϊν είναι* την πρώτην, όπως τους συμμάχους σώσομεν. εάν γάρ τούτο βεβαίως ύπαρξη, τότε και περί τον τίνα τιμωρήσεταί τις καί ον τρόπον εξέσται ακοπειν' πριν δε την αρχήν όρ&ώς νπο&έσ&αι, μάταιον ηγούμαι περί τής τελευτής όντινονν ποιεία&αι λογον. 3 'Ο μεν ονν παρών καιρός, εϊπερ ποτέ, πολλής φρον- τίδος καί βουλής δείται' εγώ δ’ ονχ ο τι χρή περί τών παρόντων ανμβονλενααι χαλεπώτατον ηγούμαι, αλλ έκείν’ απορώ, τίνα χρή τρόπον, ώ άνδρες Ά&ηναϊοι, προς υμάς περί αυτών ε’ιπεΐν. πέπεισμαι γάρ εξ ών παρών καί άκονων σννοιδα, τά πλείω τών πραγμάτων υμάς έκπε-> φενγέναι τφ μή βονλεσ&αι τά δέοντα ποιείν ή τφ μή σννιέναι. άξιώ δ’ υμάς, άν μετά παρρησίας ποιώμαι τους λόγους, υπομένειν, τούτο -9-εωροΰντας, εί τάλη&ή λέγω, καί διά τούτο, ϊνα τά λοιπά βελτίω γένηται. ορατέ γάρ ώς εκ τού προς χάριν δημηγορείν ενίονς εις παν προελήλν&ε μοχ&ηρίας τά παρόντα. οτάντες νμΐν, indem sie euch den Gegenstand der Beratung nicht aus dem wahren Gesichtspunkte vorstellen. — την υπό&εσιν gehört zu αμαρτάνειν und ist zu παριοτάν- τες zu ergänzen. 2. καί μάλ ] et id accuratissime. — τον!} — είναι] Ικανόν ήμΐν είναι τούτο προλαβείν. — την πρώτην, vor der Hand. — τίνα — τρόπον] Die einleitenden Sätze gehen in einen allgemeinen Gedanken aus. Die Allgemeinheit des Gedankens ist schon in dem unbestimmten τούτο angedeutet. 3. εϊπερ ποτέ, formelhaft, hier = εϊπερ τις άλλος. — περί αυτών, auf das kollektive ö τι zurückzubeziehen, weil τά παρόντα darunter verstanden ist. — σύνοιδα ] das eig. ein gemeinschaftliches Wissen bezeichnet, wird oft auch von dem blofsen Wissen einer Sache gebraucht, mit Hinzufügung eines Objekts im Dativ sowohl, wie 21, 2 ο δήμος ηδικημένω μοι αυνήδει, als ohne ein solches, wie hier (was ich davon weifs) und 20, 13. Isokr. 8, 113 οννίσασι γάρ τους προ αυτών τετ υραννευχότας — άνηρημένους. — υμάς ίκπεφευγέναι, euch entschlüpft sind. Ygl. 5, 2. — διά τούτο,] ergänze aus εί — λέγω ein εγώ λέγω, nicht υπομένειν. — προς χαριν δημηγορείν, den Leuten nach dem Munde reden, erläutert unten § 22. — εις πάν μ.] Vgl. Krüger § 47, 10, 3. 29 R. ΟΛΓΝΘΙΑΚΟΣ Γ. 83 Η S \ t| Etij, WOjit äl'tn, l l»i m ;?(» Efiti 'na S tut il»» WIR ΨΡ mm tlijti m S ffl s mi teil rach* ϊ Sa i>8* rtN· af «Hl» l* hilf $ ii?' -t ifif ß ß 3 Λναγκαίον δ 3 υπολαμβάνω μικρά των γεγενημένων 4 πρώτον υμάς νπομνήσαι. μέμνησ&ε, ώ άνδρες 3 Α&ηναϊοι, ότ 3 άπηγγέλ&η Φίλιππος υμϊν εν Θράκη τρίτον η τέταρτον έτος τουτί 'Ήραίον τείχος πολιορκών. τότε τοίννν μην μεν ήν μαιμακτηριοίν’ πολλών δε λόγων καί -9-ορνβον γιγνομένου παρ 3 νμϊν έχρηιρίσασ&ε τετταράκοντα τριήρεις κα&έλκειν και τους μέχρι πέντε και τετταράκοντ 3 ετών αυτούς εμβαίνειν και τάλανϋ· 3 έξήκοντ 3 εισφέρειν. καί 5 4. μικρά (= ολίγα, wie § 14 und 5, 4) adverbial, ein wenig. Der Gen. hängt von νπομνήοαι ab. — μέμνησθε οτε, wie das lat. memi- nistis quum. — τρίτον ή τέταρτον έτος τοντί, wie 21,13 τρίτον έτος τοντί. 54, 3 έτος τουτί τρίτον u. ö. Mit diesen Accusativen (denn dafs es nicht Nominative sind, ergiebt sich aus Stellen, wie 8, 2 τής ατρατείας, ήν ενδέκατον μήνα τοντονί ποιείται . Asch. 3, 77 εβδόμην δ 3 ημέραν τής θνγατρος αυτώ τετέ- λεντηκνίας u. a.) wird der Zeitabstand bezeichnet: ‘jetzt vor’. Vgl. Krüger § 46, 3, 1. Der Redner läfst die Wahl, nicht als ob er über den wahren Zeitpunkt zweifelhaft wäre, sondern weil man wirklich auf doppelte Weise rechnen konnte. Genau genommen und von Tag zu Tag gerechnet war seit Mämakt. Ol. 107, 1, wo jene Nachricht in Athen eintraf, bis zu den ersten Monaten 107, 4, wo die vorliegende Rede gesprochen ist, das dritte Jahr noch nicht abgelaufen: rechnet man aber in der den Athenern geläufigen Weise von Archon zu Archon, so kommt man allerdings, den des ersten Jahres mit eingerechnet, bis ins vierte Jahr, zumal wenn die Rede am Anfang des Archontenjahres gehalten worden ist. — ‘ Ηραίον τείχος, fester Platz an der Pro- pontis bei Perinthos. Herod. 4, 90 nennt ihn schlechthinVgl. 1, 13. — μαιμακτηριών , November d. J. 352. — πολλών — γιγνο- μένον, unter vielen und lärmenden Debatten. Der Numerus des Partie, wird an das zuletzt genannte Subjekt angeschlossen, wie 19, 75 τί των Φωκέων^ ή των Λακεδαιμονίων ή υμών ή άλλον τίνος ανθρώπων — εξαμαρτόντος ονκ άπέβη τα ρηθέντα. — τους μέχρι — ετών] Die Militärpflichtigkeit des Atheners erstreckte sich vom 18. bis zum 60. Lebensjahre. Hiernach teilte sich die gesamte waffenfähige Mannschaft in 42 Aufgebote (ήλικίαΐ), deren jedes nach dem Archon benannt wurde, unter welchem es eingezeichnet war. In vorkommenden Fällen bestimmte, vermutlich auf Antrag der Strategen, das Volk, wie viele und welche Aufgebote ausrücken sollten. Vgl. 4, 21. — αύτονς] Man erinnere sich, welchen Wert D. besonders in der 1. olynth. Rede darauf legt, dafs die Bürger selbst zu Felde ziehen! Übrigens erscheint im Verhältnis zur Zahl der Schiffe das Aufgebot als ein ungewöhnlich, ja unbegreiflich starkes. Im phoki- schen Kriege wurden auf 50 Schiffe die Mannschaften nur bis zum 30. Jahre mobil gemacht, Asch. 2, 133, und bei seinem Vorschläge eine stehende Macht gegen Philippos aufzustellen begnügt sich D. 4,16 ff. damit, auf 50 Schiffen im ganzen nur 2000 Mann zu fordern. Es kann demnach mit dem πέντε καί τετταράκοντα seine Richtigkeit nicht haben: oder die Athener hatten in ihrer Überschwenglichkeit einen thatsächlich nicht ausführbaren Be- schlufs gefafst. 6 * Abt. Alte Geschichte 84 ΑΗΜΟΣΘΕΝΟΓΣ III. ρ. 29- μετά ταντα διελ&όντος τον ενιαυτόν τούτον εκατομβαιών, μεταγειτνιών, βοηδρομιών. τούτον τον μψδς μόγις μετά τά μυστήρια δέκα ναΰς άπεστείλατ’ * εχοντα κενάς Χα- ρίδημον και πέντε τάλαντ 1 αργυρίου, ώς γάρ ήγγέλ&η Φίλιππος ααΰενο~ν ή τε&νεώς (ήλΰεν γάρ άμφότερα), ονκ- έτι καιρόν ονδένα τον βοη&εΐν νομίσαντες άφεϊτε, ώ ανδρες *κί&ηναϊοι, τον απόστολον, ην δ 3 ουτος ο καιρός αυτός · εί γάρ τότ 3 έκείσ’ εβοη&ήσαμεν, ώσπερ εψηφισά- με·9α, προϋ-ύμως, ονκ αν ήνώχλει νυν ήμίν ο Φίλιππος οωΒ-είς. 6 Τά μεν δή τότε πραγβ-έντ 3 ονκ αν άλλως εχοι' νϊν δ 3 ετέρου πολέμου καιρός ήκει τις, δι* ον καί περί τούτων εμνήσϋ-ψ, ϊνα μή ταντα πάϋ-ητε. τί δή χρησόμε&α , ώ ανδρες Ά&ηναϊοι, τούτψ; εί γάρ μή βοηθήσετε παντί 5. εκατομβαιών, μεταγειτνιών, βοηδρομιών, näml. ήσαν, Mitte Juli bis Mitte Oktober des J. 351. Der Redner zählt die Monate her, um den Athenern ihre Saumseligkeit recht lebendig vorzustellen. Schon in der Aufführung der blofsen That- sachen, welche nach den großartigen Beschlüssen geradezu kläglich erscheinen, liegt soviel Spott, dafs D. der Worte, um diesen zu bezeichnen, ganz entbehren kann. Man mache beim Lesen sich Gedankenstriche z. B. vor μόγις, vor δέκα. — μετά τά μυστήρια] Die eleu- sinischen Mysterien wurden vom 15. bis zum 27. Boedromion gefeiert. Auch sie werden nicht umsonst erwähnt. — κενάς, näml. πολιτικής βοηθ-είας, Schol. Vgl. 4, 43. Cha- ridemos sollte mit dem Gelde Söldnerwerben. — Χαρίδημον] Ch. aus Oreos, in früherer Zeit einer der namhaftesten Führer von Söldnerhaufen (den genauesten Aufschlufs über seine damaligen Fahrten giebt die 23. R.), später seit 01. 107 als Strateg im Dienste Athens. Vgl. A. Schäfer, Dem. 1, 379 ff. — άσϋ-ε- νών_ ή τε&νεώς] Vgl. 1, 13. 4, 11. — ήλϋεν, nicht häufiger Ausdruck von anlangender Botschaft. Vgl. Thuk. 8, 96 τοΐς δ ’ ’ΑΟ-ηναίοις ώς ήλ&ε τά περί την Εύβοιαν. Xen. Ages. 8, 3 ότ' ήλίλεν αντψ έπι- ατολή. 7, 5 αγγελίας έλ&ονσης αντω ώς —. und mit dem Inf. Hell. 3, 4, 21. Ages. 1, 36. — ο καιρός αυτός, die Gelegenheit in Person. So wird καιρός oft personifiziert. Vgl. Sophokl. Elektra V. 75: καιρός γάρ, οσπερ ανδρααι μέγιστος έργου παντός έστ επιστάτης. 6. ονκ αν άλλως εχοι, mochte sich wohl auf keine Weise ändern lassen’. Auch darin, dafs der Redner diese unbestreitbare Ansicht in der potentialen Form äufsert, liegt eine Ironie. Vgl. 4, 14. — έμνή- σ&ην, ? να μή ταυτά πάίίητε] Der Konjunktiv, weil dem Redner als der Hauptgedanke das Präsens ήκει vorschwebt. Vgl. § 21. 9, 26. — εί γάρ —] γάρ bezieht sich auf die unterdrückte, aber hinreichend vorher angedeutete Antwort auf die eben gestellte Frage: wozu werden wir diese Gelegenheit benutzen? Zur Hülfeleistung, zum Losschlagen: denn—. Vgl. 8, 68. 9, 15. — παντί σ&ένει κατά το δυνατόν, erinnert an Bundesformeln, wie βοηΟ-είν 30 E. ΟΛΓΝΘΙΑΚΟΣ Γ. 85 σθενει κατά το δυνατόν, θεάσασθ 3 όν τρόπον υμείς εστρα- τηγηχότες πάντ έσεσθ’ υπέρ Φιλίππου, νπήρχον Όλύν- 7 θιοι δύναμίν τινα κεκτημένοι, καί διέκειθ’ ουτω τά πράγματα’ οΰτε Φίλιππος εθάρρει τούτους, ούθ* ουτοι Φίλιππον, επράξαμεν ημείς κακείνοι προς ημάς ειρήνην' ήν τονθ^ ώσπερ εμποδισμό τι τω Φιλίππψ καί δυσχερές, πάλιν μεγάλην έφορμείν τοίς εαυτού χαιροίς διηλ- λαγμενην προς ημάς, έκπολεμήααι δεΐν ωόμεθα τούς ανθρώπους Ικ παντός τρόπον' και δ πάντες εθρύλουν τότε, πέπραχται νννι τοϋθ J οπωσδήποτε, τί ονν υπόλοιπον, 8 ώ ανδρες Αθηναίοι, πλήν βοηθεΐν ερρωμένως καί προ- θνμως; εγώ μεν ουχ δρω' χωρίς γάρ τής περίστασης αν ημάς αισχύνης, εί καθυφείμεθά τι των πραγμάτων, ουδέ τον φόβον, ώ ανδρες Αθηναίοι, μικρόν δρω τον των μετά ταντα, εχόντων μεν ως εχουσι Θηβαίων ήμίν, άπει- κατά γην καί κατα (ίάλατταν παν- τί σϋ-ένει κατα το δυνατόν Inschr. bei Meier comm. epigr. p. 5, 30. βοψ &εΐν τρόπο) ότω αν δυνωνται ισχυρότατο) κατα το δυνατόν Thuk. 5, 23. 47. — έστ ρατηγηκότες, gleich als hätte Philippos euch den Oberbefehl übertragen. Vgl. σνγκατα- σκευάσαντες § 17. 7. νπήρχον — έπρά ξαμεν — ωόμεϋ-α, asyndetisch mit vorangestellten Verbis: der Redner stellt gleichsam stofsweise die einzelnen Momente hin, um jedes in seinem ganzen und besonderen Gewichte erscheinen zu lassen. — νπήρχον — κεκτημένοι] S. zu 4,13. — δν- ναμίν τ iva\ Vgl. 2, 1. — έπρά- ξαμεν , verhandelten , betrieben. υμείς, näml. προς εκείνους, was sich leicht aus dem Zusammenhänge ergiebt. — ώσπερ εμποδισμό τί\ quasi impedimentum quod- dam. Das Bildliche des Ausdrucks wird hier besonders hervorgehoben und das Bild gewissermafsen durch δυσχερές fortgesetzt: Fufs-u. Handfessel. — έφορμείν, αντί τοϋ έφε- δρεΰειν (vgl. 5, 15. 8, 42, mit dem Unterschiede, dafs eigentlich dieses vom Heer, jenes von Schiffen gesagt wird). Harp. — τοϊς εαυτόν καιροΐς ] καιροί, wofür es im Deutschen kein ganz entsprechendes Wort giebt (lat. fortuna), bezeichnet in diesem Zusammenhänge, wie auch 8, 42, jemandes Zustand insoweit, als er anderen Gelegenheit giebt, denselben auszunutzen. Vgl. καιροιρυλακει τήν πόλιν 23, 173. — οπωσδήποτε ] D. meint, dahin sei es durch alles andere eher gekommen als durch Zuthun der Athener ; doch lehnt er eine nähere Erklärung ab. 8. εγώ μεν ουχ ορώ] Der entsprechende Gegensatz mit δε wird, besonders nach εγώ μεν, häufig unterdrückt, wo aus dem Zusammenhänge leicht ein άλλοι δε zu ergänzen ist. Vgl. 4, 10. 50. 6, 16. 8, 18. 37. — της περίστασης αν, = ή περιαταίη άν. Vgl. § 27. 4,_ 12. 8, 52. 71. 9, 1. 25. — φόβον τον των μετά ταντα, die Furcht, wozu die Zukunft Veranlassung giebt, die von dem Kommenden drohende Gefahr. — εχόντων — Φω- 86 δημοςθενογς III. f. 30- ρηκότων δε χρήμασι Φωκέων, μηδενός δ 5 έμποδών οντος Φιλίππφ τα παρόντα χαταστρεψαμένψ προς ταντ' έπι- 9 κλίναι τα πράγματα. * αλλά μην εϊ τις υμών είς τοντ αναβάλλεται ποιήσειν τα δέοντα, ΙδεΙν εγγνθεν βούλεται τα δεινά, εξόν άκούειν άλλοθι γιγνόμενα, χαι βοηθούς εαντψ ζητεϊν, εξόν νυν ετέροις αυτόν βοηθεΐν ότι γάρ εις τούτο περιστήσεται τα πράγματα, εάν τα παρόντα προώμεθα, σχεδόν ϊσμεν άπαντες δήπου. 10 Αλλ 1 ότι μεν δη δει βοηθείν, εϊποι τις αν, πάντες έγνώκαμεν, χαϊ βοηθήσομεν' τό δ’ όπως, τούτο λέγε, μη τοίνυν, ώ άνδρες 1 Αθηναίοι, θανμάσητε, αν παράδοξον είπω τι τοίς πολλοϊς. νομοθέτας καθίσατε. εν δε τούτο ις τοίς νομοθέταις μη θήσθε νόμον μηδένα (είσϊ γάρ νμΐν ικανοί), αλλά τους εις τό παρόν βλάπτοντας υμάς 11 λύσατε, λέγω τους περί των θεωρικών, σαφώς ουτωσί, χέων ] S. 1, 26. εχόντων ως έχονσι, das nähere Eingehen auf bekannte Dinge ablehnend. Vgl. 23, 182 της Καρδιανών π όλε ως εχονσης ως έχει. — χρήμασι, aus Mangel an Geldmitteln. Der delphische Tempelschatz, dessen Plünderung die Veranlassung zum heiligen Kriege gegeben, war durch sechs schwere Kriegsjahre verringert worden. — τά παρόντα, Olynthos, ταΰτα τα πράγματα , unbestimmter Ausdruck. Gemeint ist Mittelgriechenland. 9. αναβάλλεται ποιήσειν] Vgl. 8, 14. 10. τό 6 ’ όπως, wie § 25, das Wie, in der Art und Weise. — μή τοίνυν — πολλοϊς ] Figur der Pro- diorthosis. Haec figura, ubi illiquid necessarium dictu et insuave audientibus et odiosum nobis dic- turi sumus , praemunit. Aquil. Rom. de fig. 1. Vgl. 5, 15. 8, 32 u. ö. — νομοθέτας καθίσατε] Uber die Nomotheten, ohne deren Zuziehung ein Gesetz weder erlassen noch aufgehoben werden konnte, s. Schömann, griech. Altert. 1, 411 ff. Die verfassungsmäfsige Revision der Gesetze fiel in den Anfang des Jahres. D. verlangt also hier aufserordentlicher Weise die Ernennung von Nomotheten: denn die Sache leidet keinen Aufschub. — εν τοντοις, in ihrer Sitzung, vor ihnen. — μή &ήαϋ·ε] Das Medium, weil durch die Nomotheten das Volk selbst repräsentiert wurde. Ausnahmsweise das Aktiv vom Volke 20, 55. 11. τους περί τών θ-εωρικών] Hier geht D. auf den faulen Fleck in der athenischen Staatsverwaltung, den er 1, 19 mit der durch die Umstände gebotenen Vorsicht nur angedeutet, gerade los und nennt das Ding bei seinem Namen (σαφώς ουτωσί). Die Einrichtung der ϋ-εωρικά oder Fest- und Schauspielgelder schreibt sich von Perikies her, der durch diese und ähnliche Spenden das Volk an sich zu fesseln suchte. Die Ausgabe wurde anfangs mit den Überschüssen der Tributkasse durch deren Vorsteher, die Helleno tamien, bestritten (isokr. 8, 82), später, nach der Wiederge- 31 R. ΟΛΓΝΘΙΑΚΟΣ Γ. 87 καί τονς περί των στ ρατ εν ο μενών ενίονς, ων οι μεν τά στρατιωτικά τοΐς οϊκοι μένονσι διανέμοναι θεωρικά, οι δε τους άτακτονντας ά&φονς κα&ιστασιν, ειτα και τονς τά δέοντα ποιείν βουλομένονς ά-9-νμοτέρονς ποιονσιν. εττει- δάν δε ταντα λνσητε και την του τά βέλτιστα λέγειν οδόν παράσχητ ασφαλή, τηνικαΰτα τον γράψονέλ 3 α πάντες b urt der Demokratie unter Eukleides, wo für diese Zwecke eine besondere Behörde, o inl Toi &εωρικώ' eingesetzt ward, mit den eigentlich zur Kriegführung bestimmten Überschüssen der Verwaltung, freilich ursprünglich mit der Bestimmung, dafs diese im Falle eines Krieges nach wie vor auf dessen Führung zu verwenden seien. Allein diese Bestimmung kam gar bald in Vergessenheit: das Volk wollte die Spende nimmer missen und ward darin von seinenFührern, die gleichfalls ihre Rechnung dabei fanden, kräftigst unterstützt. Die Folge war, dafs der Staat in allen seinen kriegerischen Unternehmungen gelähmt war und aus Mangel an disponiblen Geldern zu drückenden Kriegssteuern seine Zuflucht nehmen mufste. Ein Versuch, den Ol. 107, 3. 350 Apollodoros machte, jene Gelder für ihren ursprünglichen Zweck zu reklamieren, mifslang (D. 59, 4 ff.), und soll sogar ein Gesetz des Eubulos nach sich gezogen haben, das jeden mit dem Tode bedrohte, der einen ähnlichen Antrag stellen würde: eine Nachricht, die freilich auf sehr späten Nachrichten beruht (Liban. Einl. zur 1. Olynth. p.8i: d.gr. Schol.) und wohl erst aus dem άπολάσ&αι § 12 gefolgert ist. Vgl. Einl. S. 44. Doch gewifs war die Sache nicht leicht gemacht: darauf läfst weniger als dieser Ausdruck die Vorsicht, mit welcher D. in dieser Angelegenheit 1, 19 f. und an der vorliegenden Stelle (s. zu § 12) zu Werke geht, und der Erfolg selbst schliefsen. D. drang nicht durch, denn noch 01. 108, 2. 346 bestimmte Eubulos durch die Drohung, die 9-εωρικά in στρατιωτικά verwandeln zu wollen, die Athener zum Abschlufs des Philokrateischen Friedens. D. 19, 291. Erst als die Gefahr den Athenern über den Kopf gewachsen war, 01.110, 2, 339, gelang es D. diese Mafsregel durchzusetzen. Vgl. Schömann, griech. Altert. 1, 464 ff. A. Schäfer^ D. 1, 177 ff. — τονς — ενίονς] ενίονς beschränkt das zu allgemein gehaltene τονς περί των ατρατενο- μένων auf das gehörige Mafs: denn allerdings kann die Absicht des Redners nicht dahin gehen, die Aufhebung aller dahin einschlagenden Gesetze zu verlangen.'Vgl. 27,23 καί oaa ένια μηδε καταλειφψήναι παν- τάπααιν ήμφισβήτηχε. Asch. 3,130 ονδεμίαν μάλλον πόλιν εώρακα νπο τών ρητόρων ένίων απολλν- μένην. Thuk. 1, 6 έν τοΐς βαρ- βάροις έστιν οίς. — τονς ατα- κτονντας, die, welche den Dienst verweigern: bezieht sich wohl auf die Gesetze, wodurch einzelne Klassen, wie die Zollpächter, die Kauffahrer und das bei gewissen Festen jedesmal fungierende Personal, vom Dienste befreit waren. Auch andere nahmen gewifs diese Befreiung ohne jeden Grund in Anspruch. — είτα] ‘und dadurch’. — αΟ-νμοτέ- ρονς] nicht als ob sie schon vorher mutlos gewesen wären, sondern ‘mutloser’ als es wünschenswert wäre. — ταντα, diese entsetzlichen Bestimmungen. — ασφαλή] stimmt seiner Etymologie nach zu dem mit οδόν beginnenden Bilde. 88 ΔΗΜΟΣΘΕΝΟΓΣ HI. ρ. 31- 12 ϊσ&’ ότι ονμφέρει ζητείτε, πριν δε ταντα πράξαι, μη σκοπείτε, τις είπών τα βέλτισέλ’ υπέρ υμών νφ’ υμών άπολέσ&αι βονληαεται ' ον γάρ ενρήσετε, άλλως τε και τούτον μόνον περιγίγνεσ&αι μέλλοντος, πα&εϊν αδίκως τι κακόν τον ταντ’ ε’ιπόντα και γρά-ψαντα, μηδέν δ’ ώφε- λήσαι τά πράγματα, αλλά καί εις τδ λοιπόν μάλλον ετι η ννν το τά βέλτιστα λέγειν φοβερώτερον ποιήσαι. κ,αί λνειν γ’, ώ ανδρες Αθηναίοι, τονς νόμονς δεϊ τούτους 13 τονς αυτούς άξιονν, οϊπερ καί τε&είκασιν’ ον γάρ έστι δίκαιον * την μεν χάριν, η πάσαν έβλαπτε την π ’λιν, τοίς τότε &είσιν νπάρχειν, την δ’ άπέχ&ειαν, δι ης αν άπαντες άμεινον πράξαιμεν, τω ννν τά βέλτιστ’ είπόντι ζημίαν γενέσ&αι. πριν δε ταντ’ εντρεπίσαι, μηδαμώς, ώ ανδρες Ά&ηναίοι, μηδέν’ άξιοντε τηλικοντον είναι παρ’ νμίν, ώστε τονς νόμονς τοντονς παραβάντα μη δοΐναι δίκην, ’μηδ’ όντως άνόητον, ώστ’ εις προνπτον κακόν αϊτόν εμβαλεϊν. 14 Ον μην ονδ ’ εκείνο γ’ νμάς άγνοεΐν δει, ώ ανδρες Ά&ηναίοι, ότι ψήφισμ’ ονδενός άξιόν εστιν, αν μη προσ- γένηται το ποιεϊν ε&έλειν τά γε δ άξαντα προ&νμως νμάς. 12. νπερ υμών νφ’ υμών] mit Absicht zusammengestellt, damit das Widersinnige der Handlungsweise umsomehr hervortrete. Vgl. 4, 50 νπερ ημών κα& ημών. — άπολέσ&αϊ] sagt nur, dafs der Antragsteller sich dadurch Gefahren in seiner politischen Existenz aussetze. — περιγίγνεαθ-αι, dabei herauskommen. — παθ-εϊν] ohne den Artikel nach vorausgegangenem Demonstrativ-Pronomen, wie 2, 15 τοντ’ έζήλωκεν καί προή- ρηται, — πα&εϊν. 6, 3. 8,43. 9, 23. — μβλλον ’ — ιροβερώτερον] 43, 25 οντοι οίκειότεροι είσι μάλλον. 49, 3 περί πλείονος έποιήοατο 6 πατήρ περιουσίαν χρημάτων μάλλον, eine Häufung, die ebensowohl der familiären Rede, wie der lebhaft färbenden des Redners entspricht. — καί λνειν — τε&είκασί] D. richtet also auch hier nicht einen förmlichen Antrag auf die Aufhebung der Gesetze, sondern giebt dem Volke nur einen guten Rat, indem er zeigt was zu thun sei: der Antrag selbst mufs von denen ausgehen, welche die Gesetze gegebenhaben. Dafs insbesondere die Partei des Eubulos gemeint sei, ist aufser Zweifel. Die verschränkte Stellung der Sätze und die Voranstellung des bedeutendsten Wortes λνειν γ* will in der Übersetzung beachtet sein. 13. άβιοντε, erwartet, glaubet. — μηδ ’ όντως ] erst dieser Satz, nicht der vorhergehende, welcher nur des Vergleiches wegen hinzugefügt ist, enthält den Hauptgedanken. 14. προ&νμως] gehört gewifs zu ποιεϊν, aber jedes einzelne Wort 33 R. ΟΛΥΝΘΙΑΚΟΣ Γ. 89 εί γάρ αυτάρκη τά ψηφίσματ* ήν η υμάς άναγκάζειν α προσήκει πράττειν η περί ών γραφεί η διαπράξαα&αι, όντ αν υμείς πολλά ψηφιζόμενοι μικρά, μάλλον <}’ ονδεν επραττετε τούτων, ούτε Φίλιππος τοσοντον νβρίκει χρόνον · πάλαι γάρ αν ενεκά γε ψηφισμάτων εδεδώκει δίκην, άλλ 3 ουχ οίυτω ταντ’ εχει' το γάρ πράττειν, τον λέγειν 15 και χειροτονείν ύστερον ον τη τάξει, πρότερον τη δυνάμει και κρείττόν εστιν. τοντ 3 ονν δει προσείναι, τά δ 1 άλλ 3 υπάρχει' και γάρ ειπεΐν τά δέοντα πάρεισιν, ώ άνδρες Ά&ηναίοι, δυνάμενοι, και γνώναι πάντων υμείς όξντατοι τά ρη&έντα' καί πράξαι δε δυνήσεσ&ε νυν, εάν δρ&ώς ποιήτε. τίνα γάρ χρόνον η τίνα καιρόν, ω άν- 16 δρες id-S -ηναϊοι, του παρόντος βελτίω ζητείτε; η πό& α δει πράξετε, ει μη νυν; ουχ άπαντα μεν ημών προείληφε τά χωρί 3 άν&ρωπος, ει δέ καί ταντης κύριος τής χώρας γενήσεται, πάντων αϊσχιστα πεισόμε-Θα; ουχ ονς, εί πο- λεμήααιεν, έτοίμως σώσειν ύπισχνονμε&α, * οντοι νυν πολεμονα ιν; ονκ εχθρός; ονκ εχων τά ήμέτερα; ου βάρ- wird mit Nachdruck stofsweise und für sich vom Redner gesprochen, weil auf jedem der Nachdruck ruht, selbst auf υμάς. — γραφείη] iterativ. — νβρίκει, zu 4, 5. — ενεκά γε -ψηφισμάτων, wenn es den Beschlüssen nach ginge. Vgl. 25, 65 εμοί μεν γάρ εν εκ ’ αναίδειας ο τοιοντος δοκει παν άν ετοίμως ε'ργον ποιήσαι. Xen. Mem. 4, 3, 3 φως εί μη ειχομεν, ομοιοι τοΐς τνφ/.οΐς άν ήμεν ενεκά γε των ημετέρων όφ&αλμών. 15. το γάρ πράττειν — κρείττόν εστιν] πρότερον vom Range. Vgl. Sali. lug. 85 praeposteri homines: nam gerere quam fieri tempore posterius, re atqae usu prius est. —■ και — di, aber auch, und auch. Vgl. 7, 5. 9, 70 u. ö. — πράξαι — ποιήτε] πράττειν, dem ειπεΐν und γνώναι entgegengesetzt, bezeichnet die Thätigkeit an sich, ‘ handeln, thätig, geschäftig sein’, mit einem Objektsaccusativ = etwas betreiben, unternehmen, ποιειν die vollziehende Thätigkeit, = thun, ausführen. εάν όρ&ώς ποιήτε, wenn ihr es recht anfangt. Vgl. 4,20. 9,15. Indefs erscheinen beide Worte häufig als gleichbedeutend nebeneinander wie 4, 2. 5. 7. 8, 2. 9, 5. 17 u. ö. Ähnlich ist der Unterschied zwischen agere und facere. 16. τά χωρία] S. 1,9. 12. 4,4. — ονχ] erstreckt sich besonders auf πεισόμε&α, das Verbum des Hauptsatzes, da der mit μεν koordinierte Satz den untergeordneten Gedanken enthält und tonlos gesprochen wird. — ταντης, des Gebietes von Olynthos. — ους — σώ- σειν] οίς — βοηίϊήοειν wäre der Sache angemessener gewesen: aber die Athener setzen sich gern aufs hohe Pferd. Vgl. unten § 24 zu νπήκοναε. — ονκ εχβ-ρός — τις;] Die Unterdrückung des Subjekts 90 ΔΗΜΟΣΘΕΝΟΓΣ III. p. 33- 17 βάρος; ονχ ο τι αν εΐποι τις; αλλά προς 9εών πάντ 3 εάσαντες χαί μόνον ουχ'ι συγχατασχευάσαντες αντφ τότε τους αίτιους οϊτινες τούτων ζητησομεν; ου γάρ αυτοί γ 3 αίτιοι φήσομεν είναι, σαφώς οίδα τούτ 3 εγώ. ούδ'ε γάρ εν τοίς του πολέμου χινδύνοις των φυγόντων ουδεις εαυτού χατηγορεΐ αλλά τού στρατηγού χαϊ των πλησίον καί πάντων μάλλον, ηττηνται δ 3 όμως διά πάντας τούς φυγόντας δήπου' μένειν γάρ εζην τφ χατηγορούντι των 18 άλλων, εϊ δε τούτ 3 εποίει έχαστος, ενίχων άν. χαί νύν ου λέγει τις τά βέλτιστα' αναστάς άλλος ειπάτω, μη τούτον αίτιάσ&ω. έτερος λέγει τις βελτίω' ταύτα ποιεϊτ 3 άγα&η τύχη, αλλ 3 ονχ ηδέα ταύτα' ονκέτι τον& 3 ο λέγων άδιχεΐ, πλην εϊ δέον εύξαο&αι παραλείπει, ενξασ&αι μεν γάρ, ώ άνδρες Αθηναίοι, ρόδιον, εις ταυτό πάν& όσα steigert, nachdem weiter ausgesponnene Fragen vorhergegangen, mehr und mehr die Heftigkeit des Ausdrucks. Vgl. 25, 63 ειτ ονχ αίσχννεσθε —; τί — η τί —,· ονκ ασεβής; ονκ ωμός; ονκ ακάθαρτος; ον συκοφάντης; — ον βάρβαρος] Der makedonische Königsstamm leitete seinen Ursprung von den Herakliden ab (Herod. 8, 137. 9,45. Thuk. 2,99. 5,80. Isokr. 5,32). Gleichwohl erkennt D. in seinem Hasse gegen Philippos dessen griechische Abkunft nirgend an. Vgl. § 20. 24. 9, 31. 19, 327. — ß τι αν εΐποι τις, näml. αυτόν: nicht alles was man ihn nur nennen, ihm nachsagen könnte? 17. εάσαντες — σνγκατασκενά- ααντες αντί ö, wenn wir alles hingegeben und ihm (durch unsere Lässigkeit) beinahe selbst dazu verholten haben werden. — τότε, wie 5, 13. v gl. zu 2, 7. — οίτινες] Wegen des nach dem indirekten Fragpronomen unterdrückten είσίν vgl. § 25 θεά- οασθ οποίοι. 4,36 πρόοιδεν έκαστος τις χορηγός η γυμνασίαρχος. 20 ; 20 σκεΐρώμεθα τί τούτο τη πόλει. — ηττηνται] näml. οι ητ- τηθέντες, ein Begriff, der sich aus dem logischen Hauptbegriff iv τοΐς τ. πολ. κίνδυνους {re male gesla) leicht ergiebt. — εποίει — ενικών er] Man hätte den Aorist erwarten sollen, doch wählt der Redner das lmperf., um das Faktum als eines zu bezeichnen, welches sich jeder Zeit wiederholen kann. 18. καί vvv, trägt den Vergleich auf den eigentlichen Gegenstand der Rede über. Zwischen vvv und λέγει findet keine enge Verbindung statt. — λέγει — λέγει — ονχ ηδέα ταϋ- τα] Lebhafte Einführung hypothetischer Sätze, wie § 34. 18, 107 επέδωκα ·_ επαινούμαι διά ταύτα, ονκ ων ών επέδωκα υπεύθυνος, ηρχον καϊ δέδωκά γ 3 ενθύναςέκεί- νων, ονχ ών έπέδωκα. νη Δί άλλ’ αδίκως ήρξα ' είτα —. — αγαθή τύχη, in Gottes Namen. — ονκέτι, nicht weiter, auf ον — τα βέλτιστα zurückzubeziehen. — πλην — παραλείπει] Ein Hieb auf die Indolenz der Athener, die es in der Regel nicht viel weiter als zu ‘frommen Wünschen’ brachten: ermüfstedenn seine Schuldigkeit vergessen und euch die Zumutung machen, das wirklich zu thun was euch frommt, anstatt euch, wie ihr gewohnt seid, 34 R. ΟΑΓΝΘΙΑΚΟΣ Γ. 91 βούλεται τις άδροίσαντ’ εν ολίγο)' ελέσδαι δέ, όταν περί πραγμάτων προτε-δή σκοπείν, ούκέδ’ ομοίως ευπορον, άλλα δει τά βέλτιστ 1 αντί των ηδέων, αν μη συναμφό- τερ 3 έξη, λαμβάνειν. εί δέ τις ήμΐν εχει καί τά δεωρικά 19 εάν καί πόρους ετέρους λέγειν στρατιωτικούς, ούχ ουτος κρείττων; εϊποι τις άν. ψημ έγωγε, εϊπερ έστιν, ώ αν- δρες Άδηναίοι' άλλα δαυμάζω, εί τφ ποτ’ άνδρώπων η γέγονεν η γενήσεται, άν τά παρόντ’ άναλώση προς ά μη δει, των απάντων ευπορήσαι προς ά δει. άλίύ οίμαι, μέγα τοίς τοιοΰτοις υπάρχει λόγοις η παρ εκάστου βού- ληαις, διόπερ ράστον απάντων έστίν αυτόν έξαπατησαι' ο γάρ* βούλεται, τουδ’ έκαστος καί οϊεται, τά δε πράγματα πολλάκις ονχ οντω πέφυκεν. όράτ’ ουν, ω ανδρες 20 ί Άδηναίοι, ταυ#’ ούτως, όπως καί τά πράγματ’ ενδέχεται καί δυνήσεσδ’ έξιέναι καί μισδόν εξετε. ού τοι σω- φρόνων ουδέ γενναίων έστίν άνδρώπων, έλλείποντάς τι δι’ ενδειαν χρημάτων των τοΰ πολέμου ενχερώς τά τοι- αντ’ ονείδη φέρειν, ονδ’ επί μεν Κορινδίονς καί Μεγα- rnit blofsen Wünschen abzuspeisen. — όταν — προτε&ή σκοπείν] allgemein: wenn Thatsachen zur Beratung vorliegen. Das Vorlegen selbst war Geschäft der πρόεδροι als des leitenden Organs der Volksversammlung. Dem Redner schwebt dies bei προτί!)εο(Ηα bald mehr, wie 4, 1, bald minder deutlich vor, wie hier. Vgl. 18, 273 η πόλις προντί&ει σκοπείν. — πραγμάτων steht dem πανί) ‘ όσα βούλεται τις (Phantasiegemälden der Einbildungskraft des einzelnen) gegenüber und bezeichnet die realen Verhältnisse. 19. πόρους ετέρους ] zu 1, 20. — εϊπερ έατιν, näml. τοιοντός τις. — δαυμάζω] ln der Wahl dieses für das Unlogische und Unmögliche der folgenden Annahme schwachen Ausdrucks statt άτοπον u. s. w. liegtdeutlich einelronie. — γέγονεν , zu teil wurde, möglich gewesen ist. V gl. Xen. Anab, 1,9,13 έν τή Κόρου αρχή εγένετο καί Ελλησι καί βαρβάρα άδεώς πορεύεσ&αι. Cyr. 8, 1, 15 Κνρω εγένετο όλίγοις δια- λεγομένω μηδέν των οικείων ατη- μελήτως εχειν. — δει — δει, zu 1,4. — μέγα — υπάρχει, kommt sehr zustatten. — τοιοντοις λόγοις ] wie die obige Frage εί δέ τις — κρείτ- των; — απάντων] ist in der Verbindung mit einem Superlativ formelhaft und ohne volle Bedeutung wie unser ‘aller/ — οϊεται, ohne das freilich hinzuzudenkende είναι oder έσεσ&αι, wie 18, 229 ο πάντες (So ντο. 20. δυνήσεσδ’ und εξετε gehört noch in den Satz mit όπως. — έλλείποντάς — πολέμου, — δι ένδειαν χρημάτων έλλείποντάς τι των του πολέμου. — τα τοιαΰτ ονείδη, näml. aus Mangel an Geld seine Kriegspflicht verabsäumt zu haben. — ονδ’ setzt das obige ov τοι αωφρόνων έστίν άνδρώπων fort. — Κοριν'&ίονς καί Μεγαρέας] (οι κατάρατοι Μεγαρεϊς) Korinthier 92 ΔΗΜΟΣΘΕΝΟΓΣ III. ρ. 34— ρέας άρπόσαντας τα όπλα πορενεσ&αι, Φίλιππον <5 J εαν πόλεις Έλληνίδας άνδραποδίζεσ&αι δι 3 απορίαν εφοδίων τοίς στρατενομένοις. 21 Καί ταΐπ 3 ονχ ιν 3 άπέχ&ωμαί τισιν υμών, την άλλως προήρημαι λέγενν ’ ον γάρ ούτως άφρων ονδ 3 ατυχής είμ 3 εγώ, ώστ 3 απεχ&άνεσ&αι βονλεσ&αι μηδέν ώφελείν νομίζων ' άλλα δικαίου πολίτου κρίνω την τών πραγμάτων σωτηρίαν αντί τής εν τφ λέγειν χάριτος αίρεϊσ&αι' καί τους επί τών προγόνων ημών λέγοντας ακούω, ώσπερ ίσως καί υμείς, ονς έπαινονσι μεν οι παριόντες άπαντες, μιμούνται δ 3 ου πάνυ, τούτφ τφ ε&ει καί τφ τρόπω τής πολιτείας χρήα&αι, τον 3 Λριστείδην εκείνον, τον Νικίαν, 22 τον ομώνυμον έμαντώ, τον Περικλέα. έξ ον δ 3 οί διερω- und Megarenser waren oft Gegner der Athener gewesen. Sie werden hier überhaupt als Feinde der Athener unter den Griechen beispielsweise genannt. Dem Redner schweben die Händel mit Megara beim Beginn des peloponn. Krieges, sowie der Zug des Myronides (01. 80,1) vor. — Übrigens versteht sich, dafs der Redner hier, wie so häufig, nicht von einer einzelnen Generation des Volkes spricht, sondern dieses als moralische Person betrachtet. Vgl. 18, 88 το cf υμείς όταν λέγω, τήν πόλιν λέγω. Anders aus besonderen Gründen 9, 24. Über die Satzbildung inl μεν Κοριν&ίονς — ( Φίλιππον ds] zu 2, 24. — άρ- πάααντας τ. όπλα] arma sumere, nicht c apere, von einem leidenschaftlich beschlossenen und hitzig ausgeführten Kampfe. — εφοδίων] zu 4, 82.— τοίς οτρατευομένοις] zu 1,22. 21. τιοιν υμών, nicht νμΐν. Er denkt an seine ausgesprochenen Gegner: Eubulos und sein Anhang. — τήν άλλως,,' vergebens'. Krüger 43, 3, 8. — ατυχής, verwahrlost, bedauernswert = χακοόαίμων. Vgl. 2,20. — αντί — αίρεΐσ&αι] für das vorher gebrauchte προήρημαι. Zu dem Sinne der Stelle vgl. Lykurg. Leokr. § 20. Dein. I, 114. — τους λ.έγοντας] zu 1, 2S. — ακούω ] Die gr. Redner lieben es, um möglichst unbefangen zu erscheinen, histor. Thatsachen als blofse Tradition vorzustellen, wobei sie noch den Vorteil haben, nicht für unbedingte Richtigkeit der Darstellung jedesmal einstehen zu müssen. S. 4, 17. 23. 9, 48. Auch die römischen Redner haben es vermieden, mit ihrem Wissen vor dem Volke zu prunken, und mit Absicht oft das Bestimmte durch opinor eingeleitet. — ίσως] zu 1, 23. — ου πάνυ, nicht sonderlich, Litotes = ονδαμώς. Zur Wahl von πάνυ wirkte auch der Anklang an άπαντες . — τφ εθ-ει καί τφ τρόπω τ. π.] Letzteres bezeichnet die Art der Politik als solche im Gegensatz zu anderen, ersteres als die damals allgemein gültige. — εκείνον] zu 2, 19, wie ille im Lat. Vgl. die Charakterschilderungen des Aristeides bei Plut. Arist. 2, des Nikias bei demselben Nik. 2, des Perikies bei Thuk. 2, 65. — τον ομώνυμον έμαντώ] D. aus Aphidna, Feldherr im pelo- ponnesischen Kriege, der nebst Nikias bei der unseligen Expedition nach Sicilien seinen Tod fand. ‘Aus- 35 R. ΟΑΓΝΘΙΑΚΟΣ Γ. 93 τώντες υμάς ουτοι πεφήνασι ρήτορες ,,τί βονλεσ&ε; τί γράψω; τί υμΐν χαρίσωμαι“; προπέποται τής παραυτίκα χάριτος τά τής πόλεως πράγματα και τοιαντί συμβαίνει, και τά μεν τούτων πάντα καλώς εχει, τά δ 3 ύμέτερ 3 αίσ- χρώς. καίτοι σκέψασ·3·\ ώ άνδρες 3 Λ&εναίοι, α τις αν 23 κεφάλαι 3 ειπείν εχοι των τ' επί των προγόνων έργων καί των εφ 3 υμών, εσται δε βραχύς καί γνώριμος υμΐν* ό λόγος, ου γάρ άλλοτρίοις νμίν χρωμένοις παραδείγμασιν, άλλ 3 οικείοις, ώ άνδρες Ά&ηναίοι, ενδαίμοσιν εξεατι γε~ gezeichnet durch selbständiges Urteil (Thuk. 7. 42. 47. 49), Erfindsamkeit und Kühnheit (3, 105 ff. 4, 66 ff. 76 ff. 5, 80. 7, 43) regte er öfters wichtige Unternehmungen an, und wagte solche wohl auch auf eigene Verantwortung (3, 99 ff. 4, 2 ff.); daher Aristophanes in den Rittern ihn neben Nikias demKleon gegenüberstellt.' (E. Müller.) Unter den Rednern der Vorzeit ist seine Stelle eigentlich nicht. 22. οι διερωτώντες, die bei euch (rechts und links) umherfragen. — τί βούλεαθε — χαρίαωμαί] γρά- ψειν = (schriftlich) beantragen. Zur Sache Arist. Ritt. 47 ό βνραοπα- φλαγών, ύποπεσών τον δε οπό την ήκαλλ , εθώπεν , ίκολάκεν 3 , έξη- πάτα κοσκνλματίοις άκροιΟι, τοι- αντί λίγων ' ώ Δήμε, λονααι πρώτον ίκδικάαας μίαν, ενθοϋ, ρό- φησον, εντραγ , εχε τριώβολον. βούλει παραθώ οοι δόρπον; 213 ταυ& απερ ποιείς ποιεί' τάραττε καί χόρδεν ομον τά πράγματα απαντα, και τον δήμον αεί π ροοπο ιοϋ νπογλνκαίνων ήηματίοις μαγειρικοϊς. — προπέποται — πράγματα ]. Der Ausdruck ist von der Sitte entlehnt, einem den Decher, den man ihm zutrinkt, zu schenken. Vgl. Xen. Anab. 7, 3. 26 f.^ D. 19, 139 ό Φίλιππος άλλα τε δη πολλά, οίον αιχμάλωτα καί τοιαντα, καί τελευτών έκπώματ’ αργυρά καί χρυσά προύπινεν αν- τοϊς. Hieran knüpft sich die Bedeutung: beim Trünke schenken, und übertr.: leichtsinnig hingeben, verjubeln. D. 18,296 άνθρωποι μιαροί — την ελευθερίαν προπε:ιωκότε^ πρότερον μεν Φιλίππψ, νυν δ Αλεξάνδρα). Hier mit dem Genet. des dafür einzutauschenden Gegenstandes, τής παραυτίκα χάριτος, um eine augenblickliche Gunst (vgl. 6, 27), wie ώνεΐσθαι 9, 9. 48, προέ- σθαι 6,10, άπολωλεκέναι 8, 70. — τοιαντί, solche Dinge, wie man sie mit Händen greifen kann. — τούτων, näml. τών τά τής πόλεως πράγματα προπεπωκότων. Vgl. § 29. 23. εσται δε βραχύς —] Quinct. 4, 1, 34 sunt et illa excitantis ad audiendum non inutilia, si nos ne- quediumoraturosnequeextra causam dicturos existiment. — γνώριμος] | denn der Redner geht zu einem λόγος πανηγυρικός über, wie man ihn bei Feierlichkeiten zu hören pflegte. Er enthält eine für die Art des D. auffällig genaue Angabe der Disposition und erinnert an vielen Stellen anLyk. Leokr. §72 u. andere panegyr. Stellen in att. Rednern. — άλλοτρίοις — οικείος] Derselbe Gedanke ist 20,110 in seinen Motiven weiter ausgeführt. Vgl. 19,269 εστι δ ’ υμΐν τούτων μονοις τών πάντων ανθρώπων οικείοις χρήσθαι πα- ραδείγμασι, καί τούς προγόνους, ονς επαινείτε δικαίως, εργψ μι- μεΐαθαι. — ενδαίμοσιν] das Gegenteil von άτυχης. 21. 94 ΔΗΜΟΣΘΕΝΟΓΣ III. ρ. 35— 24 νέσ&αι. εκείνοι τοίννν, οίς ονκ εχαρίζονϋ·’ οί λέγοντες ο-ίδ ’ εφίλονν αυτούς, ώσπερ υμάς ουτοι νυν, πέντε μεν και τετταράκοντ 1 έτη των ‘ Ελλήνων ήρξαν έκόντων, πλείω δ 1 η μύρια τάλαντ’ εις την άκρύπολιν άνήγαγον, νπήκουε δ’ ο τούτην την χώραν έχων αυτοϊς βασιλεύς, ώσπερ εστι προσήκον βάρβαρον ‘Έλλησι, πολλά δε και καλά και πεζή και ναυμάχουντες έστησαν τρόπαι 3 αυτοί στρατευόμενοι, μόνοι δ 3 άν-9-ρώπων κρείττω την επϊ τοίς έργοις δόξαν 25 των cpd -ονούντων κατέλιπον. επί μεν δη των ‘ Ελληνικών 24. ονδ ’ εφίλονν αυτούς] Um das Unangenehme der Wiederholung des Relativums, noch dazu in einem anderen Kasus (ονς) zu vermeiden , tritt der Redner mit dem aufnehmenden αυτούς parenthetisch aus dem Satzgefüge, wie 9, 47 Λακεδαιμόνιοι , (n ίίαλαττης μεν ήρ- χον, νφίστατο δ ονδεν αυτούς. 15, 26 Χαλκηδόνα, ή βασιλέως μέν εστιν, εϊχετε δ Ί αυτήν υμείς. 19, 309 τάς ατυχείς και ταλαίπωρους αν&ρώπονς, ας ουκ ηλέησεν Αισχίνης, ονδ'βδάκρυαεν επί ταύ- ταις την Ελλάδα. Ebenso häufig im Lat., wie Cic. Or. 2, 9 ipsius in mente insidebat sp e des pule tiritudi- nis eximia quaedam, quam intuens in eaque defixus ad illius similitu- dinem artem et manum dirigebat. — εφίλονν, den Hof machten. In diesem Sinne gebraucht Cicero: tan- quam füiolam osculari. — πέντε καί τετταράκοντ ετη] Der Zusatz εκόντων zeigt, dafs D. vom Perserkriege bis zum Anfang des pelo- ponnesischen rechnet, 01.75,4—87, 1.476—431. Die 73 Jahre dagegen, die er 9, 23 als die Dauer der Hegemonie der Athener angiebt, sind bis zur Schlacht bei Ägospotamos 93, 4. 405 zu rechnen. — εκόντων entspricht nur in Bezug auf die Zeit der Übergabe der historischen Wahrheit. — πλείω ή ούρια] Nach Thuk. 2, 13 betrug das Maximum des durch Perikies auf der Burg angesammelten und in dem Opisthodomos des Parthenon aufbewahrten Schatzes 9700 Talente an haarem Gelde, aufserdem daselbst noch an ungemünztem Gold und Silber, zu Weihgeschenken, Festgerät u. s. w. verarbeitet, 500, und 40 Talente Goldes an der Statue der Athene. Vgl. Isokr. 8, 126, 15, 234. — 6 r αυτήν — βασιλεύς] Perdikkas II., welcher 01. 81, 2 —91, 3 = 455 — 411 über Makedonien regierte, νπήκουε ist nicht buchstäblich zu nehmen. Perdikkas war durch seine treulose Politik im Laufe des peloponnesischen Krieges einer der gefährlichsten Gegner Athens. Zwar gemeinsame Interessen führten beide zusammen, allein das Verhältnis ward von jenem ebenso, oft gebrochen als geschlossen. Ähnliche Übertreibungen 7, 12. 11, 16. — ώσπερ — ’Έλλησι] Arist. Pol. 1, 5 διό φασιν οι ποιη- ταί „βαρβάρων <>’ ‘'Ελληνας άρ- χειν εικός“, ως ταντό φύσει βάρβαρον καί δονλον ον. Enrip. Iph. Aul. 1400 βαρβάρων ’ δ' ‘'Ελληνας άρχειν εικός, άλλ’ ον βαρβάρους, μητερ,‘Ελλήνων, το μεν γάρ δονλον, οι δ ’ ελεύθεροι. — αυτοί] Vgl. zu 1, 2 und unten § 30. — μόνοι d’] eine den Rednern in diesem patriotischen Zusammenhang sehr geläufige Hyperbel. Für den Gedanken vgl. Hör. od. II, 20: invidiaque maior etc. (schon von Rehdantz verglichen). 25. έπί μέν δή — ίδίοις] Diese 36 R. ΟΛΥΝΘΙΑΚΟΣ Γ. 95 ήσαν τοιοντοι, iv δε τοίς κατά την πόλιν αυτήν 1 9-εά- σασθ 3 οποίοι εν τε τοίς κοινοίς καν τοίς ίδίοις. δημοαία μεν τοίννν οικοδομήματα και κάλλη τοιαντα καί τοααντα κατεσκεναααν ημίν ιερών καί των εν τοντοις αναθημάτων, ώστε μηδενί τών επιγιγνομένων υπερβολήν λελείφθαι’ ιδία δ 3 οντω σώφρονες raav καί σφι'δρ 3 εν τψ τής πο- 26 λιτείας ήθει μένοντες, ώστε την ’Λριστείδου καί την Μιλ- τιάδον καί τών τότε λαμπρών οικίαν, εϊ τις άρ 1 οίδεν υμών οποία ποτ 5 εστίν, ορμ τής τοΰ γείτονος ονδέν σε- μνοτέραν ονσαν' ου γάρ εις περιουσίαν επράττετ 1 αυτοίς τα τής πόλεως, αλλά το κοινόν αυξειν έκαστος ψετο δεΐν. εκ δε τοΰ τά μεν 'Ελληνικά πιστώς, τά δε προς τους θεούς ευσεβώς, τά δ J εν αυτοίς ϊσως διοικεΐν μεγάλην εικότως εκτήσαντ 3 ευδαιμονίαν, τότε μεν δη τούτον τον 27 τρόπον είχε τά πράγματ’ εκείνοις, χρωμένοις οίς ειπον genaue transitio mit der sorgfältigen dispositio erklärt sich eben daraus, dafs D. der formelhaften Teilung des λόγος επιδεικτικός gerecht werden will. — οικοδομήματα — λελείφθαι] 23,207 τα τής πόλεως οικοδομήματα καί κατα- οκευαοματα τηλικαΰτα καί τοιαΰ- τα,ωοτε μηδενί τών επιγιγνομένων υπερβολήν λελεΐφθαι, προπύλαια ταΰτα, νεώσοικοι, οτοαί, Πεΐγαι- ενς, τάλλ οίς κάτισκευασμένων ορατέ την πόλιν. 22, 76 αφ 1 ών κτήματ αθά.νατ αντώ περίεστι, τά μεν τών έργων η μνήμη, τά δε τών αναθημάτων τών επ εκείνο ις αταθέντων το κάλλος, προπύλαια ταΰτα, 6 παρθένων, οτοαί, νεώσοικοι. Zu den Heiligtümern gehören besonders der Parthenon und das Erechtheion. Von dem Reichtum der Weihgeschenke aber geben die Inschriften im Corp. inscr. gr. 137 ff. = C. i. A 117 ff. einen Begriff, κάλλη — ιερών, Prachtstücke von Tempeln. 26. ή σαν — μένοντες] S. zu 2, 26. — τήν Αριστείδον — ονσαν] Wörtlich wiederholt 23, 207. Die Unansehnlichkeit der älteren Privatgebäude in Athen, die auch Dikäarchos bestätigt (S. 8 der kl. Geogr. v. Hudson: ai μεν πολλαΐ τών οικιών εντελείς, ολίγαι δε χρήαιμαι), erklärt sich auch daraus, dafs die Athener es vorzogen auf dem Lande zu leben. Isokr. 7, 52 τοιγάρτοι διά ταΰτα μετά τοσαϋ- της ασφαλείας διήγον, ώστε καλ- λίονς είναι καί πολντελεστέρας τάς οικήσεις καί τάς κατασκενάς τάς επί τών αγρών ή τάς εντός τείχους. — εις περιουσίαν, zum eigenen Vorteil, um sich zu bereichern. Im allg. vgl. Cic. p. Flacc. 12, 28 haec enirn ratio ac magni- ludo animorum. in maioribus no- slris f’uit, ut, quam in privatis rebus suisque sumptibus minimo contenti, tenuissimo cultu viverent, in imperio atque in publica digni- tate omnia ad gloriam splendo- remque revocarent. Sali. Cat. 9 in suppliciis deorum magnißci, domi parci, in amicos fideles eranl. Vgl. auch Hör. od. II, 15. 27. εκείνοις, unsern Vorfahren. Dionysius lobt den D., dafs er nicht 96 ΑΗΜΟΣΘΕΝΟΓΣ III. ρ. 36- ηροσταταις' νυνί <5έ πώς ήμϊν νπό τών χρηστών τών νυν τά πράγματ 1 * έχει; άρά y' ομοίως και παραπλησίως; οίς — τα μεν άλλα σιωπώ, πόλλ’ αν έχων είπεϊν, άλλ ’ όσης απαντες όράτ ερημιάς επειλημμένοι, καί Λακεδαιμονίων μεν απολωλότων, Θηβαίων δ ’ άσχόλων όντων, τών δ 3 άλλων ούδενός δντος άξιόχρεω περί τών πρωτείων ήμϊν άντιτάξασδλαι, εξόν δ’ ήμϊν καί τά ήμέτερ 3 αυτών 28 ασφαλώς έχειν καί τά τών άλλων δίκαια βραβενειν — άπε- στερήμε&α μεν χώρας οικείας, πλείω δ 3 ή χίλια καί πεντακόσια τάλαντ άνηλώκαμεν εις ονδεν δέον, ονς δ 1 εν το) πολέμφ συμμάχους εκτησάμε&α, ειρήνης ονσης άπολωλέ- wie Isokrates Stück für Stück einzeln entgegensetze, sondern die gesamte Schilderung der Alten der darauf folgenden Schilderung des Neuen. — χρηστών] ironisch, wie 18, 89. 318 u. ö. Ähnlich δ καλός κάγαθδς 22, 32, 47 und im Lat. praeclarus. — ομοίως καί παρα- πληαίως] als verwandte Begriffe verbunden, wie παραπλήσιου καί ομοιον 19,196. τάς πράξεις ομοίας αεί καί παραπλήσιας άποβαί- νειν Isokr. 7,78, logisch geschieden ομοια η παραπλήσια D. 19, 63. 307, und so haben auch hier einige Mss. ή statt καί. — οίς] bezieht sich auf den logischen Hauptbegriff ήμϊν zurück. Was hinter οίς folgen sollte, ist aus dem folgenden leicht zu erkennen; die Figur der Aposiopese ist hier sehr passend. Der Redner wagt kaum die Wahrheit zu sagen. Er sucht und findet im folgenden Milderung und Mafs. — τά μεν άλλα σκοπώ, — άλλ ] Dieselbe Struktur in der Figur der amplificatio auch anderwärts, wie 8, 52 ; 9, 21. 26. 20, 33. 52. 22, 15. — όσης — έπειλημμέ- νοι, — έπειλημμένοι τοααντης έρημίας, όσην δράτε. Dem Redner erscheinen die nach Macht und Ruhm unter den Griechen jagenden Völker wie Kämpfer, welche in die Arena treten. — επειλημμένοι καί — απολωλότων] καί verbindet nicht blofs den nächsten Genetivus absol. mit έπειλημμένοι , sondern alle folgenden Sätze bis βραβενειν (auch έξδν δ’) mit demselben. — Λακεδαιμονίων απολωλότων, in den Schlachten bei Leuktra 01. 102, 2. 371 und Mantineia 104, 2. 362. — άσχόλων όντων, durch den phokischen Krieg. Vgl. 1, 26. — τά τών άλλων δίκαια, ‘über die rechtliche Lage fremder Staaten’. τά δίκαια ist ein fester Begriff mit konkretem Inhalt. 28. χώρας οικείας, der thraki- schen Besitzungen, Amphipolis u. s. w. — πλείω δ’ ή — άπολω- λ.έκασιν οντοι] Äsch. 2, 70 σννέβαινε δ ημών τον στρατηγόν (Chares) έν τώ πολέμφ (um Amphipolis) εβδομήκοντα μεν καί πέντε πόλεις σνμμαχίδας άπο- βεβληκέναι, ας έκτήσατο Τιμόθεος ο Κόνωνος καί κατέστησεν εις το συνέδρων (im böot. Kriege 100, 3 ff., vgl. Isokr. 15, 107 f. Diod. 15, 28, 30), χίλια, δε καί πεντακόσια , τάλαντα, ονκ εις στρατιιό- τας, αλλ’ εις αλαζονείας ανηλω- κέναι. — ειρήνης ονσης] steht in engem Bezüge zu dem vorhergehenden iv τώ πολέμφ. Mit den Griechen — den einzigen gleichwerten Feinden — war allerdings Frieden, wenn auch nicht mit Phi- 36 R. ΟΛΓΝΘΙΑΚΟΣ Γ. 97 γ.ασιν ουτοι, εχύλρόν ό 3 έφ 3 ημάς αυτούς τηλιγ.οντον ηαν.η- ναμεν. ή φρασάτω τις εμοι παρελ&ών, πό&εν αλλο&εν ισχυρός γέγονεν ή παρ’ ημών αυτών Φίλιππος, άλλ 3 d 29 τάν, ei ταΰτα φανλως, τά γ 3 εν αυτή τη πόλει νυν αμει- νον έχει. καί τί αν είπεϊν τις εχοι; τάς επάλξεις άς Υ.ονιώμεν, Υ.αί τάς οδούς ας επισΥ.ευάζομεν, καί ν.ρήνας Υ.αϊ λήρους; άποβλέψατε δή προς τούς ταΰτα πολιτευόμενους, ών οι μεν Ικ πτωχών πλούσιοι γεγόνασιν, οι δ 3 εξ άδοξων έντιμοι, ενιοι δε τάς ιδίας οΐΥ.ίας τών δημοσίων οΪΥ.οδομημάτων σεμνοτέρας είσί ν,ατεΟΥ.ευασμένοι’ οσφ δε τά τής πόλεως ελάττω γέγονεν, lippos. — οντοι] οι νυν χρηστοί § 27. — ή φρασάτω, zu 2, 8. 29. άλλ’ oj τάν — έχει] Figur derHypophora oder subiectio. Auct. ad Her. 4, 23 s. et cum interroga- mus adversarios aut quaerimus ipsi quid ab Ulis aut quid contra nos dici possit, deinde subicimus id quod dici oportet aut non oportet aut nobis adiumento futurum sit aut offuturum Ulis e contrario. — τάς επάλξεις — λήρους] Dem. macht die Verwaltung des Eubulos lächerlich, welche über dem Kleinen das Grofse vergafs. Das Anstreichen der Mauerzinnen, noch mehr das Ausbessern der Strafsen und das Anlegen von Brunnen in einer so wasserarmen Stadt wie Athen, das alles war ganz schön und wohl auch notwendig, erscheint aber in der That als blofse Spielerei, wenn man erwägt, dafs unterdefs draufsen eine Stadt nach der anderen und ganze Länderstrecken verloren gingen. — καί λήρους am Schlüsse charakterisiert vom besonderen zum allgemeinen überspringend mit scherzhaftem Effekt (und —) die ganze vorhergehende Reihe von Begriffen und fafst sie zu einem Bilde zusammen. So Alexis bei Athen. 8, 336 f τί ταΰτα ληρεΐς φληναφών άνω κάτω, Αύκειον, Άκαδήμειαν, ’Ωι- δεΐον, Πΰλας, λήρους σοφιστών; Demosthenes I. 8.Aufl. τοσούτω τά τούτων ηύξηται. ούδ'ε εν τούτων καλόν. Plat. Gorg. 490« περί αιτία λέγεις καί ποτά καί ιατρούς καί φλυαρίας. Plut. Arist. 25 Κίμωνα καί Περικλέα στοών καί χρημάτων καί φλυαρίας πολλής έμπλήσαι την πόλιν. Philostr. Leb. d. Apoll. 5, 14 βάτραχοι καί όνοι καί λήροι γραυ- αίν οίοι μασάσθαι καί παιδίοις (οι Αισώπου μΰ&οι). Anders Plat. Gorg. 519 a άνεν γάρ σωφροσύνης καί δικαιοσύνης /.ιμένων καί νεωρίων καί τειχών καί φόρων καί τοιούτων φλυαριών έμπεπλή- κασι την πόλιν. — πολιτευόμενους, transitiv, wie 5,12 u. ö. — ών — ηύξηται] Vgl. 8,66. — οΊ μεν] αί- νίττεται τους περί τον Αημάδην, Εύβουλον, Φρύνωνα, Φιλοκράτην και είτινες έτεροι. Scho!. — οι δ’] οι περί Αημάδην. Schob — ενιοι, wie Meidias, welcher οικίαν ιρκοδό- μηκεν ’Ελενσΐνι τοααύτην ώστε πάσιν έπιακοτείν τοις έν τώ τόπω D. 21, 51. Vgl. 23, 208 νυν δ ’ ιδία μεν εκάστω τών τά κοινά πρατ- τόντων τοααύτη περιουσία έατίν, ώστε τινες μεν αυτών πολλών δημοσίων οικοδομημάτων σεμνοτέρας τάς ιδίας κατεσκενάκασιν οικίας, γήν δ ενιοι πλείω πάντων υμών τών έν τώ δικαστηρίω συν- εώνηνται, δημοσία δ υμείς α μεν οίκοδομειτε καί κονιάτε, ως μικρά καί γλίαχρα, αισχύνη λέγειν. 1 98 ΑΗΜΟΣΘΕΝΟΓΣ III. ρ. 36- 30 Τί δή το πάντων αίτιον τούτων, καί τί δη πο&* άπαντ είχε καλώς τότε καί νυν ονκ ορ&ώς; ότι το μίν πρώτον καί στρατενεα&αι τολμών αυτός ο δήμος δεσπότης τών πολιτευόμενων ήν καί κύριος αυτός απάντων των άγα&ών, καί αγαπητόν ήν παρά τοΰ δήμον τών άλλων έκάστψ καί τιμής καί αρχής καί άγα&οϋ τίνος μεταλα- 31 βεΐν' * νυν δε τουναντίον κύριοι μεν οι πολιτευόμενοι τών άγα&ών καί διά τούτων άπαντα πράττεται, υμείς δ 3 ο δήμος εκνενευρισμένοι καί περιηρημένοι χρήματα, συμμάχους εν υπηρέτου καί προσθήκης μέρει γεγένησ-9-ε, άγα- πώντες εάν μεταδιδώσι θεωρικών νμίν ή βοίδια πέμ- 30. το μεν πρώτον — (νυν δε —), von Haus aus, erst. Vgl. Plat. Gorg. 457 e rvv έμοί δοκεΐς αν ον πάνν ακόλουθα λέγειν ουδέ σύμφωνα οίς το πρώτον ελεγες, desgl. Isäus 12,10. Lykurg g. Leokr. 41. Asch. 3, 25. Xen. Hell. 5, 4, 1, obgleich an den letzteren Stellen nicht ohne die Var. πρότερον, was Sauppe auch hier verlangt. Doch auch 6, 16 τα n ρώτα_ — νϋν. — καί στρατεύεσαι — ήν] καί, auch, als die natürliche Folge bezeichnend, mit δεσπότης ήν zu verbinden: weil das Volk, da es den Mut hatte seine Kriege selbst auszufechten, (demzufolge) auch Herr war über die, welche den Staat regierten. Vgl. 23, 209 τότε μεν γάρ b δήμος ήν δεσπότης τών πολιτευόμενων, νυν δ υπηρέτης, αίτιοι δ’ οι τά τοιαντα γράφοντες καί σννεθ-ί- ζοντες υμάς υμών μεν αυτών καταφρονεΐν, ενα δ’ ή δυο &αν- μάζειν ανθρώπους, εΐίώ οντοι κληρονομονση τής νμετέρας δό- ξηρ καί τώννμετέρων, υμείς ό’ ονδ , οτιοΰν απολαύετε, άλλα μάρτυρες βατέ τών ετέρων άγα&ών, ονδενος άλλον μετέχοντες ή τον έξαπατάα&αι. — τών άλλων εκά- στω]_Ιίει· Dativ hängt von αγαπητόν ήν ab: οι άλλοι sind die πολιτευόμενοι als die Regierungs- organe dem Volke gegenüber. 31. υμείς δ ’ ό δήμος] Vgl. υμάς τους πολλούς 8 , 1 und zu § 20. — έκνενενριαμένοι, näher erläutert durch das folgende περι^ρημένοι χρήματα συμμάχους ■ denn Geld und Verbündete sind in einem krieg- führenden Staate das, was dem tierischen Körper Muskeln und Flechsen. Ähnlich υποτέτμηται τά νεύρα τών πραγμάτων, was dem D. von Asch. 3,166 als abenteuerlicher Ausdruck vorgeworfeu wird. Möglich indes, dafs εκνενευρισμένοι hier allgemein vom entnervten, kraftlosen inneren Zustande des Volkes zu fassen, während περιηρημένοι im Sinne von ηκρωτηριααμένοι (18, 296) den Verlust der äufseren Güter bezeichnet. — χρήματα συμμάχους ;] ohne καί, wie 18,234 οπλίτην δ\ ιππέα — ούδένα und 21, 81 κάγώ μεν όντως ενλαβώς τή δί- κ$, τοΐς νόμοις άπαντα πράττειν αξιώ. Durch das Asyndeton werden die beiden Worte als die Unterbegriffe eines allgemeinen, durch sie seinen Grenzen nach bezeichneten Begriffes dargestellt. — ln den besseren Hdschr. steht βοηδρόμια πέμ- ψωσιν, die Boedromien mit einem Festzuge begehen, wie Menander b. Phot. Wörterb. 409 μικρά Ilavaihj- ναι επειδή δι ’ αγοράς πέμποντά σε, Μοαχίων, μήτηρ ίώρα τής κόρης έφ' άρματος. Philost. Leb. d. Apoll. 4, 22 έπειδάν τά ΙΙαναΆή- ναια πέμπητε. Plut. ν. d. Liebe zum 37 R. ΟΛΥΝΘΙΑΚΟΣ Γ. 99 Η ®sl» f«; Uft Άι W»1 !l»|! «Μ Ή ίιααι ίώο! ifli&i ΙΐϊΙ ίο οι. ύέ· ls«l α & Ί»*· wsV 1ι Φ i» i * lJ* % *K € iV ψωσιν οντοι, καί το πάντων άνδρειότατον, των νμετέρων αυτών χάριν προσοφείλετε. οί δ’ εν αυτή τη πόλει κα&- είρξαντες υμάς επάγονοιν επί ταντα καί τι&ασενουσι χειροή&εις αυτοίς ποιονντες. εστι δ' ονδέποτ', οίμαι, 32 μέγα καί νεανικόν φρόνημα λαβεΐν μικρά και φαύλα π ράττοντας' οποί 1 άτ τα γάρ αν τ άπ ιτη δ εν ματ α των ανθρώπων η, τοιοντον ανάγκη και το φρόνημ' εχειν. ταντα μά την Α/ήμητρ' ονκ άν -9-ανμάσαιμι εί μείζων είπόντι εμοί γένοιτο παρ' υμών βλάβη των πεποιηκότων αυτά γενέσ&αι’ ουδέ γάρ παρρησία περί πάντων άεί παρ' ημίν εστιν, άλλ' εγωγ' οτι καί νυν γεγονε -9-ανμάζω. 'Εάν ουν αλλά νυν γ' ετ' άπαλλαγέντες τούτων τών 33 Reicht. 527 πόλεων , ής εστιν αρχή ,,α μεν ημείς, ώ άνδρες 'Α&ηναϊοι, δεδυνήμε&α ενρείν, ταντ' εατι“. Über die Schwierigkeit zwar, die in der Zahlung einer sechsten Rede liegt, welche, nachdem nur vier vorausgegangen, doch erst die fünfte ist, ist leicht dadurch hinwegzukommen, dafs man das verschriebene εκτην in πέμπτην verwandelt, was auch dadurch sich als notwendig herausstellt, dafs die folgende Rede vom Frieden von Dionysios ohne Angabe ihrer Zahl unter die Philippischen eingereiht und erst die nächste (zweite Philippische) als die siebente bezeichnet wird. Welches ist denn nun aber jene fünfte Philippische? Hier kommt die Auctoritat des Dionysios mit der handschriftlichen Überlieferung in einen argen Konflikt. Was ihm EINLEITUNG ZUR ERSTEN REDE GEGEN PHILIPPOS. 105 die fünfte Philippische Rede, das ist in allen unseren Handschriften des Demosthenes nichts als der zweite Teil der ersten (§ 30—52). Diese Trennung der Rede in zwei der Zeit wie dem Wesen nach verschiedene hat in der alten Zeit keinen Beifall gefunden, wenigstens findet sich in den uns erhaltenen Schriften der alten Grammatiker davon keine Spur, im Gegenteil wird ihr in den Scholien sogar geradezu widersprochen. In der neueren Zeit zwar sind einige Male Stimmen zu Gunsten der Ansicht des Dionysios laut geworden: allein es bedarf nur eines unbefangenen und unbestochenen Urteils, um zu erkennen, dafs jene Ansicht ein blofses Hirngespinst und die erste Philippische Rede, wie sie uns vorliegt, ein unteilbares Ganze, aus einem Gusse entstanden ist. Bekennt man sich aber zu der Meinung des Dionysios, so mufs man auch noch einen Schritt weiter gehen. Weder die eine noch die andere Hälfte an und für sich ist eine Demosthe- nische Rede im vollen Sinne: der einen würde der Schlufs, der anderen der Anfang fehlen, denn so schliefst weder Demosthenes, noch beginnt er so eine Rede: beides würden also höchstens Bruchstücke verschiedener Reden sein. Der Grund jener Trennung seihst aber ist neuerdings (von Böhnecke in den Forschungen auf dem Gebiete der att. Redner Bd. 1, S. 246 ff.) mit grofser Wahrscheinlichkeit in der unkritischen Art und Weise gesucht worden, auf welche Dionysios die Chronologie der Philippischen Reden des Demosthenes lediglich unter Benutzung der Atthis des Philochoros festzustellen suchte. Was die Zeit der Rede anlangt, so scheint man fast allgemein im Altertum den Ausgang der 107. Olympiade als diese betrachtet zu haben. Darauf weist sowohl die handschriftliche Überlieferung hin, nach welcher die Rede sich unmittelbar an die olynthischen anschliefst, als auch der Umstand, dafs sie von den Grammatikern, die darin ohne Zweifel an die alexandrinische Anordnung sich anschlossen, durchgängig als die vierte Philippische gezählt wird. Für eben diese Zeit erklärte sich noch neuerdings Böhnecke a. 0. S. 222 ff. Dagegen hat Schäfer Dem. 2, 66 ff. (vergl. auch Fuchs, Progr., Urach, Tübingen 1875) in überzeugender Weise dargethan, dafs der Zeitpunkt der Rede kein anderer sein kann als der von Dionysios a. 0. für ihre erste Hälfte angenommene, das Jahr des Archon Aristodemos, 01. 107, 1, Frühjahr 351. 1 ) Dafür spricht, dafs kein Ereignis zur Sprache kommt, 1) Blafs nimmt mit mehr Recht an, dafs die Rede in die zweite Hälfte des attischen Jahres 351 falle, indem hier auf Philippos’ Erkrankung angespielt wird. 106 EINLEITUNG das nachweislich über diesen Zeitpunkt hinausginge, vielmehr die erwähnten von jüngstem Datum alle der unmittelbar vorhergehenden Zeit angehören, wie der Verlust von Pydna, Poteidäa, Me- thone, Pagasä (Ol. 105, 4—106, 4) § 4. 35, der Zug der Athener nach Euböa (Ol. 105, 3) und nach Pylä (Ol. 106,4) § 17. 41, Philippos’ Operationen gegen Pylä (Ol. 106, 4) § 17, gegen den Chersonesos und Olynthos (Ol. 107,1) §17.41. Und noch handelt es sich um Amphipolis (§ 12), noch ist Euböa, mit dem es bereits Ol. 107, 2 zum Kampfe kam, im Bunde mit Athen und Philippos erst im Begriffe beide Staaten miteinander zu verfeinden (§ 37), noch beschränkt sich die Parteinahme für Philippos, die Ol. 107, 4 schon in vollem Gange war, auf blofs gelegentliche Zwischenträgerei (§ 18). Wäre dagegen die Rede Ol. 107, 4, und erst nach den olynthischen gehalten, so würde es völlig unbegreiflich sein, wie es der Bedner über sich gewinnen konnte, zumal angesichts der von ihm § 13 ff. gemachten Vorschläge zur Kriegführung gegen Pb., des gegenwärtig so bedenklichen Standes der olynthischen Sache mit keinem Worte zu gedenken. Endlich bezeichnet D. im Eingänge selbst sein diesmaliges Auftreten als sein erstes selbständiges Vorgehen im Kriege mit Philippos. Es war diesmal nicht ein besonderes Ereignis, dessen Meldung vom Kriegsschauplätze Besorgnis in Athen erregt und dessen unmittelbaren Folgen man vorzubeugen oder zu begegnen gesucht hätte; die Athener hatten weislich einmal die Sache selbst in dieHand genommen und berieten Uber das was Philippos gegenüber von nöten sei (§ 1). D. ergriff hierbei die Initiative und benutzte die Gelegenheit seinen Mitbürgern einmal im allgemeinen ihre unverzeihliche Fahrlässigkeit in der Führung des makedonischen Krieges vorzuhalten und sie zu einem energischen Auftreten anzutreiben, sodann aber insbesondere — und das ist der eigentliche Kern der Rede — in betreff der Art der Kriegführung positive Vorschläge zu machen, wie sie durch die gemachten Erfahrungen geboten waren. Diese Vorschläge gehen darauf hinaus, eine Flotte von 50 Kriegsschiffen nebst der entsprechenden Zahl von Transporlfahrzeugen in Bereitschaft zu setzen, um teils dem Feinde zu imponieren, teils im Notfall sogleich mit der erforderlichen und zwar aus den Bürgern selbst zu bildenden Macht nach dem vom Feinde jedesmal gefährdeten Punkte hineilen zu können, mittlerweile aber — und das ist ihm die Hauptsache — ein kleines Heer von 2000 Fufsgängern und 200 Reitern, wovon der vierte Teil aus Bürgern zu bestehen habe, und ZUR ERSTEN REDE GEGEN PHILIPPOS. 107 welches unter öfterer Ablösung der Mannschaften stets vollzählig zu erhalten sei, zu rüsten und unter der Bedeckung von lOKriegs- schiffen nach der feindlichen Rüste zu entsenden, nicht um Phi- lippos im offenen Felde die Spitze zu bieten, sondern um im kleinen Krieg nach Art der Freibeuter durch Überfälle und Raubzüge den Feind zu beschäftigen und zu ermüden'. Daran schliefst sich eine Berechnung der zur Aufstellung und Unterhaltung dieses letzten Corps erforderlichen Geldmittel. Der finanzielle Nachweis über das Aufbringen dieser Summen aber war in einem besonderen Mömoire entwickelt, welches, wie Ähnliches anderwärts, als wörtlich zu verlesender Teil nicht in die Rede selbst mit aufgenommen worden ist (29). Die Frage nach dem Erfolg der Rede endlich läfst sich nicht mehr mit Bestimmtheit beantworten; doch dürfte aus dem Inhalte der der Zeit nach zunächst liegenden Reden, der olynthischen, wohl der Schlufs gezogen werden müssen, dafs derselbe in der Hauptsache nicht der gewünschte war. Die 2, 16 erwähnte Blo- kade der makedonischen Küste wenigstens liegt in der Zeit zu weit ab, als dafs man sie mit Sicherheit als eine unmittelbare Folge der vorliegenden Rede betrachten könnte. ΚΑΤΑ ΦΙΑΙΠΠΟΥ Α. IV. ρ. 40 Κ. Ei μεν περί χαινον τίνος πράγματος προίτί&ετο, ιΐ άνδρες ’Λ&ηναίοι, λέγειν, επιαχών αν έως οι πλείατοι των είωϋ-ότων γνώμην άπεψηναντο , εί μεν ηρεσχέ τί μοι των υπό τούτων ρη&έντων, ησυχίαν αν ήγον, εί δε μή, τότ° αν αυτός επειρώμην α γιγνώσχω λέγειν. επειδή δ 1 * з, νπερ ών πολλάχις είρήχασιν ούτοι πρότερον, συμβαίνει χαί νυν'ι σχοπεΐν, ηγούμαι χαι πρώτος άναστάς είχότως αν συγγνώμης τυγχόνειν. εί γάρ εχ τού παρεληλι’&ότος χρόνου τά δέονϋ? ούτοι συνεβοΰλευσαν, ονδεν αν υμάς νΰν εδει βουλεύεσ-9-αι. 2 Πρώτον μεν ονν ούχ ά&υμητέον, ώ άνδρες 'Αθηναίοι, τοΐς παροΰσι πράγμασιν, ουδ 1 εί πάνυ ψαύλως εχειν δοχεϊ. ο γάρ εστι χείριατον αυτών εχ του παρεληλυ&ότος χρόνου, 1. προντίύετο] Das Imperf., weil die Thätigkeit der Behörde, deren Geschäft es wardieBeratungsgegen- stände der Volksversammlung zur Begutachtung zu unterbreiten (zu з, 18), auch noch während der Debatten als fortwirkend gedacht ist. — επισχών äv] Das av erstreckt sich zugleich mit auf άπεψηναντο. — των είωύότων, näml. γνώμην άποφήνααθ-αι. Die ganze Stelle ist he wufste Nachahmung von Isokr. 8,1 и. (j, 2 εγω δ’, εί μέν τις των είύι- σμένων εν νμιν άγορενειν άξίως ήντης πόλεως είρηκως, πολλήν αν ησυχίαν γχον νυν <Γ ορών —, άνέστψ άποφανονμενος α γιγνιό- ακω περί τούτων. Vgl. die Parodie dieses locus communis bei Arist. Ekkl. 151 ίβονλόμην μεν έτερον αν των η&άδων λέγειν τα βέλτιοίλ’, Ίν ίκα&ημην ήσυχος’ νυν d’ ονκ έάοω u. s. w. — τότ kV] auf τότ ruht der Ton. Der Redner entschuldigt nicht, dafs er aufgetreten ist, sondern dafs er es zuerst von allen thut. — άναοτίις] Schon die Homerischen Helden erhoben sich beim Beginn der Rede. Vergl. 6, 3. — έκ τον παρεληλνύότος χρόνον] S. zu § 2. — εδει βονλενεσ&αι ] der Redner spielt mit den Assonanzen: τα δέονύ’ — αννεβονλενααν — εδει βονλενεαύαι. 2. ο γάρ — υπάρχει] 9, 5 το χείβιστον ίν τοΐς παρεληλνύόαι τούτο προς τά μέλλοντα βέλτιστου υπάρχει. Mit diesem Para- V. p. 40 R. ΔΗΜΟΣΘΕΝΟΓΣ ΚΑΤΑ ΦΙΛΙΠΠΟΓ A. 109 τούτο προς τά μέλλοντα βέλτιστον υπάρχει, τί ονν εοτι τούτο; ότι ουδεν, ώ ανδρες’Λ&ηναίοι, τών δεόντων ποι- ονντων υμών κακώς τ:ά πράγματ } ε'χει’ επεί τοι εΐ πάν ά προαήκε πραττόντων όντως είχεν, ουδ’ αν ελπίς ήν άντε βελτίω γενέα&αι. επειτ 1 έν·9νμητέον και παρ 1 αλ- 3 λων άκονονσιν και τοίς ειδόσιν αντοίς άναμιμνησκομένοις, ήλίκην ποτ* έχόντων δνναμιν Λακεδαιμονίων — εξ ου χρόνος ον πολύς — ως καλώς και προσηκόντως ουδεν ανάξιον υμείς επράξατε τής πόλεως, άλλ 3 νπεμείναδ■’ υπέρ τών δικαίων τον προς εκείνους πόλεμον, τίνος ονν ενεκα* ταντα λέγω; ϊν' είδήτ', ώ άνδρες Λϋ-ηναίοι, καί-9-εάση- σ&ε, ότι ουδεν ούτε φνλαττομένοις νμϊν έστι φοβερόν οντ 1 , αν όλιγωρήτε, τοιοντον, οΐον αν υμείς βονλοισ&ε, παραδείγμαοι χρώμενοι τή τότε ρώμη τών Λακεδαιμονίων, ής εκρατείτ ’ εκ τον προαέχειν τοίς πράγμασι τον νουν, καί τή νυν νβρει τούτου, δι ήν ταραττόμεΟ - 3 εκ τοϋ μηδέν φροντίζειν ων έχρήν. εί δέ τις υμών, ώ άν- 4 doxon fesselt der Redner die Aufmerksamkeit seiner Zuhörer. Die Präposition εκ bezeichnet den Eintritt einer Zeit als Anfangspunkt einer ganzen Reihe von Momenten, also diese mit inbegriffen den ganzen Verlauf derselben, = έν. Vgl. 18, 203 ούδ ηδννή&η πώποτε την πάλιν ονδείς εκ παντός τοϋ χρόνου πεϊοαι. 20, 141 μεγίστας δίδοτ εκ παντός τον χρόνον δωρεάς. 24, 90 περί τών εκ τον παρελη- λνβότο; χρόνου κριΜντων. — αυτών , an ihnen’, mit ο zu verbinden. — ποιονντων — πραττόντων] ohne Unterschied der Bedeutung, wie 3, 15. 3. ίν&νμητέον, näml. νμΐν, mit Anklang an aas vorhergehende a'iv- μητέον. — τοίς είδόοιν αντοίς] Dieser Zusatz hätte fehlen können, da αναμιμνηοκομένοις dem άκον- ovaiv entspricht. Aber einerseits machte παρ' άλλων einen Gegensatz wünschenswert, andrerseits erregen gerade Verletzungen des Eben- mafses die Aufmerksamkeit. — ηλίκην — ως καλώς] Wie die Römer, so verbinden auch die Griechen mehrere Relativa u. Fragpronomina in einem Satze ohne Copula: ‘wie wir trotz der grofsen Macht’. So unten § 36. 19, 61 ’ίν' είδήθ·' οίων υπαρχόντων αντοίς παρ υμών ο ίων έτνχον. 19,63 σκοπείτε τίνα πιατεύααντες τι επααχον. 21, 175 τί πεποιηκότες αυτών ενιοι τίνος οργής τετνχήκααι. — εξ ον χρόνος ού πολύς , näml. έστι , eine fast adverbialisch gebrauchte Formel. Isokr. 5, 47 οντοι γάρ άρχοντες τών ‘ Ελλήνων ον πολνς χρόνος εξ ον — εις τοσαντην μεταβολήν ήλθ·ον. Übrigens meint D. den korinthischen und den böo- tischen Krieg, worüber 18, 96. 20, 52 ff. und oben zu 2, 24. — νπερ τών δικαίων] Dafs die Gerechtsame der Hellenen zu verstehen seien, bedurfte für die Athener keiner besonderen Erinnerung. — τούτον] Jeder der Zuhörer wufste ja, wer dieser οντος wäre. — μηδέν] = nihil ist hier nur vollere Negation. 110 ΛΗΜΟΣΘΕΝΟΓΣ IV. ρ. 42 R. dgeg Αύηναΐοι, δνοπολέμητον οϊεται τον Φίλιππον είναι, σκοπών τό τε πλήύος της υπαρχούσης αυτώ δυνάμεως καί τό τα χωρία πάντ 3 άπολωλέναι τη πόλει, όρύώς μεν οϊεται, λογισάσύω μέντοι τοΰύ 3 , ότι εϊχομέν πού· 3 ημείς, ώ ανδρες ΑύηναΙοι, Πνδναν καί Ποτείδαιαν καί Μεύώνην καί πάντα τον τόπον τούτον οίκεϊον κύκλφ, καί πολλά τών μετ 3 εκείνου νυν δντων εύνών αντονομονμενα καί ελενύερ 3 υπήρχε καί μάλλον ήμΐν εβονλετ 3 εχειν οίκείως 5 η 3 κείνου, εΐ τοίννν ο Φίλιππος τότε ταυτήν εσχε την γνώμην, ώς χαλεπόν πολεμείν εστιν 3 Αύηναίοις έχουσι τοσαντ 3 επιτειχίσματα τής αυτόν χώρας έρημον όντα συμμάχων, ουδεν αν ών νννί πεποίηκεν επραξεν, ουδέ τοσαντην εκτήσατο δνναμιν. άλλ 3 είδεν, ώ ανδρες Αύη- ναίοι, τούτο καλώς εκείνος, ότι ταϋτα μεν εστιν άπαντα τα γούρι άύλα τον πολέμου κείμεν εν μέσου, φύσει δ 3 υπάρχει τοίς παροναι τά τών απάντων καί τοίς εύέλουαι 6 πονεΐν καί κινδννενειν τά τών αμελονντων. καί γάρ τοι ταντη χρησάμενος τή γνώμη πάντα κατέστραπται καί έχει, τά μεν ώς αν ελών τις εχοι πολέμου, τά δε σύμ- μαχα καί φίλα ποιηαάμενος. * καί γάρ ανμμαχείν καί 4. τά χωρία, die nachher Genannten. — οϊεται ] Die Wiederholung dieses Verbums im Vorder- und Nachsatz ist beabsichtigt. — Πνδ- ναν. Ποτείδαιαν, Με&ώνην] Vgl. die Einl. zu 1—3 und 1 , 12. — τούτον, dort mit entsprechender Geste. — οίκεϊον, zu eigen, mit εϊχομεν zu verbinden, wie κύκλιο mit τίάν- τα. — πολλά τών — κείνω] die Thessaler, Päoner, Illyrier/ Vgl. 1, 23. — μάλλον] ist eng mit έβον- λετ 3 zu verbinden. 5. επιτειχίσματα τής αντον χώρας, = έπΐ την αντον χώραν, wie 18, 71, feste Plätze als Stützpunkte beim Angriff auf sein Land, αντον nicht unmittelbar auf Philip- pos, sondern auf das in οντα liegende allgemeinere τινα (zu 2, 5) zu beziehen. — εκτήσατο \ steht noch unter der Wirkung des vor- herg. äv. Vgl. 3,14. — είδεν, er sah, erkannte. — καλώς] = probe scie- bat, doch mit ironischer Färbung. — τοίς παροναι \ nämlich ε'ργοις, denen, die auf dem Platze sind, τοίς έ&έλονσι πονεΐν καί κινδν- νενειν. Zu dem Gedanken vgl. Liv. IX, 40, 5: et omnia illa (prae- mia) victoriam sequi et ditevi hos- tem quamvis pauperis victoris prae- mium esse. 6. χρησάμενος] in dieser Verbindung formelhaft. Der Aorist bezeichnet das Eintreten der Handlung: 'nachdem er zu dieser Ansicht gelangt war’. Wir pflegen das Präsens zu setzen: ‘in dieser Ansicht’ weil wir an die Fortdauer der Ansicht während der Handlung denken. So ist es im Lat. bei ratus 42 R. ΚΑΤΑ ΦΙΛΙΠΠΟΥ Α. 111 προσέχειν τον νουν τοΰτοις έ&έλουσιν άπαντες, οΰς αν δρώαι παρεσκευασ μένους καί πράττειν ε&έλοντας α χρή. αν τοίννν, ώ ανδρες ld-9 -ηναίοι, καί υμείς επί τής τοι- 7 αντης ε-9-ελήσητε γενέσ&αι γνώμης νϋν, έπειδήπερ ον πρότερον , καί έκαστος υμών, ου δεϊ καί δΰναιτ 3 αν πα- ρασχείν αυτόν χρήσιμον τη πόλει, πάσαν άφεϊς την εϊριο- νείαν έτοιμος πρόττειν υτταρξη, δ μεν χρήματ 3 έχων είσ- φέρειν, δ δ 3 εν ήλικίμ στρατενεσ&αι, — συνελόντι <ϊ’ απλώς, αν υμών αυτών ε&ελήοητε γενέα&αι καί παΰσησέλ 3 αυτός μεν ουδέν έκαστος ποιήσειν έλπίζων, τον δέ πλησίον πάν& 3 υπέρ αυτόν πράξειν, καί τα νμέτερ 3 αυτών κομιείσ&ε, αν έλεος έλέλη, καί τά κατερρα&υμημένα πάλιν άναλήψεσέλε, κάκείνον τιμωρήοεσέλε. μη γάρ α ς έλεώ νομί- 8 ζετ 3 έκείνψ τά παρόντα πεπηγέναι πράγματ 3 ά&άνατα, αλλά καί μισεί τις εκείνον καί δέδιεν, ώ ανδρες 3 Λέληναϊοι, καί φ&ονεϊ καί τών πάνυ νϋν δοκονντων οίκείως έχειν καί είπαν $, οσα περ καν άλλοις τιαίν άνέλρώποις ένι, u. s. w. — καί προσέχειν — άπαντες] ist ein Hexameter. S. zu 1, 5. 7. δεϊ, neben δΰναιτ ’ αν, weil die Pflicht an keine Bedingung gebunden ist. Auch ist ον δεϊ ein bestimmter Begriff geworden. Aus dem Genetiv ov ist für die Fortsetzung des Satzes ein εν ώ zu ergänzen. — ειρωνείαν, Ausflüchte, Vorwände, unter denen man sich seiner Schuldigkeit als über die eigenen Kräfte gehend entzieht, ειρωνεία το εναντίον ίοτί τη αλαζονεία, όταν δννάμενός τις ποιήααι φά- σκη μη δννασ&αι’ αλαζών γάρ ίατιν δ επί πλέον τα εαυτόν κομ- πάζωνκαί ανξων, εΐρων δε — ο επί το ήττον άγων χαΐ μειών. Bekk. Anecd. gr. 243, 20. Vgl. unten § 37. Der Artikel τήν ‘diese eure’ sei es angeborene oder besser bisher gebrauchte. — δ εν ηλικία] S. zu 3, 4. — συνελόντι δ’ απλώς, kurz und gut. Verst. είπεΐν. Vgl. Ana- xilas bei Athen. 13, 258 e ανντε- μόντι δ 3 ονδε εν έοβ·’ εταίρας οσα περ έστι θ-ηρί 3 ίξωλέατερον. — υμών αυτών γενέσ&αιέενιοίι selbst zugehören.’ ‘Herren eurer selbst zu werden’; denn bisher blickten sie stets auf andere. Vgl. zu 2, 30. — πανσηοθ · 3 — έκαστος] konstruiere: παΰσησθ· έί.πίζων αυτός μεν ου- δεν έκαστος ποιήσειν, τον δε πλησίον. Vgl. § 48, 5, 19. 9, 29 und Krüger § 58, 4, 5. — πάλιν άνα- λήιρεαθ-ε, eine den Griechen sehr geläufige Abundanz des Ausdrucks, welche bei der mündlichen Rede als solche überhaupt nicht empfunden wurde, wie 11,21 u. ö. Ebenso πάλιν άναχωρεΐν Thuk. 2, 5. 8. αθάνατα, proleptisch, 'sodafs oder als ob sie unvergänglich sei’. — μη γαρ — αλλα xai] — tan- tum abest ut — ut contra, vgl. zu 1,28. — τις, mancher. Der davon abhängige Genetiv steht am Ende des Satzes. Über die Sache 1,22 ff. 2, 15 ff. — απανίί’, alle Leidenschaften. — οσα περ καν — ταντα καν] Der Grieche hebt die Verglei- 112 ΛΗΜΟΣΘΕΝΟΓΣ IV. ρ. 43— ταντα χάν τοίς μετ 3 εκείνον χρη νομίζειν εν είναι, κατέ- πτηχε μέντοι πάντα ταντα ννν, ονκ εχοντ αποστροφήν διά την νμετέραν βραδύτητα καί ρα&νμίαν, ην άπο&έσ&αι 9 φημϊ δεΐν ηδη. δράτε γάρ, ώ άνδρες Ά&ηναίοι, το πράγμα, οΐ προελήλν-9-εν άσελγείας άνθρωπος, og ούδ 3 αϊρεσιν ύμϊν δίδωσι τον πράττειν η άγειν ησυχίαν, αλλ 5 απειλεί και λόγονς υπερηφάνονς, ως φασι, λέγει, καί ονχ οϊός εστιν εχων α κατέστραπται μένειν επί τούτων, άλλ 3 αεί τι προσπεριβάλλεται καί κνχλφ * πανταχη μέλλοντας 10 ημάς καί κα&ημένους περιστοιχίζεται, πότ 3 ουν, α ανδρες 'Αθηναίοι, πό& 3 α χρη πράξετε; επειδάν τί γένη- ται; επειδάν νη Α'ι ανάγκη chung noch durch ein καί in dem relativen Vergleichungsgliede, welches im Deutschen nicht übersetzt werden darf. Xen. Anab. 2, 1, 22 απάγγελλε τοίννν καί περί τον- τωνότι καί ημΐν ταντα όοκεΐάπερ καί βααιλεϊ. D. 21, 1 εγώ δ 3 οπερ αν καί υμών έκαστος νβριαθείς προείλετο πράξαι, τούτο καί αυτός έποίηΰα. Lys. 30, 1 επειδή τοίννν καί των απολογούμενων αποδέχεστε, άξιώ καί τών κατηγόρων υμάς άκροάαααθαι u. ö. — πάντα ταντα, alle diese Völkerschaften. Das Neutrum fafst dieselben ohne Rücksicht auf ihren persönlichen Inhalt als Massen zusammen. So auch sonst bei Mehrheiten persönlicher Subjekte, wo dieselben in der Totalität ihrer Erscheinung vorgestellt werden, wie 18, 318 άλλα προς τους ζώντας τον ίώντα εξέταζε καί τους καθ’ αυτόν, ώσπερ τάλλα πάντα, τους ποιητάς, τονς,,χορονς, τους άγω- νιατας. Xen. Ok. 6, 13 τους μεν γάρ αγαθούς τέκτονας, χαλκέας αγαθούς, ζωγράφους αγαθούς, άνδριαντ οποίους καί τά άλλα τα τοιαντα πανν^ ολίγος μοι χρόνος έγένετο ικανός περιελθειν. Man achte übrigens auf die Voranstellung des an πεπηγέναι assonieren- den Verbums: κατέπτηχε : c nurge- η. ννν δε τί χρη τά γιγνό- duckt’ u. s. w. — αποστροφήν] άντί τον καταφυγήν Harp. 9. τό πράγμα — άνθρωπος] Der Relativsatz führt spezieller aus, was πράγμα zu allgemein bezeichnet. Zwischen πράγμα und oi findet Pause und Hiatus statt, überhaupt ist ja der logische Bezug zwischen Hauptsatz und indirektem Fragesatz im Griechischen ein loserer, als im Deutschen. — καθημένονς] S. zu 2, 23. — περιστοιχίζεται ] εκ μεταφοράς τών κυνηγέ τών κατά γάρ τ ας εκδρομάς τών θηρίων ορθά ξύλα ίστάσιν, α καλόν σι στοίχους η στόχους, κατα- πεταννύντες αυτών δίκτυα, "ν’ έαν αντονς εκφνγη τά θηρία, εις τα δίκτυα ίμπέση, ώς νποαημαΐ- νει Ξενοφών εν τώ κυνηγετικοί (6, 5). Harp. Vgl. ο, 27. 10. επειδάν τίγένηταί;] Diewört- liche Übersetzung: wenn was dann geschehen sein wird? ist im Deutschen unmöglich für: Was soll zuerst geschehen sein? Dieses Hereinziehen der Frage in einen abhängigen Satz ist dem Griechischen sehr ge- läuflg Vf Vgl. Xenoph. Mem. 1.4.14: αλλ όταν τί ποιήσωαι, νομιέίς αντονς σον φροντίζειν; Plat. Gorg. 448° u. s. w. — νη Αί’, giebt dem Satze ironische Färbung. Diese Bedeutung hat νη Αί’ besonders bei 43 R. ΚΑΤΑ ΦΙΛΙΠΠΟΙ* Α. 113 μεν ’ ηγεΐσίλαι; εγω μεν γάρ οίμαι τοίς ελευ&έροις με~ γίστην ανάγκην την νπερ των 7ΐραγμάτων αισχύνην είναι, η βούλεσ-9-ε, είπε μοι, περιιόντες αυτών πνν&ΰνεσϋ-αι' „ λέγεται τι καινόνγένοιτο γάρ αν τι καινότερον η Μα- κεδών άνήρ lÄd -ηναίους καταπολεμών καί τα των ' Ελλήνων διοικών; „τέ&νηκε Φίλιππος„ον μά ζΐί’, άλλ’ 11 aod -ενεϊ .“ τί δ’ υμιν διαφέρει; καί γάρ άν οντός τι πάϋ-η, ταχέως υμείς έτερον Φίλιππον ποιήσετε, άνπερ οντω προσέχητε τοις πράγμασι τον νουν ’ ονδε γάρ οντος παρά την αυτού ρώμην τοσοϋτον έπηύξηται όσον παρά την ήμετέραν αμέλειαν, καίτοι καί τούτο' εϊ τι πά&οι 12 \ , ~ / ( ~ α > , η MC ~ c -- και τα της τύχης ημιν, ηπερ Selbsteinwüvfen, vgl. 8,7 u. ö. — vvv — ήγεϊοίλαί] für was (vgl. 9,16.39) soll man denn den jetzigen Stand der Dinge halten? näml. είμή ανάγκην. An die Antwort schliefst sich γάρ — έγώ — είναι ] Vgl. 8,51. — είπε μοι ] wie άγε und φέρε in der Anrede ohne Rücksicht auf den Numerus des Verbums. Vgl. 8, 74. — περιιόντες ] mit Beziehung auf die Gewohnheit der Athener müfsig umherzuschlendern und die Zeit mit politischem Geschwätz hinzubringen. Vgl. § 48 und 6, 14. IS, 158. 323. 19, 288. — αν των, — άλλήλων, wie 9,12. 21 und Krüger § 51, 2, 16. — πννϋ-ά- νεο&αι] Vgl. zu 2,23. Dazu Apostel- gesch. 17, 21 ’Α9ηναϊοι äh πάντες καί οι επιδημονντες ξένοι εις ον- δεν έτερον ηνκαίρονν η λέγειν τι η άκούειν τι καινότερον. — γένοι- το ycp] γάρ oft mit Bezug auf den unterdrückten Ausdruck der Verwunderung, Mifsbilligung und dgl. Vgh 4, 27. 8, 33. 9, 17. 68. — Ma- κεδών άνήρ] verächtlich und darum mit ’Α&ηναίονς, diesem Volke, das nach der Griechengöttin Athene sich nannte, zusammengestellt. Man achte auch auf die starken Verba: καταπολεμών und διοικών. Es gilt ja eben die αίοχννη υπέρ τών πραγμβ das Beschämende der Lage’, nachzuweisen. Demosthenes I. 8. Aufl. αει μεκτιον η ημείς ημών 11. τέ&νηκε — άσ&ενεΐ] Als Probe eines Zwiegesprächs der Neuigkeitskrämer mit den entsprechenden Gesten und Accenten vorgetragen zu denken. Der eine fragt, ob die grofse Neuigkeit sich bestätigt, der andere hat direkte Nachricht. D. macht sich über beide lustig. Dergleichen Gerüchte gelangten öfter nach Athen, s. 1, 13. 3, 5, und entbehrten auch nicht immer alles Grundes, s. 18, 67. — μά Ai’] kommt nur in negativen Sätzen vor; D. hat von allen Rednern die meisten Schwurpartikel; doch bevorzugt er die kurzen: προς Αιός, προς ίΗών,'Ηράκλεις u. s. w. — άν τι πά!}>/] S. zu 2,15. — ον- τω, in der bisherigen Weise. — παρά 1 causal, wie 9, 2. 12. καίτοι καί τούτο] Dieselbe Formel, durch einen Verbalbegriff wie ενθ-νμητέον oder dergl. zu vervollständigen, kommt beibeiläufiger Hinzufügung noch eines Momentes auch 18, 123 und in der Fassung καί γά_ρ τούτο 19, 314 und καί γάρ αν τούτο 21, 167 vor. — τά τής τύχης] unbestimmter Ausdruck für ή τνχη. Durch die Unbestimmtheit des Ausdrucks wird gewisser- mafsen ihre schauerliche Gröfse geschildert. Zur Sache verdient eine Stelle aus dem Scholiasten des Ari- 8 114 ΛΗΜΟΣΘΕΝΟΥΣ IV. ρ. 44 R. αυτών επιμεΧουμε&α, και τουτ εζεργασαιτο, ισΟ- οτι ηλίθιον μεν οντες, άπασιν αν τοίς πράγμααι τεταραγμένοις Ιπιατάντες όπως βονλεσ&ε διοικήααισ&ε, ώς δε νυν εχετε, ονδε διδόντων των -καιρών ΆμφίποΙιν δέξασ&αι δύναισβ·’ αν, άπηρτημένοι και ταΐς ηαραακεναϊς και ταΐς γνώμαις. 13 ‘Ως μεν ονν δεί τά προσήκοντα ποιεϊν id -έλοντας νπάρχειν άπαντας ετοίμως, ώς εγνωκοτων υμών και πεπεισμένων, παύομαι λέγων τον δε τροηον τής παρασκευής, ήν άπαλλάξαι αν των τοιοντων πραγμάτων ημάς οϊομαι, και το πλή&ος οσον, των , και τάίΧ ώς άν μοι παρασκενασ&ήναι, * και δή 14 υμών, ώ άνδρες Ά&ηναϊοι, stophanes zu den Wolken 587 angeführt zu werden, wonach die δυσβουλία der Fluch des beim Wettstreit um den Besitz Attikas unterlegenen Poseidon sei; Athene aber habe denselben unschädlich gemacht durch den Segen, dafs dem Lande alle Thorheit zum guten aus- schlagen solle. — βέλτιον] näml. ημών Ιπιμελείται. Das Yerb. επιμελούμενα ist dem nächsten Subjekt angefügt, wie bei Thuk. 1, 82 όσοι ώσπερ καί ημείς υπ ’ ’Α&η- ναίων επιβονλευόμε&α und ,3,67 ήν οι ηγεμόνες, ώσπερ νυν υμείς, κε- φαλαιώσαντες προς τους ξίμπαν- τας διαγνώμας ποιήσησ&ε. Vgl. Krüger § 63, 1, 4. — τοϋ r’] näml. το πα&εΐν τι Φίλιππον. — οντες, = εί εϊήτε. — άπασιν άν — διοι- κήααισ&ε] άν gehört gleichmäfsig zu ίπιατάντες und zu διοικήσαισ&ε = ίπισταίητε άν καί διοικήσαι- σ&ε, dafs ihr die (dann ohne Zweifel eintretende) allgemeine Verwirrung der Dinge persönlich kennen lernen und diese nach Belieben (όπως ßov- λεσ&ε, vgl. § 46. 6, 9) zur Entscheidung bringen könnet. — ’Αμφίπο- λιν] S. die Einl. zu 1—3 S. 34. — άπηρτημένοι] κεχωρισμένοι Schol. = απόντες § 5 im Gegensatz zu πλησίον οντες und ίπιατάντες — και πορονς ονστινας χρημα- βέλτιστα και τάχιστα δοκεΐ πειράσομαι λέγειν, δεη&είς τοαοντον. επειδάν απαν τ’ γνώμαις, denn gerade das προσ- έχειν τον νουν τοΐς πράγμααι hat der Bedner immerwährend gefordert. 13. μεν — ετοίμως, — ως μεν ονν δειυπάρχειν άπαντας εϋ-έ- λοντας ποιείν ετοίμως τα προσήκοντα. — ί9·έλοντας νπάρχειν, — έ&έλειν, nur dafs bei dieser Trennung der Verbalbegriff selbständiger hervortritt, wie denn überhaupt diese schweren Worte im Anfänge des § gewifs einzeln und mit Pausen gesprochen worden sind. So 3, 7. 15, 1 απαντες νπάρχειν, ίγνωκότες μοι δοκεΐτε. 18, 95 τοϋτο γαρ νπάρχειν υμάς είδότας ηγούμαι. 18, 228 ώμολόγηκε νννϊ νπάρχειν ίγνωαμένονς εμε λέγειν υπέρ ΦΜππον. 21, 41 άν γαρ ταν& όντως έγνωσμέν’ νπάρχή παρ’ νμΐν. — άπαλλάξαι άν ] Vgl. § 42. 6,10. 8,23. 35. 9, 1. 76 und Krüger § 54, 6, 6. — πλή&ος ] versteht sich των ατρατενομένων, welche in παρασκευή enthalten sind. — οσον — ονστινας ] zu πλήθος οσον und πόρους ονστινας ist nur noch οϊομαι δεϊν, nicht aber απαλλάξαι zu ergänzen, da οϊομαι δεΐν dem Sinne nach diesem Ausdruck entspricht. — καί δή] ‘nunmehr’. 44 R. ΚΑΤΑ ΦΙΛΙΠΠΟΥ" Α. 115 άκούσητε, κρίνατε, μή πρότερον προλαμβάνετε’ μηδ* αν εξ αρχής δοκώ τινι καινήν παρασκευήν λέγειν, άναβάλλειν με τα πράγμα-9· 1 ήγείσ-9-ω. ου γάρ οι „ταχύ“ και ,,τή- μερον“ ειπόντες μάλιστ 3 εις δέον λέγουσιν (ου γάρ αν τά γ 3 ήδη γεγενημένα τή νυνί βοη-9-εία κωλΰσαι δυνη- έλείημεν), ολλ 3 ός αν δείξη, τις ποριοϋ-είαα παρασκευή 15 καί πόση καί πόέλεν διαμείναι δυνήαεται, εως άν ή δια- λυαώμε-9 -a πεισ&έντες τον πόλεμον ή περιγενώμε&α των έχ&ρών’ ούτω γάρ ούκέτι του λοιπού πάσχοιμεν αν κακώς. οίμαι τοίνυν εγώ ταΰτα λέγειν έχειν, μή κωλύων εϊ τις άλλος επαγγέλλεται τι. ή μεν ουν νπόσχεσις ούτω μεγάλη, τό δε πραγμ 3 ήδη τον έλεγχον δώσει, κριταί ( 5 3 υμείς έσεσ&ε. Πρώτον μεν τοίνυν, ώ άνδρες Ά&ηναίοι, τριήρεις 16 πεντήκοντα παρασκευάσασ&αί φημι δεΐν, είτ 3 αυτούς ούτω τάς γνώμας έχειν ως , εάν τι δέη, πλευστέον εις ταύ- τας αύτοίς έμβάσιν. προς δε τούτοις τοίς ήμίσεσι τών 14. έπειδάν — προλαμβάνετε ] Der Imperativ des Präsens bezeichnet mit Rücksicht auf den dauernden Einflufs der vorgefafsten Meinung, auf das Anhören der ganzen Rede, das προλαμβάνειν als etwas Zu- ständliches, der Imperativ des Aorist das κρίνειν als etwas in sich Geschlossenes, Einmaliges, Vorübergehendes. πρότερον ist zur Abrundung des Satzes hinzugefügt (zu § 7), das Objekt aber zu προλαμβάνετε aus κρίνατε zu ergänzen. μή asyndetisch, wie 8, 57, und ονχί 9, 51. Vgl. Krüger § 59, 1, 10. — άναβάλλειν, mit Beziehung auf den den Athenern oft gemachten Vorwurf (s. bes. § 37), dafs sie durch ihr Zaudern und durch die saumselige Betreibung der Kriegsrüstungen gewöhnlich den günstigen Zeitpunkt zum Handeln aus den Händen lassen. — εις δέον ] zum Nötigen, Besten, = treffen am nächsten zum Ziele. Vgl. § 40 τούτων ονδενΐ εις δέον τι κέ- χρησ&ε. 3, 28 πλείω ή χίλια καί πεντακόσια τάλαντ ’ άνηλιόκαμεν εις ονδεν δέον. — βοηϋ-είάΡί gl. § 32. 15. τις — πόση — πό&εν, eine Heeresmacht aus welchen Waffengattungen zusammengesetzt, wie stark und durch welche Mittel dauernd zu erhalten, διαμείναι ist der betonte Begriff. Vgl. § 20. — πει- σ&έντες, auf gütlichem Wege, dem des Vertrags. — οντω, wie ihr gehört habt. — το πράγμα] der Inhalt des Versprechens, aas Einzelne, die Erörterung meines Vorschlags. 16. τριήρεις πεντήκοντα ] eine mäfsige Zahl im Verhältnis zu dem ganzen damaligen Betrage der athenischen Seemacht, die D. selbst 14, 13. 20. 29 auf 300 Trieren angiebt, ja die nach den Inschriften über das att. Seewesen sich zu Anfang der 106. Olymp, auf nahe an 400 Segel belief; aber es handelt sich auch nur um das Indienststellen der Schiffe und die Bemannung mit Bürgern. — ως — πλευστέον] näml. Sv. — αύτοίς εμβάοιν] Vgl. zu 1, 2. — τοΐς ήμίσεσι τών ιππέων] Die Gesamtzahl betrug tau- 8 * 116 ΛΗΜΟΣΘΕΝΟΓΣ iv. ρ. 45 R. ιππέων ίππαγωγους τριήρεις χαί πλοία ίχανά εντρεπίσαι 17 κελεύω ' ταΰτα μεν οϊμαι δεϊν ύπάρχειν επί τάς έξαίφνης ταντας από τής οίχείας χώρας αντον στρατείας είς Πνλας χαί Χερρόνησον χαί ’Όλνν&ον χαί οποί βούλεται' όεΐ γάρ εχείνφ τοΰτ’ εν τή γνώμτ] παραστήσαι, ώς υμείς εχ τής άμελείας ταντης τής άγαν, ώσπερ είς Εύβοιαν χαί πρό- τερόν ποτέ φασιν εις Άλίαρτον χαί τα τελευταία πρψψ 18 είς Πνλας, ϊσως αν ορμήσαιτε. ούτοι παντελώς ονδ 1 εί μή ποιήσαιτ 5 * αν τούτο, ώς έγωγέ φημι δεΐν, ενχατα- φρόνητόν εστιν, %ν 3 ή διά τον φόβον είδώς εύτρεπείς υμάς (ειαεται γάρ αχριβώς' εισίν send nach D. 14,13. Das Adj. assimiliert sich im Genus dem Substantiv, als dessen Teil es sich darstellt. Vgl. 9,52 ή φύσις τής έκείνον χώρας, ής άγίιν και φέρειν έστι πολ- λήν. 19, 141 τής τών Φωκίων χώρας, δπόσην βούλονται. 20, 8 τδνήμιαύν έστ* ατελής τον χρόνον. Vgl. Krüger § 47, 28, 9. — ίππαγωγονς τριήρεις] Dergleichen kamen zuerst im peloponnesischen Kriege 01. 87, 2. 340 in Gebrauch, wo man alte Kriegsschiffe dazu verwendete. Thuk. 2, 56. — πλοία, Lastschiffe, τά ψέροντα τα επιτήδεια καί υπηρετικά. Schol. ικανά, der Zahl nach. 17. ταντας, die jedermann bekannten. Vgl. § 19.8,46. — αντον] gehört mehr zu στρατείας, als zu χώρας. Asch, wie D. sind besonders in der Stellung der Pronomina αντον u. αντώ sehr frei. Man findet sie mit Vorliebe zwischen zusammengehörende Worte eingeschoben. — είς Πνλας ] Ol. 106, 4. 352 wollte Philippos die Phoker in ihrem eignen Lande angreifen: seinen Durchzug durch die Thermopylen verhinderten die Athener durch Aufstellung einer Flotte. D. 18, 32. 19, 319. Diod. 16, 38. — Χερρόνησον] der Chersones wurde bei Philippos’ thra- kischem Feldzug Ol. 107. 1. 352 bedroht (vgl. 1 , 13 ); die damals γάρ, εισίν oi παντ εξαγγέλ- beschlossene Hülfesendung dorthin (§ 41) kam nicht zur Ausführung. — ’Όλνν&ον] S. zu 1, 13. — όποι βούλεται] ohne besondere Betonung, formelhaft, wie unser: und wer weifs, wohin? — παραστή- σαί] VgL Plat. vom St. 10, p. 600, Πρωταγόρας καί Πρόδικος — δν- νανται τοίς ίψ' εαυτών παριστά- ναι Ιδία ξνγγιγνόμενοι, ώς u. s. w. — ώσπερ] näml. ωρμήσατε. — είς Εύβοιαν] ΟΙ. 105, 3. 357; s. zu 1,8. — ψασίν] Ergänze : υμάς δρμήσαι. Vgl. zu 3, 21. — είςΧλίαρτον] bei dem Kampfe, den Ol. 96, 2. 395 die verbündeten Thebaner, Korinthier und Argiver gegen die Spartaner bestanden und welcher mit der Niederlage der letzteren bei Haliartos in Böotien endigte. 18. εί μη ποιήσαιτ αν το ντο] eventuell ; auch wenn ihr das etwa nicht thun solltet. Vgl. Krüger § 54, 11, 2 τοντο, näml. το δρμήσαι. — ευκαταφρόνηταν έστιν, die von mir vorgeschlagene Mafsregel der Mobilmachung. — "ν’ ή . .] Man sollte einen Causalsatz erwarten: 1 weil er dadurch’, aber dem Redner schwebt alsdas logische Subjekt vor: Ihr dürft es nicht unterschätzen und unterlassen· — είδώς εύτρεπείς υμάς] ergänze όντας. S. zu 21, 1. — εισίν oi — τον δέοντος] Unter diese Zuträger gehören beispielsweise Leute 45 R. ΚΑΤΑ ΦΙΛΙΠΠΟΙ" Α. 117 λοντες εκείνφ παρ* ημών αυτών πλείονς τον δέοντος) ησυχίαν εχη, η παριδιί.ν ταντ 3 αφύλακτος ληψ-ίλη, μηδενδς δντος έμποδών ττλειν επί την εκείνον χώραν νμιν, αν ένδφ καιρόν, ταΰτα μεν εστιν α πασι δεδόχ&αι φημί δεΐν καί 19 παρεσκενάσίλαι προσήκειν οϊομαι ’ προ δε τούτων δύναμίν τινα, ώ ανδρες Άίληναϊοι, φημί προχειρίσασ&αι δεΐν υμάς, η συνεχώς πολεμήσει καί κακώς εκείνον ποιήσει, μή μοι μνρίονς μηδέ δισμνρίονς ξένους, μηδέ τάς έπιστο- λιμαίονς ταύτας δυνάμεις, άλλ 3 ή τής πόλεως εσται, καν υμείς ένα καν πλείους καν τον δείνα καν δντινονν χει- ροτονήσητε στρατηγόν, τούτφ πείθεται καί άκολου&ήσει. καί τροφήν τούτη πορίσαι κελεύω, εσται δ 3 αυτή τις ή 20 δύναμις καί πόση, καί πό&εν την τροφήν έξει, καί πώς ταντ 3 είλελήσει ποιεΐν\ εγώ φράαω, καθ· 3 έκαστον τούτων διεξιών χωρίς, ξένους μεν λέγω — καί όπως μή ποιήσει ό πολλάκις υμάς έβλαψεν ’ πάντ 3 ελάττω νομίζον- τες είναι τον δέοντος καί τα μέγιστ 3 εν τοΐς ψηφίσμασιν wie Neoptolemos und Aristodemos (vgl. zu 5,6). Eine eigentliche makedonische Partei gab es in Athen damals noch nicht. — μηδενος ist Neutrum. Vgl. τί 1,12. μη steht, weil der Satz kondizionalen Sinn hat: weil dann nichts hindern würde. 19. δεδόχ&αι — παρεσκενάσ&αί] Das Perf. bezeichnet, indem es eine erst abzuschliefsende Handlung als bereits abgeschlossen vorstellt, das Dringliche, die Notwendigkeit des sofortigen Abthuns derselben. Vgl. 8, 3. 15. — προ ds τούτων, vor der § 16 verlangten und nur eventuell in Thätigkeit zu setzenden Macht, deren Absendung also ver- hältnismäfsig weniger dringlich ist. — μή μοι μνρίονς ] näml. λέξητε oder λεγέτω τις: ‘kommt mir nicht mit —\ Vgl. Arist. Ach. 345 μή μοι πρόφασιν. Wesp. 1179/«J μοί γε μν&ονς. — τας in ιατολιμαίονς ταντας, eure beliebten papierenen. τάς ίν ίπιοτο/.ιάςγριιφομίνας μόνον δυνάμεις, εργω δε ή iv πολέμιο μή (λεωρονμενας, Bekk. anecd. gr. 253, 16. Vgl. unten § 30. 45. — ή τής πόλεως εσται, welche wirklich dem Staate zu Gebote steht. Vgl. §. 27. — πείθεται καί ακολουθήσει] mit einem Seitenblick auf die schlechte Disciplin der Söldnerhaufen, die, wenn die Löhnung ausblieb, auf eigene Faust Krieg führten oder den Gehorsam verweigerten und auseinander liefen.— τροφήν, = σιτηρέσιον. S. zu § 29. 20. τις — πόση — πόθ-εν ] Vgl. § 13. 15. — ταντ ε&ελήσει ποιεΐν, näml. τής πόλεως είναι καί τω στρατηγοί πείίϊεσ'άαι καί άκολν- (λεΐν — καίλ’ έκαστον τούτων] S. zu 2, 24. — ξίνονς μεν λέγω] Der hier abgebrochene Satz wird § 21mit denWorten λέγω d^Jedoch in veränderter Form, wieder aufgenommen. Die dazwischen geschobenen Worte sollen den niedrigen Betrag der Forderung motivieren. — όπως μή ποιήσετε] Vgl. 8, 38 und Krüger § 54, 8, 7. — πάντ ελάττω τον δέοντος, nicht grofs genug. — εν τοΐς ψηφίσμασιν] Vgl. 3, 14. 118 ΔΗΜΟΣΘΕΝΟΤΣ IV. ρ. 45- αιρούμενοι επί τφ πράττειν ουδέ τά μιαρά ποιείτε’ αλλά τά μιαρά ποιησαντες ααι πορίσαντες τοΰτοις προστί&ετε, 21 αν ελάττω φαίνψαι. λέγω δ ή τους πάντας ατρατιώτας δισχιλίονς, τούτων δ 1 Αθηναίους φ η μι δείν είναι πεντα- αοσίους, εξ ης άν τίνος υμίν ηλιαίας ααλώς εχειν δ oafj, χρόνον ταατδν στρατενομένονς, μη μααρδν τούτον , άλλ 1 οσον αν δοαη ααλώς * εχειν, έα διάδοχης άλλήλοις· τους δ 3 άλλους ξένους είναι αελείω. ααι μετά τούτων ιππέας διααοοίους, ααι τούτων πεντήαοντ 3 A-9 -ηναίονς τουλάχιστον, ώσπερ τούς πεζούς, τον αυτόν τρόπον στρατευομέ- 22 νους, ααι ίππαγωγούς τοΰτοις. είεν’ τι προς τοΰτοις έτι; ταχείας τριήρεις δέαα. δει γάρ, έχοντος εαείνου ναυτιαόν, ααι ταχειών τριήρων ημίν, όπως ασφαλώς η δύναμις ττλέη. πόέλεν δη τοΰτοις η τροφή γενήαεται; εγώ ααι τούτο φράσω ααι δείξω, επειδάν, διότι τηλιααύτην άποχρήν οίμαι την δύναμιν ααι πολίτας τους στρατευομένους είναι α.ελεύω, διδάξω. — επί. τώ πράττειν, wenns zum Handeln kommt, im Gegensatz zu ■ψηφίσμασιν. — ποιησαντες καί πορίσαντες ] das erstere geht auf προχειρίσα&αι δύναμιν, das zweite auf τροφήν πορίααι. 21. τους πάντας] Krüger § 50, 11,12. — στρατιώτας, — πεζούς. Vgl. § 28. 33. ^— ηλικίας, Aufgebot. S. zu 3,4. — εκ διαδοχής άλλήλοις] Der Dativ hängt von διαδοχής ab: so dafs sie einander ablösen. D. schlägt hiermit, wie es scheint, insofern etwas Neues vor, als er den gewöhnlichen Reihendienst die (έξοδοι εκ διαδοχής Äsch. 2, 168), der sich in der Regel auf die Dauer eines ganzen Feldzugs erstreckte, auf eine beliebige kürzere Zeit beschränkt wissen will, so dafs auch während des beabsichtigten Feldzugs die Ablösung der Mannschaften erfolgen konnte. — ιππέας — ίππαγωγούς — τριήρεις] nämlich λέγω. — ώσπερ τους πεζούς] erhält seinen Bezugdurch das folgende τον αυτόν τρόπον. 22. είεν, ‘gut, abgemacht,’ den einen Punkt abschließend und einen neuen vorbereitend. — ταχείας τριήρεις, eigentliche Kriegsschiffe, hier zunächst zur Deckung der die ίππαγωγοί abgerechnet nicht besonders erwähnten Transportschiffe oder ατρατιώτιδες bestimmt, auf welchen das Heer nach dem Orte seiner Bestimmung übergesetzt werden sollte. — έχοντος εκείνου ναυτικόν] Die ersten Anfänge einer maked. Seemacht fallen in die 106. Olympiade. Gleichwohl reichte dieselbe geraume Zeit nur zu Handstreichen und Seeraub aus (vgl. unten § 34). Noch jetzt hält D. zehn Schiffe für hinreichend gegen die ganze maked. Flotte, und auch später ist diese der athenischen nie gewachsen gewesen. — τηλικαύ- την, so gering:. — ηολίτας, ist als betontes Prädikat seinem Subjekt vorangestellt: = τους στρατενο- μένους είναι πολίτας warum ich die Teilnahme der (genannten) dienst- thuenden Bürger verlange, wozu ich sie haben will. 46 R. ΚΑΤΑ ΦΙΛΙΠΠΟΙ" Α. 119 Τοσαυτην μέν, ώ άνδρες Ιτί&ηναΐοι, διά ταΰτα, οτι 23 ονκ ενι νΰν ήμΐν πορίσασ&αι δύναμιν την έκείνφ παρα- ταξομένην, «λλά ληστεύειν ανάγκη και τοντφ τφ τροπφ τον πολέμου χρήσ&αι την πρώτην. ον τοίννν υπέρογκου αυτήν {ον γάρ εστι μισΠός ονδε τροφή), ουδέ παντελώς ταπεινήν είναι δει. πολίτας δέ παρεϊναι και σνμπλεϊν διά ταντα κελεύω, οτι και πρότερόν ποτ* ακούω ξενικόν τρέφειν εν ΚορίνΠφ την πάλιν, ον Πολνστρατος ηγείτο και ^Ιφικ,ράτης και Χαβρίας και άλλοι τινές, και αυτούς υμάς συστρατενεσ&αι' και οίδ 3 άκονων, οτι Λακεδαιμο- 24 νίονς παραταττόμενοι με&’ υμών ενικών οντοι οι ξένοι και υμείς μετ’ εκείνων, εξ ον δ ’ αυτά κα9 3 αυτά τά ξενικά νμίν στρατεύεται, τούς φίλους νικά καί τούς συμμάχους, οί δ 3 εχΠροί μείζονς τον δέοντος γεγόνασιν. καί ίταρακύφαντ' επί τον τής πόλεως πόλεμον προς'Λρτά- 23. τοσαντην] ist das Stichwort u, schliefst sich an άποχρήν οίμαι an. — έκείνω, — τη εκείνον. Com- paratio compendiaria. Vgl. Krüger §48,13,9. — ληστεύειν] vom kleinen Kriege, der in Überfällen, Streifzügen und dgl. besteht. In demselben Sinne λησταί 18,145. Vgl. Liv. 1,15 in fines Romanorum excurrerunt populabundi magis quam iusto mo- re belli. — πρότερόν] im korinthischen Kriege Ol. 96,2.395. Das erste bedeutende und durch seineFührung ausgezeichnete Söldnerheer in Griechenland, r 6 iv Κορίν&ω ξενικόν Arist. Plut, 173, undHarpokr.: συν- εατηαατο αυτό πρώτον Κόνων, παρέλαβε δ' αυτό’ίφικράτης υατε- τον καί Χαβρίας ' <ή χρησάμενοι την Λακεδαιμονίων μόραν κατί- κοηιαν στρατηγουντος αυτοΐς ’ΐψι- κράτους καί Κάλλιον. — ακούω] S. § 17 und zu 3, 21. — τρέφειν und συστρατεύεαθαι sind Inf. des Imperfekts.— Πολνστρατος ] erhielt durch Vermittelung des Iphikrates das athen. Bürgerrecht, 20,84. ■— αυτούς υμάς ] der Redner wählte die ungewöhnlichere Stellung, um αυτούς ' persönlich ’ mehr hervorzuheben. 24. Λακεδαιμονίους — εκείνων] Von allen Gefechten, welche dieses Heer bestand, schwebt dem D. wahrscheinlich das vor, in welchem Ol. 96,4. 392 unter Iphikrates’ Führung eine spartanische Heeresabteilung vernichtet wurde (Xen. Hell. 4, 5, 11 ff.), eine Waffenthat, auf welche die Athener fast ebenso stoiz waren wie auf die Siege bei Marathon und Salamis, und welche daher bei den Rednern als Gemeinplatz figuriert. S. D. 13, 23, 23, 198. Äsch. 3, 243. Deinarch. 1,75.— παραταττόμενοι] = signis collatis. — τους φίλους νικά] als Gegenstück zu Λακεδαιμονίους ένίκων, = αδικεί (wie §29), durch Raub und Brandschatzung. Isokr. 8, 46 εις τούτο δε μωρίας έληλνίλαμεν, ωστ’ αυτοί μεν ίν- δεεΐς των καί}’ ημέραν έσμέν, ξε- νοτροφεΐν δ ’ έπικεχειρήκαμεν, καί τούς συμμάχους τούς ήμετέρονς αυτών λνμαινόμεθα καί δασμό λαγού μεν, Ίνα τοϊς απάντων ανθρώπων κοινοϊς έχβροϊς τον μισθόν έκπορίζωμεν. Vgl. unten § 45 und 23, 61. — παρακνψαντα, nachdem sie kaum einen Blick darauf geworfen. — προς Άρτάβαζον ] Geht auf 120 ΔΗΜΟΣΘΕΝΟΓΣ IV. ρ. 47 R. ßa'Cov γ.αι πανταχοί μάλλον οϊχεται πλέοντα, δ δε στρατηγός άκολον&εΐ, * εΙκότως’ ον γάρ εατ 3 άρχειν μη δι- 25 δ όντα μισ&όν. τι ονν ν.ελενω; τάς προφάσεις άφελεΐν Υ.αϊ τον στρατηγόν xal των στρατιωτών, μισ&όν πορίσαν- τας Υ.αϊ στρατιώτας οικείους ώσπερ επόπτας των στρα- τηγονμένων παρακαταστήοαντας, έπεϊ νυν γε γέλως έσ&* ως χρώμε&α τοίς πράγμασιν. εϊ γάρ έροιτό τις υμάς, ειρήνην άγετε, ώ άνδρες Ά&ηναίοι; μά Αί* ονχ ημείς γε, 26 εϊποιτ 3 αν, άλλα Φιλίππφ πόλε μου μ εν. ον κ έχειροτονεΐτε δ 1 εξ υμών αυτών δέκα ταξιάρχονς Υ.αϊ στρατηγούς γ.αι φνλάρχονς γ.αι ιππάρχους δυο; τι ονν οντοι ποιονσιν; πλήν ενός άνδρός, δν αν εκπέμψητ 3 επι τον πόλεμον, οι λοιποί τάς πομπάς πέμπονσιν νμίν μετά των ίεροποιών· Chares, der im Bundesgenossenkriege Ol. 106, 1. 355, anstatt den Feind zu bekämpfen, gegen den er ausgeschickt war, sein Heer dem von Persien abgefallenen Satrapen Artabazos zuführte, Diod. 16, 22. Die nächste Absicht war dabei allerdings gewesen, seinen Soldaten die nötigen Subsistenzmittel zu verschaffen, und es war sogar den Athenern nicht unlieb für den Augenblick dieser Sorge enthoben zu sein. D. stellt aber die Sache so dar, als sei Chares vom Heere selbst zu diesem Schritte hingedrängt worden. Vgl. zu 2, 28. Zu μάλλον verst. als gegen den Feind. — ακολουθεί] bezieht sich bitter zurück auf § 19 · 25. έποπτας, stärker als μάρτυρας im § 47: Aufseher, εφόρους. — των στ ρατηγ θυμένων, = των παρα των στρατηγών πραττομέ- νων, wie § 47. — παρακατα- οτήααντας] Man beachte die Präposition: nämlich τοϊς στρατηγοΐς. — γελως, = γελοΐον, wie ανάγκη u. a. Substantive, 19, 72 έστι δε ταντα γέλως, μάλλον d J αναισχυντία δεινή, und 294 εφά οϊς δ 5 εκείνους συ έκρινες, γέλως. — ώς χρωμεθα τοΐς πράγμασιν, wie wir die Sache angreifen, den Krieg betreiben. — ουχ ημείς γε] ημείς ist unbetont und hebt nur die Negation. 26. έχειροτονεΐτε] Das Imperf. mit Beziehung auf den ganzen Zeitraum, das laufende Jahr mit inbegriffen, in welchem die Athener angeblich mit Philippos Krieg führten. Die Ernennung der Militärbehörden, der zehn Strategen und zehn Taxiarchen für das Fufsvolk und der zwei Hipparchen und zehn Phy- larchen für die Reiterei (dies ihre beiderseitige Rangordnung: der Grund der Umkehrung derselben hier ist wohl nur in dem Zahlenverhältnisse zu suchen), ging nicht, wie die der ordentlichen Staatsbeamten, durch’s Los, sondern, weil es hier insbesondere einer persönlichen Qualifikation bedurfte, durch Wahl (χειροτονία) vor sich. — πλήν ενός — πόλεμον] In alter Zeit zogen die Befehlshaber insgesamt mit aus. Noch in den Perserkriegen wechselte der Oberbefehl im Felde unter den zehn Strategen täglich, Herod. 6, 10. Plut. Arist. 5. — τάς πομπάς πέμπονσιν] Die Prozessionen bildeten einen Hauptbestandteil und den Glanzpunkt gewisser Feste: eine Hauptrolle spielte dabei die berittene Bürgerschaft. Vergl. Xenopli. Hipparch. 3. Was 47 R. ΚΑΤΑ ΦΙΛΙΠΠΟΙ 1 Α. 121 ώσπερ γάρ οι πλαττοντες τους πήλινους, εις την αγοράν χειροτονείτε τους ταξιάρχους και τους φυλάρχους, ουκ επί τον πόλεμον, ου γάρ εχρήν, ώ άνδρες Ά&ηναίοι, ταξιάρ- 27 χους παρ* υμών, ‘ίππαρχον παρ’ υμών, άρχοντας οικείους είναι, ϊν* ήν ώς άλη&ώς τής πόλεως ή δύναμις; άλλ* εις μεν Λήμνον τον παρ* υμών ίππαρχον δει πλεϊν, τών δ 3 υπέρ τών τής πόλεως κτημάτων άγωνιζομένων Μενέλαον ίππαρχείν; καί ου τον άνδρα μεμφόμενος ταΰτα λέγω, υφ* υμών έδει κεχειροτονημένον είναι τούτον, οστις αν Strategen und Taxiarchen dabei zu thun hatten ist nicht bekannt, doch erhellt ihre Teilnahme auch aus einer neuentdeckten Inschrift bei Ussing, inscr. gr. ined. 54. — τών ίεροποιών ] κληρωτοί άρχοντες είαι όέκα τον αριθμόν, οί τά τε μαντενματα ιερο&ετονοι, κάν τι καλλ,ιερήβαι δέη, καλλ,ιερονοι μετά τών μάντεων, καί Οναίας τάς νομιζομένας έπιτελοναι καί τας πενταετηρίδας απααας διοικονοι πλήν Πανα&ηναίων. Aristot. im Etym. Μ. 468,56. — οί πλάττοντες τούς πήλινους ] die κοροπλά'λοι oder κοροπλάαται, welche kleine bemalte Thonfiguren aller Art, nach unserer Stelle auch Soldaten (wie unsere bleiernen), als Spielwerk anfertigten und auf den Markt zum Verkauf brachten. Der Ausdruck ist nicht ganz vollständig: bei ot πλάτ- τοντες schwebt ein ποιοΰοι vor und εις την αγοράν (um dort zu figurieren) ist auch mit auf das Vorhergehende zu beziehen. Der Marktplatz war der Hauptplatz für die Festzüge. 27. ον γάρ ] Vgl. zu 4, 10. — παρ’ υμών, — οικείους, aus eurer Mitte. — ίππαρχον] einer wenigstens mufste zur Besorgung der Festzüge in Athen verbleiben. — άρχοντας, kurz Anführer. Die Taxiarchen und der Hipparchos sind nur beispielsweise angeführt. — i.V ήν] vgl. Krüger § 54, 8, 8. — τής πόλεως ] S. § 19. — αλλά, aber freilich. — εις μεν Λήμνον] wegwerfend im Gegensatz zu τών τής πόλ.εως. Dafs jährlich ein Hipparch als Militärbehörde von Athen nach Lemnos ging, erhellt aus den neugefundenen Fragmenten des Hypereides (R. f. Lykophr. S. 29, 12 Schneidew.). — Μενέλαον] im Gegensatz zu τον παρ υμών ίππαρχον : ein fremder. M. nämlich war ein Halbbruder des Philippos von Makedonien. Schon bei seinem Regierungsantritt trachtete dieser ihm nach dem Leben, bekam ihn jedoch erst bei der Eroberung von Olyn- thos in seine Gewalt. Justin 7, 4. 8, 3. Dafs Ausländer als Anführer im Dienst verwendet wurden, kam wohl vor: Platon, Ion 541c, führt Apollodoros ausKyzikos, Pha- nosthenes aus Andros und Heraklei- des aus Klazomenä als athenische Strategen an. Aber alle diese waren vom Volke gewählt; bei der Ernennung des M. dagegen war offenbar eine Unregelmäfsigkeit vorgekommen. Vermutlich hatte er sein Kommando erst aus zweiter Hand, vielleicht aus der des Charidemos. Bei τών τής πόλεως κτημάτων wird an die thrakischen Besitzungen zu denken sein. — καί — λέγω] Der Tadel gilt dem Prinzip und nicht der Person. Und in der That, den M. zu verdächtigen, war um so weniger Grund, wenn dieser, wie es scheint, der nämliche Μενέλαος 6 Πέλαγων war, welcher sich an dem Kampfe in Thrakien 01. 104,1 teils 122 ΑΗΜΟΣΘΕΝΟΓΣ IV. ρ. 48 R, 28 ’Ίσως <5e ταΰτα μεν δρ&ώς ήγείσ&ε λέγεσ&αι, το δε των χρημάτων, πόσα και πό&εν εσται, μάλιστα ποίίεϊτ 1 ακονσαι. τούτο δή καί περαίνω, χρήματα τοίνυν' έστιν μεν ή τροφή, σιτηρέσιον μόνον τη δυνάμει ταντη, τάλαντ 1 ένενήκοντα καί μικρόν τι πρός, δέκα μεν νανσί ταχείαις τετταράκοντα * τάλαντα, είκοσιν εις την νανν μναί τον μηνός έκαστον, στρατιώταις δε δισχιλίοις τοσαν-9- 3 έτερα, ϊνα δέκα τοΰ μηνός ό στρατιώτης δραχμάς σιτηρέσιον λαμ- βάνη, τοίς δ 3 ίππενσι διακοσίοις ονσιν, εάν τριάκοντα δραχμάς έκαστος λαμβάνη τον μηνός, δώδεκα τάλαντα. 29 ει δέ τις οϊεται μικ.ράν αφορμήν είναι σιτηρέσιον τοίς στρατενομένοις νπάρχειν, ονκ δρ9ώς έχνωκεν' εγώ γάρ οίδα σαφώς ότι, τοϋτ’ αν γένηται, προσποριεΐ τά λοίπ αυτό το στράτευμά από τον πολέμου, ούδένα των ’Έλλή- persönlich zu Gunsten der Athener beteiligt hatte und auf deshalb von seiten des Strategen Timotheos geschehene Meldung vom Volke mittelst eines von Ol. 104, 2 datierten Beschlusses mit einer öffentlichen Belobung ausgezeichnet worden war (Inschr. in d. έφημ. άρχαιολ. Nr. 4046 u. Philol. 19, 247): 28. το των χρημάτων, der Geldpunkt. — χρήματα τοίννν ] im Nominativ als Ankündigung des Inhalts der nachfolgenden Erörterung. Ein elliptischer Ausdruck. Zu ergänzen ist etwa : εστί τάδε ' — σιτηρέσιον] bestimmt das allgemeinere τροφή näher. Nur Verpflegung (σιτηρέ- αιον , vermutlich ursprünglich in Naturallieferungen bestehend) soll das Heer empfangen, keine Löhnung (μισ&ός), wie sie in der Regel neben jener und in gleichem Betrage erteilt wurde. D. nimmt das Minimum an: täglich für den Fufssoldaten 2 Obolen (x 30 = 10 Drachmen monatlich, χ 12 = 120 Dr. jährlich, X 2000 = 240000 Dr. oder 40 Tal.), für den Reiter 1 Dr. (X 30 = 30 Dr. monatlich, X 12 = 360 Dr. jährlich, χ 200 = 72000 Dr. oder 12 Tal.). Die Verpflegung der Schiffsmannschaft kommt der des Pufsvolks gleich, indem die Bemannung von 10 Schiffen zu je 200 Köpfen gerechnet wiederum 2000 beträgt. Also für 10 Schiffe monatlich 20 Minen =40Tal.jährl, für 2000 Fufssoldaten mon. 20 Min. =40 „ „ für 200 Rei ter monatlich 1 T alent =12 „ „ in Summa 92 Talente, = τάλαντ 1 ένενήκοντα καί ju- κρόν τι πρός. — το σαν!)·' ετερα, ebensoviel wie die obige Berechnung ergiebt, nicht noch einmal soviel, obwohl die Griechen (wie die Römer durch alterum iantum) beide Begriffe dadurch ausdrücken, jenachdem sie im Gedanken zu dem einen Betrag den anderen von gleicher Höhe hinzuschlagen oder nicht. 29. σιτηρέσιον — νπάρχειν, als Inhalt der αφορμή zu fassen. — τοντ αν γένηται] Dem betonten Begriffe wird in Bedingungssätzen häufig die Konjunktion nachgestellt, wie § 43. 5,16. 9, 44 u. ö. — προσ- ποριεΐ, im Aktiv, denn das Aufbringen der Mittel war die Hauptsache und das, um was es sich al- 48 R. ΚΑΤΑ ΦΙΑΙΠΠΟΓ Α. 123 νων αδικούν ουδέ των συμμάχων, ωστ ’ έχειν μισθόν εντελή. εγώ συμπλέων έ&ελοντής πάσχειν δτιοΰν έτοιμος, εάν μή ταυ & 3 ούτως εχη. πό&εν οίν ο πόρος των χρημάτων, ά παρ 3 υμών κελεύω γενέσ&αι' τοΰτ 3 ήδη λέξω. ΠΟΡΟΥ ΑΠΟΑΕΙΞΙΣ. Α μεν ημείς, ώ άνδρες'Α&ηναΐοι, δεδυνήμεΒ · 3 ευρείν, 30 ταϋτ 3 εστίν. επειδάν δ 3 επιχειροτονήτε τάς γνώμας, αν νμϊν άρέσκη, χειροτονήσετε, ΐνα μί μόνον εν τοίς ψηφία μασι καί ταΐς επιστολαίς πολεμήτε Φιλίππφ, άλλα καί τοίς εργοις. Αοκείτε δε μοι πολύ βέλτιον αν περί τοΰ πολέμου 31 καί όλης τής παρασκευής βουλεύσασ&αι, ει τον τόπον, ω άνδρες Αθηναίοι, τής χώρας, προς ήν πολεμείτε, εν- ■Θ-υμη-ίλείητε καί λογίσαισ&ε, οτι τοίς πνεύμασι καί ταίς ωραις τοΰ έτους τα πολλά προλαμβανων διαπράττεται Φίλιππος καί φυλάξας τούς ετήσιας ή τον χειμών έπι- lein hier handelt. — έτοιμος ] Das Verb, substant. bleibt vorzugsweise bei diesem Worte häufig weg. Vgl. 9, 4 und Krüger § 62, 1, 5. — πό- Div] nämlich γενήσεται.. — λεξω] ist nach E. Müller nicht gleich ava- γνώσομαι, da der Redner seine schriftlichen Aufzeichnungen ge- wifs mit Erläuterungen begleitet haben wird. Dieser trockene Nachweis ist gewifs schon von D. selbst weggelassen. 30. ημείς] D. spricht nie von sich selbst in der Mehrzahl, ημείς wird sich auf die gemeinschaftlich, sei es mit einer Finanzbehörde, etwa den Poristen, sei es mit Freunden (Lykurgos), bei Zusammenstellung der eben verlesenen Nachweisung gepflogenen Erörterungen beziehen. — äv νμϊν άρέακη , nämlich das von mir jetzt Vorgetragene. So nach Sauppes Emendation für das ganz unhaltbare handschriftliche S αν νμϊν άρέσκ%. r Vgl. 9, f 70 εγώ νή Αί έρΰ καί γράψω δέ, ώστε, αν βονλψτ&ε, χειροτονήσετε. A4,14 οίμαι δή δεϊν ακουοαντας υμάς αυτήν, αν νμϊν άρέοκη, ψ^ηψίζεγ σθ-αι. Proöm. 33 νμέτερον δ’ ακον- ααντας κρϊναι, καν άρέσκη, χρή- σ9·αι. 36 σκέψασΟ-ε δ άκονσαν- τες, καν νμϊν άρέσκη, χρήσασϋ-ε. — εν ταΐς „— έπιστολαϊς] Vgl. § 19. 20. 45. Ähnlich, wenn auch von einer späteren Zeit, Liv. 31, 44 Atlienienses quidem litteris verbis- que, quibus solis valent, bellum adversus PhiUppum gerebant. 31. τον τόπον, die Örtlichkeit. Vgl. 23, 182 ώσπερ γάρ Χαλκίς τω τόπφ τής Εύβοιας προς τής Βοιωτίας κεΐται, οντω Χερρονή- οον κεΐται προς τής Θράκης η Καρδιανών πόλις' ην ον ’έγει τόπον οστις ο’ιδεν υμών u. s. w. — τους ετήσιας, die in den griechischen Gewässern in der heifsen Jahreszeit stehenden Nordostwinde, welche den Athenern die Fahrt riach Norden erschwerten. Vgl. 8,14 εάν ovv περιμεΐνας τους ετήσιας επί Βυζάντιον έλϋ-ών πολιορκή. — τά πολλά] gehört mehr zu dem Haupt- begriff διαπράττεται, als zu προλ. — φυλάξας] enthält den betonten 124 ΛΗΜΟΣΘΕΝΟΓΣ IV. ρ. 49 R. χειρεΐ, ήνίκ αν ημείς μη δυναίμεϋ· 3 έκείσ 3 αφικέσ&αι. 32 δει τοίννν ταΰτ 3 έν&υμονμένονς * μη βοη&είαις πολεμεϊν (υστεριουμεν γάρ απάντων ), αλλά παρασκευή σννεχεί καί δυνάμει, υπάρχει δ 3 ύμΐν χειμαδίφ μεν χρήσ&αι τή δυνάμει Λήμνω καί Θάσφ και Σκιά&φ και ταϊς εν τούτψ τφ τόπια νήσοις, εν αϊς και λιμένες και σίτος και α χρή στρατεύματι πάν& 3 υπάρχει’ την δ 1 ώραν του έτους, οτε και προς τή γη γενέσ&αι ρόδιον και το των πνευμάτων ασφαλές, προς αυτή τή χώρα και προς τοΐς των εμπορίων στόμασι ρφδίως εσται. 33 μεν ουν χρήσεται καί πότε τή δυνάμει, παρά τον καιρόν δ τούτων κύριος καταστάς ύφ 3 υμών βουλευοεται' ά δ 3 ιπάρξαι δει παρ ’ υμών, ταΰτ 3 εστίν ά 3 γώ γέγραφα, αν ταΰτ, ω άνδρες 3 Α&ηναϊοι, πορίσητε τά χρήματα πρώτον ά λέγω, ειτα καί τάλλα παρασκενάσαντες, τούς ατρα- τιώτας, τάς τριήρεις, τούς ιππέας, εντελή πάσαν την δν- Begriff: dafs er stets die Passatwinde beobachtet, ehe er . . — τον χειμώνα] wo die Schiffahrt ruhte. Vgl. 2,23 und das Beispiel 3, 4. — ήνίκ ’ αν ημείς μη δνναίμε&α, als des Philippos Meinung zu fassen, wie μη und der Optativ lehren. 32. βοη&είας, im Gegensatz zu παρασκευή σννεχεί καί δυνάμει (erläutert § 15.19), = mit blofsen Hülfeleistungen. Vergl. 8,47. So kehrt D. zu seinem Hauptvorschlage (§ 16) zurück. — νστεριονμεν] Beispiele dazu § 35. Wir schieben in deutscher Übersetzung ein‘nur’ ein. — χειμαδίιρ ist Apposition zu Λήμνω u. s. w. und damit τή δυνάμει als Bat. comm. verbunden: als Winterquartier für diese Macht. Vgl. zu 1, 22. Von den übrigen in jenem Striche gelegenen Inseln waren, aufser den athenischen Besitzungen Imbros, Skyros (7, 4. 59, 3), Samos, noch Peparethos (18, 70), Prokonnesos und Tenedos (18, 302), mit Athen im Bunde. Vgl. A. Schaf., Dem. 2,163. — « ·χρή] näml. wrcip- χε iv. — την δ’ ώραν τον ετονς, während der Jahreszeit, die Jahreszeit hindurch. Krüger § 46,3. — προς αυτή — ραδίως έηται] (Krüger § 62, 2,3), näml! ή δύναμις: wird leicht in der Nähe des (feindlichen) Landes selbst und an den Hafenmündungen sich halten können, versteht sich, um die Aufgabe des ληστενειν (§ 23) und Sperrens zu vollbringen. 33. a — χρήσεται ] (vgl. Krüger §46, 5, 9),‘wozu’ näml. b τούτων κύριος. — παρά τον καιρόν, nach Mafsgabe der Umstände. — γέγραφα] D. hat den Antrag zugleich schriftlich ans Volk gebracht. — «V — α ^γω, — αν πορίσητε πρώτον ταντα τά χρήματα, άλέγω (§ 28 f.) Die asyndetische Anfügung dieses Satzes ist ganz in der Ordnung, da in demselben das schon Gesagte noch einmal kurz zusammengefafst wird. Vgl. 8, 77. — εντελή] prolep- Gsch mi l τάλλα verbunden, = ώστε εντελή είναι, vgl. zu 1, 28. — κατα- κλείσητ’, festsetzet. Andok. 3, 7 άνηνέγκαμεν χίλια τάλαντα εις την ακρόπολιν καί νόμοι κατε- κλείααμεν έξαίρετα είναι τώ δή- 49 R. ΚΑΤΑ ΦΙΛΙΠΠΟΓ Α. 125 ναμιν νόμφ κατακλείσητ 3 επί τψ πολέμψ μένειν, τών μεν χρημάτων αυτοί ταμίαι καί πορισταί γιγνόμενοι, τών δε πράξεων παρά τον στρατηγού τον λόγον ζητοΰντες, παν- σεσθ 1 αεί περί τών αυτών βουλευόμενοι καί πλέον ούδέν ποιοΰντες, καί ε'τι προς τούτη) πρώτον μέν, ώ άνδρες Αθηναίοι, τον μέγιατον τών εκείνον πόρων άφαιρήσεσθε. έστι δ 1 ούτος τις; από τών νμετέρων νμίν πολεμεί σνμ- 31 μάχων, άγων καί φέρων τούς πλέοντας την θάλατταν. έπειτα τί προς τοντψ; τού πάσχειν αυτοί κακώς έξω γε- νήσεσθε, ούχ ώσπερ τον παρελθόντα χρόνον είς Λήμνον μω. — ταμίαι xal πορισταί, beides Finanzbehörden, von denen die letz- tere, ihrer Natur nach eigentlich voranzustellende, mit der Beschaffung der erforderlichen Geldmittel für aufserordentliche Fälle, die erstere ihrer Grundbedeutung nach (denn in Wirklichkeit war sie zu Athen in viele einzelne Zweige zerspalten und innerhalb dieser verschiedenen Bestimmungen unterworfen) mit der Verwaltung der eingegangenen und verfügbaren Gelder beauftragt war. D. will sagen, dafs man aufhören , solle, den Strategen das Aufbringen der für das Heer erforderlichen Subsistenzmittel selbst zu überlassen und sie für die Verwendung der etwa aus Staatskassen angewiesenen Beiträge zur Kriegführung verantwortlich zu machen: das Volk selbst müsse die Sache in die Hand nehmen, die nötigen Mittel gewähren, und sowohl mit der Beschaffung dieser, als mit der Verwaltung derselben besondere dafür verantwortliche Beamte beauftragen, wogegen der Strateg nur für die Führung des Krieges zu haften habe. Vgl. bes. 8, 47. — ζητοΰντες] ‘indem ihr Rechenschaft suchet’, Rehdantz- Blafs. άπαιτονντες ist das offizielle Wort für‘zur Rechenschaft ziehen’. 34. έχείνον, des Philippos. — απο τών νμετέρων ανμμόχων, mittelst eurer Bundesgenossen, indem er sie ausplündert, ano bezeichnet den Punkt, von welchem eine Handlung ausgeht, ihren Stützpunkt und insofern die Mittel zu ihrer Ausführung. Vgl. § 29 und 1, 22. 3, 34. Seine meisten Bundesgenossen hatte Athen unter den handeltreibenden Inselstaaten des ägäischen Meeres. — τονς πλέοντας την ϋ-άλατταν] mercaturam fa- cientes. Sauppe. Auch bei Horat. begleitet der mercalor zur See seine Waaren. — τον πάσχειν αντοιχα- χώς έξω] konstruiere γενησεοΟε αντοί έξω τον πάσχειν χακώς. Die ungewöhnliche Stellung hebt die einzelnen Wörter, namentlich αντοί. — ονχ ώσπερ — ψχετ έχων — εξέλεξε — άπέβή] Das nur einseitig bei dem einen Gliede der Vergleichung ausgedrückte Verbum ist im Gedanken auch zu dem andern zu wiederholen. Vollst. ovx οίχήσεται έχων ώσπερ ωχετ’ έχων, ονδ έχλέξει χαϊαποβήσε- ται, ώσπερ έξέλεξε xal απέ- βη. Gewöhnlich setzen die Griechen in solchen Fällen das Verbum zu dem mit ώσπερ eingeführten Gliede, welches dem in Rede stehenden Gegenstände beispielsweise zur Erläuterung dient. Vgl. 26, 218 ον γάρ έχ πολίτικης αιτίας, ονδ ώσπερ ’Αριστοφών αποδονς τονς στεφάνους έλυσε την προβολήν, άλλ* ίξ νβρεωςχαΧέχ τον μηδέν αν ών πε- πο ίηκεν άναλνσαι δυνασθ-αι χρίνε- ται. Hypereid. f. Euxen. ρ. 4, 13 126 ΛΗΜ0ΣΘΕΝ01ΓΣ IV. ρ. 50 R. καί’Ίμβρον εμβαλών αιχμαλώτους πολίτας νμετέρους φχετ ϊχων, προς τω Γεραιστψ τά πλοία συλλαβών αμύθητα 35 χρήματ 3 έξέλεξεν, τα τελενταϊ* εις Μαρακών* * άπέβη και την ίεράν από της χώρας ωχετ 3 εχων τριήρη, υμείς δ 3 ούτε ταϋτα δύνασθε κωλϋειν οΰτ 3 εις τους χρόνους, ους αν προθήσθε, βοηθείν. καίτοι τί δήποτ 3 , ώ ανδρες 'Αθηναίοι, νομίζετε την μεν των Παναθηναίων εορτήν καί την των Αιοννσίων αεί του καθήκοντος χρόνου γίγνεσθαι, αν τε δεινοί λάχωσιν αν τ 3 ιδιώται οι τούτων εκατέρων επιμελούμενοι, εις α τοσαΰτ 1 αναλίσκεται χρήματα, οσ 1 Schn, ονχ ώσπερ εν τή κατηγορία Πολνενκτος έλεγεν, ον φάακων δεΐν τους απολογούμενους ίσχν- ρίζεσθαι τω είσαγγελτικω. — εις Λήμνον καί ’Ιμβρον ] In der Zeit vor Philippos’ thrakischem Feldzug 01. 107, 1. 352, vor dem Zuge der Athener nach Euböa 01. 107, 2. 350 nach D. 59, 3 f. Justin. 8, 3 setzt diese Versuche des Philippos gar erst nach der Eroberung von Olyn- thos. — Γεραιστψ] Das südliche Vorgebirge nebst Stadt in Euböa. — τα πλοία, die auf der Fahrt nach Athen begriffenen, dort eben vor Anker liegenden Handelsfahrzeuge. — εξέλεξε, von den Schiffseignern als Lösegeld. — τήν ιεραν — τριήρη] λέγοι αν τήν Πάραλον, ώς σννι- δειν εστιν εκ τε τής Φιλοχόρου καί εκ τής Ανδροτίωνος ομοίως ΐ'. Harp. Der athen. Staat hielt mehrere Schiffe, unter diesen die bekanntesten die Πάραλος und die Σαλαμινία, welche blofs im öffentlichen Dienste und zu heiligen Zwek- ken, insbesondere zum Geleit der Theorien oder Festgesandtschaften, verwendet wurden. Nach den Andeutungen des Philochoros beim Schol. z. Soph. Oid. Kol. 1047 wird hier an die delische Theorie (Plat. Phädon p. 58) zu denken sein, welche jedesmal bei Marathon anlegte und von dem dortigen Apollon-Priester eingesegnet wurde. — dwa)λοις — όμως, ungeachtet der Ungewißheit, bei aller Unge- wifsheit der Folgen für mich. Vgl. Thuk. 8, 97 επί δ 3 ονν τοΐς ήγγελ- μενρις οι Αθηναίοι νανς τε εί'κο- σιν όμως έπλήρουν καί εκκλησίαν ξννέλεγον. — επί τώ — αίρονμαι, = αίρονμαι λέγειν επί τογ πεπεί- σ&αι ταντα σννοίσειν, εάν πράξητε. — σννοίσειν.] Das glückverkündende Wort mit Absicht am Ende. RÜCKBLICK AUF DIE ERSTE PHILIPPISCHE REDE. 135 Rückblick auf die erste Philippiscke Rede. Der ersten Philippischen Rede merkt man es zunächst nicht an, dafs sie einer früheren Zeit entstammt, als die drei olynthi- schen; und für den ersten Anblick hat die von Kallimachus herrührende Bezeichnung der Rede, als der vierten, viel Bestechendes. Wie viel mutiger tritt doch D. hier in die Schranken für eine Änderung der Politik Athens, für ein Aufraffen aus dem Schlendrian, der alles Unglück verschuldet habe, wie viel rücksichtsloser tadelt er das weibische Gebahren des Volkes und indirekt seiner Leiter, wie viel bestimmter, überlegter, sorgfältiger scheint er hier in seinen Forderungen! Es scheint zunächst, als hätte er sich zu dieser Rede emporgehoben nach der gelinderen, vorsichtigeren und bescheidneren Sprache der olynlhischen Reden, als hätte er nach jenen allgemeineren politischen Betrachtungen jetzt erst die Form gefunden, nach der er gestrebt habe. Aber schwerwiegende historische Berechnungen weisen diese Rede in eine frühere Zeit. Es war nicht Verbitterung, sondern Feuer der Jugend, welches ihn hier eine Sprache mit dem Volke gebrauchen hiefs, die er später aufgab, um es zu sich heranzuziehen, und wenn er später weniger bestimmte Forderungen stellte, wenn er weniger sorgfältig nach- und berechnete, that er es sicher, weil es ihm später mehr auf die grofsen Ziele ankam, weil er das Einzelne gern preisgab oder anderen überliefs, wo es galt, die allgemeine Richtung zu bestimmen. Zwischen den Gedanken dieser und jener Rede sind einzelne Widersprüche, wie sie die veränderte Zeitlage gebar und entschuldigte; aber im ganzen treffen wir dieselben richtigen staatsmännischen Grundsätze, dieselbe Charakteristik der entscheidenden Faktoren, des Philipp und des athenischen Volkes — es gehört die Kunst des D. dazu, dieselben Gedanken stets als neu erscheinen zu lassen, indem er sie bald aus der Philosophie, bald aus der Geschichte, bald aus den Thatsachen der Zeit erzeugte. Die Disposition der Rede ist sehr schwierig. Wo die Begeisterung durchbricht, durchbricht der Redner die selbstgezogenen Schranken. Einleitung § 1. I. Teil 2—12. II. wichtigster Teil. § 13—29 mit selbständiger Prothesis. III. Teil (dem I. parallel) 30—50. Epilog. 31. (V.) REDE TOM FRIEDEN. EINIEITUNG. Im Frühjahr 346 (01. 108, 2) um die Zeit der grofsen Dio- nysien war zu Athen ein Friede mit Philippos, gemeiniglich der Philokrateische genannt, abgeschlossen worden, der, an sich eine Wohlthat für das erschöpfte Griechenland, doch durch die Art undWeise, in welcher er zu stände kam, und in seinen unmittelbaren Folgen zu einer wahren Schmach für dasselbe wurde. Die Geschichte dieses Friedens ist von Demosthenes und Äschines in den Reden περί παραπρεσβείας bis in das kleinste Detail durchgesprochen, vom erstem auch 18,20 ff. nochmals summarisch dargestellt worden. Vgl. die Prolegomena. Zum Verständnis der vorliegenden Rede genügt es die Hauptzüge daraus hervorzuheben. Der Friede ward in der Hauptsache, die beiderseitigen Bundesgenossen mit inbegriffen, auf den Status quo geschlossen und zuerst von den Athenern angesichts der zu Athen anwesenden makedonischen Gesandten beschworen. Mittlerweile fiel Philippos in Thrakien ein und eroberte das Reich des mit den Athenern verbündeten Königs Kersobleptes, und als er endlich nach Makedonien zurückgekehrt nun auch seinerseits den Friedenseid in die Hände der athenischen Gesandten niederlegte, that er dies nur unter dem Vorbehalt, mit den Athen gleichfalls befreundeten Phokern, welche er und seine Verbündeten in dem durch die Plünderung des delphischen Tempels entzündeten sogenannten heiligen Kriege lange Zeit vergebens bekämpft hatten, für seinen Teil ein anderweitiges Abkommen zu treffen. Mit beruhigenden Versicherungen kehrten die Gesandten nach Athen zurück, gleichzeitig aber fiel Philippos mit bewaffneter Hand in Phokis ein. EINLEITUNG ZUR REDE VOM FRIEDEN. 137 Schon nach wenigen Tagen gelangte die Unglücksbotschaft nach Athen: Phokis war ohne Schwertstreich Philippos’ Beute geworden. Zwar dem Phaläkos mit seinen Söldnern gestattete er freien Abzug, dagegen liefs er durch den schleunig berufenen Amphik- tyonenrat dekretieren, dafs die festen Plätze derPhoker geschleift, ihre Städte zerstört, flire Waffen ausgeliefert, die flüchtigen Teilnehmer am Tempelraub geächtet, die Zurückbleibenden zur Wiedererstattung des Raubes angehalten und von aller Gemeinschaft mit dem delphischen Heiligtum ausgeschlossen bleiben sollten, ihm dagegen die bisher den Phokern zukommenden beiden Stimmen im Amphiktyonenral, sowie der Vorsitz bei den pythischen Spielen zu übertragen sei. Grofs war die Bestürzung der Athener bei dieser Nachricht: man sah im Geiste schon Philippos vor den Thoren und beschlofs nicht nur die nahe bevorstehenden Pythien unbeschickt zu lassen, sondern auch aufs schleunigste Hab und Gut in die Stadt und in die übrigen festen Plätze zu schaffen und diese in Verteidigungszustand zu setzen: die phoki- schen Flüchtlinge aber nahm man mit offenen Armen auf. Philippos’ bald darauf anlangende Botschaft beruhigte das Volk wenigstens über seine eigene Sicherheit: es handelte sich vor der Hand nur um ein Anerkenntnis seiner Aufnahme in den Amphik- tvbnenrat. Zwar sträubte sich dagegen der Stolz und Unwille der enttäuschten Athener, und des Äschines und seiner Genossen Fürsprache wäre wohl kaum durchgedrungen; allein die Verhältnisse lagen ungünstig. Es wäre Wahnsinn gewesen, aufs neue zum Schwert zu greifen, und so bequemte sich selbst Demosthenes zum bösen Spiele gute Miene zu machen und für die Aufrechterhaltung des eben geschlossenen Friedens das Wort zu ergreifen. Die Rede fällt in das erste Viertel Ol. 108, 3, etwa in den Monat September 346. ‘Zu dem vollen Verständnis derselben 5 , so schliefst A. Schäfer, D. 2, 283, seine Erörterung über die Rede vom Frieden, ‘fehlt uns eben das Hauptstück, nämlich die von D. beantragte Antwort an die Gesandten, zu welcher die ganze Rede nur die leitenden Motive entwickelt: nur daraus könnten wir beurteilen, in welcher Weise der Protest wider Philipps Eintritt in den Amphiktyonen- bund aufgegeben wurde, ohne dafs dem Rechte vergeben und die bisherige Politik Athens verleugnet wurde. Soviel ist mit Bestimmtheit anzunehmen, dafs man, ohne die jüngst gefafsten Beschlüsse der versammelten Amphiktyonen ausdrücklich gulzu- heifsen und zu bestätigen, den Streit über die vollendete Thatsache fallen liefs, und dafs man erklärte gemäfs der Weise der Vorfahren 138 EINLEITUNG ZUR REDE VOM FRIEDEN. dem Apollon zu Delphoi dienen und das Heiligtum mit den anderen Amphiktyonen schirmen zu wollen. Das war allerdings kein Beschlufs, wie die Gesandten ihn gefordert und Äschines ihn anempfohlen hatte (D. 19, 113). Aber andererseits konnten Philipp und die Amphiktyonen sich an eitler solchen Erklärung genügen lassen: zu einem heiligen Kriege wider Athen war danach kein Grund mehr vorhanden/ ΠΕΡΙ ΤΗΣ ΕΙΡΗΝΗΣ. V. ρ. 57 R. c Όρώ μέν, ώ άνδρες 3 Α9·ηναιοι, τά παρόντα πράγματα πολλήν δυσκολίαν εχοντα καί ταραχήν οϋ μόνον τφ πολλά προεϊσ&αι καί μηδέν είναι προύργον περί αυτών εν λέγειν, άλλα καί περί των υπολοίπων κατά ταντά μηδε κα& εν το συμφέρον πάντας ήγεΐσ-9-αι, αλλά τοϊς μεν ώδί, τοις δ 3 έτέρως δοκεΐν · δνσκόλον δ 3 οντος φύσει καί χαλεπόν τον βονλενεσ&αι ετι πολλφ χαλεπώτερον υμείς αυτό πε- ποιήκατε, ώ άνδρες Α&ηναιοι' οι μεν γάρ άλλοι παντες άνϋ-ρωποι προ των πραγμάτων είώ&ασι χρήσ-9-αι τφ βου- λεύεσ&αι, υμείς δε μετά τά πράγματα, εκ δε τούτου συμβαίνει παρά πάντα τον χρόνον, ον οίδ 3 εγώ, τον μέν οίς άν άμάρτητ 3 έπιτιμώντ ενδοκιμεΐν καί δοκεΐν ευ λέγειν, τά δε πράγματα καί περί ών βουλενεσέλ 3 έκφεν'γειν υμάς. 1. περί αυτών, ‘darüber’, näml. über das Verlorene. — άλλα scai περί] Das τώ aus dem ersten Gliede ist als hier fortwirkend zu denken. Vgl. zu 2, 5 und 18, 23 aol το μή σιγήσαι λοιπόν ήν, αλλα ßoäv. 18, 176 άν — προς τφ σκοπεΐν, άλλα μή φιλονεικεΐν γένησ&ε. 23, 125 εί γάρ έατί τφ δοτέον τι τοιον- τον, ως έγωγ ον φημι, πρώτον μεν τφ μηδέν ηδικηκότι πώποτε, δεύτερον δε μηδ άν άδικεϊν βον- ληται δννηοομένφ. — περί τών υπολοίπων, als Hauptbegriß'im Gegensatz zu den προειμένοις vorangestellt, = πάντας μή ήγεία&αι κατά ταντα το συμφέρον περί τών υπολοίπων. 2. υμείς δε μετά τα πράγματα] Vgl. 4, 39.41. — συμβαίνει παρά πάντα τον χρόνον] Das Präsens drückt aus, dafs der Redner das Factum als ein nicht in der Vergangenheit abgeschlossenes, sondern als ein bis auf den gegenwärtigen Augenblick sich fortsetzendes betrachtet. παρά bezeichnet bei Zeitfristen und Zuständen die gleichzeitige Dauer der Handlung. — ευβοκιμεΐν] erläutert durch δοκεΐν εν λέγειν, = Recht bekommen. — τά δε πράγματα καί περί ών βονλενεσ&ε] stellt den Begriff, auf dem der Nachdruck liegt, von verschiedenen Seiten vor. Die Verdoppelung der Begriffe durch das ganze Proömium hindurch ist absichtlich. 1 140 ΑΗΜΟΣΘΕΝΟΪΣ ν. ρ. 5 -_ 3 ον μην άλλα χαίπερ τούτων όντως έχόντων οίομαι χαί πεπειχώς έμαντόν άνέστηχα, αν ε&ελήσητε τον ϋ-ορυβείν χαι φιλονειχείν άποστάντες αχονειν, ως υπέρ πόλεως βον- λενομένοις χαϊ τηλιχοντων πραγμάτων προσήχει, έξειν ζαι λέγειν χαϊ σνμβονλενειν, δι’ ών χαϊ τά παρόντ’ έσται βελτίω χαϊ τά προειμένα οω&ήσεται. 4 ’Λχριβώς δ 1 ειδώς, ώ άνόρες Ά&ηναΐοι, το λέγειν περί ών αυτός είπέ τις χαϊ περί αυτόν παρ’ υμϊν αεί των πάνν λυσιτελονντων τοϊς τολμώσιν ον, όντως ηγούμαι φορτιχόν χαϊ επαχϋ-ές, ωστ’ άνάγχην ουσαν ορών όμως άποχνώ. * νομίζω δ 5 άμεινον αν υμάς περί ών νΰν ερώ χριναι, μιχρά των πρότερόν ποτέ ρη&έντων νπ’ εμού δ μνημονενσαντας. εγώ γάρ, ώ άνδρες ’Λ&ηναιοι, πρώτον μέν, ηνίχ’ επειέλόν τινες υμάς των εν Εύβοια πραγμάτων ταραττομένων βοη&εϊν Πλοντάρχψ χαϊ πόλεμον χαϊ άδοξον 3. πεπεικώς έμαντόν] 19, 103 επειδάν τις εαυτόν πείσας δυνα- σ&αι προσέλϋη. 23, 19. 24, 6 ως γ έμαντόν πεί&ω. Vgl. Kröger § 52, 10, 9. Koch 92, 2, 2. — υπέρ πό- Αεως] πόλις (wie άκρόπολις 9,41) kann ohne den Artikel stehen, wo vom eigenen Staate die Rede ist. 22, 64 τον γάρ υπέρ πόλεως π_ράττον- τά τι δει το τής πόλεως ήθ-ος μι- μεΐσΟαι. 23, 57 έλβ-ών εις πόλιν. 25, 12 y μέγιοτον μέν έστιν αντφ τώ έχοντι κακόν, δεινόν δε καί χαλεπόν πάσι, πόλει δ’ ονκ ανεκτόν. Proöm. 9 έγώ δε νομίζω χρή- ναιτόν πόλει περί πραγμάτων έπι- χειρονντα μάλλον — σκοπεΐν. 12 ώσπερ υπέρ πόλεως προαήκει βονλευομένους. — έ'£είτ] von οιο- μαι καί πεπεικώς t μαντό ν abhängig. — αω&ήσεται, wird wieder gut gemacht werden können. Vgl. 6, 15 und 19, 6 πολλάκις συμβαίνει πολλών πραγμάτων καί μεγάλων καιρόν έν βραχεί χρόνιο γίγνεσθ-αι,^ον^έάν τις έκων κά- — ,ουδ άν ότιονν ποιξ οίός τ έσται σώσαι. Der Ausdruck ist mit Absicht etwas hyperbolisch. Was verloren war, konnte und wollte D. nicht wiederbringen, aber nach Möglichkeit den nachteiligen Folgen wehren. Auf dem ersten Gliede: τά παρόντ’ έσται βελτίια ruht der Hauptton. 4. ειδώς, obgleich ich weifs: wie 6, 6. 8, 79 u. ö. — των λυαιτε- λονντων, Genet. partitiv. zu 1, 26. — τοις τολμώσιν] nämlich λέγειν περί — παρ’ νμΐν. — νομίζω ί’] Dieser und der vorhergehende Satz enthalten den Gedanken: So widerwärtig es mir ist, zum Zwecke der Bereicherung meines eigenen Ruhmes an frühere Reden von mir zu erinnern, so scheint es doch hier im Interesse der Sache geboten. — μικρά] zu 3, 4. 5. έπει&ον] Namentlich Meidias, der Vertraute des Plutarchos, 1). 21, 110. Plutarchos, Tyrann von Erelria, rief nämlich, durch die Partei des Kleitarchos bedroht 01. 107, 2. 350, die Athener zu Hülfe und diese sandten ein Heer unter Pho- kion dorthin, welches, obwohl die Gegner sich durch den Anhang des Kallias von Chalkis und selbst durch 58 R. ΠΕΡΙ ΤΗΣ ΕΙΡΗΝΗΣ. 141 καί δαπανηρόν αρασέλαι, πρώτος καί μόνος παρελ&ων άντείπον καί μόνον ον διεσπάσΰην νπό τών επί μικροϊς λήμμασι πολλά καί μεγάλ 1 υμάς αμαρτάνειν πειαάντων' καί χρόνου βραχέος διελ-9-όντος, μετά τον 7τρασοφλεϊν αισχύνην καί πα&εϊν ola τών οντων άν-3-ρώπων ονόένες πώποτε πεπόν&ααιν νπό τούτων οίς εβοήίληααν, πάντες υμείς εγνωτε την τε τών τότε ταντα πειαάντων κακίαν καί τα βέλτιατ J είρηκότ εμέ. πάλιν τοίνυν, ώ ανδρες 6 ; Ά&ηναΙοι, κατιδών Νεοπτόλεμον τον υποκριτήν τψ μεν της τέχνης προσχήματι τνγχάνοντ άδειας, κακά δ ’ έργα- Herbeizieliung makedonischer Hülfs- truppen verstärkten, doch bei Ta- mynä einen glänzenden Sieg errang. Äsch. 3, 86 f. Plut. Phok. 12. — πρώτος καί μόνος, wie 15, 5. 36, 30, jedenfalls, insofern als μόνος nachträglich nur die durch πρώτος offen gelassene Möglichkeit der Nachfolge abschneidet, logisch richtiger als das kaum weniger häufige umgekehrte μόνος καί πρώτος (D. 19, 302 μόνος καί πρώτος ίδών. Asch. 3, 76 τότε μόνον καί πρώτον πρέσβεις εις προεδρίαν έκά- λεαε und 77 τι,ν μόνην 6 δείλαιος καί πρώτην αυτόν πατέρα προσ- ειποΰααν απολέαας), das auch nicht ungerügt geblieben ist. Lu- kian. Deinon. 29 ΆγαΜοκλέονς τον περιπατητικόν μεγα φρονονντος, οτι μόνος αυτός εατι καί πρώτος τών διαλεκτικών, έφη „ καί μήν, ώ ’Αγα&όκλεις, εΐ μεν πρώτος ον μόνος, εΐ δε μόνος ον πρώτος“. Beide Formeln kommen bes. oft in Inschriften vor (Keil, syll. inscr. Boeot. p. 138. — επί μικροΐςλήμμααι] kann seiner Stellung wegen nur mit άμαρ- τάνειν verbunden werden; es ist aber auch nicht ausgeschlossen, dafs der Redner es auch zu πειαάντων hinzu gedacht hat. Eine solche Zweideutigkeit wurde gewifs zuweilen gesucht. — μετά τον — έβοή&ησαν] Vom weiteren Verlauf der Sache ist nur soviel bekannt, dafs ungeachtet des erfochtenen Sieges doch infolge des zweideutigen Benehmens des Plutarchos die Sache eine für die Athener ungünstige Wendung nahm und der an Phokions Stelle dort mit einem athen. Corps zurückgelassene Strateg Molottos zur Kapitulation genötigt wurde. Plut. Phok. 14. Vgl. A. Schäfer, Dem. 2, 78. ■— τών οντων ανθρώπων] οντων ist Prädikat: so viel überhaupt ihrer sind, aller. 8,58 άνοητότατος πάντων αν εϊη τών οντων άν&ρώπων. — ονόένες] in der Mehrzahl, weil Volk mit Volk verglichen wird. Vgl. zu 1, 19. — έγνωτζ τήν τε τών τότε ταντα ] Die Häufung des τ ist zu augenfällig, als dafs sie ohne Wirkung geblieben sein sollte. — εμέ] steht an sehr betonter Stelle. Zwischen den beiden mit καί verbundenen Sätzen findet eine Art Chiasmus statt. 6. πάλιν, das πρώτον μεν § 5 fortsetzend. Vgl. 9, 24. — τον υποκριτήν ] Vgl. 19, 10. Diod. 16, 92. Suet. Calig. 57. Über ihn s. A. Schäfer, a. Ο. 1, 221 f. — τψ μεν — άδειας] Arg. zu Dem. 19. p. 335 οντοι (οί νποκριταί) διά την οίκείαν τέχνην άδειαν είχον απιέ- ναι οπον αν βονλωνται. Die griechischen Schauspieler unternahmen nicht selten Kunstreisen und gaben auswärts Gastrollen, vorzüglich an fürstlichen Höfen, wohin namhafte Künstler zuweilen besonders eingeladen wurden. Vgl, D. 19, 193. 57, 142 ΔΗΜΟΣΘΕΝΟΓΣ V. ρ. 58— ζόμενον τά μέγιστα την πόλιν και τά παρ 3 υμών διοι- κονντα Φιλίππφ y.al πρυτανενοντα, παρελ&ών είπον εις υμάς, ουδεμιάς Ιδίας ουτ 3 έχ-9-ρας ούτε συκοφαντίας ενε- 7 κεν, ώς εκ των μετά ταϋτ έργων γέγονε δηλον. και ονκέτ εν τούτοις αίτιάσομαι τους υπέρ Νεοπτολέμου λέγοντας (,ουδέ είς γάρ ήν), άλλ 3 αυτονς υμάς’ εί γάρ εν J ιονίσου τραγφδους έ&εάσασ&ε, άλλα μη περί σωτηρίας και κοινών πραγμάτων ήν δ λόγος, ούκ αν ούτως ουτ εκείνου προς 8 χάριν ουτ 3 έμοΰ προς άπέχ&ειαν ήκουσατε. καίτοι τούτο γ 3 υμάς οίμαι νϋν άπαντας ήσ·9·ήσ&αι, ότι την τοτ 3 άφι- ξιν είς τους πολεμίους εποιήσαθ· 3 υπέρ τοΰ τάκεϊ χρήματ 3 18. Asch. 2,19. Plutarch. Alex. 29. Moral. 334L Athen. 13, 581 e. Unter diesem Vorwände kam Neopto- lemos auch zum Philippos nach Makedonien und spielte, von diesem für sein Interesse gewonnen, nach seiner Rückkehr nach Athen nebst seinem Kollegen Aristodemos und Ktesi phon den Hauptvermittler in den Verhand- lungen über den Frieden. D. 18, 21. 19,12.18.97.315. — τά παρ 3 υμών] Man sollte παρ 3 νμΐν erwarten. ‘Doch ziehen die Griechen überhaupt die Präpositionen der Bewegung, welche zwischen den Begriffen eine lebendigere Beziehung hersteilen und so dem Gedanken eine stärkere Zusammenfassung verleihen, den Präpositionen der Ruhe vor’. E. Müller. — πρυτανενοντα] in der allg. Bedeutung aber stärker als ol. S. 20° ον γάρ έμόν έρώ τον λόγους ον αν λέγω — ον γάρ έμον έρώ τον λόγον, ον λέγω, οποίος 60 R. ΠΕΡΙ ΤΗΣ ΕΙΡΗΝΗΣ. 145 νότητος καί σοφίας δρω κρατούσαν ’ έτερον δέ, προίκα τα 12 πράγματα κρίνω και λογίζομαι, και ουδεν λήμμ’ αν ουδεϊς εχοι προς οίς εγώ πεπολοίτευμαι και λέγω δεΐξαι προσηρ- τημένον. δρ&δν ονν, ο τι αν ποτ’ απ’ αυτών υπάρχη των πραγμάτων, τό συμφέρον φαίνεται μοι. όταν δ 3 επί d -άτερα ώσπερ εις τρυτάνην αργύρων προσενέγκης, οϊχεται φέρον και κα&είλκυκε τον λογισμόν εφ 3 αυτό, καί ουκ αν ετ’ δρ&ώς ου δ’ υγιος ο τοϋτο ποιήαας περί ουδενός λο- γίσαιτο. "Εν μεν ονν εγωγε πρώτον υπάρχειν φημί δεΐν · όπως 13 είτε συμμάχους είτε σύνταξιν εϊτ’ άλλο βούλεται τις κα- τασκευάζειν τή πόλει, την υπάρχουσαν ειρήνην μή λύων τούτο ποιήσει, ουχ ως θαυμαστήν ου δ’ ως αξίαν ούσαν υμών · άλλ’ οποία τις ποτ’ εστίν αυτή, μή γενέσ&αι μαλ- αν y), eine Ansdrucksweise, welche da passend sein würde, wo etwas gesagt wird, was unerwartet und auffällig erscheinen könnte. Am besten nimmt man hinter εΐπω eine Pause an. Der Redner fixiert das, was er überhaupt vorzubringen hat, erst nachher als zwei Punkte. 12. ετερον de] So nach Σ, während die übrigen Mss. ότι hinzufü; gen. Ygl. 41, 7 ίν μεν τοίννν, ώ άνδρες δικαοταί, τοΰτ’ έατίν, — έτερον δ’, ώ άνδρες δικαοταί, δυο μεν μνας έμαρτνρησεν u. s. w. — προίκα, = ον δωροδοκών, wie Neoptolemos, Aschines und Konsorten. — καί ονδεν — προοηρτη- μένον ] προσηρτημένον gehört zu λήμμα, δεΐξαι zu εχοι. ·— ορθον, als Prädikat zu το συμφέρον, aufrecht stehend, nach keiner Seite geneigt, unverrückt vom Ziele, das unter dem rechten Gesichtspunkte erscheint. — έπί θάτερα, auf die eine oder andere Seite; εις τρντά- νην, mit Beziehung auf die den Gegenstand in sich aufnehmende Wagschale. Der Redner denkt sich in die eine Schale das Staatsinteresse (ζό συμφέρον), in die andere das Erteil des Staatsmannes (τον λο- Demosthenes I. S. Aull. γισμόν) gelegt. So lange beide im rechten Verhältnis zu einander stehen, wird der letztere genau erkennen, was das erstere erheischt: besticht man aber sein Urteil, legt man Geld in die andere Schale, so zieht dieses das Urteil mit sich hinab. Im allgem. vgl. 18,298 ονδ’ όσα ονμβεβονλευκα πώποτε τοντοιοί, ομοίως νμΐν ωσηερ αν τρντάνη ρεπών επί το λήμμα ανμβεβον- λενκα, αλλ απ ορθής καί δι- καίας καί αδιάφθορου τής ψυχής τά πάντα μοι πέπρακται. — οϊ- χεται καί καθείλκνκε] Das Perf. (und die Bedeutung eines solchen hat auch οϊχεται) stellt das unvermeidlich und sofort Eintretende als schon eingetreten vor. Vgl. zu 4,19. — ο τούτο ποιήαας, der dies hat geschehen lassen. Doch bezieht sich δ τούτα ποιήαας nicht so sehr auf das im Vergleich Erwähnte, als auf den Hauptgedanken im Anfang des§. 13. υπάρχειν, feststehen. Die Konstruktion mit όπως, weil in dem regierenden Verbum der Begriff des Sorgens zur Erscheinung kommt. — σύνταξιν) der für das gehässige φόρος eingeführte mildere Ausdruck. S.Schömann, griech. 10 146 ΔΗΜΟΣΘΕΝΟΓΣ V. ρ. 60- λον είχε τοϊς πράγμασι καιρόν η γεγενημένη νΰν δι 3 ημάς λυ&ήναι· πολλά γάρ προείμεύλα, ών υπαρχόντων τότ 3 αν 14 η νΰν ασφαλέστερος και ρμων ην ημϊν ό πόλεμος, δεύτερον δ 3 όραν όπως μη προαξόμεβ-α, ώ άνδρες 3 Λ&ηναϊοι, τους συνεληλυ&ότας τούτους και φάσκοντας Αμφικτύονας νυν εϊναι εις ανάγκην και πρόφασιν κοινού πολέμου προς ημάς, εγώ γάρ, εί γένοιύλ 3 ημϊν προς Φίλιππον πάλιν πόλεμος δι 3 3 Αμφίπολιν η τι τοιοϋτον εγκλημ 3 ίδιον, ου μη μετέχουσι Θετταλοι μηδ 3 Αργεϊοι μηδ'ε Θηβαίοι, ον·/. 15 αν ημϊν οϊομαι τούτων ουδένα πολεμησαι, καί πάντων ήκιστα (καί μοι μη d -ορυβήση μηδεις πριν άκοΰσαι ) Θηβαίους, οίχ ώς ήδέως εχουσιν ημϊν, ούδ 3 ώς ούκ αν χαρί- ζοιντο Φιλίππφ, άλλ 3 ϊσασιν άκριβώς, εί και πάνυ φηαίν * τις αυτούς άναισθ-ήτους είναι, ότι, εί γενήσεται πόλεμος προς υμάς αύτοϊς, τά μεν κακά πάν& 3 έξουσιν αυτοί, τοις δ 3 άγα-9-οϊς εφεδρεΰων ετερος καΰεδειται. οϋκουν πράοιντ 3 Altert. 1,454 ff. — μάλλον είχε τοΐς πράγμασι καιρόν, näml. η είρηνη: der Friede kam besser, gelegener für den Staat gar nicht zustande, als dafs er u. s. w. Vgl. Plut. Mor. 763 h ο τοίνυν iv άρχη,καιρ'ον είχε ρηθήναι μάλλον. — ών υπαρχόντων, = α είνπηρχεν. Vgl. 6, 20. 8, 65. 9,45. 63. roV, zu 2, 7. 14. δεύτερον δέ, nämlich φημί δεΐν. _— τους σννεληλνθότας — ννν είναι] Die Amphiktyonen waren also zur Zeit noch versammelt. Philippos war an der Stelle der Phoker, die nebst den Spartiaten als deren Mitschuldigen der Teilnahme am Bunde verlustig gegangen waren, in den Rat der Amphiktyonen eingetreten und hatte diesen versammelt, um über jene das Endurteil zu fällen, und zwar ohne die Athener dazu zu laden, welche daher ihrerseits die dort gefafsten Beschlüsse als verfassungsmäfsig gar nicht anerkannten. Vgl. 19,327 αντί δε τον τά πάτρια iv τώ ίερώ κα- τασταθήναι καί τά χρήματ’ είο- πραχθηναι τώ θεώ οι μεν δντες Άμφικτνονες ψεύγονοι καί εξελή- λανται καί ανάστατος αυτών η χώρα γέγονεν, οι δ ουδέ πιόποτ εν τώ πρόσθεν χρόνιο γενόμενοι, Μακεδόνες καί βάρβαροι, ννν άμψικτνονες είναι βιάζονται. — ανάγκην καί πρόφασιν] als εν διά δνοϊν l zu dem Vorwand der Notwendigkeit’. — κοινού πολέμου, = άμφικτνονικον 18, 143. — έγκλημα] zu 1, 7. — μη μετέχουσι ] Krüger § 67, 4, 2. 15. καί μοι — πριν ακονσαι] Vgl. zu 3, 10, πριν αν άκονση würde heifsen: nicht früher, dann aber mag er lärmen. — αναίσθητους] Böotischer Stumpfsinn war förmlich sprichwörtlich. Vgl. 6,19. 18, 19. 43. 20, 109. — έφεδρενιον — καθεόεΐται] Dieser Ausdruck ist von den öffentlichen Kampfspielen entlehnt, bei welchen, wenn die Zahl der Kämpfer ungleich war, der Überzählige als εφεδρος abzuwarten hatte, bis alle Paare durchgekämpft hatten, um zuletzt mit dem übrig bleibenden Sieger, frisch an Kraft mit dem schon halb Ermatte- 61 R. ΠΕΡΙ ΤΗΣ ΕΙΡΗΝΗΣ. 147 αν αύτους εις τοϋτο, μη κοινής της αρχής και τής αιτίας οϋσης τον πολέμου, ουδέ γ’ εΐ πάλιν προς τους Θηβαίους 16 πολεμήσαιμεν δι 3 Ώρωπόν ή τι τών ιδίων, ονδεν αν ημάς παΠ-εϊν ηγούμαι’ και γάρ ήμΐν κάκείνοις τους βοη&ονντας αν οίμαι, εις την οικείαν εϊ τις εμβάλοι, βοη&είν, οί συνεπιστρατευσειν ουδετέροις. και γάρ αί συμμαχίαι τούτον εχουσι τον τρόπον, ών και φροντίσειεν αν τις, και το πράγμα φύσει τοιοντόν έστιν' ουκ αχρι τής ίσης έκαστος 17 έστιν εννονς ουέλ’ ήμίν ούτε Θηβαίοις, σώς τ’ είναι καί κρατείν τών άλλων, άλλα σώς μεν είναι πάντες αν βοΰ- λοινίλ’ ενεχ’ αυτών, κρατήσαντας δε τους ετέρους δέσποτας υπάρχειν αυτών ουδέ εις. τι ονν ηγούμαι φοβερόν καί τι φυλάξασ&αι δεΐν ημάς; μη κοινήν πρόφασιν καί κοινόν εγκλημ’ ό μέλλων πόλεμος προς άπαντας λάβη. εί γάρ Άργεϊοι μεν καί Μεσσήνιοι καί Μεγαλοπολΐται 18 καί τινες τών λοιπών Πελοποννησίων, όσοι ταυτά τοντοις ten, allein zu kämpfen. — 'έτερος, Philippos. — εις τούτο, — εις το πολεμεΐν ήμΐν. 16. δι’ Ώρωπόν ] s. § 10. — τους βοηΟονντας, = diejenigen, von denen zu erwarten steht, dafs sie . . Vgl. 18, 299 εν ρήσεις όπλα καί νανς καί πολλούς ίππους καί τους υπέρ τούτων αμυνόμενους und das. die Anm. — αν — βοηίλεϊν, wenn überhaupt, höchstens. — εις τήν οικείαν] als betonter Begriff der Konjunktion εί vorangestellt. — τούτον — τοιοΰτον] auf das Folgende hinweisend: daher die asyn- detische Anknüpfung, wie 4, 14. Ebenso nach εκείνο § 24, nach το παρόν 8, 14 u. so ö. — ών καί φροντίσειεν αν τις] Der Relativsatz schränkt nachträglich den zu allgemeinen Begriff αϊ συμμαχίαι ein und verengert ihn auf Bündnisse mit den Staaten, welche von Belang sind: wenigstens von denen, um die man sich kümmern mufs quos quidem quis curaverit. καί ist stärker als γε: ‘welche man nicht blofs besitzen, sondern auch sich erhalten mufs. 17. αχρι τής ίσης, — εξ ίσον: das Wohlwollen der einzelnen Staaten gegen uns (oder die Thebaner) zeigt sich für die einzelnen Unternehmungen in verschiedener Weise, äufsert sich nicht in der gleichen Stärke für verschiedene Unternehmungen. Diese verschiedenen Unternehmungen werden durch σώς τ είναι καί κρατείν τών άλλων zunächst allgemein, dann im speziellen erläutert, ‘was...anbetriffV, Infinit, respectiv. zu έστιν εννονς. — τους ετέρους, ist Subjekt zu υπάρχειν. — κοινόν έγκλημα, im Gegensatz zu dem ίδιον § 14. Vgl. die κοιναί προφάσεις 18, 147. — ο μέλλων πόλεμος, der drohende, der nach der Ansicht des Redners, obgleich er für den Augenblick ermahnt den Frieden nicht zu brechen, doch in Kürze unvermeidlich ist. — προς άπαντας (= απααιν), mit λάβη zu verbinden. 18. Άργεϊοι — Πελοποννησίων ] Die Lakedämonier benutzten die Verwickelung der Thebaner in den 10 * 148 ΛΗΜΟΣΘΕΝΟΓΣ V. ρ. 61- φρονοϋσιν, διά την προς Λακεδαιμονίους ημίν έπικηρυ- κείαν εχΟ-ρώς σχήσουσιν και το δοκείν εκδέχεσ&αί τι των εκείνοις πεπραγμένων, Θηβαίοι δ 3 εχονσι μέν, ώς λέγουν ιν, άπεχ&ώς, ετι δ’ Ιχ&ροτέρως σχήσουσιν, ότι τους παρ’ εκείνων φεύγοντας σώζομεν και πάντα τρόπον την δυσμέ- 19 νειαν ένδεικνύμε-9· 1 αντοΐς, Θετταλοϊ ό% οτι τούς Φωκέων φυγάδας σώζομεν, Φίλιππος δ\ ότι κωλΰομεν αυτόν * κοινώνεϊν τής άμφικτυονίας' φοβούμαι μη πάντες περί τον ιδίων έκαστος όργιζόμενος κοινόν εφ 3 ημάς άγάγωσι τον πόλεμον, τα των Λμφικτυόνων δόγματα προστησά- μενοι, είτ 5 επισπασ&ώοιν έκαστοι πέρα τού συμφέροντος 20 έαυτοϊς ημίν πολεμήσαι, ώσπερ και περί Φωκέας. ϊστε γάρ δήπου τοϋ&\ ότι νυν Θηβαίοι καί Φίλιππος καί Θετ- heiligen Krieg zu mehrfachen Versuchen ihre in den Schlachten bei Leuktra und Mantineia verlorene Hegemonie über die Staaten des Peloponnes wieder zu gewinnen. Über ihre Kämpfe mit den Argivern und Megalopolitanern, denen sich die Messenier und Sikyonier anschlossen, berichtet Diod. 16, 34. 39. — ij/üv] gehört seiner Stellung wegen ebenso sehr zu επικηρ. als zu έγβρώς σχήαουσι. Vgl. Krüger 48, 14 über den Dativ ήμϊν. ■— επικηρυκείαν] επικηρυκεία το περί φιλίας καί όιαλλαγών κήρνκας πέμπειν. Harp. Über den Vertrag selbst ist Näheres nicht bekannt, offenbar aber gehört er der jüngsten Vergangenheit an. — καί το, — καί δια τό. — έκ- δέχεσ&αι, — το παρ’ ετέρου λα- βόντα αυτόν έγχειρεΐν το δεύτερον (Harp.) : weil es scheint, dafs wir etwas von dem, was jene (die Lakedämonier) gethan, aufnehmen, in ihre Fufstapfen treten, uns das zu nutze machen wollen, ähnlich dem έφεδρεύειν § 15. — τους παρ' εκείνων φεύγοντας, = τους εκείνων φυγάδας. Gemeint sind die Bewohner der von den Thebanern zerstörten Städte Platää, Thespiä, Koroneia. 19. οτι — σώζομεν ] Vgl. D. 19, 80. Äsch. 2,142, und über die alte Feindschaft zwischen den Phokern und Thessalern dens. 2, 140. — εφ' ημάς άγάγωσι, = ήμΐν επα- γάγωσι, über uns bringen. — τα των — προστησάμενοι] Bezieht sich auf die Beschlüsse, welche von den Amphiktyonen nach Unterwerfung der Phoker gefafst worden waren. Diod. 16, 60 giebt den Inhalt derselben an und schliefst: ακολούθως δε τούτοις διέταξαν οι ’Αμφικτύονες τα περί την επιμέλειαν τοϋ μαντείου καί ταλλα πάντα τα. προς ευσέβειαν καί κοινήν ειρήνην καί ομόνοιαν τοϊς "Ελληαιν ανήκοντα. An einem Vorwände zum Kriege gegen einen mifs- liebigen Staat kann es hiernach nicht gemangelt haben, selbst wenn die Athener dem einen Abschnitt, welcher die flüchtigen Phoker für vogelfrei erklärte ( τους δε πεφενγότας τών Φωκέων καί των άλλων των μετεαχηκότων τής ιεροσυλίας εναγείς είναι καί αγώγιμους πάντο- &εν), nicht offen Hohn gesprochen hätten. — ώσπερ καί περί Φωκέας, 1 Der Gedanke ist allgemein und aus dem vorhergehenden έπι- σπασθ-ώσιν zu ergänzen. 62 R. ΠΕΡΙ ΤΗΣ ΕΙΡΗΝΗΣ. 149 ταλοι ονχϊ ταν-9·’ έκαστοι μάλιατ’ εστιουδακότες ταυτά πάντες επραξαν, οΐον Θηβαίοι τον μεν Φίλιππον παρελ- $εϊν και λαβείν τάς παρόδους ονκ εδνναντο κωλνσαι, ουδέ γε των αντοίς πεπονημένων ύστατον ελ·9·όντα την δόξαν εχειν’ νννι γάρ Θηβαίοις προς μεν το την χώραν 21 κεκομίσ&αι πέπρακταί τι, προς δε τιμήν και δόξαν αί’σχι- στα’ ει γάρ μη παρηλ&ε Φίλιππος, ονδεν αν αντοίς εδόκει είναι, ταντα δ* ονκ εβονλοντο, άλλα τφ τον Ερχόμενόν και την Κορώνειαν λαβείν επι&νμείν, μη δννα- σ&αι δέ, πάντα ταν-9· 1 νπέμειναν. Φίλιππον τοίνυν τιν'ες 22 μεν δήπον τολμώσι λέγειν ώς ουδ ’ εβονλετο Θηβαίοις Ερχόμενόν καί Κορώνειαν παραδονναι, άλλ 1 ηναγκάσ&η' 20. ονχϊ — Ιπραξαν] aus ganz verschiedenen Motiven einen und denselben Zweck verfolgen, näml. die Y ernichtung der Phoker. — olov] ‘So z. B. konnten ..’ — παρελθ-εΐν] näml. εϊσω των παρόδων. Unter πάροδοι ist nur der aus Thessalien nach Phokis führende Pafs von Ther- mopylä als der einzige für ein Heer gangbare mit allen seinen die ganze Liniebeherrschenden festen Punkten zu verstehen. Vgl. §22,9,32. Hyper. Leichenr. 11.— νοτατον ελ/}όντα ] wie als εφεδρος § 15; steht in konzessivem Verhältnis zu την δόξαν εχειν. Etwas übertrieben: Philippos war, während die Thebaner kämpften, keineswegs müfsig geblieben, aber er führte den letzten Schlag und ihm fiel die Ehre des Sieges zu. — την δόξαν] wir erwarten einen Zusatz, wie μεγίστη v oder πάσαν ; doch hat auch der Artikel diese prägnante Bedeutung. 21. προς, hinsichtlich. — την χώραν, ihr Land, das von ihnen in Anspruch genommene, wie τηνβω- ρεάν 20,84. — πέπρακταί τι] Über τι siehe 2, 1. πέπρακταί steht in anderer Bedeutung zu τι, in anderer zu αί'σχιστα. Daran nahm der Grieche nicht nur keinen Anstofs, sondern er sah darin ein Beizmittel zur Aufmerksamkeit. — ονδεν] nämlich aufser dem, was sie schon hatten, kein Vorteil, av und αντοίς gehören zu είναι. — εδόκει είναι] ein sehr schwerer Hiatus. Auch scheint mit Sauppe δοκεΐ zu lesen. — ταντα] die Besetzung der Thermopylen durch Philippos und die Beendigung des Krieges zu seinem eigenen Buhme. — Ερχόμενόν — Κορώνειαν ] Diese Städte nebst Korsiä hatten die Phoker im heiligen Kriege besetzt. Diod. 16, 33. 58. Philippos gab sie den Thebanern zurück. Dazu D. 19, 141 πρώτον μεν τοίννν είρή- νη γέγονεν αντοίς πονονσι καί ταλαιπωρονμένοιςηδη τώ πολέμψ καί ηττωμένοις, είτα των εχ&ρών Φωκέων άρδην όλε&ρος καί όλων τών τειχών καί τών πόλεων άναί- ρεσις, άρα καί μόνα ταντα; ον μα ///’, άλλ ετι προς τοντοις Ερχόμενός, Κορώνεια, Κορσιαί,τό Τιλ- ψωσααΐον, τής τών Φωκέων χώρας όπόσην βούλονται. Vgl. das. 148. 22. Φίλιππον — τολμώσι λέγειν ώς ονδ’ εβονλετο] Krüger § 61, 6,2. Koch. 69, 11. Der Name ist als Vertreter einer der verglichenen Kategorien vorangestellt, wie Θηβαίοι § 20 und Θετταλοι § 23,‘was nun den Philipp betrifft’. Die Bemerkung selbst gilt denen, welche mit Philippos unter einer Decke spielten und sein Thun auf jede 150 ΔΗΜΟΣΘΕΝΟΓΣ V. ρ. 62- Ιγώ δε τούτοις μεν έρρώσ&αι λέγω, εκείνο δ’ οίδ 1 , ότι οι μάλλον γε ταϋτ 3 εμελεν αντφ η τάς παρόδους λαβεΐν εβούλετο και την δόξαν τον πολέμου τον δοκεΐν δι 1 αυτόν κρίαιν είληφέναι, και τα ΠύΠια d -εϊναι δι 1 αυτόν' 23 και ταντ 3 ήν, ών μάλιστ 3 έγλίχετο. Θετταλοι δε γ 3 ουδέτερέ έβονλοντο τούτων, ούτε Θηβαίους οντε τον Φίλιππον μέγαν γίγνεσθαι (ταντα γάρ πάντ 3 εφ 3 εαυτούς ηγούντο), τής πυλαίας d 3 επεθ-ύμουν καί των εν ΛελφοΙς, πλεονεκτημάτων * δνοίν, κύριοι γενέσ&αι' τφ δε τούτων γλίχεσϋ-αι Weise zu beschönigen suchten. Vgl. 6, 14 f. — έρρώαθαι λέγω, eine Formel, durch welche einer seine Abneigung gegen alle weitere Gemeinschaft mit einer Person oder Sache in spottender Weise ausdrückt, wie 18, 152 έρρώαθαι φρά- αας πολλά Κιρραίοις καί Αοκροΐς. 19, 248 έρρώαθαι φράαας τψ αο- φώ Σοφοκλεΐ. 21, 39 έρρώαθαι πολλά τοΐς νόμοις είπών καί νμιν. — ον μάλλον, nicht mehr (sondern weniger), nicht sowohl, ταντ’ .jene Städte. An ihnen lag ihm nichts, ihr Besitz war ihm gleichgültig, von einem Zwange bei deren Herausgabe konnte also nicht die Rede sein. — τον όοκεΐν — είληφέναι] ist zur Erläuterung des Ausdrucks την δόξαν τον πολέμου hinzugefügt = ώστε όοκεΐν (τον πόλεμον) όι’ αντον κρίαιν είληφέναι. — δι’ αυτόν, durch seine Dazwischen- kunft (6, 34. 9, 2), δι αντον, in eigener Person. — τα Πυθία ,9a- vai, anordnen, als αγωνοθέτης (9, 32), ein Recht, das bisher den Ain- phiktyonen insgesamt zugestanden war und jetzt dem Philippos als einem Bundesgliede durch einen amphiktyonischen Beschlufs in Gemeinschaft mit den Böotern und Thessalern verliehen wurde (Diod. 16, 60). Die letzteren konnten natürlich weder, noch wollten sie verhindern, da Ts Philippos dasselbe sich allein anmafste: er selbst sah darin ein Mittel nicht minder zur Demütigung der Hellenen als zur Befriedigung seiner Eitelkeit. Die Pythien fielen in den Spätsommer eines jeden dritten Olympiadenjahres. Philippos beging sie zuerst 01.108,3. 346. Die Athener liefsen für dieses Mal das Fest unbeschickt, D. 19, 128. 23. ηγούντο] Vgl.^ zu 2, 1. έφ εαντονς, wie 6, 33 οτι ταντ’ εφ’ υμάς ίατιν. — τής πυλαίας, Sitz und Stimme im Amphiktyonenrate. π. hiefs eigentlich jede der beiden Amphiktyonenversammlungen, weichejährlich, die eine im Herbst, die andere im Frühjahr, und zwar zunächst an den Thermopylen beim Tempel der Demeter zu Anthela abgehalten wurden. Hypereid. Leichenrede. 16.Strab.9,420. Von hier erst zog die Versammlung hinauf nach Dephoi, wo die Sitzung schlofs. Mit πυλαίας verb. das nachfolgende κύριοι. Ph. setzte die Thessaler wieder in die leitende Stelle im Amphiktyonenrate ein, welche die Phoker ihnen entzogen hatten. 6, 22. 8, 65 und A. Schäfer, Dem. 2, 271. — των iv Αελφοϊς, der delphischen Tempelschätze als deren Verwalter. — πλεονεκτημάτων Sv- olv, wie παιοίν δνοίν 39, 32. 40, παιδιών δνοίν 57, 42, των φιαλών δυοιν οναών 49, 64 u. a., wodurch Elmsley’s Behauptung, δνοίν werde von den Attikern nur mit dem Dual verbunden, widerlegt wird. Vgl. Franke, Philol. Suppl. 1, 443 f. — 63 R. ΠΕΡΙ ΤΗΣ ΕΙΡΗΝΗΣ. 151 τάδε συγκατέπραξαν. των τοίνυν Ιδίων ένεχ 3 ευρήσεϋ· 3 έκαστον πολλά τι ροηγμένον ών ον δ εν έβούλετο πράξαι. τούτο μέντοι έστί φυλακτέον ημΐν. „Τά κελευόμεν 3 ημάς άρα δει ποιεϊν ταΰτα φοβονμέ- 24 νονς; και συ ταντα κελεύειςπολλον γε και δέω. άλλ 3 ώς ούτε πράξομεν ονδεν άνάξιον ημών αυτών ούτ 3 έσται πόλεμος, νουν δε δόξομεν πάσιν έχειν και τά δίκαια λέγε ιν, τοΰτ 3 οίμαι δείν ποιεϊν. προς δε τους -9-ρασέως ότιοΰν οίομένους υπομεϊναι δεΐν και μη προορωμένους τον πόλεμον εκείνα βούλομαι λογίσασ&αι. ημείς Θηβαίους έώμεν εχειν 3 Ωρωπόν’ και εϊ τις εροι& 3 ημάς κελεύσας είπεϊν τάλη&η, διά τι; ϊνα μη πόλεμώμεν, φαΐμεν αν. καί Φιλίππψ νυνί κατά συν-9-ήκας 3 Αμφιπόλεως παρακε- 25 χωρήκαμεν, καί Καρδιανονς έώμεν έξω Χερρονησιτών τών άλλων τετάχ&αι, καί τον Κάρα τάς νήσους καταλαμβά- νειν, Χίον καί Κών καί Ψόδον, καί Βυζαντίους κατάγειν τάδε, die Vernichtung der Phoker. — τούτο — φυλακτέον ημΐν] S. § 17 a. Ε. — μέντοι] Man erwartet τοίνυν als Schlufs der Beweisführung. μέντοι stellt einen engeren Bezug zu dem nächst voran gegangenen Satz und der darin ausgesprochenen Möglichkeit her. 24. τά — κελεύεις] S. zu 3, 29. τά κελενόμενα ποιεϊν, — π&αι τοϊς προαταττομένοις νπακονειν (Schob), jedem beliebigen Befehle gehorchen. — ταντα φοβονμένονς, aus Furcht hiervor, vor der eben angedeuteten Gefahreines allgemeinen Kriegs. — καί αν und (gerade) du, von dem man dies doch am wenigsten erwartet. — ταντα] näml. το ποιεϊν τά κελενόμενα. Vgl. 1, 7. — πολλον γε καί δέω] eine dem D. eigentümliche Formel energischer Verneinung, besonders bei Entgegnung auf fingierte Fragen oder Einwürfe, wobei καί zur Verstärkung der einfachen, sei es schon gesetzten oder als gesetzt zu denkenden Negation dient (nein: bin ich doch vielleicht auch weit davon entfernt). So [13, 30.] 20, 58, und öfter in unpersönlicher Form πολλον γε καί δει, wie 9, 19. [10, 3] 14, 38. 18, 47. f 52. 300. 308 u. s. w. — ώς, = όπως, relativ, abhängig von ποι- εΐν. — τοΰτ’] nimmt alles Vorher- gende, welches doch im Grunde nur ein Rat ist, wieder auf. — προς τους —, adversus eos qui, denen gegenüber, welche u. s. w. Vgl. 14, 8 τοϊς δε ϋ-ρααννομένοις καί αφόδρ έτοίμως πολεμεϊν κελεύοναιν έκεΐ- νο λέγω. — Θηβαίους — Ωρωπόν] S. zu § 10. — εκείνα] bezieht sich auf das Folgende. 25. κατά αννΚήκας, ohne den Artikel: vertragsmäfsig (wie 18, 122 κατά ανγγραφήν , kontraktmäfsig 22, 5. 44, 64 κατά νόμον, gesetz- mäfsig), obwohl natürlich dabei an den eben geschlossenen Friedensvertrag zu denken ist. Der Frieden war auf den status quo geschlossen: und so blieb Philippos im Besitz von Amphipolis. Vgl. 7, 24 ff. — Καρδιανονς — τετάχ9αι] Vgl. die Einl. zur 8. Rede. — τον Κάρα] Gemeint ist der karische Dynast Mau- 152 ΑΗΜΟΣΘΕΝΟΊΓΣ ΠΕΡΙ ΤΗΣ ΕΙΡΗΝΗΣ. V- ρ. 63 R, 1 τα πλοία, δήλον οτι την από τής ειρήνης ησυχίαν πλειό- νων άγα&ών αιτίαν είναι νομίζοντες ή το προσκρούειν και φιλονεικεΐν περί τούτων, ούκοΰν εϋη-9-ες καί κομιδή αχέτλιον, προς έκαστους κα# 1 εν’ οντω προσενηνεγ μένους περί των οικείων και αναγκαιότατων, προς πάντας περί τής εν ΛελφοΙς σκιάς νυνί πολεμήσαι; solos, der nach Beendigung des Bundesgenossenkriegs 01. 106, 2. 355 die oligarischen Bewegungen zu Chios, Kos und Rhodos zur Ausbreitung seiner Macht benutzte. Vgl. A. Schäfer, Dem. 1,427 f. — Βυζαντίους, die sich in demselben Kriege von Athen losgerissen hatten. — κατάγειν τα πλοία] αντί τον βιά- ζεσ&αι καί κακονν καί μη ίάν τους πλέοντας όποι βούλονται πλειν, άλλ’ εις τα οικεία χωρία τοΐς λψ στενοναι κατάγειν. Harp. Besonders ist an die athenischen Getreideschiffe zu denken, die aus dem Pontos kamen. Eben darauf bezieht sich weiter unten αναγκαιότατων. — προσενηνεγμένονς] ist Subjekt und Apposition zu έκαστους, περί των — αναγκαιότατων zu προσενηνεγ μένους. Für dieses argumentum e minore ad maius würde der Lateiner nicht diese Form gewählt haben, sondern die Koordination der beiden Glieder. — περί τής εν Δελ- Οϊς σκιάς] Δίδυμός φηΟι την περί όνον σκιάς παροιμίαν (Zenob. 6, 28) παραπεποιήαύαι υπό τον ρήτορας λέγοντος περί τής εν Δελ- φοΐς σκιάς, λέγεσϋ-αι δ’ αυτήν έπί τοΐς περί των μηδενος άξιων μα- ομένοις. Harp. Der Ausdruck des . lehnt sich an das Sprichwort an, der Ausdruck selbst würde, wenn D. nicht zugleich an das Sprichwort hätte erinnern wollen, entschieden anders gelautet haben, da D. sich wohl klar sein konnte, dafs es mehr als ein ‘Nichts’ war, für das man kämpfte. Aber augenblicklich galt es nur das zunächst Liegende ins Auge zu fassen. Ob Philippos im Amphiktyonen-Rate safs und bei den pythischen Spielen den Vorsitz führte oder nicht, war für den gegenwärtigen Stand der Dinge ziemlich gleichgültig, aber in seinen Folgen sollte dieser Umstand für die Athener doch noch sehr bedenklich werden. S. 18, 145 ff. Der Schlufs ist so prägnant und gedrungen, so sehr auf das Ziel der Rede zurückweisend, so überzeugend und klar, dafs eine Fortsetzung von rednerischem Ungeschick gezeugt hätte. RÜCKBLICK AUF DIE REDE VOM FRIEDEN. 153 Rückblick auf die Rede vom Frieden. Das Eigentümliche, Unbehagliche der Lage, in welcher sich D. befand, als er, der leidenschaftlicheMakedonerfeind, sich überzeugt hatte, dafs die günstige Zeit zum Losschlagen noch nicht da sei, als er mutig und selbstlos genug war, dieser seiner Überzeugung auch Ausdruck zu leihen — prägt sich auch in der Anordnung der Rede aus. Bei demProömium (§ 1—3) ist der Redner augenscheinlich kaum recht bei der Sache. Er hat Zeit zu Gemeinplätzen und formelhaften Vorwürfen, die ihm wenig von Herzen zu kommen scheinen. Sodann ist der ganze erste Teil, fast die Hälfte des Ganzen, nur ein vorbereitender, gewissermafsen entschuldigender, rechtfertigender. Er weist nach, wie er stets ein Feind Philippos’ gewesen sei und mit welchem Rechte er vor ihm gewarnt habe, er weist dies nach und läuft Gefahr, von seinem eigenen Ruhm zu sprechen, aber er thut es nur zu dem Zweck, damit man daraus ersehe, dafs es staatsmännische Rücksichten höherer Art gewesen seien, die ihn jetzt zu einer scheinbar anderen Ansicht hätten kommen lassen (§ 4—12). Die Auseinandersetzung dieser höheren Gesichtspunkte bildet den Hauptteil, ihre prägnante Zusammenfassung den Schlufs der Rede — und in der That bedurfte es kaum des Schwunges und des Glanzes seiner Beredsamkeit, damit die Zuhörer einsahen, dafs diese Grundsätze von tiefem staatsmännischen Wissen zeugen und Anspruch hatten, Leidenschaften zu zügeln. (VI.) ZWEITE REDE GEGEN PHILIPPOS. EINLEITUNG. Der Philokrateisclie Frieden samt seinen Errungenschaften war für Philippos nicht das Endziel seiner Bestrebung, sondern nur die Grundlage für seine ferneren Operationen gegen die Unabhängigkeit der griechischen Staaten, insbesondere Athens. Von diesen allen war kaum eine empfindlicher für die Athener als seine Einmischung in die Angelegenheiten des Peloponnes und der schon im dritten Jahre nach dem Frieden, Ol. 109, 1. 344, gemachte Versuch dort festen Fufs zu fassen. Die Lakedämonier konnten den Verlust der Hegemonie über die peloponnesischen Staaten nicht verschmerzen und suchten wiederholt Messenien und Argos in das alte Abhängigkeitsverhältnis zu bringen. Schnell war Philippos hei der Hand: an Sparta stellte er die Forderung die Unabhängigkeit Messeniens anzuerkennen (§ 13), und als diese mit Protest zurückgewiesen wurde, schickte er Unterstützungen an Geld und Mannschaften nach Argos und Messene, ja er seihst gedachte mit einem gröfseren Heere nachzurücken (§ 15). Die Athener erkannten die ihnen drohende Gefahr in ihrer ganzen Gröfse. Sie schlossen sich an die Lakedämonier an, nicht sowohl aus Sympathie für deren hegemonistische Gelüste, als weil ihre Stellung Philippos gegenüber sie zu ihren natürlichen Verbündeten machte, und schickten eine Gesandtschaft, an welcher auch Demosthenes teilnahm, an die pelöpon- nesischen Staaten ab, um diese über Philippos’ eigentliche Pläne und ihr eigenes endliches Schicksal unter Beziehung auf die Vorgänge beim Abschlufs des Philokrateischen Friedens aufzuklären und ihr Mifstrauen gegen die Aufrichtigkeit der makedonischen Verlieifsungen zu erregen (§ 20 ff.). Der Eindruck, welchen diese Ansprache des D. sowie die in gleichem Sinne gemachten Vorstellungen der übrigen athenischen Abgeordneten hervorbrachte EINLEITUNG ZUR ZWEITEN REDE GEGEN PHILIPPOS. 155 (§ 26), war durch wiederholte Verheifsungen von seiten des Phi- lippos und durch die Wühlereien der mehr und mehr an jenen Orten erstarkenden makedonischen Partei gar bald wieder verwischt. Die Argiver und Messenier. liefsen sich daher bestimmen, in Athen selbst über diese Einmischung in ihre Angelegenheiten Beschwerde zu führen, und darin wurden sie vielleicht durch eine makedonische Gesandtschaft unterstützt, welche gleichzeitig dort eintraf, um wahrscheinlich, wenn man Libanios glauben will, das Volk wegen jener Verdächtigung der Absichten des Philippos zur Rede zu stellen. Die Antwort hierauf ist es, welche in der Versammlung beraten wurde, in welcher Demosthenes die zweite Philippische Rede sprach. Der von ihm selbst (§ 28) vorgelegte Entwurf dazu ist leider nicht erhalten. 'Allein die Grundsätze des D. und seine Ansichten von den Zuständen des Peloponnes sind uns hinlänglich bekannt, um zu wissen, in welchem Sinne sie gehalten war, und die vorliegende Rede läfst uns darüber keinen Zweifel. D. wollte die Herrschaft Spartas über die anderen Staaten nicht erneuern, sondern war bereit im Namen Athens ihre Freiheit zu garantieren: aber ebensowenig sollte Sparta überwältigt werden. So wird ähnlich wie in der Rede für die Megalopoliten seine Erklärung dahin gegangen sein: die athenische Bürgerschaft, entschlossen die Verträge aufrecht zu erhalten und die Freiheit und Selbständigkeit der Hellenen zu schirmen, werde dem angegriffenen Teile beistehen und fremde Einmischung mit gewaffneter Hand zurückweisen. 3 A. Schäfer, D. 2, 336. ΚΑΤΑ ΦΙΑΙΠΠΟΥ Β. ΤΙ. ρ. 65—66 R. "Οταν, ώ άνδρες 'Αθηναίοι, λόγοι γίγνωνται περί ών Φίλιππος, πράττει καί βιάζεται παρά την ειρήνην, αεί τους υπέρ ημών λόγους και δικαίους και φιλάνθρωπους δρω φαινομένους, καί λέγειν μεν άπαντας αεί τά δέοντα δοκοΰντας τους κατηγορονντας Φιλίππου, γιγνόμενον ό 1 2 ουδέν ώς έπος είπείν των δεόντων, ουδ 2 ών ένεκα ταΰτ 2 * 2 άκονειν άξιον άλλ' * εις τοΰτ' ήδη προηγμένα τυγχάνει πάντα τά πράγματα τή πόλει, ώσθ' όσφ τις αν μάλλον καί φανερώτερον έξελέγχη Φίλιππον καί την προς υμάς ειρήνην παραβαίνοντα καί πάσι τοϊς "Ελλησιν επιβουλεύ- οντα, τοαούτφ το τί χρή ποιεΐν ανμβονλευααι χαλεπώτε- 3 ρον όν. αίτιον δε τούτων, ότι πάντες, ώ άνδρεςΆθηι’αϊοι, τούς πλεονεκτεΐν ζητοΰντας εργφ κώλυειν καί πράξεσιν, ούχί λόγοις δέον, πρώτον μεν ημείς οί παριόντες τούτων μέν άφέσταμεν, καί γράφειν καί συμβουλεΰειν, την προς 1. βιάζεται] bildet mit πράττει ein εν διά όνοΐν: ‘vergewaltigend ausführt 5 . Vgl. zu 9, 39. — παρά την ειρήνην ] nämlich den Phi- Jokrateischen. — λόγους] hat wie das folgende λέγειν prägnante Stellung gegenüber dem folgenden yi- γνόμενον. — φαινομένους — δο- κονντας, ersteres vom objektiven Erscheinen, insofern als eine Sache sich äufserlich wahrnehmbar darstellt, letzteres vom subjektiven, von Urteil und Meinung abhängigen. Doch ist der Unterschied an dieser Stelle nicht besonders hervorgehoben. — ουδ ών, = ουδέ τούτων ών ένεκα. 2. χαλεπώτερον ον.] Allerdings unterdrückt D. gern das Verb, subst. So §5 und 1,5. 4, 28. 8, 6. 51. 9, 4. 9. 16. 69. u. ö. Vgl. zu 2, 1, doch empfiehlt die Vergleichung mit III, 1 die Änderung Madvigs (ov hinter χαλεπώτερον). 3. πάντες] wird nachher durch ημείς οι παριόντες und ημείς oi κα&ήμενοι in seine Teile zerlegt. Als Prädikat ist dazu ein allgemeiner Begriff, wie ον κωλνομεν zu ergänzen. — έργω καϊ πράξεσιν] als der hervorzuhebende Begriff verdoppelt, wie 8, 73 δει δ’ έργων τή πολει καϊ πραξεώς τίνος. — οι παριόντες] eigentlich .επί το βήμα, wie Isokr. 8, 13. Äsch. 3, 159, dann schlechthin die Auftretenden, die Redner. Vgl. 8, 23. 9, 1 u. ö. — τούτων] näml. των πράξεων. Dazu könnten καϊ γράφειν καϊ ονμ- βουλευειν, wenn sie echt sind, nur VI. p. 66 R. ΔΗΜΟΣΘΕΝΟΓΣ ΚΑΤΑ ΦΙΛΙΠΠΟΙ' B. 157 υμάς άπέχ&ειαν όκνονντες, οία ποιεί δε ώς δεινά, και τοιαντα διεξερχόμε-8 -a’ επειυμείς οι κα&ήμενοι, ώς μεν άν έίποιτε. δικαίους λόγους και λέγοντος άλλου σννείητε } άμεινον Φιλίππου παρεσκενασ&ε, ώς δε κωλνσαιτ ’ άν εκείνον πράττειν, ταϋτ’ εφ* ών εστι νΰν, παντελώς άργώς εχετε. συμβαίνει δη πραγμ 1 άναγκαΐον, οίμαι, και ϊσως 4 είκός' εν οίς έκάτεροι διατρίβετε και περί ά σπουδάζετε, ταντ* άμεινον εκατέροις εχειν, εκείνο) μεν αί πράξεις, ιμΐν δ 3 οι λόγοι, εί μεν ονν καί νΰν λέγειν δικαιότερ ’ νμίν εξαρκεί, ράδιον καί πόνος ον δ εις πρόσεατι τώ πράγματι' ει δ 3 όπως τά παρόντ ’ επανορ&ω&ήσεται δεϊ σκοπείν καί 5 μή προελ&όντ ’ ετι πορρωτέρω λήσει πάν-9- 1 ημάς μηδ 3 επιστήσεται μέγεθος δννάμεως, προς ήν ονδ 3 άνταραι δυνησόμε-9 -a , ουχ δ αυτός τρόπος όσπερ πρότερον τον βουλενεσ&αι, αλλά καί τοις λέγονσιν άπασιν καί τοΐς άκον- die Epexegese bilden. — ola ποιεί de] δε sollte hinter ola stehen, doch bildet οϊα ποιεί einen Begriff und das Subjekt zu ώς δεινά, welches von διεξερχόμε&α abhängt: Wir thun nichts, aber bereden, was er thut. — νμεϊς oi κα&ήμενοι, wie 8, 30, ihr die ihr hier sitzet, das versammelte Volk. In Gerichtsreden werden mit oi καί). die Richter bezeichnet, wie 20, 165. Dazu ist das eigentliche, logisch wichtigste Prädikat άργώς εχετε, „welchem παρεακενασίλε in der Übersetzung unterzuordnen ist. — ώς — αν εϊποιτε] ώς = όπως, relativ: ihr seid besser mit Mitteln ausgerüstet, wodurch ihr — könnt, seid besser befähigt, dies zu thun. Im Gegensatz dazu liegt in παντελώς άργώς ί-χετε nicht blofs der Zustand der Unthätigkeit, sondern auch der Unfähigkeit aus Mangel an Energie ausgedrückt = ονδαμώς παρεακεν- ασ9·ε. Über den Modus vgl. Krüger § 54, 8,6. Koch III, 5. A. 1. 4. iv οϊς\ Das Asyndeton ist berechtigt. Der vorhergehende etwas paradox klingende Satz (είκός^ billig, gehörig’, justum) wird erklärt. Der Zusammenhang dieses Satzes mit dem vorhergehenden ist überhaupt so eng, dafs auch συμβαίνει als Prädikat zu ταντ’ (Nominativ) und als regierendes Verbum zu άμεινον εχειν ergänzt wird. — καί νΰν ] wie bisher. — δικαιότερ ’] Der Komparativ, weil der Gedanke an die weniger gerechte Sache des Phi- lippos vorschwebt: ‘wenn es euch auch jetzt noch vollauf genügt, in Rechtserörterungen zu siegen’. — τώ πράγματι ] unbetont, ist nur ein vollerer Schlufs für τοντω. 5. τα παρόντα {πράγματα), die gegenwärtige (gesunkene) Lage des Staates. Mit ένανορ&ώσεται steht parallel λήσει ημάς, welches ebenfalls von σκοπείν abhängt, προελ- θ -oVr’ ετι πορρωτέρω (noch tiefer), wie 23, 203: το πράγμ ήδη καί πορρωτέρω βαδίζει. Vgl. unten § 33. — επιστήσεται ] intransitiv, sich gegen uns erheben, aufstehen werde, wiel8,176 τον έφεστηκότα κίνδυνον τή πόλει und Isokr. 4, 165 μή περιμένειν εως άν ίπι- στώοιν. — ονδ ’ άντάραι δννηαό- με&α ] steht innerhalb des kondi- zionalen Satzgefüges: gegen welche Abt. Alte Geschichte 158 ΜΙΜΟΣΘΕΝΟΓΣ τι. ρ. 67 κ. ονσιν υμίν τά βέλτιστα χαϊ τα οώσοντα των ρόστων χαϊ των ήδίστων προαιρετέον. 6 Πρώτον μέν, ειτις, ώ ανδρες Ά&ηναϊοι, ΰαρρεΐ, ορών ήλ'ιχος * ήδη χαϊ όσων χύριός εστι Φίλιππος, χαϊ μηδέν ’ οϊεται χίνδννον φέρειν τούτο τη πόλει, μηδ 3 έφ* υμάς πάντα παρασχενάζεσ&αι, θαυμάζω, χαϊ δεη&ήναι πάντων ομοίως υμών βούλομαι τους λογισμούς άχοϋσαί μου διά βραχέων, δι ’ ους τάναντι εμοϊ παρέστηχε προσδοχαν χαϊ δι ’ ών εχΘ-ρόν ηγούμαι Φίλιππον, ϊν 1 εάν μεν εγώ δοχώ βέλτιον προοράν, εμοι πεισ&ήτε' άν δ 1 οι d -αρροΰντες χαϊ 1 πεπιστευχότες αυτφ, τοΰτοις προσ&ήσεσ&ε. εγώ τοίνυν, ω ανδρες Α&ηναιοι, λογίζομαι, τίνων δ Φίλιππος χΰριος πρώτον μετά την ειρήνην χατέστη; Πυλών χαϊ τών εν Φωχεΰσι πραγμάτων, τί ουν; πώς τοΰτοις εχρήσατο; ά Θηβαίοις συμφέρει χαϊ ουχ ά τή πόλει, πράττειν προεί- λετο. τί δήποτε; ότι προς πλεονεξίαν, οίμαι, χαι το πάνϋ· 1 wir dann nicht einmal... άντάραι. Man bleibe im Bilde! — σώσοντα ] Wir schieben ein ‘wahrhaft' ein. 6. ορών] Vgl. 5, 4. — όια βραχέων] gehört nicht zu άκουααΐ μου, sondern zu λογισμούς. Im Latein, würden beide Wörter durch ein Par- ticipium verbunden sein (nach Weil). Zu dieser Auffassung nötigt die Stellung von διά βραχέων, auf welches sonst nicht δι ’ οΐ·ς sogleich folgen würde. — δι’ οί!ς — δι’ ών] Es kam dem Redner gewifs weniger darauf an, durch die verschiedene Konstruktion einen Unterschied in der Bedeutung hervorzuheben, als auf διά βραχέων nicht sogleich δι ’ ών folgen zu lassen. — βέλτιον προοράν] ‘ schärfer in die Zukunft schauen’. — οι &αρροΰντες] ‘die guten Mutes sind’, wie oben zu Anfang des §. — προαϋ-ήαεσθ-ε] Das Fut. hängt nicht mehr von ”va ab, sondern tritt als selbständiger Gedanke auf: ‘so werdet ihr —·’. Ähnliche Übergänge 21,88 δει δη τούτο τοπράγμ νμάςοντωαΐσκέψασ&αι, καί λογίαασ&αι —, καν μεν rj τι δεινόν ώς άλη&ώς καί υπερφυές, συγγνώμην εχειν, εάν δε μηδέν. &εάσαα&ε την ασέλγειαν u. s. w, 21,127. 22,40. Lys. 30, 6. Meistens allerdings geht der Redner zu dem Imperativ über, dem unser Futurum nahe kommt. 7. Πυλών] S. 5,20. — τών iv Φω- κενοι πραγμάτων , die Entscheidung der phokischen Händel. S. die Ein], zur 5. R. — ά — συμφέρει] ä συμφέρει vertritt hier den abstrakten Begriff: der Nutzen = τά συμφέροντα. Darum ist es gewisser- mafsen aus dem Zeitverhältnis des Satzes losgelöst und das Präsens gesetzt, wo wir ein Tempus der Vergangenheit erwarten, wie 20, 51. Vgl. unten § 9 όπως βούλεται. 4, 46 όσα βούλεσ&ε. 19, 34 μηδζ ο τι χρή ποιεϊν ράδιον είπεϊν είναι. 22, 66_ ονδ αγανακτών ώφ- &ης υπέρ ών ή πόλις πάσχει. D. spielt auf die Vorspiegelungen an, womit Ph. beim Friedensschlufs die Athener bethörte u. vom phokischen Interesse abzog. S. 5, 10. — τί δήποτε] Es folgt der Grund:‘und wa- 67 B. ΚΑΤΑ ΦΙΛΙΜΙΟΓ Β. 159 υφ 3 αυτψ ποιήσασ&αι τούς λογισμούς εξετάζων, και ούχί προς ειρήνην ούδ 1 ησυχίαν ουδέ δίκαιον ουδέν, είδε τοϋτ 8 όρ&ώς, δτι τη μεν ήμετέρα πόλει καί τοις ή-Ο-εσι τοϊς ήμετέροις ονδεν αν ενδείξαιτο τοαοντον ουδέ ποιήσειεν, νφ 1 ου πεισϋ-έντες υμείς τής ιδίας ενεκ ωιρελείας τών άλλων τινάς ‘Ελλήνων εκείνφ πρόοισϋ-ε, αλλά καί τον δικαίου λόγον ποιούμενοι καί την προσοϋσαν άδοξίαν τώ πράγματι φεύγοντες καί πάν& 3 α προσήκει προορώμενοι ομοίως εναντιώσεσ&ε, αν τι τοιοντον επιχειρή πράττειν, ώσπερ αν εί πολεμονντες τύχοιτε ' τούς δε Θηβαίους ηγείτο , 9 οπερ συνέβη, αντί τφν εαυτοίς γιγνομένων τα λοιπά εάσειν όπως βούλεται πράττειν εαυτόν, καί ουχ όπως αντιπρά- ξειν και διακωλύσειν, αλλά καί συστρατεύαειν , αν αυτούς * κελεύη. καί νΰν τούς Μεσσηνίους καί τούς Άργείονς ταύϋ- 1 ύπειληψώς εύ ποιεί, ο καί μέγιστόν έστι καέλ’ rum?’ — προς πλεονεξίαν — έξε- τόζων, den Mafsstab des Vorteils und der Ländergier an seine Berechnungen legend, seine Pläne auf ... hin prüfen. — elde] ingressiver Aorist: zur Einsicht gelangte. 8. καί τοϊς ήϋ-εσϊ] Dieses Glied ist streng logisch genommen dem vorhergehenden τη .. πόλει untergeordnet. Diese Auflösung einer- gewöhnlich als Einheit gedachten Sache in zwei Anschauungen durch eine eingesetzte Copula, indem der ersteBegriff dadurch gewissermafsen näher bestimmt wird (eine Art σχήμα καϋ·’ όλον καί κατά μέρος ) ist auch im Lat. nicht selten. Vgl. Nipperdey zuTac. ann. 1,55, 8. — ενδείξαιτο, vorspiegeln. Das av erstreckt sich natürlich auch auf ποιήσειεν. Auch πρόοιαϋ-ε steht in demselben logischen Verhältnis. — τοαοντον] nichts von solchem Gewichte. — τών άλλων τινάς Ελλήνων] Dieselbe Stelle des τις 18,81. 133. 146. — πρόοισβ-ε] — την προσοϋσαν άδοξίαν τώ πράγματι] Die Wortstellung wie 8,21 τά παρόντα πράγματα τή πόλει u. ö. Vgl. Krüger § 50, 10, 2; — έναντιώσεσ&ε, mit schnellem Übergang aus der Oratio obliqua in die recte. — ώσπερ av] nämlich εναντιωβ-είητε. 9. αντί τών εαυτοίς γιγνομενών] Vgl. 5, 21 εαυτοίς, vom the- banischen Standpunkt aus gedacht. — ουχ ’ όπως, nicht nur nicht. — αν αντονς κελεύη] Auch hier schlägt die Oratio obliqua in die recta um. Vgl. 7, 33 επιατομιειν ή μάς εφη τους εαντψ αντιλέγοντας, αν η ειρήνη γέντγται. — τους Μεαση- νίονς — ευ ποιεί, durch Unterstützung in ihrem Widerstande gegen die Lakedämonier. Vgl. zu 5,18 und unten § 13. 15. — r avQ·' inti- ληφώς] in derselben Voraussetzung, wie die war, welche er von den Thebanern hegte. — ο καί μέγιστο v] Die relative Anknüpfung führt hier den wichtigsten Satz ein, fügt den Schlufsstein der Betrachtung hinzu. — κα3·’ υμών εγκώμιον] κατά in der seltneren Beziehung auf ein nicht feindseliges Verhältnis, wie 18,215rp/ ) εν εκείνη τήημέρα, πΰσιν άν&ρώποις έδειξαν εγκώμια Θηβαίοι κα& υμών τά καλλιατα. 160 ΑΗΜΟΣΘΕΝΟΓΣ VI. ρ. 68- 10 υμών εγχώμιον, ώ άνδρες Ά&ηναίοι’ κέκρισ&ε γάρ εκ τούτων των έργων μόνοι των πάντων μηδενος αν κέρδους τά κοινά δίκαια των 'Ελλήνων προέσ&αι, μη δ’ άνταλλάξασ&αι μηδεμιάς χάριτος μηδ’ ώφελείας την εις τους c Έλληνας εύνοιαν, και ταντ 1 εικότως και περί υμών όντως ύπεί- ληφεν, καί κατ’ Αργείων καί Θηβαίων ως ετέρως, ον μόνον εις τά παρόνϋ·* ορών, άλλα καί τά προ τούτων λογιζόμε- 11 νος. ευρίσκει γάρ, οίμαι, καί ακούει τους μεν υμετέρους προγόνους, εξόν αυτούς των λοιπών άρχειν 'Ελλήνων ώστ 3 αυτούς νπακονειν βασιλεϊ, ον μόνον ονκ άνασχομένονς τον λόγον τούτον, ηνίκ 3 ήλ-3-εν Αλέξανδρος ό τούτων πρόγονος περί τούτων κήρνξ, αλλά καί την χώραν εκλιπείν προελο- μένονς καί πα&εϊν ότιονν νπομείναντας, καί μετά ταντα πράξαντας ταν&* ά πάντες αεί γλίχονται λέγειν, άξίως Asch. 3, 50 οι κατα Λημοσίλένονς έπαινοι. 124 πολύς έπαινος ήν κατά τής ημετέρας πόλεως. 241 τους κσ.Ιλ αυτών έπαίνονς. 10. κέκριαθ-ε] von Philippos. — μηδενος κέρδους] In κέρδους steckt das deutsche Adjektiv: ‘schnöde’, zu 3, 22. — av — προέσΟ-αι] zu 4, 13. — τα κοινά δίκαια τών Ελλήνων, zu 2, 24. — εικότως] Das Adverbium enthält hier den Hauptbegriff: ‘und das war auch ganz folgerichtig, dafs er u. s. w. — ως ετέρως, eig. ‘wie anders!’ — ganz anders. Vgl. 18,85. 212. 306. ώς άλη&ώς 8, 9. 47. 20, 82. Dagegen Fox (die Kranzrede des D.) 5. 298: ώς ist nicht abundierend oder verstärkend oder überhaupt relativisch, sondern es ist der ad- verbialisierte Artikel , ώς αυτως das Adverb, von ο αυτός u. s. w. 11. ευρίσκει, aufgezeichnet. — ώστ’ — βααιλεΐ] stellt als Folge hin, was eigentlich als Bedingung zu denken ($φ ω τε) wie im Lat. ita — wt:‘doch unter der Bedingung, dafs’. Vgl. 21, 3 πολλά μεν χρή- ματ έξόν μοι λαβεΐν ώστε μή κατηγορεΐν, ου λαβών. — "Αλέξανδρος, Sohn des Amyntas, der Ahnherr der jetzt lebenden Glieder der makedonischen Dynastie (d τούτων πρόγονος). Ihn schickte kurz vor der Schlacht bei Platää Mar- donios an die Athener, um sie durch glänzende Anerbietungen vom griechischen Interesse abzuziehen. He- rod. 8, 14. Vgl. D. 18, 202. Isokr. 4, 94. Plut. Arist. 10. In dem Plural τούτων steckt unzweifelhaft eine gewisse Geringschätzung: Dieser Sippe. — αλλά καί — προελομέ- νοτς] Schon ein Jahr vor der Schlacht beiPlatää hatten die Athener ihr Land geräumt. Es ist hier also ein historisches Versehen des D. einzuräumen. Es ist ferner anzunehmen, dafs in den Worten: μετά ταντα πράξαν- τας τανϋ- u. s. w. D. vorzugsweise an die Schlachten bei Artemision und Salamis dachte, welche aber ebenfalls vor der Sendung des Alexandros liegen. Solche Versehen sind verzeihlich und allen Schriftstellern der Alten passiert; ihre Häufigkeit erklärt sich daraus, dafs die Redner der Alten absichtlich möglichst allgemein über frühere Ereignisse sprachen, um nicht als Gelehrte zu erscheinen. — πάντες] ohne μϊν, wie auch sonst (wie 8,34. 67.9,2.5. 68 R. ΚΑΤΑ ΦΙΛΙΠΠΟΙ’ Β. 161 <5 3 ονδείς είπείν δεδννηται, διόπερ καγώ παραλείχβω δικαίως’ εστι γάρ μείζω ταπεινών έργα ή ώς τφ λόγια τις αν είποι, τους δε Θηβαίων ν.αι ίιίργείων προγόνους τους μεν συστρατενσαντας τφ βαρβάρφ, τους δ 7 ουκ εναντιω- ϋ-έντας. οίδεν ονν άμφοτέρους Ιδία το λυσιτελονν άγα- 12 πήσοντας, ονχ ό τι σννοίσει κοινή τοΐς α Ελλησι σκειβομένους. ήγείτ 3 ονν, ει μεν υμάς ελοιτο φίλους, επί τοϊς δικαίοις αίρήσεσ&αι, εί δ 3 εκείνοις πρόσ&οιτο, σννεργούς εξειν τής εαυτόν πί.εονεξίας. διά ταντ 3 εκείνους άν& 7 υμών καί τότε καί νυν αίρείται. ου γάρ δή τριήρεις γ 3 όρά π λείους αντοίς * ή νμΐν ονσας, ονδ 7 εν μεν τή μεσόγεια τιν 7 αρχήν ενρηκεν, τής δ 3 επί τή ϋαλάττη καί ταν εμπορίων άφέατηκεν, ονδ 3 άμνημονεί τους λόγους ουδέ τάς υποσχέσεις, έφ 7 αίς τής ειρήνης ετνχεν. u. δ.), bes. wo der cntgcgengestcllfc Gedanke der überwiegende ist, wie hier, wo der Gegensatz zwischen γϊΐχονται und αξίιος stattfindet. — δεδννηται ] D. spricht hier von jener Klasse von Rednern, welche jede Gelegenheit benutzten, um durch einen λόγος επιδεικτικός sich einen billigen Ruhm zu erwerben. — τφ λόγιο] ihre Thaten sind gröfser, als einer sie durch die Rede überhaupt (würdig) darstellen, als man mit Worten aussprechen kann. Eine Begründung verlangte der Zusammenhang; sie war auch dem Sprachgebrauch gemäfs hinter δικαίως unerläfslich. — τονς — τους μεν — τονς äh, das sog. σχήμα καϋ·’ όλον καί μέρος, wo dem vorausgestellten Ganzen seine Teile im näml. Kasus subsumiert werden. Vgl. 9, 62 τονς τότε σώζοντας αντονς καί τον Ενφραΐον ετοίμους οτιονν ποιεΐν όντας τονς μεν εκβαλόντες, τονς δ άποκτεί- ναντες und Krüger § 47, 28, 3 und 57, 8. Koch 70, 2. Ä. 1. Die The- baner, welche schon zu der Besetzung der Thermopylen nur notge- gedrungen ihr Kontingent gestellt hatten (Herod. 7, 105. 233), waren Demosthenes I. 8. Aull. später offen zu den Persern übergetreten und kämpften mit in deren Reihen bei Platää. Herod. 9,41. 67. Die Argiver hingegen beteiligten sich aus Hafs gegen Sparta nicht an dem Kampfe. Ders. 7, 148 f. Vgl. 9, 12. 12. ιδία] gehört zu το λυσιτελονν. — επί τοϊς δικαίοις, unter Einhaltung dessen, was Rechtens ist, unter der Bedingung, dafs er nur Gerechtes euch zumute oder von euch fordere. — καί τότε καί νυν αίρεΐ- ται] Wenn τότε und νυν ein gemeinsames Verbum hinter sich haben, steht dieses, selbst bei umgekehrter Ordnung (z. B. Sopli. Elekt. 907 καί vvv & ομοίως καί τότ έξεπί- αταμαι), gewöhnlich im Präsens. τότε geht übrigens auf die Zeit des Friedensschlusses. — τριήρεις — ovaajj] S. zu 4, 16. — εν μεν τή — ενρηκε, τής δ’ — άφέατηκεν] Beides von ονδε abhängig und als besondere Handlungen nebeneinandergestellt, während sie eigentlichin dem Verhältnis von Grund und Folge zu denken sind. = ονδ ’ — ενρη- κώς — άφέατηκεν : noch hat er, weil er etwa im Binnenlande eine bedeutende (r iva, s. zu 2, 1) Herrschaft erworben, seine Macht zur 11 162 ΔΗΜΟΣΘΕΝΟΠ) VI. ρ. 69 R. j 3 Αλλά νή Μία, εϊποι τις αν ώς πάντα ταντ’ ειδιός, ον πλεονεξίας ένεκ.εν ον δ’ ών εγώ κατηγορώ τότε ταντ 1 έπρα- ξεν, αλλά τίγ δικαιότερα τους Θηβαίους η υμάς άξιονν. «λλ« τούτον καί μόνον πάντων τών λόγων ονκ ένεστιν αντίο ννν ειπεϊν · δ γάρ Μεσσήνην Λακεδαιμονίους άφιέναι κελενων πώς αν ’Ορχομενόν καί Κοριίνειαν τότε Θηβαίοις παραδονς τψ δίκαια νομίζειν ταντ 3 είναι πεποιηκέναι σκήψαιτο; 14 Λλλ 3 έβιάσ&η νή Λία (τούτο γάρ εσ-9·’ υπόλοιπον ) καί παρά γνώμην, τών Θετταλών ιππέων καί τών Θηβαίων οπλιτών εν μέσω ληφ-9-είς, σννεχώρησε ταΰτα. καλώς, ονκονν ιρασιν μέν μέλλειν προς τους Θηβαίους αυτόν νπόπτως ε'χειν, καί λογοποιονσι περιιόντες τινές 15 ώς Έλάτειαν τειχιεί · δ δε ταΰτα μέν μέλλει καί μελλήσει, See und die Besatzung der Hafenplätze anfgegeben (in welchem Falle er eure Freundschaft leicht entbehren könnte). Vgl. 9, 27. Wegen αρχήν ενρηκε, s. 21, 196 μεγαλην μένταν αρχήν, μάλλον δε τέχνην εΐης αν ενρηκώς. ενρηκε enthält also in sich einen Scherz. Ein ενρη- μα nannte man einen Gliicksgewinri, der einem unerwartet und unverdient zu teil wurde. — ίφ ’ κίς] Man hätte eher δι ών erwartet, ίπί drückt aus, dafs das Zustandekommen des Friedens durch jene Verhandlungen und Versprechungen bedingt war. 13. ώς πάντα ταντ’ είδώς] Der angenommene Gegner wird als anscheinend tief eingeweiht in den Gang der Dinge und in die Pläne des Philippos vorgestellt. — τώ — άξιονν] Die Thebaner verlangten die unten genannten Städte als ihr Eigentum zurück. Vgl. 5,21. — τούτον καί μόνον, gerade diesen einen — vvv, nachdem vorgegangen, was folgt. — Μεσσήνην Λακεδαιμονίους αφιέναι] Messenien, worauf die Lakedämonier alte, nicht unge- gründete Ansprüche hatten, — wenigstens scheint der Redner die Sache so vorznstellen, um den Widerspruch in der Handlungweise des Ph. noch greller erscheinen zu lassen — wurde in seinem Widerstande gegen diese neuerdings wieder geltend gemachten Rechte von Philippos unterstützt. Dagegen hatten die Thebaner auf Orchomenos und Ko- roneia gar kein erweisliches Anrecht. Konstr. πώς αν παραδονς Ορχο- μενδν Θηβαίοις σκήψαιτο (τούτο) πεποιηκέναι τψ νομίζειν ταντ ’ είναι δίκαια. 14. άλλ ’ ίβιάσ&ή] Ein zweiter fingierter Einwurf, wie § 13. Vgl. 3, 29 und über die Sache selbst 5, 22. — Θετταλών — Θηβαίων, (von iv μέσω abhängig), seine Bundesgenossen, mit deren Hülfe er den phoitischen Krieg beendet hatte. Die Hauptstärke der Thessaler bestand in ihrer trefflichen Reiterei, die über 3000 Mann betrug, Isokr. 8, 118, unter Umständen aber auf das Doppelte gebracht werden konnte, Xen. Hell. 0, 1, 8. — καλώς] lat. esto. — νπόπτως ε'χειν, aktiv = νπο- πτενειν, wie 19,132 δνσκόλως ε'χειν καί νπόπτως προς τον Φίλιππον. — λογοποιούαι περιιόντες] S. zu 4, 10. — ’ΐίλάτειαν] St. in Phokis, wichtig als Schlüssel zu den nach Thessalien führenden Pässen und späterhin Philippos’ Stützpunkt bei seinen direkten Operationen gegen Athen. Vgl. 18, 152. 69 B. ΚΑΤΑ ΦΙΛΙΠΠΟΥ - Β. 163 ώς εγώ κρίνω, τοίς Μεσσηνίοις δε και τοΐς 3 Λργείοις επί τους Λακεδαιμονίους σνμβάλλειν ον μέλλει, άλλα καί ξένους εϊαπέμπει καί χρήματ 3 αποστέλλει καί δνναμιν μεγάλην έχων αυτός εστι προσδόκιμος, τους μεν όντας εχ&ρονς Θηβαίων Λακεδαιμονίους αναιρεί, ονς δ 3 άπώ- λεσεν αυτός πρότερον Φωκέας νυν σώζει; καί τις αν ταΰτα πιστεύσειεν; εγώ μεν γάρ ονδ 3 αν ηγούμαι Φίλιππον, ουτ 3 εί τα πρώτα βιασ&είς ακων έπραξεν, οντ 3 αν εί νυν άπεγίγνωσκε Θηβαίους, τοϊς εκείνων εχ&ροϊς συνεχώς έναντιοϋσίλαι, άλλ 3 άφ 3 ών νυν ποιεί, * κάκεΐν 3 εκ. προαιρέσεως δηλός έστι ποιήσας, εκ πάντων δ', αν τις δρ&ώς &εωρή, πάνέλ 3 ά πραγματεύεται κατά της πόλεως συντάττων. καί τοΰτ 3 εξ ανάγκης τρόπον τιν 3 αντψ νυν γε δή συμβαίνει, λογίζεστε γάρ. αρχειν βούλεται, τούτον δ 3 άνταγωνιστάς μόνους νπείληφεν υμάς, αδικεί πολνν η δη χρόνον καί τοΰτ 3 αυτός άριστα σύνοιδεν αιτώ · οίς γάρ ούσιν νμετέροις εχει, τούτοις πάντα τάλλ ασφαλώς 15. μέλλει καί μελλήαειβοτ will und wird immer wollen und dabei wird es sein Bewenden haben’. Freilich täuschte sich D. hierin. — τοΐς Μεσσηνίοις καί τοΐς 3 Αργεΐοις, zu Gunsten der Messenier und Argiver. — σνμβάλλειν έπι τονς Λ.] seltenere Verbindung = μάχεσβ-αι τοΐς A. — έστι προσδόκιμος, dort, im Peloponnes. — τους μεν όντας, im Gegensatz zu oie d’ άπώλεσεν. — τονς μεν — σώζει; in Form einer Frage aus dem Gesagten folgernd. Die asyndetische Einführung derselben ist von besonderem Nachdruck. Das eigentlich nur gedachte σώζειν (die Phoker soll er retten wollen?) ist dem αναιρεί zu liebe, in welcher Handlung Philippos allerdings schon begriffen erscheint, gleichfalls in das Präsens gerückt. 16. ονδ αν — οντ αν — εναν- τιονσίλαι] S. zu 1, 10. ονδ ’ ηγούμαι mufs in engste Verbindung zu dem Vorhergehenden: τις äv ταντα πιστενσειεν gesetzt werden. Es ergänzt sich dann leicht: μη ότι δη πιστεύω, ακων έπραξεν, bei Überantwortung jener Städte an die Thebaner § 13.14. — άπεγίγνοοσκε Θηβ·] anderen Sinnes geworden ist in Bezug auf. . — έχ&ροΐς, den Lakedämoniern und den Phokern. — αψ ’ ών vvv ποιεί . . ποιήσας] Cic. pr. Roscio Amer. § 132 : quae iam facta sunt, ex iis, quae nunc maxime fiunt, nonne quivis polest intellegeret (Voemel). — avv- τάττων] nämlich δήλός ίατιν. Vgl. 8, 43. 17. τούτον d’] nämlich αρχειν. Die Sätze sind kurz und scharf. Drei Momente werden angegeben: 1) Ihr seid seine Gegner, die ihm die Herrschaft bestreiten. 2) Sein böses Gewissen treibt ihn von That zu That. 3) Nur durch den euch geraubten Besitz kann er sich schützen. — αδικεί] Die Beziehung von νμάς ist nicht nötig. — πολνν ήδη χρόνον] So ist bei D., Asch., Isokr. die herkömmliche Stellung von ήδη in dieser Verbindung. — οίς — τούτοις, = τούτοις a όντα νμέτερα έχει, 11 * 16 17 164 ΔΗΜΟΣΘΕΝΟΓΣ VI. ρ. 70- 18 κέκτηται' ει γάρ Αμφίπολιν και Ποτείδαιαν προείτο, ονι 5 ’ αν οϊκοι μένειν βεβαίως ηγείτο, άμφότερ’ ονν οίδε, καί αυτόν ύμίν επιβονλενοντα καί υμάς αισΠανομένονς. εν φρονεΐν δ ’ υμάς νπολαμβάνων δικαίως αν αυτόν μιαείν νομίζοι, καί παρώξννται πείσεο&αί τι προσδοκιΖν, αν -καιρόν λάβητε, αν μη φ&άση ποιήσας πρότερος. διά ταΰτ εγρήγορεν, εφέατηκεν επί τή πόλει, θεραπεύει τους Θηβαίους καί Πελοποννησίων τους ταντά β ούλο μένους τον- 19 τοις, ονς δια μεν πλεονεξίαν τα παρόντ άγαπήσειν οϊε- ται, διά δε ακαιότητα τρόπων των μετά ταντ 1 ονδεν προό-ψεσ&αι. καίτοι σωφρονονσί γε καί μετρίως εναργή V / η . C» ^ \ ·»,. , . παραοειγματ εστιν tostv, α προς Αργείονς εμοιγ ’ είπεΐν προς υμάς έστιν είρηαΠαι. 29 -,ΐίως γάρ οϊεσ&ε“, έφην durch den Besitz eures Eigentums. Das Demonstr. nimmt das attrahierte Relativ wieder auf. Vgl. 8, 23 ώστε xal περί ών αν ψαθί μέλλειν αυτόν ποιεϊν, καί περί τούτων προ- κατηγορούντων όκροάο9·αι. 8,26. 9, 19. 20, 87. 28, 24. 33, 15; s. Krüger §,51, 11, 2. 18. Αμφίπολιν καί Ποτείδαιαν ] S. die Einl. zu R. 1—3. und 1, 12. — οίκοι, daheim in Makedonien. — ηγείτο ] Es hätte auch ηγείται heifsen können. Doch lieben die Griechen und Lateiner die Thätigkeit des Glaubens, der inneren Vorgänge nicht als den dadurch bewirkten ob- j ekti ven Thatsachen gleichzeitig und mitdauernd darzustellen. — αυτόν νμίν επιβουλεύονται] Das Pronom. objektiviert im Accus, statt des Nomin., um den Gegensatz zu υμάς αίο&ανομένονς stärker ins Ohr fallen zu lassen. Vgl. Krüger § 55, 2,3. Koch 127, 3, 1. — Sv — νομίζοι] Krüger § 54, 3, 7. αν νομίζοι ist viel höhnischer in diesem Zusammenhang als νομίζει. — φ'ίάαη — πρό- τερος.] Vgl. 4, 14 μη πρότερον προλαμβάνετε. Das zweite αν hat και προς ινιεασηνιονς και συνέβη, βέλτιον δ ’ ίσως και ,,ώ άνδρες Μεσσήνιοι, δνσ- den Hauptton. — εφέατηκεν] näml. τοίς πράγμααιν, er ist auf dem Platze, auf der Lauer. — επί τή πόλει, ‘lauert der Stadt auf’. Dem πόλει steht dann τους Θηβαίους καί τ. gegenüber. — ταύτα] näml. ihren eigenen Vorteil. 19. διά πλεονεξίαν, wegen ihrer Habsucht: weil er ihnen den Willen gethan. — διά ακαιότητα τρόπων] bildet einen Begriff. Vgl. 5, 15. — καί μετρίως, auch nur einigerma- fsen. Es gehört zum Vorhergehenden und beschränkt den Begriff: me- diocriter. — παραδείγματα] näml. των μετά ταντα. — προς — συνέβη, bei der Gesandtschaft, welche nach dem Peloponnes gegangen war, um daselbst dem Einflüsse des Phi- lippos entgegenzuarbeiten, συνέβη] wohl mit Beziehung auf die unter den Gesandten selbst getroffene Übereinkunft. — είρήσ&αι] zu 2, 4. 20. πως γάρ] γάρ ist dem Gedanken nach mit εφην zu verbinden (vgl. Lipsius de Aristidis Plutarchei locis quibusd. p. 5 ff.). — άκούειν, anhören, aufnehmen’, ist, wie weiter unten προσδοκάν, Infinitiv des 71 R. ΚΑΤΑ ΦΙΛΙΠΠΟΙ" Β. 165 ,,χερώς άκονειν 3 Ολυνϋ·ίους, εϊ τις τι λέγοι κατά Φιλίπ- „που κατ εκείνους τους χρόνους, ότ 3 3 Αν&εμοΰντα μεν „αντοϊς άφίει, ής πάντες οι πρότερον Μακεδονίας βασιλείς άντεποιονντο, Ποτείδαιαν δ 3 έδίδου τούς Αθηναίων „άποίκους * εκβάλλων, και την μεν εχέλραν την προς „ημάς αυτός άνήρητο, την χώραν δ 3 εκείνοις έδεδώκει „ καρποΰα&αι; άρα προσδοκάν αυτούς τοιαντα πείσεσ&αι „η λέγοντος άν τίνος πιστεΰσαι οϊεσ&ε; άλλ 3 όμως “ εφην 21 εγώ „μικρόν χρόνον την άλλοτρίαν καρπωσάμενοι πολύν „της αυτών υπ 3 εκείνου στέρονται, αίσχρώς εκπεσόντες, „ου κρατη&έντες μόνον, άλλα και προδο&έντες υπ 3 άλλή- „λων καί πρα&έντες' ου γάρ ασφαλείς ταίς πολιτείαις ,,αί προς τούς τυράννους ανται λίαν όμιλίαι. τί δ 3 οι 22 „Θετταλοί; άρ 3 οϊεα&ε“, εφην „ότ 3 αύτοίς τούς τυράν- „νονς εξέβαλλε καί πάλιν Νίκαιαν καί Μαγνησίαν έδίδου, Imperfekts. — δνσχερώς ist nach πώς recht wohl zu erklären, πως ist in Fragen oft ganz tonlos. Als Elektra bei Sophokles v^1355 den Pädagogen fragte: πώς ήλ&ες; wollte sie nicht die Art und Weise wissen. Vgl. I, 24. — et — λέγοι, so oft. Vgl. 9, 11. 45. 61. — ’Αν&εμονν- τ a, Stadt und Gebiet nördlich von Olynthos an Ghalkidike grenzend. Im Besitz der Makedoner kennen sie schon Herod. 5,94. Thuk. 2,99. Die Abtretung von Anthemus erfolgte 01. 105, 4. 357, die Übergabe von Poteidäa bald darauf. S. zu 1, 12. — τοιαντα ] näml. ola vvv πάσχονσιν. — λέγοντος — τίνος, — εί. τις έλεγεν. Vgl. 5, 13. αν gehört zu πιστεΰσαι. 21. άλλοτρίαν, Poteidäa. — πο- λνν] D. stellt es dar,.als ob nach Philippos’ endlicher Überwindung Olynthos durch die Athener werde wieder hergestellt werden, betrachtet also den Zustand ihrer politischen Vernichtung, so lange er auch schon währte, nur als einen vorübergehenden.— εκπεσόντες] nämlich νπ'ο Φιλίππου. — προδο&έν- τες — πρα&έντες] Entschieden ein Wortspiel! Olynthos ward durch Lasthenes und Euthykrates an Ph. verraten. S. 8,40. 9, 56. 66. 18,48. 19, 265. 342. — ασφαλείς ] Man achte bei der Übersetzung auf die Komposition des Wortes, damit die Litotes zur Geltung komme. — ταις πολιτείαις ] prägnant für‘Dimokra- tien . — ον γαρ — όμιλίαι] Vgl. 1, 5. αΰται zugleich mit Hinweisung auf die von den Messeniern mit Philippos eingeleiteten Verbindungen. ai — λίαν όμιλίαι , wie 4, 17 τής άμελείας ταντης τής άγαν. Xen. gr. Gesch. 2, 1, 9 τήν λίαν νβριν τούτον. Vgl. Krüger § 50, 8, 8. Koch 70, 1. 22. τί δ ’ οι Θετταλοί;] Übergangsformel : ‘wie steht’s ferner mit den Thessalern?’ Vgl. über die Sache zu 1, 12. Magnesia hatten die Thessaler schon 01. 107, 4. 349 reklamiert, s. 1, 22. 2, 11. Die Abtretung erfolgte erst nach dem Frieden von 01. 108, 2. 347, und eben da auch die von Nikäa, einer vor den Thermopylen gelegenen Stadt der epiknemidischen Lokrer. — Zu 166 δημοςθενογ: νι. ρ. η r. „προσδοκάν την κ.α&εατώααν νϋν δεκαδαρχίαν έοεο&αι ,,παρ 1 αυτοϊς; ή τον την πυλαίαν άποδόντα τούτον τάς „Ιδίας αυτών προσόδους παραιρήσεο&αι; ουκ εστι ταΰτα. 23 „άλλα μην γέγονε ταΰτα καί πάσιν εατιν είδέναι. υμείς „δε“ εφην εγώ „διδόντα μεν ν.αί ύπιαχνούμενον θεωρείτε „Φίλιππον, εξηπατηκότα δ’ ήδη καί παρακεκρονμένον ,,άπεύχεσ&ε, εί σωφρονείτε δή, Ιδείν. εστι τοίνυν νή Jia“ εφην εγώ ,,παντοδαπά ενρημένα ταίς πόλεαι προς φυ- ,,λακήν καί σωτηρίαν, οϊον χαρακώματα καί τείχη καί 24 „ τάφροι καί τάλλ’ όσα τοιαντα. καί ταΰτα μέν εατιν „άπαντα χειροποίητα ν.αί δαπάνης προσδείται’ εν δέ τι „κοινόν ή φνσις τών εύ φρονούν των εν αυτή κ.έκτητ αι „φυλακτήριον, ο πάσι μέν έστ 1 αγα&όν καί σωτήριον, „μάλιστα δε τοίς πλή&εσι προς τους τυράννους, τί ουν „εστι τούτο; απιστία, ταύτην φυλάττετε, ταύτης αντέ- ,,χεσ&ε. αν ταύτην αώζητε, ούδεν μη δεινόν 7ΐά&ητε. τί καί πάλιν verst. οτε, wie 1,9. — δεκαδαρχίαν] Die Nachricht, dafs von Philippos in Thessalien τετραρ- χίαι eingesetzt seien, 9,26, ist mit der vorliegenden vermutlich so zu vereinigen, dafs die Tetrarchien sich auf die Kantonalregierungen in den vier Landschaften Thessaliens (Thessa- liotis, Phthiotis, Pelasgiotis, Hesti- äotis) bezogen, während die Dekad- archie die aus zehn Mitgliedern bestehende allgemeine Landesregierung war. D. bedient sich absichtlich desjenigen Ausdrucks, welcher den Messeniern von der Zeit der spartanischen Herrschaft her (denn es war dies die gewöhnliche Form, unter welcher die Lakedämonier in den eroberten Staaten das oligar- chische Regiment herstellten, vgl. 18, 18) als der gehässigere erscheinen mufste. — πυλαίαν] S. 5, 23. — τούτον] wie 2, 6. — προσόδους] S. 1, 22. — ουκ εστι ταΰτα, sicherlich nicht, = ον προσεδό- κων. οί’εαϋ-ε zu ergänzen wäre falsch, da der Zusatz οϊ'εσ&ε nur ein formeller, bedeutungsloser ist (ähnlich wie putatis in lat. direkten Fragen). Vgl. zu 2, 3. 23. διδόντα — ί.δεϊν] Der Redner macht die Anwendung des Gesagten auf die Messenier, für welche Ähnliches sich vorbereitet. Jetzt zwar, so lange sein Plan noch nicht reif ist, ist Philippos eitel Huld und Gnade, ihr seht nur, wie er mit vollen Händen giebt und euch verspricht, was ihr nur immer möget; aber wenn ihr vernünftig seid, so könnt ihr unmöglich wünschen, dafs der Tag komme, wo sein Retrug und seine Tücke an euch zur That geworden. — άπενχεαθ-ε] ist Imperativ. 24. ο πάσι κτλ.] o bezieht sich nicht auf φυλακτήριον, sondern auf s'v. — τοίς πλή&εοι, von Volksgemeinden, wie 18, 46. 23, 124, ein den Griechen um so weniger an- stölsiger Plural, je geläufiger ihnen überh. der Gebrauch abstrakter Begriffe in der Mehrzahl war. — απιστία] 'Mangel an Vertrauen’. — ov- δεν μη δεινόν, — ον μή δεινόν τι. S. zu 4,44. — ’έφην, ‘fuhr ich fort’, wie lat. inquarn. -Λ R. ΚΑΤΑ ΦΙΛΙΠΠΟΙ' Β. 167 „ζητείτε;“ εφην. „ελευθερίαν, είτ 3 ουχ ορατέ Φίλιιτ- 25 „7iov * άλλοτριωτάτας ταΰτ η και τάς τιροαηγορίας ’έχοντα; „βασιλεύς γαρ καί τύραννος α^ιας εχθρός ελευθερία καί ,,νόμοις ενάντιος, ού ψυλάξεαθ 3 όπως'' εψην „μη πολέμου ζητούντες απαλλαγήναι δεσπότην ευρητε Ταΰτ 3 άκονααντες εκείνοι καί θορνβοΰντες ώς όρθιος 26 λέγεται, καί πολλούς ετέρους λόγους 7ΐαρά των πρέσβεων καί τεαρόντος εμού καί 7τάλιν ύστερον, ώς έοικεν, ουδέν μάλλον άποαχήαονιαι τής Φιλίππου φιλίας ούδ' ών επαγγέλλεται, καί ου τοΰτ 3 εστιν ατοπον, εί Μεσσήνιοτ καί ΙΙελοποννησίων τινές παρ 3 α τύϊ> λογισμψ βέλτισθ 3 όρώαί τι 7ΐράξουσιν, άλλ 3 υμείς οι καί αυνιέντες αυτοί 27 καί τών λεγόντων άκούοντες ημών ώς έπιβουλεύεαθε, ώς περιστοιχίζεσθε, εκ τοΰ μηδέν ήδη ποιείν λήαεθ 3 ώς εμοί δοκεί ίτάνθ 3 ωτομείναντες. ούτως ή 7ΐαραυτίχ ηδονή καί ραστώνη μεΐζον ισχύει τοΰ ποθ 3 ύστερον αννοίαειν μέλλοντος. 25. είτ’] zu 1,24. — καίταςπροα- ηγοριας, schon die Titel, um von der Gesinnung ga r nicli t erst zu reden. — βασιλεύς — ενάντιος 1 mit riie torischer Übertreibung. Man denke z. B. nur an die spartanischen Könige. — πολέμου, mit Lakedämon. 26. καί θόρυβόνντες ώς όρθώς λέγεται ] Auch hierzu, sowolü zu θορνβονντες als auch zu λέγεται ist ταΰτ’ zu ergänzen (Weil); doch ist άκονσαντες der Hauptbegriff, der nur in der bei Dem. beliebten Weise durch den Zusatz adverbiell bestimmt wird. Vgl. zu θορνβεΐν. 8,30.7 7. — καί πάλιν ύστερον] geht nach E. Müller auf eine spätere Gesandtschaft, von der D. annimmt (ώς ’έοικε), dafs ihre Redner in demselben Sinne gesprochen haben werden. Blafs zieht ώς έοικε zum Folgenden: ‘wie man ja aus dieser ihrer Gesandtschaft sieht.’ — παρ’ a, = παρά ταΰτα a: gegen die eigene bessere Einsicht handeln. Wenn D. dies an den Messeniern und anderen Peloponnesiern ganz in der Orduuug findet, so ist das Urteil zwar in dem ßewufstsein der geistigen Superiorität Athens über die übrigen griechischen Staaten begründet, hier aber insbesondere darauf berechnet, durch den Gegensatz den Athenern selbst ihr eigenes unverantwortliches Benehmen recht lebhaft zu Gemüte zu führen. 27. άλλ’ υμείς] Man erwartet άλλ’ εί υμείς als Fortsetzung des ατοπον. Der Redner bricht jedoch die angefangene Konstruktion ab und wendet sich direkt an die Athener. Ähnlich 8, 30. — αυνιέντες αυτοί] αυτοί steht um des Gegensatzes zu τών λεγόντων ημών willen. καί — καί geht bei solchem Gegensatz in die Bedeutung von cum — tum über, αυνιέντες steht im Gegensatz zu der oben erwähnten ακαιό- τητα τρόπων. — περιστοιχίζεσθε] zu 4, 9. — εκ τοΰ] nie von der Ursache, sondern von den Gründen, die in der Sache seihst liegen. — ήδη] bezeichnet das jedesmalige rechtzeitige Thun. — πάνθ’ υπομεΐναντες] 168 ΔΗΜΟΖ0ΕΝΟΡΣ VI. p. 73 R. 28 Περί μεν δή τών νμίν πραχτέων κ«# 3 υμάς αυτούς ύστερον βουλευσεσ&ε, αν σωφρονήτε' α δε νϋν άποχ.ρινά- μενοι τά δέοντ 3 αν ειητ’ έψηφιομένοι, ταντα δή λέξω. Ήν μεν ουν δίκαιον, ώ ίίνδρες Ήχληναϊοι, τούς ενεγ- χόντας τάς υποσχέσεις, έφ 1 αίς επείσ&ητε ποιήσασ&αι 29 την ειρήνην, χαλεΐν' ούτε γάρ αυτός αν πο -tl·’ νπέμεινα πρεσβεύειν, οντ’ αν υμείς οίδ 3 οτι επανσασ&ε πόλε μουντές, εί τοιαΰτα πράξειν τυχύντ" ειρήνης Φίλιππον (οεσίίε · άλλ 3 ήν πολύ τούτων άφεστηχότα τά τότε λεγάμενα, καί πάλιν γ 3 ετέρους καλεΐν" τίνας; τούς οτ 1 εγώ γεγονυίας ήδη τής ειρήνης από τής υστέρας ήχων πρεσβείας τής 3 \ \ α 3 Π ' 3- f ' ' 1 επι * τους ορχους, αισ<τομε im Gegensatz zu μηδέν ποιεϊν: da ihr alles, selbst das Schlimmste über euch habt ergehen lassen müssen. 28. τώι> νμίν πρακτέων] Das Verbaladjektiv in Gen. ist bei den Attikern äufserst selten. Vgl. Isokr. 15, 59 πολλών έτι μοι λεκτέων οντων. — καίλ υμάς αυτονς] ist zu πρακτέων zu ziehen (Rehdantz) ‘was ihr in Bezug auf euch selber thun müfst 3 . Zöge man es zu ßov- λεναεσ&ε ‘später, wann ihr unter euch sein werdet 3 , so würde uv σωφρονήτε den der Sitzung beiwohnenden Gesandten der fremden Staaten das Vertrauen zu den Athenern nehmen müssen. — μχποκρι- νάμενοι — έιρηφισμένοι] Uberjede von Staatswegen zu gebende Antwort ward erst beraten und dann beschlossen. Vgl. 20, 38. — ταντα δή λέξω] wie 4,29 τοΰτ ήδη λέξω. Es ist nicht unbedingt nötig anzunehmen, dafs hier an diesen Stellen die von D. entworfene Antwort verlesen worden sei. Dieselbe wird vielmehr erst am Schlüsse der Reden verlesen worden sein — und die jetzt folgenden, zu dieser Antwort in engem Zusammenhang stehenden, dieselbe begründenden Bemerkungen sollten dieselbe vorbereiten. — τας υποσχέσεις] die des Philippos nämlich. Der Artikel bezeichnet sie als all- ς φεναχιςομενην την πο/.ιν, gemein bekannte. Unter den Zuträgern derselben sind namentlich Neoptolemos, Aristodemos und Kte- siphon zu verstehen (s. z. 5, 6), welche die ersten Friedensvorschläge aus Makedonien nach Athen brachten. — καλεΐν] um dem Philippos zu antworten. Von Rechtswegen, sagt D., mufsten eigentlich diejenigen, welche in Philippos’ Namen und mit seinen Verheifsungen den Frieden eingefädelt, ihm auch jetzt gegenüber treten und sein Unrecht Vorhalten. 29. αυτός] D. nahm an beiden Friedensgesandtschaften teil. — οίδ 3 Sri] hat adverbielle Bedeutung. — τούτων] näml. τών μετά τήν ειρήνην πραχθ-έντων. — καλεΐν] nämlich δίκαιον ήν. — τους — λέγοντας] Aschines, Philokrates und Genossen. Vgl. A. Schäfer, D. 2, 252 ff., und über die Struktur des Satzes, in welchem zwischen τους und λέγοντας eine Menge notwendiger Nebenbestimmungen eingeschoben sind, zu 2, 16. — τής επί τους ορκους, der von Athen an Philippos zur Abnahme des Friedenseides Abgeordneten. Vgl. 19,57 απεδημήσαμεν έπί τους ορκους. Der Ausdruck ist verkürzt, wie 18, 288 οι αϊρε&έντες έπί τας ταφάς (zur Besorgung der Leichenfeier), 73 R. ΚΑΤΑ ΦΙΛΙΠΠΟΙ' Β. 169 προύλεγον χαί διεμαρτυρόμην χαί ούχ εϊων προέαύλαι Πύ- λας ούδε Φωχέας, λέγοντας ας εγώ μεν ύδωρ πίνων ειχό- 30 τως δύστροπος χαί δύσκολος είιιί τις άνθρωπος, Φίλιππος δ’, οπερ εύξαισϋ 3 αν υμείς, εάν παρέλ&η, πράξει, καί Θεσπιάς μεν χαί Πλαταιάς τειχιεϊ, Θηβαίους δε παυσει τής ύβρεως, Χερρόνησον δε τοίς αύτοϋ τέλεσι διορύ- ξει, Εύβοιαν δε χαί τον 3 Ωρωπον άντ 3 ’Αμφιπόλεως νμίν αποδώσει’ ταΰτα γάρ απαντ 3 έπ'ι τοΰ βήματος ενταϋ&α μνημονεύετ 3 οίδ 3 οτι ρηλλέντα, χαίττερ οντες ου δεινοί τούς άδιχοϋντας μεμνήσίλαι. χαί τό πάντων αϊσχιστον, χαί τοίς 31 εχγόνοις προς τάς ελπίδας την αυτήν ειρήνην είναι ταύ- την έψηφίσασϋ-ε’ ουτω τελέως ύπήχ&ητε. τί δη ταΰτα νϋν λέγω χαί χαλείν φημι δεΐν τούτους εγώ; νή τούς ύλεους τάλη&ή μετά παρρησίας ερώ προς υμάς χαί ούχ 20, 90 τους θεσμοθέτας τους επί τους νόμους κληρουμένους (zum Schutz der Gesetze) und Ahnl. — προύλεγον καί διεμαρτυρόμην] 19, 45 εκ τούτων ούν τεκμαιρόμενος, άναατάς καί παρελθών έπειρώ- μην μεν αντιλέγειν, ως δ ακονειν ονκ ήθέλετε, ησυχίαν έσχον, το- αοΰτον ιχόνον διαμαρτυράμενος, ότιταΰτ ουτ οίδα ούτε κοινωνώ, ποοαέθηκα δ 3 ώς ουδέ προσδοκώ. Vgl. 5, 10. ( 30. ώς εγώ — άνθρωπος] 19, 40 έπαναστάς δ 3 ο Φιλοκράτης μάλ υβριατικώς „ ούδεν “ εφη „θαυμα- ατόν, ώ άνδρες Αθηναίοι, μη ταντί/. έμοί καί Αημοοθένει δοκεΐν' ουτος μεν γάρ ύδωρ, εγω δ οίνον πίνω“, καί υμείς εγελατε. In gleichem Sinne sind die Verse des, Alexis, ουδείς φιλοπότης εατίν άνθρωπος κακός, und des Amphis, ενιοι δ 3 ύδωρ πίνοντες εϊα’ αβέλτεροι (bei Athen. 1, 39 b . 44 a ), so wie der, wiewohl eigentlich nur auf die Dichter gemünzte, des Kratinos, ύδωρ δε πίνων χρηστόν ουδ'εν άν τέκοις (Hör. Epp. 1,19, 2 nulla pla- cere diu nec vivere carmina possuni, quae scribuntur aquae poto- ribus), gehalten. Ein allgemein bei den Griechen geltender Grundsatz liegt jedoch darin nicht. — εάν παρέλθη] durch die Thermopylen. — Θεσπιάς — αποδώσει ] S. 5, 10. — Χερρόνησον — διορύξει, zur Sicherung gegen die Angriffe der Thraker. Vgl. 7, 39. τέλεσι, = ava- λώμασι , Phot. — καίπερ — μεμνή- αθαϊ] Den Mangel an Gedächtnis für erlittene Beleidigungen, sonst und unter anderen Verhältnissen ein lobenswerter Zug im athenischen Volkscharakter (vgl. 18, 99), betrachtet D. jetzt und einem Feinde wie Philippos gegenüber als sträfliche Gleichgültigkeit. 31. καί το πάντων αϊσχιστον] vertritt einen Belativsatz: καί ο ... έατιν, lat. xd quod...est. — καί τοίς εκγόνοις] 19, 48 ορατέ το χρηφισμα, όσων έπαίνων καί όσης ευφημίας μεστόν εστι, καί την ειρήνην είναι την αυτήν ηνπερ Φίλιπποι καί τοίς εκγόνοις καί τήν σιμμαχίαν. Das Schmachvolle dieser Klausel setzt D. daselbst § 54 ff. näher auseinander. — προς τάς ελπίδας, auf die (blofsen, von euch auf Philippos’ Verheifsungen gesetzten) Hoffnungen hin. — δεΐν, = ότι εδει. S. § 28: δίκαιον ήν. — 170 ΔΗΜΟΙΘΕΝΟΠ: VI. ρ. ;3— 32 άποχρύψομαι. ουχ ϊν 3 εις λοιδορίαν εμπεοων έμαυτφ μεν εξ ϊσου λόγον παρ 3 νμίν ποιήσω, τοΐς δ 3 εμοί προσ- χρούσαοιν εξ αρχής καί νυν ιιαράσχω πρόφααιν του πάλιν τι λαβείν παρά Φιλίππου, ουδ' ϊν 3 ώς άλλως άδολε σχω, άλλ 3 οϊομαί ποίλ 3 υμάς λυπήοειν ά Φίλιππος 33 πράττει μάλλον ή τα νυνί' το γάρ ιτράγμ 3 δρω προβαί- νον, καί ουχι βουλοίμην άν είχάζειν όρέλώς, φοβούμαι δε μή λίαν εγγύς ι) τοϋτ ήδη. όταν ουν μηχέϋ· 3 νμίν άμε- λείν εξουσία γίγνηται των συμβαινόντων, μηδ 3 άχούηϋ· 3 ότι ταϋτ 3 έφ 3 υμάς έοτιν εμού μηδε τον δεινός, άλλ 3 αυτοί πάντες δράτε ν.αι ευ είδήτε, οργίλους ν.αί τραχείς 34 υμάς εσεσ&αι νομίζω, φοβούμαι δή μή των * πρέσβεων σεσιωπηχότων, έφ 3 οίς αυτοίς αυνίαααι δεδωροδοχην.οτες, ερώ καί υυκ άποκρύψομαί] Dieselbe Formel kehrt wieder 8, 73. 13, lü. 24. 200. Nächst den Dichtern (vgl. das bekannte γνωτά κουκ άγνωτα bei Soph. K. Öd. 58) lieben es besonders die Redner einen Begriff dadurch zu heben, dafs sie demselben sein negiertes Gegenteil beifügen, eine Spielart der Verbindung synonymer Begriffe. So D. 18, 265 πραως καί μη πικρώς. 19, 99 εν- νοϊκώς δέχεσ&ε καί ου ψ&ονερώς. Lys. 4, 12 ψεύδεται καί ονκ άλη- &η λέγει. Antiph. 3, 3,1 und 3 έργω καί ον λόγω. Asch. 3, 99 ίδιον καί ου κοινόν u. s. w. Wir ordnen das zweite Glied unter mit ‘ohne zu’. 32. ονχϊν ’ — ποιήσω] ‘Nicht will ich dadurch, dafs ich ins Schmähen verfalle, mir in gleicher Weise (wie jene) bei euch Gehör verschaffen und’ u. s. w. — εξ αρχής] mit προσ- κρούαααιν zu verbinden. — ως άλλως, nur so in den Tag hinein. Vgl. ώς έτέρως oben § 10. — τα νυνί] adv. gegenwärtig, im Gegensatz zu ποτέ. ·— a Φίλιππος πράττει] ist Subjekt zu μάλλον λυπήοειν, 33. το πράγμα] ‘es’, die Sache, um welche es sich handelt, die Gefahr, das Übel, das uns von Makedonien her bedroht. — τοΰτ’] der Zeitpunkt, wo Athen die Folgen von Philippos’ Thun schmerzlicher als bisher (d. h. durch einen unmittelbaren Angriff auf Attika, s. § 35) empfinden wird. Der Redner nimmt augenscheinlich mit Absicht recht allgemeine Bezeichnungen, um das Zukünftige als etwas Geheimnisvolles zu bezeichnen. Man denke an den Gebrauch des‘es’ im‘Taucher’ von Schiller. — εξουσία γίγνηται = έξή, daher άμελεϊν ohne den Artikel, wie 8, % πάντα τάλλα ποι- εϊν εξουσίαν δώαομεν (= ονγχω- ρήαομεν ) und häufig in ähnlichen Verbindungen mit prädikativ gebrauchten Substantiven, z. B. 8, 52 ησυχίαν ποιοϋσιν εκείνω πράτ- τειν. 8, 64 άδεια λέγειν δέδοται. 1, 15 μη εις ανάγκην έλ&ωμεν ποιεΐν. Vgl. Krüger § 50, 6, 4. Koch 121, Α. 2. — μηδ'ε τοΰ δεινός] weder von mir, noch von dem oderjenem. Auf die Person kommt es dann nicht an. — δράτε καί εύ είδήτε] mit eigenen Augen seht und nur zu gut wifst. 34. των πρέσβεων, der von Philippos bei der Friedensgesandtschaft Bestochenen. S. oben § 29. — έφ 3 οίς, warum, zu welchem Zwecke sie sich haben bestechen lassen, den 74 R. ΚΑΤΑ ΦΙΛΙΠΠΟΙ' ß. 171 roig έπαιιορϋννν τι ίίειρωμένοις των όιά τούτους απολωλότων τή παρ’ υμών οργή περιπεαεϊν αυμβή' ορώ γαρ ώς τά πόλλ’ ένίους ούκ εις τούς αιτίους, άλλ’ εις τούς υπό χείρα μάλιστα την οργήν άψιέντας. έως ούν έτι 35 μέλλει και αυνίαταται τά πράγματα καί κατακούομεν άλλήλων, έκαστον υμών, καίπερ ακριβώς είδότα, όμως έπαναμνήσαι βούλομαι, τις δ Φωκέας πείαας καί Πνλας ποιήσας προέσ-ίλαι, α,ν καταατάς εκείνος κύριος της επί την Αττικήν δόοΰ καί τής εις Πελοπόννησον κύριος γέ- γονεν, καί πεποίηχ’ υμίν μή περί τών δικαίων μηδ’ υπέρ τών έξω 7ΐραγμάτων είναι την βουλήν, άλλ 1 υπέρ τών έν τή χωρά καί τοΰ προς την Ήττικήν πολέμου, 0 £ λυπήσει μέν έκαστον, έπειδάν παρή, γέγονεν δ 3 έν εκείνη τή ημέρα, εί γάρ μή παρεκροίσ&ητε τούλ’ υμείς, ούδέν 36 άν ήν τή πόλει πράγμα' ούτε γάρ ναυσί δήπου κράτησας εις τήν ’Λττικήν ήλίίεν άν ποτέ στόλοι Φίλιππος, ούτε πεζή βαδίζων ιπιέρ τάς Πύλας καί Φωκέας, άλλ 1 ή τά δίκαι 1 άν έποίει καί τήν ειρήνην άγων ησυχίαν είχεν, η παραχρήμ’ άν ήν έν δμοίω πολέμιο, δι δν τότε τής εί- Gegenstand der Bestechung. — διά τούτους, unter ihrer Mitwirkung, durch ihre Schuld. S. 5, 22. — δρω γάρ] δράν ist nicht immer unser sehen’, γάρ nicht immer unser 'denn’. Auch schiebt der Deutsche ein‘leider’ ein. — ώς τά πολλά — πολλάκις, 1 , 16. — ένίους] kommt so ziemlich auf υμάς heraus (vgl. 1, 16), doch ist es höflicher. — τους vno χεϊρα, den ersten besten der ihnen unter die Hand kommt, = τους υστάτους περί των πραγμάτων είποντας 1 , 16. 35. αυνίαταται, im Werden ist. ‘Die Wolken sich türmen’. Vgl. 18, 62 τοΰ αυνιαταμένου xal φυόμενου χαχοϋ. — κατακούομεν, ‘verstehen’, was nicht mehr möglich ist, sobald das Unwetter losgebro- cheu sein wird. — πείαας] näml. υμάς. —· έπί — εις] S. zu 1, 5. — περί τών δικαίων] wird teils durch den Gegensatz άλλ’ υπέρ τών iv τή χώρα, teils und noch näher durch υπέρ τών εξω πραγμάτων bestimmt. Es sind die Rechte gemeint, welche die Athener in ihrer Stellung zu Makedonien, wie diese in jenem Friedensvertrag festgestellt worden waren, und im Interesse ihrer auswärtigen Besitzungen zu vertreten hatten. — iv έκείνη τή ημέρα] am 16. Skiro- phorion (10. Juli)’ 01. 108, 2. 346, an welchem die Gesandten über den Erfolg ihrer letzten Sendung Bericht ans Volk erstatteten. D. 19, 58^ 36. τό&’] läfst zum folgenden ήν ein νυν stillschweigend ergänzen. — πράγμα] in seiner unangenehmen Nebenbedeutung. — ναυαϊ] s. zu 4, 22. — υπέρ — Φωκέας] wie 9, 11 εις Φωκέας έπορεύετο. — δι ον = οίος ήν δι ον. Vgl. zu 1, Π.' 172 ΔΗΜΟΖβΕΝΟΓΣ ΚΑΤΑ ΦΙΛΙΠΠΟΓ Β. VI. ρ. "4 R. 37 ρήνης επε-ίίόμησεν. ταντ 3 ονν log μεν νπομνηααι νυν ίκανώς εϊρηται, ώς δ 1 αν εξετααϋ-είη μάλιατ 1 ακριβώς, μή γένοιτο, ώ πάντες S -εοί' ονδένα γάρ βουλοίμην εγωγ' αν, ονδ 3 ει δίκαιός εστ* άπολωλέναι, μετά τον πάντων κίνδυνον καί της ζημίας δίκην νποσχεΐν. 37. ώς μεν νπομνήσαϊ] Vgl. Krüger § 65, 3,4. Koch 113, 2. Α. 1. — ώς ο άν — γένοιτο] dafs aber der Fall einträte, welcher es bewährenkönnte: lafst nicht geschehen! denn würden auch bei diesem allgemeinen Unglück die Verräter der Strafe nicht entgehen können und den verdienten Lohn erhalten, so könnte dies doch eben nur aut Kosten des allgemeinen Besten geschehen. — xal τής ζημίας δίκην ] selbst die verdiente Strafe. Rückblick auf die zweite Pkilippiscke Rede. Die zweite Philippische Rede ist, wie sie vorliegt, mehr eine Rede in der Generaldiskussion als eine die speziellen vorliegenden Verhältnisse allein berücksichtigende, unmittelbar praktische. Die eigentliche Antwort, welche den Gesandten zu erteilen war, ist nicht erhalten. Wie sie gelautet haben mag, ist wohl im allgemeinen zu erraten; sie hatte die speziellen Verhältnisse mit den allgemeinen, von D. mit grofser Schärfe und Wahrheit angegebenen politischen Gesichtspunkten zu verknüpfen. Dafs diese Antwort so ausfiel, wie sie ausfiel, und nicht nach dem Geschmacke der Athener und der Gesandten war, das soll die προπαρασκενή von § 28—37 entschuldigen: daran war die Politik jener kurzsichtigen Philippsfreunde schuld; ihre Verblendung mufste noch einmal ausführlich beleuchtet werden, damit D. für seine Antwort mehr Gewicht beanspruchen konnte. Dafs aber die Rede nur wieder die grofse Politik, das Verhalten gegen Philipp behandelt, beweist schon die Einleitung (§ 1—5), welche viel zu allgemein, viel zu unbestimmt, ja mit dem folgenden nicht recht übereinstimmend wäre, wenn der Redner durch seine Aufklärungen und die Fülle seiner staatsmännischen Weisheit nicht über die zu erteilende Antwort hinaus Vorschriften hätte geben wollen. Unsere RÜCKBLICK AUF DIE ZWEITE PHILIPPISCHE REDE. 173 Rede ist weniger als Rede, mehr als politische Betrachtung bedeutend. Wie richtig enträtselt er die diplomatische, nur auf seinen Vorteil bedachte Handlungsweise des Philipp: I. Teil (§ 6—12) Warum ist Philipp auf Seite derThebanerund nicht auf der euren? Er weifs, dafs jene nicht über ihren Vorteil hinaus und nur an das Zunächstliegende denken, dafs ihr dagegen Griechenlands Ehre mit erwägt. II.Teil (aus Einwürfen bestehend) 13—27: Glaubet nicht an Gerechtigkeit oder Zwang bei ihm. Er h a f s t euch, weil er weifs, dafs ihr ihn hassen miifst. Er mifsbraucht euch nicht, weil er weifs, dafs ihr zu klug seid und ihn durchschaut. (VIII.) REDE ÜBER DIE ANGELEGENHEITEN DI CHERSONESOS. EINLEITUNG. Der thrakische Chersonesos J ) oder überhaupt der Chersonesos hiefs die Landzunge, welche von der südöstlichen Spitze Thrakiens aus und mit dieser durch einen 37 Stadien breiten Isthmos zusammenhängend in verhältnismäfsig geringer Breite gegen 240 Stadien weit ins ägäische Meer vorspringt und die europäische Küste des Hellespontos bildet. Ursprünglich von Thrakern bewohnt und frühzeitig von verschiedenen Punkten aus durch Griechen kolonisiert kam dieser Landstrich um die Mitte des sechsten Jahrh. v. Chr. zufolge eines Orakelspruchs an die Familie des Atheners Miltiades, ging aber von dieser um die Zeit der Perserkriege als Eigentum an die Athener über. Doch erst ums Jahr 452 nahm Perikies förmlich Besitz davon, indem er tausend athenische Bürger als Kleruchen dorthin übersiedelte und die schon von Miltiades zur Sicherung gegen die räuberischen Anfälle der Thraker über den Isthmos gezogene Mauer erneuerte. Je wichtiger diese die Iiornstrafse nach dem Pontos deckende Besitzung für die Athener war, um so empfindlicher war ihnen deren Verlust am Ende des peloponnesischen Krieges; doch weder Spartas Übergewicht noch später der antalkidische Frieden vermochten sie ihre Ansprüche auf dieselbe aufzugeben. In den Besitz des Landes aber kamen sie nach mancherlei Wechselfällen während der thrakischen Wirren erst wieder 01. 105, 4. 357, wo der thrakische König Kersobleptes zu ihren Gunsten auf den Chersonesos mit Ausnahme der Stadt Kardia verzichtete (D. 23, 1) Vgl. K. H. Fnnkhänel, über den thrakischen Chersones als Besitztum der Athener, Philol. 4, 89 ff. EINLEITUNG ZUR REDE VOM CHERSONESOS. 175 137), obwohl die wirkliche Besitzergreifung erst Ol. 106, 4. 353 durch Absendong neuer Hierochen erfolgte. Ein neuer gefährlicherer Feind war unterdes in Philippos aufgestanden. Bas reifsende Umsichgreifen der makedonischen Macht in jenen Gegenden und die Besetzung der thrakischen Küste bis nabe an die Grenzen desChersonesos zeigte deutlich, was diesem zuletzt selbst bevorstand. Der Philokrateische Frieden Ol. 108,2. 246, welcher den Athenern den Besitz des Chersonesos garantierte, setzte vor der Hand dem weiteren Vordringen der Makedoner ein Ziel. Auch jetzt, aber verlor Philippos die einstige Erwerbung dieses Punktes nicht aus den Augen, und die Athener sandten, um auf die dort sich vorbereitenden Eventualitäten gefafst zu sein, da ihre Ansiedler, vermutlich aus Furcht vor den erwarteten Angriffen des Philippos, sich geflüchtet hatten (Äsch. 5, 72), Ol. 109, 2. 343 neue Kleruchen unter Anführung des mutigen und unternehmenden Diopeithes dahin ab (§6). Alle Städte nahmen diese bereitwillig auf, nur die Kardianer, welche zu Philippos hielten, verschlossen ihnen unter Berufung auf ihre Selbständigkeit die Thore. Hierüber kam es zum Streit. Philippos, an welchen sich die Kardianer wandten, suchte diesen anfangs gütlich beizulegen, indem er die Athener aufforderte, die Sache einem Schiedsgerichte zur Entscheidung vorzulegen. Die Athenergingen darauf nicht ein, und als Diopeithes Ol. 109, 2. 342 mit einem inzwischen zusammengezogenen Söldnerheere die Feindseligkeiten gegen die Kardianer eröffnete, sandtePhilippos, der damals im Inneren Thrakiens beschäftigt war, der bedrängten Stadt Hil 1 fe (§6. 58). Kardia hielt sich, Diopeithes aber überfiel und verwüstete dafür die makedonischen Besitzungen im Hellespontos (§ 9), und als die Makedoner zum Entsatz anrückten, war er bereits in Sicherheit. Philippos klagte hierauf Ol. 103, 3. 341 in Athen überFriedenshruch und drohte nötigenfalls Gewalt mit Gewalt zu vertreiben. Und allerdings war er gewissermafsen in seinem Rechte, da Diopeithes durch seinen Einfall in makedonisches Gebiet offenbar seine Befugnis überschritten hatte. Nur dafs die makedonische Partei zu Athen, die hei der Beratung dieser Angelegenheit jene Beschwerde des Philippos zu der ihrigen machte und gestützt darauf den Diopeithes auf alle Weise schmäbete, seine Abberufung verlangte, ja seihst bis zu dem abenteuerlichen Vorschlag sich verstieg, man müsse, um ihm und seinen Banden das Handwerk zu legen, einen anderen Strategen mit einer anderen Macht dorthin absenden (§28), die Kleinigkeit ignorierte, dafs Philippos ähnliche Übergriffe den 176 EINLEITUNG ZUR REDE VOM CHERSONESOS. bestehenden Verträgen zuwider unzählige Male sich hatte zu Schulden kommen lassen. Indem D. dieser Partei entgegentritt, ist es ihm nicht sowohl um eine persönliche Rechtfertigung des Diopeithes zu thun als vielmehr darum, die Frage auf ihre allgemeinen Beziehungen zurückzuführen. Von seinem Standpunkt aus kann er ein derartiges Ereignis, das Auftreten einer Heeresmacht unter einem tüchtigen und entschlossenen Führer, nur als ein freudiges begrüfsen. Einem Gegner wie Philippos gegenüber, der die Heiligkeit der Verträge selbst nicht anerkennt, kann von einem Friedensbruche nicht die Rede sein: im Gegenteil, die Athener müssen, sollen sie sich nicht mit gebundenen Händen dem Feinde freiwillig überliefern, den gebotenen Vorteil wahrnehmen, um keinen Preis die Auflösung des von Diopeithes geworbenen Söldnerheeres gestatten, vielmehr dasselbe erhalten und aus allen Kräften unterstützen, und selbst das ihrige thun, um den bevorstehenden Kampf um ihre Existenz mit Ehren bestehen zu können. ΙΙΕΡΙ ΤΩΝ ΕΝ XEPP0NH22L VII. ρ. 90 R. ’Έόει. μέν, ώ ανδρες ’Λ&ηναϊοι, τονς λέγοντας άπαν- τας μήτε προς εχ&ραν ποιεΐσ&αι λόγον μηδένα μήτε προς χάριν, άλλ 3 ο βέλτιστον έκαστος ηγείτο, τοντ 3 άποφαίνε- σ&αι, άλλως τε και περί κοινών πραγμάτων και μεγάλων υμών βονλενομένων' επει δ’ έ'νιοι τα μεν φιλονεικία, τα δ 3 ήτινι δή ποτ’ αιτία προάγονται λέγειν, υμάς, ώ ανδρες Αθηναίοι, τους πολλούς δει πάντα τάλλ 1 * αφελόντας, α τή πόλει νομίζετε συμφέρειν, ταντα κα'ι ιρψρίζεσ&αι καί πράττειν. ή μέν ονν σπονδή περί των έν Χερρονησψ 2 πραγμάτων εστί καί τής στρατείας , ήν ενδέκατον μήνα τοντονί Φίλιππος εν Θράκη ποιείται, των δε λόγων οί πλειστοι περί ών ζ Ιιοπεί&ης πράττει καί μέλλει ποιεΐν εϊρηνται. εγώ δ ’ όσα μέν τις αίτιαταί τινα τούτων, ονς κατά τους νόμους έφ 3 νμΐν έστιν όταν βονλησ&ε κολάζειν, 1. έδει] ‘Eigentlich sollte.’ Koch 106, 1. Krüger 53, 2. 7. Auch das folgende ηγείτο ist durch die Gedankensphäre von έδει beeinflußt. — ο βέλτιστον — ηγείτο] Die Voranstellung des Relativsatzes giebt dem Satze den Sinn von nisi quod — nihil. — ήτινι δή ποτ ’ αιτία, die ich nicht weiter erörtern will. Das gleichsam beispielsweise vor- ausgescliickle φιλονεικία, sowie die ganze Haltung des Einganges zeigt, dafs D. an unwürdige Motive denkt. Ähnlich r ονς οποιονατινα- <7 ονν § 20. — τους πολλούς] zu νμάς im Gegensatz zu ενιοι. — άφελόντας, unter Beseitigung aller der fremdartigen Gründe, wie 23, 20 όταν μεν λέγω περί των νομών, αφελών ότω το ψήφιαμ ’ εΐρηται Demosthenes I. 8. ΑιιΠ. καί ποίω τινί, οκοπε ίσ&ω u. s. w. 2. r μέν σπονδή — ίοτί, in Wahrheit handelt es sich, dreht sich die Beratung um —. 23, 1 περί τούτον μοί έστιν απαοα ή σπονδή. — ενδέκατον μήνα του- τονί, nicht vor elf Monaten, sondern jene Zeit als Anfangspunkt gedacht, indem die Handlung noch nicht vollendet ist: über zehn Monaten. Über den Accus, zu 3, 4. — περί ών] Man beachte, dafs die attischen Redner keinen Relativsatz im Genetiv und Dativ attraliierten, der mehr als 8 Silben zählte (Schulze). — πράττει — ποιεΐν, zu 3,15. — τις αίτιαταί τινα τούτων] Die Häufung des τ klang den Griechen so angenehm, wie den Römern die des qn. — κολάζειν] mit κατά τονς 12 178 ΔΗΜΟΣΘΕΝΟΓΣ VIII. ρ. 91- καν ηδη δοκη ν.άν έπισχοναιν περί αυτών σκοπεϊν εγχωρείν ηγούμαι, και ου πάνυ δεί περί τούτων ούτ ’ έμε οντ' 3 άλλον ονδέν’ ϊσχυρίζεσ&αι' οσα <Γ εχ&ρδς υπάρχων τη πόλει καί δυνάμει πολλή περί'Ελλήσποντον ών πειραται προλαβείν, καν άπαξ νστερήσωμεν, ονκεύλ' εξομεν σώσαι, περί τούτων δ 3 οίομαι την ταχίστην συμφέρειν καί βεβου- λεϋαίλαι * καί παρεσκευάα&αι, τια'ι μη τοίς περί των άλλων ·&ορνβοις και ταϊς ν.ατηγορίαις άπδ τούτων άποδρ&ναι. Πολλά δε d -αυμάζων των εΐω&ότων λέγεσύλαι παρ' 4 νμιν ονδενδς ήττον, ώ άνδρες Αθηναίοι, τεύλανμακα, ο καί πρφην τίνος ήκονσ 3 είπόντος εν τη βουλή, ως άρα δει τον ανμβονλενοντ' η πολεμειν απλώς η την ειρήνην νόμους zu verbinden. — καν ήδη δοκή καν επισχοΰοί] auf ein gemeinschaftliches im Zusammenhänge liegendes υμΐν zu beziehen, = ηγούμαι εγχωρείν οκοπεϊν περί αυτών (υμΐν) καν ήδη δοκή (οκοπεϊν) καν έπισχοΰσι δοκή. — περί αυτών] nimmt den Satz mit οσα — κολάζε ιν auf. εγώ ist nicht eigentlich der betonte Begriff, sondern steht nur voran 1) der Periodisierung wegen als Subjekt zu ηγούμαι, 2) als Gegensatz zu τών δε λόγων οϊ πλεΐατοι. Betont ist der τούτων erklärende Relativsatz: Über unsere Unterthanen können wir nach Belieben beschliefsen —. Die Griechen setzen nicht selten nach vorhergegangenem Relativ statt des betonenden ουτος das tonlose αυτός, welches daher in der Regel nicht an der ersten Stelle, sondern einem anderen betonten Begriffe nachsteht. Lvs. 25, 11 έγώ τοίνυν ηγούμαι, οοοι μεν εν τη δημοκρατία άτιμοι ήσαν ευθννας δε- δωκότες — προσήκειν αυτοις ετέ- ρας επιθυμεΐν πολιτείας■ [D.] 7,45 όαοι δ’''Αθηναίοι όντες — Φίλιπποι εύνοιαν ένδείκνυνται, προσή- κει αυτους υφ> υμών κακούς κακώς απολωλέναι. 59, 92 όσους γάρ άν ποιήσηται 6 δήμος πολί- τας, ο νόμος απαγορεύει μή εξεϊ- ναι αυτοις των εννεα αρχόντων γενέσθαι. — ου πάνυ δει — ίσχυ- ρίζεσθαι, es bedarf keines sonderlichen Ereiferns. 3. εχθρός υπάρχων, ein erklärter Feind, versteht sich Phi- lippos. — ούκέΘ·' εξομεν σώσαι ] unwiederbringlich verloren sein wird. — περί τούτων δ ] δε ep- analeptisch, wie μεν 2, IS. Ygl. 21, 100 εΐ δέ τις πένης — ταΐς έσχά- ταις ανμψοραις ■— περιπέπτωκε, τούτοι δ’ ουδέ συνοργισθ-ήσεσθ-ε; — βεβουλευσθαι και παρεσκευά- θαι. ■— οίομαι συμφέρειν] nähert sich der Bedeutung von volo ; daher auch die Konstruktion mit dem acc. c. inf. perf. S. zu 4,^19. — περί τών άλλων, = περί ών Διο- πειθης πράττει καί μέλλει ποιεΐν §2. — άποδρανσι, sich abziehen lassen. 4. πολλά δε θαυμάζων — ου- δενός ήττον τεθαύμακα] cum mul- ta admiratus sum, tum ... ■— ov- δενός ήττον ] S. zu 1, 9. — τεθ-αύ- μακα] Krüger § 53, 3, 3. Koch 103, 1,1. — εν τή βουλή , im Rate, dessen Sitzungen öffentlich waren. — την ειρήνην, den mit Philippos geschlossenen und noch zu Recht bestehenden Frieden. — απλώς] gehört zum ganzen Gedanken, am nächsten zu αυμβουλεύειν. 92 R. ΠΕΡΙ ΤΩΝ ΕΝ ΧΕΡΡΟΝΗΣΩΙ. 179 αγειν συμβουλενειν. έστω δη' εί μεν ησυχίαν Φίλιππος 5 άγει καί μήτε των ημετέρων εχει παρά την ειρήνην μηδέν μήτε συσκευάζεται πάντας ανθρώπους εφ’ ημάς, ουκέτι δει λέγειν, άλλ 3 απλώς ειρήνην άκτέον, καί τα γ 3 αφ 3 υμών ετοιμ 3 ύπαρχονΠ* δρώ' ει δ 3 ά μεν ώμόσαμεν και εφ 3 οϊς την ειρήνην έποιησάμεΠα, εστιν ίδειν καί γεγραμ- μένα κεϊται, φαίνεται δ’ απ’ αρχής δ Φίλιππος, πριν 6 dioi τείΠην εκπλενσαι καί τούς κληρούχους, ούς νυν αίτιών- ται πεποιηκέναι τον πόλεμον, πολλά μεν τών ημετέρων αδίκως ειληφώς, υπέρ ών ψηφίσμαΟ·’ ύμέτερ 3 εγκαλούντα κύρια ταντί, πάντα δε τον χρόνον συνεχώς τά τών άλλων Ελλήνων καί βαρβάρων λαμβάνων καί έφ 3 ημάς σνσκενα- ζόμενος, τι τούτο λέγουσιν, ώς πολεμείν ή αγειν ειρήνην δεϊ; ου γάρ αιρεσίς εστιν ήμίν τού πράγματος, άλλ 3 υπο- 7 λείπεται τδ δικαιότατον τών έργων, ο υπερβαίνουσιν εκόν- τες ουτοι. τί ονν εστι τούτο; άμυνεσ&αι τον πρότερον πολεμούνήμίν. πλήν ει τούτο λέγουσι νή di , ας, αν άπέχηται τής Αττικής καί τού Πειραιώς Φίλιππος, ούτ 3 αδικεί την πόλιν ούτε ποιεί πόλεμον, ει <5 3 εκ τούτων 8 τά δίκαια τίθενται καί την ειρήνην ταντην δρίζονται, * ότι μεν δήπονΠεν ονΠ 3 όσια ούτ 3 ανεκτά λέγουσιν ούύλ’ 5. ειρήνην άκτέον] Die unpersönliche Konstruktion ist bei den attischen Rednern die üblichere; ein Unterschied in der Bedeutung findet nicht statt. — καί τάγ’ — ορό), mit tadelnder Beziehung auf die zahme und unkriegerische Haltung Athens: und eurerseits wenigstens sehe ich kein Hindernis. — εστιν — χεΐταί] Staatsverträge wurden in Stein gehauen und öffentlich aufgestellt. 6. τους κληρούχους ] κληρούχοι έκαλονντο οί)ς ’Α&ηναΐοι έπεμπον έπίτας πόλεις, ας έλάμβανον, κλήρους εκάστοις διανεμονντες. Harp. — ταντί] nämlich εστιν. dies hier. Der Redner hat die Abschriften der Urkunden vor sich liegen, um nötigenfalls davon Gebrauch zu machen. ■ψηφίσματα ist Prädikat zu ταντί. υπέρ ών gehört eng zu έγκαλονντα. κύρια, gültig. — άλλων] ist gemeinschaftliches Prädikat zu 'Ελλήνων wie zu βαρβάρων , ersteres vom Standpunkte der Athener, letzteres von dem der Makedoner aus (vgl. zu 3, 16) gefafst. — τί τοντο λέ- γονσιν ]' wozu sagen sie dies? Was hat es dann noch für einen Sinn zu sagen?’ Hier beginnt der Nachsatz; der vorausgehende Satz mit ει entspricht dem Sinne nach einem begründenden. 7. τον πράγματος] Vgl. 4, 9. — υπερβαίνουσιν] näml. τώ λόγω, wie 4, 38. — νή Αία] S. zu 4, 10. Mit πλήν ει zusammen erhält der Satz die Bedeutung des lat. nisi vero. — και του Πειραιώς] Zu dem Ganzen ist der Steigerung wegen der Teil hinzugefügt. 8. f l δ ’ — τίθενται, wenn sie dies 12 * 180 ΑΗΜΟΣΘΕΝΟΕΣ ¥ 10 . p. 93 R. νμίν ασφαλή, δήλόν εστιν άπασιν, ον μην άλλ 3 εναντία συμβαίνει ταίς χατηγορίαις, ag ΛιοπείΠους κατηγορονοιν, και αυτά ταϋτα λέγειν αυτούς, τί γάρ δ ή ποτέ τω μεν Φιλίππφ πάντα τάλλα ποιεΐν εξουσίαν διρσομεν, αν τής Αττικής άπέχηται, τώ Λιοπεί&ει δ 3 ουδέ βοη&εϊν τοίς 9 Θραξϊν έξέσται, ή πόλεμον ποιεΐν αυτόν φήσομεν; άλλα νή Λία ταντα μεν εξελέγχονται, δεινά ποιονσι δ οι ξένοι περικόπτοντες τάν ‘Ελλησπόντφ, και /ίιοπείΠης αδικεί κατάγων τα πλοία, και δει μή επιτρέπειν αυτφ. έστω, γιγνέσΠω ταντα, ονδεν αντιλέγω, οίμαι μέντοι δείν, εϊ- περ ώς άληΠώς έπϊ πάσι δικαίοις ταντα συμβονλεύουσιν, 10 ώσπερ την νπάρχουσαν τή πόλει δνναμιν καταλνσαι ζητονα ιν τον έφεστηκότα και πορίζοντα χρήματα ταντη δια- βάλλοντες εν νμίν, οντω την Φιλίππου δνναμιν δείξαι διαλνΠησομένην, αν υμείς ταντα πεισΠήτε. ει δε μή, σκοπεϊΠ 3 ότι ονδεν άλλο ποιονσιν ή καΠιστάσι την πάλιν εις τον αυτόν τρόπον, δβ ον τά παρόντα πράγμαίλ 3 άπαντ 11 άπόλωλεν. ιστέ γάρ δήπον τον& 3 , ότι ονδενί των πάντων πλέον κεκράτηκε Φίλιππος ή τω πρύτερος προς τοίς πράγμασι γίγνεσθαι, δ μεν γάρ έχων δνναμιν σννεστη- (ταντα = το άπέχεο&αι τον Πειραιώς, vgl. zu 1, 7) zum Mafsstabe des Rechts nehmen. — ον μην άλλ’] nicht aufhebend, wie sonst gewöhnlich (z. B. 1, 4. 2, 22. 4, 38 u. ö.), sondern steigernd und ein neues Moment hinzufügend. Funkhänel vergleicht hier ον μην άλλα mit ον μόνον, άλλα, so wie unt. § 38 ον μην αλλα καί mit ον μόνον, αλλα καί. — έναντία — αυτούς, — συμβαίνει αντονς λέγειν καί (vgl. 6, 13) αυτά ταντα εναντία ταΐς κατηγορίαις. — ποιεΐν έξον- αίαν όώσομεν ] S. zu 6, 33. — εξέ- σται\ bei einer konziseren Satzverbindung würden wir έξεΐναι und zwar abhängig von φήσομεν erwartet haben. — ή] näml. εί βοη- &ήσει., Vgl. zu 2, 8. 9. αλλα — αντώ] fingierter Einwurf. Zu εξελέγχονται verst. ol εκείνα λέγοντες. — δεινά ποιονσι d£] zu 6, 3. — κατάγων τά πλοία] Vgl. § 28 und 5, 25. — επί πάσι δικαίοις] wie 20, 88, ohne Artikel, da δίκαια Prädikat ist (Krüger § 50, 11, 10): in lauter gerechten Absichten. 10. πορίζοντα χρήματα, durch Streifzüge und Plünderungen, da der Staat keine Mittel hergab. Vgl. 4, 23 ff. — ονδεν άλλο ποιονσιν] wie § 27 und 9, 2. Anders das einfache ονδεν άλλο ή. S. zu 3, 1. — άπόλωλεν, in einen so verzweifelten Zustand geraten sind, τρόπος ist die Art der Kriegführung, das System. Weil citiert Phil. I, 46. 5. auch 8, 20. 11. δνναμιν αννεατηκνΐαν , = αννεχή 4, 32, ein stehendes Heer 93 R. ΠΕΡΙ ΤΩΝ ΕΝ ΧΕΡΡΟΝΗΣΩΙ. 181 κνϊαν αεί περ'ι αυτόν, και προειδώς α βούλεται πράξαι, εξαίφνης εφ 3 ονς αν αντφ δόξι j πάρεατιν. ημείς δ 3 επει- δάν πυθώμεθά τι γιγνόμενον, τηνικαντα θορυβούμενα καί παρασχεναζόμεθα. είτ 3 , οίμαι, συμβαίνει τψ μεν εφ 3 αν 12 ελθη ταΰτ 3 εχειν κατά πολλην ησυχίαν, ημϊν δ 3 υστερίζειν καί όσ 3 αν δαπανήσω μεν, άπαντα * μάτην άνηλωκέναι, καί την μεν εχθραν καί το βούλεσθαι κωλνειν ενδεδεϊ- χθαι, υατερίζοντας δε τών έργων αισχύνην προσοφλι- σκάνειν. Μη τοίννν άγνοεΐτ 3 , ώ άνδρες 3 Λθηναϊοι, ότι καί τά 13 νυν τάλλα μέν εστι λόγοι ταντα καί προφάσεις, πράττε- ται δε καί κατασκευάζεται τοΰτο, όπως υμών μεν οίκοι μενόντων, εξω δε μηδεμιάς ονσης τή πόλει δυνάμεως, μετά πλείστης ησυχίας απανθ 3 όσα βούλεται Φίλιππος διοικήσεται. θεωρείτε γάρ το παρόν πρώτον, ο γίγνεται. 14 νυνί δνναμιν μεγάλην εκείνος εχων εν Θράκη διατρίβει, καί μεταπέμπεται πολλην, ως φασιν οι παρόντες, από Μακεδονίας καί Θετταλίας. εάν ουν περιμείνας τους ετήσιας επί Βυζάντιον ελθών πολι&ρκή, πρώτον μεν οϊεσθε τους Βυζαντίους μενείν επί της άνοιας τής αυτής, ώσπερ —■ εφ’ οης — πάρεατιν ] S. zu 1, 8. — ημείς ί’ —· παρασκευαζόμενα]^ Vgl. 4, 36 ff. 12. υατ ερίζοντας] ungeachtet des vorhergehenden ημϊν. Vgl. Plat. Charm. 1731* άλλο αν ημϊν τι ξνμ- βαίνοι νγιέσι τε τά σώματα είναι μάλλον ή νυν χαΐ εν τη ϋ-αλάττη κινδυνεύοντας καί εν πολεμώ αώ- ζεσ&αι, und Krüger § 55, 2,7. Koch 119, 2, Α. 2. 13. τά νυν] adv., wie 6, 32. τάλλα, das Übrige, näml. mit Aus- schlufs des gleich nachher gegensätzlich hervorgehobenen Punktes. ταντα (da), mit Bezug auf die schon oben § 2 berührten Beschwerden über Diopeithes. — λόγοι] in der Zusammenstellung mit προφάσεις , leere Worte, Redensarten, Ausflüchte, wie in der Zusammenstellung ρήματα καί λόγοι 18, 308, λόγοι καί φλναρίαι, 20, 101. — κατασκευάζεται, angezettelt wird (vgl. 2, 6), bestimmt das allgemeinere πράττεται näher nach der schlimmen Seite. 14. ως φασιν οί παρόντες] nach dem Bericht der dortigen Bevölkerung. — τους ετήσιας] S. zu 4, 31. — πρώτον μεν] Es folgt kein ausdrückliches δεύτερον oder επειτα δε, doch,.ist dies der Sache nach in dem Übergang καί μήν ,ονδ’ εκείνο § 16 mit enthalten. Ähnl. auch 22, 22. 23, 83. 196. 24, 34, wo meist durch ausführliche Erörterung des ersten Punktes die anfangs beabsichtigte scharfe Einteilung in Vergessenheit geraten ist. — επί τής άνοιας] Die Byzantier waren noch t vom Bundesgenossenkriege her mifstrauisch gegen die Athener. Was hier D. in Aussicht stellt, ging 182 ΔΗΜΟΣΘΕΝΟΓΣ VIII. ρ. 91 R. νΰν, καί ούτε ηαρακαλείν υμάς ούτε βοη&ήσειν αυτοϊς 15 άξιώσειν; εγώ μεν ουκ οϊομαι, άλλα και εϊ τισι μάλλον άπιστρνσιν η ημίν, καί τούτους εισφρήσεσ&αι μάλλον η κείνφ παραδώσειν την πάλιν , άνπερ μη φ&άαη λαβών αντους. ονκονν ημών μεν μη δυναμένων έν&ένδ 1 άνα- πλενσαι, εκεί <5έ μηδεμιάς νπαρχονσης ετοίμου βοη&είας, 16 ονδεν αντους άπολωλέναι κωλνσει. νη /Ηα, κακοδαιμο- νοϋσι γάρ άνθρωποι καί νπερβάλλουσιν άνοια. 7τάνυ γε, άλλ 1 όμως αυτούς δει σώς είναι' συμφέρει γάρ τη πόλει. καί μην ονδ 1 εκείνο γε δήλόν έστιν ημίν, ώς επί Χερρό- νησον ονχ ηξει' άλλ 1 εϊ γ 1 εκ της ετιιστολης δει σκοπεϊν ης έπεμψε προς υμάς, άμννεΐσέλαί φησι τους εν Χερρο- 17 νήσφ. αν μεν τοίνυν η το συνεστηκδς στράτευμα, καί τη * χώρα βοη&ήσαι δυνήσεται καί των εκείνου τι κακώς ποιησαί' εί δ 1 άπαξ διαλυ&ήσεται, τί ποιήσομεν, άν επί Χερρόνησον ϊη ; ,,κρινοΰμεν Λιοπεί&ην νη Jia.“ καί τί τά πράγματ 1 εσται βελτίω; „άλλ 1 ίνίλίνδ 1 αν βοη&ήσαιμεν 1S αυτοί.“ άν δ 1 υπό των πνευμάτων μη δννώμε&α; „ άλλα schon im nächsten Jahre in Erfüllung. — ώσπερ] zu 1. 15. — παρα- καλειν] Diese att. Form des Fut. hat Cobet st. παρακαλέσειν auch gegen die handschriftliche Autorität hier wie überall bei D. wiederhergestellt. ^— βοηδ-ήσειν] Vgl. 3, 9. 15. ονκ οιομαι, άλλα καί] tan- tum abesl ut credarn..ut.. eredam. — ειαφρήαεα&αι, = είαάξειν, είσ- δέξεσϋ-αι, Harp. — μη δυναμιτών] S. 4, 31. — ετοίμου] wie § 46. Vgl. Krüger zu Thuk. 4, 21, 2. — άπολωλέναι ] zu 4, 19. 16. νη /ha] Diese Formel, womit abermals ein Ein wurf eingeleitet wird, ist im Sinne des Gegners aus dem Vorhergehenden zu ergänzen, οΰδεν κωλνσει, und an diesen Gedanken schliefst γάρ sich an: freilich es kann nicht anders kommen, denn die Menschen sind vom bösen Geiste besessen und rein verrückt. Übrigens dramatisiert D. das ganze Raisonnement nicht blofs um der lebendigeren Darstellung willen, sondern weil er so im stände ist sicherer und mit einem verhältnis- mäfsig geringen Aufwand von Mitteln die Vertreter einer so haltlosen Politik Schritt für Schritt in die Enge zu treiben und ad absurdum zu führen, — υπερβάλλουσιν] hier intransitiv, άνοια ‘Kurzsichtigkeit’. — συμφέρει] Byzanz war für Athen überaus wichtig als einer der Hauptpunkte, welche die Wasserstraße nach dem Pontos beherrschten. — δήλον] es ist uns nicht das einmal klar d. h. wir können nicht einmal darüber ruhig sein. 17. ή, besteht, vorhanden ist. Vgl. 9, 56, wofür sonst υπάρχη zu stehen pflegte. — το συνεστηκδς, das dort zusammengezogene Heer des Diopeithes. Vgl. § 46. — τη χώρα, dem Chersonesos. — κρινονμέν Διοπεί&ην] Vgl. zu 2, 25. 94 R. ΠΕΡΙ ΤΩΝ ΕΝ ΧΕΡΡΟΝΗΣΩΙ. 183 μά ΜΕ ονχ ήξει.“ καί τις εγγυητής έστι τούτον; άρ’ ορατέ και λογίζεσ&ε, ώ ανδρες Αθηναίοι, την επιούσαν ώραν τον ετονς , εις ήν έρημόν τινες θύονται δεϊν τον Ελλήσποντον υμών ποιήσαι και παραδονναι Φιλίππφ; τί δ αν άπελϋ-ών εκ Θρψκης και μηδε προαελέλών Χερρονήσφ μηδε Βνζαντίψ (και ταντα λογίζεσ&ε ) επί Χαλκίδα καί Μέγαρά ήκη τον αυτόν τρόπον όνπερ επ' Ώρεόν πρψην, πότερον κρείττον εν&άδ 3 αυτόν άμννεα-9-αι καί προσελίλεϊν τον πόλεμον προς την ΙΜττικήν έάσαι, η κατασκενάζειν εκεί τιν 3 ασχολίαν αντω; εγώ μεν οϊομαι τούτο. Ταντα τοίννν απαντας είδότας καί λογιζομένους χρή 19 μά Μι ονχ ήν Μιοπεί&ης πειραται τη πόλει δνναμιν παρασκεύαζε ιν, ταντην βασκαίνειν καί διαλϋσαι πειράσ&αι, αλλ 3 ετέραν αντους προσπαρασκενάζειν καί συνενπορονν- τας εκείνψ χρημάτων καί τάλλ 3 οικείως συναγωνιζομένονς. ει γάρ τις εροιτο Φίλιππον' „ είπε μοι, πότερ 3 αν βον- 20 λοιο τούτους τους στρατιιότας, ονς Μιοπείέλης νυν εχει, τούς όποιονστινασονν (ούδεν γάρ αντιλέγω), εν&ενείν καί παρ 1 lM-d -ηναίοις ενδοξεϊν καί πλείονς γίγνεσθαι τής πό- λεως σνναγωνιζομένης, ή διαβαλλόντων τινών καί κατηγο- ρούντων διασπασ&ήναι καί διαφ&αρήναι;“ ταΰτ 1 αν οίμαι φήσειεν. εί9·* ά Φίλιππος αν ενξαιτο τοϊς * -9-εοΐς, ταΰ-9·’ 18. μα ΔΕ] sonst in der subjec- tio: νη /Ha. —Philippos. — τήν επιονααν ώραν τον ετονς, εις ήν —, was für eine Jahreszeit vor der Thüre steht, für welche—; die hei Cse nämlich, wo man nichtnach dem Hel- lespontos kommen kann. Vgl. zu 4, 31, und über είςήνζα 2, 20. — μηδί — μηδε, gar nicht — noch. — Χαλκίδα, der einzige Staat in Euböa, der damals auf Athen gestützt dort dem Philippos noch die Wage hielt, während Eretria (zu § 36) und jüngst auch Oreos (01. 109, 2. 342. S. § 59 und 9, 33. 59 ff.) dem makedon. Einflüsse erlegen waren. Vgl. A. Schäfer, Dem. 2, 391 ff.^— καί Μέγαρα] καί (so Σ statt ή ) stellt die Gefahr als eine zugleich mehrere Punkte bedrohende, dringende vor. Ein Anschlag Philipps auf M., 01. 109, 1, war unter Athens Beistand glücklich abgewehrt worden (zu 9, 17). — εγω μεν οϊομαι τούτο] ‘ich sollte meinen, dieses letztere!’ 19. χρημάτων ] ist als partitiver Genitiv zu fassen. — οικείως, freundschaftlich, bereitwillig, anstatt ihn zu schmähen und zu verleumden. 20. όποιονστινασονν , mit Bezug auf ihre räuberischen Gelüste § 9. ·— ταντ’] näml. το διασπα- α&ήναι καί διαφθ-αρήναι. — εέ& ’] zu 1, 24. Mit besonderem Nachdruck ist dasselbe εϊτα dann auch an die Spitze der mit gesteigerter Indignation gestellten Schlufsfrage gesetzt. 184 ΔΗΜΟΣΘΕΝΟΪΣ VIII. ρ. 95 R. ημών τινες εν&άδε πράττουσιν; είτ 3 ετι ζητείτε, πό&εν τα τής πόλεως άπόλωλεν άπαντα; 21 βούλομαι τοίνυν προς υμάς μετά παρρησίας έξετάσαι τά παρόντα πράγματα τή πόλει, καί σκέψασΟ-αι τί ποιοΰ- μεν αυτοί νυν χαι όπως χρώμεθ· 3 αυτοίς. ημείς ούτε χρή- ματ 3 είσφέρειν βουλόμε&α, οντ 3 αυτοί στρατεύεσ&αι, ούτε των κοινών άίΐέχεσύλαι δυνάμε&α, οϋτε τάς συντάξεις zho- πείχλει δίδομεν, ου& 3 όσ 3 αν αυτός αντφ πορίσηται έπαι- 22 νονμεν, άλλα βασκαίνομεν και σκοπονμεν πό&εν, καί τί μέλλει ποιειν καί 7ΐάντα τά τοιαυτί, ουτ 3 επειδήπερ ούτως έχομεν, τά ήμέτερ 3 αυτών πράττειν έϋ-έλομεν, άλλ 3 εν μεν τοΐς λόγοις τους τής πόλεως λέγοντας άξι έπαινονμεν, εν δε τοΐς εργοις τοίς έναντιονμένοις τούτοις συναγωνι- 23 ζόμε&α. υμείς μεν τοίνυν εϊώ&αϋ· 3 έκάστοτε τον παριόντ 3 έρωταν, τί ουν χρή ποιειν', εγώ δ 3 υμάς έρωτήσαι βούλομαι, τί ουν χρή λέγειν; εί γάρ μήτ 3 είσοίσετε, μήτ 3 αυτοί οτρατεύσεσ&ε, μήτε τών κοινών άφέξεσϋ-ε, μήτε τάς συντάξεις δώσετε, μήΟ· 3 όσ 3 αν αυτός αυτψ πορίσηται έάσετε, μήτε τά υμέτερ 3 αυτών πράττειν έ&ελήσετε, ουκ έχω τί 21. βούλομαι — xy πόλει] προς υμάς, zu euch (sprechend), gegen, vor und mit euch. Das erste von Felicianus zugesetzte προς ist kaum entbehrlich. Denn die gewöhnliche Erklärung der W. βούλομαι υμάς έξετάοαι τα παρόντα πράγματα, νοίο de statu praesenti vos exami- nare (vgl. mit Xen. Kyrop. 6, 2, 35 τα. μεν ουν εις τροφήν δέοντα οί ηγεμόνες τών οπλοφορων έξετα- ζετε τους νφ’ νμϊν αντοΐς. Plat. Lach. 189*1 ίσως ον κακώς έχει έξετάζειν καί τά τοιαντα ημάς αυτούς. Gorg. 5161* £άν τις σε ταντα $·£τ«ζ&), „entspricht dem Folgenden nicht. Über die Wortstellung τά παρόντα πράγματα xy πόλει zu 6, 8. — στρατενεσ&αι] näml. βονλόμε&α. — οντε — δν- μνάείία, noch können wir es über uns gewinnen. Die κοινά sind das Staatsvermögen, welches die Athener, anstatt es auf den Krieg zu verwenden, durch Verteilung in der Form der Theorika verschleuderten. S. zu 3, 11. — τάς συντάξεις, die Beiträge aus der Bundeskasse. 22. πό&εν] durch πορίζεται zu ergänzen; βασκαίνομεν καί σκοπονμεν will als έν διά δνοίν ge- fafst und übersetzt sein. — εν μεν τοΐς λόγοις — έν δε τοΐς έργοις] so lange es sich um Worte dreht, — sobald es zum Handeln kommt. — τοΐς έναντιονμένοις τούτοις] τον- τοις (τοΐς άξια λέγονσιν) hängt von τοΐς έναντιονμένοις ab. 23. δώσετε] versteht sich dem jedesmaligen Feldherrn. D. spricht hier nicht mehr von dem einzelnen vorliegenden Falle, sondern vom Prinzip: daher oben εΐώ&α& 3 έκά- στοτε τον παριόντ ’ έρωταν. — έάσετε, geschehen lasset, guthei- set, etwas schwächer als oben § 21 95 R. ΠΕΡΙ ΤΩΝ ΕΝ ΧΕΡΡΟΝΗΣΩΙ. 185 λέγω, οί γάρ ήδη τοσαντην εξουσίαν τοϊς αίτιάσΟ-αι και διαβάλλειν βονλομένοις διδόντες, ώστε χαί περί ων αν φασι μέλλειν αυτόν ποιείν, χαί περί τούτων προχατηγο- ρονντων άχροάσύλαι, — τί αν τις λίγοι; Ό τι τοίνυν δύναται ταντα ποιείν, ένίους μα&είν 24 υμών δει. λέξω δε μετά παρρησίας’ χαί γάρ ουδ’ αν άλλως δυναίμην. πάντες όσοι ποτ’ έχπεπλεύχασι παρ’ υμών στρατηγοί, * η ’γώ πάσχειν ότιονν τιμώμαι, χ.αϊ παρά Χίων χαί παρ’ Έρν&ραίων χαί παρ’ ων αν έχαστοι δννωνται, τούτων των την ’Ασίαν οίχονντων λέγω, χρήματα λαμβάνουσιν. λαμβάνουσι οι μεν εχοντες μίαν 25 η δύο νανς έλάττονα, οί δε μείζω δνναμιν πλείονα. χαί διδόασιν οί διδόντες οντε τά μιχρά, ούτε τά πόλλ’ άντ’ ονδενός (ου γάρ ούτω μαίνονται), άλλ’ ώνούμενοι μή άδι- χείσ&αι τους παρ’ αυτών εχπλέοντας εμ7ΐόρους, μή συ- επαινεΐν. — οι — λίγοι] Als Prädikat erwarten wir: ‘verdienen nicht, dafs man noch Worte hei ihnen verschwendet’. Das Anakoluth entbindet den Redner, dieses scharfe Urteil ganz auszusprechen. —■ Über περί ών — περί τούτων zu 6, 17. — φαΰι αν μέλλειν. sogar über das, was nach ihrer Aussage jener mulmafsliche Absichten sind. D. will auch durch die Worte die Unsicherheit eines solchen Verfahrens kennzeichnen. 24. ό τι — ποιείν, wozu das führen kann, von welcher Tragweite das ist. — ταντα ist Subjekt. Svva- ται ist starkes Verbum! — ίνίονς, die nicht zur Partei des Eubulos gehören, sondern nur betört sind. — ή] Diese Beteurungsformel steht immer dem, welchem sie die Gewifsheit giebt, voran. Zu 2, 8. — τιμώμαι, ich bekenne mich schuldig: ein Ausdruck, welcher sich aus dem athenischen Gerichtsbrauche erklärt, nach welchem der Beklagte das Recht hatte, das Mafs der verwirkten Strafe selbst abzuschätzen. So &ανάτον τιμώμαι Asch. 2, 5. 59, 159. — ’Ερν&ραίων] Erythrä, ionische Stadt an der kleinasiat. Küste, Chios gegenüber. — τούτων — λέγω (zu 1, 27), an den vorhergehenden Kasus angeschlossen, wie 19, 152 περί τώνδε τών εγγύς καί μειζόνων, λέγω δε Φωκίων καί Πυλών. 2), 83 τής γαρ δίκης ταύ- της λέγω ής είλον αυτόν. 57, 24 εί ο άν απααιν, οσοισπεγ έκαστος υμών, έξητασμένος φαίνεται, — λέγω φράτορσι, ανγγενέαι, δημό- ταις, γεννηταϊς. Anders wird im Lat. dico konstruiert. — χρήματα λαμβάνουσι ] S. zu ; 2, 28. 25. λαμβάνουσι δ’] Die Wiederholung ist gerechtfertigt, weil das λα,σβάνειν jetzt näher erklärt wird; sie ist scherzhaft gemeint, weil D. der Ansicht ist, dafs in diesem Falle das ‘Nehmen’ die Hauptsache ist. Man achte auch auf die Voranstellung des διδόασιν. — μαίνονται] μαίνεσ&αι ist die Sache der Dichter, der Begeisterten, Patrioten. Es ist hier also scherzhaft gemeint: ‘so töricht sind sie nicht . — ώνούμε- νοι μή άδικεισ&αι] Vgl. 9, 9. — παραπέμπεσ&αι , unter sicherem 186 ΛΗΜΟΣΘΕΝΟΤΣ VIII. ρ. 95- λάσ&αι, παραηέμπεσθαι τά πλοία τά αυτών, τά τοιαντα· φασϊ δ 3 εύνοιας διδόναι, καί τούτο τοννομ έχει τά λήμ- 26 ματα ταντα. και δη και νυν το) Λιοπείθει στράτενμ 3 έχοντι σαφώς εστι τούτο δήλον ότι δώσονσι χρήματα πάν- τες οντοι. πόθεν γάρ οϊεσθ 3 άλλο-9-εν τον μήτε λαβόντα παρ 3 υμών μηδέν, μήτ 3 αυτόν έχονθ 3 δπόθεν μισθοδοτήσει στρατιώτας τρέφειν; εκ τον ουρανού; ούκ έστι ταντα, άλλ 3 άφ 3 ών άγείρει και προσαιτει καϊ δανείζεται, από 27 τούτων διάγει, ονδεν ονν άλλο ποιονσιν οί κατηγορονν- τες εν υμίν ή προλέγουσιν άπασι μηδ 3 οτιονν έκείνφ δι- δόναι, ώς και τού μελλήσαι δώσοντι δίκην, μή τι ποιή- σαντί γ 3 ή καταπραξαμένφ. τοντ 3 είσιν οί λόγοι „μέλλει πολιορκείν, τονςΕλληνας έκδίδωσιν“. μέλει γάρ τινι τούτων των την 3 Λαίαν οίκονντων Ελλήνων' άμείνους μένταν Geleit fahren. — τά τοιαντα ] Diese und ähnliche Formeln werden häufig asyndelisch angefügt, wie 1, 9. 9, 39. 49. 52. 54. — έννοιας, Gratifikationen, ‘Trinkgelder’. Davon ein Beispiel bei Lys. 19, 50. Über den Plural zu § 70. 26. τον μήτε λαβόντα — μήτ 3 αυτόν έχοντα] nicht mehr blofs auf Diopeitheszu beziehen, wie aus dem μή hervorgehl, sondern allgemein: jedweden, der —. — ix τον ονρανον; ‘von der Luft!’ So sagen wir in ähnlicher sprichwörtlicher Wendung. — ονκ. έστι ταντα, leider ist diesunmöglich. Vgl. § 45 und 6, 22. — άφ ’ ών — από τούτων] zu 6, 17. — αγείρει, als Gratifikation für geleistete Dienste, προσαιτει hinzubettelt, da jenes nicht langt. — διάγει, intr., schlägt er sich durch (samt seinem Heere). 27. εν νμΐν, vor euch, in eurer Versammlung. Vgl. § 74 u. 3, 10. — προλέγοναν, sie kündigen an, befehlen, wie προειπείν 9, 14. — τον μελλήσαι] nämlich των τοιον- των τι ποιεΐν für die biofse Absicht Ähnliches zu thun. μή τι, ne- dum) ohne dafs er es auch nur schon gethan zu haben brauche’. — τοντ’ εΐοϊν οι λόγοι] τούτο weist auf das Vorhergehende zurück: dahin zielen, führen die Reden, näml. die gleich folgenden'der Feinde des Diopei- thes. Vgl. τοντ’ αυτοις δνναται το λέγειν § 57. — μέλλει (die öftere Wiederholung dieses an sich inhaltsleeren Wortes — § 2. 22. 23 — läfst voraussetzen, dafs es ein Stichwort der maked. Partei gewesen) πολιορκεΐν, ohne bestimmtes Objekt, wodurch es noch grausiger klingt, έκδίδωσιν , giebt er preis, näml. seinen Söldnern. Dergleichen mochte wohl Vorkommen: die Banden des Diopeithes werden nicht minder raublustig gewesen sein und an den Küsten Kleinasiens aus Mangel an Subsistenzmitteln etwa ebenso gehaust haben, wie die des Chares. S. zu 4, 24. — μέλει — κήδεσθαι] ln den Worten μέλει — Ελλήνων stellt der Redner höhnischer Weise ein möglichst ehrenhaft aussehendes Motiv jener Reden auf, — manchem wahrscheinlich von diesen guten Leuten (τινι τούτων) liegt das Wohl der Griechen in Asien am Herzen, — doch nur um gleich darauf die Armseligkeit dieses Geschwätzes in seiner 96 R. ΠΕΡΙ ΤΩΝ ΕΝ ΣΕΡΡ0ΝΗΣΩ1. 187 είεν των άλλων η της πατρίδος κήδεσ&αι. και τό γ εις 28 τόν'Ελλήσποντον είσπέμπειν 'έτερον στρατηγόν τοντ εατιν. ει γάρ δεινά ποιεί Λιοπεί&ης και κατάγει τά πλοία, μικρόν, ώ άνδρες 3 Λ·9·ηναϊοι, μικρόν πινάκιον ταντα πάντα κωλΐσαι δΰναιτ 3 αν, και λέγουσιν οι νόμοι * ταντα τους άδικονντας εϊσαγγέλλειν, ον μά Jia δαπάναις και τριή- ρεσι τοααύταις ημάς αυτους φνλάττειν, επε'ι τοΰτό γ 3 έστιν υπερβολή μανίας' άλλ J hei μεν τους εχϋ-ρονς, οΰς 29 ονκ εστι λαβεΐν υπό τοΐς νόμοις, και ατρατιώτας τρέφειν και τριήρεις εκπέμπειν και χρήματ 3 εισφέρειν δει και άναγκαίόν εατιν, επι δ 3 ημάς αυτους ιβήφισμα, είσαγγε- ganzen Blöfse aufzuzeigen: freilich dürften sie sich besser darauf verstehen, sich um andere als um ihr eigenesVaterlandzukümmern. Auch das Wort μέλει erhöht die Ironie! 28. καί τό γε — στρατηγόν ] Und ferner, was... anbetrifft. Auch dies, nicht die Zurückberufung des Diopeithes allein, sondern die Absendung eines anderen Feldherrn mit einer Flotte zur Überwachung desselben, hatten seine Widersacher in Vorschlag gebracht. — τοντ 3 έστιν] auf das Nachfolgende hinweisend: damit verhält es sich so. — δείνα — ηλοΐα, — αδικεί κα- τάγων τά ηλοΐα § 9.,— μικρόν πινάκιον] τνχόν πινάκων λεγει εις ο έγγράφεται τά εγκλήματα τά κατά τιϋν είσαγγελλομένων. Harp. Es ist das Täfelchen gemeint, auf welchem die an die Volksversammlung zu richtende εισαγγελία schriftlich einzugeben war. — λέ- γονσιν] in der Bedeutung des obigen προλέγουσιν. — ταντα] von τονς αδικονντας abhängig, ist als betont vorangestellt, wie 14, 25 ταντα δ’ οι κεκτημένοι τοιοντον ε'χονσι νονν. 57, 65 ταντα τους είδότας καλονμεν. — είσαγγέλ- λειν] ‘Die Eisangelia, ein Mittelding zwischen Anklage (γραφή) und Denunziation {μήννσις), oder wenn man lieber will, als eine Verbindung zwischen beiden, wurde von dem zur Klagerhebung berechtigten Bürger gegen einen anderen, der sich des Hochverrats oder sonst einer schweren Schädigung des Staatswohls schuldig gemacht haben sollte, zunächst in der Volksversammlung angebracht, und wenn diese sie gut hiefs von dem Denunzianten und den ihm vom Volke beigegebenen συνήγοροι vor Gericht weiter verfolgt.' E. Müller. — φυ- λάττειν] beobachten, gefangen halten. — ημάς αυτούς, ‘uns selbst’, ‘unser eigen Fleisch und Blut’ geht auf die Mannschaft des Diopeithes. — τούτο] Krüger § 61, 7, 4. 29. λαβεΐν νπο τοΐς νόμοις, = λαβεΐν ώστε είναι νπό τοΐς νό- μοις. ■— δει καί άναγκαίόν εατιν] ersteres von der moralischen, letzteres von der durch äufsere Umstände bedingten Notwendigkeit. — ψήφισμα] im vorliegenden Falle der Beschlufs, wodurch das Volk die Versetzung eines im aktiven Dienste abwesenden Feldherrn in Anklagestand und dessen Einberufung genehmigte. Genau genommen freilich war die εισαγγελία als die Klage, auf deren Grund erst vom Volke Beschlufs zu fassen war, voranzustellen, doch bindet sich D. bei solchen Zusammenstellungen nicht ängstlich an die Aufeinanderfolge 188 ΔΗΜΟΣΘΕΝΟΓΣ VIII. ρ. 96- λία, πάραλος, ταντ 3 εστιν. ταΰτ Ί ήν εν φρονονντων ανθρώπων, έπηρεαζόντων δε χαι διαφθειρόντων τά πράγ- 30 ματα, ά ννν οντοι ποιονσιν. χαϊ το μεν τούτων τινάς είναι τοιοντους δεινόν ον ον δεινόν εστιν' άλώ υμείς οι χαθήμενοι ούτως ήδη διάχειοθε, ώστ J αν μεν τις εϊπη παρελθών, οτι Λιοπείθης εστϊ των χαχών πάντων αίτιος ή Χάρης η ’Λριστοφών η ον αν των πολιτών εϊπη τις, 31 ευθέως φάτε καί θορνβεϊθ’ ώς όρθώς λέγει' αν δε παρ- ελθών λέγη τις τάληθή, οτι „ ληρεΐτΑθηναίοι' πάντων τών χαχών χαϊ τών πραγμάτων τούτων Φίλιππος έοτ 1 αίτιος' εί γάρ εχεΐνος ήγεν ησυχίαν, ονδέν αν ήν πράγμα τη πόλει,“ ώς μεν ονχ αληθή ταΰτ 3 έστίν, ονχ εξετ 3 ανία der Zeit. Vgl. § 69. — πάραλος ] S. zu 4, 34. So sandten im pelo- ponnesischen Kriege die Athener die Σαλαμίνια ab, um den in Anklagestand versetzten Alkibiades aus Sicilien einzuholen. Thuk. 6,53. — ταντ’ εστιν ] näml. αναγκαία. — ταντ ’] was man im vorliegenden Fall hätte thun müssen, die logische Hauptsache. — επηρεα- ζόντων] absolut oder höchstens mit dem Nebengedanken άλλφ τινί, nicht Αιοπεί&ει, denn der Ausdruck ist allgemein. 30. δεινόν ον ον δεινόν εστιν, άλλ’ —, ist zwar schlimm genug, aber doch noch zu ertragen: allein —. Diese Formel charakterisiert ebensowohl das Vorhergehende, als sie auf das Folgende, welches noch schlimmer ist, hinweist; also eine Art transitio. Vgl. 9, 55. 19, 113 xal ονχΐ τοντό πω δεινόν τηλι- κοντον ον, άλλα —. 21, 72 ονδε τό τνπτεσ&αι τοϊ^ έλενθ-έροις έατϊ δεινόν, καίπερ ον δεινόν, αλλά —. 23, 163 ον — πω δήλόν εσθ·’ οντοι σαφώς δήλον ον, άλλα —. — άλλ ’ υμείς — διάκεισ&ε] Vgl. über den Bau des Gegensatzes zu 6, 27. υμείς οϊ καϋ-ήμενοι, w ie 6, 3 von denen, welche nicht zu den staatsleitenden Rednern gehören. — Χάρης] Vgl. die Einl. zur 1.—3. R. u. zu 2, 28. 4, 24. — Αριστοφών] A. aus Haze- nia, einer der hervorragendsten und tüchtigsten Staatsmänner Athens in derZeit nach dem peloponn. Kriege, jetzt hochbejahrt. Vgl. A. Schäfer, D. 1,122ff. 15ΠΓ. — τών πολιτών] hängt ab von ον. τών πολ. ist betont. ‘Gegen eure Mitbürger seid ihr streng, gegen Philipp . . .’ — φάτε] ist ebenso wie ϋ-ορνβε «r’mit dem Satze ώς όρ&ώς λέγει eng zu verbinden und enthält dadurch die Bedeutung: zustimmet. 31. οτι] Krüger § 65,1, 2. Koch 109, 2, A. 3. — ληρεΐτ ’ Ά&ηναΐοι] Man sollte das gewöhnlichere ώ ’Α&ην. oder ώ άνδρ. Ad·. erwarten. Αϋ-ηναΐοι scheint lamiliärere Anrede.— ονδέν ·— τήπόλεί] Vgl. 6,36. — ως μέν ονκ—ονχ εξετε άντι- λέγειν] Der Satz mit ώς ονκ ... ist abhängig gedacht von einem zu erwartenden λέγειν; für das λέγειν setzt der Redner die vorangegangene Negation noch einmal aufnehmend : άντιλίγε iv. Das durfte derselbe, obwohl wir es n ich t dürfen, weil die Verbindung des regierenden Satzes mit dem abhängigen im Griech. und Lat. (Sätze mit quomi- nus, quin, ne nach den Verbis des Hinderns) eine weniger innige ist, als im Deutschen. Vgl. Krüger § 67, 12,2. — άπολλνναι τι] indem durch 9S R. ΠΕΡΙ ΤΩΝ ΕΝ ΧΕΡΡΟΝΗΣΩΙ. 189 τιλέγειν, αχθεσθαι δέ μοι δοκεϊτε και ώσπερ άπολλύναι τι νομίζειν. αίτιον δε τούτων (καί μοι προς θεών, όταν 32 ένεκα τον βέλτιστου λέγω, έστω παρρησία )· παρεσκευάκα- σιν υμάς τών πολιτευόμενων ενιοι εν μεν ταϊς έκκλησίαις φοβερούς και χαλεπούς, εν δε ταίς παρασκεναΐς ταϊς τον πολέμου ράθυμους και ευκαταφρόνητους, αν μεν ουν τον αίτιον είπη τις, ον ίσθ 3 οτι λήψεσθε παρ’ νμίν αυτοϊς, φάτε και βονλεσθε' αν δέ τοιοντον λέγη τις, ον κρατή- σαντας * τοίς οπλοις, άλλως δ 3 ονκ εστιν κολάσαι, ονκ έχετ 3 οίμαι τί ποιήσετε, εξελεγχόμενοι δ 3 άχθεσθε. έχρήν 33 γάρ, ω ανδρες 3 Αθηναίοι, τουναντίον ή νυν απαντας τούς πολιτενομένονς εν μεν ταϊς έκκλησίαις πράους και φιλάνθρωπους υμάς έθίζειν είναι' προς γάρ υμάς αυτούς και τους συμμάχους εν ταΰταις έστί τα δίκαια' εν δέ ταϊς παρασκευαΐς ταϊς τον πολέμου φοβερούς και χαλεπούς έπιδεικννναι' προς γάρ τούς εχθρούς καί τους αντιπάλους εκείνος έσθ 3 άγιόν, νΰν δέ δημαγωγοΰντες υμάς καί 34 χαριζόμενοι καθ 3 υπερβολήν οντω διατεθείκασιν, ιΐίστ 3 εν ταϊς έκκλησίαις τρυφάν καί κολακενεσθαι πάντα 7ΐρδς dieses Geständnis diejenigen, auf welche ihr es abgesehen habt, eurer Rache entzogen werden und diese auf einen hingelenkt wird, den ihr, wie Philippos, nicht zu erreichen vermöge t. Vgl. Tacit. ann. I. 32. αίτιον δε τούτων] eine das Folgende ankündigende Phrase, wie το δ αίτιον 18, 108. — καί μοι — παρρησία] Vgl. zu 3, 10. — φοβερούς και χαλεπούς — ρα&υμονς καί ευκαταφρόνητους ] Der Redner bindet sich nicht streng an die Ordnung der Regriffe, sondern knüpft die Gegensätze zunächst an den unmittelbar vorhergehenden an (Chiasmus). — ,φατέ] näml. τούτον είναι τον αίτιον. — βονλεσθ-ε ] nämlich λαμβάνειν, versteht sich um ihn zu bestrafen. — κρατήααντας — εστιν] Krüger § 55,2,6. Koch 119, 2, A. 3. — έξελεγχόμενοί] nämlich ονκ έχοντες ο τι ποιήτε. 33. εχρήν γάρ] ζη 4, 10. — τουναντίον ή νυν] nämlich γίγνεται. Vgl. 23, 128 τουναντίον ή τάλη- θες υπάρχει. — έστί τα δίκαια, ‘handelt es sich darum Recht zu üben gegen 5 u. s. w. Man achte auf die betonte Stellung von τά δίκαια, welchem im folgenden εσϋ·’ άγιόν gegenübersteht: Recht gilt es gegen—. Kampf gegen—. 5 — ταϊς τον πολέμου] Die Wiederholung des Artikels ist oben und hier notwendig, weil auf dem Genetiv der Ton ruht. Vgl. Rosenberg, zur Kritik vonÄsch.’ Ktesiph. Hirschberg 1878. p. 22. — εχίίρους] vom Feinde der Gesinnung nach (inimicus), αντιπάλους, vom Angreifer mit gewaffneter Hand ( ho- slis). Der Begriff ist verdoppelt, um dem τ. συμμάχους hinter υμάς αυτούς das Gleichgewicht zu halten. (Rehd.) t 34. υμάς] gehört zu διατε&είκα- αιν, ist begrifflich zu ergänzen zu δημαγωγοΰντες und χαριζόμενοι 190 ΛΗΜΟΣΘΕΝΟΤΣ VIII. ρ. 98- ήδονην ακούοντας, εν δε τοίς πράγμασι καϊ τοΐς γιγνομέ- νοις περί των εσχάτων ήδη κινδυνεύειν. φέρε γάρ προς Αιός, εΐ λόγον υμάς άπαιτήσειαν oi c 'Ελληνες ών νυνϊ 35 παρείχατε καιρών διά ραθυμίαν, και εροινέλ 3 υμάς' ,,άνδρες 3 ΑΟ·ηναίοι, πέμπεϋ· 3 ώς ημάς εκάστοτε πρέσβεις καί λέ- γε& 3 ώς επιβουλεύει Φίλιππος ήμίν καί πάσι τοΐς °Ελ- λησιν καί ώς φυλάττεσ&αι δεί τον άνθρωπον καί πάντα τα τοιαυτίανάγκη φάσκειν καί ομολογείν ποιονμεν γάρ ταντα. ,,είτ 3 , ώ πάντων άν&ρώπων φαυλότατοι, δέκα μήνας άπογενομένου τάν-9-ρώπου καί νόσφ καί χειμώνι καί πολέμοις άποληφ&έντος, ώστε μή αν δΰνασϋ-αι επαν- 36 ελ&είν οϊκαδε, ούτε την Εύβοιαν ήλευ&ερώσατε ούτε των υμετέρων αυτών ονδεν εκομίσασ&ε, άλλ 3 εκείνος μεν υμών οίκοι μενόντων, σχολήν αγόντων, υγιαινόντων“, εί δή τους τά τοιαϋτα ποιοΰντας υγιαίνειν φήσαιεν, „δυο * εν Εύβοια κατέστησε τυράννους, τον μεν απαντικρυ τής 3 Αττι- 37 κής έπιτειχίσας, τον δ 1 επί Σκία&ον, υμείς δ 3 ουδέ ταΰτ 3 — τρυφάν, den Herrn spielen, κο- λακενεσ&αι, sich den Hof machen lassen. Vgl. 9, 4. — πράγμασι — γιγνομένοις, Staatsangelegenheiten — Wirklichkeit.— φέρε — υμάς' „άνδρες u. s. w., Figur der ηθοποιία oder des ετεροπρόσωπον, wie sie die alten Rhetoren nennen, wodurch der Gedanke des Redners einer andern Person in den Mund gelegt wird. Vgl. 18, 40. 20, 39, 23, 106. 35. άνδρες A'h /ναΐοι] In den wenigen Fällen, wo D. die Anrede an die Spitze einer Rede (20 und 32) oder eines Satzes stellt (56, 37, — dort überall άνδρες δικασταί), pflegt er das sonst beliebte ώ zu unterdrücken. — και πάντα τά τοιαντί ] wie § 22. — ανάγκη ] beginnt den Nachsatz. — είτ — setzt dann ohne weiteres, mit gehobener Stimme natürlich vorgetragen, die fingierte Ansprache fort. — πάντων ανθρώπων, ‘Erzschurken’, πάντ. άν&ρ. ist in der Verbindung mit dem Super], ebenso formelhaft und abgeschwächt, wie im Lat. ( unus ) omnium. — άπογενομένου , von Hause, in Thrakien. Vgl. § 2. — ώστε μή αν δύναα&αί] Krüger § 65, 3, 2. Koch 113, 2, 3. 36. την Εύβοιαν] Die Befreiung Euböas erfolgte erst im nächsten Jahre. S. 18, 79. — εί δή] leitet die Zwischenrede ein, wie bei Asch. 3, 465 οτι τόνδε τον άνδρα (εί δη καί οντος ανήρ) στέφανοί ο δήμος. — υγιαίνειν] mit Bitterkeit vom körperlichen Zustande auf den geistigen übertragen. — δύο — τυράννους] S. 9, 57 fl', und 18, 71. — τον μεν — έπιτειχίσας, — ίπιτεί- χισμα κατασκευάζων (§ 66), indem er den einen (Kleitarchos von Ere- tria) als Bollwerk Attika gegenüber einsetzte. — τον δ 3 έπϊ Σκιάθον, den anderen (Philistides von Oreos) gegen Skiathos, eine kleine Insel nördlich von Euböa an der thessa- lischen Küste, die im Besitz der Athener war (4, 32). 37. ταντ ’] die als επιτειχίσματα (§ 66) bezeichneten Tyrannen. — 99 R. ΠΕΡΙ ΤΩΝ ΕΝ ΧΕΡΡΟΝΗΣΩΙ. 191 άπελνσασ&ε, εΐ μηδέν αλλ 3 έβονλεσ&ε, αλλ 3 ειακατε' αφέστατε δ ήλον ότι αντώ, καί (ρανερδν πεποιήκατε, ότι ονδ 3 αν δεκάκις άπο&άνη, ονδεν μάλλον κινήσεσ3ε. τι οίν πρεσβεύετε καί κατηγορείτε και πράγμαέλ’ ήμΐν παρέχετε;“ αν ταΰτα λέγωσιν, τι έρονμεν η τι φήσομεν, *Λ$η- ναΐοι; εγώ μεν γάρ ονχ δρώ. Είσί τοίννν τινές, οϊ τότ’ εξελέγχειν τον παριόντ 3 38 οϊονται, έπείδαν έρωτήσωσι, ,,τί ονν χρή ποιεΐνοϊς εγώ μεν το δικαιότατον και άλη&έστατον τοντ’ άποκρινοΰ- μαι, ταΰτα μη ποιε'ιν α νυνϊ ποιείτε, ον μην άλλα και καέλ’ έκαστον ακριβώς έρώ. και όπως, ώσπερ έριοτώσι προ&ύμως, οντω και ποιεϊν έ&ελήσονσιν. πρώτον μέν, 39 ώ ανδρες ’Λ&ηναϊοι, τοντο παρ 3 νμίν αντοίς βεβαίως γνώναι, οτι τη πόλει Φίλιππος πολεμεί καί την ειρήνην λέλνκεν {καί πανσασ&ε περί τούτου κατηγοροΰντες άλλή- λων) καί κακόνονς μέν εστι καί έχ&ρδς όλη rfj πόλει καί τφ τής πόλεως εδάψει, προσ&ήσω δέ καί τοϊς εν τη πόλει 40 αφέστατε] ohne Verbindungspar- tikel. ‘Die asyndetische Anknüpfung und die Voranstellung von άφέ- στατε läfst die Schlufsfolgerung dringender erscheinen.’ E. Müller. Auch aus δήλον οτι geht hervor, dafs ein Schlufs gezogen wird (Weil). — άπο&όνη] Man sollte‘krank wäre’ erwarten, da wir hier einen Bezug auf νόσω im § 35 haben. Der Redner wählt das stärkere Yerbum! — ονδεν μάλλον] die schon vorhergesetzte Negation (ονδ’ äv — xi- νήσεο&ε = xal av d. άποθ-άνη ον χινήαεο&ε) noch einmal mit Nachdruck wiederholend. Vgl. § 41. — πρεσβεύετε] Der Redner denkt die Worte im allgemeinen zwar an das Yolk gerichtet, zunächst aber unmittelbar zu den Gesandten desselben gesprochen. —■ άν τ. λέγωαι] nimmt den oben § 34 ( ει — έροινθ·’ νμάς) schon gesetzten Fall wieder auf. — τι έρονμεν] zunächst als Entgegnung auf das Vorhergehende, τι φήσομεν, überhaupt sagen, wie dicere, loqui. Ygl. 25, 100. 39. εξελέγχειν, zum Schweigen bringen. — έπειδαν έρωτήσωσι, statt einer Antwort. — ον μην άλλα xal] zu § 8. — όπως — έ&ε- λήσονσιν] Vgl. zu 4, 20. 39. γνώναι] von χρή abhängig, welches aus obigem τι ονν χρή ποιεϊν vorschwebt, βεβαίως γνώναι, habere cognitum. — τήν ειρήνην, den Frieden von 01. 108, 2, der der Sache nach zwar von Phi- lippos wie von Diopeithes gebrochen, bisher aber von keiner Seite förmlich gekündigt worden war: darüber mochte wohl von den Parteien viel herüber und hinüber gestritten worden sein. Vgl. § 58. — τω τής πόλεως έδάφει] Nicht nur besiegen wollte Philippos die Athener, wo immer sie ihm entgegenträten , sondern auch sie in ihrem eigenen Lande angreifen (τήν πάλιν νπ'ερ αντών τών έδάφων εις κίνδννον μέγιστον χαταχλείειν 26, 11), dieses unterjochen und ihre Stadt von dem Erdboden vertilgen. Ygl. § 60. Doch kann man die Worte 192 ΔΗΜΟΣΘΕΝΟΪΣ VIII. ρ. 99- πάαιν άν&ρώποις, και τοίς μάλιστ 3 οίομένοις αύτψ χαρί- ζεσθαι (ει δε μή, σκεψάσθωσαν Ενθυκράτη και Λασθένη τους Όλννθίονς, οι δοκονντες οικειότατ 1 αντψ διακεΐσ&αι, επειδή την πάλιν προίδοααν, πάντων κ.άκιστ’ άπολώλα- σιν), ονδενι μέντοι μάλλον η τή πολιτεία πολεμεΐ ονδ ’ επιβουλενει , και σκοπεί μάλλον ουδέ εν των πάντων η 41 πώς ταντην καταλνσει. και τοντ’ εικότως τρόπον τινά πράττει' οίδεν γάρ ακριβώς, οτι ονδ ’ αν πάντων των άλλων γένηται κύριος, ουδεν * εστ 1 αντίο βεβαίως εχειν, εως αν υμείς δημοκρατήσθε , αλλ’ εάν ποτέ σνμβη τι πταίσμα, ά πολλά γένοιτ ’ αν άνθρώπψ, ηξει πάντα τά 42 νυν συ/.(βεβιασμένα και καταφενξεται προς υμάς, εστε γάρ υμείς ουκ αυτοί πλεονεκτήσαι και κατασχείν αρχήν εν πεψνκότες, άλλ ’ ετερον λαβεϊν κωλνσαι και εχοντ ’ άψε- λέσθαι δεινοί, και ολως ενοχλήσαι τοίς άρχειν βουλομέ- νοις και πάντας ανθρώπους εις ελευθερίαν άφελέαθαι έτοιμοι, οϋκονν βούλεται τοίς εαυτού καιροίς την παρ ’ auch als eine rhetorische Hyperbel auffassen; der Redner wollte den gründlichen Hafs des Philippos bezeichnen. 40. ft df μή] durch einen Gedanken wie πιστενονσιν έμοί ταν- τα φάακοντι zu ergänzen, = ή §8. — Εν&νκράτη καί Λασ&ένη] S. zu 6, 21. — άπολώλααιν] Nicht beide; denn nach Hypereides (fr. 80. Blafs.) überlebte Eulhykrates noch die Schlacht bei Chäroneia 01. 110,3.338. Doch will D. vielleicht mit diesem allerdings etwas starken Ausdrucke nur den hohen Grad des moralischen Abscheues bezeichnen, mit welchem man in Griechenland auf jene Buben blickte; sie waren moralisch tot. ·— ov- δενί] ist Neutrum. — xy πολιτεία] die freie Verfassung. S. zu 1, 5. Vgl. unten § 43. — σκοπείς μάλλον ονδε εν των πάντων ή πώς ] nihil anliquius habet quam ut. 41. εικότως τρόπον τινά ] τρόπον τινά entschuldigt das εικότως, ‘folgerecht’, welches natürlich von dem Standpunkte des Ph. gemeint: et hac in re quodammodo recte ordineque ugit. — ονδ ’ äv — ov- den] S. zu § 37. — a] auf das kollektive πταίσμα bezogen. Vgl. 18, 310 εδωκεν ό παρε)3λων χρόνος πολλάς αποδείξεις άνδρί καλώ τε καγαίλώ, iv οίς ονδαμον αν φα- νήαει γεγονώς. Ebenso im Latein., wie bei Liv. 22, 57 scriba ponti- ficis, quos nunc minores pontißces appellani. — γένοιτ’ άν] ‘nämlich εί τνχοι, treffen können.’ E. Müller, ‘wohl treffen’. — ?ξει — προς νμάς , alle die jetzt von ihm unter sein Principat zusammengezwängten Völkerschaften kommen werden, sich unter euren Schutz zu stellen. Über den persönlichen Gebrauch des Neutr. s. zu 4, 8. 42. έστε — έτοιμοί] Treffende Charakteristik der ath. Nationalität. — πάντας άνθ-ρώπονς] ‘alle Welt’. — καιροίς] hängt von εφεδρενειν ab. S. zu 3, 7. — τήν παρ’ νμών 100 R. ΠΕΡΙ ΤΩΝ ΕΝ ΧΕΡΡΟΝΗΣΩΙ. 193 υμών ελευθερίαν εφεδρενειν, ουδέ πολλοΰ δει, ου κακώς ουδ 3 άργώς ταΰτα λογιζόμενος. πρώτον μεν δή τοΰτο δει, 43 εχθρόν ύπειληφέναι της -πολιτείας καί της δημοκρατίας αδιάλλακτον εκείνον' εί γάρ μή τοΰτο ιτεισθήσεσθε ταϊς χρυχαΐς, ούκ εθελήοεθ’ υπέρ των πραγμάτων σπουδάζειν' δεύτερον δ ’ είδέναι σαφώς ότι πάνθ’, οσα πραγματεύεται καί κατασκευάζεται νυν, επί την ήμετέραν πάλιν παρασκευάζεται, καί οπού τις εκείνον αμύνεται, ενταΰθ 1 υίτερ υμών αμύνεται, ου γάρ ούτω γ 1 ευήθης εστϊν ουδείς, ος 44 υπολαμβάνει τον Φίλιππον τών μεν εν Θρψκη κακών (ου γάρ άλλο τις αν είποι δΙ ρογγίλον καί Καβύλην και Μάστειραν καί ά νυν εξαιρεί καί κατασκευάζεται;) τούτων μεν επιθυμεϊν καί υπέρ τοΰ ταΰτα λαβεΐν καί πόνους έλευ&ερΐαν ίφεδρενειν, — την παρ’ υμΐν έλεν&ερίανπαρ’ υμών (von euch aus) εφεδρενειν. Vgl. zu 1, 15 und über εφεδρενειν zu 5, 15. — ονδε πολλον δει, eine dem D. eigentümliche Formel (s. 9, 23. 10, 28. 19,30.90.202. 25,85.87. 54, 40), durch άλλα τον παντός zu ergänzen. Sie nimmt die Negation in ονκονν auf und verstärkt dieselbe; λογιζόμενος steht dazu in kausalem Verhältnis. Vgl. Funkhänel, Archiv f. Philol. 1, 366 undPhilologus 6, 726. — άργώς, plump. 43. τοΰτο] wird erklärt durch νπει- ληφέναι, zu 2,12, — καί τής δημοκρατίας] fügt der Redner vielleicht aus rhythmischen Gründen, oder um den allgemeineren Begriff zu spezialisieren, hinzu, εκείνον ist durch ‘ihn’ zu übersetzen. — κατασκευάζεται] verhält sich zu παρασκευάζεται, wie c anzetteln’ zu‘rüsten’. Jenes hat einen üblen Nebensinn, dieses bezeichnet das thatsächliche Verhältnis. — αμύνεται] Dazu ist τις Subjekt. D. denkt an Diopeithes. 44. ος] S. zu 1, 15. — κακών, Jammerorte, elende Nester. Von diesen kennt Drongilon nur noch Theopompos bei Steph. Byz. (nach Holstenius’ Korrektur Θράκης st. Demosthenes I. 8. Aull. Θετταλίας), Kabyle (Kalybe bei Strab. 7, 320: beide Formen kennt Steph.) nach Harp. auch Theopompos und Anaximenes, nach welchem es mitten in Thrakien am Flusse Taxos (Tunzos nach Tafels Verbesserung, einem Nebenflufs des Hebros, j. Tundscha, vgl. A. Schäfer, D. 2, 419) lag, wogegen es Polybios bei Steph. und Strabon in die Gegend der ’Ασταί oder ’ Αστική χώρα, also unweit von Byzanz ansetzen. Masteira endlich kommt nicht weiter vor und Harp. möchte diesem Namen lieber Βάστειρα oder Πίστειρα oder 'Επίμαστόν substituieren. — άλλο, anders. Vgl. Krüger § 46, 13. Koch. 83, 7, A. 2. — ίξαιρεΐ] S. zu 2, 7. — καί ä] Auch in dem Neutrum drückt der Redner die Armseligkeit der Orte aus: und die Kleinigkeiten, die er sonst. . . — κατασκευάζεται, sich einrichtet, zurecht macht. Dafs Ph. dort Strafkolonien anlegte, sagt Strabon a. o. von Kalybe (das davon Πονη- ρόπολις benannt wurde), wie dasselbe auch von den thrak. Städten Bine (mit dem Bein, μοιχόπολις, Etym. M. 197, 45) u. Philippopolis (Plin. h. n. 4, 18) bekannt ist. — μεν, epanaleptisch, wie 2, 18. 13 194 ΛΗΜΟΣΘΕΝΟΓΣ νιιι. ρ. ιοί η. καί χειμώνας και τους εσχάτους κινδύνους νπομένειν, 45 των δ’ Ά&ψαίων λιμένων και νεωρίων καί τριήρων καί των έργων των άργυρείων καί τοσουτων ττροαόδων ουκ h τι&υμείν, αλλά ταντα μεν εάσειν ημάς εχειν, υπέρ δε των μελινών καί των όλυρών τών εν τοΐς Θρψκίοις * σειροϊς εν τψ βαράϋ-ρψ χειμάζειν. ουκ εστι ταντα, άλλα 46 κάκεϊν’ υπέρ τού τούτων γενέσ3αι κύριος καίτάλλα πάντα πραγματεύεται, τί ούν ευ φρονονντων ανθρώπων έστίν; είδότας ταντα καί έγνωκότας την μεν νπερβάλλονσαν καί άνείκαατον ταντην ραύλυμίαν άποϋ-έα&αι, χρήματα δ’ είσ- ψέρειν καί τους συμμάχους άξιονν, καί όπως το συνε- στηκός τούτο σνμμενεί στράτευμα όράν καί πράττειν, iV ώσπερ εκείνος έτοιμον έχει δνναμιν την άδικήσονσαν καί καταδουλωσομένην άπαντας τούς^Ελληνας, ουτω την σώ- 47 σουααν υμείς καί βοηϋ-ήσονσαν απασιν έτοιμον έχητε. ον γάρ εστι βοη&είαις χρωμένονς ονδέποτ 5 ουδέν τών δεόντων πράξαι, αλλά κατ αακευάσαντας δεί δύναμιν καί τρο- 45. τών — λιμένων, vor allen der drei an der peiräischen Halbinsel befindlichen Häfen, von denen das gröfsere Bassin, welches das έμπορων (den Handelshafen) und den Kriegshafen Κάνθαρος enthielt (und hier lagen die Werlte, τά νεώρια), vorzugsweise der peiräische (j. Dhrako), die beiden anderen, gleichfalls zu Kriegszwecken bestimmt, Zea (j. Pashalimani) und Hafen von Munychia (j. Fanari) hiefsen. — τών έργων τών άργν- ρείων, der laurischen Silbergruben, die im südöstlichen Teile von Atlika lagen. — προσόδων] S. zu 1, 19. — μελινών] μέλινη οσπρίου έστί σπέρμα' — ένιοι μεν ούν είδος κέγχρον νομίζοναι την μελίνην, οπερ τινάς καλεϊν έλνμον. Harp. Das Anagramm λιμένων—μελινών ist wohl nicht zufällig (v. Jan.). — σειροϊς] Quidam granaria habenl sub terris speluncas, quas vacant αειρούς, ut in Cappadocia et Thra- cia. Yarro de re rust. 1, 57. ορύγματα erklärt es das Etym. M. — έν τιϋβαράθ-ρφ] ον κυρίως λέγει, άλλ’ εκ μεταφοράς, οΐον εν τώ όλέ&ρφ. Harp. Hergenommen ist die Metapher von dem βάρα&ρον oder όρυγμα zu Athen, einem Abgrund, in welchen die zum Tode verurteilten Verbrecher gestürzt wurden: = in jener Mördergrube. A. Schäfer a. 0. fafst es == Schmutzgrube, mit Bez. auf das Überwintern der maked. Truppen in Erdlöchern, was an die defossispecus als Winteraufenthalt der thrak. Stämme bei Verg. G. 3, 376 erinnert. — τούτων] nämlich τών λιμένων καί νεωρίων u. s. w. ^ 46. άνείκαατον (so Σ und L statt ανήκεστον), die ihresgleichen sucht, unvergleichlich, beispiellos, ταντην, zu 4, 17. — αξιονν] näml. χρήματα είαφέρειν, — το σννεστηκος] zu § Π. 47. βοη&είαις] S. zu 4, 32. — ταμίας] zu 4, 33, welche Stelle überhaupt mit der vorliegenden zu 102 R. ΠΕΡΙ ΤΩΝ ΕΝ ΧΕΡΡΟΝΗΣΩΙ. 195 φήν ταντη πορίσαντας καί ταμίας καί δημοσίους, και ‘όπως ενι την των χρημάτων φυλακήν άκριβεστάτην γενέ- σ&αι, ουτω ποιήσαντας τον μεν των χρημάτων λόγον παρά τούτων λαμβάνειν , τον δε των έργων παρά τον στρατηγοί, καν οντω ποιήσητε καί τότ 1 έ9·ελήση&’ ως άλη-3-ώς αγειν ειρήνην δικαίαν, μένειν επί τής αυτόν Φίλιππον αναγκάσετε, ον μεϊζον ούδεν αν γένοιτ 3 άγα&όν, ή πολεμήσετ 3 εξ ίσον. Εί δε τω δοκεΐ ταντα καί δαπάνης μεγάλης καί πό- 48 νων πολλών καί πραγματείας είναι, καί μάλ* όρ&ώς δο- κεί ' άλλ 3 εάν λογίζηται τά τή πόλει μετά ταντα γενησό- μενα, αν ταντα μή ύλέλη, ευρήσει λναιτελονν το εκόντας ποιεΐν τά δέοντα, εί μεν γάρ εστί τις εγγυητής έλεα.ν 49 {ου γάρ άν&ρώΐΐων γ 5 ουδείς αν γένοιτ ’ αξιόχρεως τηλι- κοντον πράγματος), ώς εάν άγη3·* ησυχίαν καί άπαντα πρόηο&ε, ονκ επ 1 αυτούς υμάς τελευτών εκείνος * ήξει, αισχρόν μέν, νή τον Λία καί πάντας τούς 3·εονς, καί ανάξιον υμών καί τών υπαρχόντων τή πόλει καί πεπραγμένων τοΐς προγόνοις, τής ιδίας ενεκα ρα&υμίας τούς άλλους παντας"Ελληνας εις δουλείαν προέα-9-αι, καί έγωγ ’ αυτός μεν τείλνάναι μάλλον αν ή ταντ 3 είρηκέναι βουλοίμην' ου μήν άλλ’ εί τις άλλος λέγει καί υμάς πεί&ει, έστω, μή vergleichen ist. — δημοσίους] zu 2, 19. — οντω] zu 2, 7. — τότε — άλη&ώς αγειν ειρήνην δικαίαν, μένειν] ‘Wenn ihr so thut (euch ernstlich rüstet) und dann in Wahrheit einen ehrlichen Frieden wollet ( ειρήνην δικαίαν, wo beide Teile ihre Schuldigkeit thun, im Gegensätze zu dem jetzigen Zustande, der zwar auch sogenannter Frieden war, aber ein Frieden, der bei der Ohnmacht der Athener Ph. nicht hinderte jedwede Ungerechtigkeit an ihnen zu begehen, wie er die Athener nach D.’ Willen nicht hindern sollte, den Diopeithes in seinen Unternehmungen einzuschränken), so werdet ihr Ph. nötigen (indem ihr ihm durch eure Rüstung imponiert) sich innerhalb der Grenzen seines Landes zu halten, oder ihn auf gleicher Grundlage bekämpfen, d. h. den Frieden entweder in Güte oder durch die Gewalt der Waffen erzwingen/ 48. πραγματείας ] Aus πολλών ist auch hierzu πολλής zu denken. Über den Genetiv Krüger § 47, 6, 9. — αν ταντα μή ϋ-έλη] bezieht sich auf ε&ελήσησ im § 47 zurück. 49. τις εγγυητής &εών] ϋ·εών hängt von τις ab. — νή — θ-εοΰς] stehende Schwurformel. — πάντας τους — τους άλλους. — τών υπαρχόντων τή πόλει ] wird durch πεπραγμένων τοΐς προγόνοις, näher bestimmt. — είρηκέναι, geraten haben. 13 * 196 ΑΗΜΟΣΘΕΝΟΓΣ VIII. ρ. 102— 50 άμννεσ&ε, άπαντα πρόεσ&ε. εί δε μηδενί τούτο δοκεΐ, τουναντίον δε πρόϊσμεν άπαντες, οτι οσω αν πλειόνων εάσω- μεν εκείνον γενέσ&αι κύριον, τοσούτφ χαλεπωτέρφ και ισχυρότερη) χρησόμε-8 · 5 εχϋ-ρφ, ηοί άναδνόμεϋ-α, ή τι μέλλομεν; ή πότε, ώ άνδρες'Λ&ηναίοι, τα δέοντα ποιείν έ-ίλελήσομεν; 51 όταν νή Ji* άναγκαίον ή. άλλ ’ ήν μεν αν τις έλεν&έρων άν&ρώτΐων ανάγκην εϊποι, ον μόνον ήδη πάρεστιν, αλλά και πάλαι παρελήλν-3-εν, την δε τών δούλων άπεύχεσϋ-αι δει. διαφέρει δε τι; οτι εστίν έλεν·9έρφ μέν άν&ρώπφ μεγίστη ανάγκη η νττέρ τών γιγνομένων αισχύνη, καί μείζω ναύτης ουκ οίδ* ηντιν 3 αν είποιμεν, δούλφ δε πληγαί καί δ τον σώματος αίκισμός, ά μήτε γένοιτ 3 οντε λέγειν άξιον. 52 Πάντα τοίννν τάλλ 3 είπών αν ήδέως, καί δείξας δν τρόπον υμάς ενιοι καταπολιτεύονται, τα μεν άλλ 3 Ιάσω' άλλ 3 επειδάν τι τών προς Φίλιππον έμπέση, ενθ-υς άνα- στάς τις λέγει „το την ειρήνην άγειν ώς άγα&δν“ καί ,,τό τρέφειν δύναμιν μεγάλην ώς χαλεπόν“, καί „διαρπά- ζειν τινες τα χρήματα βούλονται“, καί τοιούτους λόγους, εξ ών άναβάλλονσι μεν υμάς, ησυχίαν δε ποιονσιν έκείνφ 50. nol αναδνόμεθα] nol erklärt der Scholiast = μέχρι τίνος mit Beziehung auf Soph. El. 958 nol γάρ μενεΐς ράθυμος —; E. Müller erkennt darin einen bildlichen Ausdruck, welcher von dem Vorkämpfer entlehnt ist, der sich in den Haufen der Seinen versteckt, und bezieht nol auf die Ausflüchte, hinter welchen der Weichende sich versteckt. Diese Anschauung ist die richtigere, da erst in der Frage mit ηότε das Zeitmoment ausgedrückt ist .(Krüger § 53, 1, 9). — όταν — y, wie 4, 10. 51. διαφέρει δε τι;] ist zu unterscheiden von τι διαφέρει; dort wundert man sich darüber, dafs überhaupt ein Unterschied besteht; hier wird nach dem Wesen desselben gefragt. — έλευθέρω — αίαχν- vrj] Vgl. 4, 10. — ovx οίδ' ηντιν ’ αν] Diese Art Litotes besagt, dafs die αισχύνη für den Redner entschieden der triftigste Beweggrund ist. — μήτε — or'rr] wie § 68 οντ' είμΐ μήτε γενοίμην. ^ 19, 149 νμίν δί τοιοντον μεν ονδεν οντ ’ ήν μήτε γένοιτο τον λοιηον. 21, 209 ο μή γένοιτο οντ 5 έαται. 52. είηών αν] zu 3, 8. — κατα- ηολιτεύονται, niedermafsregeln, abwirtschaften. Wegen κατά in der Zusammensetzung vgl. καταηαλαί- ειν, καταβραβενειν, καταοτρατφ γείν, καταστασιάζειν u. a. m. — τα μεν άλλ ’ έάσω, αλλά] zu 3, 27. — εμηέση, in Erwähnung kommt, von der Rednerbühne erschallt = λογος έμηέαη ηερί τίνος τών ηρ. Φ. — άναατας — λόγους] wie Eu- bulos und seines gleichen. Vgl. die Prolegg. — δύναμιν ] hier von der ‘Kriegsmacht’. — τινες, von der Kriegspartei. — άναβάλλονοι] auf das kollektive τις zurückzubeziehen. Vgl. 2, 18. — ήονχίαν — ηράττειν] zu 6, 33. 163 R. ΠΕΡΙ ΤΩΝ ΕΝ ΧΕΡΡΟΝΗΣΩΙ. 197 πράττειν ο τι βούλεται. εκ δε τούτων περιγίγνεται νμίν 53 μεν * ή σχολή και το μηδέν ποιείν, ά δέδοιχ 1 όπως μή πο9 · J ήγήσεαϋ’ επί πολλφ γεγενήσ&αι, τούτοις δ ’ αί χάριτες και δ μισ&ός δ τούτων, εγώ δ 3 οϊομαι την μεν ειρήνην άγειν ουχ υμάς δεΐν πεί&ειν, οϊ πεπεισμένοι κά3·ησ·9·ε, αλλά τον τα τον πολέμου πράττοντα’ άν γάρ 54 εκείνος πεισ&ή, τά γ 3 άφ’ υμών υπάρχει' νομίζειν δ 3 είναι χαλεπά ουχ οσ* άν εις σωτηρίαν δαπανώμεν, άλλ’ ά πεισόμεϋ-α, άν ταΰτα μ ή d -έλωμεν ποιείν' και το διαρ- πασ&ήσεσ&αι τά χρήματα τω φυλακήν είπεϊν, δι 3 ήν σω- έλήσεται, κωλύειν, ούχϊ τφ τοϋ συμφέροντος άφεστάναι. καίτοι εγωγ 3 άγανακτώ καί αυτό τούτο, ώ άνδρες ldd -η- 55 ναϊοι, εί τά μεν χρήματα λυπεί τινας υμών εί διαρπα- σέλήσεται, ά και φυλάττειν και κολάζειν τους άδικοΰντας έφ’ υμΐν έστι, τήν δ 1 Ελλάδα πάσαν ουτωσϊ Φίλιππος εφεξής άρπάζων ου λυπεί, και ταϋτ 3 έφ* υμάς άρπάζων. 53. ή ο χολή] Der Artikel hier und im folgenden stellt diese Dinge gleichsam als handgreifliche vor: ‘Euer ersehntes Nichtsthuen/ — δέδοιχ ’ όπως μή not} 1 ήγήσεαϋ·’] Vgl. Krüger § 54, 8, 11. — ίπΐ πολλφ γεγενήσ&αι, mit schweren Opfern, teuer erkauft sein. Vgl. zu 1,15. — ai χάριτες, näml. ai παρα Φίλιππον , ist ähnlich aufzufassen wie im Vorangehenden: εύνοιαι. — τούτων] objektiv, dafür, τον αναβάλλει υμάς u. s. w. — δεΐν, man müsse. — κά&ησ&ε] Vgl. zu 2, 23, doch dient es zugleich dazu, dem Part. Perf. die Bezeichnung des auf die Handlung folgenden dauernden Zustandes zu geben. So steht im Lat. häufig jacere. 54. τά — υπάρχει ] Vgl. § 5. — νομίζειν] näml. οϊομαι δεΐν, welches auch zu den folgenden Infinitiven zu ergänzen ist. — xal το — κωλύειν , = xal δεΐν χωλΰειν το διαρπασ&ήαεα&αι τ. χρ. τφ είπεϊν φυλακήν. Statt είπεϊν steht 16,56, wo dieselben Worte wiederholt sind, ενρεΐν, etwas verständlicher. — εί- πεΐν φυλακήν] ist vom Beantragen von Vorsichtsmafsregeln zu verstehen; vgl. 28. — ούχϊ] ergänze διαρπασθήσεσ&αι. Asynd. advers. 55. άγανακτώ — τούτο] wie 54, 15 ουχ ήττον τοντ’ άγανακτή- σαιμ’ άν. Vgl. Krüger § 46, 5, 9 und 48, 8, 1. Koch 83. 9 a . Weder das erste εί noch das zweite ist streng hypothetisch. Das erste giebt den Grund für das άγανακτεϊν an, ist also eine mildere Kausalpartikel; das zweite umschreibt ebenso ein Faktum der Zukunft, indem es dasselbe als noch nicht gewifs hinstellt, während im Gegensatz für das zweite εί das Participium άρ- πάξων eintritt, um die Sicherheit der Thatsache noch mehr hervorzuheben. — τά μεν χρήματα — τήν δ’ 'Ελλάδα] als die betonten Begriffe anticipiert. — a — έστι] a hängt sowohl von φυλάττειν als von άδικοΰντας ab. — ουτωσϊ] zu 1, 20. — έφεξής mit Bücksicht auf die einzelnen Staaten, aus denen Griechenland besteht: Stück für Stück. — έφ 3 υμάς] Athen ist als 198 λη μ οςβένογς VIII. ρ. 103- 56 Τί ποτ 3 ονν ίστι το αίτιον, ώ ί άνδρες 3 Λ$·ηναίοι, το τον μεν ουτω φανερώς ατρατεύοντα, άδνχοϋντα, πόλεις χαταλαμβάνοντα μηδένα τούτων πώποτ 3 είπείν ώς πόλεμον ποιεί, τούς δε μη έπιτρέπειν μη δε προΐεσΟ-αι ταϋτα συμβουλεύοντας, τούτους τον πόλεμον ποιήσειν αιτιάσίλαι-, 57 εγώ διδάξω' ότι την οργήν, ήν ειχός εστι γενέσίλαι παρ 3 ύμίν, άν τι λυπήσ&ε τψ πολεμώ, εις τούς νπερ υμών λέγοντας τα βέλτιστα τρέψαι βούλονται, ϊνα τούτους χρί- νητε, μή Φίλιτοπον άμύνησϋε, χ,αϊ χατηγορώσιν αυτοί, μή δίχ,ην δώαιν ών ποιοϋσι νυν. τοντ αντοίς δύναται τό λέγειν ώς άρα βούλονται πόλεμόν τινες ποιήσαι παρ’ 58 νμϊν, χαί περί τούτον ή διαδιχασία αυτή εστίν. εγώ δ 3 * οίδ 3 άχ,ριβώς, ότι ου γράψαντος ηναίων ουδένός πω πόλεμον χαϊ άλλα πολλά Φίλιππος εχει των τής πόλεως χαί νυν εις Καρδίαν πέπομφε βοή&ειαν. εί μέντα ι βονλόμεϋ· 3 ημείς μή προσποιεϊσ&αι πολεμείν αυτόν ήμίν, ανοητότατος πάντων άν εΐη των ον των άν&ρώπων, 59 ει τοΰτ 3 εξελέγχοι. άλλ 3 επειδάν έπ 3 αντονς ημάς ϊη, τί φήσομεν; εχείνος μεν γάρ ον πολεμείν, ώσπερ ουδ 3 3 Ωρείταις των στρατιωτών όντων εν τή χώρα, ουδέ Φε- das letzte Ziel gedacht, zu dem sich Philippos durch jene Räubereien den Weg bahnt. 56. ro αίτιον — το — είπείν] wie 9, 63 τί ονν ποτ’ αίτιον το καί τούς Ολνν&ίονς— ηδιονπρός τους νπερ Φιλίππου λέγοντας εχειν. Plat. Lach. 190 e. Daneben Απέδειξα αίτιον γεγενημένον τον μή S -έλειν υμάς άκούειν εμού D. 19, 178. Vgl. Krüger §50, 6, 7. Koch 121. Α. 2. — μηδένα] ist Subjekt zu είπείν. — τούτων, von denen, welche Ph. in die Hände arbeiten (§ 52). — ταντα, die von Ph. angegriffenen Punkte. — τούτους] wie 2, 6. — ahiäe9ai ] verst. αντονς aus μηδένα τούτων. 57. δύναται ] ist der Gehalt, der Sinn ihrer Behauptung, bedeutet für sie. Vgl. 18, 26 τί τοντ 3 ήδύνατο ; 21, 31 τούτο δ όσον δύναται, γνοίητ άν έκ τωνδί. — ή διαδικασία] (eig. — Prioritätsstreit, wo von mehreren jeder behauptet, ihm komme etwas eher zu oder dürfe ihm weniger zugemutet werden als dem anderen), der Streit mit Bezug darauf, dafs sie, die doch eigentlich den öffentlichen Unwillen verdienen, diesen dadurch von sich abzuwenden suchen, dafs sie für möglicher Weise eintretendes Unglück diejenigen, welche jetzt zum Widerstande raten, im voraus verantwortlich machen. 58. ον γράψαντος, ohne dafs einer beantragt hat. — μή προα- ποιεϊσϋ-αι, uns stellen, als ob nicht, ignorieren. — των όντων] S. zu 5,5. — εί τοντ έξελέγχοι, wenn er dies (diese Ansicht) widerlegen und sich zumFriedensbruch bekennen wollte. 59. ov — ονδ ] näml. ψήσει — έψη. — ’Ωρείταις] S. 9, 12. 59 ff. 105 R. ΠΕΡΙ ΤΩΝ ΕΝ ΧΕΡΡΟΝΗΣΩΙ. 199 ραίοις πρότερον προς τά τείχη προσβάλλων αυτών, ουιV Όλυν&ίοις εξ αρχής, εως εν αυτή τη χώρα το στράτευμα παρήν εχων. η ν.αϊ τότε τους άμύνεσ-9-αι τελεύοντας πόλεμον ποιεϊν φήσομεν; ουχοϋν υπόλοιπον δουλεύειν' ον γάρ άλλο γ ’ ουδέν εστι μεταξύ τον μήτ* άμννεσ-9-αι μήτ 3 άγειν ησυχίαν εασίλαι. χαί μην ουχ υπέρ των ϊσων ήμϊν 60 χαί τοις άλλοις εσ-ίλ* ο χίνδννος' ου γάρ νφ* αντψ την πίλιν ποιήσασ-ίλαι βούλεται Φίλιππος, άλλ* ολως άνελεΐν. οϊδεν γάρ άχριβώς ότι δουλεύειν μεν υμείς οϋτ 3 ε-3-ελήσετε, οντ 3 αν ε&ελήσητ* επιστήσεσ&ε (άρχειν γάρ είώ-9-ατε), πράγματα (3’ αυτψ παρασχεΐν, αν χαιρδν λάβητε, πλείω των άλλων απάντων άν&ρώπων δυνήσεσ&ε. Ώς ονν υπέρ των εσχάτων όντος τον άγώνος προα- 61 ήχεν οντω γιγνώσχειν χαϊ τους πεπραχότας αυτούς εχείνψ μισείν χαί άποτνμπανίσαι. ον γάρ εατιν, ονχ εστιν των εξω τής πόλεως εχβρών χρατήσαι, πριν αν τους εν αυτή τή πόλει χολάσητ* εχ&ρονς. πό&εν οϊεσ-9-ε νυν αυτόν 62 ύβριζειν * υμάς (ονδεν γάρ αλλ’ εμοιγε δοχεί ποιεϊν ή τούτο) χαϊ τους μεν άλλους εν ποιοΰντα, εϊ μηδέν άλλο, D. knüpft beim jüngsten Ereignisse an und fügt die andern in umgekehrter Reihenfolge ( πρότερον — έξ αρχής) hinzu, folgt also dem natürlichen Gange der menschlichen Erinnerung. — Φεραίοις'] 01. 108, 4. 344. Vgl. 7, 32. 9, 12 und A. Schäfer, Dem. 2, 324. — ’Ολνν&ί- Οίς] 01. 107, 4. 349. S. die Einl. zur 1.—3. R. 60. ονχ, νπερ των ίσων] Die Übrigen kämpften nur um ihre Unabhängigkeit, die Athener aber um ihre ganze Existenz , νπερ των έσχατων § 6U Vgl. oben § 39. 61. ως — οντω γιγνώσκειν] ως und οντω stehen nicht in dem engen Bezüge auf einander, wie z.B. Xenopli. Kyrop. 1. 6. 11. Anab. 1.3.6. Aus dem logischenVerhältnis: ‘So hättet ihr meinen sollen, als ob sich der jetzige Kampf beziehe auf’ entwickelt sich die subjektive, begründende Bedeutung von ώς : da .. oder: in der Überzeugung also, dafs: so hättet ihr dem entsprechend u. s. w. (nach E. Müller). — μιαεϊν xal άποτνμπανίσαι ] Ein Hendiadyoin, in welchem μιαεϊν untergeordnet werden mufs. — άποτνμπα- vlaai] ονχ απλώς το άποκτεΐναι. άλλα τνμπάνψ, από τνμπάνον, ο έατι ξνλον οπερ σκυτάλην καλον- οι' τό γάρ παλαιόν ξνλοις άνή- ρονν τους πολεμίους, ύστερον δε τώ ξίφει. Etym. Μ. 62. ονδεν — τοντο] fügt der Redner hinzu, wie es scheint, um den eigentümlichen Gebrauch des W. νβρίζειν mit dem Acc. (jemanden mifshandeln, mit Füfsen treten, ins Gesicht schlagen) zu rechtfertigen. Vgl. Lukian. Soloek. 10 ότι το μόν ah νβρίζειν τό σώμα έατι τό αόν, ήτοι πληγαΐς η δεσμοΐς ή καί άλλψ τρόπω, τό δε εις σέ, όταν εί'ς τι τών σών γίγνηται η νβρις. — εί μηδέν άλλο, mindestens (vgl. 19, 98 ή 200 ΔΗΜΟΣΘΕΝΟΤΣ VIII. ρ. 105— εξαπατάν, νμίν <Γ απειλεΐν η δη; οΐον Θετταλονς πολλά Ootig επηγάγετ 3 εϊς την νυν παρούσαν δουλείαν ■ ονδ' αν είπείν δύναιτ ουδεις οσα τους ταλαίπωρους Όλυν&ίονς πρότερον δονς Ποτείδαιαν εξηπάτησεν και πόλλ 3 ετερα' 63 Θηβαίους νυν υπάγει την Βοιωτίαν αυτοΐς παραδούς καί άπαλλάξας πολέμου πολλον και χαλεπού ' ώστε καρπωσά- μενοί τιν 3 έκαστοι τούτων πλεονεξίαν οι μεν ήδη πεπόν- ■9-ασιν ά δη πάντες ϊσασιν, οι δ’ όταν ποτέ σνμβή πείθονται. υμείς δ 3 ων μεν άπεστέρησ&ε σιωπώ ' α),λ 3 εν αυτψ τφ την ειρήνην ποιήσασϋαι πόα 5 εξηπάτησ&ε, πό- 64 αων απεστέρησ&ε. ουχ'ι Φωκέας, ου Πνλας, ούχί ταπ'ι Θράκης, ζίορίσν.ον, Σέρριον, d’ υπέρ της ειρήνης απολογία, καί εί μηδέν άλλο, τοννομα γονν έχει φιλάνθρωπον). Die anderen hatten zwar das nämliche Schicksal, aber bei ihnen fiel er nicht sogleich mit der Thür ins Haus, und wenn er auch nichts anderes that (als sie täuschen), so täuschte er sie doch wenigstens, indem er ihnen Gutes erwies und ihnen den einen und den anderen Vorteil gönnte (ώστε καρ- πωσάμενοι—ϊσασιν §63). Der logische Hauptsatz ist απειλεΐν ήδη. Diesem ist grammatisch koordiniert, obwohl es nur zur Hervorhebung des απειλεΐν dient, εν ποιονντα εξαπατάν. Unter diesen Worten ist wieder εν ποιονντα besonders betont. Auch bezieht sich εί μηδέν άλλο auf dieses. — πολλά doi>?] Vgl. f 2, 7. 6, 22. — δουλείαν ] 6, 22. — ; όσα — έξηπάτησε] Vgl. § 63 πόσ’ έξηπάτησθε und 5,10. — 77ο- τείδαιαν, 2, 7. 6, 20. — πόλλ 3 ετερα] nämlich δονς. Vgl. 6, 20. 63. Βοιωτίαν] eigentlich nur eine Anzahl böotischer Städte. S. zu 5, 21 und unten § 65. — πολλον] st. des geläufigeren μαχρον. — πολέμου] des phokischen. S. zu 1, 26. — ώστε χαρπωαάμενοι — ϊσασιν ] S. zu § 62. — τούτων] hängt von έκαστοι ab. — όταν ποτέ, wann immer, früher oder später: denn τον Ιίερσοβλέπτην αυτόν, ου dahin kommen wird es. — ών μεν απεστέρησθε σιωπώ'] νμεΐς steht des Gegensatzes wegen in betonter Stellung, άπεστέρηαθε enthält in sich den Begriff der Gewalttätigkeit; also war έν πολεμώ nicht gerade des Gegensatzes wegen nötig. Das folgende πόσ 3 έξηπά- τηαθε, πόσων απ. sollte von σιω- πψ abhängig gemacht werden; der Redner aber ändert im Affekt das Gefüge. Die Begriffe ίξηπάτησθε, άπεατέρησ&ε sind nicht scharf zu urgieren; sie bezeichnen nur: geschädigt werden, sei es durch List, sei es durch Gewalt. 64. Φωκέας] S. die Einl. zur 5^ Rede. — Πνλας] Vgf. 5, 22. — ταπί Θράκης, die thrakische Küste. — Αορίόκον, Σέρριον] thrakische Städte, deren Erwähnung bei D. stehend ist, wo er auf P.’ Auftreten in Thr. zu sprechen kommt; s. [7, 37.] 9, 15. 18, 27. 70. 19, 156. — Κεραοβλ,έπτην] Der mit den Athenern verbündete thrakische König Kersobleptes war noch während der Friedensunterhandlungen selbst,und als die Athener schon den Friedenseid geleistet, von Philippos überfallen und seines Reiches zum grofsen Teil beraubt worden (18, 25 ff.)'· seine vollständige Unterwerfung erfolgte erst 01. 109, 2. Diod. 16, 71. 106 R. ΠΕΡΙ ΤΩΝ ΕΝ ΧΕΡΡΟΝΗΣΩΙ. 201 νυν την πόλιν την Καρδιανών εχει καί ομολογεί; τί ποτ ονν εχείνως τοϊς άλλοις και ον τον αυτόν τρόπον νμίν προσφέρεται; ότι εν μόνη των πασών πόλεων τη υμετέρα άδει’ υπέρ των έχ&ρών λέγειν δέδοται, και λαβόντα χρη- ματ° αυτόν ασφαλές εστι λέγειν παρ’ νμΐν, καν άφηρη- μένοι τα νμέτερ’ αυτών ήτε. ονκ ην ασφαλές λέγειν εν 65 Όλύν&φ τα Φιλίππου μη συν ευ πεπον&ότων τών πολλών Όλνν&ίων τφ Ποτείδαιαν καρπού σ&αι' ονκ ην ασφαλές λέγειν έν Θετταλία τα Φιλίππου μηδέν εν πεπον&ότος τον πλή&ονς τών Θετταλών τφ τους τυράννους έκβαλεΐν Φίλιππον αντοϊς και την πυλαίαν άπαδοΰναι' ούκ ην έν 66 Θήβαις ασφαλές, πριν την Βοιωτίαν άπέδωκεν και τους Φωκέας άνείλεν. * άλλ’ ’Λ&ήνησιν ον μόνον Άμφίπολιν κα\ την Καρδιανών χώραν άπεστερηκότος Φιλίππου, άλλα και κατασκενάζοντος υμίν έπιτείχισμα την Εύβοιαν και νΰν επί Βυζάντιον παριόντος ασφαλές εστι λέγειν υπέρ Φιλίππου, καί γάρ τοι τούτων μέν εκ πτωχών ενιοι ταχύ πλούσιοι γίγνονται καί εξ ανωνύμων καί άδοξων ένδοξοι καί γνώριμοι, υμείς δέ τουναντίον εκ μέν ενδόξων άδοξοι, εκ δ ’ εύπορων άποροι' πόλεως γάρ ε'γωγε πλούτον ηγούμαι συμμάχους , πίστιν, εύνοιαν, ών πάντων εσ&’ υμείς — ομολογεί] näml. έχειν, advcrb. unterzuordnen. — νμΐν] mit προσ- φέρεται zu verbinden. — άδεια λέγειν δέδοται ] S. zu 6, 33. — λαβόντα] zu 5, 2. — αυτόν ] im Gegensatz zu τα νμέτερζ αυτών. _ 65. ονκ ήν — ονκ ήν — ονκ ήν] Figur der Epanaphora: constat au- tem ex eo, quod eadempars oratio- nis saepiusper singulos ambitus aut singula membra, interdum etiam brevius per caesa, quae commata appellant, repetitur. Aquila Rom. de flg. 34 mit einem Beispiel aus Cic. Verr. act. 2, 2,10. Vgl. p. Cael. 22 und D. 9, 66. 68. 18,48. 81. Die Sache wird, obgleich nur bedingungsweise gedacht, doch mit Lebendigkeit als faktisch hingestellt, daher ohne äv. Vgl. 9, 6. — μη σννενπεπ ον&οτων — μηδέν εν πεπον&ότος] S. zu 5, 13. — τον πλή&ονς] το πλήϋ-ος ist ein politischer Begriff: Volksgemeinde. — τους τυράννους] zu 1, 12. — την πνλαίαν] zu 5, 23. — την Βοιωτίαν] zu § 63. 66. ’Αμφίπολιν] S. die Ein'l. zur 1.—3. R. u. zu 1, 12. — έπιτείχισμα] zu 4, 5. — παριόντος] Von den ersten vorbereitenden Schriften zu verstehen: die Eröffnung direkter Angriffe und die Berennung von Byzanz erfolgte erst im nächsten Jahre. — τούτων — γνώριμοι] Vgl. 3,29. γίγνονται veranschaulicht mit Lebendigkeit das Emporscliiefsen dieser Glückspilze. — πίστιν, έννοιαν, welche der Staat bei anderen (den Bundesgenossen) findet. 202 δημοςθενογς VIII. ρ. 106 — 67 άποροι. εκ δε τοΰ τούτων όλιγώρως έχειν και εάν ταντα στέρεσύλαι δ μεν ευδαίμων καί μύγας καί φοβερδς πάσιν c Έλλησι καί βαρβάροις, υμείς δ 3 έρημοι καί ταπεινοί, τη των ωνίων άφ&ονία λαμπροί, τη δ 3 ών προσήκε παρασκευή καταγέλαστοι. Ού τον αυτόν δε τρόπον περί -9· 1 υμών καί περί αυτών ενίους των λεγόντων δρω βονλενομένους’ υμάς μεν γάρ ησυχίαν αγειν φασί δεΐν, καν τις υμάς άδικη, αυτοί δ 3 ον δννανται παρ 3 νμίν ησυχίαν αγειν ονδενδς αυτούς 6S άδικονντος. είτά φηαιν ος αν τύχη παρελ&ών „ου γάρ ε-9-έλεις γράφειν, ουδέ κινδυνεύειν, αλλ 3 άτολμος εί καί μαλακόςεγώ δε ίλρασύς μεν καί βδελνρδς καί αναιδής οντ 3 εϊμί μήτε γενοίμην, άνδρειότερον μέντοι πολλών πάνυ των ίταμώς πολιτευομένων παρ 3 νμίν εμαντδν ηγούμαι. 69 όστις μεν γάρ, ώ άνδρες 3 Α&ηναίοι, παριδών ά σννοίσει τή πόλει, κρίνει, δημεύει, δίδωαιν, κατηγορεί, ονδεμιή ταντ 3 ανδρεία ποιεί, άλλ 3 εχων ενέχυρον τής αυτόν σω- 67. ταντα] So Σ von erster Hand statt τούτων. Vgl. Xen.Ages.4,liOT’ Αγησιλάου ατέρεσθαι μεν ούδείς ουδεν πώποτε ένεκάλ,εαεν. Eurip. Hell. 95 βίον στερείς. Das Subjekt υμάς ergänzt sich leicht aus dem Sinne. — τη των ωνίων — καταγέλαστοι] 10, 49 εί τδ των ωνίων πλ.ήθος δρώντες καί την εύετη- ρίαν την κατά τήν αγοράν, τοΰ- τοις κεκήλησθε ως εν ονδενί δει- ν<5 τής πόλεως ονσης, ούτε προσ- ηκόντως οντ όρθώς το πράγμα κρίνετε' αγοράν μεν γάρ άν τις καί πανήγνριν έκ τούτων φαύ- λως ή καλώς κατεσκενάσθαι κρίνοι , πολιν δ ην νπείληφεν, ος άν των Ελλήνων άρχειν αεί βούλη- ται, μονήν αν έναντιωθήναι καί τής πάντων ελευθερίας προστή- ναι, ον μά Αί 3 εκ των ωνίων, εί καλώς έχει, δοκιμάζειν δει, άλλ. 3 ει συμμάχων εύνοια πιστεύει καί τοΐς δπλ.οιςισχύει. — έρημοι] näm- hch συμμάχων. — τή δ 3 ών προσήκε παρασκευής, = τή παρασκευή τούτων ά προσήκε παρα- σκενάζειν. Vgl. Krüger § 50, 8, 16. — ού τον αντδν de] zu 6, 3. — ορώ] zu 3, 1. 63. ος άν τύχη] nämlich φήαας. ‘Der erste beste Redner’. S. zu 1,3. — ον γάρ] γάρ bezieht sich auf einen unterdrückten, das Recht des Sprechenden wahrenden Gedanken zurück. Vgl. 54, 35 ταντα τά λ.αμ- πρα καί νεανικά έστιν αυτών' ,,ρυ γάρ ημείς μαρτνρήσομεν άλ.- λήλοις“; u. s. w. und zu 3, 6. — κινδυνεύειν] insofern als derjenige, welcher einen Antrag ans Volk brachte, die Verantwortlichkeit dafür zu übernehmen hatte. — οντ’ — μήτε] S. zu § 50. 69. κρίνει, δημεύει, δίδωσι, κατηγορεί] Konfiskation war jederzeit ein beliebtes Mittel gewesen den bedrängten Staatsfinanzen aufzuhelfen (für die ältere Zeit giebt die 19. R. des Lysias, für die spätere die 22. des D. die Belege): und dafs auch jetzt von den Leuten, die am Ruder safsen, gar manche (D. mag bes timmte Persönlichkeiten im Sinne 107 R. ΠΕΡΙ ΤΩΝ ΕΝ ΧΕΡΡΟΝΗΣΩΙ. 203 τηρίας τό προς χάριν υμίν λέγειν καί * πολιτεύεσθαι ασφαλώς θρασύς εστιν’ όστις δ 3 υπέρ τον βέλτιστου πολλά τοίς ύμετέροις έναντιοΰνται βουλήμασιν, και μηδέν λέγει προς χάριν, αλλά το βέλτιστον αεί, και την τοιαντην πολιτείαν προαιρείται, εν η πλειόνων η τύχη κυρία γίγνεται η οι λογισμοί, τούτων δ 1 άμφοτέροιν εαυτόν υπεύθυνον υμίν παρέχει, ούτός έστ 3 ανδρείος, και χρήσιμος πολίτης 6 τοιοϋτός έστιν, ουχ οι τής παρ* ημέραν χάριτος τά μέγιστα τής πόλεως άπολωλεκότες, ονς εγώ τοσοΰτου δέω ζηλοΰν ή νομίζειν άξιους πολίτας τής πόλεως είναι, ώστ 3 et τις εροιτό με ,,ειπέ μοι, συ δε τί την πάλιν ήμΐν αγαθόν πεποίηκας“; έχων, ώ άνδρες Αθηναίοι, και τριηραρχίας ειπείν και χορηγίας καί χρημάτων εισφοράς καί λύσεις αιχμαλώτων καί τοιαντας άλλας φιλανθρωπίας, ούδέν αν τούτων είποιμι, αλ)β ότι τών τοιούτων πολιτευμάτων ου - haben) auf demRechtswege (κρίνει, macht den Prozefs) zu eben diesem Mittel griffen (δημεύει) und, um sich beliebt zu machen, das Volk mit den Erträgen desselben fütterten (δίδωσϊ), lehrt die vorl. Stelle. κατηγορεί bezeichnet so recht die Niederträchtigkeit des Gewerbes der Ankläger. Vgl. Theophr. bei Plut. Dem.: υμείς έμοί, ώ ανδρες 'Αθηναίοι, σνμβούλφ, μέν, καν μι/ θέλητε, γρησεαθε' συκοφάντη δ’, ονδ ’ έάν θέλητε . — πολλά — έναντιοΰνται, — πολλά έναντιώ- ματα ποιείται. — τήν τοιαντην πολιτείαν προαιρείται ] Die Sätze sind bis παρέχει koordiniert, und doch enthält erst der Satz τούτων δ αμφοτέρων — παρέχει den Hauptgedanken, zu welchem προαιρείται und γίγνεται in konzessivem Verhältnis stehen sollten. — ή τύχη] nicht der blinde Zufall, sondern das Glück, das, als solches zwar immer wandelbar, zumeist doch durch kühnes Wagen gewonnen werden kann. D. bekennt sich zu der Politik, die nicht alles auf ängstliche Berechnung, sondern nötigenfalls das, was sie als das Beste erkennt, auf die Spitze des Schwertes stellt. 70. τής παρ ημέραν χάριτος, = τής παρ&ντίκα χ. Vgl. zu 3, 22. — συ δε] δε dient zur Formulierung eines Einwandes. Vgl. 9, 16 καί μηδείς εϊπη, τί δε ταΰτ’ έστίν; 23, 58 καί μην εΐτις έκεϊν' υπολαμβάνει, που δε γένοιτ ’ αν ταΰτα; τί κωλύει κάμε λέγειν, τις δ αν αποκτείναι Χαρίδημον; — ήμΐν] Krüger § 48, 4 ahmt die Volksrede nach. — έχων] S. zu 5, 4. — τριηραρχίας — χο ρηγίας — εισφοράς] S. über die Natur dieser Leistungen Schömann, griech. Altertümer 1, 486 ff. — λύσεις αιχμαλώτων] Ein Beispiel ist die von ihm bewirkte Loskaufung der im olyn- thischen Kriege gefangenen Athener 19, 169 f. — φιλανθρωπίας] ‘Akte der Nächstenliebe’. Der Plural des abstrakten Begriffs bezeichnet die konkrete Erscheinung desselben. Vgl. εννοιαι oben § 25, ενπορίαι 5,8, πολιτειαι politische Mafsregeln 9, 3, αξιώματα preiswürdige Tha- ten 18, 210, πονηρίαι Schurkenstreiche 21, 19 u. a. 71. άλλ ’] näml. είποιμι äv. — 204 ΔΗΜΟΣΘΕΝΟΓΣ VIII. ρ. 108- δεν πολιτεύομαι, άλλα δυνάμενος αν ίσως, ώσπερ καί ετεροι, και κατηγορεϊν καί χαρίζεσ&αι καί δημεύειν καί τάλλ' α ποιουσιν οντοι ποιεΐν, ούδ' έφ' εν τούτων πώποτ’ εμαυτόν έταξα ουδέ προήχ&ην ούΌ·' υπό κέρδους ον-9' υπό φιλοτιμίας, άλλα διαμένω λέγων εξ ών εγώ μεν πολλών ελάττων είμϊ παρ’ ύμΐν, υμείς δ' εί πείϋ-εσ&έ μοι, με ιξούς αν εϊητε' ούτω γάρ άν 'ίσως άνεπίφ&ονον είπεΐν. 72 ούδ' έμοιγε δοκεί δικαίου τοΰτ 3 είναι πολίτου , τοιαΰτα πολίτευμα9’ ευρίσκειν εξ ών εγώ μεν πρώτος υμών εαομαι εύ&έως, υμείς δε τών άλλων ύστατοι' άλλα ανναυξάνεσίλαι δει την πόλιν τοίς τών άγα&ών πολιτών πολιτεύμασι, καί το βέλτιστον άεί, μη το ο αστόν απαντας λέγειν ' Ιπ 'εκείνο μεν γάρ ή * φΰσις αυτή βαδιεΐται, επί τούτο δε τφ λόγφ δει προάγεσϋ-αι διδάσκοντα τον άγα&ον πολίτην . 73 5 Ηδη τοίνυν τίνος ήκονσα τοιοΐτόν τι λέγοντος, ώς αρ' εγώ λέγω μεν άεί τα βέλτιστα, ’έστι δ 1 ούδέν άλλ' ή λόγοι τά παρ' εμού, δει δ έργων τή πόλει καί πρά- ξεώς τίνος, εγώ δ' ώς εχω περί τούτων, λέξω προς υμάς καί οίκ άποκρύχβομαι. ονδ' είναι νομίζω τοϋ συμβου- δυνάμενος αν, nötigenfalls. Vgl. zu 3, S. — ώσπερ καί ετεροι] Vgl. Krüger § 69, 32, 13. —■ γαρίζεα&αι, — διδόναι ob. § 69. — έφ ' εν] So Σ statt έφ' ένί, wie Isokr. 5, 151 τους μεν λόγους ήμΐν άπένειμαν, έπί δε τας πράξεις σε τάττονσι. Über den Begriff des τάττειν zu 3, 36 und 18, 62 ό γάρ ενταΰθ·’ εαυτόν τάξας της πολιτείας είμ ’ εγώ. — προήχ&ην] näml. τάττειν έμαυ- τόν. — εί — εΐητε] zu 1,1. — μεί- ζονς] n'aml. ή νυν εατε. — άν ΐσως] näml. εϊη. 72. ευρίσκειν] ein gehässiges Wort, weil es auf die Berücksichtigung des persönlichen Vorteils hinweist.— εξ ών εγώ] On s’attendrait ά έξ ών αυτός — έσται. L’orateur se sert d’une tournure plus vive; il fait penser tout haut un des am- bitieux qu’il fletrit: le ‘ moi’ qu’il met sur scene est un c moi' gene- vaf(Weil). — τών άλλων ύστατοι] Der Genetiv ist partitiv aufzufassen. In chiastischer Stellung zu πρώτος υμών. Logischer wäre ύστεροι. Ähnlich μόνοι τών άλλων. Vgl. zu diesem Hellenismus Krüger § 47, 29, 10. Koch 81, 2, 4. — έκεϊνο — τούτο] ersteres auf das nähere tö ράατον, letzteres auf das entferntere το βέλτιστον bezogen. Dicas relationem logicam, non gramma- licam: quippe το ράστον removen- dum, amplexandum τό βέλτιστον. G. H. Schäfer. Vgl. Krüger § 51, 7, 10. — αυτή, von selbst. — προά- γεσϋ-αί] näml. τους ακούοντας. 73. ήδη τοίνυν] gehört nicht so gar eng zu ήκουαα. ήδη τοίν. ist Übergangspartikel: ut jam ad al- terum locurn vertam, jam audivi. — ουδεν άλλ' ή] S. zu 3, 1. — έργων — καί πράξεώς τίνος] Vgl. zu 6, 3. — εχω] näml. γνώμης. Vgl. 9,, 46. — λέξω — καί ονκ άποκρύιρομαι] zu 6, 31. — ονδ 109 R. ΠΕΡΙ ΤΩΝ ΕΝ ΧΕΡΡΟΝΗΣΩΙ. 205 λενοντος νμίν εργον ον δεν πλήν είπεΐν τά βέλτιστα. καί τοΐ9 3 οτι τούτον εχει τον τρόπον, ρψδίως οίμαι δείξειν. ΐστε γάρ δήπον τοΰϋ· 3 , οτι Τιμό&εός ποτ 3 εκείνος εν νμΐν 74 έδημηγόρησεν ώς δει βοηέλεϊν και τους Εύβοέας σώζειν, οτι Θηβαίοι κατεδονλοϋντ 3 αυτούς, και λέγων είπεν ούτω πως · „είπε μοι, βονλεύεσ9·ε “ εφη „Θηβαίους εχοντες εν νήσο), τί χρήσεσϋε και τί δει ποιεϊν; ονκ εμπλήσετε την ■9-άλατταν, ώ ανδρες 3 Λ9·ηναίοι, τριήρων; ούκ άναστάντες ήδη πορεύσεσϋ· 3 εις τον Πειραιά; ου κα&έλξετε τάς ναΰς;“ ούκοΰν είπε μεν ταϋέλ 3 6 Τιμόθεος, έποιήσατε δ υμείς' 75 εκ δε τούτων άμφοτέρων το πράγμ 3 επράχϋ-η. εί δ 3 ο μεν είπεν ώς οΐόν τε τάριστα, ώσπερ είπεν, υμείς δ 3 άπερραέλνμήσατε καί μηδέν ύπηκοΰσατε, άρ 3 αν ήν γεγονός τι των τότε συμβάντων τή πόλει; ούχ οίόν τε. ούτω τοίνυν καί περί ών αν εγώ λέγω, τα μέν έργα παρ 3 υμών αύτών ζητείτε, τάδε βέλτιστ 3 επιστήμη λέγεινπαράτοϋ παριόντος. 3 Εν κεφαλαίφ δ 3 ά λέγω φράσας καταβήναι βούλομαι. 76 χρήματ 3 είσφέρειν φημί δείν, την] υπάρχονσαν | δνναμιν συνέχειν, επανορ&ουντας * εϊ τι δοκει μη καλώς εχειν, μή οσοις αν τις αίτιάσηται το ολον καταλύοντας'. πρέσβεις εκπέμπειν πανταχοϊ τους διδάξοντας, νονΟ-ετήσον- τας, πράξοντας' παρά πάντα ταΰτα τούς επί τοίς πράγ- είναι —, es giebt nach meiner Ansicht gar keine andere That für —. 74. έκεΐνος] zu 2, 19. Gemeint ist der euböische Krieg von Ol. 105, 3. 357 (zu 1, 8). — κατεδονλονντ 3 , unterjochen wollten. Vgl. Krüger § 53, 2, 2. Koch 99, 2. — λίγων , im Verlauf seiner Rede. — είπεν — εφη] S. zu 9, 44. — οντω πως] D. steht nur für den Inhalt, nicht für die Form in hanc fere senten- tiam. — είπέ μοι] zu 4,10. Formelhaft wie das lat. quid? ßov- Zsueuilebeginnt die unwillige Frage. — εν νήσψ, auf einer Insel (Euböa nämlich), wo sie euch nicht entrinnen können. — τί χρήσεσ&ε] nämlich αντοΐς. — αναστάντες, gleich von hier aus, sofort. 75. ώς οίόν τε] nämlich είπειν. —· ώσπερ είπεν, wie er es wirklich that. — των τότε συμβάντων] S. die Schilderung bei Äsch. 3, 85. — περί , in betreff. — τά δε — λέγειν, = το δε τά βέλτιστα επιστήμη (= ώς oder 8 επίαταται, nach bestem Wissen) λέγειν. 76. ά λέγω] λέγω ist hier mehr als ‘sagen’, wie das Tempus zeigt; es ist ‘raten’. — καταβήναι] von der Rednerbühne. — τήν ύπαρχο να αν δνναμιν, — το σννεατηκος στράτευμα § 17. 46. — όσοις, = τοντοις α: nicht aber, was man auch immer im einzelnen daran aussetzen möge, deshalb das Ganze auflöset. — τους έπί τοϊς πράγμασιν] Die Zwischenstellung von έπί τοϊς 206 ΔΗΜΟΣΘΕΝ. ΠΕΡΙ ΤΩΝ ΕΝ ΧΕΡΡΟΝΗΣΩΙ. vm. ρ . 109 R. μασι δωροδοκονντας κολάζειν και μιοείν πανταχον, ϊν’ οι μέτριοι καί δικαίους αυτονς παρέχοντες ευ βεβουλεΰ- 77 σ&αι δοκώοι καί τοΐς αλλοις καί εαντοϊς. αν οντω τοϊς πράγμασι χρήσ&ε καί παναηοϋ· 1 όλιγωροΰντες απάντων, ϊσως αν, ϊσως καί νυν ετι βελτίω γένοιτο. εί μέντοι κα- ■3·εδεϊσ&’ άχρι τον d -ορυβήοαι καί επαινέσαι σπονδάζοντες> εάν δέη τι ποιεϊν άναδυόμενοι, οιχ δρω λόγον οατις άνευ τον ποιειν υμάς α προσήκει δυνήσεται την πάλιν σώσαι. πράγμασιν zwischen τους δωρο- δοκονντας nötigt zu der Auffassung, an Leute zu denken, welche für ihre Staatsleitung, d. h. um dieser eine andere Richtung zu geben, Gelder annehmen’. S. zu 6, 34. Frohberger zu Lysias 25, 19. Rehd. index, επί. — πανταχον] nicht blofs örtlich, sondern den Gedanken verstärkend: überall und in jedem Falle. — τοΐς αλλοις καί εαντοϊς] mit βεβονλεν- ο'άαι zu verbinden. 77. τοΐς πρόγμαοι χρήσ&ε] die Sache angreift; etwas verschieden 1, 3. — απάντων] Neutrum. — γένοιτο] näml. τα πράγματα. — κα&εδεϊσ&αί] zu 2, 23. — οπον- δάζοντες] hat den Ton: nur so lange eifrig, bis—. — &ορνβηοαί] vgl. 6, 26. 8, 30, wird durch Ιπαι- νέσαι schärfer bestimmt: bis zu einer lauten Äufserung eures Reifalls. — εάν — άναδυόμενοι (vgl. § 50), während ihr u. s. w. — οώααι ist als glückverheifsendes Wort mit Absicht ans Ende gestellt. Rückblick auf die Rede vom Chersonesos. Wenn eine, so zeigt diese Rede die Gröfse des D., sowohl des Menschen als des Redners. Nur ein grofser Redner durfte und darf ungestraft dieselben Ratschläge, dieselben Erwägungen immer von neuem Vorbringen; nur dann darf er es, wenn er sie .jedesmal anders zu begründen und aus anderen unbestreitbaren Prämissen zu folgern weifs, wenn er Gedanken behandelt, die nicht blofs für kleinliche Verhältnisse berechnet, sondern für das Leben von Staaten, für die Entwicklung einer freien Gesinnung in den Bürgern ewiges Interesse beanspruchen, wenn er sie jedesmal ungesucht an die Verhältnisse anzuknüpfen und diese dadurch in die grofse Politik einzureihen weifs. Auch hier ist es nicht der einzelne Fall — der mit dem Diopeithes — der des Redners Seele RÜCKBLICK AUF DIE REDE VOM CHERSONESOS. 207 beschäftigt. Nur ein kleiner Teil der Rede (§ 1—20) behandelt den vorliegenden, an und für sich wenig bedeutenden Fall; und auch in diesem schon schweift der Redner in das Gebiet der hohen Politik, wenn er Grundsätze ausspricht, deren Refolgung in der späteren Zeit bei fremden Staaten so verhängnisvolle Ereignisse hervorgerufen hat, wie der: Man mufs den Feind nicht an sich kommen lassen, sondern ihn im eigenen Lande aufsuchen; oder wie: Der Wunsch meines Todfeindes ist ein Verbot für mich. Dann erst beginnt die Rede über die allgemeine politische Lage, auf welche als sein eigentliches Thema der Redner schon § 2—3 hingewiesen hat. Einen speciellen Antrag bringt der Redner nicht vor: ein zusaromenfassender ergiebt sich erst am Schlufs (§ 76— ·77) als praktisches Ergebnis, welcher durch die Aufforderung , Philipp durch ein energisches, aktives Handeln, wenn auch nicht zum Kriege zu reizen, so doch an weiterem Fortschreiten zu hindern — gewifs als Richtschnur für die speciellen Anträge der Redner seiner Partei dienen sollte. In dem Übrigbleibenden hat Blafs drei Teile unterschieden: 21—51. 52 — 60. 61—75. Scharf gesondert sind dieselben nicht. Mögen hier die Gedanken des Redners anderen in den Mund gelegt sein, mögen dort Einwürfe beantwortet werden — es zieht durch dieselben dieselbe Gedankenreihe. Gewifs könnten manche Gedanken dort, wo sie stehen, entbehrt werden; aber ungern würde man sie überhaupt missen, da sie Herrliches in ungekünstelter Form bieten. Ich erwähne: Es ist nicht recht, bei einem Unglück von au fsen stets drinnen die Sündenböcke zu suchen, um sie entgelten zu lassen, was alle unterlassen haben. — Ehrgefühl und Scham sind bei freien Männern die kräftigsten Triebfedern der Handlungen. — Man darf das Glück des Friedens nur so lange preisen, die Last der Heeresverwaltung nur so lange beseufzen, als der Frieden nicht Nachteil bringt, man darf an der Aufrichtigkeit und Selbstlosigkeit der Politik einer Partei nur soweit zweifeln, als man sie kontrolliert, aber sie nicht lähmt und ihre Aktion unmöglich macht. (II.) DRITTE REDE GEGEN PHILIPPOS. EINLEITUN6. Die besondere Veranlassung zu dieser Rede, welche D. nicht lange nach der vorigen noch Ol. 109, 3. 341 sprach, ist nicht bekannt, doch ist, wenn man eine solche durchaus annehmen zu müssen glaubt, aus § 73 zu vermuten, dafs von Diopeithes im Chersonesos ein neues Gesuch um Unterstützung mit Geld und Truppen, und überhaupt von dort über den Stand der Dinge und den Fortgang der Unternehmungen des Philippos weitere Nachrichteneingegangenwaren, die aber nichts weniger als erfreulicher und beruhigender Art gewesen zu sein scheinen. Denn während die Rede über die Angelegenheiten im Chersonesos noch von einem frischen Hauche durchweht und offenbar unter dem Einflüsse froher Hoffnungen geschrieben ist, welche in der Seele des Redners infolge des kühnen Griffes, den Diopeithes gethan, aufgelebt waren, ist die vorliegende Rede eher ein Nachtstück zu nennen, das zwar in seiner kräftigen Ausführung den noch immer ungebrochenen Mut des Patrioten verrät (an konzentrierter Kraft steht diese Rede allen übrigen voran), in seiner düsteren Färbung aber eine trübe Stimmung und keineswegs frohe Ahnungen durch- blicken läfst. Es war aber auch zum verzweifeln, immer und immer wieder einem Volke ins Gewissen reden zn müssen, dessen Intelligenz zwar das Vorgetragene als wahr und heilsam erkannte, dessen Indolenz aber allen ernsten Willen und alle Thatkraft vollständig niederhielt. Und was hatte D. in den zwülf Jahren seines Staatslebens errungen? Der Wohlstand Athens war untergraben, sein Handel gelähmt, seine Kassen erschöpft, seine auswärtigen Besitzungen bis auf weniges verloren, seine Bundesgenossen in Feindesgewalt, der chalkidische Bund gesprengt, Olynthos zerstört, Phokis vernichtet, Euböa durch makedonische Vögte geknechtet, der Peloponnes unterwühlt und in offener Gährung, der Helles- pont bedroht, — und die Athener safsen daheim und legten die EINLEITUNG ZUR DRITTEN REDE GEGEN PHILIPPOS. 209 Hände in den Schofs. In der Thal, es gehörte der unverwüstliche Patriotismus eines D. dazu, um unter solchen Umständen nicht zu verzweifeln. Begreiflich ist es aber auch, dafs er das Bild der Zeit, welches er seinen Zuhörern vorhält, nicht eben ins Heitere malt, begreiflich dafs er seinem Unmut, den erzwischen der ver- hafsten Partei, welche das Vaterland an Makedonien verkuppelte, und dem Volke teilt, welches uneingedenk des von den Vorfahren überkommenen Ehrenamtes, der Wächter der Unabhängigkeit Griechenlands zu sein , mit offenen Augen sich betrügen liefs, den vollen Lauf läfst und die ganze nackte bittere Wahrheit hinstellt. Welchen Erfolg die Rede hatte, wird nicht gemeldet, vielleicht keinen unmittelbaren: aber gewifs trug sie das Ihrige bei die Athener wenigstens wach zu rütteln und zu der Stimmung zu erheben, in welcher sie das Jahr darauf, als des Philippos Mafs voll war, — freilich zu spät — zum ersten Male zu einem energischen Widerstande die Waffen ergriffen. Über die Form, in welcher diese Rede handschriftlich überliefert worden ist, s. den Schlufs der Prolegomena. Demosthenes I. 8. AuÜ. 14 ΚΑΤΑ ΦΙΛΙΠΠΟΥ Γ. IX. ρ. 110 R. Πολλών, ω άνδρες 'Λ&ηναιοι, λόγων γιγνομένων ολίγον δεϊν κα-9· 3 εκάστην εκκλησίαν -περί ών Φίλιππος, άφ > ου την ειρήνην έποιήσατο, ον μόνον νμας, άλλα και τους αλλονς αδικεί, και πάντων οίδ’ ότι φησάντων γ 1 * άν, εί καί μή ποιούσι τούτο, και λέγειν δεϊν καί πράττειν, όπως εκείνος πανσεται τής ΐβρεως καί δίκην δώσει, εις τοϊι& νπηγμένα πάντα τι πράγματα καί προειμέν* ορώ, ώστε δέδοικα μή βλάσφημον μεν ειπείν, άλη&ες δέ' ει καί λέγειν απαντες εβονλον^ οι παριόντες καί χειροτονειν νμείς εξ ών ως ιρανλότατ έμελλε τά πράγμα9· 1 έξειν, 2 ονκ αν ηγούμαι δννασ&αι χείρον ή ννν διατε&ήναι. πολλά μεν ονν ίσως εστίν αίτια τούτων, καί ον παρ εν οίδε δν 3 εις τούτο τά πράγματ ’ άφϊκται, μάλιστα δ 3 , ανπερ εξετάζητ’ όρ&ώς, ενρήσετε διά τονς χαρίζεσ&αι μάλλον ή τά βέλτιστα λέγειν προαιρονμένονς, ών τινες μέν, ω L. 4. άλλους Z*L*, άλλους "Ελληνας vulg. | οϊδ’ SL*FBQV, εΰ οϊδ’ vulg. | 5. πράττειν Σι*, πρ. π^ιοσήκειν V, πρ. ά πάσι π^οσηκειν F, πρ. ά πασι προσήκει R, πρ. άπασι προσήκει QYF, πρ. απασι διαπροσηκειν Η, πρ. άπασι προσ- ήκειν vulg. | 8. δέ Σ*Ι.*Γ*, δ’ ή vulg. | 11. νΰν VvQu, νυν αυτά vulg. | 12. τούτων Σ*Ι.*Ω*, τοΰ ταϋθ-’ (τοΰθ·’ MQE) ούτως έχειν vulg. 1. την ειρήνην, den Frieden von 01. 108, 2. 346, worüber die Einl. zur 5. R. — ον μόνον — αλλά καί] dient hier nur rhetorisch-rhythmischen Zwecken. Der Redner meint: aller Welt. — φησάντων γ’ άν\ Vgl. zu 3, 8. φησάντων ist betont. γε, quidem. — τούτο, was sie vor- kommendenfalls als nötig anerkennen würden = μήτε λίγονσι μήτε πραττοναι. — πανσεται καί δίκην δώσει] als ΐν διά δνοΐν aufzufassen. Dann ist πανσεται durch tandem zu übersetzen. — oi πα- ριόντες] Vgl. zu 6, 3. — άληθ-ες rfe] D. tritt mit Absicht aus der Konstruktion von δέδοικα, welches ja überhaupt nur schwach betont ist. Es ist also ίστίν zu ergänzen. — äv — δννασ&αι] zu 4, 13. Als Subjekt ist πράγματα zu ergänzen. % παρ' ev] Vgl. zu 4, 11. — ουδέ δν'] Die Wiederholung der Präposition ist nach ουδέ ebenso wenig nötig (vgl. § 19. 49) als nach καί (δ, 18), καί ον (9, 72), ή (5, 14. 16. 9, 15. 63), αλλά (1, δ) u. a. Partikeln. — διά τοΰς] zu 5, 22. IX. p. 110 R. ΛΗΜΟΣΘΕΝΟΤΣ ΚΑΤΑ ΦΙΛΙΠΠΟΓ Γ. 211 άνδρες 3 Α$ηναΐοι, εν οίς ευδοκιμοϋσιν αυτοί καί δύνανται, ταΰτα φνλάττοντες ουδεμίαν περί των μελλόντων πρόνοιαν εχουσιν, ετεροι δε τους επί τοίς πράγμασιν όντας αίτιώμενοι καί διαβάλλοντες ονδεν άλλο ποιοϋσιν ή όπως ή πόλις παρ 1 αυτής δίκην λήιβεται * καί περί τοΰτ ’ εσται, Φιλίππψ δ ’ εξέσται καί λέγειν και πρόττειν ό τι βούλεται. αί δε τοιαΰται πολιτείαι συνή-9-εις μέν είσιν υμίν, αϊτιαι δε των κακών, άξιώ δ\ ώ άνδρες Άϋ-ηναίοι, αν τι των άληδ-ών μετά παρρησίας λέγω, μηδεμίαν μοι διά τούτο παρ ’ υμών οργήν γενέσ&αι. σκοπείτε γάρ ώδί. υμείς την παρρησίαν επί μεν τών άλλων ουτω κοινήν οϊεσ&ε δεΐν είναι πάαι τοίς εν τη πόλει, ώστε καί τοίς ξένοις καί τοίς δούλοις αυτής μεταδεδώκατε, καί πολλούς αν τις οίκέτας ϊδοι παρ’ ήμίν μετά πλείονος εξουσίας ό τι βούλονται λέγοντας ή πολίτας εν ενίαις τών άλλων πόλεων, εκ δε τού συμβουλεύειν παντάπασιν έξεληλάκατε. 5. εχουσιν Σ*ί*, εχουσιν, ούκουν οΰδ’ Cu. ας ο’ίονται δ£ίν εχειν vulg. | 7. ή πόλις Σί.*Χ, ή μεν πόλις Ε, ή μεν πόλις αυτή vulg. | 10. των -κακών Σ*!,* V*, γρ. Γ. mg Β, τών κακών κα'ι τών αμαρτημάτων Α 2 'Ο Η Π5), τών κακών τών αμαρτημάτων U, τών ταραχών και τών άμαρτημάτων γρ. Σ, της ταραχής κα'ι τών άμαρτημάτων vulg. | άξιώ Zl.*QssYZVE, άξιώ δ’ υμάς vulg. — iv οίς — ταΰτα, nur bedacht den (gegenwärtigen) Stand der Dinge, dem sie Ansehen und Einflufs verdanken, sich zu erhalten. — τους — όντας, die an der Spitze des Staates Stehenden, die Leiter der Politik. — ονδεν άλλο — ο πως — nihil antiquius halent quam ut. ■ — παρ’ αυτής δίκην λήιρεται, sich selbst, anstatt des Philippos, bestrafe, in ihren Bürgern nämlich. — περί τοΰτ’ εσται, damit sich beschäftigt, zu schaffen macht. Vgl. Xen. Anab. 3, 5, 7 ot μεν άλλοι περί (αμψί das. § 14) τα επιτήδεια ήααν. 3. πολιτείαι] hier = πολιτεύματα 'politisches Verhalten’. S. zu 8, 70. — συνήθεις — αϊτιαι ] Man achte auf die schlagende Kürze in der Gegenüberstellung : c ebenso nach dem Herzen, als die eigentlichen Ursachen’. — τι των αληθών] ist wie gleich darauf εν ενίαις τών άλλων eine nur aus rhythmisch-rhetorischen Gründen veranlafste Umschreibung des einfachen Ausdrucks. — άξιώ — γενέσθαι] Vgl. 3, 3 und zu 3,10. — επί μεν τών άλλων] das ανμβον- λενειν abgerechnet, überall aufser in der Ekklesia. — ξένοις, = με- τοίκοις. Vgl. (Xen.) v. Staat d. Äth. 1,12 διά τούτο ovv Ισηγορίαν καί τοίς δούλοις προς τους ελευθέρους έποιήσαμεν καί τοίς μετοί- κοις προς τους αστούς. Eur. Phon. 390 (I. τί φυγάσιν το δυσχερές; II. iv μεν μέγιατον, ονκ εχει παρρησίαν. I. δούλου τόδ’ είπας, μη λέγειν ά τις φρονεί) dachte an rein menschliche, nicht an speciell attische Verhältnisse. Die griechischen überhaupt im Gegensatz zu den römischen charakterisiert Plut. v. d. Geschwätz 18. — ϊδοι] zu 3, 1. 14 * 212 ΔΗΜΟΣΘΕΝΟΪΣ IX. ρ. 111- 4 ε~ί& 3 νμίν συμβέβηχεν έχ τούτου εν μεν ταϊς εχχλησίαις τρυφάν καί χολαχεΰεσίλαι πάντα προς ηδονήν αχονουσιν, εν δε τοίς πράγμασι χαϊ τοίς γιγνομένοις περϊ των εσχάτων ήδη χινδννευειν. εί μεν ουν χαι νυν οντω διάχεισ&ε, ονχ έχω τί λέγω ' εί δ 3 ά συμφέρει χωρίς χολαχείας ε&ε- λήσετ 3 άχούειν, έτοιμος λέγειν. χαϊ γάρ εί πάνν φαύλως τά πράγματ 3 έχει χαϊ πολλά προείται, όμως έατιν, εάν υμείς τά δέοντα ποιεΐν βούλησ&ε, ετι πάντα ταντ 3 επαν- 5 ορ&ώσασ&αι. χαϊ παράδοξον μεν ϊσως εατϊν ο μέλλω λέγειν, αληθές δέ ■ το χείριστον εν τοίς παρεληλυ&όσι, τούτο προς τά μέλλοντα βέλτιστον υπάρχει, τί ουν εατι τούτος οτι ούτε μιχρδν ούτε μέγ 3 ουδέν των δεόντων ποιονντων υμών χαχώς τά πράγματ 3 έχει, έπεί τοι, εί πάν& 3 α προσήχ.ε πραττόντων * οϋτω διέχειτο, ουδ 3 άν ελπίς ήν αυτά γενέσ&αι βελτίω. νΰν δέ τής ραθυμίας τής ύμετέρας χαίτης άμελείας χεχράτηχε Φίλιππος, τής πόλεως δ 3 ου χεχράτηχεν, ουδ 3 ήττηαϋ· 3 υμείς, άλλ 3 ουδέ χεχίνησϋ-ε. 6. συμφέρει Σί*ΟΖ, συμφέρει τί; πόλει Α 2 ‘UHsß. γρ. BR, συμφέρει τοίς πράγμασι vulg. | 14. έπεί τοι EL*Q, έπεί τοί γε vulg. | 15. πραττόντων ΣΙ, πραττόντων υμών vulg. | 16. ραθυμίας Σί*0, μεν ραθυμίας vulg. | 18. ζεχ.ί- ντρθε Σ*Ε*, κεκίνησθε. | (Kap. 6) εί μεν οΰν άπαντες ώ^ολογοΰμεν Φίλιππον τί] πολει πολεμελν κα'ι την ειρήνην παραβαίνειν, οϋδέν άλλο εδει τον παριόντα λέγειν κα'ι συμβουλεόειν ή' όπως ασφαλέστατα κα'ι ραστα αυτόν άμυνούμεθα' επειδή δέ ούτως άτόπως ενιοι διάκεινται, ώστε πόλεις καταλαμβάνοντας εκείνου και πολλά των ύμετέρων εχοντος κα'ι πάντας ανθρώπους άδικοΰντος άνέ'/εσθαί τινων έν τα"ίς έκκλησίαις λεγόντων πολλάκις, ώς ημών τινές είσιν οι ποιοΰντες τον πόλεμον, (Kap. 7) ανάγκη φυλάττεσθαι κα'ι διορθοΰσθαι περ'ι τούτων, έστι γάρ δέος μή ποθ’ ώς άμυνούμεθα γρ άψας κα'ι συμβουλεύσας τις εις την αιτίαν 4. εν μεν ταϊς — κινδννενειν] Dieselben Worte 8, 34. — έτοιμος] zu 4, 29. 5. το χείριστον — βελτίω] Dieselben Worte mit geringen Abweichungen 4, 2. Über τούτο zu 2, 6. — τής πόλεως d’l zu 8, 3 ‘die wirkliche, wahre Stadt.’ — άλλ 3 ονδ'ε κεκίνηοθ-ε] Hierin liegt eine scharfe Zweideutigkeit. Dafs die Athener sich nicht einmal vom Flecke gerührt hatten, war einerseits ein Trost insofern, als darin der Beweis lag, dafs sie noch fest standen (denn jedes ήττήσ&αι setzt ein κεκινήσ&αι voraus), andererseits aber auch als ein Zeichen von Indolenz eine Schande. Zwischen •ηττάσ&αι und νικάα&αι macht der Grieche oft einen Unterschied, indem er jenes öfter in bildlichem Sinne gebraucht. [6. εδει, ohne uv, wie 8, 65. — ένιοι] So nennt D. mit Vorliebe die Häupter der Gegenpartei. 7. ώς άμννονμε&α, dafs wir uns wehren sollen. — διορίζομαι , stelle die Frage fest.] 113 R. ΚΑΤΑ ΦΙΛΙΠΠΟΓ Γ. 213 El μεν ονν εξεστιν ειρήνην άγειν τή πόλει και έφ’ 8 ήμΐν έστι τούτο, ϊν εντενϋ-εν άρξωμαι, φήμ’ εγωγ’ αγειν ημάς δειν, και τον ταντα λέγοντα γράφειν και πράττειν και μή φενακίζειν άξιώ' εΐ δ’ έτερος τα οπλ’ εν ταις χερσϊν εχων και δνναμιν πολλήν περί αυτόν τοννομα μεν το τής ειρήνης νμϊν προβάλλει, τοίς δ’ εργοις αυτός τοις τοΰ πολέμου χρήται, τί λοιπόν άλλο πλήν άμννεσ&αι; φάσκειν δ’ ειρήνην αγειν εΐ βοΰλεσ&ε, ώσπερ εκείνος, ου διαφέρομαι. εΐ δε * τις ταΰτην ειρήνην υπολαμβάνει, εξ 9 ής εκείνος πάντα τάλλα λαβών έφ’ ημάς ήξει, πρώτον μεν μαίνεται, επειτ’ εκείνφ παρ’ υμών, ουχ υμΐν παρ’ εκείνου την ειρήνην λέγει, τοΰτο δ’ εστ'ιν ο τών άναλι- σκομένων χρημάτων πάντων Φίλιππος ώνειται, αυτός μεν πολεμείν νμΐν, υφ’ υμών δε μή 7ΐολεμεΙσ&αι. Και μην εΐ μέχρι τούτον περιμενοϋμεν, έως άν ήμΐν 10 όμολογήση πολεμείν, πάντων εσμέν ενη&έστατοι’ ουδέ γάρ άν επί την Αττικήν αυτήν βαδίζη καί τον Πειραιά, τον τ’ έρεΐ, εϊπερ οίς προς τους άλλους πεποίηκε δει τεκμαίρεσ&αι. τούτο μεν γάρ Όλυν&ίοις τετταράκοντ’ 11 Ιμπέση τοΰ πεποιηκέναι τον πόλεμον, εγώ δέ τοΰτο πρώτον απάντων λέγω κα'ι διορίζομαι, ε! έφ’ ήμΐν έστι τό βουλεύεσθ-αι περί τοΰ πότερον ειρήνην η πολεμείν δε"ί. So vulg. | 11. έπειτα] έπειτα δ’ Ε. | 12. λέγει SL*A 2 WZV, αγειν F, αγειν λέγει vulg. 8. ιν έντεν&εν αρ£.] gehört zum folgenden φήμ\ — τον ταντα λέγοντα, wer dieser Meinung ist, näml. οτι έξεατι και έφ ’ ήμΐν έατιν ειρήνην αγειν. — ηράττειν, die Ausführung seiner Anträge betreiben. — μή φενακίζειν, euch mit schönen Worten schmeicheln. — προβάλλει, vorhält, um euch zu berücken und einzuschläfern. — φάσκειν — διαφέ- ρομαΐ] Verb, ον διαφέρομαι, εί βονλεσ&ε φάσκειν (vorgeben) αγειν είρηνην ώσπερ εκείνος (näml. φάσκει ειρήνην αγειν, d. h. mit den Waffen in der Hand). Der Redner will sagen, das Verhältnis müsse auf beiden Seiten gleich sein. 9. τούτην ειρήνην ] ειρήνην ist Prädikat, dem sich das Subjekt (τοΰτο) im Genus assimiliert. Vgl. Krüger §61, 7, U - έξής] Vgl. 6, 27. — έφ ημάς ηξίι] natürlich in feindlicher Absicht. — μαίνεται] Kürze des Ausdrucks für μαίνεσ&αι_εμοΙ δοκέι. — την ειρήνην] näml. ονσαν, einen einseitigen, den wir gegen ihn, nicht aber er gegen uns beobachtet. — τών αναλισκομέν. χρημάτων ] zu 3, 22. — αυτός — πολεμεΐσϋ-αι] als Inhalt des τοΰτο zu fassen. Über den Nominativ § 74 und Krüger § 55, 2, 1. Koch 119, 2, 1. 11. τοΰτ’] näml., dafs er mit uns Krieg führt. — τοΰτο μεν — τοΰτο de] Krüger § 50,1,15. — ’ΟλννίΗοις] S.dieEinl. zurl.—3.R. — τετταρά- κοντα — στάδια, = πρότερον πριν η έν αυτή τή χωρά τό στράτευμα 214 ΔΗΜΟΣΘΕΝΟΓΣ IX. ρ. 113- άπέχων τής πόλεως στάδια ehe εν ότι δει δνοίν ϋ-άτερον, η 'κείνους εν Όλύν&φ μή ο'ικείν η αυτόν εν Μακεδονί ο-, πάντα τον άλλον χρόνον, ε'ί τις αυτόν αιτιάσαιτό τι τοι- οϋτον, άγανακτών και πρέσβεις πέμπων τους άπολογησο- μένους' τοΰτο δ' εις Φωκέας ώς προς συμμάχους έπο- ρενετο, και πρέσβεις Φωκέων ήσαν οΐ παρηκολον&ουν αντψ πορευομένψ, και παρ' ήμϊν ηριζον οι πολλοί Θη- 12 βαίοις ου λυσιτελήσειν την εκείνου πάροδον, και μην και Φερας πρψην ώς φίλος και σύμμαχος εις Θετταλίαν Ιλ- έλών έχει καταλαβών, και τα τελευταία τοϊς ταλαιπώροις Ώρείταις τουτοισϊ επιοκεψομένονς έφη τούς στρατιώτας πεπομφέναι κατ' εύνοιαν " πυν&άνεσ&αι γάρ αυτούς ώς νοσονσι και στασιάζουσιν, συμμάχων δ' είναι και φίλων 5. επορεύετο] και φίλους επορεύετο Α 2 'OHD. mg Υ, κα'ι προς . . . έπορ. Μ, επορ. κα'ι φίλους vulg. | 13. στασιάζουσιν Σ!.*Α* (j, στασ. εν αϋτοίς vulg. παρήν εχων 8, 59. — δνοίν 'ίκτερον] als änkündigende Formel, wie unser ‘eins von beiden’, aufser dem syntaktischen Zusammenhänge stehend. Ygl. Krüger § 57, 10, 11. — ίν Μακεδονία] Man sollte erwarten ή αυτόν μή εν Μακεδονία. Der Text jedoch kann nur so verstanden werden: wenn ich nicht für immer in Makedonien bleiben will, was ich, wie ihr aus diesem Zuge seht, nicht beabsichtige, so müfst ihr weichen. — τον άλλον χρόνον, bis dahin. Vgl. § 22. — et — αίτιά- σαιτο, sich solcher That wegen ängstlich und besorgt äufserte, zu 6, 20. — άγανακτών καί — πέμπων] Diese in konzessivem Verhältnis zu είπε stehenden Formen sind Part. Imperf. — εις Φωκέας] beim Friedensschlüsse 01. 108, 2. Vgl. die Einl. zur 5. ,11. u. 6, 35. 36. — ώς προς συμμάχους, ist nicht ganz ehrlich. Den Äusschlufs der Phoker vom Bündnis hatte Philippos den Athenern gegenüber wiederholt erklärt. — πορευομένψ, als er nach Phokis aufbrach. Die ‘Anwesenheit phokischer Gesandten wenigstens nach Philippos’ Rückkehr aus Thrakien bestätigt Iust. 8,4. — ηριζον ol πολλοί, behaupteten steif und fest, bethört nämlich durch die Vorspiegelungen der Parteigänger des Philippos. S. zu 5,10. — ου λ.υσιτελήαειν] Man beachte den ironischen Euphemismus ! Wir sagen: die Th. würden sich nicht freuen. — την εκείνου πάροδον] nämlich εϊ’σω Πυλών. 5, 20. 12. Φεράς] S. 8, 59. — έχει καταλαβών] S. Krüger § 56,3,6. Koch 103, 5. — ; 'Ωρείταις ] unten § 59. Der Dativ hängt von πεπομφέναι ab. τουτοισϊ, mit Beziehung auf allbekannte Vorgänge. — έπιακε- ψομένους, um nach ihnen zu sehen, ihnen einen Besuch zu machen: eigentlich vom Krankenbesuch (wie 54, 12 λέγε την τοΰ ιατρού μαρτυρίαν καί την των έπισκοπονν- των.' 59, 56 έβάδιζον γάρ προς αυτόν, ως ησϋ-ένει καί έρημος ήν τοΰ 3-εραπεΰοντος το νόσημα, τα προσφορά τή νόσω φέρουσαι καί έπιακοπονμεναι), hier mit höhnender Beziehung auf das folg, νοαοϋσι, welches Wort oft bildlich von Staatsunruhen gebraucht wird. — καί ατα- σιάζουσιν] das erklärende καί, denn die στάσις ist eben die νόσος. 114 R. ΚΑΤΑ ΦΙΛΙΠΠΟΓ Γ. 215 αληθινών εν τοις τοιούτοις καιροίς παρείναι. είτ 3 οϊεσθ 3 13 αυτόν, οϊ εποίησαν μεν ονδεν αν κακόν, μή παθείν δ εφνλάξαντ 3 * αν ίσως, τούτους μεν εξαπατάν αίρείσθαι μάλλον ή προλέγοντα βιάζεσθαι, νμίν δ* εκ προρρήσεως πολεμήσειν, και ταΰθ 3 εως αν εκόντες εξαπατάσθε; ουκ 14 εστι ταντα' καί γάρ αν άβελτερώτατος εϊη πάντων ανθρώπων, εΐ των άδικουμένων υμών μηδέν εγκαλουντων αντψ, άλλ 3 υμών αυτών τινας αΐτιωμένων εκείνος εκλν- σας την προς άλλήλονς εριν υμών και ψιλονεικίαν εψ 3 αυτόν προείποι τρέπεσθαι, και των παρ’ εαυτού μισθό- φορονντων τούς λόγους άφέλοιτο, οίς άναβάλλουσιν υμάς, λέγοντες ώς εκείνος γ 1 ον πολεμεί τη πολει. 3 Λλλ 3 εστιν, ώ προς τού Λιός, οστις εν φρονών εκ 15 των ονομάτων μάλλον η των πραγμάτων τον αγοντ 3 ειρήνην η πολέμουνθ 3 εαυτψ σκέψαιτ 3 αν; ονδεις δήπον. ό τοίννν Φίλιππος εξ αρχής, άρτι τής ειρήνης γεγονυίας, 3. έξαπαιαν] αϋτον εξαπαταν QHD. corr. Α* mg R. | 8. αίτιωμένων SL*Q, αίτιωμένων και κρίνειν βουλομένων vulg. 13. είτ’ οϊεσθ- ’] lat. et putatis ‘und da glaubt man noch..?’ Es folgt ein Enthymem, in welcher vom Kleineren auf das Gröfsere geschlossen wird. — οϊ ύποίηααν ] Dieser Relativsatz bezieht sich auf das folgende τούτους μέν und das μέν hätte strenge genommen hinter o" stellen sollen, ΐποίησαν aber ist vorgestellt, weil schon der folgende Gegensatz μή πα&εΐν ησΙ μεν γάρ] Man beachte, dafs mit Absicht auf das Verbum des Thuens das des Sagens folgt. 115 R. ΚΑΤΑ ΦΙΛΙΠΠΟΥ 1 Γ. 217 αγειν όμολογείν την προς υμάς ειρηνην, ώστε καί Μεγάρων άπτόμενον καί εν Έύβοίψ τυραννίδας κατασκευαζοντα καί νυν επί Θράκην παριόντα και τάν Πελοποννησφ σκενωρονμενον και πάν &·’, οσα πράττει μετά της δυνα- μεως, ποιούντα λύειν φημί την ειρήνην και πολεμεϊν υμιν, εΐ μή καί τους τα μηχανήματ* έφιστάντας ειρήνην αγειν ψήσετε, έως αν αυτά τοίς τείχεσιν ήδη προσαγωσιν. άλλ* ον ψήσετε' δ γάρ, οίς αν εγώ ληψ&είην, ταντα πράττων και κατασκεναζόμενος, ουτος εμοϊ πολεμεί, καν μήπω βάλλη μηδε τοξεΰη. τίσιν ούν υμείς κινδυνενσαιτ 18 αν, ει τι γένοιτο; τψ τον c Ελλήσποντον άλλοτριωθ-ήναι, τώ Μεγάρων καί τής Εύβοιας τον πολεμούννμΐν γε- νέσ&αι κύριον, τώ Πελοποννησίους τάκείνον φρονήσαι. ειτα τον τούτο το μηχάνημ’ επί την πάλιν ίστάντα, τούτον ειρήνην αγειν εγώ φώ προς υμάς; πολλον γε καί δει, 19 άλλ ’ άφ 3 £ής ημέρας άνείλε Φωκέας, από ταντης έγωγ 1 αυτόν πολεμεϊν ορίζομαι, υμάς δ' εάν άμννησ-9 - 3 ήδη, 11. άλλοτριωθηναι SL*A’H, ΰμων άλλοτριωθηναι vulg. | 14. ίστάντα ZL*A*, ίστάντα καί κατασκευάζοντα Α'- QHD, ίστάντα καί παρασκευάζοντα U, εφιστάντα κα'ι παρασκευάζοντα Ü * W R εΥ/νIΛ 3 β (κατά παρά σκευάζοντα V), εφιστάντα κα'ι κατασκευάζοντα vulg. | 17. αυτόν πολεμείν] αν πολεμείν Η, αν αυτόν πολ. Α’, αυτόν ύμ"ίν πολ. U, αυτόν πολ. ύμίν Q. | Ιάν SLA 3 HsVEA 3 , Ιάν μεν vulg. Es soll aber der Widerspruch aufgewiesen werden, in dem bei Ph. Thaten und Worte stehen, zu 4, 10. — Μεγάρων ] 01.109,1. 343 suchte eine maked. Partei Megara dem Ph. in die Hände zu spielen: der Plan ward jedoch durch die entschlossene Haltung der Athener vereitelt. Vgl. § 27. 18, 71 und A. Schäfer, Dem. 2, 342. — iv Εύβοια] Vgl. 8, 36 und unten § 57 ff. — 'επί Θράκην ] 01. 109, 2. 342. Christ möchte έπί Θράκης lesen mit Berufung auf de coron. § 87. — τάν Πελοπον- νήσω] S die Einl. zur 6. R. — καί πάνίΐ ‘, deniqtie omnia quaecunque. — είμη .. ψήσετε] in derselben Bedeutung wie lat, nisi forte dicitis. — τους — έφιστάντας ] ohne bestimmtes Objekt (gegen irgend wen): der Gedanke ist ganz allgemein ge- fafst. — αν ληφ&είην] nämlich εί εάσαιμι. — μήπω βάλλη μηδε το- ξενη] Die Längen malen das Gepolter des Grobgeschützes. 18. τίσιν, wodurch sonst? Dat. caus. Vgl. 8, 3 und 76. — εί' τι γένοιτο] Euphemismus. Zu 2, 15. — φρονήσαι] Aorist, ingress. — είτα] zu 1, 24. — τούτο] im Gegensatz zu dem § 17 im eigentlichen Sinne gebrauchten τά μηχανήματα. — φώ] Vgl. είκω § 46 und Krüger § 54,^2, 3. — προς υμάς] gehört zu αγειν, da έγώ φώ logisch unbetont sind. 19. πολλον γε καί δει] zu 5,24. — άφ’ ής ημέρας] Am 24. Skiro- phor. 01. 3 108,_2. (17. Juli 346), s. 19, 59. αφ ής — από ταντης, = 218 ΔΗΜΟΣΘΕΝΟΓΣ XI. ρ. 115— αωφρονήσειν φημί, εάν δ 1 εάσητε, ουδέ τούθ’ όταν βου- λησθε δννήσεσθαι ποιήσαι. και τοσοΰτόν γ 3 άφέστηκα τών άλλων, ώ άνδρες Αθηναίοι, των σνμβονλενόντων, ωστ 1 ονδε δοκεΐ μοι περί Χερρονήσον νυν σκοπείν ονδε 20 Βυζαντίου, άλλ 1 επαμύναι μεν τοντοις, και διατηρήααι μή τι πάθωαιν, βονλενεσθαι μέντοι περί πάντων των Ελλήνων ώς εν * κινδννφ μεγάλοι καθεστώτων, βούλομαι δ 1 ειπείν προς υμάς εξ ών υπέρ τών πραγμάτων ον- τω φοβούμαι, ϊν*, ει μεν όρθώς λογίζομαι, μετάσχητε τών λογισμών και πρόνοιαν τιν' υμών γ ’ αυτών, ει μή και τών άλλων άρα βούλεστε, ποιήαηοθε, εάν δε ληρεϊν και τετυφώσθαι δοκώ, μήτε νΰν μήτ 3 ανθις ώς ύγιαί- νοντί μοι προαέχητε. 21 “Οτι μεν δή μέγας εκ μικρού και ταπεινού το κατ 1 άρχάς Φίλιππος ηνξηται, και άπίστως καί στασιαστικώς εχουσι προς αυτούς οι “Ελληνες, καί οτι πολλφ παραδο- ξότερον ήν τοσοϋτον αυτόν εξ εκείνον γενέσθαι ή νυν, ο# 5 οΰτω πολλά προείληφε, καί τά λοιπά νφ* αντφ ποιήσασθαι, καί πάνίΕ οσα τοιαύτ 1 αν έχοιμι διεξελίίεΐν, 22 παραλείψω. άλλ 1 δρώ σνγκεχωρηκότας άπαντας ανθρώπους, άφ 3 υμών άρξαμένονς, αντφ , ύπερ ού τον άλλον άπαντα χρόνον πάντες οί πόλεμοι γεγόνασιν οί Ελληνικοί. 2. τοσοΰτόν γ’ I τοσοϋτον έ'γωγε Α 2 . I 5. μίν] μεν και Α 2 1 QRsD , μεν τοΐς Ω. I 6. πάθ-ωσι ΣΙ.*, πάθωσι κα'ι τοΐς οοσιν εκεί νΰν (εκεί νΰν ουσι Α 2 *QH) στρατιώται; (στρατηγοί; WCPMURYZVEvQu) πάνθ·’ όσων αν ΰέωνται (και add. Α 2 ) αποστείλαι vulg. | 15. Φίλιππο; ΣΙ,Ο, ό Φίλιππος vuig. απο ταντης τής ’νμερας y. Vgl. zu 6, 17. — ονδε τονθ·’] nämlich άμύνεσθ-αι. — περί — ονδί] zu § 2. 20. τοντοις] näml. τοΐς Χερ- ρονηαίταις καί Βνζαντίοις. Vgl. § 26 und Krüjfer § 58, 4, 2. Koch 69, 7. — εξ ών, warum, aus welchen Gründen. — νπερ τών πραγμάτων φ., um den Lauf der Dinge, das Schicksal des Staats besorgt bin. Doch sind die Worte der Fülle wegen hinzugesetzt und ebensowenig notwendigerweise zu übersetzen, wie im Lat. etwa verum bei inopia, desperatio u. s. w. — νγι- αίνοντι ] wie 8, 36. — προαέχητε] nämlich τον vovv. 21. μέγας — ηνξηται ] S. zu 1, 28. — το κατ άρχάς] Adverbielle Bestimmungen müssen beiD. in der Regel zu den vorangegangenen Worten gezogen werden. — προς αυτούς] zu 4, 10. — ποιήααο&αι] Vgl. Krüger § 53, 6, 9. Koch 120,1. A. 2. 22. άφ ’ νμών άρξαμένονς, ihr an der Spitze. Vgl. 18, 297 άρξα- μένως άπδ σον. 22,6 άρκτέον — 116 R. ΚΑΤΑ ΦΙΛΙΠΠΟΥ Γ. 219 τί ουν έστι τ οντο; τό ποιεϊν ο τι βούλεται χα'ι xad · 3 εν οντωσι περιχόπτειν χαι λωποδντεΐν των 'Ελλήνων χα'ι χαταδονλονσθ-αι τάς πόλεις έπιόντα, χαίτοι προσταται 23 μεν υμείς εβδομήχοντ* ετη χα'ι τρία των 'Ελλήνων εγένε- α&ε, προσταται δε τριάχον-ίλ 3 ενός δέοντα Λαχεδαιμόνιοι' ϊσχνσαν δέ τι χα'ι Θηβαίοι τοντονσϊ τους τελευταίους χρόνους μετά την εν Λεΰχτροις μάχην, αλλ 3 όμως ον^ υμϊν ούτε Θηβαίοις ούτε Λαχεδαιμονίοις ούδεπώποτε, ω άνδρες ’Λ^ηναιοι, οννεχωρή&η τονυπό των ‘Ελλήνων, ποιεϊν ο τι βονλοισ&ε, ουδέ πολλον δει" άλλα τούτο μεν υμϊν, 24 μάλλον δε τοϊς τότ 3 ονσιν ; Ά&ηναίοις, * επειδή τισιν ον μετρίως εδόχονν προσφέρεσ&αι, πάντες φοντο δεϊν, χα'ι οι μηδέν εγχαλειν εχοντες αντοις, μετά των ήδιχημένων πολεμεϊν, χα'ι πάλιν Λαχεδαιμονίοις άρξασι χα'ι παρελ- &οϋσιν εις την αυτήν δυναστείαν υμϊν, επειδή πλεονάζειν 1. εν’ 1 ένα SLsYZEI, ενα έκαστον vulg. | 2. των SLBWCPAlYZVEvlußy, τά των vulg. | 9. ποιεϊν] το ποιεϊν Α 2 lUQkrDih mg. R. | 15. την αυτήν δυν. SLA'DQHDV, τήν δον. τήν αυτήν BA 2 WRsYZEIA 3 . mg. Ω, τήν δυν. τήν αυτήν ταότην vulg. από σον πρώτον. — το ποιεϊν ist gewissermafsen Objekt zu σνγ- χεχ,ωρηκότας. — κα& εν — των Ελλήνων] S. zu 2, 24. — οντωσι] zu 1, 20. — λωποδντεΐν, ausziehen, ■wie Wehrlose. Vgl. zu 4, 47. 23. εβδομήκοντ έτη^ και τρία {εβδομηκοντα καί τρία έτη L : doch auch 27, 35 εβδομηκοντα μναϊ καί επτά), 01. 75, 3. 477—93,4.405. S. zu 3,24. Andere Schriftsteller rechnen in runder Zahl 70 Jahre, wie Lys. 2, 55. Isokr. 4, 106, auch D. selbst unten § 25, dagegen 90 Lykurg, g. Leokr. 72, und nur 65 Isokr. 12,56. Auch diese Zahlen lassen sich erklären. — τριάκονΟ ενός δέοντα, 01. 93, 4. 405 — 101, 1. 376, wo Chabrias die Lakedämonier bei Na- xos besiegte. — iv Αενκτροις] 01. 102, 2. 371. — ποιεϊν, zu 3,12. — βονλοισθ-ε] an die Athener als die gerade Anwesenden gerichtet, ohne den Gedanken an die Thebaner und Lakedämonier auszuschliefsen. Der Op tati v gesetzt, weil der Redner hier diese Worte, die er nach τον!)· 1 nicht hätte zu wiederholen brauchen, aus dem Sinne der gekränkten Griechen citiert. — ονδ'ε πολλον δει] zu 8,42. 24. τοντο μεν — καί πάλιν] Vgl. 5, 5 f. — μάλλον — ’Α&ηναίοις, ist nicht reine captatto benevolentiae, woran man überhaupt gerade in den Philippischen Reden nicht gewöhnt ist: dem Redner liegt vielmehr daran, das Volk der Athener in der Gegenwart dem Philippos gegenüber als unwandelbar auf dem Boden des Rechts stehend erscheinen zu lassen. — τισιν] verb. mit προσφέρεσθ-αι. ■— ον μετρίως] nicht mit ώμώς in der Übersetzung zu geben. Der Redner stellt mit Absicht die Sünden der die Hegemonie führenden Griechen recht gelinde dar, mit derselben Absicht, wie Cicero in or. de imp. C. Pomp, die Sünden der Feinde Roms, welche die Veranlassung von Kriegen wurden. — άρξασι, als sie zur 220 Α1ΙΜΟΣΘΕΝΟΓΣ ΙΧ· ρ. 116- έπεχείρονν καί -πέρα τον μέτριου τα καϋ-εστηκότ’ εκίνουν, πάντες εις πόλεμον κατέστησαν, καί οί μηδέν εγχαλονντες 25 αυτοΐς. καί τί δει τους άλλους λέγειν; άλλ’ ημείς αυτοί καί Λακεδαιμόνιοι, ουδέ ν αν είπείν έχοντες εξ αρχής ο τι ήδικονμε-9·’ νπ’ άλλήλων, όμως υπέρ ών τους άλλους αδικούμενους έωρώμεν, πολεμειν φόμε&α δείν. καίτοι πάν-θ·’ όα’ έξημάρτηται καί Λακεδαιμονίοις εν τοίς τριά- κοντ’ έκείνοις έτεσι και τοϊς ήμετέροις προγόνοις εν τοίς έβδομήκοντα, ελάττον’ έστίν, ώ ανδρες ’ΛΛηναιοι, ών Φίλιππος εν τρισί και δέκ’ ονχ όλοις ετεσιν οίς επιπολάζει ήδίκηκε τους ' 'Έλληνας, μάλλον δ’ ουδέ πέμπτον 26 μέρος τούτων εκείνα. ’Όλνν&ον μέν δή και Με3-ώνην καί ’Λπολλωνίαν καί δυο και τριάκοντα πόλεις επί Θράκης έώ, ας άπάοας όντως ώμώς ανήρηκεν, ώστε μη δ 1 εί πώ- 2. εις] εις τον R. | 6. καίτοι] καίτοι γε 1. | 11. ττε'μτττον ΣΐΟ01>Ω* πολλοστόν ετε'μεττον FBPMRYZV*vu, πολλοστόν vulg. | 12. &£ίνα Σ*Ι.*, Ικεΐνα, και τοΰτο εκ βραχέος λόγου ράδιου όεΐςαι vulg. | 14. μ^δ’ Σι*, μηδε'να μηδ’ vulg. Herrschaft kamen. — τα καϋ-εστη- κότ’ έκΐνονν] mit Hindeutung auf das Princip der Lakedämonier, überall, wo sie zur Geltung kamen, die bestehenden freien Institutionen aufzulösen und ein oligarchisches Regiment einzuführen. 25. καί τί δεϊ ~ ; άλλ’ —] beliebte Wendung bei Übergängen zum Wichtigeren, wie § 59. 23,114 καί τί δει Φίλιππον λέγειν ή τιν’ άλλον .; άλλ’ —. 57, 61 καί τί δει περί των πατέρων λέγειν ; αλλά —. ονδεν αν — έχοντες, = οΐ ονδεν αν εΐχομεν. Vgl. 3, 8. — υπέρ ών, — νπερ τούτων α. Über die Präpos. zu 1, 5 und über die Sache 18, 96. — τριάκοντα — εβδομή- κοντα ] Vgl. § 23. — τρισί καί Α=κα] seit 01. 106, 3. 354, wo Ph.’ Einmischung in die griechischen Angelegenheiten einen entschiedenen Charakter anzunehmen begann. — MX, ολοις] Vgl. Soph. Phil. 480 ημέρας τοι μόχβος ονχ όλης μιας nnd Diod. 19, 20 εν r μέριας γάρ ονχ ολαις τεσσαράκοντα τρισί με- γάλοις άτνχήμασι περιεπεπτώκει- ααν. — οίς, — έν οίς. Vgl. § 61 und Krüger § 51, 11, 1. — επιπολάζει, oben schwimmt. — otids πέμπτον μέρος, während die Zeit im umgekehrten Verhältnis steht. Philippos beging in fünfmal weniger Zeit (in kaum 13 Jahren) mehr Unbilden als die Athener während ihrer ganzen Hegemonie (in mehr als 70 Jahren). Dennoch hätte D. wohl nicht so g e n a u (r ό πέμπτον ) angegeben, wenn nicht vielleicht το πέμπτον μέρος των -ψήφων aus der bekannten Einrichtung bei den Gerichten her eine sprichwörtliche Geltung erlangt hätte. 26. ”Ολνν &ov — άνήρηκεν] S. die EinL zur 1.—3. R. Methoneist das thrakische, Apollonia die ionische Kolonie in Mygdonia. όνο καί τρ. πόλεις , die des chalkid. Bundes. Vgl. Böhnecke, Forsch. 1, 155 f. — ώστε — είπεΐν] Vgl. Ap- pian. Bürgerkr. 4, 102 Φίλιππος o Άμνντον τους τε άλλονς καί Χαλ- κιδέας άνέατησεν, ως μηδέν ετι 118 R. ΚΑΤΑ. ΦΙΛΙΠΠΟΓ Γ. 221 ποτ 3 ψκή&ησαν προσελ-9-όντ 3 είναι ράδιον είτίεΐν' καί το Φωκ,έων ε&νος τοσοΰτον άνηρημένον σιωπώ. αλλά Θετ- ταλία πώς εχει; ονχί τάς πολιτείας καί τάς πόλεις αυτών παρήρηται καί τετραρχίας κατέστηαεν, ϊνα μή μονον κατά πόλεις, αλλά καί κατ 3 ε&νη δονλεύωσιν; αί δ 3 εν 27 Εύβοια πόλεις οίκ. ήδη τνραννοννται, καί ταυτ 3 εν νήσψ πλησίον Θηβών * καί 3 Αθηνών; ον διαρρήδην εις τάς επιστολάς γράψει ,,εμοί δ 3 έστίν ειρήνη προς τους άκον- ειν εμον βουλομένονς“; καί ου γράψει μεν ταντα, τοίς δ 3 εργοις ον ποιεί, άλλ 3 εψ 3 c Ελλήσποντον οϊχεται, πρό- τερον ήκεν επ 3 3 Αμβρακίαν, 3 Ηλιν εχει, τηλικαντην πάλιν εν Πελοποννήσψ, Μεγάροις επεβονλευσε πρψην, ον-θ· 3 ή Ελλάς ον-9· 3 ή βάρβαρος την πλεονεξίαν χαίρει τάν&ρώ- 28 που. καί ταϋ·9· 3 ορώντες οί Ελληνες άπαντες καί άκον- οντες ον πέμπομεν πρέσβεις περί τούτων προς άλλήλους 4. W ΣΙ,*, παρ’ αϋτοΐς'ίνα vulg. πλήν οικόπεδα μόνον ιερών όρα- σ&αι. — εϊπεΐν\ näml. τινα. — το Φωκίων ] S. die Einl. zur 5. R. — τοσοΰτον] näml. ov ist stark betont. — τάς πολιτείας] zu 1, 5. — καί τάς πόλεις] ist hinzugefügt, weil Ph. nicht blofs die Verfassung änderte, sondern auch den Städten ihre Einzelexistenz rauhte. — αυτών] näml. των Θετταλών. Vgl. § 20. — τετ ραρχίας] S. zu 6, 22. — δονλεύωσιν] zu 3, 6. 21. Jv Ενβοία] Vgl. § 57 ff. — εις τάς επιστολάς γράφει „εμοί δ ’—] δε bezeichnet den Passus als einen aus dem brieflichen Zusammenhang herausgehobenen. So 19, 40 ο εις την προτέραν γράψας επιστολήν — οτι έγραφον δ’ άν u. s. w. — τοίς δ' εργοις ον ποιεί, ohne es zu bethätigen. Das erste ov erstreckt sich gleichmäfsig auf beide Satzhälften, wie 6,12. 18, 13 ον γαρ δήπον Κτηοιφώντα μεν δύναται διώκειν δι εμέ, εμέ δε, ειπερ έςελέγξειν ένόμιζεν, αντον ονκ άν έγράψατο. 179 ονκ είπον μεν ταντα, ονκ έγραψα δέ, ονδ’ έγραψα μέν, ονκ επρέσβεναα δέ, ονδ επρέσβεναα μέν, ονκ έπεισα δε Θηβαίους, αλλά —. Hypereid. f. Euxen. 13, 3 καί ου σε μεν ούτως οίμαι δεϊν πράττειν, αντος δέ άλλον τινά τρόπον τη πολιτεία κέχρημαι, άλλ’ —. und unten § 57. Vgl. Rauchenst. zu Lys. 30, 30. ·— επ’ ’Αμβρακίαν] Stadt an der Nordseite des nach ihr benannten ambrakischen Meerhusens, mit ihrem Gebiete an Epeiros grenzend. Dorthin wandte sich Philippos 01. 109, 2. 343, vermutlich um auch von dieser Seite einen Stützpunkt für seine Operationen gegen den Peloponnes zu gewinnen. Vgl. § 34. 72 und A. Schäfer, Dem. 2, 398 f. — Ήλιν έχει] nachdem seine Anhänger daselbst (18, 295. 19, 294) nicht ohne blutigeAuftritte (19,260) die Oberhand behalten hatten. Vgl. A. Schäfer a. 0.2,340. — Μεγάροις] S. oben § 17. — χωρεΐ, ist grofs genug für —, wie 21, 200 ή πόλις αντον ον χωρεΐ, lat. capere, fassen. 222 ΔΗΜΟΣΘΕΝΟΥΣ IX. ρ. 118- καί άγανακτονμεν, ουτω δε κακώς διακείμε-9-α και διορω- ρΰγμεέλα κατά πόλεις, ώστ 3 άχρι τής τήμερον ημέρας ον- δέν ούτε των συμφερόντων ούτε των δεόντων πραξαι δυνάμε*9α, ουδέ συατήναι, ουδέ κοινωνίαν βοη-9-είας και 29 φιλίας ουδεμίαν ποιήααα&αι' άλλα μείζω γιγνόμενον τον άν&ρωπον περιορώμεν, τον χρόνον κερδαναι τούτον, ον άλλος άπόλλυται, έκαστος εγνωκώς, ως γ 3 εμοϊ δοκεϊ, ουχ όπως σω&ήσεται τα των 'Ελλήνων σκοπών ουδέ πράττων, έπεϊ ότι γ 3 ώσπερ περίοδος ή καταβολή πυρετού ή άλλου τίνος κακού και τφ πάνυ πόρρω δοκούντι 30 νϋν άφεστάναι προσέρχεται, ουδείς αγνοεί, καί μην κακεΐνό γ 3 ιστέ, ότι όσα μεν υπό Λακεδαιμονίων ή νφ 3 ημών επασχον οι "Ελληνες, άλλ 3 ονν υπό γνησίων γ 3 όν- των τήςΕλλάδος ήδικοΰντο, καί τον αυτόν τρόπον άν τις υπέλαβεν τού-9· 3 , ώσπερ αν ει υιός εν ουσία πολλή γεγο- νώς γνήσιος διφκει τι μή καλώς μηδ 3 όρ&ώς, κατ αυτό μεν τούτ 3 άξιον μέμιβεως είναι και κατηγορίας, ως δ 3 ου 1. άγανχκτοΰμεν] οΰκ άγαν. C. | 11. αγνοεί ΣΙ.*, αγνοεί δήποο vulg. | 13. επασχον] επασχον κακώς s. | 15. υίος ΣΕ*Λ* Q, τις υίος vulg. | 17. μ'εν τοΰτ’] μέντοι τοϋτ’ URsYZI. sec. L., με’ντοι κα\ τοΰτ’ Α 2 . 28. καί άγανακτονμεν] καί οικάμνοντες δοκονσιν έν ταΐςτών trotz des vorausgehenden ον, weil ανέσεων ήμέραις μηδέν νοαεΐν, die beiden Begriffe sich zu einem άλλ 3 υγιείς είναι. Harpokr. Jeder ergänzen. — διορωρνγμε9α , sind weifs, dafs derjenige, welcher am abgegraben, (durch Gräben von ein- Wechselfieber leidet, wenn er auch ander) abgesperrt, vereinzelt. Vgl. heute ganz gesund ist, morgen oder διοικίζειν 5, 10 und über die Sache übermorgen der Krankheit sicher 18, 61 f. , zur Beute wird, dafs das Fieber 29. τον χρόνον — έγνωκως] Vgl. wohl aussetzt, aber nicht aufhört. 18, 45 καί τοιοντονί τι πάϋ-ος πε- Subjekt zu προσέρχεται ist Ph. πον9οτων απάντων, πλήν ονκ 30. υπό γνησίων οντων τής έ'ρ ’ εαυτούς έκαστων^ οίομένων Ελλάδος, von echten Söhnen Grie- το δεινόν ηξειν καί διά τών ετέ- chenlands. Dieser nicht gewöhnliche ρων κίνδυνων ^ τά εαυτών ασφα- Ausdruck ist durch die nachfolgende λώςσχήαειν, όταν βονλωνται. — Vergleichungveranlafst.EineEllipse άπόλλυται 1 welche ein anderer zum von υιών ist nicht anzunehmen, da Sterben braucht’(Rehdantz).— κερ- γνήσιος seiner Etymologie wegen δαναι] noch für einen Gewinn. — (Stamm γαν, γεν) schon diesen Be- περίοδος — πυρετόν] περιοδικά griff enthält. — ώσπερ äv] näml. νοσήματα καλονοιν οι ίατροΙ_ τά νπέλαβε, wovon die folgenden Ιη- τεταγμένως άνιέμενα καί αν&ις finitive abhängen. — διώκει] Man επιτεινόμενα, οίον τριταίονς καί achte auf den prägnanten Gebrauch τεταρταίους ' καί γάρ επί τούτων der Präposition δι. — κατηγορίας] 119 R. ΚΑΤΑ ΦΙΛΙΠΠΟΙ Γ. 223 προσήκων ή ως ον κληρονόμος τούτων ών ταϋτ' * έποίει ονκ ενείναι λέγειν. εΐ δέ γε δούλος η υποβολιμαίος τά 31 μη προσήκοντ’ άπώλλνε και ελνμαίνετο, Εΐράκλεις, οσψ μάλλον δεινόν και οργής άξιον πάντες αν έψησαν είναι, άλλ' ουχ ύπερ Φιλίππου καί ών εκείνος πράττει νυν, ουχ όντως εχουσιν, ον μόνον ονχ "Ελληνος όντος ονδε προσήκοντος ουδεν τοϊςΕλλησιν, άλλ’ ου<5έ βαρβάρου εντεύθεν όθεν καλόν είπεΐν, άλλ ’ ολέθρου Μακεδόνος, όθεν οίδ ’ άνδράποδον απονδαΐον ουδεν ήν πρότερον. Καίτοι τί τής έσχάτης ύβρεως απολείπει; ου προς 32 τψ πόλεις άνηρηκέναι τίθησιν μεν τά Πύθια, τον κοινόν των Ελλήνων αγώνα, καν αυτός μή παρή, τούς δούλους άγωνοθετήσοντας πέμπει; γράφει δε Θετταλοίς 33 4. οργής 2L*WUsYZE, πολλής οργής vulg. | 0. προτερον S*L*, προτερον πρίασθαι vulg. | 11. πόλεις]πόλεις’ΕλληνίδαςΑ 2 'UQkrHsDO·. sec. Ε. | 13. πέμπει; 2*L*, πέμπει; κύριος δέ Πόλων καί των έπ'ι τούς'Έλληνας παρόδων έστί, καί φρουροί; κα'ι ξένοις τους τόπους τούτους (τούτους om. Ql) κατέχει; έχει δέ κα'ι ττ,ν προμαντείαν του θεού παρώσας ή μας (ύμδς s) και Θετταλούς και (καί om. Α 2 ) Λωριέας κα'ι τούς άλλους άμφικτύονας, ης (οΐς Ρ) ουδέ τοίς “Ελλησιν απασι μέτεστιν; vulg. Solche Anklagen gab es in Athen. — τούτων] auf das kollektive τι zurückzubeziehen. Vgl. 2, 18. 31. ait ώλλνε καί ελνμαίνετο] zu § 39. — ονχ — ονχ] die Negation mit Nachdruck wiederholend, wie 21, 165 οι' μην Νικήρατός y όντως — ονδ ’ Εύκτήμων ό τον Αίσίω- νος, ονχ όντως. Vgl. 8,37. — νπερ] S. zu 1, 5. — ον μόνον — πρότερον] zu 3,16. — όθεν] näml. είναι: der nicht einmal als Barbar aus einem Lande stammt, das man mit Ehren nennen kann. — όλεθρον] die Stelle des Adj. vertretend, wie 18,127 όλεθρος γραμματείς u. 23, 202 ανθρώπους οίδ ’ ελευθέρους, ολέθρους. — πρότερον] als man noch Sklaven von dortherbezog, was weggefallen war, seitMakedonien in die Reihe der griechischen Staaten eingetreten. Die Griechen bezogen, jetzt wenigstens, ihren Bedarf an Sklaven nur aus barbarischen Ländern, wie Thrakien, Skythien, Phry- gien, Karien, Kappadokien u. s. w. — σπονδαΐος] ist ein schwer wiederzugebender Begriff. Er bezeichnet einen Inbegriff guter Eigenschaften in der niederen Sphäre, während καλοκάγαθος dasselbe in der höheren Sphäre bezeichnet; χρηστός endlich ist zu einem politischen Begriff (konservativ) geworden. 32. πόλεις] natürlich griechische, wie die der Phoker; das lehrt schon der Gegensatz! — τίθησι μεν τά Πύθια] S. zu 5, 22. — τώνΕλλή- νων] ist hier stark betont. — τους δούλους, seine Sklaven. So nennt D. in seiner Gereiztheit die Stellvertreter des Ph., welche natürlich den nächsten Umgebungen desselben angehörten. Nach der Meinung der Griechen ist ja nur in einem freien Staate der Mann etwas wert, in der Monarchie giebt es nur Herren und Knechte. Da aber Ph. die Pythien 01. 108, 3 persönlich abhielt, so ist hier an die nächsten 01. 109, 3 224 ΔΗΜΟΣΘΕΝΟΓΣ IX. ρ. 120 - ον χρή τρόπον πολιτεύεα-Βαι; πέμπει δε ξένους τους μέν εις Πορ&μόν, τον δήμον εκβαλοϋντας τον Ερετριέων, τους δ 3 επ* Ώρεόν, τύραννον Φιλιστίδην καταστήσοντας; άλλ J όμως ταϋ-9 · 3 δρώντες οι α .Έλληνες ανέχονται, καί τον αυτόν τρόπον ώσπερ την χάλαζαν έμοιγε δοκουσι ΒεωρεΙν, ευχόμενοι μη καί )· 3 εαυτούς έκαστοι γενέσίλαι, κωλύειν δ 1 ου- 34 δεϊς επιχειρών, ου μόνον δ 3 εφ* οίς η ‘ Ελλάς υβρίζεται νπ 3 αυτόν, ουδείς αμύνεται, αλλ 3 ονδ 3 υπέρ ών αυτός έκαστος αδικείται' τούτο γάρ ηδη τούσχατόν εστιν. ον Κοριν&ίων επ Λμβρακίαν * έλήλνίλε και Λευκάδα; ουκ Λχαιών Ναύπακτον δμώμοκεν Λίτωλοΐς παραδώσειν; ούχι Θηβαίων Εχινον άφηρηται; καί νυν εττι Βυζαντίους πο- 1. ον ΣΙΛΈί, ον τενα vulg. | 5. τήν XL*E, οί τήν vulg. | 6. μη] μεν μί, FA 1 UOBksDsDZ. sec. L. corr. ¥. | 11. Ναύπακτον SL*, Ναύπακτον άοελόμενος vulg. zu denken. — [Πν).ών xul των — παρόδων, besagt das nämliche zweimal. Über πάροδοι zu 5, 20. — την προμαντείαν τον ϋ -tov, die Vorfrage beim delphischen Orakel, ein Ehrenrecht, das nach 19, 327, bisher die Athener besessen hatten. Wie aberPh. gleichzeitig auch alle anderen Teilnehmer am amphikt. Bunde davon verdrängen konnte, ist schwer zu begreifen.] 33. γράφει da] als Fortsetzung des ov — τΐ&ησι μέν. Über die Sache 6, 22. — πέμπει — κατα- ατήσοντας ] S. unten § 57 f. — τον δήμον, die Volkspartei. — ώσπερ την χάλαζαν, wie sie dem Hagelwetter zuschauen, nämlich wenn es heraufzieht. Der Artikel bezeichnet das jedesmalige Eintreten des Phänomens. Zu %-εωρείν verst. ταϋτα, wie zu μή καΝ εαντονς γενέα&αι, damit verschont zu bleiben, wie andererseits mit dem Hagel. — im- χειρών] Man bleibe im Bilde! Dazu rührt keiner die Hand! 34. ονδείς — έκαστος] zu 1,19. — Κοριν&ίων — Λευκάδα ] Ko- ρίν&ιοι πεμφϋ-έντες υπό Κνψέλου και Γοργόν ταύτην τε κατέαχον τήν ακτήν (την Λευκάδα) καί μέχρι τον Αμβρακικον κόλπον προ- ήλθ-ον, καί ητε Αμβρακία ονν- ωκίσ&η καί Ανακτόρων, καί τής Χερρονήαον διορνξαντες τον lafl· μον εποίησαν νήσον την Λευκάδα. Strabon 10, 452. Über Philip- pos’ Anschlag auf Ambrakia oben § 27. — Αχαιών Ναύπακτον] Nau- paktos (j. Lepanto), ursprünglich eine lokrische Stadt an der Nordseite des inneren korinthischen Meerbusens, später von messeni- schen Auswanderern besetzt, nach deren Vertreibung aber durch die Lakedämonier am Ende des pelop. Krieges wieder in den Händen der Lokrer. 01. 103, 2 hatten sich dort die Achäer festgesetzt, Diod. 15, 75. Die benachbarten Ätoler endlich, welche schon 01. 97, 2 darauf spe- culiert hatten (Xen.Hell.4,6,14), kamen später wirklich in ihren Besitz, Strabon 9, 427. — Θηβαίων Εχί- vov] Stadt im südlichen Thessalien an der Nordküste des malischen Meerbusens von den Thebanern angelegt. — έπί Βυζαντίους πορεύεται] S. zu 8, 66. Zu συμμάχους läfst sich nur αντώ ergänzen, wel- 120 R. ΚΑΤΑ Φ1Α1ΠΠ01' Γ. 225 ρεύεται συμμάχους όντας; ούχ ημών, εώ τάλλα, άλλα 35 Χερρονήσου την μεγίοτην εχει πάλιν Καρδίαν; ταϋτα τοί- νυν πάσχοντες άπαντες μέλλομεν και μαλκίομεν και προς τους πλησίον βλέπομεν, άπιστοΰντες αλλήλοις, ον τψ πάντας ημάς άδικονντι. καίτοι τον άπασιν ασελγώς ουτω χρώμενον τί οϊεσθε, επειδάν κα-9εν 5 ημών έκαστον κύριος γένηται, τί ποιήσειν; Τί ονν αϊτιον τουτωνί; ον γάρ αν εν λόγον καί δι- 36 ν.αίας αίτιας ούτε τόθ 1 όντως είχον έτοίμως προς ελευθερίαν οι "Ελληνες, ούτε νυν προς το δονλενειν. ην τι %οτ , ην, ώ άνδρες ^Αθηναίοι, εν ταίς τών πολλών δια- νοίαις, δ ννν ονκ εστιν, ο καί τον Περσών έκράτηαε πλούτον καί ελευθέραν ήγε την Ελλάδα και ούτε ναυμαχίας ούτε πεζής μάχης ονδεμιας ήττατο, ννν δ 3 απολωλός 5. πάντας SL*A 2 , φανερώς πάντας vulg. ] 10. οί 'Έλληνες EL*, άπαντες οί ”Ελλ. vulg. ches D. 18,87 hinzufügt. Das hier geschilderte Ereignis weicht allerdings von den vorher und nachher erwähnten etwas ab, aber es fügt andererseits auch wieder etwas Wichtiges hinzu. Er, derKorin- thiern, Achäern, Thebanern Städte entrissen hat, ist jetzt sogar im Begriff gegen seine eigenen Bundesgenossen zu ziehen. Also ist συμμάχους der besonders betonte Begriff. 35. εώ τάλλα] Der Bedner hatte anfangs im Sinne mehr als einen Eingriff des Philippos in das athenische Eigentum anzuführen, bricht aber wieder ab, um nur eins als das Nächstliegende hervorzuheben. Ahnl. 24, 107 og, τά μεν άλλ’ εώ, άλλα τους τψ γήρα βοη&ους λυ- μαίνει. — Χερρονήσου — Καρδιάν] S. die Einl. zur 8. Rede. — μαλχίομεν , wir sind erstarrt, betäubt, unsere Thatkraft ist gelähmt, torpemus. Die Alliteration scheint diese ältei e Form des Yerbunis länger erhalten zu haben. — τί οΐεσ&ε—τί Demosthenes I, 8. Aull. ποιήσειν, wie 18, 240 τί άν οϊεσ&ε — τί ποιεΐν άν ή τί λέγειν τούς ασεβείς άν&ρώπονς τουτονσί; — καθ’ εν' ημών έκαστον, zu 2, 24. 36. άνεν λόγον ] V gl. Lyk. Leokr. § 13. — ου — ούτε — ούτε ebenso wie ... so jetzt. — oiire νυν] näml. εχουσι. Vgl. 6, 12. — ήν, ‘lebte’ — eine Stelle, die ihrer Schönheit wegen oft nachgeahmt wurde. — πλούτον] von der Macht ; wie im Lat. so häufig dive.t. — ήγε] Reh- dantz vergleicht Asch. 2, 174: τον δήμον υ-ψηλον ήγε. Vgl. 18, 89. — ήττατο] Die Kühnheit dieser ans Poetische streifenden Personifikation eines abstrakten Begriffs wird durch die beigesetzten Genetive ναυμαχίας und μάχης gemildert. Ein rein persönlicher Begriff wäre mit dem Dativ gegeben worden. Es ist nur natürlich, wenn der Redner zum Lobe jener keiner menschlichen Macht unterliegenden, weder durch Landschlacht noch durch Seekampf zu vernichtenden Lebenskraft der alten Griechen poetische Bilder und 15 226 ΔΗΜΟΣΘΕΝΟΥΣ IX. ρ. 1-20 — άπαντα λελΰμανται καί άνω καί κάτω πεποίηκε πάντα 37 τά πράγματα, τί ονν ήν τούτο; τους παρά των άρχειν βονλομένων ή διαφ&είρειν την c Ελλάδα χρήματα λαμβά- νοντας άπαντες εμίσουν, καί χαλεπωτατον ήν το δωροδο- κονντ 3 ελεγχ&ήναι, καί τιμωρία μεγίστη τούτον εκόλαζον. 38 τον ονν καιρόν έκαστου των πραγμάτων, ον ή τύχη καί τοϊς άμελονσι κατά των προσεχόντων * πολλάκις παρασκευάζει, ονκ ήν πρίασ&αι παρά των λεγόντων ουδέ των στρατηγούντων, ονδε την προς άλλήλονς ομόνοιαν, ονδε την προς τους τυράννους καί τους βαρβάρους απιστίαν, 89 ονδ J όλως τοιοΰτον ονδέν. νυν δ 1 άπανίλ’ ώσπερ εξ αγοράς έκπέπραται ταντα, αντεισήκται δ 1 αντί τούτων, νφ' ών άπόλωλε καί νενόσηκεν ή ‘Ελλάς, ταΰτα <Γ εστί τί; ζήλος εϊ τις εϊληορέ τι’ γέλως, αν όμολογή, μίσος, αν τοντοις τις επίτιμοι’ τάλλα πάν&’ όσ εκ τον δωροδοκείν 1. πάντα τά ΣΙ*, πάντα τά των Ελλήνων Α 1 , απαντα τα των Ελλήνων ε, τά των 'Ελλήνων vulg. | 2. τούτο: 2*L*YZ, τούτο; οΰδέν ποίκιλαν ουδέ σοφόν, άλλ’ οτι (αλλά A s •OkrHssDE. corr. Ε) vulg. | άρχειν S*L*, άρχειν άε'ι vulg. | 3. ή' Σί*Α 2 ΡΑΌΙ), ή καί vulg. | 5. εκόλαζον Σ*Ϊ,*ΥΖ, εκόλαζον κα'ι παραίτησις ούδεμία ήν (ην οΰδεμια 1) ουδέ συγγνώμη vulg. | 7. προσεχόντων Σ*Ι.*ΥΖ, προσεχόντων καί το"ίς μηδέν ε’θ-έλουσι ποιειν κατα των πάντα (πάντων Η) ά' προσήκει πραττόντων (ποιούντων Π) vulg. | 11. τοιοΰτον YL, των τοιοότων vulg. | 14. όμολογή Σ*Ε*, όμολογή, συγγνώμη το7ς έλεγχομένοις vulg. Sprache gebrauch!. — άνω και κάτω ] Vgl. 2,16. Der Schlufs des § enthält eine Alliteration mit π, welche zu der geprefsten Stimmung des Redners gut harmoniert. 37. τιμωρία μεγίστη] Als Strafen für dieses Verbrechen kommen der Tod, Atimie, Konfiskation des Vermögens und Erlegung des Zehnfachen der erhaltenen Summe vor. An den Strafgesetzen war deshalb auch jetzt nichts geändert: D. will sagen, dafs man früher dieselben un- nachsichtlich in Anwendung brachte, während jetzt in demselben Verhältnis, wie einerseits echt patriotische Gesinnung selten und Verrat am Vaterlande zur Tagesordnung geworden sei, so andererseits auch das Volk aus Lauheit dem Verbrechen seinen Lauf zu lassen pflege. Vgl. § 39. 38. των λεγόντων, der Redner. Vgl. zu 1, 28. 39. έκπέπραται, ist ausverkauft. — άπόλωλε καί νενόσηκεν] ln solcher Zusammenstellung (vgl. § 31 άπιόλλνε καί ίλνμαίνετο. 18, 36 τους Φωκέας άπολέσθαι καί κα- ταακαφήναι τάς πόλ.εις αυτών. 19, 20 απόλ.ωλε καί γέγονεν ασθενής. 19,287 άπόλωλε καίνβρισται und Cic. ρ. Rose. Am. 12, 33 quae tan- tum potuit, ut omnes cives perdi- derit et adßixerit) dient der vorangestellte Begriff zur Verstärkung des nachfolgenden = todkrank ist (Rehd.). — rt] zu 1, 10. — av o.uo- λογή] wie es z. B. Philokrates that. S. 19, 114. 119. — av — επίτιμα ] Wie D. selbst im Streit mit Asclii- 121 E. ΚΑΤΑ ΦΙΛΙΠΠΟΓ Γ. 227 ήρτηται. έπεί τριήρεις γε καί σωμάτων πλή&ος καί χρη- 40 μάτων και της άλλης -κατασκευής αφθονία, και τάλλ οίς άν τις ισχίειν τάς πόλεις κρίνοι, νυν απασι και πλείω και μείζω εατί των τότε πολλιο. αλλά ταντ 3 άχρηστα, άπρακτα, άνόνητα υπό τι~ν πωλούντων γίγνεται. “Οτι δ 1 ουτω ταΰτ’ εχει, τά μεν νΰν δράτε δήπου 41 και ουδεν εμοϋ προσδείσ&ε μάρτυρος ’ τά δ 3 εν τοίς άνω- ϋ-εν χρόνοις ότι τάναντι είχεν, εγώ δηλώσω , ον λόγους εμαντού λέγων, αλλά γράμματα των προγόνων των νμε- τέρων, α κείνοι κατέ&εντ 3 εις στήλην χαλκήν γρά\βαντες εις ακρόπολιν. ή'Λρ&μιος“ φησιν ,,Πυ&ώνακτος Ζελείτης 42 1. χρημάτων S*L*, χρημάτων πρόσοδος Α 2 0111). corr. Β. γρ. β, χρημάτων πρόσοδοι vulg. ] 4. ταΰτ] ταΰτα SL*M, ταΰτα πάντα Α 1 D, πάντα ταϋτα UQZE, άπαντα ταΰτα vulg. | 8. τάναντία 2L*URYZ, τάναντία τούτων vulg. | 9. ΰμετε'ρων Σ*ί*, ύμετε’ρων δεικνόων vulg. | 11. ακρόπολιν Σ*!.*, άκροπολιν, οΰχ ’ίνα αύτοίς η χρήσιμα, καί γάρ άνευ τούτων των γραμμάτων τά δέοντα εφρό- νουν, άλλ’ 'ίνα υμείς εχητε υπομνήματα καί παραδείγματα ώς ύπερ των (των oni. U) τοιούτων σπουδάζειν ποοσήκει. τί ούν λε’γει τά γράμματα; vulg. | Ζε- λεϊτης SL, ό Ζελείτης vulg. nes wegen der Gesandtschaft. — τούτο ις, als Neutrum zu fassen. —■ ήρτηται εκ, ‘sich heftet an’. 40. insl — ] Das ist es, was Griechenlands Untergang herbeigeführt hat, denn —. — τριήρεις] Was Athen anlangt (denn es ist hier die Rede von allen griechischen Staaten), vgl. zu 4, 16. — σωμάτων ] Mannschaften. — χρημάτων] mit πλήβ-ος zu verbinden. — κατασκευής] Hülfsmittel zur Kriegführung, als da sind Waffen Vorräte, Munition u. s. w. — των τότε, — ή τοΐς τότε. S. zu 3,32. — άχρηστα unbrauchbar, άπρακτα unwirksam, άνόνητα unnütz. Vgl. zu 4, 36. 41. ότι — δράτε] verkürzt, wie 21,(484: οτιόη ταντης ονδ δτιονν νμίν μεταδονναι τοντω προσήκει, ταντ' ακούσατε μον. Uber diese Formeln vgl. Rehd. zu Lykurg Anh. § 19. S. 131. — άνωθεν] im Verhältnis zur Gegenwart gedacht. Vgl. zu 2, 10. — ταναντία, = εναν- τίως 1,4. — λόγους — γράμματα] In dieser Zusammenstellung gewinnt λόγους die Bedeutung: eitles Geschwätz. Zu γράμματα ist aus λε- γω ein allgemeinerer Begriff zeug- matisch zu ergänzen. Auch wir sprechen wohl‘Thatenreden’, wenn ein entgegengesetzter Begriff dabei steht oder zu denken ist. — εις στήλην χαλκήν] ähnlich der, auf weicher die Namen der Staatsverräter verzeichnet waren. Lykurg, g. Leokr. 117. Man vergleiche hiermit Dein. 2,24: ταντ' εις την ακρόπολην εις στήλην χαλκήν γράψαντες άνέ&ε- οαν, um zu erkennen, dafs Deinarch anderen Gesetzen der Komposition folgte, als D. (Fuhr). — εις άκρό- πολιν] ohne Artikel, wie πόλις 5, 3. Zur Sache 19, 272 vy di\ aijß όπως ετνχε ταϋτα τά γράμμα fl· εστηκεν. άλλ' όλης ονσης ϊεράς τής άκροπόλεως ταντησί καί πολ- λήν ευρυχωρίαν εχονσης παρα την χαλκήν την μεγαλην ’Α&ηνάν εκ ιϊείικς εστηκεν, ήν όριστεϊον ή πόλις τον προς τους βαρβάρους πολέμου, δόντων των Ελλήνων τά χρήματα ταντ', άνέΟ-ηκεν. Der in 15* 228 ΔΗΜΟΣΘΕΝΟΓΣ !Χ· ρ. 121 - ατιμος καί πολέμιος τον δήμου τον Αθηναίων καί τών συμμάχων αυτός καί γένος.“ εί&* ή αίτια * γέγραπται, δι ’ ήν ταϋτ 3 έγένετο, „ότι τον χρυσόν τον έν. Μήδων εις 43 Πελοπόννησον ήγαγεν“. ταντ 3 έστί τά γράμματα, λογίζεστε δη προς ϋ-εών, τις ήν ποέΠ ή διάνοια τών Α&η- ναίων τών τότε ταντα ποιούν των, ή τί το αξίωμα, εν.είνοι Ζελείτην τιν 1 Άρδ-μιον, δονλον βασιλέως (ή γάρ Ζέλειά Ιστι τής 1 άαίας), ότι τω δεσπότη διαχονών χρνσίον ήγαγεν εις Πελοπόννησον, συν. Ά&ήναζε, εχ&ρόν αυτών άνέ- 1. άτιμος Σ*ΙΛΙ άτιμος έστω vulg. | 2. γένος] το γένος V. | 3. Μήδων SL*QVE, τών Μήδων vulg. | 4. ήγαγεν XLOR*s*YZK*, ή'γαγεν, οΰ·/. Άθήναζε vulg. I 5. θεών SLUYZE, Διδς και θεών vulg. | τις ΣΙ,*(2, παρ’ ύμΐν αυτοί; τις Α 2 *, κα'ι θεωρείτε παρ υμΐν αυτοτς der erweiterten Recension der Reden folgende Satz mit ονχ 'ίνα enthält einen bei den Rednern namentlich in epideiktischen Reden wiederkehrenden Gedanken, der aber im § 43_ noch einmal angedeutet ist: τις ήν πο& η διανοια. 42. Αρίλμιος] So L*, ’Αρίίλμιος Σ: doch scheint der Name aus 19, 271. Äsch. 2, 258. Deinarch. 2, 24. 25. Plut. Them. 6 und aus Aristeid. 1. p. 310 fest zu stehen. — φησίν] näml. τα γράμματα. Vgl 19, 271. Der fieschlufs selbst ward von The- mistokles beantragt. — άτιμος ] S. § 44. Diesen Ausdruck kennt D. 19, 271 {έχ9ρόν είναι καί πολέμιον τον δήμου τον ΑΟ-ηναίων καί τών συμμάχων αυτόν καί γένος παν) ebensowenig als Deinar- chos, welcher a. 0. § 25 als ausdrückliche Worte des Beschlusses anführt: πολέμιον είναι τον δήμον καί τών συμμάχων αυτόν καί γένος καί φενγειν Α&ήνας. — ή αιτία ] Deinarchos a. 0. καί μόνω τοντω προσέγραψαν τήν αιτίαν, δι ήν ό δήμος εξέβαλεν αυτόν εκ τής πόλεως, vermutlich mit Beziehung auf andere Monumente dieser Art, wie das oben zu § 41 erwähnte, worauf einfach die blofsen Namen der für infam Erklärten verzeichnet standen. — τον τις vulg. χρυσόν, = το χρνσίον, wie Asch. 3, 258. Deinarch. a. 0. § 24 und unten § 43. — εκ Μήδων ] zu 1,15. 43, το αξίωμα, ihre Würde, = wie würdig sie sich dabei benahmen. — Ζέλεια] Stadt im nordöstlichen Troas. Für das grofse athenische Publikum mag ein solcher Fingerzeig ganz an seiner Stelle gewesen sein. Sagt doch gar Äsch. з, 82, man habe in Athen die zum Teil ganz namhaften thrakischen Ortschaften Serreion, Doriskos, Ergiske и. s. w. (vgl. 8,64) nicht einmal dem Namen nach gekannt. Eine ähnliche Nachhülfe bei Erwähnung von Alopekonnesos bei D. 23, 166. — . τψ δεσπότη, ‘seinem Herrn’. — εις Πελοπόννησον, ονκ ’Α&ήναζε] εις Πελοπόννησον auchDeinarch. §25, allgemeiner εις τους "Ελληνας D. 19, 271. Plut. Them 6, εις τήν Ελλάδα Äsch. 2, 258, welcher hinzir- fügt, έπιδημήααντα εις τήν noUv, πρόξενον όντα τον δήμον τον ’ΑΆηναίων (und dies erklärt erst, wie die Athener dazu kamen die Strafe über ihn zu verhängen). Nach d. Schol. zu Aristeid. 3. p. 327 war die Bestechung von Xerxes nur auf die Lakedaimonier berechnet. Der Redner hat aus rhetorischen Gründen die Veranlassung geringfügiger dargestellt, als sie in Wirklichkeit 122 B. ΚΑΤΑ ΦΙΛΙΠΠΟΙ - Γ. 229 γραψαν και των συμμάχων αυτόν και γένος, και άτιμους, τοΰτο δ’ έστιν ουχ ην ουτωσί τις αν φήσειεν ατιμίαν' τί 44 γάρ τω Ζελείττ], των ’Λ&ηναίων κοινών εί μή με&έξειν εμελλεν; άλλ* εν τοΐς φονικοϊς γέγραπται νόμοις, υττέρ ών άν μη διδφ δίκας φόνου δικάσασ&αι, „και άτιμος “ φησί „τε&νάτω“. τοΰτο δή λέγει, καθαρόν τον τούτων 1. άτιμους SL*P*UR*sYZ, άτιμους εΤναι vulg. | 3. Ζελείττ) ΣΤ*, Ζελείτη τοΰτ’ εμελεν vulg. | 4. άλλ' Σ*1,*, άλλ’ οϋ τοΰτο λεγει, άλλ’ vulg. | 5. δικάσα- σθ-αι L*YZ, δικασ-θ-αι, Σ*, δικάσασθαί, άλλ’ ευαγές p το άποχτέίναι vulg. war. — ί/βρόν — άτιμους] letzteres mit Beziehung auf das dazwischen getretene καί γένος. Zu έχ&ρόν_ ανέγραφαν καί άτιμους ohne είναι vgl. 23, 200 ονκ έινη- φίσαντ* αγώγιμου u. 217 αγώγιμου εγραψεν. 44. τοΰτο — τε&νάτω] Dem Wortlaut dieser Stelle nach unterscheidet allerdings D. die über Arthmios verhängte Atimie (τούτο) von der schlechthin sogenannten, der im gemeinen Sinne (ην ουτωσί τις άν φήαειεν), d. h. der Suspension von allen staatsbürgerlichen Rechten. Für Arthmios würde dieselbe, da er nach Äsch. a. 0. Pro- xenos der Athener war, nur Suspension von seinen Rechten als Schutz- genofs gewesen sein, in der That so gut als keine Strafe, da der Mann seinen hauptsächlichen Aufenthalt im Auslande hatte (τί γάρ τω Ζε- λείτη, näml. ήν, denn was war, was bedeutete dies für den Zeliten, was verschlug es ihm —). Vgl. Krüger § 48, 3, 8. D. wendet, um das Wesen der über jenen verhängten Atimie zu bestimmen, die Analogie der Blutgesetze an, wo es in den Fällen, dafs einer das Leben verwirkt hatte, heifse καί άτιμος (ohneRächer) τε&- νάτω, und er sterbe als infam, den Tod eines Infamen, und das sei soviel als: ein jeder könne ihn ungestraft tödten (= νψιοινί τε&νάτω Andok. 1, 96). Dies wird so zu fassen sein, dafs man nicht άτιμος mit den alten Grammatikern schlechthin für ατιμώρητος nimmt, sondern den Tod eines Infamen, wo das Gesetz ihn guthiefs, als wesentlich eben darin bestehend betrachtet, dafs jeder ihn vollziehen kann, ohne dafür verantwortlich zu sein. An sich natürlich war dies nicht Folge der blofsen Atimie, sondern der mit Achtserklärung verbundenen Atimie (εχ- Άρον αυτών ανέγραψαν καί των συμμάχων αυτόν καί γένος καί άτιμους § 43), und diese ist es, welche hier D. verstanden und auf Arthmios angewendet wissen will. — υπέρ ών — δικάΰαα&αι ] Nicht auf einen bestimmten Fall gerichtet, sondern allgemein gefafst: von denen, für welche (nach erfolgter Tötung; denn ών istMasc.) immer er (der Gesetzgeber) Klagen auf Mord anzustellen nicht gestattet. — φηαϊ] näml. a νομο&έτης. Ein solches φησί wird nicht selten nach schon gegebener Andeutung des nun folgenden Inhalts überflüssiger Weise noch hinzugefügt, wie 23, 39 εγρα- ψεν ,, εάν τις τον άνδροφόνον κτείνη άπεχόμενον“ φηοίν „αγοράς έφορίας “, und Asch 3, 110 γέ- γραπται γάρ ούτως έν τη άρά’ „εϊ τις τάδε “ φησί „ παραβαίνοι “ u. s. w., selbst nach είπε, wie 8, 74. Lys. 13, 50 η κρίσις διαρρήδην λέγει „ διότι“ φηοίν ,,ΐδοξε“ u. s. w, — λέγει] näml. τά γράμματα oben §41. — καθαρόν, rein von Blutschuld, wie 20,158 έ&ηκεν εφά οίς έξεΐναι άποκτιννΰναι, καν οΰτω τις δράση, καί -tu ρόν διώριαεν 230 ΔΗΜΟΣΘΕΝΟΓΣ ix. ρ. m— 45 τιν 3 αποκτείναντ 3 είναι, ονκοϋν ένόμιζον εκείνοι τής πάντων των 'Ελλήνων σωτηρίας αντοϊς επιμελητέον είναι- ον γάρ αν αντοϊς εμελεν, εϊ τις εν Πελοποννήσοι τινάς ώνεϊται καί διαφ&είρει, μη τον& 3 υπολαμβάνουσιν’ έχό- λαζον δ 3 ουτω και ετιμωρονν-9· 3 οίί§ αισ&οιντο, ώστε και στηλίτας ποιεϊν. Ικ δε τούτων εικότως τα των 'Ελλήνων ήν τφ βαρβάρψ φοβερά, ούχ 6 βάρβαρος τοϊς "Ελλησιν. 46 άλλ’ ον νυν ' ου γάρ όντως έχε& 3 υμείς οντε προς τα τοι- αντ 3 οντε προς τάλλα, άλλα πώς; * είπω κελεύετε; καί ονκ όργιεϊσ&ε; ΕΚ ΤΟΥ ΓΡΑΜΜΑΤΕΙΟΥ ΑΝΑΓΙΓΝΩΣΚΕΙ. 47 ν Εατι τοίνυν τις ενή&ης λόγος παρά των παραμν&εϊ- αϋαι βονλομένων την πάλιν, ως άρ 3 ουπω Φίλιππός εστιν οΐοί ποτ 3 ησαν Λακεδαιμόνιοι, οϊ &αλάττης μεν ηρχον καί γης απάαης, βασιλέα δε σύμμαχον είχον, νφίστατο δ 3 ονδ'εν αυτούς ' άλλ’ όμως ημννατο ν.άκείνους ή πόλις καί 5. αΐσίλοιντο ΣΙ.*, αίσίίοιντο δωροδοκουντας vulg. | 9. αλλά πώς; ε’ίπω; Σ*1.*, άλλα πώς; ’ίστε αυτοί, τί γάρ δέί περί πάντων υμών κατηγορέίν; και (κα'ι om. Α 2 ’UsDZ) παραπλησίως δέ κα'ι (και om. U) οϋδεν βέλτιον υμών (κα'ι add. FA 21 LHÜc!) V) απαντες (πάντες A 21 UHDeSj οί λοιποί "Ελληνες, διό- περ φημ'ι εγωγε κα'ι (και om. Α 2 C) σπουδής πολλής κα'ι βουλής αγαθής τά παρόντα πράγματα προσδείσ-θαι (έγωγε πολλής σπουδής τά παρόντα πράγματα πρασδείσθ-αι και βουλής άγαθ-ης Λ* HD). τίνος είπω; vulg. I 12. εστιν ΣΙ* εστι τοιουτος vulg. είναι. Lyk. g.Leokr. 125 τον αίσθ-α- νόμενον καθ-αρόν είναι άποκτεί- ναντα. — τούτων τιν’, den Arth- mios oder einen seines Geschlechts. 45. μη τονϋ·’ υπολαμβάνονσιν, — εί μήτονΟ·’ νπελάμβανον. Vgl. zu 5, 13. -— έκόλαζον — έτιμω- ροϋντο] ersteres als Züchtigung für den Verbrecher, letzteres als Genugtuung für das verletzte Recht. — οΰς αΐσθ-οιντο] (zu 6, 20), nämlich ωνουμίνονς καί διαφ&είροντός τινας, nicht δωροδοκουντας , wie die alten Erklärer wollten, was dann freilich hinzugeschrieben werden mufste. — στηλίτας] So hiefsen diejenigen, deren Namen durch Aufzeichnung auf eine Schandsäule gebrandmarkt waren, davon die Strafe selbst στηλίτενσις, στηλιτενεσ&αι. — τά των'ΐςλλήνων, 'das Griechentum’ (Rehdantz). Vgl. zu 4, 15. 46. είπω] zu § 18. Der Redner liest eine Zusammenstellung urkundlicher Thatsachen vor, welche beweisen konnten, wie wenig energisch die Athener seiner Zeit gegen Mitbürger vorgingen, die notorisch sich an Griechenlands Ehre vergingen. 47. τοίνυν, ‘ferner’ ist Dispositionspartikel und stellt den neuen Teil als in logischem Zusammenhänge stehend mit dem vorhergehenden und der Absicht des Redners dar. Es zieht nicht etwa die Folgerung aus dem vorhergehenden Aktenstück. — ποτ 3 1 jaav, zur Zeit ihrer Hegemonie (§ 23). — γης απάαης] zu fassen wie 1, 19. — νφίστατο 123 R. ΚΑΤΑ ΦΙΛΙΠΠΟΓ Γ. 231 ον·/, άνηρπάσΟ-η. εγώ δ 3 απάντων ώς έπος ειπείν πολλήν ειληφότων επίδοαιν ν.αϊ ονδεν όμοιων όντων των νυν τοίς πρότερον, ονδεν ηγούμαι πλέον η τά τον πολέμου νενι- νήσ&αι ν.αϊ επιδεδωνέναι. πρώτον μέν γάρ άνονω Λανε- 48 δαιμόνιους τότε ν.αϊ πάντας τους άλλους τέτταρας μήνας ή πέντε, την ώραίαν αυτήν, έμβαλόντας αν ν.α'ι νανώσαν- τας την χώραν όπλίταις ναι πολιτινοϊς στρατενμασιν ανα- χωρείν έπ 3 οϊν.ου πάλιν' ουτω δ 3 αρχαίως εϊχον, μάλλον δε πολιτινώς, ώστ 3 ουδέ χρημάτων ώνεϊο&αι παρ 3 ονδε- νός ονδεν, άλλ 3 είναι νόμιμόν τινα ναι προφανή τον πόλεμον. νυνι δ 3 όράτε μέν δήπον τά πλεΐστα τους προ- 49 5. άλλους SLBWCURsYZvlQu, 'Έλληνας A 21 PD, άλλους'Έλληνας vulg. 1 6. αυτήν Σ L F W C Ρ MLR Υ Ζ V ν ΩιιΑ 3 , αυτήν στρατεύεσ3·αι κα'ι τούτον τον χρόνον vulg. | έμβαλόντας] αυτούς Ιμβαλόντας 1. | 7. χωράν ΣΙ.*, των αντιπάλων χωράν vulg. •— αυτούς ] ist parataktisch beigefügt, obwohl es die Folge bezeichnet. S. zu 3, 24. — άνηρπάσ&η.] Mit Absicht ist ein starkes Wort gewählt ‘flog in die Luft’. Die Gegner machen den D. mit seiner Besorgnis lächerlich. — και ονόι-ν — πρότερον] führt denselben Gedanken negativ aus ‘so dafs ..’ — ονόεν ηγούμαι πλέον. Das Verhältnis zwischen diesem Satz und dem vorhergehenden Genet. absol. würde im Lat. mit cum — tum gegeben worden sein. — τά τον πολέμου, das Kriegswesen. 48. ακούω] S. zu 3, 21. — τήν ωραίαν αυτήν] αυτήν bezeichnet die Dauer, die Grenzen dieses Zeitraums in ihrem Zusammenfallen mit denen des schon genannten: gerade so lange als die schöne Jahreszeit dauerte. Diese selbst giebt der Redner für j enen südlichen Himmelsstrich wohl absichtlich viel zu kurz an. Den Winter rechnete man in Griechenland vom Mämakterion bis etwa zur Mitte des Elaphebolion: es verbleiben also zur Kriegführung gegen acht Monate. Vgl. Thuk. 6, 21. — έμβαλόντας] Nicht als oh die Einfälle selbst so lange gedauert: der längste Einfall der Peloponne- sier in Attika im Verlaufe des pelo- ponnesischen Krieges währte 40 Tage. Thuk. 2, 57. Der Redner giebt die Zeit an, in welcher Einfälle in Feindesland überhaupt unternommen wurden, av gehört zu άναχωρεΐν, welches als Infinitiv des Imperfekts das wiederholte Vorkommen, das Pflegen bezeichnet. Krüger § 53, 10, 3. Koch 118, 3, A. 1 . — όπλίταις (über den Dativ Krüger § 48, 15, 18. Koch 85, 7. A. 2.), die schwerfälligste Waffengattung, welcher sich die Lakedä- monier vor alters einzig zu bedienen pflegten. — πολιτικοΐς, aus Bürgern bestehend: einmal im Gegensatz zur Gegenwart, wo man Söldner aussandte (zu 4, 23), dann zur Erklärung der kurzen Dauer der Feldzüge: denn Bürger konnten nicht auf lange Zeit vom Hause wegbleiben. — αρχαίως, altväterisch, schlicht und einfältig (§ 51). πολιτικιάς, der Würde des Staates angemessen, strengrechtlich. — ώστε — πόλεμον] Nec cauponantes bellum, sed belligerantes, Ferro, non auro vi- tam cernamus utrique. Ennius b. Cic. de off. 1, 12, 38. Über den 232 ΑΗΜΟΣΘΕΝΟΤΣ IX. ρ. 123— δότας απολωλεκότας, ονδεν δ 1 εκ παρατάξεως ονδε μάχης γιγνόμενον ακούετε δε Φίλιππον ονχί τφ φάλαγγ 3 οπλιτών άγειν βαδίζον-9· 1 οποί βούλεται, άλλα το φίλους, Ιππέας, τοξότας, ξένους, τοιοντον εξηρτήσ&αι στρατόπε- 50 δον. έπειδάν δ 1 επί τοντοις προς νοσούντας εν αίτοΐς * προσπέση και μηδείς νπερ τής χώρας δώ απιστίαν έξίη, μηχανή ματ 1 έπ ιστήσας πολιορκεί, και σιωπώ έλέρος καί χειμώνα, ώς ονδεν διαφέρει, ον δ 1 έστ 1 εξαίρετος 51 ωρα τις, ήν διαλείπει. ταντα μέντοι πάντας είδότας καί λογιζομένονς ον δεί προσέσ-9-αι τον πόλεμον εις την χώραν, ουδ 1 εις την ενή&ειαν την τον τότε προς Λακεδαιμονίους πολέμου βλέποντας έκτραχηλισδ -rjvai, άλλ ’ ώς εκ πλείστου φυλάττεσ&αι τοϊς πράγμασι καί ταΐς παρα- 1. ούδ'ε XLFA'RHDV, οΰδ’ εκ vulg. | 5. τούτοι? SLFWCPMljRY*ZY* Ε*νΩιιΑ 3 , τούτοι? κρατών vulg. | αύτοί? Y*I.\V(', Ι’Μ II!ΥΖ^ΥΟε^νί Ω;ιΛ'.'γ, αετό"!? κα'ι τεταραγριένου? vulg. | 8. διαφέρει ΣΕΕ^ Τ 0ΡΜΥΖΥνΩϋ, αΰτω διαφέρει vulg. | 11. προ?].προ? τού? Α'ΗΕΙ. Genitiv χρημάτων zu 3, 22. 49. φάλαγγ ’ οπλιτών] Die Ηο- pliten waren auch bei den Makedo- nern der Kern des Heeres, φαλ. ist hier nicht von der makedonischen Phalanx mit Rücksicht auf deren eigentümliche Organisation und Aufstellung, sondern von einem Heere überhaupt gesagt. E. Müller vergl. Rüstow und Köchly, Geschichte des griecb. Kriegswesens S. 267 ff. — ψιλούς — τοξότας] Sonst werden die Bogenschützen gewöhnlich unter den leichten Truppen mit inbegriffen. D. scheint bei ψιλοί an eine Waffengattung wiedie der Peltasten gedacht zu haben, welche eigentlich eine Mittelstufe zwischen jenen und den Hopliten bildeten. Im maked. Heere vertraten diese Stelle die Hypaspisten. — τοιοντον] S. zu 8, 25. — έξηρτήσϋ-αι, hinter sich her schleppen; eigentlich: ‘sich umgehängt hat’ Weil. D. will nicht ein- sehen oder nicht zugehen, dafs sich gerade hierin das Genie des Ph. zeigte. 50. επί τοντοις, = προς τον- τθίς] was hier wegen des gleich folgenden προς vermieden sein mag. Vgl. Xen. Kyrop. 4, 5, 38 έστι μεν ήμΐν πολλά τά αιχμάλωτα χρήματα καί άνδρες επ’ αντοΐς. — δι απιστίαν] näml. την προς άλλη λονς. — (λερός καί χειμώνα] zu 2, 24. Über die Accusätive Krüger § 61, 6, 2. Koch 69, 11. — διαφέρει] nämlich αντφ. 51. τήν ενή (λείαν, die Schlichtheit. Der Krieg oder besser die Kriegführung wird eine schlichte, einfache genannt, weil die Krieg- führenden nicht so gerieben wie Ph. waren. Man denke immer an die Etymologie von ενή-9-ης. Vgl. § 48. — έκτραχηλισθήναι, kopfüber ins Verderben stürzen. Das Bild ist vom Pferde hergenommen, das sich vorwärts beugend den Reiter über den Nacken abwirft. Vgl. άναχαιτίζειν 2, 9. — ώς εκ πλεί- στον (= ώς ε'νι μάλιστα πόρρω- (λεν) w ie 18, 246 ώς εις ελάχιστα, 288 ώς παρ’ οίκειοτάτφ. 21, 220 ώς έκ πλειατον. 23, 102 ώς διά βραχντάτον λόγον, quam maxi- me. — τοΐς πράγμασι, ‘durch ρο- 124 R. ΚΑΤΑ ΦΙΛΤΠΠΟΪ Γ. 233 σκευαϊς, όπως οϊκο&εν μή κινήσεται σκοπονντας, ονχ'ι σνμπλακέντας διαγωνίζεσ&αι. προς μεν γάρ πόλεμον 52 πολλά φύσει πλεονέκτημα-9·’ ημίν υπάρχει, ανπερ, ω άνδρες Αθηναίοι, ποιεΐν ε&έλωμεν ά δει, η φνσις τής εκείνου χώρας, ής άγειν κα'ι φέρειν εστιν πολλήν καί κακώς ποιεΐν, άλλα μύρια" εις δ’ αγών’ άμεινον ημών εκείνος ήσκηται. Ου μόνον δε δει ταϋτα γιγνώσκειν, ουδέ τοίς εργοις 53 εκείνον άμύνεσ-9-αι τοίς τοΰ πολέμου, αλλά καί τψ λο- γισμψ καί τή διανοίφ τούς παρ’ νμΐν υπέρ αυτού λέγοντας μισήσαι, εν ϋ-υ μου μένους ότι ούκ ενεοτι τών τής πό- λεως έχ-9-ρών κρατήσαι, πριν αν τούς εν αυτή τή πόλει κολόση-9·’ νπηρετοΰντας εκείνοις. ο μά τον Λία καί τούς 54 άλλους -9-εούς ου δυνήσεσέλ’ υμείς ποιήσαι, άλλ εις τοΰτ’ άφίχέλε μωρίας ή παρανοίας ή — ουκ έχω τί λέγω (πολ- λάκις γάρ έμοιγ’ επελήλυ&ε καί τούτο φοβείσ&αι, μή τι 9. πολέμου] πολέμου χρ r Α 2 1 OsE. [ 11. τών της SL*R*sYZ*, τ<Γν έξω της vlilg. | 14. ποιησαι 2*L*A'Q, ποιησαι ουδέ βούλεσθ-ε vulg. litische Mafsregeln’, verbindet sich sprachgemälser mit φνλόττεσΰαι (Bonitz) als nach der gewöhnlichen Auffassung mit σκοποΰντας. — xi- νήσεται ] Philippos. — ονχΐ] zu 4, 14. — διαγωνίζεσθ-αι dimieare, decertare. 53. προς μεν πόλεμόν — εις ό αγώνα] Vgl. 14, 9 εγώ νομίζω τον μεν πόλεμον τον προς βασιλέα χαλεπόν τή πόλει, τον δ’ αγώνα τον ix f τον πολέμου ρόδιον αν ανμβαντα. δια τί; ότι τους μεν πολέμους απαντας άναγ- χαίως ηγονμαιτ ριήρων χαΐ χρημάτων χαί τόπων δεϊαίλαι, ταϋτα δέ πάντ’ άφ&ονώτερ’ εκείνον έχονΟ -’ ημών ευρίσκω, τους δ αγώνας ονδενος οντω τών άλλων όρώ δεομένονς ώς άνδρών αγα&ών, τούτους δ ημίν καί τοίς με&’ ημών κινδννενονσι πλείονς νπάρ- χειν νομίζω. — ής — πολλήν ] S. zu 4, 16. — καί κακώς ποιεΐν] Es sind zwei Glieder anzunehmen, denn άγειν καί φέρειν bildet ei n en Begriff. — άλλα μνρία] zu 8, 25. 53. ovds] setzt das ον μόνον fort, wie 18, 2 τούτο δ ’ εστίν ού μόνον το μή προκατεγνωκέναι μηδέν, ονδε το την έννοιαν ΐαην άποδονναι, άλλα u. s. w. Vgl. das. § 93. 107. — λογιαμώ καί διανοία ] Ersleres bezeichnet die verstandes- mäfsige, letzteres die moralische Überzeugung. Diese Fülle des Ausdrucks wurde gewählt, damit ein entsprechender rhythmischer Gegensatz zu dem langen Ausdruck: τοίς εργοις τοίς τον πολέμου da wäre. — ονκένεστι—εκείνοις] Vgl. 8,61. 54. δννήσεσθ·’, nicht mehr die Kraft haben werdet. Der Redner verschweigt einen Begriff wie άτη, Verblendung von den Göttern her. — πολλάκις — έλαννη] Nach der den Alten geläufigen Vorstellung, dafs die Götter, wen sie verderben wollen, betören, damit er selbst an seinem Untergänge arbeite. Eurip. 234 ΑΗΜΟΣΘΕΝΟΓΣ IX. ρ. 124— όαιμόνιον τα πράγματ’ Ιλαννΐ]), ώστε λοιδορίας, φέλόνου, σκώμματος, ής τίνος αν τύχηΰ·’ ένεκώ αίτιας ανθρώπους μισθωτούς, ών ουδ 3 αν άρνηϋεϊεν ένιοι ώς ον/, εϊσ'ι τοι- οΰτοι , λέγειν κελεύετε, * καί γελάτε, αν τισι λοιδορη&ώ- 55 αιν. καί ουχί πω τούτο δεινόν, καίπερ ον δεινόν άλλα καί μετά πλείονος ασφαλείας πολιτεΰεσ9αι δεδώ/ατε τοί— τοις η τοίς νπερ υμών λέγονσιν. καίτοι 9εάσασ&’ οσας συμφοράς παρασκευάζει το τών τοιοντων ε9έλειν άκροα- σ9αι. λέξω δ’ ’ε'ργα, α πάντες ετσεσίλε. 56 Ήσαν εν ’Ολνν&φ τών εν τοίς πράγμαοι τινες μεν Φιλίππου καί πάν9’ νπηρετονντες εκείνο), τινες δε τον βέλτιστου καί όπως μη δουλεΰσουσιν οι πολίται πράτ- τοντες. πότεροι δή την πατριό’ εξώλεααν; η πότεροι τους ιππέας προύδοσαν, ών προδο&έντων’Όλνν&ος άπώ- 1. λοιδορίας οϋ ονου σ/.ώρ,ρατος ' vulg. I 2. ής τίνος] ή ής τίνος ιΥν. [ 11 φρονοϋντες vulg. b. Lykurg, g. Leokr. 92 όταν γάρ οργή δαιμόνωνβλάπτ% τινά, τοντ ’ αντο πρώτον, έξαφαιρεΐται φρένων τον νοΐν τον εσίλλόν, εις δε την χείρωτρέπει γνώμην, Ίν’ είδη μηδέν ών αμαρτάνει, Vellei. 2, 57 profecto ineluctabilis f’alorum vis: cuiuscunquc fortunam mutare con- slituit, consilia corrumpit. — λοιδορίας} sclion dazu gehört ενεκα. — ήοτινος ] S. zu 8, 25. — rii- χητε] nämi. κελενοντες. S. zu 1,3. — ονδ’ — ώς ονκ] wie 8, 31. Dafs D. an Aschines, Philokrates und Genossen denkt, liegt auf der Hand. — ως ονκ εϊσί τοιοντοι ] blofs : es. —; γελάτε, αν τισι λοιδορηθ-ώσι] φύσει πάσιν άνθ-ρώποις υπάρχει, τών _ λοιδοριών καί κατηγοριών άκονειν ήδέως 18, 3, vor allen den Athenern der damaligen Zeit, denen nichts willkommener war als ein öffentlicher Skandal. Ein Beispiel statt aller bei D. 19, 46 (oben zu 6, 30). Dazu^ 2^, 206 υμείς δε τονς τα μέγιστ αδικονντας καί φανε- ρώς έξελεγχομένονς, αν έν η δν’ ,1*. λοιδορίας ή φ&όνου ή σζ.ώρρ.ατος Φιλίππου Σ*1.*ΥΖ*Ε*Ι, τά Φιλίππου άατει ’ εΐπωσιν, άφίετε, und die allgemeine Schilderung 18, 13S δε- δώκατ’ έ&ει τινί φανλω πολλην εξουσίαν τώ βονλομένω τον λέ- γοντά τι τών νμΐν συμφερόντων νποσκελίζειν καί συκοφαντεί)’, της έπί ταις λοιδορίαις ηδονής καί χάριτος το τής πόλεως συμφέρον άνταλλαττόμενοι' διόπερ ράόν έστι καί ασφαλέστερου αεί τοΐς έχβροΐς νπηρετονντα μι - σθ-αρνεΐν ή την νπερ υμών έλό- μενον τάξιν ποϊ.ιτενεα&αι. 55. καί ουχί—ον δεινόν, wie 8,30. 56. τών έν τοΐς πράγμασι, von denen, welche in der Leitung der öffentlichen Angelegenheiten beschäftigt sind. Ebenso Thuk. 3, 28. Sonst ol επί τοΐς πρ.,ςΛ’ίβ 8, 76. 9, 2. — Φιλίππου] mit ήσαν zu verbinden: sie waren für den Ph., von seiner Partei. — τον βέλτιστου, für die gute Sache, (wie ενεκα τον βέλτιστου 8, 32, νπερ τον βέλτιστου unten § 63). Vgl. Krüger § 47, 6,4. — τονς ιππέας προνδοσαν] 19,267 πεντακοσίονς δ' ιππέας προδο- 125 R. ΚΑΤΑ ΦΙΛΙΠΠΟΙ' Γ. 235 λετο; οι τά Φιλίππου φρονούντες ν.α'ι oV ήν ή πόλις τους τά βέλτιστα λέγοντας συν.οφαντοϋντες ν.α'ι διαβάλ- λοντες όντως, ώστε τον γ 1 3 Απόλλων ίδην ν.α'ι έν.βαλείν 6 δήμος ο των 3 0λυν3ίων έπείσ&η. Ον τοίννν παρά τοντοις μόνον το ε&ος τοΰτο πάντα 57 ν.άν. 3 είργάσατο, άλλο3·ι δ 1 ούδαμοΰ' άλλ’ εν Ερέτρια, επειδή άπαλλαγέντος Πλουτάρχου ν.α'ι των ξένων δ δήμος είχε την πόλιν ναι τον ΠορΘ-μόν, οι μεν εφ 3 ημάς ήγον τά πράγματα, οι δ 3 επ'ι Φίλιππον, άν.οΰοντες δε τούτων τά πολλά μάλλον οι ταλαίπωροι ναι δυστυχείς Ερετριείς τελεντώντες επείαΠησαν τούς υπέρ αυτών λέγοντας εν.βα- λεΐν. ναι γάρ τοι πέμιβας ‘Ιππόνιν.ον ο σύμμαχος αντοίς 53 Φίλιππος ναι ξένους χιλίους τά τείχη περιείλε τον Πορ3- 7. επειδή ΣΑ 21 ZV, Ιπειδή ysvulg. | Πλουτάρχου] τοϋΠλουτάρχου WMvQu. | 10. μάλλον 2*1.*, μάλλον δε τά πάντα Λ-'Ηΐίεί), μάλλον δέ πάντα vulg. 12. αύτδΐς 2*L*A 21 0sD, καί οίλος αυτοί; vulg. θέντας υπ’ αυτών των ηγουμένων ελαβεν αντοΐς οπλοις ο Φίλιππος, οσους ονδείς πώποτ άλλος ανθρώπων, und unten § 66. — ών προδοθέντων . . άπώλετο , deren Verrat der Stadt den Untergang bereitete. — ήν, bestand, wie 20, 22 ανπερ ή πόλις ή. Vgl. 8, 17. — τόν y’ ’Απολλωνίδην, den Führer der Volkspartei. Vgl. §66. Die Athener schenkten ihm ihr Bürgerrecht, das er jedoch, da er sich dessen nicht würdig zeigte, wieder verlor. 50,91. 57. ου τοίννν — ονδαμον] Vgl. oben § 27. — μόνον ] So 2L statt μόνοις. Vgl. darüber Gebauer de hypol. p. 131 und 381 f., welcher lehrt, dafs beide Formen von D. in ähnlichen Fällen gebraucht wurden, und Dreher: Ehingen 1882. Progr. zu Dem. XVI, 8. Der Grieche setzt das Adverb μόνον auch in Fällen, wo wir nominale Begriffe einander gegensätzlich gegenüberstellen würden, dann, wenn auch zugleich verbale Begriffe zu einander einen Gegensatz bilden. Vgl. 16, 18 ον γάρ αν ηγούμαι περί τούτον μονον ήμΐν είναι τον λόγον. 18, 205 ηγείτο γάρ αυτών έκαστος ονχί τώ πα- τρί καί τη μητρί μόνον γεγενή- οθαι. — έ'θος hat also wie das lat. mos auch die Bedeutung: Unsitte. — Πλουτάρχου και τών ξένων] Nach den Schol. zu 5, 5 u. 21, 110 hielt sich PI. nach Phokions Abzug (zu 5, 5) wegen des seinen Truppen schuldig gebliebenen Soldes an die in Euböa zurückgebliebene Abteilung des athenischen Heeres, nahm diese gefangen und verliefe mit seinen Söldnern erst die Insel, nachdem die Athener die Gefangenen mit 50 Talenten ausgelöst. — τον Πορθμόν ] einen festen Platz im Gebiet von Eretria. — τούτων] näml. τών επί Φίλιππον τα πράγματα αγόντων. — μάλ,λον] (näml. ή εκείνων] gehört zu άκούοντες. — τους υπέρ αυτών λ,έγοντας ihre wahren Freunde 3 . Diese Bedeutung er- giebt der Gegensatz. 58. ό σύμμαχος ] mit bittrem Hohne. Der Redner unterläfst auch im folgenden durch Worte auf die Häfslichkeit der Handlungsweise aufmerksam zu machen. Die Handlungen selbst sind so einleuchtend, 236 ΔΗΜΟΣΘΕΝΟΓΣ IX. ρ. 125— μον χαϊ τρεις χατέστηχε τυράννους, "Ιππαρχον, Λυτομέ- όοντα, Κλείταρχον, xal μετά ταντ 3 εξελήλαχεν εχ τής χώρας δϊς ήδη βονλομένονς σώζεσ&αι. * 59 Καί τί δεί τά πολλά λέγειν ; άλλ 3 εν Ώρεψ Φιλιοτί- δης μεν έπραττε Φιλίππψ χαϊ Μένιππος χαϊ Σωκράτης χαί Θόας χαϊ 3 ΑγαπαΙος, οϊπερ νυν ϊχονσιν την πόλιν (καί. ταντ 3 ήδεσαν απαντες), Ενφραΐος δε τις, άν&ρωπος χαί παρ 3 ήμΐν ποτ 3 εν-9-άδ 3 οιχήσας, όπως έλεν-9-εροι χαϊ 60 μηδενδς δούλοι εσονται. οντος τά μεν άλλ 3 ας νβρίζετο χαι προνπηλαχίζεϋ· 3 νπδ τού δήμον, πόλλ 3 άν εϊη λέγειν ένιαντψ δε πρότερον τής άλώσεως ένέδειξεν ώς προδότην τον Φιλιστίδην χαι τους μετ 3 αυτόν, αίσϋ-όμενος α πράτ- τουαιν. σνστραφέντες δ ’ άν-3-ρωποι πολλοί χαϊ χορηγόν 3. σωζεσθτχι S*L*, σώζεσθ -at, τότε μεν (τότε μέν om. Μ.) πέμΐ/ας τούς μετ’ Εϋρυλόχου ξένους, πάλιν δέ τούς μετά Παρμεν'ίωνος vulg. | 10. τοΰ δήμου SL*QVZE*J, του δήμου τοΰ των Ώρειτων vulg. dafs ihre einfache Anführung genügt. — "ίππαρχον] Derselbe wird 18, 295 nebst Kleitarchos unter den Verrätern von Euböa mit aufgeführt. Hipparchos scheint seine Erhebung nicht lange überlebt zu haben. Plut. Apophth. 178