PROLEGOMENA.
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chischen Staaten, nicht von der Art, dafs man den Kampf aufsneue mit Erfolg hätte aufnehmen können. D. seihst riet in einerdamals gesprochenen Rede (δ.) vor der Hand den Frie-den (346), so schmählich er war, zu halten, und Philippus zogmit diesem glänzenden Erfolge zufrieden nach Makedonien sichzurück.
11. Das nächste Jahr (345) veistrich ihm unler Besorgungeinheimischer Regierungsgeschäfte und unter Bekämpfung deraufsässigen Illyrier und Triballer, und Griechenland genofs derlang entbehrten Ruhe. Doch schon im folgenden (344) begannPhilippos seine Umtriebe aufs neue. Fast der ganze griechischeKontinent bis an die Grenzen Attikas, Thessalien, Phokis, Böo-tien, war in seiner Gewalt. Um aber Athen vollends zu umgar-nen, richtete er jetzt sein Augenmerk auf den Peloponnes undauf Euböa. Im Peloponnes hatten die Lakedämonier wiederholtden Versuch zur Wiederherstellung ihrer verlorenen Hegemoniegemacht und besonders mit den Argivern, Messeniern und Ar-kadiern sich verfeindet. Diese Zerwürfnisse boten Philippos dieerwünschte Gelegenheit in die dortigen Verhältnisse sich einzu-drängen. Die Aufreizungen und Verheifsungen, womit er die denLakedaimoniern feindlich gesinnten Staaten bearbeiten liefs, droh-ten einen offenen Bruch herbeizuführen. Doch die Athener wa-ren nach den letzten Erfahrungen wachsam geworden. D., nachwie vor die Seele aller Unternehmungen, wo es galt die Plänedes Philippos zu durchkreuzen, ging nebst andern als Gesandteran die Staaten des Peloponnes, und es gelang ihm durch seineVorstellungen, wovon er selbst 6, 20ff. eine Probe giebt, einengeres Bündnis jener Staaten mit Makedonien zu hintertreiben.Auf Anstiften des Philippos erschien darauf eine peloponnesischeGesandtschaft in Athen, um das Volk wegen dieser Einmischungzur Rede zu stellen, und makedonische Abgeordnete unterstütztensie. In dieser Angelegenheit sprach D. die zweitePhilippische Rede (6.) (344). Überhaupt aber war in jenerZeit zu Athen ein Umschwung der öffentlichen Meinung einge-treten , weicher der makedonischen Sache gefährlich zu werdendrohte. Die durch den Friedensschlufs erlittene Schmach warunvergessen und der Unwille der Gutgesinnten wandte sich jetztgegen die Anstifter desselben. Nicht blofsD. lieh demselben schonin der letztgenannten Rede 42 ) Worte, auch der Areopag bethätigteihn, indem er den von D. ergriffenen, von Äschiues aber unter