PROLEGOMENA.
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ersten Staatsrede 354 deutet er unverkennbar auf Philippos alsden Feind hin, gegen welchen man gerüstet sein müsse. 33 ) DieVorgänge der nächsten Jahre rechtfertigten vollständig diese seineBesorgnis. Gegen die Tyrannen von Pherä und die mit diesenverbündeten Phoker zu Hülfe gerufen war Philippos in Thessa-lien eingerückt und hatte, obwohl anfangs in zwei Gefechten be-siegt, doch den Feind endlich glücklich überwunden und sich inden Besitz Thessaliens gesetzt 352. Er rückte hierauf nach denThermopylen, um die geschlagenen Phoker im eigenen Landeanzugreifen. Die Athener, welche aus Hafs gegen Theben mitjenen sich verbunden hatten, verlegten ihm damals, Ol. 106, 4.352, den Pafs und Philippos mufste unverrichteter Dinge wiederabziehen. 34 ) Allerdings ein wichtiges Ereignis, das aber bei derSorglosigkeit der Athener nur dazu diente, die Ausführung derPläne des Philippos um einige Jahre zu verzögern. Es w'ar die-ser Zug nach Pylä mehr ein glücklicher Griff als ein durchdachterPlan gewesen. Man glaubte mehr als genug gethan zu haben,und die scheinbare Unthätigkeit des Philippos, welcher sich unter-defs weit nach Thrakien hinein verloren hatte, schläferte die etwawach gewordene Besorgnis wieder ein. Und so gab es in dennächsten Jahren noch Leute genug, welche der Meinung waren,dafs es mit Philippos nicht viel auf sich habe. 35 ) D. wird nichtder einzige gewesen sein, der weiter sah und die von Makedonienher drohende Gefahr bei Zeiten erkannte: wohl aber war er dereinzige, der jener Verblendung von Anbeginn an auf das entschie-denste entgegentrat, und auch, als über das Kommende niemandsich mehr täuschen konnte, an die Bekämpfung des Philippos unddie Rettung des Vaterlandes unausgesetzt alle Kräfte seines reichenGeistes setzte, und dies mit einer Beharrlichkeit und Energie,welche dem Philippos selbst das Geständnis abgenötigt haben soll,nicht mit den Athenern führe er Krieg, sondern mit D. allein.Dem ersten Stadium dieses Kampfes, der Zeit des am-phipolitanischen Kriegs, gehören die ersteRede gegenPhilippos (4) und die drei olynthischen (1—3) an. Vondiesen hatten wenigstens die letzten den Erfolg, die Athener zueinigen namhaften Anstrengungen zu Gunsten der Olynthier zu
33)14, 11 επε'ιδε τιάαης εοτί παραακενής 6 αντος τοοπος καί δειταντ είναι κεφάλαια τής δννάμεως, τους έ^&ρονς αμννασ&αι δύνα-σ&αι? τοΐς ονσι ανμμάχοις βονβεΐν, τα νπαρχοντ άγαίίά σιύζειν, τίτους δμολογονντας έ/βρονς έχοντες ετέρους ζητοϋμεν, άλλ’ ον πα-ρασκευαζόμενα μεν προς τούτους, άμννόμε&α δε κάκεΐνονεάναδικεΐν ημάς έπιχειρή; 34) 4, 17. 35) 15, 24 δρω δ’ υμών
ένίονς Φιλίππου μεν ώς άρ ονδενος αξίον πολλάκις ολιγωρούντας.
Demosthenes I. 8. Aufl. 2