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Andeutungen zur Kritik der neuesten Königlich preußischen Zoll- und Verbrauchssteuer-Gesetzgebung : nebst d. preuß. Zoll- u. Verbrauchssteuer-Tarife
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Bestcurung geschehen müsste, mit dem plötzlich aufgelöstenZwange vernichtet, sondern nach und nach herausgezogcnund zu solchen Gewerben geleitet, die mit wahrem National-gewinn betrieben werden können; denn wenn ein fehler-haftes Gebäude nach folgerechtem Plane gebessert werdensoll, muß man das Einrei'ßen nicht im Fundamente,sondern bei der Bedachung beginnen; aber schon bei derHinwegraumung des morschen Daches muß man dasFundament im Sinne haben.

ig. Die westlichen Provinzen erhalten einen niedri-ger» Zoll- und Verbrauchssteuer-Tarif, durch dessen Mildemöglich wird:

s) die Kontrolle der mit fremden Territorien durch-flochtenen Gränze; hier ist nur der große Gang desHandels zu berücksichtigen; der Kleinigkeitshandelbleibt selbst für die Staatskasse bedeutungslos;

K) die Aufrcchthaltung des dem Nationalwohle so nütz-lichen Gränzvcrkchrs;

c) die Gleichstellung in der Steuerzahlung, welche durchden verschiedenen Grundsteuer-Tarif gestört wurde.iy. Diese Gleichstellung der Besteurung ist nurmöglich durch einen verschiedenen Zoll- und Verbrauchs-steuer-Tarif von ausländischen Gegenständen. Diese Gleich-stellung kann nie erreicht werden durch andere Steuer-Operationen; am allerwenigsten durch einen verschiedenenTarif für den Verbrauch und Genuß einländisch erzeugterGegenstände. Ein solcher Versuch bleibt immer eine halbeMaaßregel, ungenügend und unpolitisch, wie bereits un-widerlegbar der große politische Rechenmeister, Necker,dargethan hat.