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Andeutungen zur Kritik der neuesten Königlich preußischen Zoll- und Verbrauchssteuer-Gesetzgebung : nebst d. preuß. Zoll- u. Verbrauchssteuer-Tarife
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Geschichtliche Bemerkungen.

Friedrich Wilhelm der Dritte verlor die beabsichtigteAccise- und Zollreform nicht aus den Augen, obgleich derunglücklichste Krieg den Zeitpunkt der Ausführung immerweiter verschob. Zwar trat, nach dem Tilsiter Friedenund nach dem Verluste bedeutender Provinzen, eine alleTheile der Staatsverwaltung treffende Organisation ein;doch sehr weislich veränderte man diesen Zweig der indi-rekten Steuerverwaltung nicht, da das dem Staate aufge-drungene Continentalsystem eine freie Durchführung derReform unmöglich machte.

Es findet sich, bei der Durchsicht der PreußischenGesetze des Jahres iZio, ein Edikt vom 23. Oktober,über eine neue Consumtions- und Luxussteuer, das umso weniger hier übergangen und unerwähnt bleiben darf,da es ganz vom Geiste des Altpreußischen Accise-Wesensabgehende Bestimmungen enthält. Hier wird gesagt: dieConsumtionssteuern sollen künftig nach einem sofort zuentwerfenden Reglement nicht mehr von sehr vielen,sondern etwa von zwanzig Gegenständen erhoben, alleübrigen aber frei gelassen werden, und die Thor-Accisewegfallen; die bleibenden Consumtionssteuern werden fürdie ganze Monarchie gleichgestellt; aller zwischen den ein-zelnen Provinzen stattgefundene Unterschied fallt weg;mehrere Accise-Erhebungstitel hören ganz aus; mehrere