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Andeutungen zur Kritik der neuesten Königlich preußischen Zoll- und Verbrauchssteuer-Gesetzgebung : nebst d. preuß. Zoll- u. Verbrauchssteuer-Tarife
Entstehung
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§6

kühr und der Bedrückung der Offizianten zu entreißen.Es ist bereits erwähnt, wie zur Erfüllung dieses Zweckessogar ein durchaus unrichtiges Prinzip bei der Besteurungder Fabrik-Waarcn (das Gewicht) angenommen wurde.Wer die Verwaltung der Verbrauchssteuer, nach verschie-denen Gesetzgebungen, in allen seinen Einzelnheiten zubeobachten vicljährige Gelegenheit hatte, möchte leichtbeweisen können, daß bei dem neuen Stcucrgesetze dieeigentlichen Praktiker bald zu viel berücksichtigt, bald mitihren auf Dienstcrsahrungen gegründeten Ansichten ganzübersehen sind. Das Prinzip der neuen Gesetzgebung istnicht konsequent durchgesührt, und das bisher gewöhn-liche System hat doch seine Autorität verloren.

Die Bestätigung dieser Behauptung finden wir aufjeder Seite des Tarifs, wie in der Verwaltungsordnung,und bei letzterer besonders in dem Wechsel sehr spcciellerund sehr allgemeiner, sehr liberaler und sehr beschränken-der Bestimmungen, indem auf den moralischen und intel-lektuellen Werth der Officianten bald so viel gebaut, balddarauf gar nichts gerechnet wird. Als Beispiel sey, umcs mit dem Vorhergesagten zusammenzustellcn und sichbei dem Nachfolgenden daran zu erinneren, hier nur dertz. 24. erwähnt, der von Obliegenheiten der Steuer-pflichtigen bei der Revision redet. Hier wird gesagt:,,der Steuerpflichtige muß dem Beamten die Waarcn ineinem Zustande darlegcn, worin sie sich die obige Ueber-zcugung (von der Qualität und Quantität der Waaren)verschaffen können, und die dazu erforderlichen Hand-leistungcn, nach der Anweisung der Beamten, auf eigene

Gefahr