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Andeutungen zur Kritik der neuesten Königlich preußischen Zoll- und Verbrauchssteuer-Gesetzgebung : nebst d. preuß. Zoll- u. Verbrauchssteuer-Tarife
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Bei fortgesetzter Vergleichung des Altpreußischen unddes vorliegenden neuen Verbrauchssteuer-Tarifs sind mancheVorzüge des letztem nicht zu übersehen; um hierauf wie-derum mit den Worten der Staatszeitung zu verweisen,sey bemerkt:wie eine wesentliche Erleichterung für dieArmen darin liegt, daß auf dem Pfunde Syrup nur vierPfennige Verbrauchssteuer haften."

Einen neuen Standpunkt gewinnt man, indem manmit dem Verbrauchssteuer-Tarif den Zoll-Tarif, und diesenwieder nach seiner dreifachen Beziehung, als Eingangs-,als Durchgangs- und als Ausgangssteuer betrachtet.Wenn man hier die einzelnen Satze zusammenstellt, soscheint bald dem Prinzipe, bald dem Gewerbe, nicht eineerfolgreiche Aufmerksamkeit gewidmet zu seyn. Es seyhier zum Beispiel ein Gegenstand gewählt, der imPreußischen Staat für die Landwirthschaft, für die Fabrikenund für den Handel, mithin für alle drei Haupttheile desGewerbsfleißes, von der größten Wichtigkeit ist, nämlichdie Wolle. Die Preußischen, zwischen anderenStaaten so zerstreut liegenden Provinzen treiben mit ein-ländischer und ausländischer Wolle sehr bedeutenden ein-und ausländischen Kauf und Verkauf. Der beträchtlichste,gewinnreichste Theil dieses Geschäftes beruht auf demgroßen Einkauf und auf dann erfolgender Sortirung dereinzelnen Wollcnsorten, von denen oft der Wollfabrikanteinige selbst verarbeitet, andere als Wollhändler wiederverkauft. Wenn nun von der im Auslande eingekauftensortirten Wolle ein Theil wieder ins Ausland verkauftwerden soll, z. B. nach den bedeutenden Weltmärkten zu