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hezweifcln. Es sind ja manch? Provinzen reich an dereinen Mctallart, entbehren aber den Selbstgewinn derandern; sie haben Kupfcrgrubcn, aber nicht den erforder-lichen Eiscnbcdarf, der in dein unmittelbar daneben liegen-den ausländischen Nachbarland? gewonnen wird; die Hüt-tenarbeiter h?s angranzenden Auslandes kamen bisher mitNageln, Aertcn, Sensen, Spaten, Pflugeisen, Kcttenu. s. f.in unser Gebiet, verkauften ihre Maaren, die jeder Land-und Hauswirt!) bedarf, und kauften für das gewonneneGeld ihre Bedürfnisse ein; dies gab einen für beide Theileergiebigen Gränzverkehr, einen Kleinhandel, in welchemeigentlich die Industrie, der Tausch des gegenseitigen Be-darfes, lebt. Alles dies wird gestört, gehemmt undgewaltsam zerrissen, wo hohe Steuersätze für den inlän-dischen Verbrauch ausländischer Maaren irgend einer Gat-tung eingeführt werden. Man sage nicht, daß das Ge-setz selbst darauf hindeutet, wie mit Berücksichtigung derLokalverhältnisse,, örtlich, für nützlich erkannte Abände-rungen vyrgenommen werden sollen; es entsteht ja noth-wendig ein großes Elend, wenn ein Gesetz von der Artist, daß es. hier und da und dort, in diesem und injenem Stücke kaflrirt werden muß; da soll dann dieBilligkeit walten, und je billiger man gern überall seynmöchte, je weniger kann das höchste Staatsprinzip, dieGerechtigkeit, aufrecht erhalten werden. Wie sollein Gesetz bestehen und segensreich wirken, wenn es nichteine rein allgemeine Norm ist, in der sich der Wille desStaates kund macht, damit er wieder der Wille jedesEinzelnen werde, der zum großen Stastsbund? gehört! —