Preußischen immer verbunden war; er wollte das ewigeSchwanken einer Ministeriell-Aufsicht vermeiden, die jedePreisveränderung und jede neue Gestaltung der Fabrik-Erzeugnisse mit neuen Steuersätzen verfolgt. — Sol-chen Willen ehrt gern jeder Billigdenkende; aber er ver-schweigt beim lebendigen Bewusstseyn der zu erwägendenSchwierigkeiten, in der reinsten Liebe zur Wahrheit, auchdie Ueberzeugung nicht, daß Fabrik-Maaren, bei denhohen Sätzen des Verbrauchssteuer-Tarifs, nach demGewichte zur Versteurung zichn, nicht mehr und nichtweniger heißt, als ein als Mangel- und fehler-haft anerkanntes Prinzip gesetzlich fcststellcn,um die möglichen Nachtheile zu vermeiden, diebei einer fehlerhaften Verwaltung und einemschlechten Officianten - Personale bisher imPreußischen häufig aus einem richtigen Prin-zipe entstanden sind. — Gab cs denn außer diesenAbwegen und jener unrichtigen Bestimmung keinen ver-mittelnden Ausweg, auf welchem man die schroffe Schei-dung der Alternativen vermieden und ungefährdet seinZiel erreicht hätte? —
Wenn der angedeutete Inhalt der tz. i6bis24 viel-fache Züge darlegt, um mit geistvoller Konsequenz Nach-theile der frühem Verfassung zu beseitigen, und die Rein-heit des auf Handelsfreiheit basirten Princips der ganzenGesetzgebung festzuhalten, so verweilt der aufmerksameBeobachter mit besonderem Wohlgefallen bei dem tz. 25und 26, wodurch das Gesetz selbst gegen vorschnelle Ab°änderungslust in Schutz genommen wird. Wollen wir