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Andeutungen zur Kritik der neuesten Königlich preußischen Zoll- und Verbrauchssteuer-Gesetzgebung : nebst d. preuß. Zoll- u. Verbrauchssteuer-Tarife
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und merkantilische Thätigkeit, selbst durch die äußereGestalt des Erdbodens bestimmt, den Gränzverkehr aufwenige, leicht zu bewachende Heerstraßen und Kommuni-kationswege rcduciren, mit einem Worte Gränzen, wiedie Preußischen gegen Russland und gegen Ocstrcich, einerSteuer- und Zoll-Verfassung gar geringe Schwierigkeiten.Aber in desto reichen» Maaße treten letztere hervor, wodie Gränze berührt und durchschnitten wird von kleinenStaaten, die stark bevölkert, durch Industrie aller Arcbelebt und ohne ein, bisher nur in großen Staaten fürnvthig erachtetes, strenges Steuer- und Zoll-System sind.Bei der Konkurrenz, solcher Umstände ist eine, mit hohenSteuersätzen auf Kolonial- und ausländische Fabrik-waaren unumgänglich nöthige, genaue Bewachung derGränze, ohne die gewaltsamste Störung alles gegenseitigenund freien inneren Verkehrs, unmöglich; wie denn auch beisolcher Lage an keine ertragreiche Zoll- undVerbrauchssteuer-Erhebung von ausländischen Gegenständen, in dem Ver-hältnisse zu den Administrations-Kosten, zu denken ist.Jene namhaft gemachten Schwierigkeiten findet man ver-einigt, wenn man den ganzen Gränzzug der PreußischenMonarchie von Seidcnberg, im Liegnitzer Regierungs-Departement, an, wo die sächsische Gränze beginnt, insAuge fasst, und sie für die Hauptmasse des Staates ver-folgt bis zur Meklcnburgischen Gränze, wo die Recknitzbei Damgarten sich in die Ostsee ergießt. Bei der west-lichen Abtheilung des Staates treffen wir dieses in Be-treff aller Gränzen; denn wenn dort gleich eine lange

Strecke