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Andeutungen zur Kritik der neuesten Königlich preußischen Zoll- und Verbrauchssteuer-Gesetzgebung : nebst d. preuß. Zoll- u. Verbrauchssteuer-Tarife
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Eigenthümlichkeit wird durch die neuen Gesetze aufge-hoben, die Kontrolle an die Gränzen verlegt, und derVerkehr im Inneren sreigegeben.

Die Staatszeitung (Nr. 6.) sagt: die Zeit hat anden ursprünglichen Grundlagen des alten Steuersystemsvieles geändert. Schon dadurch, daß die Bauart derStädte freier wurde, daß die alten Mauern verschwanden,und blühende Vorstädte heran wuchsen, daß der Zunft-verband sich lüftete und mit der wachsenden Ungleichheitdes Vermögens, die Gleichheit des Gewerbsbetriebes auf-gelöst ward, haben die natürlichen Kontrollen der Ver-brauchssteuer sich sehr vermindert, und die künstlichen,welche an deren Stelle traten, waren nur lästiger, ohneeben wirksam seyn zu können. Noch vielmehr hat diewachsende Bevölkerung des Landes gethan. Es ist wideralle Erfahrung (und wider jede staatswiffenschastlicheTheorie), daß ein hoher Grad von Bevölkerung mit einerBeschränkung der Handwerke und Fabriken auf die Städtebestehen könne. Schlesien, welches doppelt so viel Ein-wohner auf der Quadratmeile hat, als Brandenburg,Pommern und Preußen, hatte schon eine große Anzahlvon Handwerkern und Fabrikanten auf dem Sande, eheeS an Preußen fiel, und ist auch stets im Verhältnisseseiner Bevölkerung minder ergiebig an Accise gewesen.Die neuen Erwerbungen des Staates sind größtentheilseben so stark und selbst noch viel stärker, als Schlesienbevölkert, und ihre große Fabrikationsthätigkeit lebt theilSauf dem Lande, theils in offenen Städten, die nur ausder allmähligen Erweiterung der Dörfer entstanden, undkeiner Einschließung durch Accise-Barrieren fähig sind.