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tiche Abwesenheit desselben in unfern Orten, welchezwar trocken, doch in tiefen Thälcrn, die von hohenBergen, und oft von hohen Wäldern eingcschlossensind, und an einem Flusse, der sehr oft weit aus sei-nem Berte tritt, um so mebr verwundern, als es unterfast gleichen Verhältnissen am Rheine nicht so gar sel-ten erscheint, und allerdings eine günstige Meinungvon einem guten Einfluß unseres Moselweines zur Ver-hütung jener Krankheit fassen, obgleich die Erklärungö-art desselben eben so schwer zu erforschen seyn möchte,als cs die nächste Ursache des Wechselfiebers und dieWirkungsweise der dagegen empfohlenen Arzueyen selbstist. — Sollte nicht der Rcichthum an Harnsäure imUrin, der, im kritischen Stadium des Parorismus ge-lassen, bald ein zicgelmehlartigcs Sediment bildet, eineAndeutung geben, daß unser Wein neben seiner bele-benden und stärkenden Kraft, auch zur Verhütung einerbey manchem Wcchselfiebcr vorgehender cigenthümlichenMischungsveränderung beytragen könne?
Dies sind nun im Allgemeinen diejenigen krankhaf-ten Zustände, bey welchen der Moselwein etwas Ei-gentümliches in seiner Wirkung zu haben scheint, wcl,che andere mit ihm näher verwandte Weine nicht, oderzum Theil doch nur in geringerem Maaße und oft inVerbindung'mit ungünstigen Nebeneigenschaften besitzen.Die Beobachtungen hierüber, aus welchen wohl einegroße Übereinstimmung unter sich sowohl, als auch mitfrühcrn Erfahrungen anderer Aerzte unverkennbar her-vorgeht, sind treu aus der Natur entnommen. Ich
sem sind Mitgetheilt von Nasse in Horm»', Nas-
se's und Henkev Archiv für medie. Lftahr. 18t S. Sept,
Oer. S. 211.
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