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Diese Arten von allgemeiner oder Bauchwassersucht,auch die aus ähnlichen Ursachen entspringende Brust-wasscrsucht pflegen, im Vergleich mit andern Gegenden,in der nnsrigen weit seltener zu erscheinen, wozu derGenuß des Moselweines unter allen Volksclasscn gewißnicht wenig bcyträgt.
Während meiner Praxis an der Mosel ist mir nochkeine Wassersucht der Art vorgekvmmcn, und nur ineiner kleinen Anzahl von Wassersüchten durch krank-hafte Eingeweide des Unterleibes, besonders Anschwel-lungen der Leber entstanden, habe ich Gelegenheit ge-funden , den Moselwein für sich allein, und in Ver-bindung mit einem kohlcnsaurcn Mineralwasser mit vie-lem Nutzen nebenher in Anwendung zu bringen, ob-gleich er hier meist nur als Palliativ - und Stärkungs-mittel betrachtet werden konnte.
Noch muß ich hier einer Krankhcitsfvrm erwähnen,welche in unsern Gegenden, wo der Moselwein allge-mein genossen wird, fast nie vorkommt, und sich wiederdarin verliert, wenn der Moselanwohner, der in be-nachbarten Ländern davon befallen wurde, mit ihr zurHcimath zurnckkchrt. Ich meine das Wccbsclfiebcr, wel-ches manche alte Acrztc an der Mosel nie gesehen ha-ben. Obgleich wohl noch andere endemische Verhält-nisse dem Entstehen dieses Uebelö verbauen können, wieder allgemeine Weingcnuß, auch in denjenigen Gegen-den , wo die Lungenschwindsucht, wie bey uns, sehrhäufig zu Hause ist, das Wechsclfieber seltener zu ent-stehen Pflegt *), so muß man sich doch über die ganz-
*) S. W. C. Well Bemerkungen über Lnngcnsucht undWechselfieber, besonders insofern sie einander enracgen ae-