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Zuletzt wurde nach der Abschcidung der kalkerdigenPflanzcnsäuren, die Ertractivstoff und wenigen Zucker-stoff enthaltende geistige Flüssigkeit abgedampft.
Terminologie des Moselweines.
Bevor ich nun zur Classification der Moselweineübergehe, ist es nothwcndig, zur Verständigung man-cher, für die Bezeichnung einzelner sinnlicher Eigenschaf-ten der Weine gewählter Ausdrücke, welche an derMosel am gebräuchlichsten sind, eine umständlichere Er-klärung zu geben, welche Benennungen, obgleich sienicht immer die passendsten sind, ohne diese leicht zuMißverständnissen und Auslegungen Gelegenheit gebenkönnten, die nicht in dem Sinne der dazu gewähltenWorte begriffen sind.
Eine Hauptbczcichnung für den Moselwein ist dieG ä h r e.
Ritter, der mit großem Rechte den Unterschieddieses von Löbenstein Löbel mit dem Grundgcschmackals identisch angenommenen Ausdrucks gerügt, definirtsie also: daß er die Vereinigung der würzigen Stoffebezeichne, die man thcils durch den bloßen Geruch vonaußen, und thcils dann empfinde, wenn man denDunst des Weines durch den Rachen von hinten nachden Geruchsorgancn treibe. — Diese Definition scheintmir aber noch nicht erschöpfend zu scyn, indem sie blvsdie angenehme Seite der Gähre und zwar von dieserallein die würzige bezeichnet. Cs gicbt aber auch nochmanche sehr angenehme Gähren, welche keineswegs gc-würzhaft riechen oder schmecken, und doch als starkeGähren bezeichnet werden können, wie z. B. die Schic-
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