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den Körper zn so vielen Krankheiten disponirt, dieeine krankhafte Mischung seiner Ernahrnngssäftc be-kunden.
Non dem diätetischen Genüsse desWeines als Erhvlungsgetrank.
Nach des Tages Muten und Sorgen seknr sich dertbatige Mann nach Erholung; er bedarf der Ruhe undwünscht sich dabcy meistens ein erfrischendes Getränk.Mit Wasser bat er sich während des Tages den Durstgelöscht, er wählt daher, wenn er ihn haben kann, denWein, indem er weiß, daß dieses wohlschmeckende na-türliche Getränk, ihn vor allen andern aufheitcrt, er-quickt und stärkt, und ihm alsdann am besten bekommt;daher die Entstehung der Gewohnheit bey den meistenFreunden des Weines, ihn Abends in geselligen (Zir-keln zn genießen. Wenn daher der Aufwand der desMorgens verbrauchten Kräfte durch das Mittagsmahlund die dabey gepflegte Ruhe erseht, und die Lebhaf-tigkeit der Sinne und Kräfte schon durch dessen Ver-dauung gemäßigt ist, so fühlt man nach den Geschäftendes Nachmittags schon ein dringenderes Vcdürtniß, diegegen Abend eintretende, größere Abspannung durcheinen kräftiger» Ersatz, als die Nahrungsmittel zu ge-ben vermögen, zu verdrängen, und findet im Weinegewiß das zweckmäßigste und' zugleich angenehmste Mit-tel, seine Wünsche zu befriedigen. Schon Homer Hlaßt seine ermatteten Helden sich mit Wein und Brodstärken: cn'ror- XU« ro ziLS/os rgl x««
*) M-»ch Ilb. IX.