beyzutragen vermag, und wie wenig temporar derselbedurch die mitgethciltcn herben Stoffe, welche nachheraus ihm wieder verschwinden, beeinträchtigt wird.
Die chemischen Bestandtheile desMoselweines.
Obgleich die chemische Analy'e, wie wir wissen,wenig oder oft gar keinen Aufschluß über die Einwir-kung der natürlichen Gesammtmischung eines Weinesauf die Gesundheit des Menschen zu geben, sondernblos allein die Art und Menge seiner Stoffe grvßien-thcits darzustellen vermag, so ist es doch nicht ohneeiniges Interesse und zu unserer Betrachtung auch ei-nigermaßen nothweudig, den Gegenstand derselben inseine einzelnen Bestandtheile getrennt, zu überblicken.Ich thcile daher zu diesem Entzwecke die von dem Hrn.Apotheker C. Pfeiffer in Trarbach mit-vielem Flcißeund Geschicklichkeit aufgefundencn Resultate einer mehr-fach wiederholten chemischen Analyse des Obcrmosel-weines in skizzirter Darstellung mit, welche unseresWissens alle bisherigen Untersuchungen der Weine anVollständigkeit übcrtrifft, und uns sowohl in Hinsichtder Bestandtheile des Moselweines, als auch seinerVerhältnisse gegen andere Weine großen Aufschluß giebt,wie wir in der Folge sehen werden.
Hundert Unzen guten Piöporter Weines vom Jahr1819 enthielten:
an Destillaten:
Ungn, Drachmen, Grnne.
1. Absoluten Alkohol..... 5 — 1 —< 6
Mit diesem gieng der durch Geruchund Geschmack sehr stark wahrnehm-bare Riechstoff über.